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Hier berichten die Autoren über den Ayahuasca-Schamanismus vom Amazonas, der bis heute von den Shipibo-Indianern gepflegt und als kostbares Erbe altindianischer Weisheit gehütet wird und über Ayahuasca, den psychoaktiven, visionären und emetischen "Zaubertrank" Die germanische Kultur wurde von einer schamanischen Mythologie getragen, ihre Spiritualität wurde durch Entheogene, durch heilige Pflanzen, psychoaktives Räucherwerk und Rauschtränke inspiriert. Der Tempel der Germanen war kein künstliches Gebäude, es war der Wald, der heilige Hain. Die Bäume waren Gottheiten und die Pflanzen hatten Zauberkraft. Dieses Buch berichtet von germanischen Weltenbäumen, Narrenschwämmen, dem Gebrauch der heimischen Zauberpflanzen (z. B. Mistel oder die Johanniskräuter), von den Pflanzen der Frau Holle und der Freya, Orakelblumen, Räucherwerk, Rauschtränken und Runenzauber. Überarbeitete Neuauflage des 1991 bei Sphinx erschienen Buches. In diesem Klassiker berichtet Rätsch über die heilende Kraft der Prophetenpflanzen eine Vielzahl an psychoaktiven Pflanzen vor und führt in deren Herkunft, ihre richtige Anwendung und Wirkung ein. Besonderes Augenmerklegt er auf die lange Tradition beispielsweise von Wahrsagesalbei, Eisenkraut oder Alraunen und die richtige Zubereitung der Pflanzen. Ob bei den Indogermanen, in Afrika oder im Europa des 20. Jahrhunderts angewendet: Ziel der Bewussteinserweiterung ist es, mit der geistigen Welt in Verbindung zu treten und mehr über Ursachen von Krankheit und deren Heilung zu erfahren. Einige Kapitelüberschriften: Von Opium und den Wachträumen der Seele / Der Rauch von Delphi / Von Raben, Runen und Alraunen / Von der Götterpflanze zur Psychiatrie / Von den mexikanischen Zauberpilzen / Die neue Alchimie / Rezepte für prophetische Räucherungen / Beschwörungen und Zaubersprüche / Opfer / Verwendung der Prophetenpflanzen / Was kommt danach?. Im Anhang: Glosseum Divinorum, Discographie und Bibliographie. Wohl das umfangreichste zum Thema - Hunderte von Pflanzen und Pilzen ausführlich besprochen - Botanik und Vorkommen, Geschichtliches, Zubereitung und Dosierung sowie Anwendung und Wirkung. Hinzu kommen im zweiten Teil psychoaktive Produkte sowie im dritten Teil Wirkstoffe - jeweils mit ausführlichen Bibliographien. Der Autor erzählt auch von seinen eigenen Erfahrungen mit halluzigenen Pflanzen, also denjenigen, die Bewußtsein und Wahrnehmung verändern (Hanf, Datura, Bilsenkraut, Wermut, Kalifornischer Mohn). Heilkräuter der Antike in Ägypten, Griechenland und Rom 424 S. Diederichs München 1998 Eine anschauliche Zusammenfassung der antiken Heilkunst. Mit Pflanzenlexikon, fachlich fundierten Einblicken in die Mythologie und Heilkunst der Ägypter, Griechen und Römer sowie vielen Hinweisen auf die Anwendung heute. Ein faszinierender Zugang zu einem bisher weitestgehend verschleierten Bereich unserer Kultur- und Medizingeschichte: zur Heilkunst der Hexen und zu schamanischen Traditionen in Europa. Umfangreiche Bibliographie, sehr gutes Stichwortverzeichnis Der Autor beschreibt lexikalisch geordnet die alten indianischen Heilpflanzen und gibt viele Hinweise auf deren heutige Anwendbarkeit. "Aphrodisiaka sind Geschenke der Grossen Göttin an die Menschen, damit sie ihre Liebe, Lust und Leidenschaft anregen und bis zu mystischen Erfahrungen steigern können. Aphrodisiaka sind für Sex und Erotik, was Gewürze für das Essen sind"und "Je weniger man oder frau ein Aphrodisiakum benötigt, desto besser wirkt es!" Die Autoren haben hier ihre Forschungsergebnisse und Erfahrungen mit Liebesmitteln weltweit aus ihrer 25-jährigen gemeinsamen Forschungstätigkeit zusammengetragen und statt einer Neuauflage ihrer Bücher: "Pflanzen der Liebe" und "Isoldens