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 Der
etwas andere "Gartenkalender"
Geburtstage und Todestage bekannter Persönlichkeiten, Gedenktage,
Feiertage, Brauchtum, Gedichte, Zitate u.v.m.
Monatsthema:
Winter
Mit Musik: Tschaikovsky
January At the Fireside © B.
Krueger
Januarius kommt von Janus, dem römischen
Gott des Eingangs und des Ausgangs, der zwei Gesichter hatte, mit denen
er sowohl in die Vergangenheit wie auch in die Zukunft blicken konnte;
die altgermanische Bezeichnung ist Thormanoth. Hartung kommt vom althochdeutschen
„hartimanod“ was soviel bedeutet wie: hart = viel Kälte, harte Winterszeit.
Aber auch: Schneemond, Schneemonat, Eismond, Eismonat und Wintermonat sind
bekannte Volksnamen. Jänner oder Jenner ist in Österreich gebräuchlich.
Im Januar pflegt der Gärtner hauptsächlich
das Wetter (Karel Capek)
Rezept des Monats: Chicoree-Salat
Bücherliste des Monats: Winterlektüre: Unterhaltende Romane für Gartenfreunde
"Winterrosen"
Gartentipp: Jetzt an die Vögel denken!
Wildvogelfutter 30 Knödel im Eimer
1.
wünsche ich allen Besuchern - auf daß
sich all Ihre Wünsche erfüllen mögen!
Neujahrstag
In weiten Teilen Europas gelten Speisen aus Schweinefleisch
als regelrechte Glücksbringer - als Süßigkeit verzehrt
man Marzipanschweinchen -, aber auch Backwaren wie Früchtebrot oder
die so genannten Neujahrsbrote, in die oft einzelne Münzen eingebacken
werden. Geflügel sollte dagegen zu Neujahr auf keinen Fall verzehrt
werden, da das Glück sonst davon fliegt. Der Genuss von Linsen, Erbsen,
Möhren oder Sauerkraut am Neujahrstag soll dafür sorgen, daß
das Kleingeld im neuen Jahr nie ausgehen wird. Weiterlesen Neujahrstag
Katharina Elisabeth Goethe (1731-1808)
Man nehme 12 Monate,
putze sie sauber von Neid, Bitterkeit, Geiz,
Pedanterie
und zerlege sie in 30 oder 31 Teile, so daß
der Vorrat für ein Jahr reicht.
Jeder Tag wird einzeln angerichtet aus 1 Teil
Arbeit und 2 Teilen Frohsinn und Humor.
Man füge 3 gehäufte Eßlöffel
Optimismus hinzu,
1 Teelöffel Toleranz, 1 Körnchen
Ironie und 1 Prise Takt.
Dann wird die Masse mit sehr viel Liebe übergossen.
Das fertige Gericht schmücke man mit
Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten
und serviere es täglich mit Heiterkeit.
Weitere
Neujahrsgedichte- und wünsche
Welttag
des Friedens
Am 1. Januar 2007 wird auf Wunsch von Papst Benedikt
XVI. in der gesamten Weltkirche der jährliche Welttag des Friedens
begangen. Dieses Datum wurde gewählt, weil der Papst das neue Jahr
mit einer Besinnung auf die notwendige Förderung des Friedens beginnen
möchte. Am selben Tag richtet er eine Botschaft an die Repräsentanten
der Staaten und an alle Menschen guten Willens, in der er die Dringlichkeit
des Friedens bezeugt.
Linktipp: Künstler
gegen den Krieg
2.
Berchtoldstag
In Teilen der Schweiz, ist der Berchtoldstag
gesetzlich anerkannt in verschiedenen Kantonen. Er geht angeblich zurück
auf die alte nordische Gottheit Perchta bzw. auf die germanische Göttin
Berchta (= "Leuchtende"). Sie symbolisiert die zur Winterszeit wieder aufstrebende
Sonne."Perchtenläufe"
gibt es fast nur noch im Alpenraum. Dabei wird das Gefolge der Göttin
von Menschen, in Gestalten symbolisierten Naturgeister dargestellt, die
die als lebensbedrohlich empfundenen Kräfte des Winters vertreiben
helfen sollen. Wichtiges Utensil der Perchten ist die Glocke, mit der der
Winter – bzw. die bösen Geister des Winters – ausgetrieben werden
soll (Winteraustreiben, bzw. Austreiben des alten Jahres). Der Besuch von
Perchten wird im Volksmund als glücksbringendes Omen hochgehalten.
Louise
Otto (1819-1895)
Blumengeister
Nun ist im Sturm mit Schnee und Eis
Der Winter angekommen,
Hat auf tyrannisches Geheiß
Die Blüten all genommen.
Sie sind dahin mit einem mal
Und hängen welk hernieder,
Es weckt kein milder Sonnenstrahl
Die Frostgetroffnen wieder.
Ihr Glanz, ihr Duft, ihr Leben schwand
Und öd' sind Flur und Garten,
Zur weißen Wüste ward das Land,
Die Flüsse selbst erstarrten.
So sinken in die kalte Gruft
Die letzten Blumenleichen,
Und harren bis der Lenz sie ruft
Aus ihrem Grab zu steigen.
(Das
ganze Gedicht lesen)
3.
Marcus Tullius
Cicero (106 v. Chr.-43 v. Chr.) geboren am 3. 1.
Wenn Du ein Gärtchen hast
und eine Bibliothek
so wird Dir nichts fehlen
Buchtipp:
Cicero
zum Vergnügen hrsg. v. Marion Giebel
August Robert Ludwig Macke (1887-1914) geboren am 3.1. - 125. Geburtstag 2012
Der deutsche Maler des Expressionismus Macke ist
zwar nicht als "Blumenmaler" bekannt, aber seine Gestalten auf den Bildern
gruppieren sich oft in Parklandschaften.
Weiterlesen Macke
4.
Jakob
Grimm geboren am 4.1. 1785
Jacob Ludwig Karl Grimm (auch: Carl; * 4. Januar
1785 in Hanau; † 20. September 1863 in Berlin) war ein deutscher Sprach-
und Literaturwissenschaftler sowie Jurist und gilt als Begründer der
deutschen Philologie und Altertumswissenschaft. Lebenslauf und Werk waren
eng mit denen seines jüngeren Bruders Wilhelm verbunden, worauf die
oft gebrauchte Bezeichnung Gebrüder bzw. Brüder Grimm hinweist.
Berühmt wurden beide durch ihre Sammlung "Kinder- und Hausmärchen"
( 2 Bde., 1812-1815) und durch die Arbeit am "Deutschen Wörterbuch"
(ab 1838).
