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und gingen in das Haus und fanden das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an und taten ihre Schätze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe. (Matthäus 2,10-11) Wir Heilige Drei Königewir suchen den Heiland, den göttlichen Herrn. Da stehet vor uns ein helleuchtender Stern, er winkt uns gar freundlich, wir folgen ihm gern. Er führt uns vorüber vorm Herodes sei'm Haus, da schauet der falsch' König beim Fenster heraus. Er winkt uns so freundlich: "O kommt doch herein, ich will euch aufwarten mit Kuchen und Wein." "Wir können nicht weilen, wir müssen gleich fort, wir müssen uns eilen nach Bethlehem Ort. Es ward uns durch Gottheit die Kunde zuteil, daß ein Kind geboren, das der Welt bringt das Heil." Wir kommen im Stall an, finden das Kind, viel schöner und holder, als Engel es sind. Wir knien uns nieder und beten es an, o Herr, nimm die Gabe aus Dankbarkeit an: Gold, Weihrauch und Myrrhen, das reichen wir dir, führ du uns dann einstens in'n Himmel von hier! (Volksgut) Sie frugen in jedem Städtchen:
Drei Kön'ge wandern aus Morgenland;
Die Anbetung der Weisenwir fallen auf’s Antlitz vor dir, der Engel jubelnden Widerhall, im Herzen hören ihn wir. Mimm hin den Weihrauch, Myrrh’n und Gold, nimm hin des Morgenlandes Gut.' Wir stehen , o König in deinem Sold, wir leben in deiner Hut. Im Weihrauch steig’ das Gebet empor Zu deinem Angesicht, tu’ auf deiner Gnade weites Tor, verschmähe die Bittenden nicht! Die Myrrhe deutet die Bitterkeit, dass du zu leiden kamst; doch auch, dass du die Schmerzen geweiht, von ihnen den Stachel nahmst. Wie lautres Gold sei unsre Lieb’, so unverfälscht und rein. Was uns an Hab’ und Schätzen blieb, all dies, o König, sei dein. (Josef Gabriel Ritter von Rheinberger ) Die Heiligen drei Könige Legende
Der Sternals wie die drei Weisen aus Morgenland und ließe sich dünken, er wäre wohl nie dem Sternlein nachgereist, wie sie; dennoch, wenn nun das Weihnachtsfest seine Lichtlein wonniglich scheinen lässt, fällt auch auf sein verständig Gesicht, er mag es merken oder nicht, ein freundlicher Strahl des Wundersternes von dazumal. (Wilhelm Busch)
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