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- Ananieva, Anna Russisch Grün: Eine Kulturpoetik des Gartens im Russland des langen 18. Jahrhunderts 442 S. Transcript 2010
- Bartha-Pichler Brigitte / Markus Zuber Besprechung hier: Haferwurzel
und Feuerbohne
- Baumann, Martin / Steffen Raßloff Blumenstadt Erfurt: Waid - Gartenbau - iga/egapark Band 8 der "Schriften des Vereins für die Geschichte und Altertumskunde von Erfurt (SVGAE) 400 S. m. zahlr. Abb. u. meist farb. Fotos Sutton 2011
Das 50. Jubiläum des egaparks im Jahr 2011 war Anlass für diese Publikation. Die beiden Herausgeber Martin Baumann und Steffen Raßloff arbeiten darin gemeinsam mit 18 anderen Fachautoren aus dem In- und Ausland die große Tradition Erfurts bis hin zum Zukunftskonzept für den egapark erstmals umfassend auf. Schwerpunkt bildet dabei der Park. Entworfen vom renommierten Gartenarchitekten Reinhold Lingner, ist er heute das bedeutendste Gartendenkmal der 1960er-Jahre in Deutschland und zugleich die meistbesuchte Freizeit- und Tourismusattraktion Thüringens. Dieser schöne Landschaftspark mußte zur Wendezeit umgetauft werden, da der Name iga (wenn auch in Großbuchstaben) im Westen patentiert war. So lebte er denn als ega, "Erfurter Gartenbauausstellung" weiter. Lange bevor der Gartenbau Erfurts Ruf als Blumenstadt begründete, bestimmte das Blaufärbemittel Waid im Mittelalter das wirtschaftliche Profil der Stadt. Darüber berichtet das 1. Kapitel. Dem "blauen Gold", dem "goldenen Vlies Thüringens" verdankt die thüringische Metropole wesentlich ihren Reichtum und ihre politische Macht und ließ sie weit über die Grenzen hinaus bekannt werden. Das importierte Indigo setzte dem Waidanbau schließlich ein Ende. In einem der prächtigen Waidjunkerhäuser befindet sich das heutige Stadtmuseum. Ein Zeugnis der Blaufärberei ist auch das Waidmühlenrad vor dem Gartenbaumuseum auf dem ega-Gelände, das u.a. die Geschichte des Waidanbaus dokumentiert. Weiterhin gab es die Brunnenkresse- und Puffbohnenanzucht. Die Erfurter tragen den Spitznamen "puffbohnen". Es heißt, daß die Erfurter stets einige dieser Hülsenfrüchte bei sich trugen, um sie unterwegs aus der Tasche zu essen. Ein eigenes Kapitel ist Christian Reichart gewidmet, der im 18. Jahrhundert den Erwerbsgartenbau begründete und deshalb als "Vater des modernen Erwerbsgartenbaus" bezeichnet wird. Sein sechsbändiger "Land- und Garten-Schatz", zwischen 1753-1774 erschienen, avancierte zum lange Zeit genutzten Standardwerk. 1867 ehrte man Reichart in Erfurt mit einem Denkmal, anlässlich seines 300. Geburtstages 1985 zusätzlich mit einer Bronzebüste auf dem Vorplatz der nach ihm benannten Ingenieurschule für Gartenbau. Schließlich folgt das Kapitel über das 19. u. 20. Jahrhundert. Johann Christoph Schmidt (1823 gegründet) versendete erstmals frische Schnittblumen (als Vorläufer des Fleurop-Systems), gehörte zu den aktiven Gründungsmitgliedern des Gartenbauvereins (1838) und war an der Gründung der Thüringer Gartenbauzeitung beteiligt. Als "Blumenschmidt" in die Geschichte eingegangen, gehört er zu jenen Gartenbauunternehmen, die die großen Beeinträchtigungen durch Ersten Weltkrieg und Krise der Weimarer Republik nicht überstanden. 1926 musste die Firma Bankrott anmelden und verschmolz mit dem heute noch bestehenden Gartenbauunternehmen Benary. Ernst Benary (1843 gegründet) wurde 2000 ein Denkmal gewidmet; die Firma ging nach dem 2. Weltkrieg als "Ernst Benary GmbH" nach Hann. Münden. N. L. Chrestensen wurde 1867 begründet. Nach der Reprivatisierung 1990 konnte man sich mit gärtnerischem Versandhandel, Fleurop-Blumendienst, Samen- und Pflanzenhandel wieder eine internationale Marktposition aufbauen. Weiterhin waren es die Erfurter Firmen und Gartenbaudynastien F.C. Heinemann (1848), Pabst & Neumann (1857), Liebau & Co. (1892) und Stenger & Rotter (1896), deren Produkte sich "einen weit über die Grenzen des deutschen Vaterlandes hinaus reichenden Ruf" erwarben. Mit Chrestensen und Kakteen-Haage verfügt Erfurt noch immer über zwei der alten Gartenbauunternehmen. Alle Firmen werden sehr ausführlich porträtiert; allein "K
Höhepunkt in der Geschichte der Stadt und des egaparks werden. Schließlich folgt noch die Geschichte des Deutschen Gartenbaumuseums, das im egapark liegt und das sich der Tradition des Erfurter Gartenbaus widmet. Jedes Kapitel enthält zahlreiche Literaturhinweise zum jeweiligen Thema. Eine inhaltsreicher, informativer Band mit vielen interessanten historischen Abbildungen, aber auch aktuellen Fotos!
- Ananieva, Anna Russisch Grün: Eine Kulturpoetik des Gartens im Russland des langen 18. Jahrhunderts 442 S. Transcript 2010
Das Buch rekonstruiert die Geschichte von Moskauer und St. Petersburger Gartenanlagen, die durch facettenreiche Wechselspiele zwischen Gartenkunst und Literatur, zwischen Ästhetik und Politik, zwischen Eigenem und Fremdem faszinieren. Dabei durchschreitet die Autorin nicht nur prominente Orte wie Zarskoe Selo und Pawlowsk, sondern lässt auch einige aus dem kulturellen Gedächtnis beinahe verschwundene Gartenräume, -texte und -autoren aufleben.
- Bay, Philip de (DeBay) /James Bolton Besprechung hier:
Gartenkunst
im Spiegel der Jahrhunderte
- Bazin, Germain DuMonts
Geschichte der Gartenbaukunst 264 S. Komet 2003
Entwicklung und Wandlung, kulturelle Parallelen
und Gegensätze und vor allem die Schönheit künstlerich gestalteter
Gartenanlagen durch die Jahrhunderte
- Bennett, Sue Five
Centuries of Women and Gardens 176 S. National Portrait Gallery 2000
- Bernsau, Klaus Strukturwandel
als Sinnwandel. die Bundesgartenschau Gelsenkirchen 1997 - Ein Beitrag
zu einer Semiotik des Raumes 287 S. Tectum 1997
- Bina, Andrea / Magnus Hofmüller / Karin Standler Im Garten: Lebensräume zwischen Sehnsucht und Experiment 175 S. m. zahlr. Fotos und hist. Abb. Pustet 2011
In Halbleinen gebunden und mit grün geriffeltem edlen Vorsatzpapier sowie zahlreichen Abbildungen und Interpretationen von Gärten aus der Sammlung des Stadtmuseums versehen ist das Buch zur gleichnamigen Ausstellung im Linzer Stadtmuseum NORDICO erst einmal schön ausgestattet. Aber auch der Inhalt enttäuscht nicht. Was alles ist eigentlich ein Garten? In den Beiträgen wird die Vielfalt des Gartens, vom konzentrierten Blick auf urbane Linzer Gartenlandschaften über die zeitgenössische internationale Gartenarchitektur bis hin zum Community Garden und Guerilla Gardening angesprochen. Gärten sind Natur wie Kultur, sie können Landschafts- oder Nutzfläche sein, repräsentative Räume, ökologische Nischen oder persönliche Enklaven. Gärten sind Orte der Kindheit und stumme Biografen voller Geschichten, Orte des Privaten und Gelassenen inmitten einer geschäftigen Stadt. Gartenkultur endet aber nicht am Gartenzaun, sie findet auch im öffentlichen Raum statt. Der Band nimmt auch gärtnerische Tendenzen und Ausprägungen in Lebensräumen auf: Ob gelebte urban-agrarische Nutzung, florales Kleinod oder ökologische Dachbegrünung – dieser geschichtlich geprägte Lese- und Schauband dokumentiert sie und regt neue Natur-Erfahrungen an.