Märchen
der Gebrüder Grimm
Buchtipps:
Grimm, Brüder Die
schönsten Märchen der Brüder Grimm
Janosch Janosch
erzählt Grimm's Märchen
Meyer, Kai Die
Winterprinzessin: Ein unheimlicher Roman um die Brüder Grimm
Linktipp: Brüder
Grimm-Museum Kassel und Brüder Grimm-Gesellschaft
Joseph
Freiherr von Eichendorff (1788-1857)
Verschneit liegt rings die ganze Welt,
Ich hab nichts, was mich freuet,
Verlassen steht ein Baum im Feld,
Hat längst sein Laub verstreuet.
Der Wind nur geht bei stiller Nacht
und rüttelt an dem Baume,
Da rührt er seine Wipfel sacht
Und redet wie im Traume.
Er träumt von künftger Frühlingszeit,
Von Grün und Quellenrauschen,
Wo er im neuen Blütenkleid
Zu Gottes Lob wird rauschen.
5.
Konrad
Adenauer (1876-1967) geboren am 5.1.
In meinem Rhöndorfer Garten
finde ich nach getaner politischer Arbeit
Entspannung,
Ruhe und neue Kraft für kommende Aufgaben,
die mich erwarten,
und hier auch wird mir stets wieder bewußt,
was die Natur uns zu lehren vermag – man muß
Geduld haben,
wenn man etwas erreichen will,
in der Natur und in der Politik.
(Quelle)
Erster Bundeskanzler der BRD, der die dt.-frz.
Aussöhnung erreichte. Er pflegte um sein Wohnhaus in Rhöndorf
einen großen Garten mit einer südländisch anmutenden Vielfalt
von Pflanzen, Plastiken und Brunnen sowie vor allem Rosen. Er war ein großer
Rosenfreund und ihm wurde deshalb eine Rose gewidmet Weiterlesen Adenauer
Buchtipp:
Adenauer.
Eine deutsche Legende von Wilhelm von Sternburg
Linktipps:
Konrad
Adenauer Garten in Rhöndorf
Umberto
Eco (1932) geboren am 5.1.
Umberto Eco ist ein italienischer Schriftsteller,
Kolumnist, Philosoph, Medienwissenschaftler und wohl der bekannteste zeitgenössische
Semiotiker. Durch seine Romane, allen voran Der Name der Rose, wurde er
weltberühmt. In diesem Roman spielt er mit der Symbolik des Begriffes
"Sub rosa" - Weiterlesen sub rosa
6.
Dreikönigstag
(Dreikönige, Heilig Drei Könige Epiphany)
Der Stern
Hätt` einer auch fast mehr Verstand
als wie die drei Weisen aus Morgenland
und ließe sich dünken, er wäre
wohl nie
dem Sternlein nachgereist, wie sie;
dennoch, wenn nun das Weihnachtsfest
seine Lichtlein wonniglich scheinen lässt,
fällt auch auf sein verständig Gesicht,
er mag es merken oder nicht,
ein freundlicher Strahl
des Wundersternes von dazumal.
(Wilhelm Busch)
Weitere Dreikönigs-Gedichte,
Brauchtum zum Dreikönigstag, Buchtipp - und Linktipps
Johanna
von Orleans, Jeanne d`Arc (1412-1431) geboren am 6.1. - 600. Geburtstag 2012
Die Nationalheldin Frankreichs, Jeanette [Jeanne
d`Arc, dt.: Johanna von Orleans] befreite während des Hundertjährigen
Hundertjährigen Krieges 16jährig in Männerkleidung Orleans,
damals von den Engländern belagert. Nach diesem Sieg wurde sie als
"die Jungfrau von Orléans "- "Jeanne
d`Arc "berühmt. Nach einigen weiteren Siegen gegen die Engländer
wurde sie schließlich von diesen gefangen genommen, bei einem Prozeß
als Ketzerin verurteilt und auf Marktplatz von Rouen auf dem Scheiterhaufen
- neunzehnjährig - verbrannt. 1456 wurde sie rehabilitiert und 1920
heiliggesprochen. Die Gestalt der Jeanne d'Arc hat Schriftsteller, Musiker,
Künstler und Filmemacher immer wieder fasziniert. Weiterlesen Jeanne d`Arc
Khalil Gibran (1883-1931) geboren
am 6.1.
Wie die Samen, die unter der Schneedecke träumen,
träumen eure Herzen vom Frühling.
Vertraut diesen Träumen,
denn in ihnen verbirgt sich das Tor zur Unendlichkeit.
Gibran-Zitate
und Gedichte
Buchtipps:
Das
große Khalil Gibran-Lesebuch (enthält: Der Prophet)
Das
Lied in meinem Herzen von Khalil Gibran, Halil Cibran mit Bildern von
August Macke
7.
Gräfin
Augusta Luise zu Stolberg-Stolberg (1753-1835) geboren am 7.1.
Der Stiftsdame des adligen Klosters zu Uetersen
Gräfin Augusta Luise zu Stolberg-Stolberg (1753-1835) ging als "Goethes
Gustchen" durch ihren Briefwechsel mit Johann Wolfgang von Goethe in den
Jahren 1775 bis 1776 in die Literaturgeschichte ein. Sie lernte ihn aber
nie persönlich kennen. Zum 250. Geburtstag Gothes wurde ihr von der
Rosenfirma Tantau, die in Uetersen ansäßig ist, eine Rose gewidmet.
Weiterlesen Augusta Luise
Buchtipp:
Als
Goethe nach Uetersen schrieb von Elsa Plath-Langheinrich
Luis Murschetz (1936) geboren am 7.1.
Der Karikaturist und Kinderbuchautor schrieb den Kinderbuchklassiker "Der kleine Maulwurf".
8.
Willy Millowitsch (1909-1999)
geboren am 8.1.
Willy Millowitsch, ein Kölner Volksschauspieler und Leiter des
privaten Kölner Millowitsch-Theaters. war einer der bekanntesten deutschen
Theaterschauspieler.
Der Name der ihm gewidmeten Rose setzt sich au den Anfangsbuchstaben
des Vor - und Nachnamens zusamen, 'Wimi' von Tantau 1983. Weiterlesen Millowitsch
Willy Millowitsch - Bücher, CDs und DVDs
 Winterliche
Düfte und Aromen
Auch - oder gerade im Winter "durstet" man nach
Düften und so können Duftpflanzen Stimmungsaufheller für
die dunkle Jahreszeit sein! Weiterlesen:
winterliche Duftlieferanten
9.
Karel Capek
(1890-1938) geboren am 9.1.
Der Sohn eines Landarztes war journalistisch tätig
an einer Prager Zeitung; Feuilletons, Reiseberichte, Theaterkritiken wechselten
einander ab. Weiterlesen Capek
Buchtipp:
Das Jahr des Gärtners
"Allen sonstigen Meinungen zum Trotz entsteht
ein Gärtner weder aus Samen noch aus Schößlingen, Zwiebeln,
Knollen oder Ablegern, er wächst einzig und allein durch die Erfahrung,
durch die Umgebung und durch Naturbedingungen". Dieses humorvolle Zitat
aus dem Buch des tschechischen, politisch engagierten Schriftstellers Karel
Capek, 1929 geschrieben, 1932 in deutsch erschienen, zeigt schon, daß
es um die wohl humorvollste, aber kenntnisreiche Darstellung eines Gärtners
aus Leidenschaft geht. In einer politisch aufrührigen Zeit erzählt
er von seinem Gärtchen - um zu übertönen? Es ist kein Gartenbuch
im üblichen Sinn, das praktische Ratschlage gibt (obwohl eigentlich
- versteckt - doch!), sondern hier geht es in 26 Kapiteln um die oft wunderlichen
Eigenschaften des„Gärtners / der Gärtnerin, mit denen man sich
so gut identifizieren kann. Gartenhumor pur!