Liebestrank" dieses um mineralische, tierische und synthetische Liebeszauber- und Potenzmittel erweiterte und üppig gestaltete und aufgemachte Lexikon der Liebesmittel herausgegeben, in dem sie auch die Erfahrungen und neue Erkenntnisse seit Erscheinen des letzten Buches eingearbeitet haben. Hier bleibt kaum eine Frage offen; doch die Autoren warnen auch vor falschen Erwartungen. "Es ist besser, keine Wunder zu erwarten. Nur wer etwas erwartet, kann enttäuscht werden". Dass die im Buch vorgestellten Aphrodisiaka voll von Wirkstoffen stecken, ist wohl unbestritten, aber man muss damit umgehen können und hierbei möchte dieses dicke Buch helfen. Nach der Einleitung - Grundlegendes zu Dosis, Set und Setting, Kulturgeschichte der Aphrodisiaka, Sinnlichkeit und Ideologie - folgt der nach deutschen Namen geordnete alphabetische Teil der rund 500 Substanzen, die aus ethnopharmakologischer, chemischer, mystisch-magischer, schulmedizinischer oder sonstiger Sicht als Liebesmittel - oder deren Gegenteil - gelten oder gegolten haben. Das Schwergewicht liegt bei Liebesmitteln, die jedem heute in Mitteleuropa verfügbar sind, es findet sich aber auch Exotisches wie Maca, Catuaba oder Mumeo. Die Monografien sind praxisorientiert aufgebaut mit allen wesentlichen Informationen zu Geschichte, kultureller Anwendung, rituellem Gebrauch und Inhaltsstoffen der vorgestellten Substanzen, Bezugsquellen, Rezepten, Dosierung. Auch zu gesetzlichen Bestimmungen wird Stellung genommen. Außerdem sind Bezugsquellen und weiterführende Literaturhinweise angegeben. "Die kompetente" Übersicht über die faszinierende Welt der Aphrodisiaka, Potenzmittel, Fruchtbarkeitsmittel, Genussmittel, Liebeszauber, Liebestränke, Philtren, Tonika wie auch der Anaphrodisiaka, Antiaphrodisiaka und Liebestöter, in der man sich dank des ausführlichen Registers gut zurechtfindet. . „Achtung - das Leben birgt Risiken und Gefahren und endet immer tödlich. Bis dahin kann es jedoch versüßt werden." Paracelsus (1493 - 1541) war eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der Medizingeschichte und hat die abendländische Heilkuns stark geprägt. Nach einer Darstellung seines damaligen Weltbilds geht es in diesem Buch um die praktische Umsetzung seiner Denkansätze in der modernen Naturheilpraxis. Paracelsus ging davon aus, daß Pflanzen Zeichen tragen, die dem Menschen kundtun, gegen welche Krankheit oder zu welchem Nutzen sie eingesetzt werden, wovor sie schützen oder was sie auslösen können. Die Signaturenlehre ist ein Weg, das Wesen der Heilpflanzen auf eine ganzheitliche Weise zu verstehen. Vom Wesen der Pflanze schliesst der Heilkundige auf ihre Wirkkraft. Eine Pflanze besitzt eine körperlich-seelische Doppelwirkung, und erst wenn diese beiden eine Entsprechung zum körperlich-seelischen Zustand des Patienten aufweisen, spricht man von einer "ganzheitlichen Heilwirkung". Zahlreiche Fallbeispiele, botanische Beschreibungen, Tabellen und Rezepte ergänzen dieses wissenchaftliche Nachschlagewerk. Hier beschreibt Rätsch die wichtigsten Schamanenpflanzen aus seiner ganz persönlichen Sicht, schildert seine eigenen Erlebnisse und Erfahrungen.. Es sind (psychoaktive Gewächse, die von Schamanen verschiedener Kulturen genutzt werden, um Einblicke in die visionäre Welt zu erhalten, um mit unsichtbaren Mächten in Kontakt zu treten, um Kranke zu heilen und Gesunden ein spirituelles Wachstum zu ermöglichen. Dabei weist er auch darauf hin, wie man sie richtig gebraucht, Risiken vermeidet und wo die Gefahren liegen. Reich illustriert mit Fotos und eigenen, von den Pflanzen inspirierten Malereien wieder ein lohnende Lektüre. Pflanzenlexikon der mit über 100 aphrodisischen Gewächse von der Alraune bis zum Zauberpilz mit ihrer Wirkung und Verwendung (Rezepte für