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botanische Illustrationensiehe auch: Artikel zur Rose in der Kunst / Blumensprache / Fotografie / Kunsthandwerk / Kunstkalender 2011 / Maria Sybilla Merian / Papeterie / Pierre Joseph Redouté / Rosen
Ein großer Blumenmaler ist gar nicht
mehr denkbar;
es wird jetzt zu große wissenschaftliche Wahrheit verlangt
und der Botaniker zählt dem Künstler die Staubfäden nach,
während er für malerische Gruppierung und Beleuchtung
kein Auge hat."
(aus: Eckermann, Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren
seines Lebens)
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Auslöser für dieses Buch war, so schreibt Anita Albus im Postscriptum, der bilderlose "Katalog der Verkannten, Neuen, Verlorenen, Seltenen, Eigenen", in dem 1938 der "Leidenschaftliche Gärtner" Rudolf Borchardt 169 Blumen zusammengestellt hatte. Sie wählt 24 daraus aus und aquarellierte sie, schrieb kurze Blumen-Porträts über das Schicksal jeder Blume und das jener Menschen, die sie auf ihrem Weg aus der Wildnis in die Gärten der Fremde begleitet haben: Pflanzenjäger und Forschungsreisende, Botaniker und Gärtner, Maler und Liebhaber und ergänzt sie mit Zitaten. In diesem jetzt (1987 erste Auflage) aufwendig gestalteten, in einem herrlichen Einband aus feiner schimmernder Seide, mit einem Hauch Goldschnitt am oberen Rand und nach alter Buchbinderkunst fadengehefteten Buch mit den Bildern- auf extra pigmentiertem Papier wechselt der Schauplatzdes "Schauspiels" von Europa nach Vorderasien und Afrika, führt von Britisch-Kolumbien nach Mittel- und Südamerika, zeigt ausgiebig das Panorama Ost-Asiens und erzählt. Ein wunderbares Buch für für botanisch Interessierte, Pflanzenfreunde, Buchliebhaber und Kunstliebhaber - Reisebeschreibung, botanische Unterweisung und biographische Information zugleich. Wandbilder, Reliefdarstellungen und Gartenskulpturen vermittelt einen Eindruck von der vergangenen Pracht.der Gärten und Parks der Antike Eine Dissertation. Nach einer Einführung über die Geschichte der Blumenmalerei und der Geschichte der Blumen stellt die Autorin 45 Blumenbilder, ihrer Entstehungszeit nach zeitlich geordnet, vor. Es sind auch viele Rosendarstellungen dabei. Vor allem erzählt sie interesssante Einzelheiten über die Bedeutung der Pflanzen in der jeweiligen Zeit. Hier findet man u. a. "Korb mit Primeln" von Jacques Linard, "Die Petersilienernte" aus der Lombardischen Schule, Dürer's "Akelei", "Die Marquise von Guedian" als Flora von Nicolas de Largilliere, "Schwertlilie" von Nicolas Robert, "Die Vase mit Päonien" von Manet, Chagall's "Strauß für die Liebenden", die "Anemonen und gelbe Tulpen" von Matisse, "Der Frühling" von Guiseppe Arcimboldo... Antiquarisch - Bestellmöglichkeit Was machen Künstler mit ihren Gärten? Wie gestalten sie ein öffentliches Gelände oder ihre privaten Gefilde? Welche Botschaft formulieren sie in der Natur unter freiem Himmel? Diese Fragen stellte sich die Kunsthistorikerin und Journalistin Karin von Behr und ging - begleitet von der Gartenfotografin Marion Nickig - auf Entdeckungsreise...