Wilhelm Busch
(1832-1908) gestorben am 9.1.
Heinrich Christian Wilhelm Busch wurde am 15.4.1832
als erstes Kind von sieben Geschwistern in Wiedensahl bei Hannover geboren;
seine Eltern waren Friedrich Wilhelm Busch (Inhaber eines Kramerladens,
den der Sohn Adolf geb. 1838 später übernahm) und Henriette Dorothee
Charlotte Busch geb. Kleine. Seltsam, das in den Biografien des berühmten
Schriftstellers so selten seine Gartenliebe erwähnt wird; dabei hatte
er zeitlebens einen Garten und hat dort - am deutlichsten wird dies allerdings
in seinen Briefen
- mehr Zeit zugebracht als irgendwo sonst. Wilhelm Busch`s Malerauge registrierte
genauestens die Bilder der wechselnden Jahreszeiten. Er schilderte alles,
was zu einem Gärtnerleben gehört, seine Verbundenheit mit Natur
und Garten spiegelt sich sogar als Kulisse in seinen Bildergeschichten
wieder. Die fromme Helene hat ihre kleinen Abenteuer im Garten - u. a.
beim Bohnenpflücken; Tobias Knopp, der Junggeselle geht auf Brautschau
- und verliebt sich während der Gartenpromenade in seine Klotilde...
Weiterlesen Wilhelm Busch
Buchtipps:
In
seinem Garten freudevoll...Durchs Gartenjahr mit Wilhelm Busch v. Amei-Angelika
Müller
weitere
Buch- und Geschenktipps Wilhelm Busch
Kurt
Tucholsky,(1890 - 1935) geboren am 9.1.
Park Monceau
Hier ist es hübsch. Hier kann ich ruhig
träumen.
Hier bin ich Mensch - und nicht nur Zivilist.
Hier darf ich links gehn. Unter grünen
Bäumen
sagt keine Tafel, was verboten ist.
Ein dicker Kullerball liegt auf dem Rasen.
Ein Vogel zupft an einen hellen Blatt.
Ein kleiner Junge gräbt sich in der Nasen
und freut sich, wenn er was gefunden hat.
Es prüfen vier Amerikanerinnen,
ob Cook auch recht hat und hier Bäume
stehn.
Paris von außen und Paris von innen:
sie sehen nichts und müssen alles sehn.
Die Kinder lärmen auf den bunten Steinen.
Die Sonne scheint und glitzert auf ein Haus.
Ich sitze still und lasse mich bescheinen
und ruh von meinem Vaterlande aus.
Weitere
Tucholsky-Gedichte
Buchtipps:
Dürfen
darf man alles Lebensweisheiten Dtv 2006
Tucholsky
zum Vergnügen Sag mal, verehrtes Publikum: bist du wirklich so
dumm? Reclam 2006
Linktipps:
Tucholsky-Museum
Schloß Rheinberg
10.
Astrid
Lindgren (1907-2002) gestorben am 10.1. - 10. Todestag 2012
Die schwedische Schriftstellerin Astrid Lindgren
gehört zu den bekanntesten Kinderbuchautoren der Welt und die geistige
Mutter von Pippi
Langstrumpf, Ronja
Räubertochter, Madita,
Mio
und vielen anderen Figuren. 1989 widmete ihr der Däne Olesen eine
Rose: 'Astrid Lindgren'. Weiterlesen Lindgren
Buchtipp: Astrid
Lindgren. Bilder ihres Lebens von Jacob Forsell / Johan Erséus
/ Margareta Strömstedt u.a
Linktipp: "Mama,
erzähl mir von Pippi Langstrumpf" - Interview mit der Tochter
Karin Nyman
Annette
von Droste-Hülshoff (1797-1848) geboren am 10.1.
Weit geh ich selten, denn mein Garten ist doch
immer mein liebster Aufenthalt.
Droste-Hülshoff, Annette von (geboren
am 10.1.1797 (12. oder 14. - scheint lt.
Wikipedia unklar zu sein † 1848) Die deutsche Dichterin sammelt um
1813 in ihrer Heimat Märchen für die Brüder Grimm. 1825
erwarb ihr Vater, Hausherr von Burg
Hülshoff, Freiherr Clemens August von Droste-Hülshoff, das
elegante, von Schlaun
gebaute Landhaus Haus Rüschhaus im Stadtteil Nienberge bei Münster.
Nach dem Tod ihres Vaters 1826 zog die Dichterin hier mit ihrer Mutter
und ihrer Schwester Jenny ein und wohnte dort bis 1846. Im Haus Rüschhaus
entstanden u. a. ihre Balladen und Vers-Epen und ihr wohl bekanntestes
Werk "Die
Judenbuche". Weiterlesen Droste-Hülshoff
Annette
von Droste-Hülshoff-Gedichte
Buchtipp: Auf
Annette von Droste- Hülshoffs Spuren. m. Fotografien von Urike
Romeis
Coco Chanel (1883-1971) gestorben am 10.1.
Coco Chanel, eigentlich Gabrielle Bonheur Chasnel, die französische Modeschöpferin und Begründerin des Chanel-Modeimperiums, Erfinderin des "Kleinen Schwarzen", war eine wichtige Persönlichkeit der Mode-Geschichte des 20. Jahrhunderts. Doch auch das Chanel Parfum "Chanel Nº 5", 1921 kreiiert, kann auf eine lange Erfolgsgeschichte zurückblicken. Es gilt als der erfolgreichste Damenduft aller Zeiten und ist auch heute noch weltweit in den Top 10 der meistverkauften Parfüms vertreten. Es war das erste verbreitete Parfum, das nicht nach Blumen roch, sondern durch eine sogenannte Aldehydnote geprägt war. Das Extrait Parfum enthält als eines der letzten Parfüms noch Jasmin und Mairose aus eigener Produktion in Grasse, welche die blumige Herznote bilden.
Rosen, die Parfümeuren gewidmet oder nach Parfüms benannt sind / Blumige Parfüms
Prof. Martin Hinrich Lichtenstein (1780-1857) geboren am 10.1.
