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Gartenkunst
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Nicht traurig sein, dass es vorbei,
sondern dankbar, dass es gewesen...
(Deutsches Sprichwort)
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Entwicklung und Wandlung, kulturelle Parallelen und Gegensätze und vor allem die Schönheit künstlerich gestalteter Gartenanlagen durch die Jahrhunderte Vor allem reizvoll durch die liebevolle Ausstattung und die Karten alter Gärten - teilweise ausklappbar, Radierungen, Stiche, Zeichnungen aus der damaligen Zeit. Aus dem Inhalt: Wielands Gartenhaus in Biberach / Wielands "heiteres Land- und Gartenleben" in Weimar / Der Pegnesische Blumenorden und sein Gesellschaftspark Irrhain / Sanspareil, der Park der Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth Der auf Initiative der NORD/LB entstandene Band versammelt Beiträge namhafter Experten aus den Bereichen Management, Wissenschaft und Tourismus. Er richtet sich an Eigentümer historischer Anlagen, Marketing-Experten, Denkmalpfleger, Landschaftsarchitekten und Gartenfreunde. Als Top-Gartenbuch 2005 von der Deutschen Gartenbau Gesellschaft ausgezeichnet. Die Luisenburg nahe der Stadt Wunsiedel im Fichtelgebirge- mit dem so genannten Felsenlabyrinth aus bizarr übereinander gehäuften Granitbrocken zieht viele Besucher an. Dabei wissen die meisten nicht, dass der Felsen , dieses "durchgehbare Naturschauspiel" vor allem auch Ergebnis gezielter Inszenierung ist: Es entstand als bürgerlich-romantischer Landschaftsgarten in den Jahren zwischen 1790 und 1820 auf Initiative bürgerlicher Honoratioren einer Kleinstadt und in Personalunion mit einem der ersten deutschen Geschichtsvereine, der 1785 in Wunsiedel gegründeten "Gesellschaft zur Aufklärung vaterländischer Geschichte, Sitten und Rechte". Das Buch geht auf Spurensuche... Ein sehr informatives ABC für alle Pflanzen- und Gartenliebhaber: Einblick in die Entstehung von Pflanzen, woher sie kamen, wer sie entdeckt und warum und nach wem sie benannt wurden, Beschreibung und Geschichte berühmter botanischer Gärten und Parks der Welt, Biografien von Gartenpersönlichkeiten (Züchter, Gärtner, Landschaftsarchitekten, Pflanzensammler, Botaniker, Künstler usw.) . Zum Nachschlagen (weil lexikalisch aufgebaut) und Schmökern mit seinen Essays und vielen historischen Abbildungen und Fotos. Umfassende Publikation des Gartens von Vaux le Vicomte, der Geburtsstätte der barocken Gartenkunst und seinen Schöpfer Andre Le Notre. Ziel und Zweck der Reihe topiaria (von lat. topiarius = der Kunstgärtner) helvetica ist es, interessierten Gartenfreunden unter verschiedenen Gesichtspunkten Artikel zu Themen rund um den Garten anzubieten. Die Beiträge in diesem Buch beleuchten Themen wie u.a. Gärtnern als Kulturtechnik, Kultivierungs- und Erhaltungstechniken von Kulturpflanzen, Formschnitt und skulpturale Qualitäten der Pflanzen, Historische Techniken des Wegebaus usw. Ein Artikel von Clemens Alexander Wimmer berichtet über die Geschichte der Hippe, ein wichtiges Gartenwerkzeug, Annemarie Bucher stellt das Guerilla-Gardening vor. Weitere Rubriken sind Besprechungen wichtiger Publikationen zu Gärten, Parks und Gestaltung sowie ein Rückblick auf die "Tage der offenen Gartentüre", die zu einem Mehrfamilienhausgarten und einem traditionellen Villengarten führten. Interviews mit Gartenbesitzern ergänzen die Beiträge. Erzählt wird von den berühmten Gärten, die die europäische Gartenkunst maßgeblich beeinflussten, wobei schwerpunktmäßig die Besonderheiten der