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Mit seinen poetischen Betrachtungen und stimmungsvollen Bildern
sind alle seine Bücher vor allem auch für den anspruchsvollen
Gartenliebhaber und Pflanzenfreund gedacht. Der "Gärtner des [20.]
Jahrhunderts" schrieb neben unzähligen Zeitungsfeuilletons mehr als
30 Bücher, sehr fachlich, aber auch philosophisch orientiert.
"Es gibt viele Fachleute, die gute Bücher für Fachleute
schreiben können und es gibt viele Laien, die den Garten dichterisch
verklären. Daß aber ein bedeutender Fachmann und ausgezeichneter
Pflanzenzüchter so mitreißend von seinen Pflanzen erzählen
kann, daß ihm eine ganze Generation nicht nur staunend zuhört,
sondern davon so ergriffen wird, daß sie all diese neuen Blütenstauden
in ihre Gärten pflanzt [und der auch im 21. Jahrhundert noch so beliebt
ist; Anmerkung Maria Mail-Brandt]..- das ist wohl ein einmaliges Ereignis". (Gerda Gollwitzer).
Für sein gesamtes schriftstellerisches Werk wurde er 1959 mit dem DGG Buchrpeis ausgezeichnet.
Ein Romanschriftsteller kann seine
Bücher unverändert drucken lassen - die Küsse bleiben diesselben;
unsere Gartenbücher jedoch haben immer wieder ganze neue und andere Blumen ans Herz zu nehmen.
(Karl Foerster)
-
Auf kaum betretenen Pfaden: schweifende
Betrachtung in [!] Banne eines Grundgefühls 102 S. Potsdam-Bornim
1944
-
Blauer
Schatz der Gärten Kommende Freundschaft der Gartenmenschen
mit der neuen Sphäre der Gartenfarben, dem blauen Flor der Monate
von Vorfrühling bis Herbst Reclam Leipzig 1940 (Neufassung 1952 bei
Neumann Radebeul - neueste Auflage 2006 hrsg. und neu bearbeitet von Norbert
Kühn 2006 m. 192 S., 124 Farbf., 1 sw-Fotos, 34 sw-Zeichn., 14 Aquarellen)
Karl Foerster hatte eine Vorliebe für die blauen Gartenblumen
- und stellt hier blaue Vorfrühlings- und Frühlingsblumen, Sommerblüher
(besonders Iris- und Ritterspornzüchtungen) und Herbstblumen dieser
Farbe vor. Aus dem Inhalt: Blau in Welt und Garten / Grundsätzliches
über die Gartenbühnen / Ansiedlung und Gartenbehandlung / Rittersporn
Zuchterfahrung und Gartenanwendung / Blaue Gartenschätze in Wort und
Bild /Wann blüht Was - Stauden, Einjährige, Kletterpflanzen,
Gehölze usw.
Aus dem Vorwort der Neuauflage 2006: "Selten hat man als Neuherausgeber
einen deutlicheren Auftrag erhalten, als ihn Karl Foerster in seinem Vorwort
formuliert hat: "Nach einem Menschenalter wird dieses Buch, tief bereichert
und erweitert und auf den neuesten Stand seines wunderbaren Stoffes gebracht,
von der kommenden Entfaltung der Dinge überblendet und überholt
werden, die es zu entflammen versucht. In anderer Hinsicht, so hoffen wir,
wird es wie seine Buchgeschwister aus Bereichen überholten Zurückbleibens
heraustreten und als Träger eines neuen, weit emporwachsenden Lebensgefühls
wohl noch das Herz einer blauen Zukunft berühren."
Einige wenige Kapitel, deren Inhalte für den heutigen Pflanzenfreund
nicht mehr interessant sind [?], wurden gestrichen. Dafür sind Texte
zu den neuen Entwicklungen auf dem Gebiet der blauen Pflanzen hinzugefügt.
Diese Texte wurden von ausgewählten, sachkundigen Autoren verfasst.
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Blumen
auf Europas Zinnen. Wort und Bild. In maiorem Gloriam Montium et Hortorum.
135 S. m. 60 Photographien von Albert Steiner Rotapfel Zürich 1936 (1949)
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Blumenzwiebelbuch, das Glanz-
und Gartenleben der winterharten Blumenzwiebel- und Knollengewächse
in ihrem Flor von Vorfrühling bis Spätherbst 176 S. mit zahlr.
farb. und sw. Abb. Verlag der Gartenschönheit Berlin 1939
"Für Holland besonders ist das Blumenzwiebelbuch von Foerster
sehr wichtig; denn obwohl es kaum zu glauben ist - nur dieses Buch zeigt,
was man mit Blumenzwiebeln erreichen kann. Wenn auch Holland viele vorzügliche
Blumenzwiebelzüchter zählt, was nützt es uns, wenn man nicht
weiß, was man mit den Blumenzwiebeln im Garten anfangen soll?" (Min
Ruys in einem Bericht aus Dedemsvaart /Holland, 1954, abgedruckt in: Ein
Garten der Erinnerung.) Kapitelüberschriften z. B. Kern- und Grenzbegriffe
der Blumenzwiebel- und Knollengewächse; Das Anpassungswunder; Schon
oder noch? Blumenzwiebelpflanzzeichen; Die Gartenplätze der Blumenzwiebel-
und Knollenstauden; Grundliste der wichtigsten Blumenzwiebel- und Knollengewächse;
Treiberei von Blumenzwiebeln; Liste von Tulpen, Hyazinthen, Narzissen zum
Treiben; Kleine Kalender-Duftologie der Blumenzwiebel- und Knollengewächse;
Blumenzwiebelhistorie; Verbreitungskarte der Blumenzwiebel- und Knollengewächse.