- von der Nordsee bis zum Chiemsee, von der Insel Usedom bis Weimar. Eine ganze Reihe der besuchten Anlagenn liegen in Hamburg oder in Norddeutschland und die meisten kann man besichtigen. Es sind private und öffentliche, historische und zeitgenössische, berühmte und unbekannte Gärten von Malern und Schriftstellern, Architekten und Bildhauern vor. Sie hat sie unterteilt in drei Gruppen: Museumsgärten - Stätten der Erinnerung / Private Gärten - Orte der Begegnungen und Öffentliche Gärten - Areale der Avantgarde. Dabei gelingt es der Autorin, Kunstinterpretationen und biografische wie gartengestalterische Details (anschauliche Grundrisszeichnungen) zu verbinden und anschaulich davon zu erzählen.Während die Gärten von Emil Nolde (Hamburg) und Max Liebermann (Seebüll) oder Niki de Saint Phalle in Italien den meisten Gartenfreaks "bekannt "sind, erfährt man erstaunt, daß auch Bertold Brecht , Johann Gottfried Herder und Hans Fallada Gartenliebhaber waren. Und hier findet man - in einem Buch versammelt und nicht weit verstreut in mehreren Publikationen - Informationen über Jenny Holzer`s Black Garden in Nordhorn, Martha Schwarz und ihr Projekt in München-Unterföhring, den von Peter Latz angelegten Industriepark in Duisburg und über Ian Hamilton Finlay`s Entwurf für das Gelände des Max-Planck-Instituts in Stuttgart . Und viele unbekannte Künstlergärten gab es noch für mich zu entdecken... .Gärten von Ulrich Rückriem, Oswald Mathias Ungers, Hans Kock, Monika Metzel, Dietrich Klinge. Im Anhang vervollständigen ein Personenregister und ein Pflanzenregister (!) diesen schönen Band, dessen Texte und die Fotografien von Marion Nickig dazu verführen, die - ja meist zugänglichen Gärten - einmal selbst zu besuchen, was im Zusammenklang mit genauen Adressenangaben und Öffnungszeiten gut zu verwirklichen ist. Also wieder enmal ein Buch mit "Mehrwert" - denn es ist ein Kunst-, Lese- und Betrachtungsbuch, aber auch ein Reiseführer. Besler, Basilius mehrere Bücher hier Gespräche vom 24.4.1982 in Bonn, vom 26.8.1982 in Kempten/Allg. und vom 28.5.1982 in Hamburg aus der Zeit des Beginns der ökologischen Großaktionen von Joseph Beuys. Gesprächsthemen: "7000 Eichen", C.D. Friedrich, Eichenlaubsymbolik, Eiche - Mars und Alchemie, das Keltisch-Germanische, Die Deutsche Frage und die mitteleuropäische Aufgabe, Ökologie und Abholzungen, Die Grünen, Fundamentalopposition, "Politik darf es gar nicht mehr geben!", die Geschichte einer abgesägten Eiche auf dem Kampnagelgelände in Hamburg, Kapitalbegriff und ökologischer Geldkreislauf, Heilen durch ''Kontakt mit Bäumen”, “der aufrechte Gang”, Können Bäume denken? das Leiden als hörbarer Ton in der Welt, der Baum und Christus u.v.a. Über das Kunstprojekt "Die geheimen Gärten Rolandswerth" Die Kuh in der Kunstgeschichte Die Bilder der Fotokünstlerin Annemarie Breu sind authentische Farbfotos ohne weitere Bearbeitung, deren sinnlich-suggestive Farbwirkung durch die besondere Aufnahmetechnik entsteht. Fotografien von Pflanzen, Wolken, Landschaften und mehr, wobei immer die Farbe im Vordergrund steht. Dazu gesellen sich Gedichte von Geibel, Sarah Krisch, Hölderlin und anderen. Etwas ganz Besonderes - ein wahrhaftiger Farbenrausch ausgehend vom Grün als der Farbe des Wachsens und Werdens in der Natur über sommerliche Farbenfülle bis hin zum Violett, die Farbe der Mystik und Transformation, die am Ende den ewigen Kreislauf von Werden und Vergehen symbolisiert. Ein wunderschöner, ungewöhnlicher Kunst- und Geschenkband. Die vollständigen Tafeln mit Beiträgen von Ulla Pellgrü-Gagel und Gotthard Brandler Die beiden gekreuzten Schwerter aus vier Pinselstrichen sind eines der ältesten Markenzeichen der Welt - in Gebrauch seit 1722. Das Unternehmen Meißen ist noch älter: Johann Friedrich Böttger gelang im Auftrag August des Starken die Herstellung von weißem Porzellan. 