- Binder, Wilhelm Der deutsche Park, vornehmlich
des 18. Jahrhunderts 127 S. mit 125 zumeist ganzseit. Abb. Langewiesche
Leipzig 1926
- Bock, Heinrich / Hans Radspieler Gärten
in Wielands Welt Marbacher Magazin Sonderheft 40/1986 für die
ständige Sonderausstellung "Gärten in Wielands Welt" im Wieland-Museum
Biberach 112 S. m. 65 Abb. Dt. Schillergesellschaft Marbach am Neckar1986
Vor allem reizvoll durch die liebevolle Ausstattung und die Karten
alter Gärten - teilweise ausklappbar, Radierungen, Stiche, Zeichnungen
aus der damaligen Zeit. Aus dem Inhalt: Wielands Gartenhaus in Biberach
/ Wielands "heiteres Land- und Gartenleben" in Weimar / Der Pegnesische
Blumenorden und sein Gesellschaftspark Irrhain / Sanspareil, der Park der
Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth
- Bode, Astrid Hamburgs
Lustgartenkultur im Barock: Ausstattung und Vorbilder Hamburger Bürgergärten
116 S. Vdm 2008
- Boeck, Wilhelm /Gerhard Ulrich Alte Gartenkunst Staackman Leipzig 1939
Eine Stilgeschichte in Beispielen
- Bowe, Patrick Gärten
der Römischen Welt 169 S. m. 197 farb. Abb Schirmer / Mosel 2004
- Brandt, Arno / Wilken von Bothmer / Michael Rohde
Marketing
für Gärten und Schlösser Hinstorff 2004
Der auf Initiative der NORD/LB entstandene
Band versammelt Beiträge namhafter Experten aus den Bereichen Management,
Wissenschaft und Tourismus. Er richtet sich an Eigentümer historischer
Anlagen, Marketing-Experten, Denkmalpfleger, Landschaftsarchitekten und
Gartenfreunde. Als Top-Gartenbuch 2005 von der Deutschen Gartenbau
Gesellschaft ausgezeichnet.
- w. o. / Wilken von Bothmer / Claus Mangels GartenNetze Deutschland: Entwicklung Vernetzung Vermarktung historischer Gärten 103 S. Hinstorff 2007
- Brittain, Julia The
Plant Lover's Companion: Plants, People & Places 224 S. m. zahlr.
Ill. und Fotos Horticulture 2006
Ein sehr informatives ABC für alle Pflanzen-
und Gartenliebhaber: Einblick in die Entstehung von Pflanzen, woher sie
kamen, wer sie entdeckt und warum und nach wem sie benannt wurden, Beschreibung
und Geschichte berühmter botanischer Gärten und Parks der Welt,
Biografien von Gartenpersönlichkeiten (Züchter, Gärtner,
Landschaftsarchitekten, Pflanzensammler, Botaniker, Künstler usw.)
. Zum Nachschlagen (weil lexikalisch aufgebaut) und Schmökern mit
seinen Essays und vielen historischen Abbildungen und Fotos.
- Brown, Richard Die
Gärten Eden 143 S. m. zahlr. Fotos Christian München 1989
- Buchan, Ursula / Anna Pavord / Valerie Finnis Besprechung hier:Als
die Gärtner Tweed trugen: Valerie Finnis und der englische Gartenadel
- Bucher, Annemarie / Anita Drexel u. a. Kulturtechniken:
Gartenkunst 108 S. Vdf Hochschulverlag 2010
Ziel und Zweck der Reihe topiaria (von lat. topiarius = der Kunstgärtner)
helvetica ist es, interessierten Gartenfreunden unter verschiedenen Gesichtspunkten
Artikel zu Themen rund um den Garten anzubieten. Die Beiträge in diesem
Buch beleuchten Themen wie u.a. Gärtnern als Kulturtechnik, Kultivierungs-
und Erhaltungstechniken von Kulturpflanzen, Formschnitt und skulpturale
Qualitäten der Pflanzen, Historische Techniken des Wegebaus usw. Ein
Artikel von Clemens Alexander Wimmer berichtet über die Geschichte
der Hippe, ein wichtiges Gartenwerkzeug, Annemarie Bucher stellt das Guerilla-Gardening
vor. Weitere Rubriken sind Besprechungen wichtiger Publikationen zu Gärten,
Parks und Gestaltung sowie ein Rückblick auf die "Tage der offenen
Gartentüre", die zu einem Mehrfamilienhausgarten und einem traditionellen
Villengarten führten. Interviews mit Gartenbesitzern ergänzen
die Beiträge.
- Bürger, Alfons Kleine
Geschichte der Gartenkunst. 192 Seiten, 90 Farbfotos, 80 Farbzeichnungen.
Ulmer 2004
Erzählt wird von den berühmten Gärten,
die die europäische Gartenkunst maßgeblich beeinflussten, wobei
schwerpunktmäßig die Besonderheiten der Gestaltung berücksichtigt
werden, die heute noch ablesbar sind. "Mir lag nicht daran, der Fülle
von Prachtbänden über Gärten einen weiteren hinzuzufügen.
Meist landen sie ja doch nach ein- oder mehrmaliger Durchsicht im Regal
oder ihre unverkäufliche, weil hochpreisige Restauflage muss über
Moderne Buchantiquariate veräußert werden. Vielmehr wollte ich
ein preisgünstiges Taschenbuch über Gartenanlagen und ihre Geschichte
als handlichen Reisebegleiter vorlegen, der dazu verführen möchte,
das erholsame Wandern durch eine künstlerisch gestaltete Gartenanlage
– die vielleicht aus der Zeit der Renaissance stammt – dem Besuch eines
Vergnügungsparks vorzuziehen." (Alfons Bürger)
Aus dem Inhalt: Was ist ein Garten, Nachforschungen
über die Ursprünge des Wortes / Gan Eden, der Garten von Gottes
eigener Hand / Gärten im Land der Pharaonen, Wandbilder erzählen
von Gärten / Die hängenden Gärten Babylons, ein antikes
Weltwunder / Gärten des Islam in Spanien, die Alhambra / Parkanlagen
und Gärten bei den Römern / Grüne Paradiese hinter Klostermauern
/ Lustgarten der Minne / Die Renaissance in Italien: Gärten der Kardinäle
und Päpste / Gartenarchitektur des Barock in Italien, Frankreich und
Deutschland / Der Weg zum Landschaftsgarten in Großbritannien / Landschaftsgärten
in Deutschland.
