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(einschl.
Kinderkochbücher)
Gartenküche,
Gourmet-Gardening, ErnährungsfragenViele Hobbygärtner kochen gerne, am liebsten das, was sie
selbst im Garten ("Genussgarten") angebaut haben;
viele Hobbyköche gärtnern gern und ziehen ihre "Zutaten"
(Obst, Gemüse, Rosen, essbare Blüten) selber - empfehlenswerte
Bücher für leidenschaftliche Köche als auch passionierte
Gärtner, die ihren Nutzgarten, Beerengarten - und auch Ziergarten
- beernten! Kochspaß seitenweise... (Obstküche und Gemüseküche siehe Obst!)
Teil 1: Autoren A-K / weiter zu Autoren
L-Z
weitere Gartenküche-Themen siehe : Übersicht
Kochbücher
Ein anregendes Buch, das ist eine
Speise die hungrig macht
(Marie von Ebner-Eschenbach)
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Sorten, Anbau und - Rezepte! Bei Eva Aschenbrenner dreht sich alles um das so genannte „Unkraut“. - hier geht es um Wildkräutersalate, Suppen, Speisen, Tees und Tinkturen, die helfen, den Körper zu entgiften, zu entschlacken, das Blut zu reinigen, zu verdünnen oder neu zu bilden und vieles mehr. Blüten in der Küche anderer Länder, Ernte und Haltbachmachung, Warenkunde von 50 Blumen und Blüten sind die Themen dieses Buches, das dann auch viele Rezepte mit essbaren Blüten (z. B. von Begonie, Glockenblume über Löwenmäulchen, Sommeraster über Topinambur und Yucca bis Zitronenblüte) bietet. Die Rezepte sind geordnet nach Vorspeisen, Hauptspeisen, Desserts, Getränke, Basics wie Essigen, Ölen, Weinen und Sirup). Wichtig auch das Kapitel: "Mit Vorsicht zu konsumieren"! Mit Literaturverzeichnis und Register. Ein Augen- und Gaumenschmaus! Nach einer Einführung über Herkunft und Geschichte, Mythen und Bräuche und botanischen Tatsachen rund um die Walnuss folgen praktische Ratschläge für Ernte, Lagerung und Einkauf, die Darstellung ihrer Inhaltsstoffe (die Gesundheit fördern, den Körper und Geist stärken) und ein Kapitel: "Mythik und Bräuche". Die zahlreichen Möglichkeiten, diese vielseitige Frucht in der Küche einsetzen - als Aperitif oder für Vorspeisen, für köstliche große und kleine Gerichte, Desserts, Kuchen und Torten, Kleingebäck bis hin zu excellenten Likören und Weinen, eingelegten Nüssen und edlem Walnussöl werden von Erica Bänziger im Rezeptteil ausführlich beschrieben.Im Anhang findet man nützliche Adressen , weiterführende Literatur. und das Register.Ein Sach- und Kochbuch! Der Autor lebt in der Provence, wo er ein kleines Hotel mit Feinschmeckerlokal führt und er kocht gern mit allem, was in der Natur sprießt. Und so hat er ein ganzes Kochbuch rund um den traditionsreichen -und Holunder zusammengestellt. Er berichtet kurz über die traditionsreiche Pflanze, die früher "heiliger Hausbaum" war, ihre Mythen, ihr Vorkommen in Märchen usw. und geht dann über in den Rezeptteil. Die Blüten, die bis in den Juni gepflückt werden und einen köstlichen Duft verströmen, als auch die blauschwarzen oder roten Beeren, die Anfang Oktober reifen, lassen sich zu Köstlichem verarbeiten: Gebäck, Kuchen oder Desserts wie Sorbet, Parfait und Holunderbeersuppe. Aber auch Hauptgerichte erhalten durch die Zutat Holunder eine überraschende Note. Der kulinarische Teil wird abgerundet durch Rezepte für Saft, Blüten- und Beerensirup, Blütensekt, Gelee, Konfitüre, Kompott und Chutney. Die umfassende Warenkunde geht auf Botanik und Sorten (weißer, roter und blauschwarzer Holunder) ein, bringt Pflegetipps, Sammeltipps für Blüten und Beeren und berichtet über die Verwendung des Holunders in der Hausapotheke. Nützlich auch der Adressenteil, der auch auf "Holunderfeste" eingeht. 