1710 nahm man die Produktion auf, bald schon wurden die Stücke bemalt. Besonders beliebt unter dem berühmten Meißener Porzellan sind die üppigen Blumendekore (Kapitel: Wiesenblumen auf Meissener Porzellan, Manierblumen, Die Meissener Rose), die Meister ihres Faches auf das strahlend weiße Porzellan mit Hand aufmalen. Illustriert mit bisher noch nie veröffentlichten Arbeitsblättern, Zeichenstudien mit Blüten-Motiven von versierten und auch angehenden Blumenmaler sind in diesem Buch wissenswerte Informationen und Geschichten rund um das Porzellan ud die ihm verbundenen Menschen zusammengetragen. Für Blumenfreunde und Liebhaber schöner Bilder und schönen Porzellans gleichermaßen eine Bereicherung im Bücherregal. Nils Büttner lehrt Kunstgeschichte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und dokumentiert hier chronologisch die kunsthistorische Entwicklung in der Malerei, die zugleich auch eine Entwicklung der Gartengestaltung zeigt. Kontinuität und Wandel des Gartenmotivs (das Pflanzenmotiv ist hier ausgeklammert) spiegeln sich zeitlich vom antiken Rom bis heute in den markant ausgewählten 130, teils doppelseitigen, Bildern, von denen häufig zusätzlich vergrößerte Ausschnitte gezeigt werden, die interessante Details enthalten. Kapitelüberschriften wie "Das Reich der Venus", Welt- und Gnadenbild im Mittelalter", "Hof- Haus - und Liebesgarten", "Maria im Garten", "Bildrhetorik" (Andachtsbilder) und "Die Gärten der Impressionisten" zeugen von der Vielfalt der Themen. Im 19. Jahrhundert wurde das Gartenbild für die Maler, die nicht selten selbst als Gärtner aktiv waren, bei der Erprobung bildnerischer Möglichkeiten und neuer Maltechniken zum ästhetischen Experimentierfeld und Ausdruck eines unmittelbaren, impressionistischen Natureindrucks. Im Anhang des opulenten prachtvollen Bildbandes finden sich noch Literaturhinweise, eine Übersicht: "Künstler und ihre Werke" sowie Register der Personen, Künstler, Werke und Orte. Das in Leinen gebundene Buch wird in einem dekorativen Schuber aus festem Karton geliefert. "Kunst ist die Übertragung seelischer Vorgänge in sinnliche Wahrnehmung." Diesem Gedanken des Schriftstellers Erich Mühsam schließt sich die Autorin, die Geschichte, Kunstgeschichte und Malerei studierte, an und zeigt - mit vielen weiteren Zitaten gespickt - Beispiele von Kunst im Garten. Fündig geworden ist sie in europäischen Gärten etwa in den Niederlanden oder der Toskana und natürlich in ihrem eigenen Garten, wo das alljährliche Ippenburger Gartenfestival Ziel vieler Gartenfreaks ist und in dem berühmte Künstler ihre Werke darbieten Der reich bebilderte Band beschreibt die Wirkung von Skulpturen in der Landschaft und im Garten und ermutigt zur eigenen Kreativität bei der Gestaltung mit Kunstwerken im eigenen Garten. Aus dem Inhalt: Einführung: Auch Schimpansen können malen / Kunst zwischen Kult, Kitsch und Kommerz / Was ist Kunst? / Kommt Kunst von Können? / unst zwischen Magie, Kult und Dekoration / Kunst und Spiel, Kreativität, Schmuck / Kunst und Kitsch / Die Kunst und der Garten an der Schwelle zum 3. Jahrtausend / Feste Regeln und Tabus / Minimalismus in der Gartenkunst / Natur und Kunst im Widerstreit / Das Ende der Schönheit / Poetische Orte