Gestaltung berücksichtigt werden, die heute noch ablesbar sind. "Mir lag nicht daran, der Fülle von Prachtbänden über Gärten einen weiteren hinzuzufügen. Meist landen sie ja doch nach ein- oder mehrmaliger Durchsicht im Regal oder ihre unverkäufliche, weil hochpreisige Restauflage muss über Moderne Buchantiquariate veräußert werden. Vielmehr wollte ich ein preisgünstiges Taschenbuch über Gartenanlagen und ihre Geschichte als handlichen Reisebegleiter vorlegen, der dazu verführen möchte, das erholsame Wandern durch eine künstlerisch gestaltete Gartenanlage – die vielleicht aus der Zeit der Renaissance stammt – dem Besuch eines Vergnügungsparks vorzuziehen." (Alfons Bürger) Aus dem Inhalt: Was ist ein Garten, Nachforschungen über die Ursprünge des Wortes / Gan Eden, der Garten von Gottes eigener Hand / Gärten im Land der Pharaonen, Wandbilder erzählen von Gärten / Die hängenden Gärten Babylons, ein antikes Weltwunder / Gärten des Islam in Spanien, die Alhambra / Parkanlagen und Gärten bei den Römern / Grüne Paradiese hinter Klostermauern / Lustgarten der Minne / Die Renaissance in Italien: Gärten der Kardinäle und Päpste / Gartenarchitektur des Barock in Italien, Frankreich und Deutschland / Der Weg zum Landschaftsgarten in Großbritannien / Landschaftsgärten in Deutschland. Auszug daraus auf der Ulmer-Webseite Marcus Terentius Varro (116 v. Chr. ) war Staatsbeamter, bis ihn Caesar zum Leiter der neuen öffentlichen Bibliothek ernannte. Im hohen Alter schrieb er eine der ältesten uns erhaltenen Schriften über den Landbau, die Agrarwirtschaft. De agri cultura ist die erste umfassende Darstellung des Gartenbaus und zugleich die älteste uns erhaltene Prosaschrift der römischen Literatur, etwa um 150 v. Chr. entstanden. In drei Büchern, in Dialogform abgefaßt, entstand 37 v. Chr. dieses Werk. Die Kunsthistorikerin stellt hier die Geschichte des sogenannten Gottorfer Codex vor, den der Hamburger Künstler Hans Simon Holtzbecker (gest. 1671) für den Gottorfer Herzog Friedrich III. in Kopenhagen schuf. Dieser Codex wurde lange Zeit Maria Sibylla Merian (1747-1717) zugesprochen - ein Beweis für den hohen künstlerischen Rang seiner Arbeiten. Interessant für historisch Interessierte. Seminararbeit Nach einer kurzen Einführung in die Thematik (Die Natur formen, die Anlage des Gartens gliedern, Accessoires im Garten, Ein Ort des Vergnügens, Wasser im Garten, Der Nutzgarten) folgt jeweils ein umfangreicher, mit vielen historischen Aufnahmen bereicherter, Bildteil. Dieser zeigt in über 350 historischen Abbildungen die schönsten und berühmtesten Gärten der Welt: die Alhambra, Versailles, Schönbrunn, Schwetzingen ... Die Illustrationen stammen aus jenen Musterbüchern, die ab dem 17. Jahrhundert die Trends der Gartenkunst widerspiegelten und aus den Designbänden des 20. Jahrhunderts, inspiriert durch die Bewegungen des Jugendstils und des Art Déco. Als Anhang Bibliographie und Glossar, das verständlich die verwendeten Begriffe wie Bocage, Gloriette usw. erklärt. Reprint nach dem Original: Erlustirende Augenweide in Vorstellung herrlicher Gärten und Lustgebäude, Wolff Augsburg 1717-1727 (Der Zoo ist hier auch als zoologischer "Garten" zu verstehen) Ergänzung dazu siehe hier den lieferbaren Titel: Bibliographie der vor 1750 erschienenen deutschen Gartenbücher Das Buch versucht, anhand der Gartenliteratur und persönlicher Zeugnisse die besondere Bedeutung der Bürgergärten für die Menschen in der Zeit von 1770 bis 1830 einzufangen Theologisch-kulturgeschichtlicher Spaziergang. "Gärten lesen, das heißt, aus