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Nicht traurig sein, dass es vorbei,
sondern dankbar, dass es gewesen...
(Deutsches Sprichwort)

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  1. Bartha-Pichler, Brigitte / Theo Geiser / Markus Zuber Teufelsfeige und Witwenblume: Historische Zierpflanzen Geschichte, Botanik, Verwendung 256 S. m. ca. 300 Farbabb. Merian 2010 Hunderte von Blumenliebhabern, Züchtern und Gärtnern haben ihre erhaltenen Schätze aus "Grossmutters Blumenbeeten" in den ProSpecieRara-Zierpflanzengarten Elfenau in der Nähe von Bern gebracht. In diesem Buch wird die Arbeit der ProSpecieRara, Schweizerische Stiftung für die kulturhistorische und genetische Vielfalt von Pflanzen und Tieren, dokumentiert und zusammengefaßt. Für jede Epoche (vom Mittelalter, über Renaissance, Barock, Viktorianik bis zum Beginn der Moderne) stellt die Biologin mit Schwerpunkt Ökologie, Kulturlandschaft, Kulturpflanzen, Frau Bartha-Pichler, unterstützt von Theo Geiser, Leiter des Elfenau-Gartens, die wichtigsten Gartenmoden vor, porträtiert jeweils wichtige Personen, Pflanzenjäger, Züchter und Botaniker und auch Maler, die sich für die Entdeckung, Erhaltung und Kultivierung der Zierpflanzen in der Vergangenheit eingesetzt haben (u. a. Strabo, Gesner, Merian, Humboldt, Douglas, Siebold, Gräfin Zeppelin). Dabei führt sie jeweils exemplarisch die wichtigsten Pflanzenarten und –sorten auf, mit Hinweisen zu Blühperioden, bevorzugtem Standort oder zur Wuchshöhe. Den Schwerpunkt bilden dabei Blumen, die einst im deutschen Sprachraum beliebt waren, von denen aber heute viele rar geworden sind. Man merkt, daß sie das Buch von Krausch "Kaiserkron und Päonien rot" als Quelle benutzt hat; vieles wird Kennern dieses Buches also bekannt vorkommen. Bezugsquellen, Vereinsadressen, ein ausführliches Literatur- und Quellenverzeichnis sowie Hinweise auf Internetseiten, Personen- und Pflanzenregister ergänzen im Anhang diesen mit herrlichen Farbfotos von Markus Zuber ausgestatteten, informativen Bildband, der vor allem auch dazu inspiriert, "vergessene" Pflanzen doch auch in den eigenen Garten zu holen.


  2. Bay, Philip de (DeBay) /James Bolton Besprechung hier: Gartenkunst im Spiegel der Jahrhunderte


  3. Bazin, Germain DuMonts Geschichte der Gartenbaukunst 264 S. Komet 2003

  4. Entwicklung und Wandlung, kulturelle Parallelen und Gegensätze und vor allem die Schönheit künstlerich gestalteter Gartenanlagen durch die Jahrhunderte

  5. Bennett, Sue Five Centuries of Women and Gardens 176 S. National Portrait Gallery 2000


  6. Bernsau, Klaus Strukturwandel als Sinnwandel. die Bundesgartenschau Gelsenkirchen 1997 - Ein Beitrag zu einer Semiotik des Raumes 287 S. Tectum 1997


  7. Binder, Wilhelm Der deutsche Park, vornehmlich des 18. Jahrhunderts 127 S. mit 125 zumeist ganzseit. Abb. Langewiesche Leipzig 1926


  8. Bock, Heinrich / Hans Radspieler Gärten in Wielands Welt Marbacher Magazin Sonderheft 40/1986 für die ständige Sonderausstellung "Gärten in Wielands Welt" im Wieland-Museum Biberach 112 S. m. 65 Abb. Dt. Schillergesellschaft Marbach am Neckar1986

  9. Vor allem reizvoll durch die liebevolle Ausstattung und die Karten alter Gärten - teilweise ausklappbar, Radierungen, Stiche, Zeichnungen aus der damaligen Zeit. Aus dem Inhalt: Wielands Gartenhaus in Biberach / Wielands "heiteres Land- und Gartenleben" in Weimar / Der Pegnesische Blumenorden und sein Gesellschaftspark Irrhain / Sanspareil, der Park der Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth

  10. Bode, Astrid Hamburgs Lustgartenkultur im Barock: Ausstattung und Vorbilder Hamburger Bürgergärten 116 S. Vdm 2008


  11. Boeck, Wilhelm /Gerhard Ulrich Alte Gartenkunst Staackman Leipzig 1939 Eine Stilgeschichte in Beispielen


  12. Bowe, Patrick Gärten der Römischen Welt 169 S. m. 197 farb. Abb Schirmer / Mosel 2004


  13. Brandt, Arno / Wilken von Bothmer / Michael Rohde Marketing für Gärten und Schlösser Hinstorff 2004

  14. Der auf Initiative der NORD/LB entstandene Band versammelt Beiträge namhafter Experten aus den Bereichen Management, Wissenschaft und Tourismus. Er richtet sich an Eigentümer historischer Anlagen, Marketing-Experten, Denkmalpfleger, Landschaftsarchitekten und Gartenfreunde. Als Top-Gartenbuch 2005 von der Deutschen Gartenbau Gesellschaft ausgezeichnet.

  15. Braun, Karl Luisenburg 128 S. Jonas 2005

  16. Die Luisenburg nahe der Stadt Wunsiedel im Fichtelgebirge- mit dem so genannten Felsenlabyrinth aus bizarr übereinander gehäuften Granitbrocken zieht viele Besucher an. Dabei wissen die meisten nicht, dass der Felsen , dieses "durchgehbare Naturschauspiel" vor allem auch Ergebnis gezielter Inszenierung ist: Es entstand als bürgerlich-romantischer Landschaftsgarten in den Jahren zwischen 1790 und 1820 auf Initiative bürgerlicher Honoratioren einer Kleinstadt und in Personalunion mit einem der ersten deutschen Geschichtsvereine, der 1785 in Wunsiedel gegründeten "Gesellschaft zur Aufklärung vaterländischer Geschichte, Sitten und Rechte". Das Buch geht auf Spurensuche...