der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft / Kunst parallel zur Natur / Träume und Rätsel. In der Einleitung geht es um die Geschichte der Gärten des Barocks und Rokoko in Schleswig-Holstein. Die Pflanzendarstellungen des Kunstmalers Johann Gottfried Simula, die dieser im Auftrag des Reichsgrafen Johann Georg Dernath in dessen Gärten anfertigte, haben die vergängliche Pracht der Blüten für die Nachwelt festgehalten. So erhält man einen Überblick, um welche - vor allem auch exotische - Pflanzen die Adeligen und großbürgerlichen Herren damals wetteiferten. Durch den Konkurs der Dernath`schen Besitzungen geriet das botanische Prachtwerk - bisher in der deutschen Gartengeschichte kaum bekannt - in den Besitz der Botany Library des National History Museum in London. Der vorliegende Band veröffentlicht erstmals eine Auswahl der schönsten Aquarelle. Einen Großteil seines Lebens hat der Münchener Claus Caspari , der 1980 im Alter von 69 Jahren starb, mit dem minutiösen Zeichnen von Tieren, Pflanzen und Mineralien verbracht. Er hat es dabei zu einer Vollkommenheit gebracht wie kaum ein zweiter zeitgenössischer Künstler. Nach dem Abitur wurde der 1911 geborene Münchener zunächst Kunsthändler, spätestens ab 1936 hat er - zunächst in seiner Freizeit als Autodidakt - gezeichnet. Seine Motive waren von Anfang an der Natur entnommen: den Wiesen und Wäldern der Umgebung - oder sie spiegelten besondere Eindrücke eines Urlaubs wider, vorzugsweise am Gardasee. Etwa 1948/1949 fasste er dann den Entschluss, sich ausschließlich der Malerei zu widmen. Im Kronen-Verlag Hamburg erschienen dann ab 1951 umfangreiche Tafelwerke von Claus Caspari. Er illustrierte Bücher für Droemer Knaur, Kosmos und BLV, darunter so bekannte Werke wie die Alpenflora von Hegi oder den BLV Pflanzenführer mit über 1150 Arten. Er malte Blumen, Pilze, Insekten und Fische, aber auch Schnecken und Mineralien. Wichtigstes Anliegen war ihm stets die detailgetreue und dennoch lebendige Wiedergabe. Er arbeitete eng mit dem damaligen Technischen Leiter des Botanischen Gartens in München, Gartenoberamtmann Wilhelm Schacht zusammen und besaß sogar einen eigenen Schlüssel zu den Gartenanlagen. Seine ausgewogene, naturgetreue Darstellungsweise brachte ihm viele Bewunderer ein - und die Möglichkeit zu verschiedenen Ausstellungen, darunter in der renommierten Hunt Botanical Library in Pittsburgh / USA. Claus Casparis Blumenbilder sind einzigartig: besonders detailgenau, mit plastischer Wirkung, in harmonischen Farbkompositionen. Einen kleinen Querschnitt seines Werkes zeigt dieser Band - Reproduktionen der filigranen Blumenbilder auf großformatigen Bildtafeln in brillanter Wiedergabe, von Orchidee über Passionsblume bis zur Schwertlilie 1 hochwertiger Kunstdruck ist als Beilage eingefügt. Für schöner Pflanzenzeichnungen! Vom 11.4.2006 bis 1. Mai 2006 wird eine Ausstellung "NaturSichten" - Heimische und exotische Pflanzen - Gemälde des Münchner Malers Claus Caspari (1911-1980) im Botanischen Garten München-Nymphenburg stattfinden. Publikation anlässlich der Ausstellung in der Casa di Goethe, Rom Presidenza vom 30. Januar bis 22. April 2007 Die Chinesische Flora des polnischen Jesuiten Michael Boym ist die erste Darstellung der chinesischen Pflanzen - und - was im Titel nicht zum Ausdruck kommt - Tierwelt. Mit 21 Pflanzen und 8 Tiere stellt Boym nur die, wie er sagt, ahuptsächlichsten Früchte, Bäume und Tiere der Chinesen und Inder dar. Eine der wenigen kolorierten Exemplare liegt dieser Edition zugrunde. 