82 farbenfrohe vegetarische Gerichte, die den Jahreszeiten folgen - gefüllt mit Sonne und Lebensfreude. Kochen mit Biolek online... Brigitte von Boch, Chefredakteurin der Zeitschrift „Brigitte von Boch LIVING“, die den Linslerhof in Überherrn /Saarland, wo seit einigen Jahren die Veranstaltung "Gartenträume" stattfindet, liebevoll restauriert hat, lädt in ihrem ersten Gartenbuch ein, Gärten in grüne Wohnräume und stimmungsvolle Kulissen für kleine und große Festlichkeiten (wie Grillparty, spontanes Picknick unter einem alten Baum, elegantes Candlelight-Dinner oder auch Kindergesellschaft) zu verwandeln. Je nach Jahreszeit dekoriert sie zu diesem Zweck Tische und Sitzplätze mit Blumen, Früchten, Gemüsen und Zweigen aus dem Garten und setzt damit auf den rustikalen Charme einer natürlichen Umgebung. Auch wenn die wenigsten Leser einen Garten vom Ausmaß der Autorin haben werden, ist sie in ihrem Buch wohltuend bodenständig geblieben, denn sie zeigt auch unterschiedliche Möglichkeiten für Balkone, Terrassen und kleine Gärten. Und sie verrät dem Leser auch noch ihre Lieblingsrezepte, die sich ohne großen Aufwand als Gartenmenüs vorbereiten lassen. Ein Buch, das dazu einlädt, selbst einzuladen. Schnelle Gerichte und gute Tips zum Hegen und Pflegen von Kräutern, Gemüse und Obst auf Balkon und Fenterbank - prächtig illustriert. Brunhilde Bross-Burkhardt lädt ein, die bunte Vielfalt der "essbaren Botanik" in der Natur (auf Wiesen, Wegrändern) und im Garten innerhalb der verschiedenen Jahreszeiten zu entdecken und schlägt vor, die Pflanzen zu genießen, pur, oder um um Speisen zu verfeinern. Zu diesem auch sinnlichen Vergnügen hält sie rund 60 Rezepte aus uralter Zeit und /oder nach neuesten Erkenntnissen für erfrischende Tees, Bowlen und Sirups, für Kandiertes und Gefrorenes und für blütenreiche Salate bereit. Ob Blüten, Blätter, Früchte, Samen, Knollen, Wurzeln, Nüsse der Pflanzen oder essbare Pilze - für alles hat sie Vorschläge parat.Abbildungen wie z.B. die des Blütensalates oder der Blütenbrote laden geradezu zum Zubereiten dieser Köstlichkeiten ein. Bezugsquellen, weiterführende Literatur und Sachregister schließen das Buch ab. Eßbare Blüten in früheren Zeiten, in der heutigen Küche, Pflanzideen und Rezepte, die Anzucht geigneter Pflanzen, ein Pflanzenlexikon mit den Eigenschaften, Kultur und Verwendung sowie ein gemischtes Register (Rezepte und Sachworte) umfaßt dieser Band. Viele Fotos wurden im Garten der Autorin aufgenommen, der im Rahmen des National Garden Scheme zu besichtigen ist und für den sie mit einem Preis ausgezeichnet wurde. Die 60 Rezepte (Stockrosen-Nektarinen-Salat, Biskuitrolle mit Duftpelargonien...) werden Schritt für Schritt erklärt. Hier gefällt mir besonders, daß die Autorin Tips gibt, wie die "Pflanzenzutaten" auch in Töpfen und Kübeln zu ziehen sind. Es kann also kann auch ein(e) Balkongärtner(in) in den Genuß der herrlichen Rezeptkreationen kommen. Und sie stellt auch gleich Kombinationen vor: z. B. eine Hängeampel mit Rosmarin, Zitronenmelisse, Apfelminze, Zitronenminze, Stiefmütterchen, Mutterkraut, Oregano, Gänseblümchen, Petersilie und Schlüsselblumen - alles in Augenhöhe greifbar ("Naschen ohne Bücken"). Praktisch auch die Liste: "Speisen und Blüten, die gut harmonieren". Ein kulinarisches wie ästhetisches Erlebnis mit seinen 400 brillanten Farbfotos! (Preiswerte Sonderausgabe von: "Blüten zum Reinbeißen, ") w. o. Trauben 80 S. Ulmer Stuttgart 2001 Die Autorin, die eine Heilpflanzenschule betreibt, gibt hier Sammeltipps für die Zutaten der Blütenküche wie Löwenzahn, Kapuzinerkresse usw. und bringt 60 Rezepte aus Blüten und Blättern (z. B. Safranrosenbutter, Veilchensaft, Huflattich-Zabaione). Eingestreut sind Spezials wie"Giersch", "Blaublütige Appetitmacher", "Ideen für die Party". Ein informatives Blütenkochbuch. Im Anhang werden jedoch unter der Überschrift: "Hilfreiche Adressen"ganze 3, im"Literaturverzeichnis" nur 4 Bücher aufgeführt... Marianna Buser bezeichnet sich als gastronomische Quereinsteigerin. Die frühere Arztassistentin ist heute eine leidenschaftliche Köchin mit einem eigenen Partyservice, die, wie auch ihre Mitautorin, Antonia Koch, Hauswirtschaftslehrerin, Kochkurse anbietet. Beide begeistern sich für alte Kultur- und Nutzpflanzen und holen Pflanzen wie Guter Heinrich, Haferwurzel, Kerbelrübe, Pastinake, Kürbis, Gartenmelde und vieles mehr,was früher auf einheimischen Märkten angeboten wurde und zwischendurch völlig verschwunden war, zurück in die Küche. Mit diesem - nach den Jahreszeiten aufgegliederten - Buch stellen sie die saisonale Küche mit den fast vergessenen Gemüsen, Kräutern und Beeren in ihrer Aromen- und Geschmacksvielfalt in kurzen Pflanzenporträts - mit Bild - vor und bieten verschiedene Rezepte dazu an. Rezepte wie