  17. Brittain, Julia The Plant Lover's Companion: Plants, People & Places 224 S. m. zahlr. Ill. und Fotos Horticulture 2006

  18. Ein sehr informatives ABC für alle Pflanzen- und Gartenliebhaber: Einblick in die Entstehung von Pflanzen, woher sie kamen, wer sie entdeckt und warum und nach wem sie benannt wurden, Beschreibung und Geschichte berühmter botanischer Gärten und Parks der Welt, Biografien von Gartenpersönlichkeiten (Züchter, Gärtner, Landschaftsarchitekten, Pflanzensammler, Botaniker, Künstler usw.) . Zum Nachschlagen (weil lexikalisch aufgebaut) und Schmökern mit seinen Essays und vielen historischen Abbildungen und Fotos.

  19. Brix, Michael Der barocke Garten von Michael 191 S. Arnoldsche Verlagsanstalt 2004

  20. Umfassende Publikation des Gartens von Vaux le Vicomte, der Geburtsstätte der barocken Gartenkunst und seinen Schöpfer Andre Le Notre.

  21. Brown, Richard Die Gärten Eden 143 S. m. zahlr. Fotos Christian München 1989


  22. Buchan, Ursula / Anna Pavord / Valerie Finnis Besprechung hier:Als die Gärtner Tweed trugen: Valerie Finnis und der englische Gartenadel


  23. Bucher, Annemarie / Anita Drexel u. a. Kulturtechniken: Gartenkunst 108 S. Vdf Hochschulverlag 2010

  24. Ziel und Zweck der Reihe topiaria (von lat. topiarius = der Kunstgärtner) helvetica ist es, interessierten Gartenfreunden unter verschiedenen Gesichtspunkten Artikel zu Themen rund um den Garten anzubieten. Die Beiträge in diesem Buch beleuchten Themen wie u.a. Gärtnern als Kulturtechnik, Kultivierungs- und Erhaltungstechniken von Kulturpflanzen, Formschnitt und skulpturale Qualitäten der Pflanzen, Historische Techniken des Wegebaus usw. Ein Artikel von Clemens Alexander Wimmer berichtet über die Geschichte der Hippe, ein wichtiges Gartenwerkzeug, Annemarie Bucher stellt das Guerilla-Gardening vor. Weitere Rubriken sind Besprechungen wichtiger Publikationen zu Gärten, Parks und Gestaltung sowie ein Rückblick auf die "Tage der offenen Gartentüre", die zu einem Mehrfamilienhausgarten und einem traditionellen Villengarten führten. Interviews mit Gartenbesitzern ergänzen die Beiträge.

  25. Bürger, Alfons Kleine Geschichte der Gartenkunst. 192 Seiten, 90 Farbfotos, 80 Farbzeichnungen. Ulmer 2004

  26. Erzählt wird von den berühmten Gärten, die die europäische Gartenkunst maßgeblich beeinflussten, wobei schwerpunktmäßig die Besonderheiten der Gestaltung berücksichtigt werden, die heute noch ablesbar sind. "Mir lag nicht daran, der Fülle von Prachtbänden über Gärten einen weiteren hinzuzufügen. Meist landen sie ja doch nach ein- oder mehrmaliger Durchsicht im Regal oder ihre unverkäufliche, weil hochpreisige Restauflage muss über Moderne Buchantiquariate veräußert werden. Vielmehr wollte ich ein preisgünstiges Taschenbuch über Gartenanlagen und ihre Geschichte als handlichen Reisebegleiter vorlegen, der dazu verführen möchte, das erholsame Wandern durch eine künstlerisch gestaltete Gartenanlage – die vielleicht aus der Zeit der Renaissance stammt – dem Besuch eines Vergnügungsparks vorzuziehen." (Alfons Bürger)
    Aus dem Inhalt: Was ist ein Garten, Nachforschungen über die Ursprünge des Wortes / Gan Eden, der Garten von Gottes eigener Hand / Gärten im Land der Pharaonen, Wandbilder erzählen von Gärten / Die hängenden Gärten Babylons, ein antikes Weltwunder / Gärten des Islam in Spanien, die Alhambra / Parkanlagen und Gärten bei den Römern / Grüne Paradiese hinter Klostermauern / Lustgarten der Minne / Die Renaissance in Italien: Gärten der Kardinäle und Päpste / Gartenarchitektur des Barock in Italien, Frankreich und Deutschland / Der Weg zum Landschaftsgarten in Großbritannien / Landschaftsgärten in Deutschland.
    Auszug daraus auf der Ulmer-Webseite

  27. Busch-Salmen, Gabriele /Salmen, Walter / Michel, Christoph: Der Weimarer Musenhof Literatur, Musik und Tanz, Gartenkunst, Geselligkeit, Malerei. Metzler Stuttgart 1998


  28. Buttlar, Adrian von Der Landschaftsgarten: Gartenkunst des Klassizismus und der Romantik 290 S. m. Ill. DuMont Köln 1989


  29. Carroll-Spilleke, Maureen Der Garten von der Antike bis zum Mittelalter 293 S. Zabern 1995
  30. w. o. Der antike griechische Garten, Kepos Deutscher Kunstverlag 1989


  31. Caspersen, Gisela / Anke Kuhbier Besprechung hier: Von Jahr zu Jahr


  32. Cardauns, Burkhart Marcus Terentius Varro. Einführung in sein Werk 87 S. Universitätsverlag Winter 2001

  33. Marcus Terentius Varro (116 v. Chr. ) war Staatsbeamter, bis ihn Caesar zum Leiter der neuen öffentlichen Bibliothek ernannte. Im hohen Alter schrieb er eine der ältesten uns erhaltenen Schriften über den Landbau, die Agrarwirtschaft.