Auszug
daraus
- Busch-Salmen, Gabriele /Salmen, Walter / Michel, Christoph: Der
Weimarer Musenhof Literatur, Musik und Tanz, Gartenkunst, Geselligkeit,
Malerei. Metzler Stuttgart 1998
- Buttlar, Adrian von Der Landschaftsgarten: Gartenkunst des Klassizismus und der Romantik 290 S. m. Ill. DuMont Köln 1989
- Callo, C. / A Hein / C Plahl Mensch
und Garten Ein Dialog zwischen sozialer Arbeit und Gartenbau 216 S.
Books on Demand 2004
Tagungsband - u. a. Beiträge von Andreas
Niepel und Konrad Neuberger zur Gartentherapie und Christa Müller
zu interkulturellen Gärten.
- Carroll-Spilleke, Maureen Der
Garten von der Antike bis zum Mittelalter 293 S. Zabern 1995
- w. o. Der antike griechische Garten, Kepos Deutscher Kunstverlag 1989
- Cardauns, Burkhart Marcus
Terentius Varro. Einführung in sein Werk 87 S. Universitätsverlag
Winter 2001
Marcus Terentius Varro (116 v. Chr. ) war Staatsbeamter, bis ihn
Caesar zum Leiter der neuen öffentlichen Bibliothek ernannte. Im hohen
Alter schrieb er eine der ältesten uns erhaltenen Schriften über
den Landbau, die Agrarwirtschaft.
- Cato, M. Porcius / Otto Schönberger Landbau
/ De agri cultura. Fragmente. 547 S. Artemis & Winkler 2000
De agri cultura ist die erste umfassende Darstellung des Gartenbaus
und zugleich die älteste uns erhaltene Prosaschrift der römischen
Literatur, etwa um 150 v. Chr. entstanden.
- Clark, Emma The Art of the Islamic Garden 208 S. The Crowood Press 2010
- Clifford, Derek / Heinz Biehn Geschichte
der Gartenkunst 453 S. Prestel München 1966
- Columella, Lucius Junius Moderatus De
re rustica I. Die Landwirtschaft hrsg. v. Rolf Heine / Willi Richter
Patmos Düsseldorf 1998
- w. o. De re rustica II. Die Landwirtschaft Artemis & Winkler 1998
- De re rustica III. Über die Landwirtschaft Artemis & Winkler
1998
In drei Büchern, in Dialogform abgefaßt, entstand 37
v. Chr. dieses Werk.
- Cuveland, Helga de Der
Gottorfer Codex von Hans Simon Holtzbecker 135 S. m. z. T. farb. Ill.
Wernersche Worms 1989 (Grüne Reihe Bd. 14 - Kostbare Botanische Prachtwerke
aus Schleswig-Holstein und Hamburg)
Die Kunsthistorikerin stellt hier die Geschichte des sogenannten
Gottorfer Codex vor, den der Hamburger Künstler Hans Simon Holtzbecker
(gest. 1671) für den Gottorfer Herzog Friedrich III. in Kopenhagen
schuf. Dieser Codex wurde lange Zeit Maria Sibylla Merian (1747-1717) zugesprochen
- ein Beweis für den hohen künstlerischen Rang seiner Arbeiten.
Interessant für historisch Interessierte.
- Dams, Saskia Der
Englische Garten im Schwetzinger Schlossgarten - Der Tempel der Botanik
und das römische Wasserkastell mit Aquädukt und Obelisk 60 S.
Grin 2008
Seminararbeit
- DeBay, Philip de / James Bolton Gartenkunst
im Spiegel der Jahrhunderte 386 S. mit zahlr. sw- und farb. Abb. Heyne
München 2000
Nach einer kurzen Einführung in die Thematik (Die Natur formen,
die Anlage des Gartens gliedern, Accessoires im Garten, Ein Ort des Vergnügens,
Wasser im Garten, Der Nutzgarten) folgt jeweils ein umfangreicher, mit
vielen historischen Aufnahmen bereicherter, Bildteil. Dieser zeigt in über
350 historischen Abbildungen die schönsten und berühmtesten Gärten
der Welt: die Alhambra, Versailles, Schönbrunn, Schwetzingen ... Die
Illustrationen stammen aus jenen Musterbüchern, die ab dem 17. Jahrhundert
die Trends der Gartenkunst widerspiegelten und aus den Designbänden
des 20. Jahrhunderts, inspiriert durch die Bewegungen des Jugendstils und
des Art Déco. Als Anhang Bibliographie und Glossar, das verständlich
die verwendeten Begriffe wie Bocage, Gloriette usw. erklärt.
- w. o. Garden
Mania The Ardent Gardener´s Compendium of Design and Decoration
400 S. Thames and Hudson 2000
- Decker-Hauff, Hansmartin / Karl Kempf Gärten
und Schicksale Historische Stätten und Gestalten in Italien 252
S. m. Abb. im Text u. 24 farb. Bildtaf Fourier 1988
- DGGL Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur
(Hrsg.) mehrere Titel
- Diesel, Matthias / Schelenz, Reinhard (Nachw.) / Günther, Harri
(Hrsg.) Erlustierende Augenweide: Die schönsten Gärten und Lustgebäude
um München, Salzburg, Passau und Paris 184 S. m. 157 Taf. DVA Stuttgart
1990
Reprint nach dem Original: Erlustirende Augenweide in Vorstellung
herrlicher Gärten und Lustgebäude, Wolff Augsburg 1717-1727
- Dittrich, Lothar / Annelore Rieke Die
Kulturgeschichte des Zoos VWB 2001
Der Zoo ist hier auch als zoologischer "Garten" zu verstehen.
- Dochnahl, Friedrich Jakob
Bibliotheca Hortensis Volständige Garten-Bibliothek oder Alphabetisches
Verzeichniss aller Bücher welche über Gärtnerei, Blumen-
und Gemüsezucht, Obst- und Weinbau... von 1750 bis 1860 in Deutschland
erschienen sind.Olms Reprint 2001 der Ausg. Nürnberg 1861
Ergänzung dazu siehe den lieferbaren
Titel: Bibliographie
der vor 1750 erschienenen deutschen Gartenbücher
- Dohna, Ursula Gräfin zu Private
Gartenkunst in Deutschland Busse + Seewald 1986
- Donzel, Catherine Besprechung hier: Geliebte
Blumen.
- Dorgerloh, Hartmut / Michael Scherf, Preussische
Residenzen Deutscher Kunstverlag 2005
- Dülmen, Andrea van Das
irdische Paradies. Bürgerliche Gartenkultur der Goethezeit 315
S. Böhlau-Verlag, Köln 1999
Das Buch versucht, anhand der Gartenliteratur und persönlicher
Zeugnisse die besondere Bedeutung der Bürgergärten für die
Menschen in der Zeit von 1770 bis 1830 einzufangen
- Dümpelmann, Sonja Maria
Teresa Parpagliolo Shephard (1903-1974) Ein Beitrag zur Entwicklung
der Gartenkultur in Italien im 20. Jahrhundert Vdg-Verlag 2004
- Ebach, Jürgen / Hans-Martin Gutmann / Magdalene L. Frettlöh
Schau
an der schönen Gärten Zier ... Über irdische und himmlische
Paradiese - zu Kult und Geschichte des Gartens 272 S. Gütersloher
Verlagshaus 2007
Theologisch-kulturgeschichtlicher Spaziergang.