64 Abbildungen des Originals der universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg - mit bis in die Antike zurückreichenden sagenhaften Geschichten Weder über den Autor noch über das äußerst seltene Werk aus dem Jahr 1616 ist viel bekannt. Neben 71 Pflanzenabbildungen (u. a. ein Schneeglöckchen), wovon 18 Blatt auch Tiere oder Menschen zeigen, enthält das Werk drei szenische Blätter, eine Seite mit Destilliergefäßen und eine Memento-mori-Darstellung. Der Kultkünstler Christo [Wladimirow Jawaschew] realisierte zusammen mit seiner Frau Jeanne-Claude (1935-2009) Verhüllungsaktionen an Gebäuden und Großprojekte in Landschaftsräumen, wovon vor allem die Verhüllung des Berliner Reichstags im Jahre 1995 populär wurde. Interessante Projekte: "Wrapped Walk Ways" war eine 4.5 km lange Verhüllung von Fußwegen im Loose Park in Kansas City. "Wrapped Trees"verhüllte in Riehen nordöstlich von Basel im Berower Park der Fondation Beyeler 178 Bäume und "The Gates" bestand aus insgesamt 7503 Toren auf den Wegen des Central Park in New York City. Mit Tafeln aus Pflanzenbüchern des 16.-19. Jhdts. Nachwort von Suzanne Koranyi-Esser Katalog zur Ausstellung: "Blumen für das Kaiserhaus" in Hamburg. Johann Knapp war zu Beginn des 19. Jahrhunderts Kammermaler am österreichischen Hof. Nach seinem Tod setzte sein Sohn Joseph, ebenfalls Botanikmaler, die bildliche Dokumentation der Sammlungen und Pflanzenbestände des kaiserlichen Gartens fort. So entstand ein umfangreiches Werk mit filigranen Darstellungen von Früchten, Rosen, Alpenpflanzen, einheimischen und exotischen Garten- und Orangerie-Zierpflanzen, Tierstudien und Pilzbildern. Moritz Michael Daffinger (1790 in Wien geboren, 1849 gestorben) erlernte die Kunst der Porzellanmalerei in der Wiener Porzellanmanufaktur, besuchte die Akademie der bildenden Künste und arbeitete dann ab 1812 als freischaffender Künstler. Als Porträtminiaturist der vornehmen Gesellschaft erlangte er Berühmtheit; ab 1841 widmete er sich fast ausschließlich der Blumenmalerei. Bis zu seinem Tod malte er über 500 Blumenaquarelle, die sich besonders durch naturgetreue und feine Wiedergabe auszeichnen und heute auch von wissenschaftlicher Bedeutung sind. Blumenaquarelle des berühmten österreichischen Porträt- und Pflanzenmalers aus der Zeit des Biedermeiers, dessen Orginale das Kupferstichkabinett der Akademie der bildenden Künste in Wien bewahrt; mit Pflanzenbeschreibungen. Aus dem Verlagstext: Spaziergang durch Frank Darius Umwelt - alltägliches Gelände, in dem natürlich Verwurzeltes gekreuzt mit kultiviert Entwurzeltem eigene Blüten treibt. Ein oulentes Werk über die osmanische Keramik mit ihren naturalistischen Blütenkompositionen und Pflanzendarstellungen. Nicht ein reiner Kirchenführer dieser bedeutenden Kirche, sondern eine Beschreibung der mehr als 600 Heilpflanzendarstellungen der Decke dieser Kirche, noch aus mittelalterlicher Zeit stammend und somit eine der ältesten Darstellungen dieser Art in Deutschland. Sehr viele Farbaufnahmen einzelner, ausgewählter Heilkräuter mit Erklärung. Prof. Dressendörfer ist als Apotheker ein ausgewiesenen Kenner dieser Pfanzen. Julia Droste-Hennings verknüpft in diesem Bildband mit seinen stimmungsvollen Fotografien ihre 21 beschreibenden Garten-Spaziergänge durch die Provence, ein