Gärten Seelen- und Geisteszustände ablesen" - mit diesen Worten beginnt Hermann Glaser, bekannt durch sein dreibändiges Werk zur Kulturgeschichte der BRD, dieses Buch. Er beschreibt hier nicht real-existierende Gärten, sondern, wie er schreibt: " Inbilder und Abbilder der Kunst, Literatur, Philosophie und Geschichte, wobei natürlich stetes auch eine Wechselbeziehung zur Gartenwirklichkeit gegeben ist!". Und weiter heißt es in seiner Einführung "daß der Garten ein Buch darstelle, macht schon die Genesis deutlich, an Eden kann man ablesen", wie gut es Gott mit dem ersten Menschen meinte und welch furchtbaren Folgen es hatte, als diese die Gesetze Gottes nicht beachteten; den Menschen ist seitdem zu "buchstabieren", daß sie den Apfel der Frucht der Sünde zu meiden haben". ...Es ist darum ganz wichtig und kennzeichnend, wenn der Garten vom Literaturwissenschaftlicher als "Augengedicht" bezeichnet wird. Der Philosoph würde vielleicht noch einen kleinen Schritt weiter zum Ursprung zurückgehen gehen und den Garten ein "Pflanzgedicht" nennen". Glaser spannt den Bogen der "Ideengeschichte des Gartens" vom paradiesischen Urbild des Gartens Eden, den Nutzgarten des ersten Ackerbauern, den Klostergärten des Mittelalters über adelige Parkanlagen und bürgerliches Laubenidyll bis hin zur Gartenzwerg-Ästhetik des Kleinbürgers - und belegt seine Theorie mit Zitaten aus der Literatur. Bilder von Piet Mondrian, Heinrich Vogeler, Paul Klee - um nur einige zu nennen - , unterstützen den Text und auch hier verleitet das sehr umfangreiche Quellenverzeichnis zum Weiterlesen. Themen: Von den Gärtnern und der Gärtnerei / die Gartenzeitalter, /der Garten als Gleichnis und Traum / Gartenfeste / Gartenglück im kleinsten Raum / von Tulpen und Rosen, Gräsern und Bäumen / Nutzgärten als Lustgärten / Gärten in aller Welt. Ein Standardwerk, aus dem sehr viel zitiert wird - Reprint der zweibändigen Ausgabe von1926 Nie zuvor hat eine Generation so viel Geld fürs Grün ausgegeben. Grün, wie Glück. Tendenz steigend. Die Pflanze hat als bester Freund des Menschen den Hund abgedrängt. Jetzt ist sie nicht mehr nur schönes Dekor oder Beilage auf dem Teller. Ihr Mehr-Wert ist entdeckt. Ingrid Greisenegger verfolgt das Geschäft mit dem Gärtnern und Gardening seit langem (unter anderem für das ORF-Wirtschaftsmagazin ECO, zuvor Euro Austria). In ihrer Brennpunkt-Dokumentation "Paradise Now" hat sie den Ausbruch des Jahrtausend-Gartenfiebers analysiert. Und nun hat sie das ganz andere Gartenbuch geschrieben: "Wie viel Garten braucht der Mensch?" stellt die Frage nach dem Stellenwert des Grüns in der Gesellschaft und für den Einzelnen. Hannes Kartnig, der Fußballpräsident, Karl Ludwig Schweisfurth von den Herrmannsdorfer Landwerkstätten, Schamanen und Zwergenproduzenten haben das Gartentor geöffnet und lassen uns teilhaben an ihrem Gartenleben. Dieses Buch gibt nicht nur dem Hobbygärtner viele Anregungen. Aufregend neu sind seine Denkanstöße für jede Art von Unternehmen: Wohlbefinden am Arbeitsplatz und wirtschaftlicher Erfolg werden durch enge Symbiose mit Pflanzen gefördert. Das Büro der Zukunft ist ein Garten. "Das mit 603 Anmerkungen am Textrand und im Literaturverzeichnis mit 155 Zitaten versehene Buch ist nicht nur als eine bewundernswürdige Fleißarbeit zu loben. Für das Fachgebiet sehr wertvoll und unverzichtbar ist die hier erstmalige kritische gartenkulturelle und sozialgeschichtliche Auseinandersetzung mit dem vorher in dieser Weise noch nicht bearbeiteten Thema. Die Faktenfülle und Einbeziehung z.T. schwer auffindbarer