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  1. Oeser, Renate Die großen Sorger Zwei Künstler erkämpfen sich ihr Paradies 192 S. Frieling & Huffmann
    Es ist Liebe auf den ersten Blick, was die Künstlerin Renate Oeser mit ihrem neuen idyllischen, märchenhaft anmutenden Grundstück im Vogtland verbindet. Nüchtern betrachtet, handelt es sich um ein großes Stück Land mit einem verwahrlosten Bauernhaus, abbruchreifen Schuppen und einem stinkenden Klohäuschen. Doch mit ihrem Mann zusammen (ebenfalls Künstler) gestaltet sie in jahrelanger Schwerstarbeit einen Traumgarten. Angesichts fehlender Baumaterialien in der DDR und der angespannten politischen Situation im Grenzgebiet zur BRD (Sperrgebiet) rufen die beiden unkonventionellen Veränderer "die großen Sorger" auf den Plan. Nachbarn, Behörden und Parteifunktionäre machen den Fremden das Leben schwer, und fast wäre es ihnen gelungen, sie aus dem entstehenden Paradies zu vertreiben. Der biografische Roman ist auch ein eindrucksvolles Stück DDR-Geschichte...


  2. Oheimb, Fritz von / Landau, Paul Gartenglück von einst und heute 141 S. m. zahlr. Abb. Vlg. der Gartenschönheit Berlin 1926
    Themen u. a. : Gedankenreisen / Austrieb / Rhododendron / Paeonien / Blütenknospen / Mein Seerosenteich / Japanische Schwertlilien /
    Ganz dahinten im alten Park / Herstfärbungen / Schmucknadelhölzer / Zapfen / Schnee


  3. O'Neal, Ted Elfenhellfer. Sich im Garten wieder finden Silberschnur 2000
    Kümmere dich um Deinen Garten und die ganze Welt verwandelt sich! ist das Credo dieses höchst amüsanten kleinen Ratgebers für den Garten- und Lebensalltag.


  4. o. V. Kluge Frauen und ihre Gärten 240 S. m. zahlr. Farbf. arsEdition 2012
    Die Zitate von Erfahrungen und Weisheiten verschiedener Gärtnerinnen, Schriftstellerinn, Malerinnen und Wissenschaftlerinnen spiegeln die Gartenwelt und regen zum Träumen und Nachdenken an. An ihnen und dem wunderschönen Layout mit historischen Fotos und Gemälde, auf denen die Frauen, die in diesem Aufsteller mit Spiralbindung versammelt sind, abgebildet sind, erfreuen sich sicherlich nicht nur GartenliebhaberInnen!


  5. Ordish, George Geschichte eines Gartens. Vom 15. Jahrhundert bis zur Gegenwart. 280 S. DTV München 1989
    George Ordish beschreibt über vier Jahrhunderte hinweg die wechselhafte Geschichte von Bewohnern, Tieren und Pflanzen im Garten eines englischen Hauses auf dem Lande.


  6. Panten, Helga / Marion Nickig Von lauschigen Lauben und herzigen Veilchen Ein Garten-Lesebuch 144 S. m. 45 Farbf. Ulmer Stuttgart 2005
    Man folgt der Autorin mit 45 Texten über Pflanzen (z. B. Farn, Iris, Lavendel, Mistel, Pfingstrose) durch ein Gartenjahr: Mythologie, Geschichte und Geschichten um gärtnerisches Wissen, um Entdeckung, Züchtung, Arten, Sorten und geeignete Nachbarn, um Materialien und Verwendung. Wie immer reizvoll: die schönen Fotos von Marion Nickig. Und so bietet das Buch Lesevergnügen für Gartenfreunde und Pflanzenliebhaber, wenn es auch mir mir nicht viel Neues bot, denn es ist eine Zusammenfassung vonArtikeln, die schon in Tageszeitungen über den Dpa-Dienst erschienen sind.


  7. Pape, Gabriella mehrer Bücher hier


  8. Pera, Pia Die Früchte der Gelassenheit Was ein Garten lehren kann Sanssouci 2004
    Die italienische Journalistin und Autorin Pia Pera verwirklichte sich ihren Traum vom Landleben auf einem alten Bauernhof in der Toskana. Bei der Wiederbelebung des völlig überwucherten Stück Bodens wollte sie sich an die Lehren des Japaners Masanobu Fukuoka halten, der seine Leser mit einer Gartenphilosophie des "Nichts-Tuns" lockt - und sie erzählt in diesem geistreichen Garten-Literatur-Tage-Philosophie-Buch (von dem es alles ein bisschen ist) , wie, wann und warum sie einsieht, daß die japanische Gartenphilosophie im mediterranen Klima nicht umsetzbar ist. Trotzdem hält sie an der Grundidee fest, ihren Nutz- und Ziergarten so zu gestalten, daß er ihr möglichst wenig Arbeit macht... Das Buch ist vor allem sprachlich ein literarischer Genuß.


  9. Perenyi, Eleanor / Michael Pollan / Allen Lacy Green Thoughts: A Writer in the Garden 320 S. Modern Library 2002


  10. Peschl, Bärbel M. Weisheit des Gartens. Essen und Geniessen im Jahreslauf 165 S. Göttert 2007
    Dem Jahreskreis folgend mit Reflexionen über ein sinnvolles Leben inmitten eines ästhetischen Naturgartens läßt die Autorin uns teilhaben an einem Gartenjahr, das sie Tag für Tag genießt. Sie flicht Dekorationsideen, zur Jahreszeit passende Rezepte, aber auch Verse und Gedanken ein, die zum Nachdenken und genauen Hinschauen (auch auf die begleitenden Fotos) einladen. Sie schreibt über die "kreative Vielseitigkeit der Himbeeren", "Wellness in der Kirschenzeit", das "Gesundheitszentrum Garten", die "arglose Revolte der Gärtnerin", das "Rot der Erdbeer-Rosen" - aber auch über "Vertrauen" und "Stille atmen". Ist es nun ein Gartenbuch oder ein Kochbuch? Es ist beides - in einer gelungenen Symbiose und somit auch vielseitig als Geschenk einsetzbar.


  11. Pilgram-Brückner, Ingeborg Ach, mein lieber Garten 91 S. m. Ill. v. Brigitte Fleck Mellinger 2002
    Vergnügliches rund ums Blumenbeet

