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und Gewürze im Garten, Kräutergärtensiehe auch: Bestimmungsbücher / Einmachen, Essig, Öl, Senf / Heilkräuter / Hexen- u. Zauberkräuter / Wildkräuterküche / Kräutermärchen
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wuchs, war für unsere Vorfahren ein ausgezeichnetes Kraut (Rudyard
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Nach einer Einführung in das Thema: "Kräutergärten gestern und heute" stellt die Autorin dann Hildegard von Bingen vor. Von der benötigten Bodenbeschaffenheit über die gestalterischen Prinzipien klassischer und moderner Kräutergärten bis zur Kultur der Kräuter, der Ernte, Konservierung und Verwendung gibt sie fachkundige Tipps. Im Kräuterporträtteil von A-Z folgen die Kräuterbeschreibungen von Alant bis zur Zitronenverbene; die lateinschen Namen sind über das ausführliche Register auffindbar. Die teils ganzseitigen Fotos stammen aus deutschen, englischen und österreichischen Gärten und bieten viele Inspirationen.
Zahlreiche bekannte Kräuter werden hier in Porträts, die Rezepte mit vielen appetitanregenden Fotos vorgestellt. Dabei widmen sich Frau Boss-Teichmann speziell und recht ausführlich dem Bärlauch, Frau Kleinod der Minze und Frau Pahler den exotischen Kräutern. Frau Lehari macht nach einem einführenden Teil in die Kräuterwelt mit den wichtigsten Fakten dann weiter mit Kräutern von A- Z, wobei man hier etliche gebräuchliche Küchenkräuter allerdings vermißt. Das Dekorieren mit Kräutern nimmt dafür einen breiten Teil des Buches ein. Pflanzenregister und Rezeptregister sowie ein Mini-Bezugsquellenverzeichnis (von den 4 Firmen existiert eine schon längst nicht mehr!) ergänzen das Kräuterwerk, das vor allem für diejenigen geeignet ist, die gerne mit Kräutern kochen.
Kräuter für die Gesundheit, Dekoration
und die Küche auf Balkon, Fensterbank und im Garten selbst ziehen
und vielseitig verarbeiten - mit vielen leckeren Rezepten und einer Extra-Kinderseite
mit Ideen zum Selbermachen ist dies ein guter preiswerter Einstieg in die Küchenkräuterwelt.
Das Schweizer Ehepaar Silvia und Peter Lendi aus Curio TI waren
in der Entwicklungszusammenarbeit in Südmexiko tätig, bevor sie
die Idee eines sorgfältigen Bio-Anbaus von Gewürzen im Süden
mit den Prinzipien des Fairen Handels zu verbinden verwirklichten. In der
Schweiz verkaufen sie große Mengen ihrer importierten Gewürze
auch in Weltläden und Naturkostläden. 2005 wurden sie für
ihr langjähriges Engagement mit dem Prix-Bio von Bioterra (Schweiz)
ausgezeichnet. Und so ist ein etwas anderes Gewürzbuch entstanden,
in dem man viel über den fairen Gewürzhandel erfährt (u.
a. mit Porträts unterschiedlicher Produzenten, Bemerkungen zur Qualitätssicherung)
und das dann in einem Gewürz-Abc - von Chili über Kümmel,
Oregano, Paprika, Salbei, Thymian und Safran bis Zimt 17 Gewürze und
Kräuter vorstellt: wo sie wachsen, wie und von wem sie angebaut und
geerntet werden und zu uns gelangen. Aber auch die Verwendung in der Küche
und Heilkunde sowie botanische Eigenschaften finden Erwähnung. Kreative
Rezept-Eigenkreationen (Aperitifs, Mahlzeiten, Desserts und Getränke)
der Köchin Esther Villiger aus den Küchen der Welt, in denen
jeweils ein Gewürz oder Kraut die Hauptrolle spielt, ergänzen
das informative Buch.
Bekanntes Kräuterbuch um die Jahrhundertwende;
bis 1933 erschienen 6 Auflagen. Die wichtigsten einheimischen und einige
allgemein bekannte ausländische Heilpflanzen nach einer bestimmten,
stets eingehaltenen schematischen Ordnung beschrieben: Namen, Beschreibung,
Blüte- und Reifezeit, Standort und Heimat, Geruch und Geschmack, Anwendung
und Gefahr. In der letzteren Rubrik sind, soweit im Einzelfall erwähnenswert,
die offizinelle, die Kneippsche, die homöopathische und die altüberlieferte
Verwendung angegeben. Am Ende ein "Krankheitsregister", wo die jeweiligen
Krankheiten angegeben sind und die entsprechenden Heilkräuter genannt
werden, sowie ein deutsches und ein lateinisches Namenregister
12 Sorten, Geschichte, Herkunft, Anbau, Verwendung - hier präsentieren
zwei Autorinnen reichhaltiges Wissen um ein spezielles Kraut! Von Anis-
bis Zitronenbasilikum, von Aussaat über Schwangerschaftstees zum Basilikum
als Fröhlichmacher. Dazu Rezepte: Rotes Basilikumeis, Basilikumgnocchi
und und und...
Thuri Maag Restaurant Thuri s Blumenau in Lömmenschwil (im
Schweizer Kanton Thurgau) ist bekannt für seine naturnahe Küche
und erhält seit Jahren von Gault Millau und Michelin viel Anerkennung.