Literatur machen das Buch auch zu einer Fundgrube für andere Themenstellungen. Studierende, Theoretiker und Praktiker -nicht nur dieses Fachgebietes - sollten es gelesen haben" (Quelle: Klaus-Dietrich Gandert GartenKunst") Europäische Gartenkultur des beginnenden 19. Jahrhunderts - Katalog zur Ausstellung im Napoleon-Museum Arenenberg 2005 Eine kleine Geschichte der Gärten, die mit den berühmten Gartenanlagen der italienischen Renaissance beginnt, die großartigen Entwürfe des französischen Gartenarchitekten Le Nôtre und anderer beschreibt, die prachtvollen deutschen Gartenanlagen (Nymphenburg, Sanssouci, Benrath, Schwetzingen usw.) behandelt und auch den englischen und chinesischen Gärten ein Kapitel widmet. Katalog zur gleichnamigen Kunstausstellung im Gustav-Lübcke-Museum /Hamm Obwohl der Titel nur vom Charles River spricht so handelt das Buch doch wesentlichauch von den angrenzenden Parkanlagen. Gartenparterres waren die spektakulärsten Schöpfungen in der Gartenkunst Europas insbesondere des 15. bis 18. Jahrhunderts. Doch auch im 19. Jahrhundert, in dem der englische Landschaftsgarten vorherrschte, war die Parterrekunst keineswegs völlig verdrängt. Im 20. Jahrhundert blüte sie sogar neu auf. Das Verlangen, die Natur nach architektonischen Prinzipien zu ordnen und ihre ganze Schönheit dadurch erst erfahrbar zu machen, führte zu raffiniertesten Erscheinungsformen - mit dem Gartenparterre als Höhepunkt. Das vorliegende Buch ist das erste, das umfassend Gestaltung und Sinngehalt des Gartenparterres behandelt. Anders als Werke der Malerei, Bildhauerei oder Architektur sind Gartenparterres kaum mehr in originaler Gesamterscheinung zu betrachten. Aus hauptsächlich lebendem Material gebildet, gingen sie - bestenfalls bis auf Rudimente oder Grundstrukturen - unter. Versuche in neuerer Zeit, Gartenparterres zu rekonstruieren, sind fast ausnahmslos Kompromisse, bedingt durch moderne Nutzungsansprüche, vielfach auch wegen mangelnder Kenntnisse über das Urbild. Viele Fragen sind nur nach eingehendem Studium von Bild- und Schriftquellen zu beantworten, beispielsweise: Wie haben Gartenparterres zu ihrer Entstehungszeit wirklich ausgesehen? Welcher Gestaltungstechniken bediente man sich? Welche Materialien wurden verwendet? Wie und womit waren Kompartimente und Rabatten bepflanzt? Welche Bedeutung hatte ein Gartenparterre etwa in der Barockzeit für das Herrscherlob? Im ersten Hauptteil des Buches geht es um Vorstellungen der jeweiligen Epochen vom Gartenparterre in zeitgenössischer Dichtung und Traktatliteratur. Im zweiten Hauptteil werden vornehmlich ausgeführte Gartenparterres auf der Grundlage von Quellenmaterial untersucht mit dem Ziel, einen möglichst detailreichen Eindruck vom authentischen Erscheinungsbild zu gewinnen. Weitere Kapitel sind zeitgenössischen Bepflanzungsplänen für Rabatten, Ausstattungselementen wie Springbrunnen, Skulpturen und Skulpturenprogrammen gewidmet. Im Kapitel über Gartenparterres im 19. und 20. Jahrhundert ist unter anderem die Rede von der Rückbesinnung auf solche früherer Epochen, die zeitgemäße Gestaltungen anregten. Auch die Moderne bietet aufsehenerregende Lösungen zum Thema Gartenparterre. Bekam den Deutschen Gartenbuchpreis 2010 als Bestes Buch über Gartengeschichte. Mit ausgezeichneten neuen Fotografien aus einer Hand sowie ergänzendem historischem Material zeichnet dieser Band ein Bild der authentischen Gartenkunst von verschiedenen Epochen in Italien und Frankreich, in den Niederlanden, in England und im deutschsprachigen Raum nach und ist auch zur genussreichen