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  13. Reber, Sabine / Ursel Borstell Ein Gartenzimmer für mich allein Den eigenen Garten gestalten und genießen 160 S. m . zahlr. Fotos Callwey 2006
    Gartengestaltung in einzelne Räume - das Prinzip kommt aus England; darüber steht in vielen Gartenbücher geschrieben. Sabine Reber, die den Titel ihres Buches von Virgini` Wolf`s "A Room of One`s Own" entliehen hat, schreibt ihr Buch für Frauen, aus weiblicher Sicht; schon die Einleitung provoziert: "Im Leben wie im Garten haben Männer und Frauen häufig recht unterschiedliche Ansichten und schon gar nicht denselben Geschmack… Deshalb halte ich es beim Gärtnern wie beim Kochen und verkünde gelegentlich, dass zu viele Köche den Brei verderben. Im Idealfall pflanzt und gestaltet einer, der andere mäht den Rasen und stellt den Müll raus. Das heißt, der Mann mäht den Rasen! Punkt! Aber natürlich geht es so im wirklichen Leben eben nicht zu. Wenn die Männer ihre Frauen so vergnügt graben, schaufeln und werkeln sehen, dann kommen sie bisweilen auf die Idee, ihre eigenen Beete anlegen zu wollen. .... Aber Männer wollen auch Büsche pflanzen. Und Bäume. Etwas möglichst Großes jedenfalls, etwas, das in den Himmel wächst und für die Ewigkeit Bestand hat… So dass die Rosenbeete und der sorgsam gehegte Salat von Madame bald im Schatten liegen und überhaupt gar kein Platz mehr bleibt für delikatere Pflanzen, für zarte und duftende Blüten und Kräuter sowie ausgeklügelte Farbkompositionen." Und so entsteht ein sehr persönliches "Frauengärtengestaltungsbuch", in dem z. B. ein Kapitel gibt "Gartenzimmer für die Liebe", das wieder unterteilt ist in "Schäferstündchen im Grünen", "Dornröschenträume", "Nächtlicher Duftrausch", um Räume für die Genießerin (Duft und Küche), für die Floristin, für die Familie, zum Feiern... Sabine Reber ist freischaffende Schriftstellerin und Gartenberaterin und schreibt eine regelmäßige Gartenkolumne über ihr Seegärtchen in Twann, Schweiz. Sie hat mehrere Romane, Lyrikbände und Hörspiele verfasst, für die sie mit diversen Preisen ausgezeichnet wurde. Ursel Borstell (Fotos) ist eine renommierte Fotografin in Deutschland, insbesondere für den Bereich Garten, aber auch für Foodfotografie. Zusammen haben sie ein Buch geschaffen, das keine fertigen Pflanzrezepte bringt, aber viele praktische Informationen und etliche Pflanzenbeschreibungen. Gleichzeitig ist es ein wunderbares Lesevergnügen, allein schon durch die eingestreuten alltäglichen und sonderlichen Begebenheiten aus dem Gärtnerinnen / Fotografinnen-Leben. Ein Buch also nur für Frauen? Das müssen Männer beurteilen...
  14. w. o. / Rolf Neeser Endlich gärtnern!: So bringen Sie Ihren Garten zum Blühen 176 S. m. 200 Farbfotos u. Plänen Callwey 2009
    Zwischen der Vermittlung von Grundlagen zur Gartenarbeit (Was mache ich wann? Was mache ich wie? Wie finde ich die richtigen Pflanzen? Pflanzenpflege, Komposterstellung, wichtiges Gartenwerkzeug usw.) sind kurzweilig und unterhaltsam immer wieder ganz persönliche Erfahrungen einer "Gartenanfängerin" und teilweise originelle Tipps (das Gästebett im Sommer im Garten aufzustellen) eingestreut. Dabei geht es hier nicht um einen perfekt gestalteten Garten für Hochglanzbroschüren, sondern um einen Garten, in dem man sich selbst wohlfühlt Wer die Webseite der Autorin besucht bzw. ihren - lesenswerten! - Newsletter abonniert hat, dem werden einzelne Geschichten bekannt vorkommen; das Buch beginnt z. B. mit dem Garten-Manifest, welches auch dort nachzulesen ist. Ein tolles, inspierendes Buch für Garteneinsteiger und alle, die sich auf das neue Buch der Autorin (siehe auch Traumpaare im Beet) gefreut haben.
    Webseite der Autorin


  15. Rohner-Dobler, Felix Gott im Busch: Ein spirituelles Gartenbuch 176 S. m. Farbf. Kösel 2011
    Felix Rohner-Dobler ist Religionslehrer, Spiel- und Gestaltpädagoge sowie dreifacher Vater. Seinen 1600 qm großer Garten hat er in der Nähe von Bregenz. Für ihn erkennt man die Handschrift Gottes im Garten, sind die Räume des Gartens ein Spiegel der Seele; so bezeichnet er die sieben Kardinaltugenden als Heilkräuter und die sieben Ursünden (Hochmut, Geiz, Neid etc.) als Unkräuter der Seele. Zäune, Wege, Gemüsebeet, Bäume und sogar der Misthaufen versinnbildlichen den das Leben mit seinem Werden, Wachsen und Vergehen. Die Arbeit im Garten oder auf dem Balkon ist Meditation, Gebet, Teilnahme an der Schöpfung Gottes. Aufgeteilt hat er seine Betrachtungen in zwei Bereiche: "Gartenräume" (Wege formen deinen Garten, Die Sache mit dem Unkraut, Fleißige Helfer im Garten) und "Gartenzeit" (Jahres- und Tageszeiten im Garten, die 4 Elemente im Garten Erde, Wasser, Feuer, Luft). Das spirtuelle, mit einigen Fotos illustrierte und einem Literaturverzeichnis versehene Buch beginnt und endet mit "Gedanken auf der Gartenbank". Für GartenliebhaberInnen, die sich auch für den spirituellen, religiösen Aspekt des Garten interessieren.


  16. Ross, Diana Gardeners: Encounters with Exceptional People 224 S. Frances Lincoln 2008
    Gardening writer Diana Ross visits twenty gardens and interviews their owners, including Roy Lancaster, Thomas Pakenham, Lady Salisbury, Beth Chatto and James Lovelock


  17. Roth, Johannes Marion Nickig Gartenlust Fünfzig Blumenstücke und Anleitungen zur gärtnerischen Kurzweil m. Farbf. 250 S. Insel Tb Frankfurt 1992
  18. w. o. Die neue Gartenlust Dreiunddreißig Blumenstücke und Anleitungen zur gärtnerischen Kurzweil m. Fotos von Marion Nickig Insel Tb Frankfurt 1994
    In beiden Büchern (jeweils gesammelte Pflanzenporträts aus dem Wochenmagazin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung) versteht es Johannes Roth, mit seinen "Miniaturen" aus dem Garten eines unverdrossenen Liebhabers" einzelne Pflanzen so zu beschreiben, daß man sie plötzlich aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachtet... Unterhaltsame und informative Lektüre!
  19. w. o. Gartenlust im Herbst (Insel Bücherei) 101 S. m. Farbf. Insel 2011
  20. w. o. Gartenlust im Frühling (Insel Bücherei) 86 S. m. Farbf. Insel 2012
    Die wichtigsten von Johannes Roths legendären Miniaturen aus obigen Büchern hat die Fotografin Marion Nickig, die das Einbandfoto und einige ganzseitige wunderschöne Fotos beisteuerte, hier in jahreszeitlich orientierten Bändchen zusammengestellt. Im Frühjahrsband geht es u. a. um die Magnolie, das Maiglöckchen, den Flieder, die Päonie, Narzisse, Anemone und das Veilchen, im Herbst sind es Kastanien, Quitten, Kürbisse, Dahlien oder Astilben, von denen man unterhaltsam geschrieben Informatives erfährt. Empfehlenswerte Lektüre für alle GartenliebhaberInnen!