  34. Cato, M. Porcius / Otto Schönberger Landbau / De agri cultura. Fragmente. 547 S. Artemis & Winkler 2000

  35. De agri cultura ist die erste umfassende Darstellung des Gartenbaus und zugleich die älteste uns erhaltene Prosaschrift der römischen Literatur, etwa um 150 v. Chr. entstanden.

  36. Clifford, Derek / Heinz Biehn Geschichte der Gartenkunst 453 S. Prestel München 1966


  37. Columella, Lucius Junius Moderatus De re rustica I. Die Landwirtschaft hrsg. v. Rolf Heine / Willi Richter Patmos Düsseldorf 1998
  38. w. o. De re rustica II. Die Landwirtschaft Artemis & Winkler 1998
  39. De re rustica III. Über die Landwirtschaft Artemis & Winkler 1998

  40. In drei Büchern, in Dialogform abgefaßt, entstand 37 v. Chr. dieses Werk.

  41. Cuveland, Helga de Der Gottorfer Codex von Hans Simon Holtzbecker 135 S. m. z. T. farb. Ill. Wernersche Worms 1989 (Grüne Reihe Bd. 14 - Kostbare Botanische Prachtwerke aus Schleswig-Holstein und Hamburg)

  42. Die Kunsthistorikerin stellt hier die Geschichte des sogenannten Gottorfer Codex vor, den der Hamburger Künstler Hans Simon Holtzbecker (gest. 1671) für den Gottorfer Herzog Friedrich III. in Kopenhagen schuf. Dieser Codex wurde lange Zeit Maria Sibylla Merian (1747-1717) zugesprochen - ein Beweis für den hohen künstlerischen Rang seiner Arbeiten. Interessant für historisch Interessierte.

  43. Dams, Saskia Der Englische Garten im Schwetzinger Schlossgarten - Der Tempel der Botanik und das römische Wasserkastell mit Aquädukt und Obelisk 60 S. Grin 2008

  44. Seminararbeit

  45. DeBay, Philip de / James Bolton Gartenkunst im Spiegel der Jahrhunderte 386 S. mit zahlr. sw- und farb. Abb. Heyne München 2000.

  46. Nach einer kurzen Einführung in die Thematik (Die Natur formen, die Anlage des Gartens gliedern, Accessoires im Garten, Ein Ort des Vergnügens, Wasser im Garten, Der Nutzgarten) folgt jeweils ein umfangreicher, mit vielen historischen Aufnahmen bereicherter, Bildteil. Dieser zeigt in über 350 historischen Abbildungen die schönsten und berühmtesten Gärten der Welt: die Alhambra, Versailles, Schönbrunn, Schwetzingen ... Die Illustrationen stammen aus jenen Musterbüchern, die ab dem 17. Jahrhundert die Trends der Gartenkunst widerspiegelten und aus den Designbänden des 20. Jahrhunderts, inspiriert durch die Bewegungen des Jugendstils und des Art Déco. Als Anhang Bibliographie und Glossar, das verständlich die verwendeten Begriffe wie Bocage, Gloriette usw. erklärt.
  47. w. o. Garden Mania The Ardent Gardener´s Compendium of Design and Decoration 400 S. Thames and Hudson 2000


  48. Decker-Hauff, Hansmartin / Karl Kempf Gärten und Schicksale Historische Stätten und Gestalten in Italien 252 S. m. Abb. im Text u. 24 farb. Bildtaf Fourier 1988


  49. DGGL Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur (Hrsg.) mehrere Titel

  50. Diesel, Matthias / Schelenz, Reinhard (Nachw.) / Günther, Harri (Hrsg.) Erlustierende Augenweide: Die schönsten Gärten und Lustgebäude um München, Salzburg, Passau und Paris 184 S. m. 157 Taf. DVA Stuttgart 1990

  51. Reprint nach dem Original: Erlustirende Augenweide in Vorstellung herrlicher Gärten und Lustgebäude, Wolff Augsburg 1717-1727

  52. Dietrich, Isolde Hammer, Zirkel, Gartenzaun. Die Politik der SED gegenüber den Kleingärtnern 408 S. BoD Norderstedt 2003


  53. Dittrich, Lothar / Annelore Rieke Die Kulturgeschichte des Zoos VWB 2001

  54. (Der Zoo ist hier auch als zoologischer "Garten" zu verstehen)

  55. Dochnahl, Friedrich Jakob Bibliotheca Hortensis Volständige Garten-Bibliothek oder Alphabetisches Verzeichniss aller Bücher welche über Gärtnerei, Blumen- und Gemüsezucht, Obst- und Weinbau... von 1750 bis 1860 in Deutschland erschienen sind.Olms Reprint 2001 der Ausg. Nürnberg 1861

  56. Ergänzung dazu siehe hier den lieferbaren Titel: Bibliographie der vor 1750 erschienenen deutschen Gartenbücher

  57. Dohna, Ursula Gräfin zu Private Gartenkunst in Deutschland Busse + Seewald 1986


  58. Donzel, Catherine Besprechung hier: Geliebte Blumen.


  59. Dorgerloh, Hartmut / Michael Scherf, Preussische Residenzen Deutscher Kunstverlag 2005


  60. Dülmen, Andrea van Das irdische Paradies. Bürgerliche Gartenkultur der Goethezeit 315 S. Böhlau-Verlag, Köln 1999

  61. Das Buch versucht, anhand der Gartenliteratur und persönlicher Zeugnisse die besondere Bedeutung der Bürgergärten für die Menschen in der Zeit von 1770 bis 1830 einzufangen

  62. Dümpelmann, Sonja Maria Teresa Parpagliolo Shephard (1903-1974) Ein Beitrag zur Entwicklung der Gartenkultur in Italien im 20. Jahrhundert Vdg-Verlag 2004


  63. Ebach, Jürgen / Hans-Martin Gutmann / Magdalene L. Frettlöh Schau an der schönen Gärten Zier ... Über irdische und himmlische Paradiese - zu Kult und Geschichte des Gartens 272 S. Gütersloher Verlagshaus 2007