Mekka der Künstler seit langer Zeit, mit einer kurzen Biografie der Gartenbesitzer. Auf diese Weise öffnet das Buch nicht nur die Türen zu meist nicht zu besichtigenden Gärten, sondern gewährt dem Leser auch Einblicke in das Schaffen des jeweiligen - berühmten oder weniger berühmten - Künstlers (z. B. Bernar Venet, Ben Vautier, Mario Ciampi,Dominique Lafourcades). Ob sie nun von den Künstlern selbst erschaffen oder durch ihre Werke geprägt sind - diese Gärten sind jedenfalls sehr individuell und unverwechselbar. Die 34 interessantesten der bedeutenden Naturstudien werden in diesem Band in hochwertigen Reproduktionen abgebildet und beschrieben. Ein Essay porträtiert Dürer als passionierten Beobachter seiner Umwelt und zugleich als einen genialen Zeichner. Ein schönes und anspruchsvolles Geschenkbuch! Koreny, Fritz Albrecht Dürer und die Tier- u. Pflanzenstudien der Renaissance 278 S. Prestel München 1985 Viele Jahrhunderte haben seefahrende Abenteurer und Botaniker unzählige Pflanzenarten, auf die sie bei ihren Reisen stiessen, in ihre Heimat gebracht oder geschickt. Ihren Forschungen und ihrem Eifer verdanken wir die heutige grosse Artenvielfalt. Die Londoner Royal Horticultural Society, gegründet 1804 und heute noch bestehend, hat ein stattliches Archiv angesammelt, in dem Generationen floraler Einwanderer aus aller Herren Länder dokumentiert sind. Brent Elliott, heutiger Archivar der Royal Horticultural Society und Autor mehrerer erfolgreicher Bildbände über englische Gartenbaukunst, stellt einen Teil dieses Archives in diesem Prachtband vor und erzählt dabei die Geschichte der Pflanzen, die den Weg nach England fanden - von der Sonnenblume aus Amerika bis hin zum Hibiscus aus dem fernen Osten. Er teilt dabei auf nach der Herkunft der Pflanzen: Europa/ Türkei und naher Oten/ Afrika/ Ferner Osten /Australien, Ozeanien. Interessant zu lesen auch seine Ausführungen zur Systematik der Pflanzen und die Kurzbiographien der Künstler und Sammler. Betrachtet man die botanischen Illustrationen (zeitgenössische Darstellungen ab dem 17. Jhdt.) dieses Buches, meint man fast, die Künstler hätten mit ihren Farben zugleich den Blütenduft eingefangen. Dieses opulente, gewichtige Werk, zu einem angenehmen Preis erhältlich, ist das Richtige für Liebhaber farbenprächtiger Blumen- und Pflanzaquarelle und botanisch-geschichtlich Interessierte. Jetzt als preiswerte Sonderausgabe! Katalog zur Ausstellung Ausstellungskatalog - Werke aus dem Bestand des Kupferstichkabinetts, Staatliche Museen zu Berlin. Mit einem Beitrag von Frauke Berchtig Der Künstler, Jahrgang 1955, dessen Arbeiten unter anderem im New Yorker Museum of Modern Art, im "Museum Ludwig", Köl und der Staatsgalerie Stuttgart ausgestellt sind, ist bekannt als einer der letzten, der in der Fotografie die Technik der Heliogravur beherrscht. Mit "Roses" ist der Fotograf, Maler und Bildhauer jedoch einen ganz anderen Weg gegangen. Unter der Verwendung von Scanner und PC, Wasser, Eis, Licht und gemalten Hintergründen sowie Daten aus einem riesigen Fundus von Detailzeichnungen entstanden hyperreale Rosen in der Welt der Pixel. Katalog zur Ausstellung 2008 Leonhart Fuchs (1501-1566), zu dessen Ehren die Gattung Fuchsia ihren Namen trägt, mit seinen in vielen Sprachen erschienenen Kräuterbüchern neben Otto Brunfels und Hieronymus Bock als einer der drei "Väter der Botanik" bezeichnet, feierte in diesem