Erbsen-Lachs-Terrine im Lattichmantel oder Lammkotelet mit Kümmel-Zitronenthymianbutter und Guten Heinrich wirken - schon durch die appetitmachenden Fotos - verführerisch. Ein Literatur- und Adressenverzeichnis ergänzen dieses schöne Kochbuch für gärtnernde Köche (Köchinnen) bzw. kochende Gärtner(innen). Die zweite Auflage wurde um ein Lexikon ergänzt. Alte Bräuche, Mythen, Rezepte und Interessantes Neben Texten von Dichtern und Philosophen bietet das Buch Rezepte, die mit dem heutigen Warenangebot nachgekocht werden können. Dies ist kein Gartenbuch und auch kein Kochbuch - und doch von beidem etwas - ein Gartenbuch für Genießer, könnte man sagen, denn ähnlich wie bei der Holländerin Lestrieux beginnt die Liebe zum guten Essen hier bereits im Garten. Mit prächtigen Bildern - sowohl praktischen als auch "sinnesfreudigen" - und erzählendem Text geht es um den Jahreskreis dieses Ehepaares. "Freyas Brotsauce" oder die "Lavendel-Plätzchen" verlocken zum Ausprobieren, aber man findet auch die bekannte Brennesselsuppe und den Holunderblütensekt. In diesem Kochbuch vermittelt die Food-Journalistin, die für ihre Kochbücher schon etliche Auszeichnungen bekam, interessante Aspekte zum Thema Ernährung und Kneipp, denn in ihrer Einführung geht es um die Kneipp-Lehre und die fünf Elemente der Kneipp-Therapie ; weiterhin um Bioaktivstoffe in Pflanzen und Lebensmitteln. Dann folgen die fettarmen, vitamin- und ballaststoffreichen, leicht nachkochbaren Rezepte (Snacks, Salate und Suppen / Vegetarische Gerichte / Gericht mit Fisch, Fleisch, Wild und Geflügel / Fruchtig süße Leckerbissen), oft großformatig illustriert. Sie sind alle für 2 Personen berechnet und mit Nährwert-Angaben (Brennwert / Fettgehalt usw.) sowie Anmerkungen zur Wirkung der Zutaten ergänzt. Gesundheitstipps wie "Mit Kräutern würzen - Salz sparen! oder "Warum Wasser trinken so gesund ist" folgen vor dem abschließenden Rezeptregister und Adressenverzeichnis mit Hotels, die Kneipp-Kuren anbieten. Wer einen schönen Garten besitzt, lädt gern Freunde und Familie ein, um ihn gemeinsam mit ihnen zu genießen und dort ein Essen zu servieren. Dieses Buch liefert Anregungen, wie es sich im Garten (oder im Haus) stimmungsvoll mit Familie und Freunden feiern lässt. Delikate Rezepte und ausgefallene Dekorationsideen für Grillabende, Apfelfeste und andere Gelegenheiten laden zum Nachmachen, Schlemmen und Genießen ein. Begleitet werden die Texte von prachtvollen Gartenfotos und historischen Abbildungen. Von Bärlauch über Erdbeeren, Spargel, Rhabarber und Wildkräuter bis hin zu kandierten Veilchen reichen die Freuden, die das Frühjahr bietet. Zahlreiche leckere Rezepte mit Frühlingsblumen und zauberhafte Dekotipps bietet dieses ideenreiche Buch (mit Fotos der Autroin, Register der Rezepte und Literaturtipps), das uns den Frühling "schmackhaft" macht. Den Winter zum Fest für die Sinne machen, das möchte die Autorin in diesem Buch erreichen. Der Winter beginnt bei ihr schon mit Halloween , also Kürbisrezepten, es folgt die Martinsgans und dann geht es nach Häppchenvorschlägen für den Spieleabend im Warmen um weihnachtliche Köstlichkeiten - von der Adventsbäckerei über Feines für Wildliebhaber und Einladung zum Tee mit etlichen Variationen heißer Getränke und Liköre bis zu den festlichen Rezepten für leckere Weihnachtsmenüs. "Mit Genuss" gelangt man mit Cocktails und Longdrinks sowie Ideen fürs Buffet auch in das neue Jahr. Die seit dem Aufkommen von "Dinner for One" fast obligatorische Mulligatawny-Suppe fehlt dabei ebenso wenig wie eine scharfe Mitternachtssuppe. Und für den Morgen danach ist auch gesorgt. Informationen zu den erwähnten Festen, vor allem zu Historie und Brauchtum, Rezeptregister und Literaturverzeichnis ergänzen das üppig bebilderte Kochbuch. Der Vegetarierbund Deutschland e.V. (VEBU) zeichnete diesen Band als "Kochbuch des Jahres 2009" aus. "Überzeugt hat der Sieger unter anderem durch seine liebevoll ausgewählte Rezeptauswahl, wobei der Reiz der Rezepte in der extravaganten Zusammenstellung leicht erhältlicher Zutaten liegt" heißt es in der Pressemitteilung. Das Besondere an ihm ist auch seine Aufteilung, es folgt den verschiedensten Anlässen im Jahreslauf als