- Elliott, Charles The
Potting-Shed Papers: On Gardens, Gardeners, and Garden History 228 S. Lyons Pressi 2002
- w. o. Royal Horticultural Society: a History 1804-2004 - 448 S. History Press Tempus Publishin 2010
- Enge / Schröer Gartenkunst in Europa Benedikt Taschen Verlag Köln
1990 Antiquarisch: Bestellmöglichkeit
- Evelyn, John / John E. Ingram Elysium
Britannicum, or the Royal Gardens (Penn Studies in Landscape Architecture)
480 S. - University of Pennsylvania Press 2000
- Fairbairn, Neil A
Brief History of Gardening 256 S. Rodale Press 2001
- Fischer, Hubertus / Joachim Wolschke-Bulmahn Gärten und Parks im Leben der jüdischen Bevölkerung nach 1933 - 610 S. Meidenbauer 2008
"Die in diesem Tagungsband präsentierten Themenfelder reichen von Gärten und Parks im Kontext von Antisemitismus und Apartheid über literarische Erinnerungswelten und Gärten in der Literatur, über jüdische Friedhöfe als Orte der Verfolgung, Gärten der Ghettos und Konzentrationslager, bis hin zur Bedeutung von Gärten als Stätten der Identitätsfindung und Parks als Orte der Zuflucht und Verfolgung. Besondere Beachtung wird der Rolle der Israelitischen Gartenbauschule Ahlem in Hannover sowie in diesem Zusammenhang den gartenkulturellen Traditionen in Israel geschenkt. Der Beitrag "Ein ´Blumenparadies in Auschwitz: Der Garten des Kommandanten von Auschwitz, Rudolf Höß" thematisiert den „Gartengenuss“ der Täterinnen und Täter. Fragen der Denkmalpflege ist der abschließende Beitrag des Tagungsbandes gewidmet."
- Fisher, Adrian / Loxton, Howard Besprechung hier: Geheimnis
des Labyrinths
- Frank, Sabine Mein Garten ist mein Herz. Eine Kulturgeschichte der Gärten in Deutschland 192 S. m. 200 farb. Abb. Dumont 2011
Schon der Buchtitel entstammt einem Zitat: "Wer mich ganz kennenlernen will, muss meinen Garten kennen, denn mein Garten ist mein Herz" (Hermann Fürst von Pückler-Muskau) und jeweils mit einem Zitat beginnen auch die einzelnen Kapitel dieses Buches. Die Autorin bietet einen historischen Streifzug zu allen wichtigen Orten der deutschen Gartengeschichte, führt in die Gärten des Mittelalters, berichtet, wie Deutschland die Renaissance importiert, der deutsche Barock im Schatten von Versailles steht. Weitere Kapitel entführen in das Reich des Fürsten Franz von Anhalt-Sachsen, in die klassische Zeit der Landschaftsgärten von Lenné und Pückler und schließlich in die öffentlichen Grünanlagen ("Von der Schützenwiese zum Volkspark"). Schließlich folgen "Vom Aromengarten zur Laubenpieperkolonie" und "Von der Blütenschau zur Gartenbauausstellung". Der Bericht über Praxishandbücher aus der alten Zeit trägt das Titelzitat: "für die rechte Kultur der edelsten Pflanzen unentbehrlich". Man begegnet in spannenden Biografien (vor allem in den Kapiteln "Gärtnern als Beruf", "Von Pflanzensammlern")und mit amüsanten Anekdoten Botanikern, großen Gartenarchitekten, lernt geschäftstüchtige Kaufleute, Pflanzenjäger, Sammler, erfindungsreiche Züchter, naturverliebte Monarchen, Philosophen und Sozialreformer kennen. Zusatzinformationen lockern das Layout des aufwendig mit vielen historischen Abbildungen, aber auch aktuellen Fotos gestalteten Bildband auf, der aber leider wieder kein Register bietet. Ein Literaturverzeichnis vrführt zum Weiterlesen. Ein spannend und unterhaltendes Schau- und Lesevergnügen!
- Frese, Marcus Die
Gartenkultur im Kinderspiel. Spielzeug und Kinderbuch als Tor zur Gartenwelt 256 S. Meidenbauer 2006
- Frontinvs-Gesellschaft (Hrsg.) Wasser
im Barock (Geschichte der Wasserversorgung, 6) 178 S. m. Ill. Zabern
2004
- Fryer, Jeanette / Bertil Hylmo / Roy Lancaster / Tabarasi, Ana-Stanca Der Landschaftsgarten als Lebensmodell: Zur Symbolik der "Gartenrevolution" in Europa 512 S. Königshausen & Neumann; 2007
- Garton, Kate / Miriam Rothschild / Lionel De Rothschild The
Rothschild Gardens: A Family's Tribute to Nature 190 S. Abbeville Press
2005
- Gebhard, Walter Sozialgeschichtliche
Aspekte des Gartens: Gardens in Social History 274 S. m. Ill. Europäischer
Verlag der Wissenschaften (zweisprachig)
- Giebel, Marion Rosen und Reben: Gärten in der Antike 128 S. m. Farbf. Primus 2011
Marion Giebel durchstreift mit ihren Geschichten und Informationen die Gärten der Antike. Sie erzählt von Gärten und Pflanzen in der Mythologie, von den Hängenden Gärten der Semiramis in Babylon, von einem Weinwunder, von orientalischen Gartenanlagen, von Gärten an Tempeln, von landwirtschaftlichen Nutzgärten und großer Gartenkunst im alten Rom. Ein Literaturverzeichnis ergänzt den informativen Band.
- Glabau, Leonie u.a. Besprechung hier: Gärten
im Film
- Glaser, Hermann Hinterm
Zaun das Paradies. Illustrierte Ideengeschichte des Gartens 280 S. Parthas 2011
"Gärten lesen, das heißt, aus Gärten Seelen- und Geisteszustände ablesen" - mit diesen Worten beginnt Hermann Glaser,
bekannt durch sein dreibändiges Werk zur Kulturgeschichte der BRD, dieses Buch. Er beschreibt hier nicht real-existierende Gärten, sondern,
wie er schreibt: "Inbilder und Abbilder der Kunst, Literatur, Philosophie und Geschichte, wobei natürlich stetes auch eine Wechselbeziehung
zur Gartenwirklichkeit gegeben ist"! Und weiter heißt es in seiner Einführung "daß der Garten ein Buch darstelle, macht schon die Genesis deutlich, an Eden kann man ablesen", wie gut es Gott mit dem ersten Menschen meinte und welch furchtbaren Folgen es hatte, als diese die Gesetze Gottes nicht beachteten; den Menschen ist seitdem zu "buchstabieren", daß sie den Apfel der Frucht der Sünde zu meiden haben". ...Es ist darum ganz wichtig und kennzeichnend, wenn der Garten vom Literaturwissenschaftlicher als "Augengedicht" bezeichnet wird. Der Philosoph würde vielleicht noch einen kleinen Schritt weiter zum Ursprung zurückgehen gehen und den Garten ein "Pflanzgedicht" nennen. Glaser spannt den Bogen der "Ideengeschichte des Gartens" vom paradiesischen Urbild des Gartens Eden, den Nutzgarten des ersten Ackerbauern, den Klostergärten des Mittelalters über adelige Parkanlagen und bürgerliches Laubenidyll bis hin zur Gartenzwerg-Ästhetik des Kleinbürgers - und belegt seine Theorie mit Zitaten aus der Literatur. In der Neuauflage des 1999 bei Ars vivendi erschienenen Buches (damals "Wandlungen des Gartenbildes") unterstützt jetzt eine vollkommen neue Illustration den Text und es gibt ein Sach- und Personenregister. Das sehr umfangreiche Quellenverzeichnis verleitet zum Weiterlesen.