Der preußische König Friedrich Wilhelm IV. schenkte 1841 seine im Tiergarten gelegene Fasanerie und die Tiere der Pfaueninsel der Berliner Bevölkerung. Die Zoologische Garten Berlin AG ist im selben Jahr gegründet worden und am 1. August 1844 wurde der Zoologische Garten Berlin eröffnet. Er war damit der erste Zoo Deutschlands und der neunte der Welt. Initiator und erster Direktor war Prof. Martin Hinrich Lichtenstein. Der Zoologische Garten wurde von einer Kommission verwaltet, der außer Lichtenstein auch Alexander von Humboldt und der Gartenarchitekt Peter Josef Lenné angehörten. 2006 überschlugen sich wochenlang die Medien mit Berichten über den pelzigen Jungstar des Zoos, den Eisbären Knut, der dem Zoo die höchsten Besucherzahlen seit Bestehen besscherte. Webseite des Zoos
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11.
Johann
Wolfgang von Goethe (1749-1832)
Man läßt den Winter sich noch gefallen.
Man glaubt, sich freier auszubreiten,
wenn die Bäume so geisterhaft,
so durchsichtig vor uns stehen.
Sie sind nicht, aber sie decken auch nichts
zu.
12.
Rainer
Maria Rilke (1875-1926)
Die hohen Tannen atmen heiser
im Winterschnee, und bauschiger
schmiegt sich sein Glanz um alle Reiser.
Die weißen Wege werden leiser,
die trauten Stuben lauschiger.
13.
Christian
Friedrich Hebbel (1813-1863)
Winter - Landschaft
Unendlich dehnt sie sich, die weiße
Fläche,
bis auf den letzten Hauch von Leben leer;
die muntern Pulse stocken längst, die
Bäche,
es regt sich selbst der kalte Wind nicht mehr.
Der Rabe dort, im Berg von Schnee und Eise,
erstarrt und hungrig, gräbt sich tief
hinab,
und gräbt er nicht heraus den Bissen
Speise,
so gräbt er, glaub' ich, sich hinein
ins Grab.
Die Sonne, einmal noch durch Wolken blitzend,
wirft einen letzten Blick auf's öde Land,
doch, gähnend auf dem Thron des Lebens
sitzend,
trotzt ihr der Tod im weißen Festgewand.
2012 ist am 13.1. ein "Freitag, der 13."
Im Prinzip bin ich ja nicht abergläubisch,
aber wenn wir heute Freitag den 13. hätten,
käme ich doch lieber ein andermal wieder.
(Alexander Sergejewitsch Puschkin)
Wenn der 13. auf einen Freitag fällt, wird selbst "modern" denkenden
Menschen mulmig, denn der Freitag der 13. gilt im Volksglauben als ein Tag, an dem besonders
viele Unglücke passieren. Wenn es "dreizehn schlägt" ist etwas außerordentlich Erstaunliches oder absolut Ungewöhnliches,
zumeist jedenfalls etwas Unerwünschtes geschehen. Bis in die heutige Zeit achtet ein guter Gastgeber darauf, keine 13
Gäste zu Tisch zu bitten. In vielen Hotels gibt es gar kein Zimmer
mit der Nummer 13 und die entsprechend numerierten Sitzplätze
im Kino, Theater oder Flugzeug werden erst verkauft oder gebucht, wenn "nichts Besseres" mehr zu haben ist. Der Wochentag als Jesu Todestag und die
13 als Unglückszahl stammen aus christlicher
Tradition.
Nicht überall auf der Welt ist Freitag der 13. ein besonderes
Datum - Quelle und mehr)
Buchtipps:
Freitag,
der 13te von Alexandria Bock
Freitag,
der 13: skurrile und amüsante Kurzgeschichten von Karsten Zeising
Bibi
Blocksberg Freitag, der 13. von: Theo Schneider 2002
Friday
the Thirteenth von Thomas W. Lawson
Freitag,
der 13. DVD ~ Jared Padalecki
Ankomme
Freitag, Den 13. von Reinhard Mey MP3 Download
14.
Dr.
Rainer Klimke (1936 -999) geboren am 14.1.
Dr. Rainer Klimke - mit seinen fünf Gold-
und drei Bronzemedaillen ist er der bisher erfolgreichste deutsche Reiter
aller Zeiten. 1988 widmete ihm der Rosenzüchter Noack aus Gütersloh
eine Rose: 'Dr. Reiner Klimke' Weiterlesen Klimke
Henri
Fantin-Latour (1836 -1904) geboren am 14.1. .
Der französische Maler und Lithograph Henri
Fantin-Latour malte etliche Rosenbilder. Die 1840 eingeführte
Rose 'Fantin-Latour' ist nach ihm benannt.
15.
Martin Luther King (1929-1969) geboren am 15.1.
Die Menschen haben gelernt wie Vögel zu fliegen und wie Fische zu schwimmen, aber sie haben nie die einfache Kunst der Brüderlichkeit gelernt.
Franz
Grillparzer (1791-1872) geboren am 15.1. 
Die Freundschaft
und die
Liebe
schenken
Blumen.
Weitere Grillparzer-Zitate u. Gedichte<
16.
Barthold
Hinrich Brockes (1680-1747) gestorben am 16. 1.
Der Hamburger Senator schildert die Freuden seines
Hamburger Patriziergartens in dem Gedichtbändchen: "Irdisches
Vergnügen in Gott" (womit er meint: die Verehrung Gottes in der
Schönheit der Blumen)
Brockes-Gedichte
Buchtipp: Barthold
Hinrich Brockes (Hamburger Köpfe) Ellert & Richter 2003
Georg
Heym (1887-1912) gestorben am 16.1. - 100. Todestag 2012
Der Winter
Der blaue Schnee liegt auf dem ebenen Land,
Das Winter dehnt. Und die Wegweiser zeigen
Einander mit der ausgestreckten Hand
Der Horizonte violettes Schweigen.
Hier treffen sich auf ihrem Weg ins Leere
Vier Straßen an. Die niedren Bäume
stehen
Wie Bettler kahl. Das Rot der Vogelbeere
Glänzt wie ihr Auge trübe. Die Chausseen
Verweilen kurz und sprechen aus den Ästen.
Dann ziehn sie weiter in die Einsamkeit
Gen Nord und Süden und nach Ost und Westen,
Wo bleicht der niedere Tag der Winterzeit.
Ein hoher Korb mit rissigem Geflecht
Blieb von der Ernte noch im Ackerfeld.
Weißbärtig, ein Soldat, der nach
Gefecht
Und heißem Tag der Toten Wache hält.
Der Schnee wird bleicher, und der Tag vergeht.
Der Sonne Atem dampft am Firmament,
Davon das Eis, das in den Lachen steht
Hinab die Straße rot wie Feuer brennt
Buchtipp: Dichtungen
von Georg Heym Reclam 1986
17.
Leonhart
Fuchs (1501-1566) geboren am 17.1.
In Wemding /Schwaben geboren, studierte er an
der Marienschule in Erfurt und wurde 1526 Professor an der Universität
von Ingolstadt, an der er 1524 zum Doktor der Medizin promoviert hatte.