  64. Theologisch-kulturgeschichtlicher Spaziergang.

  65. Elliott, Charles The Potting-Shed Papers: On Gardens, Gardeners, and Garden History 228 S. Lyons Pressi 2002


  66. Enge / Schröer Gartenkunst in Europa Benedikt Taschen Verlag Köln 1990 Antiquarisch: Bestellmöglichkeit


  67. Evelyn, John / John E. Ingram Elysium Britannicum, or the Royal Gardens (Penn Studies in Landscape Architecture) 480 S. - University of Pennsylvania Press 2000


  68. Fearnley-Whittingstall, Jane The Garden an English Love Affair: One Thousand Years of Gardening 360 S. Orion London 2003


  69. Fairbairn, Neil A Brief History of Gardening 256 S. Rodale Press 2001


  70. Fisher, Adrian / Loxton, Howard Besprechung hier: Geheimnis des Labyrinths


  71. Frese, Marcus Die Gartenkultur im Kinderspiel. Spielzeug und Kinderbuch als Tor zur Gartenwelt 256 S. Meidenbauer 2006


  72. Frontinvs-Gesellschaft (Hrsg.) Wasser im Barock (Geschichte der Wasserversorgung, 6) 178 S. m. Ill. Zabern 2004


  73. Fryer, Jeanette / Bertil Hylmo / Roy LancasterTabarasi, Ana-Stanca Der Landschaftsgarten als Lebensmodell: Zur Symbolik der "Gartenrevolution" in Europa 512 S. Königshausen & Neumann; 2007


  74. zurück  nach oben

  75. Garton, Kate / Miriam Rothschild / Lionel De Rothschild The Rothschild Gardens: A Family's Tribute to Nature 190 S. Abbeville Press 2005


  76. Gebhard, Walter Sozialgeschichtliche Aspekte des Gartens: Gardens in Social History 274 S. m. Ill. Europäischer Verlag der Wissenschaften (zweisprachig)


  77. Glabau, Leonie u.a. Besprechung hier: Gärten im Film


  78. Glaser, Hermann Hinterm Zaun das Paradies. Wandlungen des Gartenbildes 268 S. Ars Vivendi Cadolzburg 1999

  79. "Gärten lesen, das heißt, aus Gärten Seelen- und Geisteszustände ablesen" - mit diesen Worten beginnt Hermann Glaser, bekannt durch sein dreibändiges Werk zur Kulturgeschichte der BRD, dieses Buch. Er beschreibt hier nicht real-existierende Gärten, sondern, wie er schreibt: " Inbilder und Abbilder der Kunst, Literatur, Philosophie und Geschichte, wobei natürlich stetes auch eine Wechselbeziehung zur Gartenwirklichkeit gegeben ist!". Und weiter heißt es in seiner Einführung "daß der Garten ein Buch darstelle, macht schon die Genesis deutlich, an Eden kann man ablesen", wie gut es Gott mit dem ersten Menschen meinte und welch furchtbaren Folgen es hatte, als diese die Gesetze Gottes nicht beachteten; den Menschen ist seitdem zu "buchstabieren", daß sie den Apfel der Frucht der Sünde zu meiden haben". ...Es ist darum ganz wichtig und kennzeichnend, wenn der Garten vom Literaturwissenschaftlicher als "Augengedicht" bezeichnet wird. Der Philosoph würde vielleicht noch einen kleinen Schritt weiter zum Ursprung zurückgehen gehen und den Garten ein "Pflanzgedicht" nennen". Glaser spannt den Bogen der "Ideengeschichte des Gartens" vom paradiesischen Urbild des Gartens Eden, den Nutzgarten des ersten Ackerbauern, den Klostergärten des Mittelalters über adelige Parkanlagen und bürgerliches Laubenidyll bis hin zur Gartenzwerg-Ästhetik des Kleinbürgers - und belegt seine Theorie mit Zitaten aus der Literatur. Bilder von Piet Mondrian, Heinrich Vogeler, Paul Klee - um nur einige zu nennen - , unterstützen den Text und auch hier verleitet das sehr umfangreiche Quellenverzeichnis zum Weiterlesen.

  80. Gollwitzer, Gerda (Hrsg.) Gartenlust 272 S. m. zahlr., teils farb., teils montierten Abb., 10 Tfln. Buchschmuck v. Joh. Enschede en Zonen u. E.R. Weiss Prestel München 1956

  81. Themen: Von den Gärtnern und der Gärtnerei / die Gartenzeitalter, /der Garten als Gleichnis und Traum / Gartenfeste / Gartenglück im kleinsten Raum / von Tulpen und Rosen, Gräsern und Bäumen / Nutzgärten als Lustgärten / Gärten in aller Welt.

  82. Gothein, Marie Luise Geschichte der Gartenkunst Diederichs München 1988

  83. Ein Standardwerk, aus dem sehr viel zitiert wird - Reprint der zweibändigen Ausgabe von1926
  84. w.o. Indische Gärten Gebr. Mann Berlin 2000


  85. Greisenegger, Ingrid Wie viel Garten braucht der Mensch? 176 S. Np Buchverlag 2003

  86. Nie zuvor hat eine Generation so viel Geld fürs Grün ausgegeben. Grün, wie Glück. Tendenz steigend. Die Pflanze hat als bester Freund des Menschen den Hund abgedrängt. Jetzt ist sie nicht mehr nur schönes Dekor oder Beilage auf dem Teller. Ihr Mehr-Wert ist entdeckt. Ingrid Greisenegger verfolgt das Geschäft mit dem Gärtnern und Gardening seit langem (unter anderem für das ORF-Wirtschaftsmagazin ECO, zuvor Euro Austria). In ihrer Brennpunkt-Dokumentation "Paradise Now" hat sie den Ausbruch des Jahrtausend-Gartenfiebers analysiert. Und nun hat sie das ganz andere Gartenbuch geschrieben: "Wie viel Garten braucht der Mensch?" stellt die Frage nach dem Stellenwert des Grüns in der Gesellschaft und für den Einzelnen. Hannes Kartnig, der Fußballpräsident, Karl Ludwig Schweisfurth von den Herrmannsdorfer Landwerkstätten, Schamanen und Zwergenproduzenten haben das Gartentor geöffnet und lassen uns teilhaben an ihrem Gartenleben. Dieses Buch gibt nicht nur dem Hobbygärtner viele Anregungen. Aufregend neu sind seine Denkanstöße für jede Art von Unternehmen: Wohlbefinden am Arbeitsplatz und wirtschaftlicher Erfolg werden durch enge Symbiose mit Pflanzen gefördert. Das Büro der Zukunft ist ein Garten.