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Bornimer Wegweiser - Staudenkatalog
- der erste Foerstersche Katalog erschien 1908; der letzte 1987, teilweise
neuer Titel - siehe auch: Neue Blumen -neue Gärten
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/ Camillo Schneider Dahlienbuch, das "Bücher der Gartenschönheit". Fünfter Band 103 S. m. zahlr. meist SW- Abb. sowie wenigen farbigen Abb. Verlag der Gartenschönheit Berlin 1927
Aktualisierte Neuauflage 2011 neubearb. v Ralph Möller hier klicken
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Einzug der Gräser und Farne in die Gärten sowie einiger bedeutungsvoller Blattschmuckstauden Neumann Radebeul 1957 (7. Aufl. Ulmer 1998 - 255 S. m. 80 Farbtaf. u. Ktn.-Skizz.)
"Erstmalig sind diese beiden Pflanzengruppen,als unersetzliche Mittler
zwischen Blumenzwiebeln, Blattschmuck- und Blütenstauden ,umfassend
in einem Buch vereint dargestellt ... der aufmerksame Leser wird zu schätzen
wissen, daß er nicht nur die allgemein weitverbreiteten Arten und
Sorten in alphabetischer Reihenfolge, sondern auch die weniger bekannten,aber
dennoch höchst gartenwürdigen,aufgeführt findet. Er kann
aus der Vielfalt von 120 Gräsern und über 70 Farnen für
seinen Garten die geeigneten selbst auswählen" Daß Gräser
und Farne für den Garten entdeckt wurden, ist das Verdienst Karl Foersters.
Zahlreiche Listen mit den besonderen Eigenschaften und Anwendungsmöglichkeiten
sowie eine Aufzählung der wichtigen Nachbarstauden! Es ist wohl das
bekannteste seiner Bücher.
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Ernsthafte Gedanken 1938
Auch enthalten in: Blätter für Staudenfreunde. Hrsg. von der Vereinigung der Staudenfreunde e.V. in der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft. Band 1. 1937 - 1939. Berlin 1939
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Es wird durchgeblüht Thema mit Variationen Union Berlin 1968 (neueste Auflage 241 S. Reprint Jagd- und Kulturverlagsanstalt 1997)
Monat für Monat Freude an der - dauerhaften - Bepflanzung des
Gartens zu haben - das war Foersters Ziel mit diesem Werk. Aus dem Inhalt:
Winterliche Gartenschönheit / / Schneeheide blüht in der Alpenwildnis/
/ Der Rittersporn blüht/ Staudenasterngärtchen im Mondlicht /
Ein kleines Kapitel Gartenhistorie / Gartenbilder der Erde / Gartenwinkel,
Erdball und Weltgeschichte/ Septembergang/ Kleines Herbstsonnendrama im
Senkgarten unterm Fenster / Spätherbst im Bornimer Wald / Im Fluge
geschrieben / Herbstinneres / Mond über Welt und Landschaft / Herbstblattranke
am Telefonfenster/ Kleinstaudenschönheit ohne Ende / Baumschulbesuch
im Nebel / Novembergartenstunde / Schneerosenflor in Bergen und Gärten
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Ferien vom Ach Lebensbetrachtungen eines weisen Gärtners Berlin 1962 - neueste Auflage m. neuem Titelbild 181 S. m. Ill. v. Albrecht von Bodecker Ulmer 2010
Erschien auch mit "Warnung und Entmutigung" im Schuber zusammen - Philosophisch-Gärtnerisches. Aus dem Inhalt: Frühlingsneuland /Am Gartenmauerplatz über
der Landschaft /Unter Ölbäumen und Zypressen / Blumenüberraschungen
ohne Ende / Leben mit der Natur / Erregungen an Gartenzäunen / Sommertage
im Süden / Getier im Garten / Die Blume der Friedensgöttin /
Die Wappenblume des Herbstes / Der Garten der Erinnerung / Früher Blumentrubel / Am Wiesenfluß / Gefahr und Verheißung
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Gärten der Erde 48 S. Berlin 1928
Garten
als Zauberschlüssel, der . Ein Buch von neuer Abenteuerlichkeit
des Lebens und Gärtnerns unter dem Zeichen erleichterten Gartenwesens.
323 S. m. zahlr. Abb. u. einigen Tafeln Rowohlt Berlin 1934 (Reprint 385
S. m. Vorwort von Prof. Weihenstephan Jagd- und Kulturverlags-Anstalt 1988)
"Mißverständiniss beherrschen noch die Welt; kleine
berichtigt man, große läßt man laufen: Ungezählte
Menschen, nicht nur in den Städten, ahnen noch nicht, daß unzählige
Blumengewächse in Wildnissen und Gärten ohne weiteres winterfest
ausdauern wie Flieder, Tannen und unverzärtelte Rosen. Jenen Auferstehungspflanzen
ist das Buch zugewandt und läßt weg, was nicht starklebig und
anpassungskräftig in Gärten Mitteleuropas und allen anliegenden
und ähnlichen Klimaten gedeiht". U.a. werden Themen wie: Garten
und Familie / Siedlung und Schnellstraße / Zukunft deutscher Wälder
/ Von den 7 Jahreszeiten in Garten und Landschaft / Neues zur stofflichen
und geistigen Erleichterung des Gartens, Garten und Familie, Siedlung und
Schnellstrasse, Zukunft deutscher Wälder.