- Gollwitzer, Gerda (Hrsg.) Gartenlust
272 S. m. zahlr., teils farb., teils montierten Abb., 10 Tfln. Buchschmuck
v. Joh. Enschede en Zonen u. E.R. Weiss Prestel München 1961
Themen: Von den Gärtnern und der Gärtnerei / die Gartenzeitalter,
/der Garten als Gleichnis und Traum / Gartenfeste / Gartenglück im
kleinsten Raum / von Tulpen und Rosen, Gräsern und Bäumen / Nutzgärten
als Lustgärten / Gärten in aller Welt.
-
Gothein, Marie Luise Geschichte
der Gartenkunst Diederichs München 1988
Ein Standardwerk, aus dem sehr viel zitiert wird - Reprint der zweibändigen
Ausgabe von 1926
- w.o. Indische
Gärten Gebr. Mann Berlin 2000
- Greisenegger, Ingrid Wie
viel Garten braucht der Mensch? 176 S. Np Buchverlag 2003
Nie zuvor hat eine Generation so viel Geld fürs Grün ausgegeben.
Grün, wie Glück. Tendenz steigend. Die Pflanze hat als bester
Freund des Menschen den Hund abgedrängt. Jetzt ist sie nicht mehr
nur schönes Dekor oder Beilage auf dem Teller. Ihr Mehr-Wert ist entdeckt.
Ingrid Greisenegger verfolgt das Geschäft mit dem Gärtnern und
Gardening seit langem (unter anderem für das ORF-Wirtschaftsmagazin
ECO, zuvor Euro Austria). In ihrer Brennpunkt-Dokumentation "Paradise Now"
hat sie den Ausbruch des Jahrtausend-Gartenfiebers analysiert. Und nun
hat sie das ganz andere Gartenbuch geschrieben: "Wie viel Garten braucht
der Mensch?" stellt die Frage nach dem Stellenwert des Grüns in der
Gesellschaft und für den Einzelnen. Hannes Kartnig, der Fußballpräsident,
Karl Ludwig Schweisfurth von den Herrmannsdorfer Landwerkstätten,
Schamanen und Zwergenproduzenten haben das Gartentor geöffnet und
lassen uns teilhaben an ihrem Gartenleben. Dieses Buch gibt nicht nur dem
Hobbygärtner viele Anregungen. Aufregend neu sind seine Denkanstöße
für jede Art von Unternehmen: Wohlbefinden am Arbeitsplatz und wirtschaftlicher
Erfolg werden durch enge Symbiose mit Pflanzen gefördert. Das Büro
der Zukunft ist ein Garten.
- Gröning, Gert / Uwe Schneider Die
Heide in Park und Garten Zur Geschichte und Bedeutung des Heidemotivs
in der Gartenkultur 141 S., 72 Abb Wernersche Worms 1999
"Das mit 603 Anmerkungen am Textrand und im Literaturverzeichnis
mit 155 Zitaten versehene Buch ist nicht nur als eine bewundernswürdige
Fleißarbeit zu loben. Für das Fachgebiet sehr wertvoll und unverzichtbar
ist die hier erstmalige kritische gartenkulturelle und sozialgeschichtliche
Auseinandersetzung mit dem vorher in dieser Weise noch nicht bearbeiteten
Thema. Die Faktenfülle und Einbeziehung z.T. schwer auffindbarer Literatur
machen das Buch auch zu einer Fundgrube für andere Themenstellungen.
Studierende, Theoretiker und Praktiker -nicht nur dieses Fachgebietes -
sollten es gelesen haben" (Quelle: Klaus-Dietrich Gandert GartenKunst")
- w. o. Gartenkultur
und nationale Identität. Strategien nationaler und regionaler
Identitätsstiftung in der deutschen Gartenkultur. Mit Beiträgen
von Adrian von Buttlar, Christian Fuhrmeister, Gert Gröning, Susanne
Karn, Regina Krokowski, Jörg Matthies, Uwe Schneider, Joachim 184
S. m. 90 Abb. Wolschke-Bulmahn 2001
- w.o. / Stefanie Hennecke Kunst - Garten - Kultur 319 S. Reimer 2010
Gartenkunst ist Ausdruck gestalterischer Form. Zugleich repräsentieren Gärten gesellschaftliche und politische Verhältnisse. Aktuelle Beiträge zur Gartenkultur vermitteln neue Erkenntnisse aus den Bereichen Kunst-, Kultur- und Sozialwissenschaften.
- Gügel, Dominik / Christina Egli Arkadien
am Bodensee Huber, Frauenfeld 2005
Europäische Gartenkultur des beginnenden
19. Jahrhunderts - Katalog zur Ausstellung im Napoleon-Museum Arenenberg
2005
- Hadfield, Miles Gärten.
Eine kleine Geschichte der Gartenkunst. 128 S. Ariel
Eine kleine Geschichte der Gärten, die mit den berühmten
Gartenanlagen der italienischen Renaissance beginnt, die großartigen
Entwürfe des französischen Gartenarchitekten Le Nôtre und
anderer beschreibt, die prachtvollen deutschen Gartenanlagen (Nymphenburg,
Sanssouci, Benrath, Schwetzingen usw.) behandelt und auch den englischen
und chinesischen Gärten ein Kapitel widmet.
- Härting, Ursula Gärten
und Höfe der Rubenszeit Hirmer München 2000
Katalog zur gleichnamigen Kunstausstellung im Gustav-Lübcke-Museum / Hamm
- Haglund, Karl (Hrsg.) Inventing
the Charles River 493 S. m. , 423 Abb. MIT Press London 2003
Obwohl der Titel nur vom Charles River spricht so handelt das Buch
doch wesentlichauch von den angrenzenden Parkanlagen.
- Hahnenstein, Anne Gartenzeitschriften von anno dazumal, kraut &
rüben 1996 , H. 12, S. 30
- Hajos, Geza Stadtparks
in der österreichischen Monarchie 1765-1918 230 S. Böhlau
2007
- Hansmann, Wilfried Das
Gartenparterre: Gestaltung und Sinngehalt nach Ansichten, Plänen und
Schriften aus sechs Jahrhunderten 400 S. Wernersche Verlagsgesellschaft
2009
Gartenparterres waren die spektakulärsten Schöpfungen
in der Gartenkunst Europas insbesondere des 15. bis 18. Jahrhunderts. Doch
auch im 19. Jahrhundert, in dem der englische Landschaftsgarten vorherrschte,
war die Parterrekunst keineswegs völlig verdrängt. Im 20. Jahrhundert
blüte sie sogar neu auf. Das Verlangen, die Natur nach architektonischen
Prinzipien zu ordnen und ihre ganze Schönheit dadurch erst erfahrbar
zu machen, führte zu raffiniertesten Erscheinungsformen - mit dem
Gartenparterre als Höhepunkt. Das vorliegende Buch ist das erste,
das umfassend Gestaltung und Sinngehalt des Gartenparterres behandelt.