  87. Gröning, Gert / Uwe Schneider Die Heide in Park und Garten Zur Geschichte und Bedeutung des Heidemotivs in der Gartenkultur 141 S., 72 Abb Wernersche Worms 1999

  88. "Das mit 603 Anmerkungen am Textrand und im Literaturverzeichnis mit 155 Zitaten versehene Buch ist nicht nur als eine bewundernswürdige Fleißarbeit zu loben. Für das Fachgebiet sehr wertvoll und unverzichtbar ist die hier erstmalige kritische gartenkulturelle und sozialgeschichtliche Auseinandersetzung mit dem vorher in dieser Weise noch nicht bearbeiteten Thema. Die Faktenfülle und Einbeziehung z.T. schwer auffindbarer Literatur machen das Buch auch zu einer Fundgrube für andere Themenstellungen. Studierende, Theoretiker und Praktiker -nicht nur dieses Fachgebietes - sollten es gelesen haben" (Quelle: Klaus-Dietrich Gandert GartenKunst")
  89. w. o. Gartenkultur und nationale Identität. Strategien nationaler und regionaler Identitätsstiftung in der deutschen Gartenkultur. Mit Beiträgen von Adrian von Buttlar, Christian Fuhrmeister, Gert Gröning, Susanne Karn, Regina Krokowski, Jörg Matthies, Uwe Schneider, Joachim 184 S. m. 90 Abb. Wolschke-Bulmahn 2001


  90. Gügel, Dominik / Christina Egli Arkadien am Bodensee Huber, Frauenfeld 2005

  91. Europäische Gartenkultur des beginnenden 19. Jahrhunderts - Katalog zur Ausstellung im Napoleon-Museum Arenenberg 2005

  92. Hadfield, Miles Gärten. Eine kleine Geschichte der Gartenkunst. 128 S. Ariel

  93. Eine kleine Geschichte der Gärten, die mit den berühmten Gartenanlagen der italienischen Renaissance beginnt, die großartigen Entwürfe des französischen Gartenarchitekten Le Nôtre und anderer beschreibt, die prachtvollen deutschen Gartenanlagen (Nymphenburg, Sanssouci, Benrath, Schwetzingen usw.) behandelt und auch den englischen und chinesischen Gärten ein Kapitel widmet.

  94. Härting, Ursula Gärten und Höfe der Rubenszeit Hirmer München 2000

  95. Katalog zur gleichnamigen Kunstausstellung im Gustav-Lübcke-Museum /Hamm

  96. Haglund, Karl (Hrsg.) Inventing the Charles River 493 S. m. , 423 Abb. MIT Press London 2003

  97. Obwohl der Titel nur vom Charles River spricht so handelt das Buch doch wesentlichauch von den angrenzenden Parkanlagen.

  98. Hahnenstein, Anne Gartenzeitschriften von anno dazumal, kraut & rüben 1996 , H. 12, S. 30


  99. Hajos, Geza  Stadtparks in der österreichischen Monarchie 1765-1918  230 S. Böhlau 2007


  100. Hansmann, Wilfried Das Gartenparterre: Gestaltung und Sinngehalt nach Ansichten, Plänen und Schriften aus sechs Jahrhunderten 400 S. Wernersche Verlagsgesellschaft 2009 

  101. Gartenparterres waren die spektakulärsten Schöpfungen in der Gartenkunst Europas insbesondere des 15. bis 18. Jahrhunderts. Doch auch im 19. Jahrhundert, in dem der englische Landschaftsgarten vorherrschte, war die Parterrekunst keineswegs völlig verdrängt. Im 20. Jahrhundert blüte sie sogar neu auf. Das Verlangen, die Natur nach architektonischen Prinzipien zu ordnen und ihre ganze Schönheit dadurch erst erfahrbar zu machen, führte zu raffiniertesten Erscheinungsformen - mit dem Gartenparterre als Höhepunkt. Das vorliegende Buch ist das erste, das umfassend Gestaltung und Sinngehalt des Gartenparterres behandelt. Anders als Werke der Malerei, Bildhauerei oder Architektur sind Gartenparterres kaum mehr in originaler Gesamterscheinung zu betrachten. Aus hauptsächlich lebendem Material gebildet, gingen sie - bestenfalls bis auf Rudimente oder Grundstrukturen - unter. Versuche in neuerer Zeit, Gartenparterres zu rekonstruieren, sind fast ausnahmslos Kompromisse, bedingt durch moderne Nutzungsansprüche, vielfach auch wegen mangelnder Kenntnisse über das Urbild. Viele Fragen sind nur nach eingehendem Studium von Bild- und Schriftquellen zu beantworten, beispielsweise: Wie haben Gartenparterres zu ihrer Entstehungszeit wirklich ausgesehen? Welcher Gestaltungstechniken bediente man sich? Welche Materialien wurden verwendet? Wie und womit waren Kompartimente und Rabatten bepflanzt? Welche Bedeutung hatte ein Gartenparterre etwa in der Barockzeit für das Herrscherlob? Im ersten Hauptteil des Buches geht es um Vorstellungen der jeweiligen Epochen vom Gartenparterre in zeitgenössischer Dichtung und Traktatliteratur. Im zweiten Hauptteil werden vornehmlich ausgeführte Gartenparterres auf der Grundlage von Quellenmaterial untersucht mit dem Ziel, einen möglichst detailreichen Eindruck vom authentischen Erscheinungsbild zu gewinnen. Weitere Kapitel sind zeitgenössischen Bepflanzungsplänen für Rabatten, Ausstattungselementen wie Springbrunnen, Skulpturen und Skulpturenprogrammen gewidmet. Im Kapitel über Gartenparterres im 19. und 20. Jahrhundert ist unter anderem die Rede von der Rückbesinnung auf solche früherer Epochen, die zeitgemäße Gestaltungen anregten. Auch die Moderne bietet aufsehenerregende Lösungen zum Thema Gartenparterre. Bekam den Deutschen Gartenbuchpreis 2010 als Bestes Buch über Gartengeschichte. 
  102. w. o. / Florian Monheim Barocke Gartenparadiese. Meisterleistungen der Gartenarchitektur. 160 S. DuMont Köln 1996
  103. w. o. Gartenkunst der Renaissance und des Barock DuMont Köln 1988 
  104. w. o. / Kerstin Walter Geschichte der Gartenkunst Von der Renaissance bis zum Landschaftsgarten 352 S. m. 300 Abb., davon 250 in Farbe Dumont Literatur und Kunst Verlag 2008