Viele der Produkte, die er zu wunderbaren Gerichten komponiert, sammelt
und pflückt er selbst in der freien Natur. Thymian - das ist "Zauberkrauft
für die Küche und Gesundheit" und so wird wie im ersten Buch
über Basilikum erst Grundwissen (Geschichte, Herkunft, Anbau Inhaltsstoffe)
vermittelt; dann folgen einzelne (22) Thymianarten und schließlich
die Rezepte (von der Vorspeise über Hauptmahlzeiten bis Eingemachtes).
Neben den kulinarischen Genüssen ergänzen Rezepte für die
Hausapotheke und Wellness-Ideen für zuhause das Buch.
Christina Mann, Marianne Stocker Maus und Anita Mergel-Lahm sind
- wie auch die Siefersheimer Kräuterhexen - an der staatlichen Lehr-
und Versuchsanstalt in Oppenheim zu Kräuterführerinnen ausgebildet
worden. Sie haben in Eckelsheim die "Wildkräuterschule Herbula" begründet
und nehmen an der Aktion "Offene Pforte" im rheinhessischen Hügelland
und Wonnegau teil. Dieses Buch spiegelt ihre Erfahrungen aus der Praxis.
Im ersten Teil nehmen sie den Leser mit auf eine Wildkräuterwanderung
und erzählen viel Wissenswerte aus dem Reich der wilden Kräuter.
Im zweiten Teil folgen dann alle Informationen bei den einzelnen Pflanzen
noch einmal in konzentrierter Form - 70 durch Sw-Zeichnungen illustrierte
Kräuter (alphabetisch mit deutschem Namen, Register der botanischen
Namen im Anhang). Im dritten Teil geht es schlielßlich um die Wildpflanzen
im Garten mit Tipps und Kombinationen, im vierten folgen grundsätzliche
Informationen zum Thema "Verarbeiten von Wildpflanzen". Ein preiswertes
informatives Buch für alle, die sich die Wildkräuter erschließen
möchten, da es hier eher mehr um die Bedeutung der Pflanzen im Volksbrauchtum
und ihre Verwendung in der Hausapotheke und Küche geht, als um die
Botanik (obwohl die nicht unter den Tisch fällt...).
Webseite der Autoren
Für den Einstieg in die Kräuterwelt
ein praxisnaher Ratgeber, der etwas über die Gestaltung mit Kräutern,
80 Kräuterporträts mit Anbau- - Pflege- und Verwendungstipps
wie auch einen Blick in Geschichte und Mythologie enthält. Nützlich:
der Jahresarbeitskalender mit allen wichtigen Arbeiten im Kräutergarten.
An ihrem umfangreichen Wissen über die Heilmethoden mit Kräutern,
das über Generationen hinweg in ihrer Familie weitergetragen wurde
- vom Adonisröschen über Baldrian, Bärlauch, Brennessel,
Johanniskraut, Löwenzahn, Mistel, Salbei über Spitzwegerich,
Weißdorn bis zur Zwiebel - , lässt die bulgarische Autorin uns
in diesem Buch in anschaulicher Weise teilhaben. Den Kern des Buches bilden
die zahlreichen Rezepturen für viele Krankheitsbilder, deren Zutaten
in ausführlichen Kräuterporträts vorgestellt werden.
Nachdem sich der Autor nach einem schweren Herzanfall allein durch
eine Nahrungsumstellung auf Wildkräuter und durch Bewegung selbst
heilen konnte, beschäftigte er sich intensiv mit der Thematik und
arbeitet nun unermüdlich daran, die Wirksamkeit der 'Apotheke Gottes'
wieder ins Bewusstsein der Menschen zu bringen. Die Rezeptideen, schlichten
und doch effektiven Methoden der Kosmetikherstellung mit Wildkräutern,
die besten Erntetermine der Wildpflanzen sowie einfache Erste-Hilfe-Maßnahmen
stammen, wie ja auch der Titel verrät, aus dem Nachlass der Großmutter
des Autors, einer Heilerin. Sie sind langjährig erprobt, helfen ohne
Nebenwirkungen und kosten so gut wie nichts. Abgerundet wird dieses Büchlein
durch Porträts ausgesuchter Wildkräuter - von Ackerwinde bis
Weidenröschen.
Der 'Macer floridus' war im Mittelalter das Standardwerk der Kräuterheilkunde.
Der Mönch Odo Magdunensis aus dem Loire-Tal beschrieb die Heilkräfte
von 77 Pflanzen in lateinischen Hexametern. Dieser Band bringt die erste
Übersetzung ins Neuhochdeutsche von Dr. Konrad Goehl. Vorangestellt
ist eine allgemeinverständliche Darstellung der Grundlagen der mittelalterlichen
Medizin, die sich dem Werk des großen persischen Arztes Avicenna
anschließt, der als Vorbild für den Meister im Roman 'Der
Medicus' diente.
Empfohlen von Jamie Oliver, der auch das Vorwort schrieb.
Alles Wissenswerte über Küchenkräuter von Afrikanischem Rosmarin bis Zitronenverbene. Mit über 250 originellen Rezepten und Kultivierungstipps, liebevoll gestaltet und illustriert von der Tochter der Autorin, Hannah McVicar
Die Leiterin der BBC-Fernsehsendung "Herbs
Pure and Simple" kombiniert hier das klassische Gartenthema Kräuter
mit deren praktischen Anwendungsmöglichkeiten im täglichen Leben.