Anders als Werke der Malerei, Bildhauerei oder Architektur sind Gartenparterres
kaum mehr in originaler Gesamterscheinung zu betrachten. Aus hauptsächlich
lebendem Material gebildet, gingen sie - bestenfalls bis auf Rudimente
oder Grundstrukturen - unter. Versuche in neuerer Zeit, Gartenparterres
zu rekonstruieren, sind fast ausnahmslos Kompromisse, bedingt durch moderne
Nutzungsansprüche, vielfach auch wegen mangelnder Kenntnisse über
das Urbild. Viele Fragen sind nur nach eingehendem Studium von Bild- und
Schriftquellen zu beantworten, beispielsweise: Wie haben Gartenparterres
zu ihrer Entstehungszeit wirklich ausgesehen? Welcher Gestaltungstechniken
bediente man sich? Welche Materialien wurden verwendet? Wie und womit waren
Kompartimente und Rabatten bepflanzt? Welche Bedeutung hatte ein Gartenparterre
etwa in der Barockzeit für das Herrscherlob? Im ersten Hauptteil des
Buches geht es um Vorstellungen der jeweiligen Epochen vom Gartenparterre
in zeitgenössischer Dichtung und Traktatliteratur. Im zweiten Hauptteil
werden vornehmlich ausgeführte Gartenparterres auf der Grundlage von
Quellenmaterial untersucht mit dem Ziel, einen möglichst detailreichen
Eindruck vom authentischen Erscheinungsbild zu gewinnen. Weitere Kapitel
sind zeitgenössischen Bepflanzungsplänen für Rabatten, Ausstattungselementen
wie Springbrunnen, Skulpturen und Skulpturenprogrammen gewidmet. Im Kapitel
über Gartenparterres im 19. und 20. Jahrhundert ist unter anderem
die Rede von der Rückbesinnung auf solche früherer Epochen, die
zeitgemäße Gestaltungen anregten. Auch die Moderne bietet aufsehenerregende
Lösungen zum Thema Gartenparterre. Bekam den Deutschen Gartenbuchpreis
2010 als Bestes Buch über Gartengeschichte.
- w. o. / Florian Monheim Barocke
Gartenparadiese. Meisterleistungen der Gartenarchitektur. 160 S. DuMont
Köln 1996
- w. o. Gartenkunst
der Renaissance und des Barock DuMont Köln 1988
- w. o. / Kerstin Walter Geschichte
der Gartenkunst Von der Renaissance bis zum Landschaftsgarten 352 S.
m. 300 Abb., davon 250 in Farbe Dumont Literatur und Kunst Verlag 2008
Mit ausgezeichneten neuen Fotografien aus einer Hand sowie ergänzendem
historischem Material zeichnet dieser Band ein Bild der authentischen Gartenkunst
von verschiedenen Epochen in Italien und Frankreich, in den Niederlanden,
in England und im deutschsprachigen Raum nach und ist auch zur genussreichen
Vorbereitung wie zur vertiefenden Nachlese einer Reise zu den großartigsten
Gartendenkmälern Europas geeignet.
- Harris, Stephen Planting Paradise: Cultivating the Garden, 1501-1900- 196 S. Bodleian Lib 2010
- Harrison, Robert Gärten:
Ein Versuch über das Wesen der Menschen 336 S. Hanser 2010
"Manche Garten blicken nach innen, andere nach außen, einige
öffnen sich der Welt, andere schließen sich von ihr ab". überall
und zu jeder Zeit gab es Gärten und Menschen, die sie schätzten.
In seinem Streifzug durch verschiedene Epochen und Kulturen entdeckt der
Literaturwissenschaftler Robert Harrison, ständiger Kolumnist bei
der Times, eine Vielfalt an Gärten aus allen Epochen und Kulturen.
Dabei geht es historisch und philosphisch um die Frage, warum der Mensch
danach strebt, ein Stück Grün - vom Garten Eden bis zum heutigen
Strebergarten - sein Eigen nennen zu wollen.
- Harten, Hans-Christian / Harten, Elke Die
Versöhnung mit der Natur: Gärten, Freiheitsbäume, republikanische
Wälder, heilige Berge und Tugendparks in der Französischen Revolution
239 S. m. Ill. Rowohlt Reinbek 1989
- Hartmann, Hans-Günther / Jürgen Karpinski Großsedlitz.
Ein Königstraum als Denkmal barocker Gartenkunst 277 S. Böhlaus
Nachfolger 1999
- Hartz-Bentrup, Barbara Private Gärten
in Bremen. Ein Jahrhundert Garten-Architektur 1905 bis 2005 - 188 S. m.
Fotos von Frank Pusch Schünemann 2006
Die Gartenarchitektin Barbara
Hartz-Bentrup hat hier erstmals die Bremer Gartengeschichte der vergangenen
hundert Jahre zusammengetragen. In Bremen waren die Gartenarchitekten immer
auf der Höhe der Zeit und sie spiegelten in ihrer Arbeit den jeweiligen
Geschmack wieder. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts setzten Christian Roselius
und Rudolf Bergfeld Maßstäbe, in den 50er Jahren gab es großflächige
Rasenflächen, keine Unterteilung, keine Wege. In den 80ern sah der
zeitgemäße Garten ganz anders aus und heute mögen wir südliches
Flair...und wollen einen pflegeleichten Garten. "Gartencenter schaffen
die Illusion, dass allein mit ihren Waren der Garten perfekt wird. Aber
damit hat man noch keine Form und keine Ästhetik". Dieses Buch
zeigt anhand der Hansestadt Bremen exemplarisch die Entwicklung der Architektur
privater Gärten in Deutschland im 20. Jahrhundert. Aussagen des großen
Architekten Ludwig Mies van der Rohe zwischen einzelnen Abschnitten betonen
als Zitate grundlegende Aspekte. Webseite der Autorin
- Hasselhorst, Christa Eden auf Erden: Die Liebe zwischen Mensch und Garten 140 S. m. zahlr. Abb. Corso 2011
Warum ackern wir uns buchstäblich ab, um das Paradies im Kleinen, den Garten Eden, wieder herzustellen? Um gescheiterte Affären zu verarbeiten, wie die englische Gartenlady Vita Sackville-West? Um politische Allmacht zu demonstrieren wie Ludwig XIV in Versailles? Um aufgeklärte Weltsicht zu zeigen wie die englischen Adligen mit ihren Landschaftsparks? Um Kontemplation und Erleuchtung zu finden, wie in den Gärten Japans? Was haben Hildegard von Bingen und Michelle Obama gemeinsam? Warum sehnen wir uns aktuell "zurück zur Natur" und träumen von "Landlust", dem Leben auf dem Lande? Warum findet Guerilla-Gardening immer mehr Zuspruch, finden Yuppies heute im Schrebergarten ihr Glück, gibt es immer mehr Multi-Kulti-Gärten? Diese und viele andere Fragen beantwortet Christa Hasselhorst in ihrem Buch. Der Garten ist eine Projektionsfläche mit immer neuen Facetten, ein Spiegelbild unserer kulturellen und politischen Verhältnisse, ist, wie sie schreibt, ein "Spiegelbild seiner Zeit". Sie stellt berühmte Gärten und passionierte GartenbesitzerInnen (mit Einblick in ihre Psyche) aus der ganzen Welt in ihrem historischen Zusammenhang vor. "Galanthophile und Samenräuber", "Ekzentriker in Eden" oder "Geniale Dilettanten" gehören dazu. In einem Kapitel beschäftigt sie sich mit dem "Garten als Schule des Lebens", in der auch philosophische Tugenden wie Geduld und Toleranz zu lernen sind. Eine grüne internationale Tour durch die Gartengeschichte - sehr unterhaltsam und intelligent geschriebene, aufschlußreiche, empfehlenswerte Lektüre!