  21. Rüegg, Kathrin Mehrere Bücher hier


  22. Rumohr, Karine von / Karin Goldbach Blumenfrauen und ihre außergewöhnlichen Gärten 159 S. m. 220 Farbf. Christian 2010
    Und noch ein Werk über "Gartenfrauen" - mit farbenfrohen Fotos der Bildjournalistin Karin Goldbach. Die jüngste Enkelin der "Iris-Gräfin" Helen von Stein-Zeppelin, Gründerin der bekannten und 2010 von mir gerade besuchten Staudengärtnerei, die 2011 ihr 85 jähriges Bestehen feiert, stellt 18 gleichermaßen leidenschaftliche, aber doch sehr unterschiedliche Blumenfrauen vor. Sie kennt sie teilweise als Kundinnen der Gärtnerei seit Kindheitstagen, erzählt bzw. läßt sie erzählen, wie sie ihre Pflanzen und Gartenanlagen hegen und pflegen und welche Motivation sie bewegt. Es sind weniger bekannte Privatgärten, bekanntere wie die Landschaftsarchitektin Hanne Roth, Gründerin der Faszination Garten oder Gisela Seidl vom Landhaus Ettenbühl und auch Gartengrößen wie Beth Chatto, Viktoria Freifrau von dem Bussche (Begründerin des Gartenfestivals in Ippenburg) oder Gabriella Pape (Gründerin der Königlichen Gartenakademie). Auch die Rosendame aus dem Norden Gudrun Rix ist dabei. Ein formaler Knotengarten, 100 Jahre alter Bauerngarten, Wiesen von Schachbrettblumen oder ein Klostergarten mit Heil- und Küchenkräutern - wieder gibt es etliche Gestaltungsanregungen auch für den eigenen Garten. Karine von Rumohr, die sich auf die Übernahme der Gärtnerei vorbereitet, erzählt aber auch von sich selbst: den glücklichen Kindheitstagen zwischen Iris, Päonien, Taglilien und Mohn.
  23. w. o. / Axel Killian Männer und ihre außergewöhnlichen Gärten 192 S. m. 220 Farbf. Christian 2011
    Nach den Büchern über Gärten von besonderen oder faszinierenden Frauen, Damen mit dem grünen Daumen, Gärtnerinnen, Blumenfrauen und Künstlerinnen gibt es jetzt endlich auch ein Buch über Männergärten! Sehen sie anders aus? Im Vorwort gesteht die Autorin, daß sie trotz intensiver Suche keines der geläufigen Klischees bestätigen oder gar ein neues präsentieren kann und eine besondere Technik-Affinität nicht feststellen konnte. Und die Aussage von Gabriele Tergit, daß Männer nur Bäume und Sträucher pflanzen, kann man nach der Lektüre dieses Buches ebenfalls nicht mehr zu bestätigen; jedenfalls nicht für die vorgestellten Männer. Alle Männer beweisen, zeigen, daß für sie das Gärtnern genauso wie für Frauen eine Passion ist und daß sie, wie der Titel verspricht, außergewöhnliche Gärten besitzen. Karine von Rumohr gewährt mit ihren eigenen Beobachtungen oder den Aussagen der insgesamt 18 Gartenbesitzer auf jeweils 6-8 Seiten Einblick in die grünen, nur einige Hundert Qadratmeter oder viele Hektar großen Refugien aus dem In- und Ausland und in die Lebensgeschichten der Besitzer. En passant fließen dabei auch praktische Gartentipps ein. Sie stellt die Pflanzensammler oder -züchter Dr. Tomas Tamberg (Titelbild), den ehemaligen Polizist Jörg Gensch, der in seinem Garten eine Sempervivumsammlung anlegte und Klaus Jentsch mit seinem Schneeglöckenparadies vor. Der Romanistikprofessor Roland Doschka, der einen französischen und einen englischen Garten anlegte, der Schlossherr von Wolfsgarten, der Landschaftsgestalter Jörg Pfennigschmidt aus Hamburg, Jörg Stellmacher mit seinem alpinen Hinterhof, Hans Warda mit seinem Arboretum, das nicht nur eine Gehölzsammlung ist, sind dabei. Aus dem Ausland sind vertreten Sepp Holzer aus Össterreich, der mit seinem Krameterhof Aufsehen erregte, der Marquis de la Fonteir mit seinem Lissabonner Barockgarten, Justus Frantz auf seiner Finca auf Gran Canaria und Stephan Aeschlimann Yelin aus der Schweiz. Axel Killian steuerte die faszinierenden, oft ganzseitigen Fotos bei. Was nicht passieren dürfte - die Seitenangaben im Inhaltsverzeichnis sind teilweise falsch; doch das mag vielleicht nicht jedem auffallen. Insgesamt ein schöner Bildband mit etlichen Anregungen für die Gartengestaltung!


  24. Sackville-West, Vita mehrere Bücher hier


  25. Salzinger, Helmut Der Gärtner im Dschungel Kellner Hamburg 1992
    Ökologische Gartengedanken - teilweise sehr ungewöhnlich!
    Zitat daraus


  26. Sartori, Ralf Wiesengrund. Über innere und äußere Gärten 300 S. Hugendubel München 2001
    In diesem philosophischen Essay des Münchner Landschaftgärtners und Choreograph, Vorsitzender der Schloßpark-Initiative, über den Garten als "Spiegel der Persönlichkeit, der jeweiligen Kultur, des Zeitgeistes und als schöpferische Quelle" geht es nicht um praktische Ratschläge, wie wann wo etwas im Garten zu tun ist. Dieses "offizielle philosophische Buch zur Bundesgartenschau 2001" - der Buchtitel ist eine Hommage an den Philosophen Adorno - ist ein poetischer Reiseführer durch alle Bedeutungsebenen der Metaphern des "Gartens" und seines "Gärtners". Die "Wiesengrund-Philosophie" des Autors ist eine ganzheitliche Lebensphilosophie, in deren Zentrum die Symbolhaftigkeit und Weisheit der Natur stehen. "Ertragreich" ist die "Ernte" des Autors in dem 144 Essenzen aus dem Wiesengrund versammelt sind, der im Anschluß an seinen Essay folgt . Vielleicht sollte man diese "Ernte" sogar zuerst lesen - man begreift dann, denke ich, leichter seine Gedankengänge.
    "Der Gärtner gleicht einem Tänzer, der die Natur wie seine Geliebte führt. Dabei muß er sich zu ihre ausrichten, nach ihr orientieren. Der Führende nimmt Rücksicht auf den Folgenden. Ein vollendeter Tanz kann nur ein Miteinander, nie ein Gegeneinander sein". Auch die Auswahl der Illustrationen spricht für sich: als eine Vermittlerrolle zwischen östlicher und westlicher Kultur stellen sich die Blumenbilder der Malerinnen Chao-Hsiu Chen aus Taiwan und Veronica von Degenfeld aus München dar, die die poetische Schönheit des Buches "akzentuieren".
    An Ende des Buches erzählt der Essay "Lilienzeit" von Petra Steidl noch vom "Menschengärtner" Friedrich Fröbel, dem großen Pädagogen, Schöpfer des Kindergartens, der richtungsweisend die Idee des Gartens und des Gärtnerns mit den Anforderungen der Bildung und Erziehung von Kindern verwoben hat.
    Zitate aus dem Buch


  27. Scharnigg, Max Feldversuch: Unser Stück Land vor den Toren der Stadt 224 S. Fischer 2012
    Max Scharnigg beackert zusammen mit seinem lieben Fräulein ein Stück Land vor den Toren Münchens. Von den ersten Gehversuchen der beiden Städter als Hobby-Landwirte, von Zuchterfolgen und Missernten berichtet er nun offen, ehrlich und mit einer großen Portion Selbstironie.
  28. Schell, Carl Mein Gartenparadies Die ganze Welt in einem Garten 160 S. m. über 150 Farbf. Franckh-Kosmos 2002
    1972 zog der Schauspieler Carl Schell mit seiner Familie ins Schweizer Tessin und begann dort, sich am Lago Maggiore einen Garten anzulegen. Nicht nur auf den Bühnen der Welt, sondern auch privat lädt der erfolgreiche Schauspieler - Bruder Maria, Maximilian und Immy Schell - mit diesem spannenden Buch (fast eine Autobiografie) zum Träumen ein. Neben Episoden aus der Film- und Fernseharbeit erzählt Schell sehr anschaulich von seinen Mißerfolgen und Erfolgen als Hobbygärtner, seinen teilweise unter kuriosesten Umständen aus aller Welt ins heimische Tessin gebrachten Pflanzen und wie er Stück für Stück seinem Traumgarten näherkam. 1975 wurde er mit dem Preis "zur Erhaltung der Natur "Leader d`Opinione" für die größte Freiland-Palmen-Sammlung Mitteleuropas geehrt. Inzwischen zum Gartenfachmann und Pflanzensammler geworden, präsentiert Schell in diesem prachtvollen Bildband seinen jetzt einmalig schönen Garten mit über 150 bisher nie veröffentlichten Fotos. Ca. 1.000 Pflanzen aus allen Klimazonen der Welt sind hier heimisch geworden, darunter mehr als 100 Palmenarten (die er im anschließenden Ratgeberteil von A-Z "gärtnerisch" porträtiert). Ein herrliches Buch für Garten-, Tessin- und Schell-Fans!