"Über diesem Buch von Karl Foerster gehen einem die Augen auf
und man sieht wieder einmal, daß man nichts sah. Hier ist einer -
während man selbst im engen Bezirk herumpüttjerte - auf Entdeckungsreisen
gezogen, und über jeder Zeile dieses begeisterten und begeisternden
Buches liegt ein Schimmer von dem Farbenglanz des Himmels, den es uns auf
die Erde holt. Denn dies Buch ist ja viel mehr als ein Gartenbuch, ein
Buch von Pflanzen, vom Wachsen, Blühen und Gedeihen - es ist ein wahrer
Zauberschlüssel zu immer neuen Paradiesen, ein dichterischer Hymnus
an Erde, Farbe, Licht". (Hans Fallada aus: Ein
Garten der Erinnerung)
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Gartenfreude wie noch nie - Kleines Gartenärgerlexikon. Folgeband des "Bornimer
Wegweisers" 210 S. m. zahlr. Abb. u. 15 Farbtafeln Verlag der Gartenschönheit
Berlin 1937 (2. Aufl. 1939)
Überarbeitete Neuauflage dieses Titels:
-
/
Uwe Peglow Freude
und Ärger im Garten Ein Lesebuch. 210 S. m. 32 Farbfotos
u. 20 sw-Zeichn. Seiten Ulmer Stuttgart 2007
Auf der Grundlage von Karl Foersters "Gartenärgerlexikon" entstand
durch die Bearbeitung des jungen Gärtners Uwe Peglow (Inhaber einer
Staudengärtnerei in Berlin) unter Einbeziehung eines unveröffentlichten
Manuskripts ein neues Buch, das ich hiermit wärmstens empfehlen möchte.
Es ist eine wunderbare Gelegenheit, Karl Foerster kennenzulernen, denn
die Bücher, aus denen der gärtnerische Erfahrungsschatz des großen
Staudengärtners hier zusammengetragen wurden, sind ja zum größten
Teil vergriffen. Man lernt auf sehr unterhaltsame Weise, wie mit "kleinen
Ärgernissen" (z. B. Blattläusen, Schnecken, Maulwürfen,
Unkraut, Pflanzen, die nicht so recht gedeihen wollen, kaputten Gartenzäunen),
umzugehen ist und vieles, vieles mehr! Im Kapitel "Benachbarungsärger"
ist nicht nur der Ärger mit dem Nachbarn gemeint, sondern auch: welche
Pflanzen vertragen sich, welche nicht. Um nur einige Kapitel-Stichworte
aus diesem Buch aufzuzählen: Stauden, Gräser, Farne, Blumeziebeln,
Obstgehölze, Gemüse, Sträucher, Kletterpflanzen, Grundstückswahl,
Fruchtfolge, Mondphasen, Pflanzung, Farbe, Jauchen, Etikettierung... Das
"Große" an Foerster ist, daß seine Ratschläge "vom letzten
Jahrhundert" nicht etwa veraltet sind; das, die zum Teil nicht mehr gültigen
Pflanzennamen sind gekennzeichnet und am Ende des Buches den derzeit gültigen
Namen gegenübergestellt. Außerdem hat Peglow es ausgezeichnet
verstanden, das "Neue" von heute im Stil Foersters geschickt einzufügen...(graphisch
abgesetzt), in dem er - nur ein Beispiel - bei Achillea auf die neuen,
nicht mehr wuchernden Kreuzungen hinweist.
-
Gartenstauden-Bilderbuch Verlag der Gartenschönheit 136
S.,m. zahlr. Abb. und Bildern von Esther Bartning Verlag der Gartenschönheit Berlin 1938
Neuauflage von "Gartenstauden-Bilderbuch" Kleinstauden-Bilderbuch mit Gesamttabellen zugehöriger edelster
Pflanzen in Arten, Sorten, Höhen, Farben, Blütezeiten und Angaben
über Bodenwünsche und sonstige Ansprüche "Alles für
den Garten Band VI" 168 S. m. ca. 270 Abb. u. 8 Farbtafeln v. Esther Bartning
Verlag der Gartenschönheit Berlin 1939
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Glückliches durchbrochenes Schweigen.
Betroffene Gedanken über das Häufigste, Flüchtige, Seltene. Berlin Rowohlt 1937
Spätere Auflagen siehe Titel: "Unendliche Heimat!"
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Kleines Bilderlexikon der Gartenpflanzen 1133 Bilder im Dienst
neuartiger Orientierung, anschaulicher Übersicht und Verständigung
175 S. m. Register nach lateinischen und deutschen botanischen Blumennamen
"Alles für den Garten Bd. 11" Verlag der Gartenschönheit Berlin
1941
Das "historisc / Klaus Kaiser Lebende Gartentabellen: Pflanzenverwendung für jeden Gartensituation 249 S. Ulmer 2011 168 S. Verlag der Gartenschönheit Berlin 1940 /249 S. Ulmer Stuttgart 2011
he Foersterbuch" wurde schon 1994 (von Peter Altmann / Klaus Kaiser bearbeitet) wieder aufgelegt und mit aktuellen Pflanzennamen versehen; außerdem wurden die Sichtungsergebnisse der
letzten 50 Jahre hinzugefügt. Foersters Einführungstexte zu den Tabellen blieben nahezu unverändert. In der 2011er Auflage ist Karl Foersters einzigartiges Pflanzenwissen noch einmal komplett überarbeitet und aktualisiert von Klaus Kaiser, einem Gartenarchitekten und Staudenkenner, der zum Redaktionsbeirat der Zeitschrift "Gartenpraxis" gehört. Die Hauptkapitel: Schon oder noch? Pflanzzeittabelle / Für regelmäßige Blumenbeete / Für Naturgärten / Für Steingärten / Für Schattengärten / Für Sumpf- und Wassergärten / Pflanzen für Sonderaufgaben / Blumenzwiebel- und Knollengewächse / Blüten- und Steingartenstauden / Reizvolles Allerlei / Schmuckgräser, Gartenfarne und Erdorchideen / Zwerglaubgehölze / Rosen und Kletterpflanzen / Blüten- und Laubschmuckgehölze / Laub- und Nadelgehölze für Sonderaufgaben / Nadelgehölze sind noch einmal unterteilt in etliche Unterthemen und bieten viele Kombinations- und Verwendungsvorschläge - und kommen, wie im Original, ohne Illustrationen aus! Über 200 Listen und Tabellen geben an, welche Gehölze, Stauden, Zwiebelgewächse sowie Sommerblumen für ganz bestimmte Standorte in Privatgärten und öffentlichen Anlagen geeignet sind. Nicht mehr erhältliche Pflanzen wurden entfernt, neue Sorten hinzugefügt (mit den Prädikaten der Staudensichtungsergebnissen der letzten Jahre versehen). Dies machte teilweise sogar neue Unterteilungen nötig; z. B. bei den Hostas, die jetzt eingeteilt sind in Gelbrand-, Blaublatt- und Blaurandfunkien. Duch das anwachsende Sortiment ist auch die Seitenanzahl stark gestiegen. Gattungen sind nach ihrer frühen, mittleren oder späten Blütezeit eingeteilt, es werden Blattfarben und –formen unterschieden, Zwiebelpflanzen aufgelistet, die sich zum Verwildern eignen, Kletterpflanzen, die ohne Hilfe Höhen erklimmen usw. usw. Auch für Problemstandorte wie Straßenränder oder den Schatten finden sich im Buch schnell Lösungen. Ein Abkürzungsverzeichnis ist ebenfalls neu auf der Titelrückseite. Ein wichtiges, ja, meiner Meinung nach sogar unverzichtbares Nachschlagewerk (jetzt übrigens in gebundener Form statt Pappeinband!), eine praktische Arbeitshilfe bei der Staudenverwendung sowohl für (Hobby-) GärtnerInnen als auch für Landschaftsarchitekten!