- Haudebourg, Marie-Therese Vom
Glück des Gartens 168 S. Thorbecke 2004
Dieser wunderschön gestaltete Band entführt in sachkundigen
Texten in die verzauberte Welt der mittelalterlichen Gärten - Zufluchtsorte
voll spiritueller Symbolik. Jede Pflanze hatte ihre eigene Bedeutung, je
nach dem, ob sie der heilkundige Mönche, die Bauersfrau oder der Dichter
betrachtete. Eine Reise zu verlorenen Paradiesen...
- Hauschild, Stephanie
Die
sinnlichen Gärten des Albertus Magnus 152 S. m. zahlr. Abb. Thorbecke
2005
Der Garten des Albertus Magnus - einer der
wichtigsten Zeugnisse mittelalterlicher zur Gartenkunst - war erstmals
ein "Lustgarten", ein Garten, der nicht zum Nutzen, sondern zur Erholung
diente. Eine Rasenfläche, um die Augen zu erfrischen, eine Rasenbank
zum Ausruhen, eine Quelle und ein Kräuter- und Duftgarten zur
Belebung der Sinne, das alles von Bäumen gegen Sonne und kalte Winde
geschützt, gehörte dazu. Dabei berücksichtigte er Sonnenstand
und Wind, Duft- und Farbwirkung der Pflanzen auf eine Weise, die heute
an die Weisheiten des Feng shui erinnert. Albertus Magnus beschreibt und
gibt Empfehlungen zur Anpflanzung von Wein, 14 Obstbaumsorten, verschiedener
Gemüsepflanzen, 13 Gewürzpflanzen (z.a . Safran) , neun Arzneikräuter
( Petersilie, Koriander oder Liebstöckel). Schließlich aber
werden auch einige Zierpflanzen aufgeführt: Rosa Hortensis, Madonnenlilie,
Pfingstrose, Ringelblume, die schon damals bekannte Narzisse, die Raute
und als Zierstrauch den Buchs. Bisher hatten eigentlich nur Pflanzen Beachtung
gefunden, die einen gewissen Nährwert hatten, über Heilkräfte
verfügten oder sonst irgend einen Nutzen brachten. Nun aber hatten
sie auch wegen ihrer Schönheit eine Daseinsberechtigung. Eine große
Vielfalt von bisher unbekannten Gewächsen aus römischen Gärten
begeisterte zuerst Forscher und Botaniker, dann das gehobene Bürgertum,
schließlich hielt sie auch in die einfachen Gärten Einzug. Die
Autorin führt den Leser / die Leserin anhand von Albertus´ Beschreibung
und mit historischen Abbildungen in die Gartenwelt von Albertus Magnus
und gibt praktische Anregungen, welche Elemente sich auch heutigen Gärten
verwirklichen lassen. Im Anhang enthält der Band den Originaltext
des Albertus mit Übersetzung, der lange Zeit für Laien praktisch
unzugänglich war. Mit stimmungsvollen Abbildungen.
- w. o. Oasen
für die Sinne. Wie der Garten ins Wohnzimmer kam 112 S. m. zahlr.
farb. Abb. Thorbecke 2007
Bevor manche Blumen (z. B. Duftpelargonien, Kamelien, Hyazinthen,
Madonnenlilie, Zitruspflanzen) auf Küchen- oder Wohnzimmertischen
oder auf den Fensterbänken standen, wuchsen und blühten sie vorwiegend
im Garten. So holen sie uns heute den Garten ins Haus (nicht nur ins Wohnzimmer)
und erfreuen uns mit ihrem satten Grün und ihrer Blütenpracht
selbst dann, wenn im Winter draußen alles trostlos und braun erscheint.
Sie können aus einem kahlen Zimmer ein kleines Blumenparadies oder
aus einem leeren Fenstersims ein dekoratives Schmuckelement machen. Doch
wie kamen die Pflanzen eigentlich ins Wohnzimmer? Was stand auf den Fensterbank
von Goethe - was steht heute darauf? Die Kunsthistorikerin und Hobbygärtnerin
Stephanie Hauschild erzählt die geschichtliche und botanische Entwicklung
der Zimmer- und Topfpflanzen und gibt Tipps zur richtigen Pflege für
die Gegenwart. Mit den historischen Abbildungen und Fotos ist das Buch
gleichzeitig Bildband, Lexikon, Schmökerlektüre und Geschichtsausflug.
Leider auch hier kein Register ( es nervt, das immer wieder festzustellen!),
dafür aber ein kleines weiterführendes Literaturverzeichnis.
"Bestes Buch über Gartengeschichte" 2008
- Heller, Andre /Julia Kospach
Augenweide.
Der Garten der Gärten 400 S. m. ca. 500 Farbabb. Brandstätter
Wien 2003 broschierte
Ausgabe ( 400 S. DTV München 2003)
Zur wunderbaren Erbauung an ungewöhnlichen
Bildern und noch ungewöhnlicheren Texten sehr empfohlen sei dieses
neue Buch , das wirklich eine absolute "Augenweide, sowohl für Gartenliebhaber
als auch für Kunstinteressierte ist. Dem Kunstinteressierten begegnen
z. B Monet, Klee, Blossfeld, Merian, Mapplethorpe, Niki des Saint Phalle
oder Daniel Spoerri, dem Gartenfreak u. a. die Barockgärten von Versailles
oder Schloss Sanssouci, die klassischen Landschaftsgärten aus England
mit ihren Tempeln, Kaskaden und Veduten aber auch weniger bekannte Gärten
aus dem asiatischen Raum Letzterer profitiert nicht nur von praktischen
Gartenbüchern oder "Geschichten der Gartenkunst", nein, auch von Büchern
wie diesen, die zwar nicht mehr Information als ein paar eingestreute Weisheiten
enthalten und die sehr persönlich geschriebene Vorbemerkung von André
Heller und den Text von Julia Kospach, der den Entstehungsprozess eines
Gartens mit dem eines Gedichtes vergleicht, dafür aber pure "gärtnerische
Augenweide" bieten. Eine thematische oder chronologische Ordnung sucht
man zwar vergebens, doch die doppelseitigen Groß- oder Detailaufnahmen
sind nun auch nicht zusammenhanglos zusammengestellt. Es sind gekonnt nebeneinander
gesetzte Bildfolgen, die jeweils bei genauerer Betrachtung eine bestimmte
Stimmung oder Atmosphäre hervorrufen. Als letzte Abbildung weist das
Ölgemälde von Hieronymus Bosch, welches die Vertreibung Adam
und Evas aus dem Paradies zeigt, darauf hin, daß der Betrachter am
Ende angelangt ist und das „kleine Stückchen Paradies“ wieder verlassen
muß; aer er wird voraussichtlich wiederkommen und seinen Spaziergang
durch dieses Buch oft wiederholen. Oder - anhand der Fotonachweise und
Kurzbeschreibungen der berühmtesten Gärten am Schluss des Buches
vielleicht diese Paradiese in natura besuchen...
- Henderson, Paula The
Tudor House and Garden 240 S. Yale University Press 2005
- Henle, Joachim Besprechung hier: Hyazinthengläser
- Hennebo, Dieter Gärten
des Mittelalters 205 S. m. 53 z. T. fb. Abb. Mitarb. v. Norbert Ott
u. Dorothee Nehring Artemis München 1987
Vielzitiertes Grundlagenwerk
- Hirschfeld, Christian
Cay Lorenz Besprechung hier: Theorie
der Gartenkunst.