Getränke, Bäder, Tinkturen und Räuchermitteln). Dieses oft zitierte Buch ist das erste kulturvergleichende Werk- Schauband und Lesevergnügen ebenso wie ein wissenschaftliches Werk. Handlicher Führer durch die Welt der Liebesgewächse, Vorläufer zum Lexikon der Liebesmittel Seit Jahrtausenden haben Naturvölker - auch unsere Vorfahren - Rituale um das Heilen und Zeremonien mit oder für bestimmte Pflanzen entwickelt. Zugang zu den Heilkräften der Natur schaffen veränderte Bewusstseinszustände, wie Trance, Traum, Ekstase, Musik und Kunst. Namhafte Wissenschaftler und Forscher aus verschiedensten Gebieten (u. a. Albert Hofmann, Claudia Müller-Ebeling , Christian Rätsch, Wolf-Dieter Storl, Rolf Verres) beleuchten das Thema. Vor mehr als zehntausend Jahren wurde das erste Bier gebraut. Damals wurde dem Gerstensaft Magie zugesprochen, in ihm lebten die Seelen der Götter. Unter Zusatz von Pflanzendrogen wirkte es bewusstseinserweiternd und stimulierend. Es war ein weiter Weg vom Göttertrank zu den heutigen modernen Biersorten. Christian Rätsch erzählt - ergänzt durch zahlreiche Abbildungen - die faszinierende Geschichte vom Zaubertrank der Vergangenheit bis zum psychedelischen Bier der Zukunft In seiner Autobiografie schildert der international bekannte Ethnobotaniker und Philosoph erstmals (und teilweise etwas langatmig) seinen Werdegang vom Wissenschaftler zum spirituell inspirierten Heilkundigen und berichtet dann - hier wird es richtig spannend - über die drei Jahre in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts, die er bei der naturverbundenen Stammesgemeinschaft.der Lakandonen, den Nachfahren der Maya, in Südmexiko verbrachte, um ihre Kultur (Rituale, Mythen und 40 Zaubersprüche), aber auch ihren Umgang mit den Pflanzen kennenzulernen. Der Untertitel sagt schon aus, über was Christian Rätsch und Claudia Müller-Ebeling in ihrem neuen Buch informieren - es ist ein Buch über heidnische Bräuche und Feiertage, nicht ein floristisches oder poetisches Weihnachtsbuch. Erst klären sie die Frage: " Was sind Traditionen, Rituale, Bräuche?" Dann offenbaren sie auf ihre unkonventionelle und unvoreingenommene Sichtweise Altes und Neues, Überraschendes und Unglaubliches: Hexenzauber, Dämonenbannung, Fruchtbarkeits- und Opferriten. Zum Weihnachtsfest stellen sie ein Potpourri der Flora aus der ganzen Welt vor, heimisch oder exotisch: Gewürze aus dem Orient und aus der Neuen Welt, orientalisches und nordisches, aus dem Regenwald, der Wüste, dem Gebirge. Und so erfährt man wieder einmal Erstaunliches z. B. über den Weihnachtsbaum ("Vom schamanischen Weltenbaum zum Weihnachtsbaum"), den Weihnachtsstern, die Christrose, aber auch über die Zutaten für das Weihnachtsgebäck. Die Räucherfreunde dürften sich an vielen Räucher- und Tabakspfeifenmischungen für die Weihnachtszeit erfreuen. Und auch die Silvesterbräuche und die Rauhnächte, die Gaben der heiligen Drei Könige kommen in diesem Buch nicht zu kurz. Mir hat das Lesen und das Anschauen der vielen historischen Abbildungen - z. B. der wunderbaren alten Post- und Geschenkkarten - viel Vergnügen bereitet. Kaum eine Pflanze erlangte größere legendäre Bedeutung als die Alraune (Mandragora officinarum), eine berühmte Vertreterin der Nachtschattenfamilie. Seit dem griechisch-römischen Altertum bis in die frühe Neuzeit wurde die Mandragora als Allheilmittel gerühmt, als Zauberpflanze hoch bezahlt, als magische Zutat von Hexen gefürchtet und unwiderstehliches Liebesmittel gepriesen. Dieses Buch berichtet über ihre Pharmakologie, ihren Stellenwert in der Antike und ihre Rolle in Magie, Literatur und Kunst. Im Anhang u.a. eine kommentierte Bibliographie. Linktipps:Ein Interview mit Christian Rätsch (mit Foto)
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