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Meine Lebensarbeit 1907-1946 an der Veredlung und Ertüchtigung
der winterhart ausdauernden Stauden - 1946-1948 im Auftrag der Akademie
der Wissenschaften der UDSSR verfaßtes Manuskript
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Neue Blumen - neue Gärten. Bornimer Wegweiser.
Bilderkatalog "Alles für den Garten. Bd. 1" 170 S. m. zahlr. z. T.
farb. Abb. Verlag der Gartenschönheit Berlin 1938
Neue, völlig umgearbeitete u. erweiterte Auflage des "Bornimer
Wegweisers" (s. oben) Aus dem Inhalt: Zwölf Wochen Schwertlilienflor / Astern
/ Gladiolen / Dahlien / Schmuckgräser / Pflanzzeittabelle.
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Der Neue
Rittersporn, der Geschichte einer Leidenschaft Berlin 1929 (neueste Faksimile-Auflage
43 S. Jagd- und Kulturverlags Anstalt 1990)
Foerster`s Liebe galt vor allem auch den Ritterspornen - seine Züchtungen
sind noch heute ein Juwel im Garten!
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Neuer
Glanz des Gartenjahres - Bilder, Berichte aus dem Leben der winterhart
ausdauernden Gewächse des Gartens. Neumann Radebeul 1952. (neueste
Auflage bearb. v. Konrad Näser, Neumann / Ulmer Stuttgart 1999)
Monat für Monat Freude an der - dauerhaften - Bepflanzung des
Gartens zu haben - das war Foersters Ziel auch mit diesem - nach Gartenmonaten
unterteilten Werk.
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Reise doch - Bleibe doch! Lockung kaum betretener Lebens- und Gartenpfade 268 S. Keppler & Scherrer Frankfurt 1953
Auswahl philosophischer Gedanken aus seinen älteren Büchern.
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Staudenbilderbuch 136 S. mit zahlr., teils farbigen Abb. Verlag der Gartenschönheit
Berlin 1935
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Steingarten
der sieben Jahreszeiten, der Eine Provinz der Wildnisgartenkunst
und der architektonischen Gartengestaltung unter Einbeziehung und Kennzeichnung der Pflanzen auch für steinlose Naturgartenräume.
Arbeits- u. Anschauungsbuch für Anfänger u. Kenner. Gartenschönheit
Verlag Berlin 1936 / Neufassung Neumann Radebeul 1954 (12. Auflage
Neumann Stuttgart 2000 - 255 S. m. zahlr. Farbfotos u. Zeichn.)
Hier stellt Foerster die reizvolle Steingartenwelt mit ihren Pflanzenschätzen
(Stauden, Blumenzwiebeln, Gräser, Farne, Wasserpflanzen und Gehölze!)
vor und teilt das Gartenjahr in "sieben" Jahreszeiten auf (Vorfrühling,
Frühling, Frühsommer, Sommer, Herbst, Spätherbst und Winter).
Weit mehr Pflanzen, als man gemeinhin mit dem Steingarten assoziiert, werden
vorgestellt -"...eine fast unübersehbare Fülle kleiner Warnungen
und großer Ermutigungen, die in beschreibenden und erzählenden
Grundlisten, eingesprengten Blütenkalender und Tabellen niedergelegt
sind..." Aus dem Inhalt: Vom Steingarten in der Weltgeschichte und im Gesamtorganismus
naturhafter und architektonischer Gartengestaltung / Herkunftsländer
der winterfesten, bodenständig werdenden Pflanzen deutscher Steingärten
/ Mancherlei Gestaltungsmöglichkeiten und Vorschläge für
die Einlagerung von Steingärten und Naturgartenpflanzungen in Gärten
und Parks sowohl im Naturhaften wie im architektonischen Stil oder Rahmen,
in Sonne oder Schatten.
-
Tröste mich - ich bin so glücklich - Worte aus dem Umgang mit Menschen, Pflanzen und Gärten 44 S. Furche
Hamburg 1954
Philosophische Gedanken - Geleitwort von Otto Bartning. Aus dem
Inhalt: Gartenzäune. Ein Kindheitskapitel / Welt u. Dasein / Natur
u. Garten / Menschen / Schweden. Ein Reisekapitel / Geliebte Schatten /
Lebensführung / Von sich selber / Splitter / Weg im Nebel. Ein Winterpaket
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Unendliche Heimat. Baum, Wetter, Landschaft und Jahreszeit, Garten, Wildblume und
Mensch, Fülle und Gefährlichkeit der Welt. 1. Bd.: Der Weltgarten.