  29. Schnack, Friedrich mehrere Bücher hier


  30. Schöneberger, Margit Eine Blattlaus kommt selten allein: Aus dem Leben einer wildentschlossenen Gärtnerin 240 S. Knaur 2012
    Die Journalistin und Autorin mehrerer Bücher erzählt in diesem (ersten) Gartenbuch, daß sie als Großstadtbewohnerin mit 60-Stunden-Woche mit Pflanzen vor allem in Form von Büropalmen und Designer- Blumensträußen in Berührung kam. Doch eines Tages warf sie einen Blick auf ihren verwilderten Vorstadtgarten warf und beschloss, ihn zum Blühen zu bringen. Erst argwöhnisch beäugt von ihren gärtnernden Nachbarn, dann hilfreich unterstützt, beginnt sie "wild entschlossen" zu gärtnern und so wird ihre "grün beblätterte Schuhschachtel" langsam zu einem "ansehnlichen kleinen Paradiesimitat". Etliche Mißgeschicke passieren ihr, einigen Fehlentscheidungen entgeht sie durch den Rat der Nachbarn. Jedenfalls wird das Gärtnern, später auch mit einem Ehemann und noch später mit zwei Katzen, ihr größtes Glück. Ein Buch, daß Garteneinsteiger vor Fehlern bewahren kann und Gartenfreaks zum Schmunzeln bringt...


  31. Schröter, Wolfram / Dorothea Göbel Lamprechts Gartenglück 107 S. Gerstenberg Hildesheim 1998
    Gartenbeobachtungen übers Jahr, Briefe und erzählende Passagen um einen verwilderten Garten in der Toskana, ein Stück Land in Groningen und die grüne Insel Hiddensee ("die ganze Insel ein Garten") wechseln sich ab und machen dieses Buch zur kurzweiligen Lektüre.


  32. Schütz, Helga Dahlien im Sand Mein märkischer Garten 139 S. Aufbau 2002
    Helga Schütz, bekannt als Schriftstellerin, die schon etliche Literaturpreise gewann, ist eine gelernte Gärtnerin und mit diesem literarischen Gartentagebuch gibt sie eine Liebeserklärung an ihren märkischen Waldgarten in Potsdam ab. Es wachsen (zu ihrem Bedauern) keine Obstbäume, höchstens wilde Brombeeren oder Erdbeeren. Es gibt Kiefern und Moos, durchwachsen von Gräsern und Klee. Die Autorin erzählt, wie sie den Sandboden ihres märkischen Gartens zum Blühen bringt, wie Vernunft und Eigensinn in ihr miteinander streiten, und wie sie sich immer wieder von ihm überraschen läßt. Nicht sie kann dem Garten ihren Willen aufzwingen, der Garten setzt seinen Willen durch. "Ein Waldgarten macht bescheiden", schreibt sie, denn sie hat gelernt, auch die Pflanzen zu mögen, die das Blühen vergessen. "Ich brauche nur einen Tag in der Stube zu bleiben, schon versucht mein im gärtnerischen Sinne eigentlich zurückhaltender Garten das Ruder zu übernehmen. Ein Wald soll über mir zusammenschlagen". Wenn dann die Passiflora sich endlich entschließt, doch einmal ihre blauen Blüten zu zeigen, wird schnell die befreundete Nachbarin geholt, um die Freude zu teilen. "Im Juni entscheidet sich, wer das Jahr gewinnt. Der Sommer oder die ewige Hoffnung, der Traum vom Süden, der Regenschirm. Im Juni bekommt das Jahr seinen Namen: Rosenjahr, Erdbeerjahr, Spargeljahr, Kartoffeljahr, Jahr der Koniferen". Die Autorin lässt der Natur zwar ihr Recht, resigniert aber vor einem "Schneckenjahr", wenn von den Sommerblumen nur noch Strünke übrig sind. Der Maulwurf ist "zwar ökologisch betrachtet ein gutes Zeichen: doch lieben wollen wir ihn trotzdem nicht." Doch es blüht auch bei ihr. Nach vielen Mühen z. B. eine Leonardo-da-Vinci-Rose, prachtvoll gedeihen die Rhododendron-Büsche, Blauregen tut`s an der Hauswand. In den warmen, nach Kiefernadeln duftenden Augenblicken akzeptiert sie das Krumme und Schiefe, Unabänderliche, das vergebliche Wunschdenken nach bestimmten Pflanzen, die sie doch auch gerne in ihrem Garten hätte, aber in ihrem Sandboden aber einfach nicht zu halten sind. Sie erzählt neben ihren praktischen Erfahrungen mit ihrem Garten auch Anekdoten und von ihren Recherchen in Bibliotheken und Archiven auf der Suche nach Verwandtschaften, nach der Herkunft von Namen. Sie verbindet die Sage von Adonis mit der Beschreibung eines Festes im heutigen Griechenland, läßt den Leser in Gedanken mitrreisen durch Schweden auf den Spuren Carl von Linné`s. Ob es richtig ist, daß der Vater im Märchen "Rapunzel" nicht Rapunzel-Pflanzen, sondern Glockenblumen gepflückt hat? Man glaubt es ihr... Ausgestattet ist das Buch mit vielen stimmungsvollen Fotos aus dem Garten der Autorin. Man muß, um sich dieses Buch mit seinem bedächtigen Sprachstil zu erschließen, Ruhe haben, Zeit haben, denn es ist kein "Spannungsthriller", sondern lebt von den Stimmungen in der Sprache, von den feinen Nuancen der Erzählweise. Nehmen Sie sich Zeit dafür, es lohnt sich!


  33. Schulz, Claus / Nickig, Marion Gärten und Menschen Gartengestaltung, ein ganz persönliches Erlebnis 163 S. Werner Düsseldorf 1998


  34. Schumann, Katrin Mein Traum wird wahr: Ein Garten zieht um 140 S. Best-Off-Verlag 2011
    Wer zieht schon gerne um, besonders wenn er einen herrlichen Garten sein Eigen nennt und mit dem Land verwurzelt ist. Selbst wenn ein neuer Garten in einer bezaubernden Landschaft winkt, sozusagen ein alter Traum in Erfüllung geht, fällt der Abschied doch schwer. Und man möchte so einiges mitnehmen, etliche Pflanzenschätze nicht in fremden Händen zurücklassen. Die Gartenexpertin Katrin Schumann beschreibt den Umzug ihres Gartens und die Neuanfänge in der rauen Landschaft des Bayerischen Waldes. Mit einem Vorowrt der Leiterin der Kübelpflanzengärtnerei Flora Mediterranea Maria Sansoni-Köchel.


  35. Scott-James, Anne Gardening Letters to My Daughter 190 S. ISIS 1998


  36. Search, Guy / Tony Hamilton Geoff Hamilton. A Man and his Garden 192 S. BBC Consumer Publishing 2000


  37. Seehafer, Klaus (Hrsg.) Im Laub ein leis Geflüster Romantische Gartenlust 158 S. m. 72 Fotos v. Cordula Hamann und Üwe Mädger Aufbau Berlin 2001
    Karel Capek leitet ein: "Wie man einen Garten anlegt", dann folgen Prosatexte und Gedichte zum Jahresablauf (Frühling, Sommer, Herbst) und zu den Themenkomplexen: "Der Gärtner", Brunen, Lauben, Sonnenuhren", Der verwunschene Garten", Garten der Erinnerung" und "Spiegel des Lebens". Ganzseitige Fotos zeigen berühmte Gartenanlagen in Südengland, Italien und Portugal sowie die heimischen Parks und Gärten von Sanssouci und Branitz, geben aber auch Einblicke in private Gärten. Ich empfinde es allerdings als störend, dass die schönen Fotos oft thematisch nicht zum danebenstehenden Text passen - ein portugiesischer Mosaikgarten neben dem Text des Staudenfreundes Karl Foersters oder neben dem Gedicht Huchels über die Sonnenblume eine Frühlingswiese...Trotzdem ein schöner Geschenkband für Gartenliebhaber.