  105. Mit ausgezeichneten neuen Fotografien aus einer Hand sowie ergänzendem historischem Material zeichnet dieser Band ein Bild der authentischen Gartenkunst von verschiedenen Epochen in Italien und Frankreich, in den Niederlanden, in England und im deutschsprachigen Raum nach und ist auch zur genussreichen Vorbereitung wie zur vertiefenden Nachlese einer Reise zu den großartigsten Gartendenkmälern Europas geeignet.

  106. Harrison, Robert Gärten: Ein Versuch über das Wesen der Menschen 336 S. Hanser 2010

  107. "Manche Garten blicken nach innen, andere nach außen, einige öffnen sich der Welt, andere schließen sich von ihr ab". überall und zu jeder Zeit gab es Gärten und Menschen, die sie schätzten. In seinem Streifzug durch verschiedene Epochen und Kulturen entdeckt der Literaturwissenschaftler Robert Harrison, ständiger Kolumnist bei der Times, eine Vielfalt an Gärten aus allen Epochen und Kulturen. Dabei geht es historisch und philosphisch um die Frage, warum der Mensch danach strebt, ein Stück Grün - vom Garten Eden bis zum heutigen Strebergarten - sein Eigen nennen zu wollen.

  108. Harten, Hans-Christian / Harten, Elke Die Versöhnung mit der Natur: Gärten, Freiheitsbäume, republikanische Wälder, heilige Berge und Tugendparks in der Französischen Revolution 239 S. m. Ill. Rowohlt Reinbek 1989


  109. Hartmann, Hans-Günther / Jürgen Karpinski Großsedlitz. Ein Königstraum als Denkmal barocker Gartenkunst 277 S. Böhlaus Nachfolger 1999


  110. Hartz-Bentrup, Barbara Private Gärten in Bremen. Ein Jahrhundert Garten-Architektur 1905 bis 2005 - 188 S. m. Fotos von Frank Pusch Schünemann 2006

  111. Die Gartenarchitektin Barbara Hartz-Bentrup hat hier erstmals die Bremer Gartengeschichte der vergangenen hundert Jahre zusammengetragen. In Bremen waren die Gartenarchitekten immer auf der Höhe der Zeit und sie spiegelten in ihrer Arbeit den jeweiligen Geschmack wieder. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts setzten Christian Roselius und Rudolf Bergfeld Maßstäbe, in den 50er Jahren gab es großflächige Rasenflächen, keine Unterteilung, keine Wege. In den 80ern sah der zeitgemäße Garten ganz anders aus und heute mögen wir südliches Flair...und wollen einen pflegeleichten Garten. "Gartencenter schaffen die Illusion, dass allein mit ihren Waren der Garten perfekt wird. Aber damit hat man noch keine Form und keine Ästhetik". Dieses Buch zeigt anhand der Hansestadt Bremen exemplarisch die Entwicklung der Architektur privater Gärten in Deutschland im 20. Jahrhundert. Aussagen des großen Architekten Ludwig Mies van der Rohe zwischen einzelnen Abschnitten betonen als Zitate grundlegende Aspekte.

  112. Haudebourg, Marie-Therese Vom Glück des Gartens 168 S. Thorbecke 2004

  113. Dieser wunderschön gestaltete Band entführt in sachkundigen Texten in die verzauberte Welt der mittelalterlichen Gärten - Zufluchtsorte voll spiritueller Symbolik. Jede Pflanze hatte ihre eigene Bedeutung, je nach dem, ob sie der heilkundige Mönche, die Bauersfrau oder der Dichter betrachtete. Eine Reise zu verlorenen Paradiesen...