Das umfangreiche Kompendium ist eine Inspiration - ein Muß - für
Gärtner, Kräuterfans und Hobbyköche, denn es enthält
- man möchte meinen "alles" - über Kräuter von A wie Achilla
ageratum (Muskatgarbe) bis Z wie Zwiebeln, vom Anbau, Pflege und Ernte
bis hin zu Verwendungsmöglichkeiten in Küche, Haushalt , Kosmetik
oder für die Hausapotheke. Kräuter kann man nahezu überall
züchten: im Garten, auf Balkon, Terrasse und auf der Fensterbank -
und für alle Standorte findet man hier Tips. Ausführliche Porträts
von 100 Kräuterarten verraten dann ganz genau, was Sie mit welchem
Kraut machen können. Jede dieser ausführlicher vorgestellten
Pflanzen ist mehrfach abgebildet und beschrieben: Blüte, Stengel,
Blätter und eventuell Wurzel, sodaß auch die Bestimmung kein
Problem ist. Neben dem hohen praktischen Nutzen erfreut die excellente
Fotografie auch noch das Auge - und der Preis das Portemonaie!
"Willkommen Österreich" macht einmal im Monat einen Abstecher
zur Kräuterbäuerin Gertrude Messner. Sie lebt mit ihrer Familie
auf dem Neuschwendthof in Brandenberg im Tiroler Unterland und gewährt
einen Blick in ihr Natur-Schatzkästchen. Die Mutter von 6 Kindern,
Seminarleiterin und Kräuterheilkundige breitet in ihrem übersichtlich
und anschaulich aufgebauten Buch ihr Fachwissen über die gesundheitsfördernden
Kräfte von Pflanzen aus persönlicher Erfahrung aus und bietet
neben Informationen zu den heimischen Kräutern - Erkennen, Sammeln
und Verarbeiten - auch zahlreiche ihrer Rezepte (Teemischungen,Salben,
Öle und Kräutersalz) für Küche, Schönheit und
Wohlbefinden an. Das Einflechten alter Weisheiten und kleiner Geschichten
rund um das jeweilige Kraut machen dieses Buch zu einem richtigen Nachschlage-
und Lesevergnügen.
Webseite der Autorin
Der erste Teil berichtet über die Kulturgeschichte der Kräuter,
Allgemeins über Vermehrung, Pflanzung, Pflege, Düngung und Ernte,
Zubereitung und Anwendung der Küchen- und Heilkräuter. Der zweite
Teil ist in Küchen- oder Gewürzkräuter, Duft- und Aromakräuter
und Heil- oder Arzneikräuter untergliedert und bietet einen praktisch
verwertbaren Überblick über ca. 60 sorgfältig ausgewählte,
leicht zu kultivierende Kräuter. Neben einer Beschreibung, Erläuterungen
zur Geschichte, Botanik, Standortsansprüchen und Pflege gibt der Autor
dabei auch ausführliche Hinweise zur Verwendung in der Küche
und Heilkunde..
Aus dem Inhalt: Kleine Einführung in
die Magie / Kräutermagie: wie funktioniert sie, was kann man damit
bewirken, wo kann man sie einsetzen? / Anwendungsformen der Kräuter
/ Die Kräuter von A-Z / / Die dunkle Seite / Bezugsquellen; die magische
Wirkung der Pflanzen steht dabei im Vordergrund.
Es sind sogar 104 Gewürze und Kräuter,
die im ersten Teil alphabetisch nach ihren deutschen Namen vorgestellt
werden - mit Zeichnungen und Fotos der verwendeten Teile, jeweils mit Synonym,
ausländischen Namen, Botanik, Gewürzverwendung, Herkunft und
Anbau, Geruch und Geschmack, Verwendung, Inhaltsstoffe und Geschichte,
Heilkunde, Spezielles. Dann folgt der Praxisteil mit Einkauf- und Lagertipps,
Zubereitungsarten ( rösten, anbraten, mahlen, raspeln usw. ) und schließlich
die Rezepte mit Zutaten aus See und Meer, mit und ohne Fleisch, Chutneys,
Saucen und Co., Süßes aus der Backstube. Im Anhang Adressen,
Register und Literatur.
Basilikum, Rosmarin und Thymian - frische, duftende Kräuter dürfen sowohl im Garten als auch in der Küche nicht fehlen. Darüber hinaus haben sie wundersame Heilkräfte und sind auch eine Freude fürs Auge. Zauberhafte Fotos, nostalgische historische Abbildungen und Wissenswertes über Kräuter und ihre Verwendung machen das Büchlein zu einem hübschen Mitbringsel für alle, die Küchenkräuter wie z. B. Sauerampfer, Liebstöckel. Melisse, Baldrian, Thymian, Majoran, Brennnessel, Petersilie, Rucola, Schnittlauch, aber auch "Unkraut" wie Giersch und Löwenzahn aus dem Garten oder auch gekauft beim Zubereiten von Mahlzeiten verwenden.
o. V. Mein Kräuterkörbchen. Die besten
Ideen und Rezepte alle 61 S. Neff Bayreuth 1996
Reizende kleine Geschenkbändchen mit dem wichtigsten Infos, Rezepten und Verwendungsmöglichkeiten der jeweiligen Kräuter
Die Autorin erklärt die Herkunft und
Verwendung einheimischer und exotischer Gewürze und gibt in kurzen,
aber informativen Texten Anregungen zum Ausprobieren und Genießen.