Verlag der Gartenschönheit Berlin 1925
Neuauflage des Titels: "Glücklich durchbrochenes Schweigen"
-
Vom Blütengarten der Zukunft Das neue Zeitalter des Gartens und das Geheimnis der veredelten winterfesten Dauerpflanzen. Erfahrungen u. Bilder. Furche 161 S. m. Abb. Berlin 1917
Letzte Auflage 1942; die zweite Auflage von 1922 (Vom Blütengarten der Zukunft. Anders als bisher (Alles für den Garten) präsentierte sich schon
völlig verändert... Aus dem Inhalt: Frühling: Vorfrühlings-Alpenveilchen
/ frühe schottische Krokusse / Zwergnarzissen und Vorfrühlings-Iris
/ Terrassenbeete,/ Aprilflor/ Edeljasmin - Sommer: Die blaue Stunde / Rosen
aus dem Vollen / Sommer-Silberkerze / Phlox / Der Duftgarten / Blühen
im Halbschatten- Herbst: Der gelbe Garten / Herbstfarben / Vitis / Der
Taubenschlag im Blumengarten /Erigeron /Der Steingarten im Herbst- Winter:
Hängeweide / Saxifraga im Rauhreif / Wintersträuße/ Schneerosen
-
Vom großen Welt- und Gartenspiel 278 S. m. 49 ganzs. photograph. Abb. auf. Tafeln Schwinn & Helene Dartmstadt
1950
Philosophische Gedanken.
-
Von Landschaft, Garten, Mensch
Gartenschönheit 48 S. Berlin 1941
Dieses Büchlein war hauptsächlich für die deutschen Soldaten gedacht...
Warnung und Ertmutigung. Meditationen, Bilder und Visionen 103 S. Union Verlag 1959 - neueste Auflage mit neuem Titelbild 109 S. Ulmer 2010
Erschien auch mit "Ferien vom Ach" im Schuber zusammen - Philosphisch-Gärtnerisches, geordnet nach Jahreszeiten. Aus dem Inhalt: Frühlingsüberraschung
durchs ganze Land / Momentaufnahmen im Mai /Gartenbäume /Schenkfreudigster
der Sommermonate / Mensch ohne Buch /Mond über Haus und Garten / Hochherbstgang
/ Momentaufnahmen im November /Weihnachten meint das ganze Jahr
Winterharte
Blütenstauden und Sträucher der Neuzeit Ein Handbuch für
Gartenfreunde und Gärtner "Webers illustrierte Gartenbibliothek von Willy Lange. Band V" - 292 S. m. 147 Abb. u. 21 Tafeln Weber Leipzig 1911
4 Auflagen bis 1929
Geplante Buchveröffentlichungen für 1941 /1942
lt. Anzeige im Kleinen Bilderlexikon der Gartenpflanzen, die aber wohl
nicht erschienen sind:
Weltreich der Zwerggehölze
Das Kletterpflanzenbuch
Die alten lieben Blütensträucher und die noch geliebteren
Neuen
Dahlien und Gladiolen
Rosen aus dem Vollen - Entdornung der Rosenfreude
Zimmerhelden der Pflanzenwelt - Stauden der Wohnung für Stadt
und Land
Märchenbuntes Einjahresblumenreich
Baumbuch für Gartenfreunde
Getier im Garten
Beiträge
Foersters in Büchern
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Beiträge im Buch von Hans Schiller: Knaurs Gartenbuch Knaur
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Beitrag in: Musik des Lebens. Kleines Lesebuch. Hrg. von H.Küßner. Illustriert von Horst Räcke. Evang. Verlagsanstalt Berlin (DDR)
-
Vorwort in: Hanisch, Karl Heinz Garten,
lieber Garten.
-
Vorwort in: Höhn, Eue Blumen und Blüten VEB Berlin 1965
-
Geleitwort in: Kühl, Oskar Schönheit in Baum und Strauch. Ein Gehölzbilderbuch. Mit Geleitwort von Karl Foerster 111 S. m. zahlr. Abb. Berlin, Verlag der Gartenschönheit ca. 1935
-
Nachwort zu: Landau, Paul / Camillo Schneider Der
deutsche Garten. Ein Jahrtausend Naturleben.
-
Vorwort zu: Ruys, Mien u.a: Die Stauden
Rentsch Erlenbach 1951
-
Vorrede zu: Sieg, Hilde Gottessegen
der Kräuter Staneck Berlin 1953
Bücher über
Karl Foerster
-
Ein
Garten der Erinnerung. Sieben Kapitel von und über Karl Foerster
hrsg. v. Eva Foerster und Gerhard Rostin m. 4 Farbtafeln L & H-Verlag
L & H-Verlag Berlin 1982 neueste 6. überarbeitete Auflage m. neuem Titelbild und Untertitel: Leben und Wirken von Karl Foerster 472 S. 2009 m. 90 Zeichn. (Karl Foerster Werkausgabe) Ulmer Stuttgart 2009
Das Buch möchte "ein Lebensbild des großen Gärtners,
Staudenzüchters und Schriftstellers vermitteln und zugleich ein Karl-Foerster-Lesebuch
sein." Das Foerster-Buch für Einsteiger: mit Zitaten aus seinen Büchern,
Beiträge über sein Leben und Werk von seiner Frau und Tochter,
von Christian Grunert, Rudolf Borchardt, Oskar Kühl und anderen. Lesebuch
und Praxis! In der Neuauflage schrieb Harri Günther ein neues Vorwort,
Marianne Foerster eine zusätzliche Erinnerung an die letzten Lebensjahre
ihrer Mutter. Allerdings fehlen die Farbtafeln und das Verzeichnis seiner
veröffentlichten Bücher. "Die Anzeige der [neuen] Firma [Foerster-Stauden]
hinten im Buch läßt allerdings Foerstersches Feingefühl vermissen" (Clemens Wimmer).