  38. Seeling, Charlotte Frauen und ihre Gärten 198 Seiten mit Farbfotos von Corinne Korda und Carina Landa, Gartenpläne von Helga Bohlmann. Gerstenberg Hildesheim 2011
    Auf der ganzen Welt gibt es Frauen, die sich mit ihren Gärten einen Lebenswunsch verwirklichen - Charlotte Seedling`s Spurensuche beweist es. Die 23 Gärten. jeweils mit sehr schönen, aquarellierten Pflanzplänen. sind alle einmalig wie ihre - wohl alle noch lebenden - Besitzerinnen. Greta Sturdza mit ihrem Waldgarten findet man, Rosemunde Wallinger wird vorgestellt, der es gelang, einen Garten Getrude Jekyll`s "wiederzubeleben", Graziella Graziani`s Skulpturengarten in Treviso, Christa Schuhmacher`s Hasengarten ("wer Schmetterlinge liebt, muß Raupen füttern"), Helga Bohlmann`s Garten ("der Lustacker - vom Schuttplatz zum Familiengarten"), Vera Munro`s Pflanzplan vom Hohelied Salomons und Joan Aiken`s " The Hermitage" (mit literarischen Zitaten), Elsbeth Stoiber schuf einen Garten zum Hören und Fühlen... Außerdem die Gärten von: Ione Tézé, Carmen Delgado March, Freda Cox, Gertrud von Heiseler, Una van der Spuy, Anne Cox Chambers, Nathalie Hodgson , Diandra Douglas, Liesel Stokes, Charlotte Fraser, Cécile Chancel, Yannick Vu, Rosamund Wallinger, Sylvia Phillips, Luisa Misserville, Jinty Latymer. Der Anhang ist beileibe kein Anhängsel, er birgt eine sehr ausführliche Bibliographie zum Thema und sehr viele nützliche Adressen weltweit (Beratung und Bio-Tips, Gartenausstellungen, Gartenbesichtigunen (auch viele der im Buch vorgestellten Gärten nach Absprache), Gartengestalterinnen, Gartenkurse, Gartenreisen, Organisationen und Verbände.
  39. w. o. Der Garten der Künstlerin. 33 Porträts. 200 S. mit Farbfotos von Corinne Korda und Carina Landa Gerstenberg 2002
    Charlotte Seeling spezialisiert hier ihr Thema "Frauen und Gärten" und spürt diesmal mit den Kapiteln: Ein Garten für Künstlerin / Ein Garten für die Kunst / Der Garten als Kunst / Der innere Garten die Seele von 33 Künstlerinnen in ihren Gärten auf. "Die höchste Lehre, die aus meinen Begegnungen zog, ist die, daß man einen Garten nicht einmal besitzen muß, um ihn zu genießen. Jedes Paradies, das wir einmal gesehen oder erträumt haben, können wir in Gedanken jederzeit durchwandern. Der Garten unserer Phantasie hat den großen Vorteil, daß wir ihn überall mit hinnehmen können" schreibt sie in einem Artikel in der "Welt am Sonntag" vom 1.9.2002. Ob der Garten von Jenny Holzer, die sich in New York ihre "Wildnis" angelegt hat, oder von Allison Armour-Wilson, deren Anlage als Kulisse für ihre Skulpturen dient oder von Marina Abramovic´s "Garten der Nomadin", der eigentlich nur eine schlichte Installation aus elf Jericho-Rosen ist - das Projekt von Barbara Nemetz "Künstlergärten Weimar" - die Gärten der Künstlerinnen sind sehr verschieden, sicherlich auch nicht jedermanns Geschmack, aber auf jeden Fall "lesens- und sehenswert"... Im Anhang sind die Adressen und Galerien oder Museen, an die man sich wenden kann, um sich die Werke anzuschauen und weitere Künstlergärten in Europa, die Adressen derjenigen Künstlerinnen, die Gartengestaltungsaufträge annehmen und der 3 öffentlich zugänglichen Gärten aufgelistet. Die Bibliographie mit Werken von oder über die Frauen verleitet zum Weiterlesen...


  40. Sheehan, Carol Sama u. Larry / William Stites The Gardener's Life: Inspired Plantsmen, Passionate Collectors, and Singular Visions in the World of Gardening 240 S. Clarkson N Potter Publishers 2004


  41. Sheldon, Elisabeth Time and the Gardener: Writings on a Lifelong Passion 276 S. Beacon Press 2003


  42. Siebeck, Wolfram u. Barbara / Sigi Hengstenberg Barbaras Garten 144 S. Brandstätter Wien 2003
    Den Traum von einem englischen Cottage, wo alles von üppigem Grün überwuchert ist, haben sich Barbara und Wolfram Siebeck in der nördlichen Provence erfüllt. Wie aus dem Ödland ein Garten wurde, schildert dieses Buch, das gespickt ist mit Weinempfehlungen des prominenten Gourmets und Restaurantkritikers des deutschen Raums (durch seine Beiträge in der "Zeit" bekannt). Die Rezepte stammen von seiner Frau, die ihre gärtnerischen Aktivitäten "als eine Reaktion auf den Verlust ästhetischer Werte und die vulgäre Naturzerstörung in unserer Zeit sieht". Ein schwer einzuordnendes Buch - Lektüre, Gartengestaltung oder Kochbuch?? Ich hab`s mal hier einsortiert.


  43. Simon, Laura Dear Mr. Jefferson: Letters from a Nantucket Gardener 224 S- Delta Trade Paperbacks 1999


  44. Söbbeke, Felizita Der Garten - Spiegel der Seele. Die Geschichte eines Traums 216 S. m. Fotos von Toma Babovic Ellert & Richter 2007
    Felizita Söbbeke beschreibt eindrucksvoll und enthusiastisch die Entstehung ihres 5.000 qm großen Gartens in der rauhen Landschaft Ostfrieslands, das einen alten, typisch ostfriesischen Hof umgibt. Die einzelnen Kapitel beschreiben essaymäßig die 6 Schritte umfassende Geschichte der - von ihr zugegebenermaßen manchmal kräftezehrenden - Realisierung. Von den anfänglichen Planskizzen der jeweils neuen Gartenteile und Beete geht es bis zur Pflanzenauswahl und praktischen Umsatzung. Dabei verschweigt sie auch gemachte Fehler nicht, die dem Leser helfen können, indem er sie bei seiner eigenen Planung beachtet. Ein sehr persönliches Gartenbuch mit zahlreichen praktischen Tipps und einigen köstlichen Küchenrezepten, einem aufschlußreichen Anhang der Pläne, Rosenliste, Liste deutscher Pflanzennamen, Liste botanischer Pflanzennamen, Rezeptregister, Literatur- und Bezugsquellen.


  45. Stähle, Rudolf Balduin, der Gartenfreund G. Braun Karlsruhe 1992
    Sammlung von Rundfunkbeiträgen im Jahreskreis Zitate daraus


  46. Steen, Ursula Ich bin mal kurz draußen: Mein Leben im Garten 148 S. Books on Demand 2008
    Viola liebt zwar ihren Garten, muß allerdings etlichen Frust ertragen. Wie sie es letztlich doch schafft, das Leben in ihrem grünen Refugium nach ihrem Gusto zu genießen, das kann man hier nachlesen. Die - -umgangssprachlich - ("Was für eine Gnade, hier leben zu dürfen. In diesem Garten. In dieser Umgebung. Wir sitzen wirklich mittenmang. Wenn nur die Scheiß-Ratten nicht wären und das ewige Halligalli in der Nachbarschaft...") geschilderten Begebenheiten (Kampf gegen Ratten, Ärger mit dem Nachbarn, dem Ehegatten) sind zwar zu einem Roman verknüpft, aber auch als einzeln zu lesen.


  47. Stone, Jean / Louise Brodie Tales of the Old Gardeners 192 S. David & Charles 2001


  48. Stone, Pat Weeder's Digest: The Best of GreenPrints 208 S. Fulcrum Publishing 2003


  49. Storl, Wolf-Dieter Besprechung hier: Ich bin ein Teil des Waldes


  50. Storm, Theodor / Antje Erdmann-Degenhardt / Günter Pump (Ill.) Lavendel und Levkojen. Mit dem Dichter durchs Gartenjahr 116 S. Husum 2008
    Nach dem Band über Rainer Maria Rilke liegt hier eine neue Zusammenarbeit des Fotografen Günter Pump und Antje Erdmann-Degenhardt vor, die sich diesmal dem Dichter Theodor Storm widmet. Oft besang der Dichter die Schönheit der Natur und der Blumen in seinen Gedichten. In diesem Buch sind nun hauptsächlich Prosatexte versammelt, die von seiner Liebe zum Garten und zur Natur berichten - u. a. über einen Halliggarten, den Garten des Vetters Christian, des Senators, eines Imkers, der Regentrude, Großmütterchens Garten, einen Garten in Westermühlen oder einen Schlosspark... Im Nachwort von Antje Erdmann-Degenhardt erfährt man dann noch mehr aus dem Leben des Dichters. Stimmungsvolle und impressionistisch an Gedichte, Briefpassagen und Novellenauszüge von Storm anknüpfende großartige Natur- und Landschaftsaufnahmen machen das Bändchen zu einem wertvollen Geschenk.