Stimmungsvolle historische Illustrationen und Fotos ergänzen auch
dieses Buch, daß - wie viele aus dem Thorbecke Verlag - zum Genießen
und Schwelgen, für Köche (Köchinnen) und auch für Gärtner(innen)
zu empfehlen ist.
Ein handliches kleines Nachschlagewerk mit
den wichtigsten Kräutern in alphabetischer Reihenfolge mit einer Beschreibung
sowie Informationen über Pflege und Aufzucht, Verwendung in der Küche.
4 Bildteile zeigen Fotos der Kräuter.
Die Buchautorin und Gartenliebhaberin Herbarella alias Simone Quast
inszeniert Kräuter so, dass sie zu einem dekorativen Element auf Balkonen
und Terrassen werden.
Webseite der Autorin
Köstlichkeiten aus dem Garten selbst genießen oder liebevoll verpacken und anderen damit eine aromatische Freude machen ist ein zunehmend beliebter Brauch. Dieses Buch bietet erst Interessantes und Wissenswertes zu Kräutern und dann Rezepte und viele Verpackungsideen rund um Kräuter. Es sind meist Ideen, die sich schnell umsetzen lassen, aber auch aufwänderige. Dabei heißt es einmal "Zum Gleichessen" und zum zweiten "Genuss für später". Im Anhang gibt es dannn dazu die Vorlagen.
Erst werden 30 gängige, im Handel leicht erhältliche Minzen
(es gibt über 300 Sorten) vorgestellt: Wilde, Pfeffrige, Muntermacher,
Duftende und Fruchtige. Dann folgen eine Anleitung zum Selberziehen, Wissenswertes
rund um den Tee und ätherische Öle sowie über die Minze
in der Hausapotheke. Tipps für Bäder, Tees, Öle, Tinkturen,
Salben und Anwendungen in der Aromatherapie finden sich ebenso wie eine
Liste mit Adressen von Spezialisten und Kräutergärten mit großer
Minzsammlung. Die Hälfte des Buches nehmen die traditionellen, vor
allem in arabischen Ländern übliche, aber auch ganz neue, moderne
Rezepte ein: Grundrezepte, kalte und warme Starter, Fisch-, Geflügel-,
Fleischgerichte, Desserts und Getränke - geschmacklich von feurig-scharf
bis fruchtig-mild. Da heißt es u. : "Der Aufguss eines Pfefferminzteebeutels
verhält sich zu frisch aufgebrühten Minzblättern wie eine
Plastikblume zu einer duftenden Rose". Das Deutsche Institut für Koch-
und Lebenskunst hat dieses Buch zum Kochbuch des Monats Juli 2007 gekürt.
Sprossen, Kressen aber auch essbare Blüten sind aktuelle Themen,
die aus der Spitzenküche nicht mehr wegzudenken sind, deren Potenzial
aber bei Weitem noch nicht ausgeschöpft wird. Die Warenkunde ist die
Basis für die Verwendung von Kräutern, Sprossen und Kressen;
deshalb ist diese hier umfangreich und umfaßt eben bekannten Pflanzen
wie Kerbel und Sauerampfer auch Pflanzen, die in Vergessenheit geraten
sind. Ruhl beschreibt neben Herkunft, Verwendung in der Küche, Inhaltststoffen,
Geschmack und Aussehen, Ernte- und Lagerungsmöglichkeiten auch Besonderheiten
und die biologische Einordnung. Reportagen über Spitzenproduzenten,
deren Produktionsbedingungen ("Der Garten der Göttin Demeter - Zu
Besuch bei „Essbare Landschaften") sowie Bezugsmöglichkeiten vervollständigen
das Buch. Die Rezepte stammen von Spitzenköchen wie Nils Henkel, Michael
Hoffmann, Jean-Marie Dumaine, Rene Redzepi, Kevin Dundon oder Chantel Mengelmoes.
Faszinierend sind vor allem auch die exzellenten Food-Fotos von Thomas
Ruhl, der schon mit vielen Preisen wie der Goldmedaille der gastronomischen
Akademie Deutschlands, dem Prix Mazille, dem Gourmand World Cookbook Award,
Best of the World Photography ausgezeichnet wurde.
Der hochprämierte Sternekoch Jörg Sackmann erläutert
50 unterschiedlichste Aromen informativ und kulinarisch mit einem dazugehörigen
Rezept. Mit dabei sind beispielsweise Aromen wie Mispel, Mandel, Yuzusaft,
Muscheln, Schinken und Süßholz.
Im Vorwort wird ein "Garten für die Sinne" proklamiert, "im
Kräuterduft liegt Würze und Heilkraft" heißt es weiter.
Mit Hilfe dieses Buches kann man - auch nach historischen Vorbildern -
Kräutergarten planen, die Pflanzen säen, pflanzen, vermehren,
pflegen. Wie man mit Gewürzkräutern richtig umgeht, ob frisch
verwendet oder konserviert wird anschaulich dargestellt, Küchenrezepte
(sowohl für den Geschmack als auch für die Gesundheit) fehlen
nicht. Eine Tabelle faßt Wissenswertes noch einmal zusammen. Lobenswert:
auch "Unkräuter" werden erwähnt.