auch im Leben des Menschen . So gibt es Menüvorschläge von der Vorspeise bis zum Dessert für eine Dinnerparty, für die schlanke Linie, im Freien, zu Festen und "wenn man keine Zeit hat". Etliche klassischen Gerichte kommen im neuen Gewand mit veränderten Aromen und Farben daher und ergeben so auch ein neues Aussehen. Zu fast jedem Rezept sind sehr schöne, qualitativ hochwertige Farbfotos abgebildet. Vegane Speisen sind extra gekennzeichnet sind und im Anhang werden Alternativen zu Produkten aufgezeigt. Mir ist natürlich das Rezept "Gekühlter Milchreis mit Rosenwasser" direkt ins Auge gefallen... Fast 200 vegetrische Rezepte mit vierzig Gemüse- und Obstsorten, die man im eigenen Garten ernten kann, enthält dieses nach Jahreszeiten gegliederte Kochbuch. Von der Kräuterspirale frisch auf den Tisch: Für alle Hobbygärtnerinnen und -gärtner, die ihre Kräuterschätze bestmöglich verwerten möchten und gern abwechslungsreich kochen, bietet das Kochbuch zu ihren Büchern über die Kräuterspirale köstliche Rezepte mit einer Vielfalt an unterschiedlichsten Küchenkräutern. Passend dazu gibt Irmela Erckenbrecht mit einem Funken Humor "gewürzt" viele Tipps zum Trocknen und Einfrieren, zur Herstellung von Kräuteressigen und -ölen sowie zu den kulinarisch interessanten Besonderheiten der einzelnen aromatischen Pflanzen. Natürlich gelingen alle Rezepte aber auch mit Kräutern von der Fensterbank oder vom Wochenmarkt... Kleine, aber feine Themen-Kochbüchlein Ergänzend zu einer Ausstellung in der Nationalbibliothek Österreichs mit dem Titel: "Kulinarische Zeugnisse aus der Österreichischen Nationalbibliothek" erschien dieses Buch des Kurators der Ausstellung, das anhand von Kochbüchern die geschichtliche Entwicklung der Kochkunst und Tafelkultur (vor allem in Österreich) zeigt. Zu den eindrucksvollsten Beispielen zählen u.a. die reich illustrierten Renaissance-Kochbücher des Papstkochs Bartolomeo Scappi oder des kurfürstlichen Hofkochs Marcus Rumpold. In den barocken Kochbüchern finden sich dann auch die raffiniertesten Ideen der barocken Tafelkultur. Diesen jahrhundertealten Bücherschätzen wird die unübersehbare Vielfalt an Kochbüchern im 19. und 20. Jahrhundert gegenübergestellt; die Kochbücher der Kriegszeiten gaben z. B. Auskunft, wie man "nahrhafte" Speisen aus Resten zubereitete, in Wohlstandszeiten wird die Tafel zum Repräsentationszweck. Die Küche als Arbeitsplatz, Schauplatz und Tatort, die repräsentative Dimension des öffentlichen Mahls und seine Inszenierungen, Rituale (Stichwort: Kunst des Tranchierens und Serviettenlegens), Diätetik versus Kulinarik, der Wandel bei den Zutaten, die Kunst des Würzens und Konservierens sowie die Anfänge der Verschriftlichung der Kochkunst und die Speisenzubereitung unter religiöser und medizinischer Kontrolle (Diäten und Fasten) bietet unterschiedliche Zugänge zum vielschichtigen Thema. Für den, der sich dem Thema „kochen“ auf ganz andere Weise nähern will und für Liebhaber alter Kochbücher ein gewichtiges Werk. Euro-Toques (vom französischen toque - die Kochmütze) ist eine Vereinigung von Profiköchen, Sterneköchen und Küchenchefs, die die Verwendung natürlicher Lebensmittel und heimischer Erzeugnisse fördern, eine schonende Zubereitung ohne Geschmacksverstärker praktizieren, um damit die Natur zu bewahren, Kulturlandschaften zu erhalten und letztendlich auch die Verbraucher zu schützen und aufzuklären. Alle Rezepte dieser zwei jahreszeitlich ausgerichteten Kochbücher stammen von Euro-Toques-Profiköchen, sind aber "haushaltstauglich" überarbeitet, überraschend einfach und dennoch raffiniert. Das erste Kochbuch speziell zum Thema Safran (mit ca. 80 Rezepten, Getränke ebenso wie Gerichte) - und dabei nicht nur ein Kochbuch! Frau Fischer-Rizzi, Weltreisende, berichtet, wo Safran wächst, wo er gewonnen und wie er geerntet wird und erzählt die Geschichte des teuersten Gewürzes der Welt. Phantastisch und unterhaltsam die zahlreichen Geschichten und Legenden rund um den Safran - mit meisterhaften Farbbildern illustriert. Freitag, Björn / Michael Piater / Hubertus Schüler Freitag in Deutschland: 10 wunderbare Menüs von Sternekoch Björn Freitag 192 S. m. 50 Abb., davon etliche Farbfotos