  51. Strähle, Birgit Verhängnisvoller Goldfelberich: Die ungeplante Erzählung einer chaotischen Hobbygärtnerin oder ein etwas anderes Gartentagebuch 95 S. Engelsdorfer 2008
    "Unser "Garten" wurde bis zum Jahr 2000 ausschließlich genutzt zum Rasenmähen, "sich-mal-in-die-Sonne-legen", Grillfeste und Laubfegen im Herbst. Es standen noch bis vor ca. 10 Jahren 3 Birnbäume, 7 Kirschbäume, 2 große alte Flieder, unzählige Koniferen und "Weihnachtsbäume" im Garten, die diesen komplett gut durchwurzelt hatten. Dann bekam ich eines Tages im Jahr 2001 von einer lieben Kollegin eine Plastiktüte mit abgestochenen Goldfelberich, den ich ihrer Meinung nach, in den Garten pflanzen sollte, mitgebracht. Damit fing alles an..." und so fängt dieses Buch an. Die Autorin fing an, sich bewußt um ihren Garten zu kümmern - erst ein kleines Stück, dann ein weiteres, und noch eines. Mißerfolge werden in Erfolge umgewandelt, es entwickelt sich der Stolz auf Erreichtes und der Ehrgeiz, noch "mehr" zu schaffen. Auch durch die tatkräftige Unterstützung ihres Mannes wurde der Garten mit den Jahren zu einem Schmuckstück. Dies ist ein so lebendig und humorvoll geschriebenes Buch, das ich es in einem Zug durchgelesen habe (Gott sei Dank bestimmte ich die Länge meiner Mittagspause selbst, sonst hätte es Schwierigkeiten gegeben). Es macht "Anfängern" Mut, abseits von allen aufwendigen Gestaltungsbüchern, einfach mal anzufangen, zeigt, daß man ohne großartige Vorplanung anhand von Plänen einen schönen Garten schaffen kann und hilft in einer Schaffenskrise, sich wieder "aufzumöbeln". Für Fortgeschrittene ist es beste unterhaltsame Lektüre für den Nachttisch - oder eben wie bei mir, für die Mittagspause!
    Birgit Strähle schrieb im Online-Portal von Mein Schöner Garten "Birgit Strähles Gartenkolumne", schuf inzwischen eine Homepage und ein lesenwertes Garten-Weblog!


  52. Strittmatter, Eva u. Erwin Du liebes Grün Ein Garten- und Jahreszeitenbuch m. Fotos von Lennart Fischer und Rainer J. Fischer 157 S. Aufbau Berlin 2008
    Erwin Strittmatter (1912-1994) verbrachte lange Zeit in Bohsdorf nahe Spremberg bei Cottbus, wo seine Eltern einen Krämerladen betrieben. Heute ist das Elternhaus, authentischer Schauplatz seiner 1998 verfilmten Romantrilogie "Der Laden" mit der Originalausstattung des Ladens und einer kleinen Ausstellung zur Familie und zum historischen Umfeld des Romans zu besichtigen (Fotos). Ab 1954 lebte Strittmatter, verheiratet mit der ebenfalls sehr bekannten Lyrikerin Eva Strittmatter bis zu seinem Tod am 31. Januar 1994 auf dem Schulzenhof im Ruppiner Land. Eine stilvolle Bronzetafel am Haus Robert-Koch-Straße 3 erinnert daran, dass die große Dichterin in Neuruppin geboren wurde. Nach dem Studium der Germanistik und Romanistik in Berlin arbeitete sie beim Deutschen Schriftstellerverband und seit 1954 als freie Autorin. en wichtigen literarischer Ort Schulzenhof zu erhalten, bemühte sich Eva seit dem Tod ihres Mannes 1994.
    In diesem liebevoll in einem mit Lesebändchen versehenen Buch ist das Ehepaar Strittmatter erstmals gemeinsam - mit Texten aus seinen verschiedenen Büchern - präsentiert. Es hat hier den natürlichen Ablauf der Jahreszeiten im eigenen Garten, den Wäldern und Wiesen ihrer Umgebung auf seine Art dokumentiert - Erwin mit Kurzgeschichten und Reflexionen, Eva mit Gedichten. "Wie fühlt sich das Blatt, das vom Baum fällt?", "Der Winter als Künstler", "Rühr mich an, Gras, sprich mit mir"... sind z. B. Überschriften. Eine gehaltvolle Lektüre für besinnliche Stunden, die zum Nachdenken bringt, denn man spürt deutlich auch ihre Trauer um die Gefährdung der Natur. Die Fotos verdeutlichen das Geschriebene eindrucksvoll.
  53. w. o. Landschaft aus Wasser, Wacholder und Stein Ein Jahreszeitenbuch 174 S. Aufbau- 2005
  54. - Gutschke, Irmtraud Eva Strittmatter: Leib und Leben Biographie 224 S. Das Neue Berlin 2008
    Weitere Bücher hier bei Lyrik


  55. Strong, Roy C. / Julia Trevelyan Oman A Country Life. At Home in the English Countryside. 192 S. St. Martin's Press 2003
  56. w. o. Garden Party: Collected Writings 1979-1999 224 S. Frances Lincoln 2000


  57. Theis, Michaela Die Gartenkünstlerin: gibt Einblicke in ihr Gartenparadies - Gartendekoration und Kunst sowie praktische Tipps zur Pflege und Gestaltung 146 S. Shaker Media 2009
    Die Künstlerin Michaela Theis erlaubt fotografische Einblicke in ihren Garten, der mit vielen ihrer Werke geschmückt ist und schildert ihre Erfahrungen mit der Gestaltung (Kunst und Garten als Einheit zu sehen ist ihr Bestreben) und Pflege.


  58. Thompson, Elspeth A Tale of Two Gardens 256 S. Cassell Illustrated 2003
    Columns from the Sunday Telegraph


  59. Titchmarsh, Alan Trowel and Error 333 S. Hodder & Stoughton 2002
  60. w. o. Knave of Spades: The Growing Pains of a Gardener 384 S. Hodder & Stoughton 2009


  61. Traeger, Tessa / Patrick Kinmonth A Gardener's Labyrinth: Portraits of People, Plants & Places 304 S. Booth-Clibborn Editions 2004


  62. Tschakert, Ingeborg Gartenträume m. farb. Zeichn. u. zahlr. Farbfotos Hampp Stuttgart 1997
  63. Gartenzauber überall und jederzeit 154 S. m. zahlr. Farbfotos Hampp Stuttgart 1998
    Liebevoll gestaltete Bücher der gelernten Fotografin und Gartenbesitzerin - einfach eine "Augenweide" , "nicht für den Garten, ... sondern für die Seele", wie die Autorin in einem ihrer Bücher selbst schreibt. Ingeborg Tschakert hat sich mit ihrer fotografischer Darstellung von Gartenszenen und Blumenarrangements für verschiedene Gartenzeitschriften einen Namen gemacht.
  64. GartenRomantik Reiselust 112 Farbfotos 155 S. Hampp Stuttgart 2000
    Frau Tschakert verläßt ihren Garten in der Fränkischen Schweiz, um vom Zauber des Regenwaldes in den Anden eingefangen zu werden, lernt Gärten in Südengland, Madeira, Mallorca, Jersey Ecuador kennen und kommt doch immer wieder gern zurück in den eigenen Garten. Ein Buch, "das die Seele streichelt" - ein stimmungsvoller Prachtband, der in schlechten Tagen trösten kann und in guten auch praktische Tips zur Verfügung stellt.
  65. Liebste Gartenfreundin 139 S.m. zahlr. Farbfotos Hampp Stuttgart 2001
    Briefwechsel zwischen Gartenfreundinnen -wieder ein stimmungsreicher, wunderschöner Bildband mit sehr persönlichen Briefen der Autorin an ihre Gartenfreundin, in denen natürlich oft von Gartenfreuden - aber auch von Gartenleiden die Rede ist.
    Webseite der Autorin


