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Die gebürtige Kölnerin arbeitete nach einer journalistischen
Ausbildung als freie Redakteurin für Zeitschriften und Rundfunkanstalten und war eine der ersten, die die Aufmerksamkeit auf das biologische Gärtnern
lenkte- Schon lange bevor "Ökö" und "Bio" Bestandteile gängiger
Werbeslogans wurden, bewirtschaftete Marie-Luise Kreuter ihren Garten im Oberbergischen Land auf Grundlage in jahrelanger Praxis erworbenen Wissens
über die Zusammenhänge und das harmonische Miteinander von Pflanzen,
Tieren und Menschen auf dem gemeinsamen bewohnten Stück Erde. Sie
verfasste zahlreiche, immer wieder aufgelegte Standardwerke zu den Themen
„ökologisches Gärtnern“ und „Kräuter“. Ihr erstes Werk „Der
biologische Garten“ erschien 1977 im Heyne Verlag und hielt sich wochenlang
auf der Spiegel-Bestsellerliste 1979 erschien „Kräuter und Gewürze
aus dem eigenen Garten“ beim BLV-Verlag, dem sie dann als verlegerische
Heimat treu geblieben ist. Als sie in den 80er Jahren mit dem Buch
"Der Biogarten" (inzwischen millionenfach verkauft) das Konzept vom Gärtnern
nach den Regeln der Natur entwickelte, traf sie den Nerv der Zeit.
1985 begleitete Marie-Luise Kreuter als Fachberaterin und Autorin
den Start der Zeitschrift "kraut & rüben" im BLV Verlag. Sie war
eine Zeitlang auch Herausgeberin dieses erfolgreichen Magazins für
naturgemäßes Leben und biologisches Gärtnern.
kraut
& rüben Zeitschrift
Bis zu ihrem Tod nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 71
Jahren am 17.5.2009 veröffentlichte sie dort regelmäßig
Beiträge. Marie Luise Kreuter lebte im Oberbergischen Land, wo sie
einen öffentlichen "Bio-Bauerngarten" angelegt hat. In diesem Lehrgarten
vermittelt sie ihre langjährigen Erfahrungen und Kenntnisse praxisnah.
Ihr Engagement trug ihr den Titel „Biogärtnerin der Nation“ ein
Im Mai 2007 wurde eine neue Bio-Rosenzüchtung der Rosenschule
Ruf in Bad Nauheim anläßlich des Gartenfestivals im Schlosspark zu Ippenburg in Niedersachsen auf ihren Namen getauft: 'Marie Luise Kreuter'.
Dort im kraut & rüben-Garten und in vielen anderen Gärten blüht seitdem ein Exemplar der
Rose, mit der sie in "lebendiger" Erinnerung bleiben wird...
Die 23. Auflage (!) . Mit einem Arbeitskalender
versehen; außerdem Beilage: "Pflanzenschutz-Kompass" zum schnellen
Bestimmen und Abwehren von Schädlingen und Krankheiten. "Das" Arbeitsbuch
für mich seit vielen, vielen Jahren. Erhielt 1988 den Buchpreis der
Deutschen Gartenbaugesellschaft; 1993 wurde der Titel von der Stiftung
Warentest mit dem Prädikat "sehr empfehlenswert" ausgezeichnet.
Die wichtigsten Arbeiten Monat für Monat
96 S. BLV München 1995
Gegliedert nach Monaten findet man alle notwendigen
Arbeiten im Gemüse- und Obstgarten, im Kräuter- und Ziergarten
Einmaleins des Bio - Gärtnerns 127 S.
BLV München 1995
Schädlinge und Krankheiten naturgemäß
abwehren 95 S. BLV München 2001
Der naturgemäße Kräutergarten
128 S. BLV München 1993
Über den richtigen Standort von Kräutergärten,
die verschiedenen Möglichkeiten der Gestaltung, Pflege, biologischer
Pflanzenschutz, Ernte und Aufbewahrung. Außerdem ausführliche
Porträts von 57 Kräutern.