Der Dornbirner Botaniker Rochus Schertler unternimmt in diesem Buch
- geordnet nach den Lebensräumen Siedlungsraum, Fließ- und Stillgewässer,
Moore, Wiesen, Wald und Berge - interessante und unterhaltsame Ausflüge
in die Vorarlberger Pflanzenwelt. Wer sich gemeinsam mit ihm als „lesender
Wanderer“ auf diese faszinierende Entdeckungsreise durch die Lebensräume
zwischen Bodensee und Piz Buin begibt, erfährt eine Menge Wissenswertes
über das Ländle, seine Pflanzen, Landschaften und seine Menschen.
Gleichzeitig ist es ein Nachschlagewerk zu den heimischen Kräutern
mit zahlreichen Rezepten für Küche und Gesundheit und durch die
vielen Fotos ein Betrachtungsbuch. Beeindruckend ist die Fülle auch
an Informationen zur Nutzung der Pflanzen in Heilkunde und Küche.
Durch zahlreiche Geschichten und Geschichtchen ist das Buch dabei unterhaltsam
und lebendig. Rezepte und praktische Tipps zum Sammeln, Beobachten und
Basteln machen Lust, die Pflanzenwelt einmal selbst mit allen Sinnen zu
entdecken - vielleicht im nächsten Urlaub? Oder man geht auf Suche,
welche der Pflanzen denn auch in der eigenen Heimat oder im eigenen Garten
zu finden sind..
In diesem kleinen (Geschenk)Büchlein ist Wissenswertes und
Skurriles, Altes und Neues, Witziges und Mystisches über die wichtigsten
Kräuter von A bis Z zusammengetragen.
Ob Nudeln mit Bärlauch-Pesto, Entenbraten mit Beifuß, Zander mit Wacholderkruste oder Bratäpfel mit Zimt - Sternekoch Alfons Schuhbeck stellt zahlreiche Rezepte mit heimischen und exotischen Kräutern und Gewürzen vor. Das Kochbuch wird von einer kleinen Kräuter- und Gewürzkunde zum Nachschlagen ergänzt.
Eigenartiges, relativ Unbekanntes und Ungewöhnliches,
was irgendwie Bezug zu Gewürzen hat, sammelt der Autor, so wie manche
Leute Briefmarken sammeln. Die sammelt er auch, aber nur solche mit Gewürz-Motiven,
dazu humorvolle und ernste Geschichten über Gewürze. Auch der
geschichtliche Hintergrund kommt nicht zu kurz. Leider sehr teuer...
Es beginnt mit einem informativen Kapitel über die 'Kräuter-Klassiker'
- die 20 beliebtesten Kräuter (darunter Basilikum, Lavendel, Rosmarin
und Thymian). Sie werden praxisnah beschrieben, es gibt Tipps für
die Pflanzung (in Beeten und Töpfen) und über die Verwendung
sowohl in der Küche und Heilkunde.wie auch bei der Tischdekoration
oder für die Zubereitung von Potpourris. In der "Kräuterküche'"
finden sich 35 unkomplizierte Rezepte von der Vorspeise bis zur Süßspeise.
Den Abschluss bildet dann ein alphabetisches Lexikon mit 75 Kräuterarten
(Merkmale, Wuchs und Pflege). Ein mit schönen Fotos veranschaulichter
Streifzug durch die Welt der Kräuter!
Der Kräuterspezialist gibt viele Tips und Ratschläge zu Anbau, Pflege und Verwendung von Küchen-, Heil- und Duftkräutern.
Die wichtigsten Küchenkräuter: Von Basilikum bis Zitronenmelisse. Extra: mit Experten-Tipps vom Autor
Die Autorin hat Wissenswertes über Kräuter und Gewürze
für ihre Zeitungskolumnen im "Independent" gesammelt, die in diesem
Buch zusammengefaßt sind. Kurz, knapp und bündig stellt sie
49 Pflanzen auf ungefähr jeweils 3-4 Seiten mit ein paar begleitenden
persönlichen Informationen vor. Dabei schöpft sie aus einem großen
Wissen nicht nur über historische und mythologische Figuren sowie
moderne Personen, sondern auch über alte und moderne Anwendungsformen
von Pflanzen. Auch gut als Nachttischlektüre geeignet.
Minibuch - preiswertes Geschenkbändchen
In Wort und Bild wird hier die traditionsreiche Pflanze des Mittelmeer-Raumes
von allen Seiten beleuchtet: von der Geschichte, Landschaft und Botanik
über den Anbau und die Ernte bis hin zu den Menschen (Bauern , Gärtner,
Industrielle), die mit Lavendel arbeiten und sein wertvolles Öl in
den verschiedensten Destillationsverfahren gewinnen. Lavendel, das ist
ein Kraut für alle Sinne - für`s Auge (das zeigt sich in den
wunderschönen Aufnahmen), im Haushalt, Kosmetik, für Nase (Parfüms)
und Mund ( mit Lavendel-Menüs und Rezepten von französischen
Sterneköchen). Abgerundet wird umfangreiche Band mit Tipps zu Traumstraßen
durch Lavendelgebiete und zu Lavendelfesten,
Anbau- und Pflegetipps für
den eigenen Garten, sowie Adressen von Museen, Destillerien und sehenswerten
Lavendelgärten. Ein Buch für den Lavendel-Liebhaber, Gärtner(innen)
wie auch für Sammler schöner Bildbände.
