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Die Bäume waren splitternackt und erbärmlich anzusehen mit ihren verwirrten, sich windenden Ästen. Der tolle, böse,
wilde Wind hatte all ihre Blätter abgerissen, sie in die Luft zerstreut, daß manche hochflogen wie Vögel; andere trieben zu Tausenden
hintereinander über die Wege, gelangten irgendwo in eine Ecke, in ein Zugloch, wo sie nicht mehr heraus konnten und ungeduldig und unbarmherzig sich manchmal mit einem Stück Zeitung herumwirbelten: immer nur drehen, tanzen und in der Runde schieben und springen, zum Tollwerden.
So dauerte der Blättertanz, eintönig und unaufhörlich, bis der Regen sie festschlug und verfaulen ließ. Die Bäume trauerten, wie Mütter, um ihre Blätter. (aus Pallieter) |