Jahr seinen 500. Geburtstag. Sein "New Kreüterbuch" oder "New Kreuterbuch“ erschien 1542 in lateinischer Sprache (De historia stirpium commentarii", übersetzt "Kommentare zur Geschichte der Pflanzen"), die erste deutsche Übersetzung 1543. Dieses klassische Werk der botanischen Literatur enthielt eine systematische Darstellung von rund 400 Wildgewächsen und über 100 Nutz- und Zierpflanzen, zum ersten Mal methodisch beschrieben - mit der Berücksichtigung des Standortes, mit botanischen Beschreibungen, Blütezeiten und medizinischen Verwendungsmöglichkeiten ("Krafft und Würckung"). Illustriert war das Kräuterbuch, das somit vor allem die damalige Flora rund um Tübingen darstellt, mit 512 meisterhaften Holzschnitten. Als eines der frühesten gedruckten Bücher enthielt es auch die Porträts der Illustratoren. Die Bilder bestechen heute noch vor allem durch die Exaktheit der Wiedergabe, wenn man bedenkt, daß den Künstlern und Wissenschaftlern der damaligen Zeit ja keine Sehhilfen wie etwa Lupen zur Verfügung standen. Die Autoren dieses Buches, das sich mit den Kräuterzeichnungen von Fuchs befaßt, sind Apotheker und widmen sich seit vielen Jahren der Kräuterliteratur. Durch Vergleiche der Bilder mit veröffentlichten Holzschnittabbildungen in Kräuterbüchern anderer Autoren und getrockneten Pflanzensammlungen konnten neue Bildvorlagen für die Handschrift ausgemacht werden und erstmals war es möglich, anhand der Signaturen und der Malstile der bekannten Künstler Füllmaurer, Meyer, Ziegler und Speckle alle Aquarelle zuzuschreiben und so ihre Entstehungszeit einzuengen; dem Leben der vier Künstler widmen sich einzelne Kapitel. Das Buch enthält eine komplette Bestimmung der über 1500 Pflanzenaquarelle der Fuchs`schen Kräuterbuchhandschrift sowie verkleinerte Schwarzweißabbildungen dieser Bilder; hierzu wurden Werke u. a. von Linne, Willdenow , Sprengel und Marzell herangezogen. Ausführungen zur Entstehung der Handschrift und zu ihrem weiteren Schicksal sowie zu der Geschichte der Gärten, aus denen die Pflanzen stammen, schließen sich an. 32 Farbseiten von den Vorzeichnungen der Wiener Handschrift und des Fuchs`schen Handexemplares der deutschen Kräuterbuchausgabe von 1543 tragen zu einer ausgewählten Illustrierung bei. Das umfangreiche Vorwort der lateinischen Kräuterbuchausgabe von 1542 und die Hizlersche Leichenrede (erstmals in dt. Sprache), runden das Werk ab. Ein "Schau-und Lesebuch" für Nichtbotaniker und Pflanzenliebhaber, ist es vor allem auch ein für Botaniker wichtiges Grundlagenwerk. Siehe auch: Kurzporträt Leonhard Fuchs Gouachen, Aquarelle, Pastelle und Ölskizzen gemalt im Garten in Gelting ; Arbeiten aus den Jahren 1988 - 1992) Mit Gedichten von Rose Ausländer, Günther Eich und Rainer Maria Rilke w. o. Gärten und Landschaften 115 Gouachen, Aquarelle, Pastelle und Ölskizzen aus den Jahren 1979-1999 - 144 S. Galerie Peerlings 2000 w. o. Metaphern der Flora Aquarelle, Pastelle, Ölskizzen 143 S. Galerie Peerlings 1995 Mit Texten von Rose Ausländer, Gottfried Benn, Rainer Maria Rilke Friedrich Rückert Wunderbare, unterhaltsame und lehrreiche Bücher, vor allem auch für kunstgeschichtlich interessierte Gartenfreunde. Der katalonische Künstlerarchitekt als Designer und Innenraum- sowie Landschaftsgestalter. Das Gesamtwerk des berühmten Architekten und Künstlers, Leben und Schaffen. Lucas Reiners Bilder kommunizieren über das ästhetische Vergnügen