Das Hotel-Restaurant Scholteshof ist als Ort der kulinarischen Kunst
bekannt. Ein Team berühmter Köche holen sich die Zutaten aus
dem eigenen (sehenswerten!) Kräutergarten holen. "Wildkräuter
- Duft von Erde und Moos", Die Lippenblütler, bitter und flüchtig",
Die Korbblütler - Kräutersalz oder salzige Kräuter" so liest
man im Inhaltsverzeichnis. Das hier keine Hausmannskost vorgestellt wird,
dürfte klar sein - hier geht es um Gourmetküche der Haute Cuisine.
Das Register listet die verwendeten Kräuter sowohl mit deutschem als
auch botanischen Namen auf und verweist auf die dazugehörigen Rezepte.
Warenkunde, Anbau, Koch- und Einmachrezepte mit dem Honigblatt. Die Alternative für Diabetiker und Linienbewusste mit 90 getesteten Rezepten einfach und gelingsicher!
Ein interessanter Themenmix rund um den Lavendel zeigt die Pflanze der Provence, ihre magischen Kräfte, die erstaunliche Vielfalt an Sorten und zahlreichen Verwendungsmöglichkeiten sowohl im Garten, in der Floristik als auch Kosmetik und Küche. Ein schönes Geschenkbändchen mit faszinierenden Fotos!
Wissenschaftliche (aber allgemeinverständlich geschriebene)
Abhandlung über das Versgedicht des Abtes Walahfried Strabo, der den
Kräutergarten auf der Insel Reichenau betreute und mit seinem "Gartengedicht"
die Gartenarbeit und die Pflege der Pflanzen beschreibt. Die neue Auflage
ist übersichtlicher gestaltet, enthält Abschnitte über Pflanzensymbolik
und Pflanzenpaare sowie viele neue Abbildungen.
Rezepte und Anleitungen von Kräuterweinen, Kräuterschnäpsen
und Kräuterlikören, von nicht alkoholischen „Zaubertränken“
wie Tees, Sirups, Kräutermilch und -säften etc. sowie einem ausführlichen
Rezeptteil mit kulinarischen Genüssen, die Sie durch den Tag begleiten,
und - last but not least - allerlei Kräuter-Raffinessen, von Lavendelzucker
und Schnittlauchbutter über grüne Chips bis „versteckte“ Blüten...
Webseite
der Autorin
Kurz gefaßt das Grundwissen: Geschichte und Herkunft der Kräuter; Praxis des Kräuteranbaus; Kräuterporträts: Standort, Mischkultur, Erde, Pflanzung, Aussaat, Ernte, Pflanzenschutz, Konservierung, Verwendung; Wildkräuter mit Sammelkalender; Heilkräuter im Garten
Diese Monographien - Serie bietet für den jeweiligen Pflanzenenthusiasten
(sofern seine Englischkenntnisse ausreichend sein) alles, was man sich
von einem Buch zu seiner Lieblingspflanze wünschen kann.
Eines meiner Lieblingsbücher, in das ich immer wieder hineinschaue
- unglaublich, wie viel Möglichkeiten es gibt, mit Kräutern einen
Garten zu gestalten! Das Pflanzenverzeichnis zeigt auch die verschiedenen
Nutzungsmöglichkeiten (in der Hausapotheke, Küche) auf, praktisch
auch die Tips zur Gestaltung von - dem Stil angepassten- Wegen, Toren,
Zäunen und sonstigen Gartendekorationen.
Die wichtigsten Gewürze und Krauter -
ihre Geschichte, die Koch-und Würzgewohnheiten der Menschen von der
Antike bis zur Gegenwart sowie Rezepte
Der Inhaber einer bekannten Kräutergärtnerei im bayrischen
Wald beschreibt 500 Pflanzen, unterteilt in einheimische Küchenkräuter,
Gewürze, Heilkräuter, asiatische Kräuter, Wildkräuter
(in den Untergruppen dann jeweils nach botanischen Namen geordnet) - und
gibt Hinweise zu Standort, Pflege, Kübeltauglichkeit, optimale Erntezeit
und Verwendung. Nicht immer ist die Einteilung verständlich - schließlich
sind Kornblume, Malve, Lein und Nepeta einheimisch, aber Treml ordnet sie
unter Raritäten ein. Und der Kräuterbegriff ist ebenfalls sehr
weit gefaßt - für ihn gehört die Artischocke (wahrscheinlich
wegen der Heilkräfte) dazu. In einem Extrateil geht er auf neueste
Sorten und Trend-Kräuter ein. Außerdem fehlen mir Quellenangaben
bzw. ein Literaturverzeichnis. Nichtsdestotrotz ein informatives, umfassendes
Nachschlagewerk - mit sehr schönen Fotos - für alle Kräuterliebhaber.
Diesmal stellt der Autor bekannte und unbekannte exotische Kräuter, Duftkräuter und Gewürzpflanzen aus aller Welt in Wort und Bild vor, erläutert ihre Ansprüche, die richtige Pflege, Überwinterungsmöglichkeit, den geeigneten Zeitpunkt der Ernte und ihre Verwendung vor allem in der Küche, aber auch in der Hausapotheke. Manche Exoten werden sogar erstmals porträtiert. Es sind 70 Asia-Kräuter, 50 Kräuter aus Nord-, Mittel- und Südamerika, 16 afrikanische Kräuter, 7 Kräuter aus Australien und Tasmanien, jeweils alphabetisch geordnet. Bemerkenswert: die Kalenderleiste unten am Rand bei den Beschreibungen mit den markanten Blütenmonaten. Alle Pflanzen sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich; das Bezugsadressenverzeichnis sorgt dafür, daß man sie sich auch besorgen kann, denn im Gartencenter wird man sie kaum bekommen.