Becker-Joest-Volk 2008 Der Titel, auf dem der Sternekoch Björn Freitag, der über 15 Millionen Zuschauer jeden Monat im Fernsehen begeistert, bestand und das Coverbild mit den Jakobsmuscheln sind nicht glücklich gewählt. Man assoziert ein Kochbuch für den Freitag, also ein Fischkochbuch, vorzufinden. Dabei hat Björn Freitag für dieses üpig mit vielen hochwertigen Fotos ausgestatette Kochbuch mit großem persönlichen Engagement 10 außergewöhnliche 3-Gänge-Menüs auf Sterne-Niveau aus der feinen deutschen Küche komponiert, die auch dem ambitionierten Hobbykoch gelingen werden. Das Besondere an diesen Menüs sind die zusätzlichen Rezeptabwandlungen für liebe Gäste mit besonderen Ernährungsgewohnheiten Die Rezepte lassen sich leicht abwandeln für Vegetarier und / oder Gluten bzw. Lactose nicht vertragen. Außerdem wird beim Auftauchen eine Rezeptzutat die Mengenangabe noch einmal darunter gesetzt (das wäre allerdings in einer anderen Farbe besser zu erkennen gewesen). Billy Wagner, Sommelier aus dem legendären Monkeys, gibt dazu Weinempfehlungen für Kenner und kleine Anekdoten am Rande - z. B. über die Namensentstehung des Kaiserschmarrn bereichern das Buch zusätzlich. Zudem bietet es auch noch eine weitere pfiffige Besonderheit. Auf der Verlagsseite im Internet lässt sich die Zutatenliste für die richtige Personenzahl berechnen und anstatt eines handgeschriebenen Einkaufszettels einfach ausdrucken. Nicht nur Vorstellung der vielen Sorten, sondern auch Rezepte! Dies ist kein Anleitungsbuch zur Aussaat, sondern eines um die Thematik dessen, war wir essen (das Meiste stammt ja aus Saat). Ist Saatgut ein Kulturgut oder ein Rohstoff? Darf man Saatgut als Ware behandeln, um damit Geld zu verdienen? Samen von Wildpflanzen werden schon seit 10.000 Jahren gesammelt, vermehrt und getauscht, Kulturpflanzen wurden gezüchtet und verbreitet. Das Ergebnis ist ein Reichtum an Sorten, der das bedeutendste kulturelle Erbe der Menschheit darstellt und Grundlage für das Überleben künftiger Generationen bildet. Heute ist das Saatgut die letzte Bastion im Kampf der Agrokonzerne um die weltweite Kommerzialisierung lebensnotwendiger Güter. Ein parasitäres System etabliert sich, das ohne eigene Wirtschaftsleistung Profite von gigantischen Ausmaßen abschöpft und in seiner Gier selbst vor den Ärmsten der Armen nicht Halt macht. Sieben Autoren (Nikolai Fuchs, Tina Goethe, Bertold Heyden, Manfred Klett, Ursula Prall und Petra Kühne) berichten über die fragwürdigen Methoden, durch wirtschaftlichen Druck und politische Einflussnahme, mit Hilfe neuer Technologien und rechtlicher Fehlentwicklungen die Kontrolle über das Saatgut zu erlangen. Sie verdeutlichen die daraus resultierenden Probleme von globalem Ausmaß aus politisch-ökonomischer, sozialer, kulturhistorischer und ernährungswissenschaftlicher Sicht und berichten von ihren Erfahrungen in der Saatgutzucht und Entwicklungshilfe. Im Anhang Literaturhinweise, Adressen zur deutschen ökologischen Saatgutzüchtung und -erhaltung. Für alle, die mitreden und / oder sich engagieren wollen. Sabine Fuchs macht mit zahlreichen geeigneten Rezepten und stimmungsvollen Fotos Lust darauf, in der Küche schnell etwas Leckeres zum Mitnehmen für ein Picknick draußen - im Garten oder Park - zu zaubern. Jedes Rezept endet mit dem Hinweisen auf Vorbereitungsmöglichkeiten der Leckerei und mit der Erklärung, wie man das fertige Gericht am Besten transportieren kann. Nebenbei erfährt man auch noch, dass sich Franzosen und Engländer noch immer nicht einig sind, wer denn nun das Wort Picknick erfunden hat, und das Königin Victoria mit Vorliebe im Freien gespeist hat. Und wenn man das erste Kapitel über belegte Brote gelesen hat, wird man wohl nie wieder behaupten können, dass eine "Stulle" langweilig sei. Ebenso aufschlussreich die Kapitel über Salate, Tapas, Süsses und Getränke. Eingestreut sind Zitate aus Gedichten von Heinrich Heine. So ist dieses Buch nicht nur ein Kochbuch, sondern auch unterhaltsam gestaltet und eignet sich wunderbar als Geschenk - - bei einer Einladung zu einem Picknick zum Beispiel! 