Vorbereitung wie zur vertiefenden Nachlese einer Reise zu den großartigsten Gartendenkmälern Europas geeignet. "Manche Garten blicken nach innen, andere nach außen, einige öffnen sich der Welt, andere schließen sich von ihr ab". überall und zu jeder Zeit gab es Gärten und Menschen, die sie schätzten. In seinem Streifzug durch verschiedene Epochen und Kulturen entdeckt der Literaturwissenschaftler Robert Harrison, ständiger Kolumnist bei der Times, eine Vielfalt an Gärten aus allen Epochen und Kulturen. Dabei geht es historisch und philosphisch um die Frage, warum der Mensch danach strebt, ein Stück Grün - vom Garten Eden bis zum heutigen Strebergarten - sein Eigen nennen zu wollen. Die Gartenarchitektin Barbara Hartz-Bentrup hat hier erstmals die Bremer Gartengeschichte der vergangenen hundert Jahre zusammengetragen. In Bremen waren die Gartenarchitekten immer auf der Höhe der Zeit und sie spiegelten in ihrer Arbeit den jeweiligen Geschmack wieder. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts setzten Christian Roselius und Rudolf Bergfeld Maßstäbe, in den 50er Jahren gab es großflächige Rasenflächen, keine Unterteilung, keine Wege. In den 80ern sah der zeitgemäße Garten ganz anders aus und heute mögen wir südliches Flair...und wollen einen pflegeleichten Garten. "Gartencenter schaffen die Illusion, dass allein mit ihren Waren der Garten perfekt wird. Aber damit hat man noch keine Form und keine Ästhetik". Dieses Buch zeigt anhand der Hansestadt Bremen exemplarisch die Entwicklung der Architektur privater Gärten in Deutschland im 20. Jahrhundert. Aussagen des großen Architekten Ludwig Mies van der Rohe zwischen einzelnen Abschnitten betonen als Zitate grundlegende Aspekte. Dieser wunderschön gestaltete Band entführt in sachkundigen Texten in die verzauberte Welt der mittelalterlichen Gärten - Zufluchtsorte voll spiritueller Symbolik. Jede Pflanze hatte ihre eigene Bedeutung, je nach dem, ob sie der heilkundige Mönche, die Bauersfrau oder der Dichter betrachtete. Eine Reise zu verlorenen Paradiesen... Der Garten des Albertus Magnus - einer der wichtigsten Zeugnisse mittelalterlicher zur Gartenkunst - war erstmals ein "Lustgarten", ein Garten, der nicht zum Nutzen, sondern zur Erholung diente. Eine Rasenfläche, um die Augen zu erfrischen, eine Rasenbank zum Ausruhen, eine Quelle und ein Kräuter- und Duftgarten zur Belebung der Sinne, das alles von Bäumen gegen Sonne und kalte Winde geschützt, gehörte dazu. Dabei berücksichtigte er Sonnenstand und Wind, Duft- und Farbwirkung der Pflanzen auf eine Weise, die heute an die Weisheiten des Feng shui erinnert. Albertus Magnus beschreibt und gibt Empfehlungen zur Anpflanzung von Wein, 14 Obstbaumsorten, verschiedener Gemüsepflanzen, 13 Gewürzpflanzen (z.a . Safran) , neun Arzneikräuter ( Petersilie, Koriander oder Liebstöckel). Schließlich aber werden auch einige Zierpflanzen aufgeführt: Rosa Hortensis, Madonnenlilie, Pfingstrose, Ringelblume, die schon damals bekannte Narzisse, die Raute und als Zierstrauch den Buchs. Bisher hatten eigentlich nur Pflanzen Beachtung gefunden, die einen gewissen Nährwert hatten, über Heilkräfte verfügten oder sonst irgend einen Nutzen brachten. Nun aber hatten sie auch wegen ihrer Schönheit eine Daseinsberechtigung. Eine große Vielfalt von bisher unbekannten Gewächsen aus römischen Gärten begeisterte zuerst Forscher und Botaniker, dann das gehobene Bürgertum, schließlich hielt sie auch in die einfachen Gärten Einzug. Die Autorin führt den Leser / die Leserin anhand von Albertus´ Beschreibung und