Später als Leibarzt des Markgrafen Georg von Brandenburg in Ansbach
studierte er die Schriften von Hippokrates, Dioskurides und Galen, führte
die Studien am Objekt und Standort ("Statt irer wachsung") ein, während
es zuvor nur Vorlesungen im engsten Sinne des Wortes gab. Auch legte er
einen der ersten botanischen Gärten in Deutschland an. Er zählt
neben Bock und Brunfels zu den 3 sogenannten "Vätern der Botanik".
Weiterlesen Fuchs
Buchtipp: Baumann, Brigitte /Helmut
Baumann /Susanne Baumann-Schleihauf
Die
Kräuterbuch-Handschrift des Leonhart Fuchs Ulmer Stuttgart 2001
18.
Martin Luther (1483-1546) gestorben am 18.1.
Jeder Garten ist ein Buch Gottes,
aus dem das Wunder ersehen werden kann,
das Gott täglich tut.
Weitere Luther-Zitate
Die
Lutherrose, das Wappen Martin Luther`s
Buchtipp: Widerrufen
kann ich nicht Biographie von Arnulf Zitelmann
Rudyard Kipling (1965-1936) gestorben am 18.1.
Unser England ist ein Garten, und solche Gärten werden nicht geschaffen,
indem man einfach im Schatten sitzt und singt: Oh, wie schön!
Großbritanniens erster Literatur-Nobelpreisträger ist bei uns in Deutschland hauptsächlich wegen der Dschungelbücher bekannt, schrieb auch die Geschichte vom Kobold "Puck von Pook's Hill" - siehe Rose Puck
Buchtipp: Rudyard Kipling, Das Dschungelbuch
Rainer
Maria Rilke (1875-1926)
Es treibt der Wind im Winterwalde
Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt
und manche Tanne ahnt, wie balde
sie fromm und lichterheilig wird,
und lauscht hinaus;
den weißen Wegen streckt sie die Zweige
hin,
bereit und wehrt dem Wind
und wächst engegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.
19.
August
Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874) geboren am 19.1.
August Heinrich Hoffmann, bekannt als Hoffmann
von Fallersleben (* 2. April 1798 in Fallersleben (heute Stadtteil von
Wolfsburg); † 19. Januar 1874 in Corvey) war Hochschullehrer für Germanistik
und Dichter. 1841 schrieb er die spätere deutsche Nationalhymne, das
"Lied der
Deutschen”. Zur Unterscheidung von anderen Trägern des häufigen
Familiennamens Hoffmann nahm er als Zusatz den Herkunftsnamen von Fallersleben
an. Neben seiner politischen Lyrik, den Volks- und Vaterlandsliedern schuf
der Dichter 550 Kinderlieder (Alle
Vögel sind schon da, Ein
Männlein steht im Walde, Kuckuck,
Kuckuck, ruft's aus dem Wald), von denen er 80 vertonte.
Hoffmann
von Fallersleben Gedichte und Lieder
Buchtipp: Ein
Gärtlein weiss ich noch auf Erden von August Heinrich Hoffmann
von Fallersleben, Hans Joachim Malecki
Paul Cézanne (1839-1906) geboren am 19.1.
Bis in die späten 1890er Jahre waren es hauptsächlich Künstlerkollegen des französischen Malers wie Pissarro, Monet und Renoir sowie Kunstsammler und der Galerist Ambroise Vollard, denen sich Cézannes Schaffen erschloss und die zu den ersten Käufern seiner Gemälde zählten. Cézanne zählt mit seinen postimpressionistischen Werken zu den Wegbereitern der klassischen Moderne. Bild: Blaue Landschaft
Buchtipp: Cézanne Taschen Verlag
Hans Sachs (1494-1576) gestorben am 19.1.
"Als Herzog Otto III., dem die Nachwelt den Beinamen "der Fröhliche" gab, über die österreichischen Länder herrschte, begannen die Wiener, die schlimme Zeiten hinter sich hatten, ihres Lebens wieder froh zu werden, und allerlei Spiel und Kurzweil bereiteten manch frohe
Stunde. Unter den Lustbarkeiten, die damals gebräuchlich waren, stand das sinnige "Veigerlfest" obenan" - den Text von Hans Sachs weiterlesensachs2.htm
Edgar Allan Poe (1809-1849) geboren am 19.1.
Aufgefordert, in aller Kürze den Begriff Kunst zu definieren,
könnte ich ihn nur bezeichnen als die Reproduktion dessen,
was unsere Sinne durch den Schleier der Seele
von der Natur wahrnehmen.
(aus: „Marginalien“)
In den frühen Morgenstunden des Geburtstags von Edgar Allan Poe, US-amerikanischer Schriftsteller, der entscheidend die Genres der Kriminalliteratur, der Science Fiction und der Horrorstory prägt, erschien 60 Jahre lang bis 2010 ein in Schwarz gehüllter Mensch, betrat die Westminster Hall in Baltimore / Maryland und ging dann auf den Friedhof und weiter zum Grab. Dort stellt der so genannte "Poe Toaster" drei Rosen und eine kleine Flasche mit Cognac ab - mehr lesen.
Buchtipp: Meistererzählungen
Diogenes 1994
zurück an den Anfang
20.
Bettina (Bettine) von Arnim
(1785-1859) gestorben am 20.1.
Bettina von Arnim (geborene Elisabeth Catharina Ludovica Magdalena Brentano,
auch Bettine war eine deutsche Schriftstellerin und bedeutende Vertreterin der
deutschen Romantik. Mit ihrem Bruder Clemens, dem später berühmten Lyriker und
Herausgeber der Heidelberger Romantik ("Des Knaben Wunderhorn", mit Achim
von Arnim) teilte sie ihre Liebe zu Goethes Schriften. Bettina heiratete
1811 den Dichter Achim von Arnim (1781-1831), dem sie sieben Kinder gebar. Ihre eigentliche schriftstellerische Tätigkeit begann sie erst nach
dem Tod ihres Mannes 1831 - weiterlesen Bettina von Arnim
Bettina
von Arnim Zitate und Gedichte
Buchtipps:
Bettine
von Arnim. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten von Helmut Hirsch
u. a.
... darum
muß man nichts als leben. Bettine von Arnim von Ingeborg Drewitz
List Tb 2002
Friedrich
von Weber (1813-1894)
Es wächst viel Brot in der Winternacht,
weil unter dem Schnee frisch grünet die
Saat;
erst wenn im Lenze die Sonne lacht,
spürst du, was Gutes der Winter tat.
21.
Matthias
Claudius (1740-1815) gestorben am 21.1.
Ein Lied hinterm Ofen zu singen
Der Winter ist ein rechter Mann,
kernfest und auf die Dauer;
sein Fleisch fühlt sich wie Eisen an
und scheut nicht süß noch sauer.
War je ein Mann gesund, ist er's;
er krankt und kränkelt nimmer,
weiß nichts von Nachtschweiß noch Vapeurs
und schläft im kalten Zimmer.