24 Rezepte mit Hemerocallis (Taglilien) ! Dieses vegetarische Kochbuch der Wissenschaftsjournalistin, Mutter von drei Kindern, die seit 20 Jahren vegetarisch kocht und sich in der Umweltpolitik engagiert, hat einen ganz ungewohntem Aspekt. Bisher galt bereits die Verwendung saisonaler Produkte aus der Region, möglichst aus ökologischem Anbau, als klimafreundlich. Noch viel mehr zählt aber nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen die Menge der Treibhausgase, die bei der Erzeugung und Verarbeitung von Lebensmitteln entsteht. Fast die Hälfte des Buches nehmen Fakten über die Beeinflussung des Klimas durch ein Produkt ein; dann folgen die bewusst nach den Kriterien der Umwelt- und Klimafreundlichkeit ausgewählten Rezepte, jeweils mit der Co2 Berechnungn. In Klappen vorne und hinten sind die Werte noch einmal nach der Anbauweise aufgelistet Das Apicius-Kochbuch aus der Zeit der römischen Kaiser Augustus und Tiberius gilt als erstes Kochbuch der Kulturwelt und als Vorbild für alle späteren Kochbücher - Mit Nachbildungen alter Kunstblätter, Leisten und Schlußstücke. Zu verschiedenen Themen wie z. B. Rosenblüte, Erdbeerzeit, Cocktailstunde, Natur-Cook, Maritimes oder Piratenparty für die Kleinen finden sich in diesem schönen Bildband Deko-Ideen für die Tischdekoration im Garten - mit Vorlagen, Anleitungen und detailreichen Fotos, die zum Nachahmen einladen. Verwendet werden Gegenstände und Pflanzen, die man in fast jedem Garten und Haushalt findet, dabei kommen auch Fundstücke vom Wegesrand, Wald und Strand sowie ungewöhnliche Behältnisse aus dem Kühlschrank oder auch aus dem Keller zum Einsatz. In diesem wieder liebevoll gestaltetem Buch präsentiert die Autorin Rezepte, überliefertes Wissen und aktuelle ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse zur Wirkung der in Küche und Hausapotheke verwendbaren wilden Früchte und aromatischen Gewürze ("Aromaschätze") in Bild und Text. Schritt für Schritt erklärt, gelingt Hobbyköchen wie Profis die Zubereitung. "Lebe jede Jahreszeit, wie sie kommt. Atme die Luft, trinke, schmecke die Früchte und überlasse dich ihrem Einfluss." Nach diesem Leitsatz von Henry David Thoreau lebt Sylvia Hämmerle, passionierte Gärtnerin, Köchin und Gastgeberin in Österreich, die hier ihres Rezepte - jeweils nach persönlichen Notizen zur jeweiligen Jahreszeit - vom Frühling bis zum Winter vorstellt. Von Holunderblütensorbet über Schokoladenkirschtorte und Kürbiscremesuppe bis hin zu weihnachtlichen Köstlichkeiten machen ihre Rezepte - und Dekorationen - in diesem mit wunderschönen Garten- und Rezeptfotos illustriertem und graphisch schön gestaltetem Buch vor allem jede Einladung zu Festen des Jahreskreises zu einem unvergesslichen Erlebnis. Die gelernte Köchen und Sommelière Ursula Heinzelmann portraitiert das breite Spektrum der Nahrungsmittel, die in unserer kulinarischen Landschaft wachsen (!) und ihre Produzenten. Sie berichtet dabei von der teilweise langen Suche nach den noch "ursprünglich" hergestellten Nahrungsmitteln, die sie schließlich (wieder-)entdeckt hat mit einer praxisbezogenen Warenkunde, ausführlichem Adressenteil und originellen Rezeptideen. Hier geht es geschichtlich und kulinarisch um arabische Gewürze wie Kardamom, Nana-Minze und Sumach. Sie verzaubern Speisen zu kulinarischen Raffinessen, die mit feurigscharfen oder prickelnd würzigen Aromen ein Feuerwerk auf der Zunge entfachen. Auch in Europa sind sie teilweise schon lange fester Bestandteil der gehobenen Küche und verleiten zum Ausprobieren und Genießen. Mit historischen Abbildungen und Fotos, raffinierten Tipps, tradtionellen und neuen Rezepten. 100 verführerische Rezepte nicht nur für Picknicks in der Naturlandschaft, auch für Gartenparties Das Buch erschienaus Anlass der gleichnamigen Ausstellung im Freilichtmuseum Rieck-Haus in den Vierlanden, das sich der Kulturgeschichte der typischen Vierländer pflanzlichen Produkte angenommen hat. Die Botanik des Rhabarbers und seiner Verwandten, seine Kulturgeschichte, Anbau und Nutzung erläutert Torkild Hinrichsen in seinem neuen Buch, ergänzt durch die schönsten Rezepte - überlieferte und moderne -, die einfach nachzukochen sind und mit dem vielseitigen Sommergemüse die heimische Küche bereichern. Kräuter- Obst- und Gemüsedrinks gab`s doch schon immer - wieso