Webseite des Autors
Ausführliche, mit vielen Quellenangaben versehene Darstellung
von Gewürzhandel und Gewürzverwendung aus der Perspektive Europas
seit der Spätantike
Dr.Urbanovsky und ihr Ko-Autor, der kürzlich verstorbene Großdruide
der Bretagne, der bretonische Arzt Le Scouëzec, der jahrelange Forschungen
zu diesem Thema betrieb, führen mit ihrem Buch in das keltische Weltbild
ein, erklären die Kultur und das Lehrgebäude des historischen
Druidentums und entschlüsseln die heute noch zugänglichen Quellen
keltischen Kräuterwissens. In der Bretagne, Normandie und auch in
anderen Regionen Frankreichs ist die keltische Kultur immer noch stark
präsent, haben die alten Traditionen der Jahreskreisfeste, wenn auch
in einer leicht christianisierten Form, bis heute überlebt. Die Kapitelüberschriften:
Druiden als Ärzte und Heilkundige, der Garten der Druiden mit seinen
Pflanzen von Ackergauchheil bis Zittergras, den Giftgarten der Druiden,
der Heiligen Hain und die Bäume der Kraft sowie schließlich:
die Apotheke der Druiden zeigen die Bandbreite des behandelten Themas.
In ausführlicher Darstellung werden die druidischen Heilpflanzen und
ihre - damalige wie heutige - Anwendung sowohl für Menschen als auch
für Tiere (!) beschrieben. Außerdem gibt es viele Informationen
zum Anbau und zur Pflege der Kräuter (die aber lediglich mit ihrem
lateinischen Namen genannt sind). Im Anhang gibt es dann noch Hinweise
auf druidische Jahreskreisfeste, den druidischen Mondkalender und das Mondjahr.
Exclusiv farblich abgesetzt sind eingeflochtene Abhandlungen z. B. zum
Pflanzenzauber und die Sammelritualen den Druiden-Ärzte / Die Mistel
in der Krebstherapie / Warum die Alraune in diesem Giftgarten fehlt. Viele
Fußnoten zu den Recherchen und eine umfangreiche Bibliographie gibt
es in diesem auch spannend zu lesenden, sehr informativem Buch, aber leider
kein Register, um in dieser Informationsflut auch nachträglich etwas
zu suchen. Dr.Urbanovsky hält auf ihrem Bio-Hof in der Normandie im
Sommer Kräuterkurse für Anfänger und Fortgeschrittene -
siehe Webseite der Ferme
de la Bastière
Die Taschenbuchausgabe - preislich erschwinglich.
Der sicherlich vielen bekannte Autor, Inhaber der 1995 gegründeten
Biolandgärtnerei
herb`s in Dötlingen bei Bremen, der mit seinem hervorragenden
- etwa 500 Arten und Sorten umfassenden - Pflanzenangebotes - auf vielen
Pflanzenmärkte zu finden ist und auch selber in Bremen zweimal im
Jahr einen solchen organisiert, spricht in seinem Buch zum Leser wie zu
seinen Kunden: sehr fachkundig, sehr einfach und verständlich, kurzweilig
und oft erfrischend humorvoll. Im ersten Kapitel geht es darum, was denn
als Kräuter bezeichnet wird ("Wo hören Blumen auf, wo fängt
Gemüse an und wo stehen die Kräuter?"). 12 "Must-haves -Kräuter"
muß man seiner Ansicht nach unbedingt in Küchennähe pflanzen
("Was meinen Sie, wie scher es mir gefallen ist, nur 12 Pflanzen als "unentbehrlich"
zu bezeichnen!") und sie stellt er als Erstes vor. "Grundlagen für
grüne Daumen" (hier finden sich Überschriften wie "Licht und
Schattendasein", "Kennen Sie Ihren Boden?" oder "Erden und Substrate -
Keine für alle") folgen. Dann geht es um beliebte Salatkräuter,
anschließend um staudige Würzkräuter ("Fisherman`s Friends"
- oder mögen Sie lieber andere Mentha? ) und um Kräuter mit essbaren
Blüten. ("Nun hat Ihnen gerade neulich noch ein vermeintlich renommierter
Grüner Daumen im Brustton der Überzeugung erzählt, daß
blühender Schnittlauch Allium schoenoprasum ungenießbar sei?