Er zieht sein Hemd im Freien an
und läßt's vorher nicht wärmen
und spottet über Fluß im Zahn
und Kolik in Gedärmen.
Aus Blumen und aus Vogelsang
weiß er sich nichts zu machen,
haßt warmen Drang und warmen Klang
und alle warmen Sachen.
(Das
ganze Gedicht lesen)
weitere
Matthias Claudius Gedichte
Buchtipp: Matthias
Claudius. Mit Selbstzeugnissen und Bilddokumenten
22.
Bacon, Francis (1561-1626) geboren am 22.01.
Gärtnern ist das größte Vergnügen des Menschen;
es ist die schönste Erfindung des menschlichen Geistes.
Weitere Zitate von Francis Bacon
Der Philosoph, Staatsmann, Jurist Francis Bacon schrieb sein Essay "Of Gardens" im Jahre 1609 (veröffentlicht 1625); er ist einer der vielen Theoretiker und Schriftsteller, die das Nachdenken über Gärten beeinflusst haben.
Buchtipp: Essays oder Praktische und moralische Ratschläge von Francis Bacon
22.1. Vinzenztag
Die Winzer bitten heute den Hl. Vinzenz um Segen
für das Wachstum des Weines. Der Märtyrer Vinzenz von Saragossa
war der Legende nach Diakon des Bischofs Valerius von Valencia in Spanien.
Vinzenz wird zumeist einer mit Traube in der Hand abgebildet, denn er ist
Schutzptaron der Winzer (aber auch der Dachdecker, Seeleute und Holzfäller).
Daß Vinzenz zum Weinpatron geworden ist, hängt wahrscheinlich
mit der volksetymologischen Erklärung des Namens: "Vin-Cent" zusammen.
Weiterlesen Vinzenztag
23.
Gründungstag
der Porzellanmanufaktur Meissen
Am 23. Januar 1710 erfolgt per Dekret die öffentliche Bekanntgabe der
Gründung der Porzellan-Manufaktur Meissen als „Königlich-Polnische
und Kurfürstlich-Sächsische Porzellan-Manufaktur“. Am 6. Juni
wird die Meißener Albrechtsburg als erste Produktionsstätte
des europäischen Porzellans in Meissen eröffnet. Zu den Dekoren
gehören Blumendekore: Holzschnittblumen, Deutsche Blumen, Marcolini-Blumen,
Manieristische Blumen (Meißener Rose, Streublümchen), Naturalistische
Blumen, Wiesenblumen, Orchidee mit Ast in blau sowie Kranz-, Girlanden-
und Fadendekore: Weinlaub, Blumenkranz, Festonmuster, Blätterkantenmuster.
Der Rosen-Liebhaberzüchter Robert
Türke, (1858-1926) arbeitete bei der Manufaktur, weshalb man ihn
auch den "Rosentürken aus Meissen" nannte. Besuch der Manufaktur

Buchtipps:
Bunte
Blüten, blaue Schwerter. Meissener Blumenmalerei von Erika Büttner
Die
Sprache der Blumen: Meissener Porzellan von Hans Sonntag / Jürgen
Karpinski
Verwandlungen.
Literarische Figuren in Meißener Porzellan von Hans Sonntag /
Jürgen Karpinski
Linktipp: Homepage
der Manufaktur
Richard
Katz (1888-1968)
definiert in seinem Buch "Übern
Gartenhag" den Begriff "Winter" für Gärtner:
"Der Begriff, den wir mit diesem Wort bezeichnen,
deckt sich nämlich nicht mit dem kalendarisch unverrückbaren
Termin vom 22.12.-21.3. Dem Gärtner markieren die letzten Dahlien
und Chrysanthemen den Winterbeginn und die ersten Schneeglöckchen
und Veilchen das Winterende. Danach dauert also der Winter des Gärtners
mindestens die viereinhalb Monate zwischen Allerseelen und Anfang April"
Weitere
Katz - Zitate
24.
Edith Wharton (geb. Newbold Jones, 1862-1937) geboren am 24.1. - 150. Geburtstag 2012
Die amerikanische Schriftstellerin erhielt 1920 in Amerika für ihren Roman "Zeit der Unschuld" als erste Frau den Pullitzerpreis. Mit ihrem Ehemann Edward Robbins Wharton bewohnte sie ein Haus in New York, später lebten sie auf Rhode Island und in Lenox / Massachusetts. Nach der Scheidung ging sie nach Paris und kaufte das Schloß "Castel St. Claire" bei Hyères. Dort legte sie einen 6500 m² großen Park mit seltenen südamerikanischen und australischen Pflanzenarten an, der heute zu besichtigen ist. Mehr über Edith Wharton mit Buchtipps
Lotte Günthart-Maag geb. Günthart (?-2007) gestorben am 24.1.
So sass ich völlig versteckt in meinem
Blumenhaus,
vereinzelte Sonnenstrahlen fielen durch
das Blüten-Blätterdach, warm und liebkosend auf mich,
der betäubend süsse Duft der
Blumen ging mir ins Blut und ich war berauscht von so viel Schönheit.
Die Blumenmalerin Lotte Günthart, verheiratete Günthart-Maag, wird als "Redouté" des 20. Jhdts." bezeichnet.
Als Tochter schweizerischer Eltern in Frankfurt geboren, machte sie ihre
Ausbildung in Berlin und Paris, u. a. beim Kubisten Fernand Léger.
Ihre Karriere begann mit exakt gezeichneten Studien von Pflanzenkrankheiten
und Schädlingen für die väterliche Pflanzenschutzmittelfabrik
Maag, doch die Rose wurde zu ihrem Lieblingsmotiv. Weiterlesen Günthart-Maag
Friedrich II., König von Preußen, (1712-1786), geboren am 24. 1. - 300. Geburtstag ("Friedrichjahr 2012")
Friedrich II, auch "Friedrich der Große" oder "Der Alte Fritz" genannt, regierte ab 1740. Fur uns Gartenfreunde interessant: er ließ Schloss Sanssouci nebst Park errichten, führte die Kartoffel ein und es ist ihm eine Rose gewidmet (von einem Franzosen!) mehr über Friedrich II.
Linktipps:Friedrich-Jahr 2012 / Friedrich der Große auf der Seite Stiftung Preußische Schlösser und Gärten / Potsdam Park Sanssouci
25.
Pauli Bekehrung (volkstümlich auch Pauli Bekehr)
Um diesen katholischen, evangelischen und anglikanischen Gedenktag, der an die Bekehrung des Apostels Paulus von Tarsus (vormals Saulus) vor Damaskus erinnert, wurde früher das Korn "geschatzt" (geschätzt), d. h. es wurde kontrolliert, ob die Getreidevorräte für die zweite Winterhälfte reichen würden. Siehe auch Bauernregeln zu Pauli Bekehr
Vogelhochzeits-Tag
Die sorbischen Kinder kennen noch das Geheimnis
rund um die Vogelhochzeit - nämlich daß sie in der Nacht zum
25.1. stattfindet. Am Abend des 24. stellen sie eine leeren Teller auf
die Fensterbrett, auf einen Baumstumpf im Garten oder an einen anderen
für Vögel gut erreichbaren Ort. Am nächsten Morgen ist der
Teller vogefüllt mit Nüssen, Kuchen, Pfannkuchen und Süßigkeiten.