  66. Walton, Gerda Garteln in Tirol. Altes und neues Wissen aus Natur und Garten 192 S. m. 251 farb. Abb. Tyrolia 2006
    Als eine Art Liebeserklärung an ihr Heimatland und seine Gärten bezeichnet die bekannte Tiroler Koch- und Gartenbuchautorin Gerda Walton ihr Buch. Sie plaudert "über`n Gartenzaun" - von Freud und Leid im Garten, stellt mit ihren Fotos irdische Paradiese aus ganz Tirol vor, berichtet von bewährtem Brauchtum, gibt neue Grüne-Daumen-Tipps und macht mit ihren köstlichen Rezepten Lust aufs Ausprobieren..


  67. Warner, Charles Dudley Mein Sommer in einem Garten 149 S. Manesse 2002
    Der feinsinnige Hobbygärtner Charles Dudley Warner (1829-1900) philosphiert über sein Hobby; die letzten zwanzig Jahre seines Lebens war er der Nachbar Mark Twains....


  68. Wegerer, Ruth / Simone Andress Gärtnerin aus Liebe. Von der grünen Wiese zum blühenden Garten der Poesie 175 S. Brandstätter 2008
    Die erfolgreiche Wohn-, Garten-, Lifestyle und Architektur-Journalistin erzählt ihre persönliche "Gartengeschichte" - von der gepachteten Wiese bis zum 1998 dann gemieteten Haus mit Garten, in dem 2003 (und im Marienschlössl) zum ersten Mal die von ihr mitinitiierte Gartenveranstaltung "Gartenlust & Rosenzauber – 1 Fest in 2 Gärten" stattfand. "Viele unserer alten Freunde hielten uns wohl doch für ziemlich verrückt, weil wir, anstatt gemütlich auf Urlaub zu fahren oder uns dem Golfspiel zu widmen, Wochenende für Wochenende, Sommer für Sommer, Jahr für Jahr im Garten werkten, um uns einen Ort zum Wohlfühlen zu schaffen“, schreibt sie. Es gab viele Höhepunkte, aber auch Tiefschläge in ihrem "Wochenend"-Gärtnerleben. Nette Geschichten weiß sie zu erzählen auf ihrer Reise durch die Jahreszeiten in ihrem "Garten des Augenblicks ", einem Wohlfühlgarten, aber auch zahlreiche nützliche Tipps und Anregungen zu geben, wie man auch mit geringem Budget oder als "Wochenendgärtnerin " erfolgreich sein kann. Was sie und ihr Mann sich in zehn Jahren Gartenarbeit erpflanzt und erpflegt haben, war jedenfalls - wie man auch den stimmungsvollen Fotos von Simone Andress entnehmen kann - jeden entgangenen Urlaub wert. Hier kommen vor allem Liebhaber von Naturgärten auf ihre Kosten, denn die Basis - und das erste Kapitel heißt auch so, ist für Ruth Wegerer: "biologisch und naturnah". Dann folgen die Überschriften: "Wunsch & Realität - die Gestaltung", "Fantasie & Eigenleben - die Pflanzen", "Inspiration & Wikrlichkeit - die Gartenkultur", "Traum & Erfüllung - der Gartenalltag" (hier auch einige Rezeptideen zum Nachkochen). "Anregungen und Tipps aus dem Garten und der Region" führen schließlich zu sehenswerten Ausflugszielen ("rund um den Garten in Kronsegg und "etwas weiter weg"), Bezugsquellen für Schönes und Nützliches sowie Pflanzen und einer Auswahl von Gartenbüchern. Traurig ist allerdings das Nachwort: Haus und Garten stehen zum Verkauf, Ruth Wegerer, nach dem Tod ihres Mannes allein, fängt in Wien ein neues Leben an.


  69. Whaley, Emily / William Baldwin Mrs. Whaley and Her Charleston Garden 224 S. Algonquin Books of Chapel Hill 1997


  70. White, Katharine S. / Elizabeth Lawrence / Emily Herring Wilson Two Gardeners: A Friendship in Letters 273 S. Beacon Press 2002
  71. w. o. / Angell White / E. B. White Onward and Upward in the Garden 400 S. Beacon Press 2002


  72. Wiborg, Susanne Von Kümmel, Giersch und Türkenbund. Geschichten aus dem Garten 123 S. BLV München 2003
    Susanne Wiborg kennen Sie vielleicht schon von ihren monatlichen Geschichten in der Zeitschrift "Kraut und Rüben". Dieses Buch enthält humorvolle Geschichten der Gärtnerin mit Hund (Kümmel ist sein Name!), die ein Fleckchen Erde ihr eigen nennt, das sie, wie man aus den Geschichten heraus merkt, trotz aller Widrigkeiten, die einer Gärtnerin im Laufe der Gartensaison begegnen können, innig liebt und sehr amüsant beschreibt. Ein gut als Geschenk geeignetes Buch, das ankommt und das man sich vor allem für angenehme Lesestunden auch selbst gönnen sollte.
  73. w. o. Gärtnerleben. Die besten Kolumnen aus der ZEIT 143 S. Heinrich & Hahn 2006
    Und ein neues Buch von Susanne Wiborg. Sie hat den Verlag gewechselt, und so sind jetzt ihre Texte in einer schöneren Ausstattung mit Lesebändchen versammelt. Diesmal sind 23 ihrer Kolumnen aus der ZEIT, von den Zeichnungen Julia Guthers treffend illustriert. Sie handeln von ersten Frühlingsgefühlen und dem blühenden Eigensinn der Veilchen, einem unmöglichen Osterbesuch, von berauschend duftenden alten Rosen, von unausrottbarem Giersch, wucherndem Kürbis, dem Urlaub im heimischen Garten fernab jedes Staus, von heißen Augusttagen, der Rotfichte auf dem Kleingrundstück, von Seidenschwänzen und Wacholderdrosseln, und schließlich, zum Abschied des Gartenjahrs, vom Winterjasmin. "Ist es nicht verblüffend, wie sehr Gärtnern das Leben verändert? Wie ein Hobby immer mehr Ausläufer in den Alltag treibt? Unauffällig erst, sozusagen unterirdisch: Ein Grasfleck hier, ein Gartenbuch da ... Und dann ist es passiert: Nichts ist mehr, wie es war." Vergnüglich zu lesende Texte, die nicht nur Gärtner(innen), sondern auch den städtischen Leser in "grüne Gefilde" entführen.
  74. w. o. / Julia Guthert Gartenzeit. Die besten Kolumnen aus der ZEIT 144 S. m. zweifarb. Zeichn. Kunstmann 2009
    Fußballgarten, Schnecken, Darwin für Gärtner, Ernte im Zeitraffer - das sind einige der neuen Themen, die in den kurzweiligen, kenntnisreichen Texten über die "Abenteuer im Garten" hier versammelt sind. Auch hier: Anregung zum Sinnieren und Nachdenken.
  75. w. o. / Rotraut Susanne Berner Bin im Garten 144 S. m. Ill. Kunstmann Verlag 2011
    Kenntnisreich, mit Leidenschaft und Selbstironie berichtet die ZEIT- und Kraut & Rüben-Autorin auch in ihren 24 neuen Gartenkolumnen von den Erlebnissen in ihrem naturnahen Garten in der Nähe von Hamburg. Sie gibt nicht nur - fast nebenbei, man muß schon aufmerksam lesen - gute gärtnerische Tips, sondern hat vor allem auch ein sehr wachsames Auge für alles, was da kreucht und fleucht. Das Sperberweibchen, die Erdkröte, Frösche, Libellen gehören u. a. zu ihren wundersamen Gästen. Sie berichtet von ihren Akeleien, Cyclamen, Mondviolen, Wegwarten, einem Apfelbaum und einem Perückenstrauch, aber auch von ihren Zucchinis. Die Kapitelüberschriften wecken Neugier: wer oder was ist z. B. "Allein mit dem Killer"? Illustriert ist das kleine Buch mit schönen, naturgetreuen, irgendwie aber pfiffigen Pflanzen- oder Tierbildern von Rotraut Susanne Berner, die ich bisher nur von den Wimmelbüchern, die viele Kinder begeistern, kannte. Feinste Unterhaltung und super als Geschenkbuch für alle Garten- und Naturfreunde!