wird jetzt von einer "Revolution" gesprochen? Ursprünglich kommen Smoothies (Smooth heißt soviel wie samtig und weich) - wiedermal - aus den USA. Bei Smoothies wird im Gegensatz zu herkömmlichen Säften die ganze Frucht bis auf die Schale und Kerne verarbeitet. Zwar weiß jeder, dass er fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag essen sollte, doch wer hält das ein? Der Smoothie ist also vor allem für diejenigen geeignet, die normalerweise um Salat und Obst einen Bogen machen - zwar nicht als vollwertiger Ersatz, aber doch als "Zwischenmahlzeit" geeignet, um die wertvollen Inhaltsstoffe trotzdem aufzunehmen. Für die Zusammenstellung der verwendeten Gemüse- und Fruchtsorten gibt es keine Regel, Mischungen aller Art sind möglich. Es ist aber kein Durstlöscher (und deshalb nicht unter Getränke eingeordnet)! Die zu kaufenden Smoothies (oft auch als "Energydrinks" gezeichnet) enthalten sehr oft viel zu viel (Frucht)Zucker und Zusatzstoffe - hier springt dieses Buch ein. Bei Selbstgemachten kennt man den Inhalt! Und es verwendet nicht nur Obst, sondern auch Gemüse, Kräuter und vor allem viele Wildpflanzen aus dem Garten. Ein Drittel des Buches nimmt die Einführung in die "grüne Revolution" ein. Dann folgen Rezepte nach Hauptzutaten wie Schafgarbe, Goldrute, Ruccuola, Ringelblume, Vogelmiere usw.). Im Anhang gibt es noch die Kapitel: "Vitalstoffe von A-Z", "Wertvolle Gemüse- und Obstsorten", Essbare Wildpflanzen von A-Z - und "Ungeeignet für Smoothies". Vor dem Kochen schnell noch frische Zutaten und leckere Kräuter aus dem Garten holen: Viele Köche träumen von einem eigenen Küchengarten. Das wunderschön bebilderte Garten-Tagebuch von Kathrin Hofmeister "Gourmet-Gärten" (- das lateinische Wort bedeutet nichts anderes als "üppige Fruchtbarkeit, Luxus") ist Luxus, aber ein erschwinglicher. Katrin Hofmeister begleitet das Gartenjahr von der Planungsphase während der Wintermonate über das Frühlingserwachen , der genussvollen Sommerzeit bis zu den Erntemonaten des Herbstes mit vielen praktischen Tipps und Rezepten auf fast 750 Seiten (die den fast 2 kg wiegenden Band allerdings auch etwas unhandlich machen). Auch Servier- und Deko-Ideen kommen nicht zu kurz, wie zum Beispiel der, einen essbaren Tulpenkelch als Gefäß für einen Nachtisch zu verwenden. Im Anhang befinden sich die Namen und Adressen der dt., engl., ital, niederl. privaten u. öffentl. Gärten sowie Gärtnereien, in denen fotografiert wurde und die man besuchen kann, außerdem ein Verzeichnis der Rezepte (leider kein Register). Lassen Sie dieses Gartentagebuch zu einem täglichen Begleiter und einer Quelle der Inspiration werden... Protokoll eines Selbstversuchs: der Schauspieler Andreas Hoppe, bestens bekannt als schmuddeliger Tatort-Kriminalhauptkommissar, der sich privat für mehrere Umweltschutzprojekte engagiert, berichtet assistiert von seiner Kollegin und Autorin Jacqueline Roussety, von seinem Versuch, sich „regional“ zu ernähren, sprich: nur Lebensmittel zu sich zu nehmen, die aus einem Umkreis von maximal 100 Kilometern rund um den Wohnort stammen oder aus dem eigenen Garten. Schauplätze dieses Experiments sind abwechselnd Hoppes Berliner Stadtwohnung und sein Landsitz in Mecklenburg sowie verschiedene Drehorte. Recherchieren wurde zu seinem Hobby; er besuchte den Bio-Neuland-Metzger, die Vollwert-Bäckerei, Wcchenmarkthändler, Gärtner und viele andere Lieferanten, las Bücher, informierte sich im Internet... In der Rückschau bezeichnet Hoppe das Unterfangen, als "eine emotionale Achterbahnfahrt". Schon am ersten Tag habe er gesündigt, weil er sich außer Stande sah, den heimischen Getreidekaffee runterzubringen. Und als es im Winter zum fünften Mal Grünkohlsuppe gab, sei die Laune schon ziemlich im Keller gewesen. Sein Resümée: local food ist alltagstauglich, macht einen Heidenspaß, doch man kann auch grandios scheitern. Denn wie kommt man nach einem Zehn-Stunden-Drehtag an Tomaten aus der Region? Muss man wirklich seinen Balkon mit Gurken begrünen, oder tut s auch der Wochenmarkt? Am erstaunlichsten fand Hoppe, dass es in der Stadt beinahe leichter war, sich abwechslungsreich aus dem Umland zu versorgen als auf dem Land. Eine nachdenklich