Die sorbische Überlieferung besagt, dass dies der Dank der Vögel
für die Winterfütterung sei. Am Tag des 25. Januar wird die Hochzeit
dann in vielen Kindergärten und Schulen nachgespielt.
Text des bekannten Kinderliedes: -
Ein Vogel wollte Hochzeit machen
Buchtipp: Die
Vogelhochzeit von Regine Altegoer Löwe 2007
26.
Achim
von Arnim (1781 - 1831) geboren am 26.1.
Drey Winterrosen
Es ritt ein Herr mit seinem Knecht,
Des Morgens in dem Thaue,
Was fand er auf der Heide stehn?
Ein wunderschöne Jungfraue.
"Gott grüß euch Jungfrau hübsch
und fein,
Gott grüß euch Auserwählte,
Wollt Gott ich sollt heut bey euch seyn,
In euren Armen schlafen."
"In meinen Armen schlaft ihr nicht,
Ihr bringt mir denn drey Rosen,
Die in dem Winter wachsen sind,
In voller Blüt erschlossen."
(Das
ganze Gedicht lesen)
Achim
von Arnim und Clemens Brentano-Texte
Buchtipp: Erzählungen
von Achim von Arnim Reclam 1991
100. Jahrestag (1911) der Premiere des Rosenkavaliers in der Dresdener Semperoper (Königliches Opernhaus) am 26.1.1911
Als 1911 die Uraufführung de Kömodie "Der Rosenkavalier"Rosenkavalier stattfand, mussten bald Sonderzupge eingerichtet werden, um das Publikum zu den Aufführungen zu bringen und noch heute ist dieses Werk eines der beliebtesten Opern. Das poetische Libretto stammt von Hugo von Hofmannsthal, die Musik vom Komponisten Richard Strauss, dem eine Rose gewidmet wurde.
27.
Wolfgang
Amadeus Mozart (1756-1791) geboren am 27.1.
Nun vergiß leises Fleh'n, süßes
Kosen
und das Flattern von Rose zu Rose.
Du wirst nicht mehr die Herzen erobern,
ein Adonis, ein kleiner Narziß.
(Das
ganze Lied lesen und mehr zu Mozart, Buch- und Geschenktipps

Kaiser Wilhelm II.
(1859-1941) geboren am 27.1.
Wilhelm
II., mit vollem Namen Friedrich Wilhelm Viktor Albert von Preußen
wurde als ältester Sohn des späteren Kaisers Friedrich III. und
der englischen Prinzessin Viktoria, am 27.1.1859 in Berlin geboren, war
Enkel Kaiser Wilhelms I und der englischen Königin Victoria . Er war
von 1888 bis 1918 letzter Deutscher Kaiser und König von Preußen.
1881 heiratete er Prinzessin Auguste Viktoria von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg
(1858–1921); sie hatten sieben Kinder. 1909 widmete ihm der deutsche Züchter
Jacobs zum 50. Geburtstag die Rose 'Kaiser Wilhelm II' - Weiterlesen Auguste Viktoria
Buchtipp: Wilhelm
II: Die Herrschaft des letzten deutschen Kaisers von Christopher Clark
400 S. Dva 2008
28.
Sidonie
Gabrielle Colette (1873-1953) geboren am 28.1.
Die frz. Schriftstellerin konnte erst nach der
Scheidung unter ihrem eigenem Namen veröffentlichen; sie wurde als
erste Frau in die Academie Goncourt aufgenommen, war eine der wenigen Frauen,
die in die französische Ehrenlegion aufgenommen wurden und die erste
Frau, die in Frankreich mit einem Staatsbegräbnis beigesetzt wurde.
Ihr wurde eine Rose gewidmet: 'Colette'.
In ihren Büchern findet man einiges über Blumen und Pflanzen. Weiterlesen Colette
Buchtipp: Colette Colettes
literarischer Garten hrsg. v. Waltrud Kappeler Edition Ebersbach 2004
Start des Bundeswettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" - gestartet am 28.1.1961
Am 28.1.1961 - startete der Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" basierend auf Initiativen verschiedener Landkreise zur Beseitigung vorhandener Missstände nach dem Zweiten Weltkrieg, initiiert durch den damaligen Präsidenten der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. Graf Lennart Bernadotte. Der Wettbewerb hatte das Ziel, die Dörfer und Anwesen zu verschönern. Dazu dienten vornehmlich die Ausstaffierung der Orte mit Grün- und Blumenschmuck sowie die Verbesserung der dörflichen Infrastruktur, um so eine Abwanderung in den urbanen Raum zu verhindern. 1998 erhielt der Wettbewerb vor dem Hintergrund der Konferenz von Rio und dem beschleunigten Strukturwandel im ländlichen Raum den Zusatz "Unser Dorf hat Zukunft". Ziel war die Unterstützung einer ganzheitlichen und nachhaltigen Entwicklung der Dörfer im Sinne einer umfassenden Zukunftssicherung, getragen von einem breiten Bürgerengagement. Dabei standen ihre vielfältigen Funktionen als Wohn- und Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen sowie als Wirtschafts-, Kultur- und Erholungsraum im Mittelpunkt. Die neuen Bewertungskriterien lenkten den Fokus weg vom Verschönerungsaspekt hin zu grundsätzlichen und umfassenden Maßnahmen der Lebensqualität und vor allem zum Umgang mit dem demografischen Wandel. Mit der Ausschreibung 2007 verkürzte sich der Titel des Wettbewerbs auf "Unser Dorf hat Zukunft". Voraussetzungen für die Meldung zum Bundesentscheid ist die erfolgreiche Teinahme am vorangegangenen Landesentscheid. Im Rahmen der Grünen Woche werden die Gold-, Silber- und Bronzemedaillen des Wettbewerbs verliehen. Quelle und mehr / Liste der bisher ausgezeichneten Dörfer
Georg Christian (von) Oeder (Edler von Oeder, 1728-1791) gestorben am 28.1.
Daniens Blumen und Kräuter sammelt' und flocht er zum dauernden Kranz.
Sichre Pflege danken die Witwen ihm.
Ihn segnet der dänische Landmann, welchem sein kühner Ruf erster Bote der Freiheit ward.
(Oeders Grabspruch auf dem Gertrudenfriedhof in Oldenburg).