-
CD:
Ein Garten der Erinnerung Sprecher Wolfgang Unterzaucher 62 Min.
Ausschnitte aus dem Buch gleichen Titels.
-
Dreimal Foerster (3x) Beiträge zu Leben und
Werk von Wilhelm Foerster, Friedrich Wilhelm Foerster und Karl Foerster
267 S. hrsg. im Auftrag des URANIA-Vereins Potsdam e. V. v. Mathias Iven.
Schibri Verlag Milow 1995
Unveröffentlichte Fotos und autobiographische Notizen, Beiträge
der im März 1995 in Potsdam durchgeführten URANIA-Tagung "3x
Foerster", Aufsätze und Artikel, auf die der Herausgeber bei der Vorbereitung
der Tagung gestoßen sind, sowie extra für dieses Buch zur Verfügung
gestellte Beiträge (z. B. Konrad Näser: Karl Foerster`s Staudenzüchtungen
- Anfang oder Ende einer Entwicklung? ; Überblick über Foersters
in der "Tagespost" erschienenen Artikel)
-
Dümpelmann, Sonja Karl Foerster: Vom
großen Welt- und Gartenspiel Hrsg. v. d. Staatsbibliothek zu Berlin
-Preußischer Kulturbesitz 100 S. 2001
Begleitheft zur BUGA Ausstellung in Potsdam - mit 87 Fotos (viele
historische Aufnahmen), Plänen, Karten, Entwürfen und Zeichnungen.Kapitelüberschriften:
Die Welt durch die Blume. Geistehaltung und Weltbild /Ein Leben für
die Blume. Gärtnerissche Arbeit und Pflanzenzucht. /Die Blume im Garten.
Gartengestaltung mit winterharten Blütenstauden.
- Jahrbuch Internationale Staudenunion 96 S. dt./engl. ISU Schweiz 1999
Speziell dem züchterischen Werk Karl Foerster gewidmet. Darin: Altwegg, Andreas: Phönix aus der Asche. Die Wiedergeburt
der Staudengärtnerei Foerster in Potsdam-Bornim.
-
Foerster,
Marianne / Gary Rogers Der
Garten meines Vaters Karl Foerster Bornimer Gartentagebuch für
Neugierige 144 S. mit 180 Farb- und 25 s/w-Abb. sowie 5 Zeichn. DVA München
2007
Marianne Foerster, Tochter von Eva und Karl Foerster, hat nach den
Lehrjahren in der väterlichen Gärtnerei über 30 Jahre im
Brüsseler Büro des Gartenarchitekten René Pechère
gearbeitet und widmet sich seit 1990 dem väterlichen Garten in Potsdam-Bornim
und der Herausgabe der Schriften ihres Vaters. In ihrem Tagebuch präsentiert
sie - nach einem mit historischen Fotos versehenen Rückblick in das
Leben ihres Vaters und die Entstehungsgeschichte des Karl-Foerster-Gartens
/ der Gärtnerei - die Anlage, die 1912 begonnen wurde. "Leider gibt
es wenig Schriftliches aus den Entstehungsjahren von 1910 bis 1915, und
da Wilhelm Foerster mit Vater Wilhelm und Schwester Martha das Haus gemeinsam
bewohnte, auch keine Familienbriefe. Es drehte sich alles um Pflanzen,
Kataloge, Fotos und den Aufbau der Gärtnerei". In dem Garten unterzog
der bekannte Staudenzüchter ja seine Kreuzungen von Rittersporn &
Co. einer ersten kritischen Prüfung. Längst ist die inzwischen
denkmalgeschützte Anlage, bestehend aus dem berühmten Senkgarten,
dem Frühlingsweg, dem Herbstbeet und dem Steingarten, zum berühmten
Lehr- und Schaugarten für jedermann geworden. Marianne Foerster erzählt
in leichtgängiger Sprache von Stauden und Begegnungen, nennt die Blütenhöhepunkte,
gibt Ratschläge für die Verwirklichung von Karl Foersters Motto:
"Es wird durchgeblüht" und geleitet den Leser - sozusagen in einer
"Exklusivführung" - durch alle "sieben Jahreszeiten" in ihres Vaters
Garten, bringt aber auch Geschichten von Hund und Katze oder der Schnecke
Karl, von Wetterkapriolen und anderen Vorkommnissen in - inzwischen - ihrem
- Garten. Gary Rogers fotografierte über mehrere Jahre hinweg und
unterstützt mit seinen stimmungesvollen Fotos ihren Text. Immer schon
gab es die Möglichkeit, den Foersterschen Garten zu besuchen. Auch
heute noch.Wer den Garten wie ich schon besuchen konnte oder die Bücher
von Karl Foerster "verschlungen" hat, dem ist natürlich vieles in
diesem Buch vertraut - und doch eben einiges auch neu.Und wer ihn noch
nicht kennt, da bn ich mir sicher, bekommt nach der Lektüre dieses
Buches mit Sicherheit Lust, ihn einmal zu besuchen. Bei den Führungen,
die Marianne Foerster und ihre Mitarbeiter im Garten fast täglich
durchführen, kommen - wie sie sagt, oft immer wieder diesselben Fragen:
"War alles so wie jetzt?" "Sind es noch die Pflanzungen von Karl Foerster?" Das Buch gibt auch darauf Antworten, denn Marianne Foerster beschreibt nicht nur die Vorlieben ihres Vaters (Rittersporn, Phlox), sondern auch
eigene, die sie in "ihrem" Garten einsetzt. Denn sie handelt nach dem Grundsatz:
ihres Vaters: "Wer das Neue im Garten nicht
mitmacht, kann seinen alten Lieblingsblumen nicht gerade in die Augen sehen"
und so ist die Anlage nicht historisch- statisch, sondern es werden immer
wieder auch neue Pflanzen gesetzt oder Teile umgestaltet. Der einstige
"Steingarten der sieben Jahreszeiten" ist z. B. durch die Verdunkelung
der inzwischen großgewordenen Gehölze nicht mehr als solcher
aufrecht zu erhalten und wurde deshalb inzwischen als "Schattengarten"
gestaltet - mit neuen Hosta-Sorten, von denen Karl Foerster sicherlich
begeistert wäre. "Seitdem ich an diesem Gartentagebuch schreibe, ist
