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Altmann | Benary | Besler Karl Foerster
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Goethe, der ja ein Haus am Frauenplan hatte, schwärmte vom
Weimarer
Zwiebelmarkt. Er ließ er die gekauften Zwiebelrispen an seinem
Schreibtisch befestigen, schmückte sein Haus mit ihnen und lobte die
gesundheitsfördernde Wirkung der Zwiebel.
Er muss in einen regelrechten Zwiebelzopfkaufrausch geraten sein, denn sein Freund, der Komponist Karl Friedrich Zelter schrieb 1827 an seine Tochter: „Heute ist hier das große weimarische Landesvolksfest, der Zwiebelmarkt....Zu allen Toren der Stadt kamen heute....große Fuhren von Zwiebeln...,die an beiden Seiten des Frauenplans, an der Straße und der Esplanade appetitlich ausgelegt sind. Die blanken Zwiebeln sind an langen Fäden wie Perlschnüre aufgezogen und nehmen sich gar artig aus. Goethe ...hing sie an seinem Fenster patriotisch auf, was einiges Aufsehen machte"... Und Goethe selbst schreibt in seinen "Xenien":
Brachte Goethes Zitat " Mich bringt nichts von meinem alten erprobten Wege: die Probleme sachte, sachte wie Zwiebelhäute zu enthüllen und Respekt zu behalten für allen wahrhaft still-lebendigen Knospen" Günter Grass vielleicht auf seinen Titel "Beim Häuten der Zwiebel "? |