144 S. BLV 2006
127 S. BLV 1996
185 S. Ariston Genf 1983
Gesundheit aus dem eigenen Garten.
Schön und gesund mit Heil- und Küchenkräutern.
Heyne 1988
Anbauen. Ernten. Genießen 95 S. BLV
München 2001
Die 40 besten Kräuter mit Tipps zu Anbau,
Ernte und Verwendung - komprimiert und als Einstieg in das Thema
Naturgemäßer Anbau, Ernte, Verwendung
168 S. BlV München 2002
Die Liste der "Kräuter von A-Z" - im
Hauptteil des Buches - ist sortiert nach einjährigen, zweijährigen
und ausdauernden Kräutern. Genannt werden die volkstümlichen
Namen und botanischen Eigenschaften, heilkräftige Wirkstoffe und Geschmack,
Anbau, Ernte, Aufbewahrung und sogar Verwendung in der Küche bzw.
in der Hausapotheke. Originalzitate lockern den Text auf (z. B. aus dem
Tabernaemontanus-Kräuterbuch). Marie-Luise Kreuter bietet Bepflanzungsvorschläge
für viele Standorte und Gestaltungsmöglichkeiten - für Kräuterbeete
nach den Vorbildern alter Kloster- bzw. Apothekergärten, in ländlicher
Tradition, als naturnaher Kräutergärten, als Steingarten, in
der Rabatte oder als Rondell, aber auch im Balkonkasten. In der "Kräutergarten-Praxis"
werden Einzelheiten zu Bodenvorbereitung, Kompost, Düngung, Aussaat,
Auspflanzen, Vermehrung und Überwinterung angeboten. Daß sie
auch hier ohne chemische Keule "biologisch" arbeitet, dürfte klar
sein.Sie betont auch die Bedeutung sinnvoller Mischkulturen, denn bestimmte
Pflanzen, nebeneinander gesetzt, begünstigen das Wohlergehen des jeweils
anderen Gewächses. "Nützlinge im Kräutergarten" berichtet
über Bienen, Hummeln, Flor- und Schwebfliegen sowie Schmetterlinge
im Garten. Kapitel wie "Ernten und Konservieren", "Kochen mit Kräutern",
"Kräuter für die Hausapotheke", "Kräuter würzen den
Alltag" (Herstellung von Badezusätzen, Pflegemitteln, Kräuterkissen
und -sträußen) folgen. Literaturtipps und Adressen von Bezugsquellen
runden diesen wertvollen Ratgeber ab.
Die besten Sorten für Garten, Balkon und
Terrasse 96 S. Blv München 2006
Thai-Basilikum und Pfirsich-Salbei, Schoko-Minze
und Rosengeranie, Provence-Lavendel und Kümmel-Thymian: Würzige
Schätze aus aller Welt sind auch bei uns erhältlich. Gehen Sie
mit Marie-Luise Kreuter auf Kräuter-Weltreise. Die Kräuterexpertin
mit jahrzehntelanger Erfahrung stellt Ihnen hier die besten Sorten vor,
gibt Anbau- und Verwendungstipps und macht Lust aufs Ausprobieren.
160 S. Ravensburger 1988
Der Garten-Klassiker für die naturgemäße
Abwehr von Krankheiten und Schädlingen 249 S. BLV München 2002
Rezepte aus dem Blumengarten Gaumenfreuden
aus der Natur
384 S. Ariston Genf 1986
Mit diesem Buch habe ich angefangen, mich
für die "Blumenküche" zu interessieren...
Nimm Rosen zum Dessert
Fischer Frankfurt 1978
Viele Rezepte mit Zutaten aus dem
Garten, vor allem mit Blüten!
Für alle, die anfangen und es richtig machen
wollen 159 S. BLV München 1991
194 S. Ariston München 1998
Biogarten-Linktipps
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