Mit Verlaub, das ist Quatsch. Allerdings sollten die lila und rosa Blüten
jung geköpft und samt grünem Laub verspeist werden.". Seine nächsten
Themen sind: "Tee ziehen lassen? Tee selber ziehen" und "Süß,
Süßer - Kinderkräuter". Zur Winterhärte gibt es eine
"Annäherungstabelle" ("Aussagen über Winterhärte sind immer
relativ") und die Liste "Ein weiteres Dutzend: Kräuter für Fortgeschrittene"
ist wieder seine persönliche Empfehlung. Und anschließend folgen
die 170 Porträts sowohl gängiger als auch ungewöhnlicher
Kräuter nach ihrem geläufigen deutschen Namen alphabetisch sortiert
(im Register findet man sowohl die deutschen als auch botanischen Bezeichnunge)
- alle mit botanischem Namen, Foto und den wichtigsten Angaben zum Aussehen,
zur Pflege und zur Verwendung in Küche und Heilkunde und vielen zusätzlichen
Tipps - z. B. der Hinweis auf "Prima Bienenweide", "Achtung, kann lästig
versamen", "oft schneiden in der lichtarmen Zeit", "Prima Begleiter zu
Rosen" usw. Weitere Informationen bietet der Anhang mit Einkaufstipps,
Bezugsquellen-Auswahl, sehenswerten Kräutergärten und einigen
Literaturempfehlungen. Die meisten Fotos stammen vom Autor selbst, wobei
es ihm wichtig war, nicht idealisierende Momentaufnahmen zu machen, sondern
den Gärtner-Alltag wiederzugeben. Einige Fotos sind auch von der bekannten
Blumenfotografin Marion Nickig. Selbst eingeschworene Kräuterfans
werden von diesem Buch profitieren und für Anfänger kann ich
es nur wärmstens empfehlen - für beide garantiere ich Lesespaß
und Informationsfülle.
Hier stellt der Kräuterexperte die 40 wichtigsten Duft- und
Würzsorten in seiner persönlichen, amüsanten und informativen
Art vor: ein- und mehrjährige, kleinwachsende bis hüfthohe, mit
glatten oder krausen, grünen, roten oder dunkelvioletten Blättern,
mit verschiedenen Duftnoten. Zu jeder Sorte beschreibt Vinken ihr Aussehen
und gibt spezifische Tipps zu Aussaat, Aufzucht, Pflege und Verwendung,
während das Kapitel "Anbau und Ernte" allgemein Wissenswertes zusammenfasst.
Basilikum, lateinisch Ocimum basilicum , deutsch auch Pfefferkraut oder
auch "Königskraut" ("König" der Kräuter) ist seit etwa 3000
Jahren bekannt und klingt nach Sommer, Sonne, Süden und nach frischer,
leichter Küche. Rund 60 Wildarten gibt es, doch weniger als ein Dutzend,
allerdings in etwa 100 Sorten, werden in Europa angeboten. Davon sind einige
Ritualpflanze (in Indien als heilige Pflanze"), viele Duftspender und alle
als Zutat köstlicher Gerichte geeignet. Einige Sorten lassen sich
auch ohne Garten - auf der Fensterbank - heranziehen. Der besondere Reiz
von Basilikum ist seine Vielseitigkeit. Es ist unentbehrlich zu Tomaten,
fast so universell einsetzbar wie Petersilie, doch mit Rezepten wie Basilikum-Käsetarte
oder Grünem Fischcurry macht Vinken in Zusammenarbeit mit dem Koch
Ralf Hiener Appetit auf mehr als das übliche Pesto. Die schönen
Fotos des Autors zeigen ausschließlich Pflanzen, die er selbst gezogen
hat. Zum Verkauf von Basilikum im Topf oder als Bund in Lebensmittelgeschäften
meint Vinken: "Das ist nichts anderes als irritierend verpackte Bundware.
Diese Pflanzen sind nicht zur Kultivierung, sondern zum baldigen Verbrauch
gedacht". Neben der Sorte Genovese empfiehlt Vinken als "Grundausstattung"
erfrischendes Zitronen-Basilikum, intensives, leicht pfeffriges Zimt-Basilikum
und das Thai-Basilikum mit seinem anis-artigen Aroma und sorgt mit den
angefügten Bezugsquellen für einen Start in den nächsten,
genussvolleren, kreativen Basilikumsommer. Ideal für Kräutergärtner
und Hobbyköche.
Kräuter runden nicht nur viele Gerichte ab, sie verleihen vielen Speisen erst ihren ganz typischen Geschmack. In diesem Buch erfahren Sie, zu welchen Zutaten sie passen, welche Teile der Pflanzen verwendbar sind und wie sie auf den menschlichen Organismus wirken. Bei der riesigen Rezeptauswahl wird man sicherlich fündig. Ausserdem werden verschiedene Konservierungsmethoden vorgestellt. Ansprechende Farbfotos machen Appetit aufs Nachkochen! Der Teil Kräuter von A - Z in Garten und Natur stellt bekannte und längst vergessene Kräuter mit Bestimmung, Erntezeit, Anbau, Verwendungsmöglichkeiten und Heilwirkung vor.
Inspiration für die Anlage eines Kräuterbeets, sondern auch vielfältige Anregungen zur Anzucht, Pflege und Verwendung der Kräuter.
Das alte Wissen der Mönche um die Heilkraft der Kräuter hat seinen Niederschlag in zahlreichen prachtvoll illustrierten Kräuterbüchern gefunden. Die schönsten dieser Illustrationen vereinigen sich in diesem Buch zu einem Überblick des mittelalterlichen Kräuterwissens
Erst diese Auflage wurde durch Link`s dreiteiliges "Handbuch zur
Erkennung der nutzbarsten und am häufigsten vorkommenden Gewächse"
- also einen prakt. Teil - ergänzt. Die zehn Kupfertafeln zeigen über
300 Pflanzendarstellungen, die kolorierte Tafel 36 verschiedene Pflanzenfarben.
(Pritzel 10277)


Aktualisiert am 06.04.2012