  114. Hauschild, Stephanie Die sinnlichen Gärten des Albertus Magnus 152 S. m. zahlr. Abb. Thorbecke 2005

  115. Der Garten des Albertus Magnus - einer der wichtigsten Zeugnisse mittelalterlicher zur Gartenkunst - war erstmals ein "Lustgarten", ein Garten, der nicht zum Nutzen, sondern zur Erholung diente. Eine Rasenfläche, um die Augen zu erfrischen, eine Rasenbank zum Ausruhen, eine Quelle und ein Kräuter- und Duftgarten zur Belebung der Sinne, das alles von Bäumen gegen Sonne und kalte Winde geschützt, gehörte dazu. Dabei berücksichtigte er Sonnenstand und Wind, Duft- und Farbwirkung der Pflanzen auf eine Weise, die heute an die Weisheiten des Feng shui erinnert. Albertus Magnus beschreibt und gibt Empfehlungen zur Anpflanzung von Wein, 14 Obstbaumsorten, verschiedener Gemüsepflanzen, 13 Gewürzpflanzen (z.a . Safran) , neun Arzneikräuter ( Petersilie, Koriander oder Liebstöckel). Schließlich aber werden auch einige Zierpflanzen aufgeführt: Rosa Hortensis, Madonnenlilie, Pfingstrose, Ringelblume, die schon damals bekannte Narzisse, die Raute und als Zierstrauch den Buchs. Bisher hatten eigentlich nur Pflanzen Beachtung gefunden, die einen gewissen Nährwert hatten, über Heilkräfte verfügten oder sonst irgend einen Nutzen brachten. Nun aber hatten sie auch wegen ihrer Schönheit eine Daseinsberechtigung. Eine große Vielfalt von bisher unbekannten Gewächsen aus römischen Gärten begeisterte zuerst Forscher und Botaniker, dann das gehobene Bürgertum, schließlich hielt sie auch in die einfachen Gärten Einzug. Die Autorin führt den Leser / die Leserin anhand von Albertus´ Beschreibung und mit historischen Abbildungen in die Gartenwelt von Albertus Magnus und gibt praktische Anregungen, welche Elemente sich auch heutigen Gärten verwirklichen lassen. Im Anhang enthält der Band den Originaltext des Albertus mit Übersetzung, der lange Zeit für Laien praktisch unzugänglich war. Die stimmungsvollen Abbildungen machen den Band zu einer Oase für die Sinne.
    w. o. Oasen für die Sinne. Wie der Garten ins Wohnzimmer kam 112 S. m. zahlr. farb. Abb. Thorbecke 2007
    Bevor manche Blumen (z. B. Duftpelargonien, Kamelien, Hyazinthen, Madonnenlilie, Zitruspflanzen) auf Küchen- oder Wohnzimmertischen oder auf den Fensterbänken standen, wuchsen und blühten sie vorwiegend im Garten. So holen sie uns heute den Garten ins Haus (nicht nur ins Wohnzimmer) und erfreuen uns mit ihrem satten Grün und ihrer Blütenpracht selbst dann, wenn im Winter draußen alles trostlos und braun erscheint. Sie können aus einem kahlen Zimmer ein kleines Blumenparadies oder aus einem leeren Fenstersims ein dekoratives Schmuckelement machen. Doch wie kamen die Pflanzen eigentlich ins Wohnzimmer? Was stand auf den Fensterbank von Goethe - was steht heute darauf? Die Kunsthistorikerin und Hobbygärtnerin Stephanie Hauschild erzählt die geschichtliche und botanische Entwicklung der Zimmer- und Topfpflanzen und gibt Tipps zur richtigen Pflege für die Gegenwart. Mit den historischen Abbildungen und Fotos ist das Buch gleichzeitig Bildband, Lexikon, Schmökerlektüre und Geschichtsausflug. Leider auch hier kein Register ( es nervt, das immer wieder festzustellen!), dafür aber ein kleines weiterführendes Literaturverzeichnis. "Bestes Buch über Gartengeschichte" 2008

  116. Heller, Andre /Julia Kospach Augenweide. Der Garten der Gärten 400 S. m. ca. 500 Farbabb. Brandstätter Wien 2003 broschierte Ausgabe ( 400 S. DTV München 2003)

  117. Zur wunderbaren Erbauung an ungewöhnlichen Bildern und noch ungewöhnlicheren Texten sehr empfohlen sei dieses neue Buch , das wirklich eine absolute "Augenweide, sowohl für Gartenliebhaber als auch für Kunstinteressierte ist. Dem Kunstinteressierten begegnen z. B Monet, Klee, Blossfeld, Merian, Mapplethorpe, Niki des Saint Phalle oder Daniel Spoerri, dem Gartenfreak u. a. die Barockgärten von Versailles oder Schloss Sanssouci, die klassischen Landschaftsgärten aus England mit ihren Tempeln, Kaskaden und Veduten aber auch weniger bekannte Gärten aus dem asiatischen Raum Letzterer profitiert nicht nur von praktischen Gartenbüchern oder "Geschichten der Gartenkunst", nein, auch von Büchern wie diesen, die zwar nicht mehr Information als ein paar eingestreute Weisheiten enthalten und die sehr persönlich geschriebene Vorbemerkung von André Heller und den Text von Julia Kospach, der den Entstehungsprozess eines Gartens mit dem eines Gedichtes vergleicht, dafür aber pure "gärtnerische Augenweide" bieten. Eine thematische oder chronologische Ordnung sucht man zwar vergebens, doch die doppelseitigen Groß- oder Detailaufnahmen sind nun auch nicht zusammenhanglos zusammengestellt. Es sind gekonnt nebeneinander gesetzte Bildfolgen, die jeweils bei genauerer Betrachtung eine bestimmte Stimmung oder Atmosphäre hervorrufen. Als letzte Abbildung weist das Ölgemälde von Hieronymus Bosch, welches die Vertreibung Adam und Evas aus dem Paradies zeigt, darauf hin, daß der Betrachter am Ende angelangt ist und das „kleine Stückchen Paradies“ wieder verlassen muß; aer er wird voraussichtlich wiederkommen und seinen Spaziergang durch dieses Buch oft wiederholen. Oder - anhand der Fotonachweise und Kurzbeschreibungen der berühmtesten Gärten am Schluss des Buches vielleicht diese Paradiese in natura besuchen...

  118. Henderson, Paula The Tudor House and Garden 240 S. Yale University Press 2005


  119. Henle, Joachim Besprechung hier: Hyazinthengläser


  120. Hennebo, Dieter Gärten des Mittelalters 205 S. m. 53 z. T. fb. Abb. Mitarb. v. Norbert Ott u. Dorothee Nehring Artemis München 1987

  121. Vielzitiertes Grundlagenwerk

  122. Hirschfeld, Christian Cay Lorenz Besprechung hier: Theorie der Gartenkunst.


  123. Hitchmough, Wendy Arts- and Crafts- Gärten 208 S. DVA 1998


  124. Hobhouse, Penelope Besprechung hier: Der Garten Eine Kulturgeschichte


  125. Hoefer, Natascha N. / Anna Ananieva Der andere Garten. Erinnern und Erfinden in Gärten von Institutionen 389 S. Vandenhoeck & Ruprecht 2005

  126. Im 18. Jahrhundert etabliert sich der Garten als Ort der individuellen Freiheit. Im 19. Jahrhundert findet man ihn wieder als Teil moderner Institutionen: als Volks- oder Schulgarten, als botanischen oder zoologischen Garten, als Gefängnisgarten oder als Garten einer psychiatrischen Anstalt, als Park des Badeorts oder als Friedhofsanlage. Für alle Gartenformen ist zu fragen: Welcher Art ist dieser Raum, in dem alte Gartenfreiheit und moderne Funktionsgebundenheit zusammentreffen? Wie und auf welche Weise findet sich die jeweilige Funktionsbestimmung in der konkreten Gartengestaltung umgesetzt? Welche "eigenartigen", in sich geschlossenen Gartenästhetiken entstehen in der Institutionenarchitektur - und welche aufgebrochenen Formen?