-
Hitchmough, Wendy Arts-
and Crafts- Gärten 208 S. DVA 1998
Die englische Arts-and-Crafts-Bewegung hat vor und nach der Jahrhundertwende nicht nur die Architektur und das Kunstgewerbe nachhaltig beeinflußt, sie hat auch in der Gartenkunst einen neuen Stil geprägt. Der Arts-and-Crafts-Garten war eine Mischung aus Wahrheit und Illusion, aus Nostalgie und Regeneration. Er war inspiriert von der Malerei seiner Zeit, und umgekehrt wurden die besonders romantischen Gärten gemalt, um dann als Gemälde Aufnahme in die Royal Academy oder in einen Bildband zu finden. Der Arts-and-Crafts-Garten verband rationale Strukturen mit einer üppigen natürlichen Bepflanzung. Er hob die Grenze zwischen Architektur und Natur, zwischen Kontrolle und dem Unbekannten auf. Er war ein Ort der Ruhe und des Friedens und schloß vielfach Komponenten - wie Mauern und Tore - ein, die der Zeit widerstanden. Die schönsten Gärten dieser Zeit - berühmte und weniger bekannte - werden in dem Band vorgestellt.
- Hobhouse, Penelope Besprechung hier: Der
Garten Eine Kulturgeschichte
- Hoefer, Natascha N. / Anna Ananieva Der
andere Garten. Erinnern und Erfinden in Gärten von Institutionen
389 S. Vandenhoeck & Ruprecht 2005
Im 18. Jahrhundert etabliert sich der Garten als Ort der individuellen
Freiheit. Im 19. Jahrhundert findet man ihn wieder als Teil moderner Institutionen:
als Volks- oder Schulgarten, als botanischen oder zoologischen Garten,
als Gefängnisgarten oder als Garten einer psychiatrischen Anstalt,
als Park des Badeorts oder als Friedhofsanlage. Für alle Gartenformen
ist zu fragen: Welcher Art ist dieser Raum, in dem alte Gartenfreiheit
und moderne Funktionsgebundenheit zusammentreffen? Wie und auf welche Weise
findet sich die jeweilige Funktionsbestimmung in der konkreten Gartengestaltung
umgesetzt? Welche "eigenartigen", in sich geschlossenen Gartenästhetiken
entstehen in der Institutionenarchitektur - und welche aufgebrochenen Formen?
- Holmes, Caroline (Hrsg.) Gartenkunst
Die schönsten Gärten der Welt 176 S. m. über 300 Farbfotos.
Prestel München 2001
Profi- und Hobbygärtner werden, ebenso wie alle Freunde schön
gestalteter Gärten, ihre Freude haben an dieser Auswahl der 80 weltweit
schönsten und bedeutendsten Meisterwerke der Gartenkunst rund um den
Globus. Es ist ein Streifzug von den Gärten des Mittelalters bis hin
zu den Kreationen zeitgenössischer Gartenarchitekten, in dem natürlich
Le Nôtres Versailles und Lennés Schloßpark von Sanssouci,
aber auch die atemberaubenden Kulisse von "Fallingwater" des Architekten
Frank Lloyd Wright zu finden sind. Auch als Reisevorbereitung oder Reise-Nachlese
geeigneter, schöner Bildband mit Beiträgen verschiedener, renommierten
Gartenhistorikern und einem Essay. Letzterer gibt einen Überblick
über die Gartengeschichte und ist nach Datum geordnet; er beginnt
bei 300 v. Chr. und endet 1992 beim Park André Citroen in Paris.
Das Glossar ist sehr ausführlich, das Personenregister und eine ausführliche
Literaturliste erschließen den empfehlenswerten Band.
- w. o. / Nic Barlow /Tim Knox / Maria Gurlitt-Sartori
Von
Lustschlössern, Tempeln und Ruinen: Architekturspielereien und
Blickpunkte in europäischen Parkanlagen 256 S. DVA 2009
Die exzentrischen Architekturspielereien aus der Zeit der Renaissance
bis zur Gegenwart sind"Traumwelten aus Stein" in Parks. Sie stellen heute
ein stummes Zeugnis des Zeitgeschmacks und Intellekts ihrer Auftraggeber
und Erbauer dar. Vom bizarren "Heiligen Wald" in Bomarzo zu der grandiosen
Manifestation der Macht in Schloss Sanssouci in Potsdam, von der fantastischen
italienisierenden Dorfidylle von Portmeirion zum modernen, von einem Gewölbe
aus Weinflaschen umschlossenen Farnhain in Pembridge oder dem extravaganten
Theater der Villa Padierna in Marbella hat der Fotograf Nic Barlow sie
während zahlreicher Reisen durch ganz Europa mit beinahe schon obsessiver
Leidenschaft gesammelt. Das Ergebnis ist ein wunderschöner, faszinierender
Bildband, der ergänzt wird durch die Einführung des Architekturhistorikes
Tim Knox und sachkundige, Hintergrundwissen vermittelnde Erläuterungen
durch Caroline Holmes. Im Anhang finden sich relevante Angaben mit Adressen,
Kontaktmöglichkeiten etc. Nicht nur für Kunst- und Kulturhistoriker,
Architekten, Landschaftsarchitekten, auch für Liebhaber extravaganter
und schöner Dinge ist dieserspreisgerechte - Werk ein Genuss!
- Hondelmann, Walter Die
Kulturpflanzen der griechisch-römischen Welt. Pflanzliche Ressourcen
der Antike 134 S. Borntraeger 2002
- Horbas, Claudia u.a. Besprechung
hier: Unaufhörliche
Gartenlust (Gartenlust und Blumenliebe) Hamburgs Gartenkultur
- Hyde, Elizabeth Cultivated
Power: Flowers, Culture, and Politics in the Reign of Louis XIV (Penn
Studies in Landscape Architecture) 330 S. University of Pennsylvania Press
2005
- Hücking, Renate / Hielscher, Kej Besprechung
hier: Süchtig
nach Grün. Gärtnerinnen aus Leidenschaft
- Jacques, David Georgian Gardens: The Reign of Nature 192 S. Yale Univ Press 2010
- Jay, Roni Heilige
Gärten. Oasen zum Nachdenken und Meditieren. 144 S. Urania Neuhausen
1999
Ein graphisch schön gestalteter und informativer Band, der
die einzelnen "Gartentypen" anhand berühmter Beispiele charakterisiert
und die traditionelle Tradition erforscht, die dem jeweiligen Stil zugrunde
liegt: Taoistische, Zen-, islamische-, mittelalterliche- italienische
Renaissance-, englische Knoten- Labyrinth-, und Heilkräutergärten.
Dazu jeweils ein Vorschlag für die Umsetzung eines solchen Gartens
heute mit Pflanzplan. Was haben Labyrinthgärten
mit "heiligen Gärten" zu tun? "Der Weg vom Eingang bis ins Zentrum
galt als Meditation; als Bußübung legte man den Weg kniend zurück"
... Das ausführliche Stichwortverzeichnis hilft schnell, Gesuchtes
zu finden
- Jensen, Kira / Gerlinde Volland / Martina Düvel
u.a. Frauen in der Geschichte der Gartenkultur 75 S. Universität Kassel
2001
Ein Tagungsbericht Erhältlich
hier
- Jesberg, Paul Gerd Besprechung hier: Lust
zum Gartenhaus
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