Der deutsche Botaniker, Arzt und Sozialreformer, königlicher Professor und Direktor des Botanischen Gartens in Kopenhagen wurde besonders bekannt als Herausgeber des botanischen Tafelwerks, des enzyklopädischen botanischen Atlas "Flora Danica"(lat. "die dänische Pflanzenwelt") und eines darauf aufbauenden Porzellanservice der Königlich dänischen Porzellanmanufaktur (Royal Copenhagen). Das Tafelwerk wurde erst 112 Jahre nach Erscheinen des ersten Heftes, also 1883 vollendet und umfasst 51 Faszikeln und drei Anhangshefte in 18 Bänden mit 366 Seiten Text und 3.240 Kupferstichen. Das Service wird nach wie vor für den Handel hergestellt und gilt als eines der teuersten und exklusivsten Porzellan-Muster - Mokkatasse Flora Danica. Quelle und mehr
Johann
Gottfried von Herder (1744–1803)
An die Bäume im Winter
Gute Bäume, die ihr die starr entblätterten
Arme
Reckt zum Himmel und fleht wieder den Frühling
herab!
Ach, ihr müßt noch harren, ihr
armen Söhne der Erde,
Manche stürmische Nacht, manchen erstarrenden
Tag!
Aber dann kommt wieder die Sonne mit dem grünenden
Frühling
Euch; nur kehret auch mir Frühling und
Sonne zurück?
Harr geduldig, Herz, und bringt in die Wurzel
den Saft dir!
Unvermutet vielleicht treibt ihn das Schicksal
empor.
29.
Alexander
Puschkin (1799-1837) gestorben am 29.1. - 175. Todestag 2012
Im tief verstummten Park, in warmer Frühlingsnacht
Vor ihrer Rose süß die Nachtigall
erwacht:
Die liebe Rose doch, nicht fühlt sie
und nicht dankt sie,
Das Liebeslied verhallt, verschlafen nickt
und schwankt sie.
Singst du nicht ebenso der kalten Schönen
zu?
Komm zur Vernunft, Poet, wohin nur irrtest
du?
Sie hat den Dichter nicht gefühlt noch
wahrgenommen;
Schau nur - sie blüht; doch sprich -
nie wird dir Antwort kommen.
Weitere Puschkin-Zitate
und Gedichte
Buchtipp:Die
Gedichte von Alexander Puschkin
Ernst Moritz
Arndt (1769-1860) gestorben am 29.1.
Der Dichter, Politiker (Abgeordneter der Frankfurter
Nationalversammlung), Publizist Ernst Moritz Arndt wurde am 26. Dezember
1769 in Groß Schoritz auf Rügen, damals Schwedisch-Pommern,
geboren und verstarb am 29. Januar 1860 in Bonn. Er gilt als einer der
bedeutendsten Lyriker der Epoche der Freiheitskriege. Der deutsche Züchter
Lambert widmete ihm 1913 eine Rose Weiterlesen Arndt
Rose 'Arndt'.
Gedichte
von Arndt
Buchtipps: Märchen und Sagen /
Rügen
von Ernst Moritz Arndt Hinstorff 2003
Wilhelm Busch (1832-1908)
Wenn ich [im Januar] im Garten spazierengehe,
bemerk ich schon dies und das,
was sich langsam anschickt zu blühen,
z.B. die Christrose und der Seidelbast.
Noch immer,
so alt ich auch wurde,
erscheint mir dergleichen doch neu und spaßhaft,
wie vor 10.000 Jahren.
30.
Adelbert [Adalbert] von Chamisso geboren am 30.1.
Der Dichter und Naturforscher begleitete 1815-1818 die Romanzoffsche Expedition
übers Polarmeer in die Südsee (Weltumsegelung) und führte
den Goldmohn ("Eschscholzia californica") ein. ab 1833
bis zum März 1838 Kustos des Herbariums in Berlin (aus dem später
der Botanische Garten entstand) - Weiterlesen Chamisso
Rosenzüchter
Dr. med. Georg August Christian Krüger (1848-1926) geboren am 30.1.
Dr. Krüger aus Criwitz in Mecklenburg, Naturwissenschaftler und
Liebhaberzüchter wirkte als Arzt t in der Schweiz, gehört mit
Peter
Lambert
und Rudolf
Geschwind zu den "Rosenvätern der deutschen Rosenzüchtung".
Seiner verheirateten Tochter, Hedwig Wagner, widmete er 1915 eine Rose
'Frau
Hedwig Wagner'. Weiterlesen Rosenzüchter Krüger
31.
Ferdinand Porsche (1875-1951) gestorben am 30.1.
Das Auto des Automobilkonstrukteurs und Unternehmers österreichischer Herkunft, später als "Volkswagen" bezeichnet war der Prototyp des legendären "Porsche 911" und ging für VW als "Käfer" in die internationale Automobilgeschichte ein. Dieser Erfolg legte den Grundstein für die Sportwagenentwicklung der von ihm gegründeten Porsche AG in der Nachkriegszeit. Im 20. Todesjahr des Porsche-Gründers widmete der deutsche Rosenzüchter Kordes seinem Sohn Ferry Porsche eine Rose 'Ferry Porsche'. Ein von diesem entworfenes Fahrzeug war das erste, das den Familiennamen trug. Mehr bei Wikipedia.
Friedrich
Rückert (1788-1866) gestorben am 31.1.
Der Frost hat mir bereifet des Hauses Dach
Der Frost hat mir bereifet des Hauses Dach;
Doch warm ist mir's geblieben im Wohngemach.
Der Winter hat die Scheitel mir weiß
gedeckt;
Doch fließt das Blut, das rote, durchs
Herzgemach.
(Das
ganze Gedicht lesen)
weitere
Friedrich Rückert Gedichte und Zitate
Buchtipp: Gedichte
von Friedrich Rückert |
Januar
Schulferien
2012
Das
aktuelle Wetter
Bauern-,
Wetterregeln, Lostage Januar
Aktueller
Pollenflugkalender
Phänologischer Kalender
Aktuelle
Gartentermine
Gärtnern
mit dem Mond Januar
Geschenktipps des Monats:
Erzählende Buchtipps des
Monats:
Keltisches
Baumhoroskop:
Apfelbaum 1. 1.
Tanne 2. 1.– 11. 1.
Ulme 12. 1. - 24. 1.
Zypresse 25. 1. – 31. 1.
Tierkreiszeichen des Monats:
Steinbock
21./22. Dezember–20. Januar
Der Steinbock ist korrekt und diszipliniert.
Attribut: Strelizie (steht als Symbol für Korrektheit und Disziplin).
Tanne, Kiefer, Efeu, Farne, Wicken, Wucherblumen, Stiefmütterchen,
Edelweiß, Enzian, Kornblumen, Veilchen. Liebt Fliederduft.
Wassermann
20. Januar–18./19. Februar
Der Wassermann ist neugierig, freiheitsliebend,
offen für Neues. Attribut: Schneeglöckchen (bietet in Freiheit,
also am Naturstandort seine schönste Pracht und so läuft der
Wassermann "frei" zur Höchstform auf). Lärche, Hopfen, Orchideen,
Krokusse, Azaleen, Hortensien, Misteln, Mohn. Liebt Maiglöckchenduft.

 
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