mit historischen Abbildungen in die Gartenwelt von Albertus Magnus und gibt praktische Anregungen, welche Elemente sich auch heutigen Gärten verwirklichen lassen. Im Anhang enthält der Band den Originaltext des Albertus mit Übersetzung, der lange Zeit für Laien praktisch unzugänglich war. Die stimmungsvollen Abbildungen machen den Band zu einer Oase für die Sinne. w. o. Oasen für die Sinne. Wie der Garten ins Wohnzimmer kam 112 S. m. zahlr. farb. Abb. Thorbecke 2007 Bevor manche Blumen (z. B. Duftpelargonien, Kamelien, Hyazinthen, Madonnenlilie, Zitruspflanzen) auf Küchen- oder Wohnzimmertischen oder auf den Fensterbänken standen, wuchsen und blühten sie vorwiegend im Garten. So holen sie uns heute den Garten ins Haus (nicht nur ins Wohnzimmer) und erfreuen uns mit ihrem satten Grün und ihrer Blütenpracht selbst dann, wenn im Winter draußen alles trostlos und braun erscheint. Sie können aus einem kahlen Zimmer ein kleines Blumenparadies oder aus einem leeren Fenstersims ein dekoratives Schmuckelement machen. Doch wie kamen die Pflanzen eigentlich ins Wohnzimmer? Was stand auf den Fensterbank von Goethe - was steht heute darauf? Die Kunsthistorikerin und Hobbygärtnerin Stephanie Hauschild erzählt die geschichtliche und botanische Entwicklung der Zimmer- und Topfpflanzen und gibt Tipps zur richtigen Pflege für die Gegenwart. Mit den historischen Abbildungen und Fotos ist das Buch gleichzeitig Bildband, Lexikon, Schmökerlektüre und Geschichtsausflug. Leider auch hier kein Register ( es nervt, das immer wieder festzustellen!), dafür aber ein kleines weiterführendes Literaturverzeichnis. "Bestes Buch über Gartengeschichte" 2008 Zur wunderbaren Erbauung an ungewöhnlichen Bildern und noch ungewöhnlicheren Texten sehr empfohlen sei dieses neue Buch , das wirklich eine absolute "Augenweide, sowohl für Gartenliebhaber als auch für Kunstinteressierte ist. Dem Kunstinteressierten begegnen z. B Monet, Klee, Blossfeld, Merian, Mapplethorpe, Niki des Saint Phalle oder Daniel Spoerri, dem Gartenfreak u. a. die Barockgärten von Versailles oder Schloss Sanssouci, die klassischen Landschaftsgärten aus England mit ihren Tempeln, Kaskaden und Veduten aber auch weniger bekannte Gärten aus dem asiatischen Raum Letzterer profitiert nicht nur von praktischen Gartenbüchern oder "Geschichten der Gartenkunst", nein, auch von Büchern wie diesen, die zwar nicht mehr Information als ein paar eingestreute Weisheiten enthalten und die sehr persönlich geschriebene Vorbemerkung von André Heller und den Text von Julia Kospach, der den Entstehungsprozess eines Gartens mit dem eines Gedichtes vergleicht, dafür aber pure "gärtnerische Augenweide" bieten. Eine thematische oder chronologische Ordnung sucht man zwar vergebens, doch die doppelseitigen Groß- oder Detailaufnahmen sind nun auch nicht zusammenhanglos zusammengestellt. Es sind gekonnt nebeneinander gesetzte Bildfolgen, die jeweils bei genauerer Betrachtung eine bestimmte Stimmung oder Atmosphäre hervorrufen. Als letzte Abbildung weist das Ölgemälde von Hieronymus Bosch, welches die Vertreibung Adam und Evas aus dem Paradies zeigt, darauf hin, daß der Betrachter am Ende angelangt ist und das „kleine Stückchen Paradies“ wieder verlassen muß; aer er wird voraussichtlich wiederkommen und seinen Spaziergang durch dieses Buch oft wiederholen. Oder - anhand der Fotonachweise und Kurzbeschreibungen der berühmtesten Gärten am Schluss des Buches vielleicht diese Paradiese in natura besuchen... Vielzitiertes Grundlagenwerk Im 18. Jahrhundert etabliert sich der Garten als