stimmende, aber auch kurzweilige, vor allem mit sehr viel Herzblut für Tiere UND Menschen geschriebene Lektüre mit einer Fülle von Hintergrundinformationen,. Martina Kabitzsch, Inhaberin der Berliner Manufaktur von Blythen, in der sehr erfolgreiche sinnliche Verwöhnprodukte und auch Seminare zur Blütenküche angeboten werden, stellt meisterhaft fotografiert von Nikolaus Becker, ausgefallene Menüs mit Blüten vor. Eine Quelle der Inspiration, unabhängig davon, ob man ein komplettes Menü zubereiten möchte oder nur einzelne Komponenten daraus. Darüber hinaus gibt sie eine Einführung in die Blütenküche mit Grundrezepten, wie z.B. Lavendelhonig, Rosenzucker oder Blütenessig sowie zahlreiche Tipps für den Anbau der Blüten im eigenen Garten. Lassen Sie sich inspirieren! Webseite der Autorin Eine Kombination von Garten- und Kochgenuss mit zahlreichen hilfreichen Tipps & Tricks von Erlebnisgärtner und Pionier des Gartentourismus in Niederösterreich, Reinhard Kittenberger und Gourmetkoch Georg Luger. Ein Pflanz- und Ernteplan erleichtert das Anlegen und Pflegen eines "Selbstversorgergartens" für die ganze Familie. Energie tanken bei entspannter Gartenarbeit und Köstlichkeiten aus dem Garten kulinarisch genießen Der Newcomerkoch Damien Klein erschließt mit seinen flippigen Kreationen neue Geschmackswelten. Fisherman's Friend-Suppe, Estragon-Gelatine-Spaghetti mit Zitronen-Curry-Dip, Basilikum-Eis mit Himbeerdressing - Rezepte mit außergewöhnlichen, "verrückten" Zutatenkombinationen. In kulinarische Zeitspannen unterteilt, verraten die Autorinnen nicht nur 130 Rezepte, die Lust auf den Frühling machen, sondern porträtieren auch ihre Lieblingskräuter. Tipps zum Ernten & Sammeln, Informationen zu Inhaltsstoffen, Heilwirkungen sowie Verwendungs- und Zubereitungsmöglichkeiten runden dieses erfrischend frühlingshafte Kochbuch ab. Rosemarie Köhler zeigt, was zwischen 1945 und 1949 im Rheinland auf den Tisch kam. Über 300 Rezepte von Apfelsuppe über Hackbraten ohne Fett und Fleisch sowie Falsche Schlagsahne und Schüsselwurst mit Grütze geben einen Einblick in die Geheimnisse der Notküche. Dazu kommen Erfahrungsberichte, private Tagebucheinträge, Hintergrundinformationen und Notizen aus Zeitschriften und Rezeptheften der Notzeit. Mohn ist vielseitig verwendbar und aus der österreichischen Mehlspeisenküche nicht mehr wegzudenken; jedesmal wenn ich nach Österreich komme, versuche ich möglichst oft die typischenMohngerichte zu probieren, weil man sie doch hier in Deutschland selten so lecker zubereitet findet. Inge Krenn sammelte die Rezepte in ihrem Familienkreis und stellt Klassiker wie Mohnstrudel, Mohnnudeln und Mohntorten, aber auch ein Mohnparfait oder ein Mohn-Kümmel-Gebäck vor. Aufgeteilt hat sie ihr Buch in Nudeln / Strudel / Kuchen / Torten / Kekse. Leider kein Register... Mit diesem Buch habe ich angefangen, mich für die "Blumenküche" zu interessieren... Mehr als 200 essbare Delikassen für wohlschmeckende Speisen und erlesene Getränke aus 60 Pflanzen hat Frau Kräuter, bekannt durch ihr Biogartenbuch in diesem u. a. mit zahlreichen Holzschnitten aus alten Kräuterbüchern ausgestatteten Buch zusammengetragen. Vorläufer zum obigen Buch Dieses Bändchen regt dazu an, sich einen Küchengarten anzulegen, der durch seine ornamentale Gestaltung ein Schmuckstück wird, indem man den Anbau von Obst und Gemüse mit Rosen, Stauden und Blumenzwiebeln kombiniert. Selbst Ungeübten gibt es viele Anregungen und Tips. Die Autorin eröffnete 1980 im bayrischen Bischofswiesen ein inzwischen berühmtes Biohotel mit vegetarischem Restaurant und einer Kochschule. In diesem Buch verrät die Bio-Spitzenköchin mit ihrer Tochter die besten Rezepte aus ihrer Küche. Ob ausgefallene Kreationen, regionale Spezialitäten oder einfache Basisrezepte - alle Gerichte sind natur belassen und bewusst leicht. Nach einer Einführung in die Theorie und Praxis folgen dieRezepte und im Anhang gibt es dann noch Menüvorschläge und Rezepte für Eilige. Es sind aber sehr viele Rezepte mit Reis, Hirse, Roggen usw., die wohl (bis auf Landwirte) kaum jemand im Garten hat, deshalb ist der Titel "Gartenküche"allerdings meiner Meinung nicht ganz passend. |


Aktualisiert am 19.07.2010