  127. Holmes, Caroline (Hrsg.) Gartenkunst Die schönsten Gärten der Welt 176 S. m. über 300 Farbfotos. Prestel München 2001

  128. Profi- und Hobbygärtner werden, ebenso wie alle Freunde schön gestalteter Gärten, ihre Freude haben an dieser Auswahl der 80 weltweit schönsten und bedeutendsten Meisterwerke der Gartenkunst rund um den Globus. Es ist ein Streifzug von den Gärten des Mittelalters bis hin zu den Kreationen zeitgenössischer Gartenarchitekten, in dem natürlich Le Nôtres Versailles und Lennés Schloßpark von Sanssouci, aber auch die atemberaubenden Kulisse von "Fallingwater" des Architekten Frank Lloyd Wright zu finden sind. Auch als Reisevorbereitung oder Reise-Nachlese geeigneter, schöner Bildband mit Beiträgen verschiedener, renommierten Gartenhistorikern und einem Essay. Letzterer gibt einen Überblick über die Gartengeschichte und ist nach Datum geordnet; er beginnt bei 300 v. Chr. und endet 1992 beim Park André Citroen in Paris. Das Glossar ist sehr ausführlich, das Personenregister und eine ausführliche Literaturliste erschließen den empfehlenswerten Band.
  129. w. o. / Nic Barlow /Tim Knox / Maria Gurlitt-Sartori Von Lustschlössern, Tempeln und Ruinen: Architekturspielereien und Blickpunkte in europäischen Parkanlagen 256 S. DVA 2009

  130. Die exzentrischen Architekturspielereien aus der Zeit der Renaissance bis zur Gegenwart sind"Traumwelten aus Stein" in Parks. Sie stellen heute ein stummes Zeugnis des Zeitgeschmacks und Intellekts ihrer Auftraggeber und Erbauer dar. Vom bizarren "Heiligen Wald" in Bomarzo zu der grandiosen Manifestation der Macht in Schloss Sanssouci in Potsdam, von der fantastischen italienisierenden Dorfidylle von Portmeirion zum modernen, von einem Gewölbe aus Weinflaschen umschlossenen Farnhain in Pembridge oder dem extravaganten Theater der Villa Padierna in Marbella hat der Fotograf Nic Barlow sie während zahlreicher Reisen durch ganz Europa mit beinahe schon obsessiver Leidenschaft gesammelt. Das Ergebnis ist ein wunderschöner, faszinierender Bildband, der ergänzt wird durch die Einführung des Architekturhistorikes Tim Knox und sachkundige, Hintergrundwissen vermittelnde Erläuterungen durch Caroline Holmes. Im Anhang finden sich relevante Angaben mit Adressen, Kontaktmöglichkeiten etc. Nicht nur für Kunst- und Kulturhistoriker, Architekten, Landschaftsarchitekten, auch für Liebhaber extravaganter und schöner Dinge ist dieserspreisgerechte - Werk ein Genuss!

  131. Hondelmann, Walter Die Kulturpflanzen der griechisch-römischen Welt. Pflanzliche Ressourcen der Antike 134 S. Borntraeger 2002
  132. Horbas, Claudia u.a. Besprechung hier: Unaufhörliche Gartenlust (Gartenlust und Blumenliebe) Hamburgs Gartenkultur


  133. Hyde, Elizabeth Cultivated Power: Flowers, Culture, and Politics in the Reign of Louis XIV (Penn Studies in Landscape Architecture) 330 S. University of Pennsylvania Press 2005


  134. Hücking, Renate / Hielscher, Kej Besprechung hier: Süchtig nach Grün. Gärtnerinnen aus Leidenschaft


  135. Jahnecke, Hjördis Die Breitenburg und ihre Gärten im Wandel der Jahrhunderte Diss. Bau und Kunst Bd.2. - 307 S. m. 69 Abb. im Text u. 16 Farbabb. Ludwig Kiel 1999


  136. Jay, Roni Heilige Gärten. Oasen zum Nachdenken und Meditieren. 144 S. Urania Neuhausen 1999

  137. Ein graphisch schön gestalteter und informativer Band, der die einzelnen "Gartentypen" anhand berühmter Beispiele charakterisiert und die traditionelle Tradition erforscht, die dem jeweiligen Stil zugrunde liegt : Taoistische, Zen-, islamische-, mittelalterliche- italienische Renaissance-, englische Knoten- Labyrinth-, und Heilkräutergärten. Dazu jeweils ein Vorschlag für die Umsetzung eines solchen Gartens heute mit Pflanzplan. Was haben Labyrinthgärten mit "heiligen Gärten" zu tun? "Der Weg vom Eingang bis ins Zentrum galt als Meditation; als Bußübung legte man den Weg kniend zurück" ... Das ausführliche Stichwortverzeichnis hilft schnell, Gesuchtes zu finden

  138. Jensen, Kira / Gerlinde Volland / Martina Düvel u.a. Frauen in der Geschichte der Gartenkultur 75 S. Universität Kassel 2001

  139. Ein Tagungsbericht Erhältlich hier

  140. Jesberg, Paul Gerd Besprechung hier: Lust zum Gartenhaus


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Aktualisiert am 19.07.2010