mir mein Garten, der 'Vatergarten', viel bewusster geworden. Ich erlebe
ihn intensiver, und was vorher irgendwie selbstverständlich war, ist
es jetzt nicht mehr. Ich sehe auch mit anderen Augen ... und anderer Leut's
Augen? Bin noch kritischer geworden, worunter meine Mitarbeiterinnen vielleicht
etwas leiden. Es ist mir alles noch mehr ans Herz gewachsen und ich kann
nur hoffen, dass die Leser des Buches mit mir dieses Gefühl, vielleicht
bei einem Besuch hier, teilen.". Ein Must-Have-Book, Lesevergnügen
und optischer Genuss zugleich ist dieses Buch für jeden, der sich
für Gärten und Pflanzen interessiert, nicht nur für Karl-Foerster-Fans. War DGG "Gartenbuch des Jahres 2006"
Mehliß, Carsten Karl Foerster - Seine Blumen, seine Gärten 144 S. m. 35 Farbf. u. 60 SW-Fotos Ulmer 2012
Ich bin bekannterweise ein großer Karl Foerster - Fan - siehe meine Foerster-Biographie - und kenne mittlerweise alle seine Bücher sowie Veröffentlichungen über ihn. Der Autor war mir aber total unbekannt und so war ich schon riesig gespannt auf das angekündige neue Foerster-Buch. Aha - gleich im Vorspann steht es: das Buch beruht auf der Diplomarbeit "Neue Blumen - Neue Gärten" des Autors an der Universität Kassel (Fachbereichs Architektur Stadtplanung Landschaftsplanung), für die er (recherchiert) 2007 den Internationalem Ulmer-Preis der Karl-Foerster-Stiftung bekam. Ich kann nur sagen: erfreulicherweise liegt sie hier für jedermann lesbar vor! Mehliß stellt erst die Person Karl Foerster vor - sowohl mit einer Zeitleiste als auch ausführlich mit den ihn prägenden Vorbildern (u. a. William Robinson, Gertrude Jekyll), Freunden und Mitarbeitern (u. a. den Bornimer Kreis), seinem Weltbild und seiner "bodenständigen Gartenkunst". Im Kapitel "Prinzipien der Gartengestaltung" (mit "Pflanzenauswahl und -komposition") sind Pflanzpläne Foersters zu finden und es wird seine Vorstellung vomm "Garten für intelligente Faule" geschildert. Die Gestaltungsprinzipien, die Foerster für den pflegeleichten Garten aufstellte, hat Richard Hansen in seinem Buch "Die Stauden und ihre Lebensbereiche", das zum Standardwerk wurde, aufgenommen, die "standortgerechte Verwendung" von Pflanzen weitergeführt und ein System entwickelt, nach dem man die einzelnen Pflanzen Lebensbereichen zuordnen kann. Ploberger griff sie in seinen Büchern für Garteneinsteiger auf. Foersters durch sein Kunst- und Musikinteresse beeinflußte Vorstellung von Farbgestaltung (Stichwort "Dreiklänge") nimmt breiten Raum ein. "Neue Gärten" heißt das Kapitel mit der Dokumentation wegweisender Planungen und herausragender Hausgärten, das mit seltenem Bildmaterial erfreut. Hier werden sowohl Foersters eigener Garten in Bornim als auch Gärten der 1928 von ihm gemeinsam mit den Gartenarchitekten Hermann Mattern und der Gartenarchitektin Herta Hammerbacher begründeten Arbeitsgemeinschaft "Gartengestaltung in Bornim" vorgestellt. Die Arbeitsgemeinschaft entwickelte einen Gartenstil, der heute als "Foerster-Mattern'sche" oder "Bornimer" Schule bezeichnet wird und vielen Gartengestaltern zum Vorbild wurde. Im Kapitel "Neue Blumen" geht es sehr ausführlich um die Züchtungsarbeit, dabei widmet Mehliß den Gräsern und Farnen, Stauden und Stichwort Sichtung jeweils ein extra Kapitel. Karl Foerster züchtete ja nicht mit gezielt, sondern selektierte - vorzugsweise besonders lang blühende Sorten, die er liebevoll "Langspielplatten" nannte. Seine Mängelliste vom Rittersporn verdeutlicht die anschauliche und poetische Sprache Foersters, wenn er von Strohfeuersorten, Geizhälsen, Müllerburschen, Kerzenknickern spricht. Noch heute sehen sich bekannte Züchter, Gärtner und Landschaftsarchitekten in Foersters Nachfolge. Mehliß nennt Hans-Dieter Warda, Hans Simon, Piet Oudolf und Wolfgang Oehme stellvertretend für viele "Foersterianer". Ein sehr ausführliches Literaturverzeichnis (Quellenverzeichnis) ergänzt das Buch. Es ist ansprechend illustriert mit historischen, teils erstmals veröffentlichten (wenn auch nur SW-Fotos doch sehr eindrucksvoll) sowie prächtigen Garten- und Pflanzenfotos, teilweise nach dem Tod von Marianne Foerster aufgenommen (also auch bisher unveröffentlicht). Obwohl eine wissenschaftliche Arbeit, läßt sie sich doch sehr gut, da in verständlicher Sprache geschrieben, lesen. Sie ist eine eindrucksvolle Würdigung des wohl einflussreichsten Staudenzüchter und Gartengestalters des 20. Jahrhunderts, die sowohl seinen nachhaltigen Einfluß auf die Gartengestaltung und Staudenzüchtung als auch den Menschen, Philosophen und Poeten sichtbar macht. Für jeden Foerster-Fan deshalb ein absolutes Muß; obwohl er vieles kennen wird, gibt es genügend neue Informationen! Aber auch für alle GartenliebhaberInnen ist der prächtige Bildband sehr zu empfehlen, finden sich doch etliche verwertbare praktische Hinweise sowohl zur Gartengestaltung als auch zu Pflanzen darin.