Ort der individuellen Freiheit. Im 19. Jahrhundert findet man ihn wieder als Teil moderner Institutionen: als Volks- oder Schulgarten, als botanischen oder zoologischen Garten, als Gefängnisgarten oder als Garten einer psychiatrischen Anstalt, als Park des Badeorts oder als Friedhofsanlage. Für alle Gartenformen ist zu fragen: Welcher Art ist dieser Raum, in dem alte Gartenfreiheit und moderne Funktionsgebundenheit zusammentreffen? Wie und auf welche Weise findet sich die jeweilige Funktionsbestimmung in der konkreten Gartengestaltung umgesetzt? Welche "eigenartigen", in sich geschlossenen Gartenästhetiken entstehen in der Institutionenarchitektur - und welche aufgebrochenen Formen? Profi- und Hobbygärtner werden, ebenso wie alle Freunde schön gestalteter Gärten, ihre Freude haben an dieser Auswahl der 80 weltweit schönsten und bedeutendsten Meisterwerke der Gartenkunst rund um den Globus. Es ist ein Streifzug von den Gärten des Mittelalters bis hin zu den Kreationen zeitgenössischer Gartenarchitekten, in dem natürlich Le Nôtres Versailles und Lennés Schloßpark von Sanssouci, aber auch die atemberaubenden Kulisse von "Fallingwater" des Architekten Frank Lloyd Wright zu finden sind. Auch als Reisevorbereitung oder Reise-Nachlese geeigneter, schöner Bildband mit Beiträgen verschiedener, renommierten Gartenhistorikern und einem Essay. Letzterer gibt einen Überblick über die Gartengeschichte und ist nach Datum geordnet; er beginnt bei 300 v. Chr. und endet 1992 beim Park André Citroen in Paris. Das Glossar ist sehr ausführlich, das Personenregister und eine ausführliche Literaturliste erschließen den empfehlenswerten Band. Die exzentrischen Architekturspielereien aus der Zeit der Renaissance bis zur Gegenwart sind"Traumwelten aus Stein" in Parks. Sie stellen heute ein stummes Zeugnis des Zeitgeschmacks und Intellekts ihrer Auftraggeber und Erbauer dar. Vom bizarren "Heiligen Wald" in Bomarzo zu der grandiosen Manifestation der Macht in Schloss Sanssouci in Potsdam, von der fantastischen italienisierenden Dorfidylle von Portmeirion zum modernen, von einem Gewölbe aus Weinflaschen umschlossenen Farnhain in Pembridge oder dem extravaganten Theater der Villa Padierna in Marbella hat der Fotograf Nic Barlow sie während zahlreicher Reisen durch ganz Europa mit beinahe schon obsessiver Leidenschaft gesammelt. Das Ergebnis ist ein wunderschöner, faszinierender Bildband, der ergänzt wird durch die Einführung des Architekturhistorikes Tim Knox und sachkundige, Hintergrundwissen vermittelnde Erläuterungen durch Caroline Holmes. Im Anhang finden sich relevante Angaben mit Adressen, Kontaktmöglichkeiten etc. Nicht nur für Kunst- und Kulturhistoriker, Architekten, Landschaftsarchitekten, auch für Liebhaber extravaganter und schöner Dinge ist dieserspreisgerechte - Werk ein Genuss! Ein graphisch schön gestalteter und informativer Band, der die einzelnen "Gartentypen" anhand berühmter Beispiele charakterisiert und die traditionelle Tradition erforscht, die dem jeweiligen Stil zugrunde liegt : Taoistische, Zen-, islamische-, mittelalterliche- italienische Renaissance-, englische Knoten- Labyrinth-, und Heilkräutergärten. Dazu jeweils ein Vorschlag für die Umsetzung eines solchen Gartens heute mit Pflanzplan. Was haben Labyrinthgärten mit "heiligen Gärten" zu tun? "Der Weg vom Eingang bis ins Zentrum galt als Meditation; als Bußübung legte man den Weg kniend zurück" ... Das ausführliche Stichwortverzeichnis hilft schnell, Gesuchtes zu finden Ein Tagungsbericht Erhältlich hier |

Aktualisiert am 19.07.2010