  76. Willets, Hannah The Essence of the Garden 288 S. Frances Lincoln Publishers 2006


  77. Wintersberger, Astrid Der Garten und sein Mensch. Schriftsteller über ihre Leidenschaft Nachwort von Barbara Frischmuth. 176 S. m. zahlreichen farb. Abb. Residenz Verlag München 2001
    Eine Anthologie mit Texten von Dichtern und Gartenschriftstellern über den Gärtner und seine Passion, über den Garten als Lebenselixier, als Ort der Muße, der Phantasie und oder der Entdeckung. Es erzählen H. C. Artmann, Peter Bichsel, Wilhelm Busch, Heinrich Heine, Rainer Maria Rilke und Erwin Strittmatter - um nur einige der zitierten Autoren zu nennen. Und ein jeder erzählt auf seine Art: poetisch, schwärmerisch, sachlich oder auch melancholisch. Peter Bichsel gibt "seine" Version des notorischen Mordverdachts gegen den Gärtner zum Besten; Wilhelm Busch kleidet die Wut des Gartenbesitzers über den Maulwurf in formvollendete Verse ....Dem Schlußwort von Barbara Frischmuth ist zu entnehmen, daß "sogar Nicht-Gartenbesitzer in ihrem Herzen Gärtner sein können" - Blickgärtner nämlich oder Zimmergärtner"; dieses Buch ist deshalb ein schönes Geschenk sowohl für Gartenfreaks als auch auf für "Nicht - Gartenbesitzer" - die richtige Lektüre für die Gartenliege oder den Strandkorb...


  78. Woltron, Ute Woltron, Ute Menschen sind auch nur Gärtner: Freche Gartengeschichten 159 S. Brandstätter 2009
    Da ist die Rede von der Suche nach der alten Kartoffelsorte Sieglind, vom Luxus in Lila (Stockrosen), dem Gebrüll im Laub (Fröschen), dem lausigen Sex (Blattlaus), von der Nachtschwärmerei aller Art (nachtduftende Pflanzen(, den Miezen, die man eingraben muß (Erdbeersorte Mieze Schindler) und von vielen gärtnerischen Erlebnissen, Pleiten, Pech und Pannen. Liest man beispielsweise, wie es gelingen kann, die genügsame Kapuzinerkresse zu morden, welch kosmetische Katastrophe eine echte Gärtnerpranke eigentlich darstellt ("von der Hand, die den Schuh braucht"), nimmt man die eigenen gärtnerischen Tiefschläge sofort gelassener hin. Diese unterhaltsamen, humoristische Shortstories der Autorin, die ihren 3.000 qm großen Garten in Niederösterreich als ihren wichtigsten Wohn- und Arbeitsraum ansieht, die Gärtner(innen) machen Mut, sich dazu zu bekennen, nicht alles gar soo perfekt zu haben (haben zu wollen)! Es darf wieder - wie bei Gartenfieber - gelacht und mitgelitten werden.
  79. w. o. Gartenfieber Aus dem Leben eines Gartenfans 64 S. m. 20 Ill. Österreichischer Agrarverlag Graz 2003
    Die Garten-Kolumnen der im südlichen Niederösterreich ansässigen Autorin, von Beruf Architekturjournalistin, erscheinen seit längerem im österreichischen Magazin "Garten+Haus" und sind sehr beliebt; endlich hat man auch in Deutschland Gelegenheit, sie kennenzulernen. Es darf mitgelacht und mitgelitten werden!
  80. w. o. / Cech, Claudia Besprechung hier: Gartenträume Inspirationen aus berühmten Gärten.



  81. Würth, Peter Alles auf Grün 160 S. Schöffling 2012
    Der Journalist, Dokumentarfilmer und Buchautor Peter Würth war Chefredakteur von Country und Zeit-Magazin. Schon sein erstes Buch - siehe unten - begeisterte mich. Jetzt also nach vielen Jahren ein neues Buch zum Thema Garten. "Alles auf Grün", denn Grün liegt im Trend, ist "bio" und ist vor allem: lebenswichtig. Architekten, Köche, Gärtner, Möbeldesigner, Dachdecker, Städteplaner, Forscher, Agrarökonomen und Guerilla-Gärtner: sie alle tragen mit ihren Ideen dazu bei, unsere hoch technisierte Welt lebenswert zu machen und zu erhalten. Kenntnisreich plaudert Peter Würth, teils auch ironisch, z. B. über den Country-Trend. Zitat: "Karl Lagerfeld schickt für Chanel dürre Models im dirndlartigen Gewand und mit Holzrechen bewaffnet auf den mit Heuballen dekorierten Catwalk,...Und wer sich das nicht leisten kann. flüchtet wenigstens in seinem Kopf aufs Land. Die Kioske quellen über von Zeitschriften fürs neue Landleben... Wenn die Wespenstiche jucken, die Dornen kratzen, die Mücken beißen, wenn beim Gewitter die nächste Schutzhütte eine halbe Stunde entfernt ist, der hübsche kleine Bach hinterm Haus den Garten überschwemmt - die Natur halt einfach Natur ist -, dann ist die neue Lust an Natur und Landleben schnell in Gefahr". Aber auch die neue Gemüseküche, Urban Gardening, Bäume und Möbel à la nature, Green Songs und Garten-Guerilla, grüne Städte, grüne Dächer und den Garten als soziales Wesen sind seine Themen, die er durchaus kritisch beleuchtet. Und: Wie gehen urbane Menschen im 21. Jahrhundert mit "ihrem" Grün um, wie können sie es intensiv nutzen und vermehren? Das mit einem Lesebändchen ausgestattete schöne Bändchen, das zum Nachdenken anregen kann / soll, möchte ich wärmstens empfehlen für "Landlust-LiebhaberInnen", Ökofreaks, GärtnerInnen und alle oben genannten!
  82. w. o. /Alfons Holtgreve Gärtnern Kleine Philosphie der Passionen 144 S. dtv 1997
    Kurzbeschreibung:"Ich liebe meine Frau. Und ich liebe unseren Garten. In dieser Reihenfolge. Eindeutig. Bei meiner Frau bin ich mir über die Rangfolge nicht immer ganz so sicher. ...So ein Garten ist aber wie ein kleines Kind. Er braucht seine Nanny, sonst bockt er oder schlägt über die Stränge. Meint sie jedenfalls. Mindestens eine halbe Stunde lang wandelt sie dann durch die Idylle, betrachtet die Rosen, bewundert den Rittersporn, strahlt die Hortensie an, flirtet mit ihren geliebten Lilien und macht den von Schnecken bedrohten Lupinen Mut. Und ich überlege, ob ich im nächsten Leben nicht als Kosmee wiedergeboren werden will. Mit welchem Glanz in den Augen sie die Dreimasterblumen anschaut, wie liebevoll sie die Trollblumen streichelt. Man könnte direkt eifersüchtig werden. Was heißt könnte. Ich bin eifersüchtig. Und zwar zu Recht. Schließlich habe ich sie zuerst gekannt. Der Garten trat erst später in unser Leben". Mit Zeichnungen von Alfons Holtgreve.


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Aktualisiert am 11.04.2012

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