-
Karl-Foerster-Stiftung (Hrsg.) Karl
Foerster – Staudenzüchtungen 158 S. mit vereinzelten SW-Abb. 1978
Eine umfangreiche Dokumentation über das Wirken und Denken
Karl Foersters. Artikel u.a. : Die Rolle der Stauden im Garten vor Karl
Foersters Zeit, Der Züchter – seine „Methoden“ – sein Verhältnis
zu den Pflanzen, Das Ergebnis von 65 Jahre Züchterarbeit, Staudenzüchtungen
Karl Foersters, die heute noch im Handel sind, Staudenzüchter, die
auf den Grundlagen von Karl Foerster weiter züchten und andere weiterführende
Arbeiten, Karl Foersters Gedanken und Anregungen für ein kreatives
Verhältnis zu Pflanzen und Gärten. Die Listen wurden in Weihenstephan
zusammengestellt von Dipl.-Ing. Angelika Rötscher, im Institut für
Stauden, Gehölze und angewandte Pflanzensoziologie unter der Leitung
von Prof. Dr. Richard Hansen. Eine Neuauflage von 2006 ist hier erhältlich
Artikel über
Karl Foerster
alphabetisch geordnet
-
Borchardt, Rudolf Praktiker und Mystiker in seiner Naturwelt in: Der
leidenschaftliche Gärtner Klett Stuttgart 1968
-
Dathe, Heinrich Jede einzelne Begegnung: eine Feierstunde in: Neue Zeit,
Berlin 58/8 v. 8.3.1964 S. 8
-
Ermer, Klaus Theo Hoffjann Karl-Foerster-Stiftung für Angewandte
Vegetationskunde1965 - 1975
-
Berlin, 1975. - 57, [8] S.
-
Grünberg, Ulrich: Mehr als nur ein Senkgarten : Karl-Foerster-Garten
in die Bundesgartenschau 2001 integriert. In: Garten und Landschaft 108
(1998), Nr. 9, S. 50-51 : Ill.
-
Gugenhan Edgar Karl Foerster zum Gedenken in dega 9/1999 S. 30
-
Hupfeld, Hans Optimist der Gartenfreundschaft in "Tagespost" v. 6.3.1949
-
Lepsius,-Berenberg, Monica Der große Gartenzauberer in: Der Tagesspiegel
Berlin (West) v. 9.3.1964
-
Meyer-Herrenhausen, Karl. H. Pflanzennamen statt Inventarnummern in:
Garten und Landschaft 3/1959 S. 75-65
-
Müller, Frank: Konfusion um alte Foerster-Sorten. In: Gartenpraxis 24 (1998), Nr. 2, S. 12-15 : Ill.
- Konrad Näser: Karl Foerster – eine Würdigung zum 30. Todestag. In: Zandera. 15 / 2000), S. 41-54 (mit chronologischer Liste seiner Staudenzüchtungen)
-
o. V. Calamagrostis x acutiflor a ‘Karl Foerster’ in: Kraut und Rüben
1993- 12/10
-
o. V. Der Senkgarten von Karl Foerster in: Der Gartenbau /Solothurn
1998 Nr. 15 S. 25
-
o. V. Die Gärten von Karl Foerster in: Der Gartenbau 1999, Nr.
41, S. 6 - 8
-
o. V. Sonderdruck für die Karl Foerster Stiftung für angewandte
Vegetationskunde zur 100. Wiederkehr des Geburtstages von Karl Foerster
am 9.3.1974 (Zeitschrift der Gesellschaft der Staudenfreunde)
-
o. V. Faszination Garten. Karl Foerster zum 30. Todestag des berühmten
Staudenzüchters in: Gartenzeitung 11/2000 S. 14-17
-
Pniower, Georg Von der Entstehung des Blütengartens in: Garten
und Landschaft München 3/1959 S. 77
-
Pniower, Georg Dr. h. c. Karl Foerster 85 Jahre! in: Archiv für
Gartenbau 8/1959 S. 539-588
- Porikys, Gunnar "Magische Weltsicht" - Der Goetheaner Karl Foerster in: Hoffnung und Erinnerung. Potsdamer Literatur 1945-1950, hrsg. von Mathias Iven, Milow 1998, S. 145-177
- Reitsam, Charlotte: Karl Foerster in: Garten und Landschaft 3 / 1997, S. 33-36
- Rücker, Karlheinz Eva Foerster zum 100. Geburtstag in: Gartenpraxis 6 / 2002 S. 6.
- Wimmer, Clemens Alexander Karl Foersters Kataloge in: Zandera 21 / 2006, S. 16-29
Zitate
aus Karl Foerster`s Büchern
siehe auch:
Altmann,
Peter, Der Inselgärtner
Reif, Jonas / Wolfgang Härtel Besprechung hier: Foerster-Stauden-Kompendium
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Aktualisiert am 30.04.2012
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