an der Malerei und über ihren Gegenstand, den Baum. Wer Los Angeles kennt, kann die "Leerstellen" des Bildes schnell besetzen. Die Bäume sind schief, geschunden, merkwürdig getrimmt, zurechtgestutzt vom Verkehr, vom Lastwagen gestreift, beschnitten, um Sicht zu schaffen auf Reklametafeln, entfremdet durch Weihnachtsschmuck oder Graffiti. Fragil, doch zäh. Um Raum ringend: zur Seite gegen die Häuserwand, nach oben gegen Stromleitungen. Dieser faszinierende Zyklus erzählt vom Verhältnis des Menschen zur Schöpfung, der Domestizierung der Natur durch die Zivilisation, vom Überleben im urbanen Kontext. Anschauen, Sich-hinein-versenken, innehalten - ein Seh-Erlebnis! Die in diesem Band gezeigte Kunstwerke aus 58 Museen und Privatsammlungen belegen die Karriere der Tulpe von der orientalischen Wildpflanze zur exotischen Kostbarkeit, von der botanischen Rarität zum artifiziellen Sammlungsobjekt und vom bedeutungsreichen Symbol zum lebendigen Sympathieträger Porträt über den schottischen Künstler Andy Goldsworthy und seine Naturkunstwerke. Auf den brillanten Farbtafeln des bekannten Blumen malers A. Goossens aus Brüssel 1901 wird in diesem - z Tafelwerkder Stand der Blumenzüchtung jener Zeit eindrucksvoll dokumentiert. Die viersprachigen Texte (Niederländisch, Englisch, Französisch, Deutsch) vermitteln dazu interessante kulturgeschichtliche, züchterische und gartenpraktische Informationen. Katalog zur gleichnamigen Kunstausstellung im Gustav-Lübcke-Museum /Hamm Von der Welt der mystischen Beziehungen zwischen Mensch und Natur im Altertum Mit wenig Text, aber eindrucksvollen Fotografien werden vorgestellt: die Swarovski Kristallwelten in Wattens/Tirol, der Meteorit im RWE Park Essen, der zur Weltgartenschau in Berlin 1985 geschaffene Garten, die Installierung im Schloß Schönbrunn 1992 und schließlich seine Privatgärten in Wien und Gardone/ Riviera. w. o. Meteorit im RWE- Park Eine Verwirklichung Brandstätter Wien 1998 Sinnlich speisen, glücklich flanieren, märchenhaft feiern, einzigartig wohnen und tief Atem holen in einem italienischen Paradies - der traumhafte Bildband entführt in Andre Hellers Traumvilla und Garten am Gardasee Erläuterungen zu Pierre Bonnards Wandschirm von 1896 : "Die Familie Claude - Terrasse im Garten" Günther Hermann aus Gießen, deutscher Maler und Grafiker führt in seiner Kunst-Akademie über Gartenmalerei den Gartenliebhaber und Künstler in einer Art 'Malreise' durch die schönsten Gärten Europas (Claude Monets Garten in Giverny, Park der Villa Lante in Bagnaia und viele andre); das einführende Kapitel in beleuchtet die Geschichte der Parkanlagen in Europa. In den faszinierenden Gemälden und Radierungen gelingt es dem Künstler, die Atmosphäre und Magie dieser außergewöhnlichen Gärten einzufangen. In seinen begleitenden Texten teilt er Wissenswertes über die Gärten mit und verrät, mit welchen Maltechniken und Hilfsmitteln eine stimmungsvolle Landschaftsmalerei auch im eigenen Atelier nachvollzogen werden kann. Sowohl für diejenigen, die Anregungen für ihre Malerei suchen als auch für Gartenfreunde, die gern - mal anders - visuell auf Reisen begeben, zu empfehlen. Erotische Skulpturen sind aus der europäischen Gartenkunst nicht fortzudenken. Sie sind fast ausnahmslos vom antiken Mythos inspiriert: Venus und Amor, Athene und Diana, Apoll, Bacchus, Zeus und eine Unzahl von Nymphen erfüllen europäische Parks mit Leben. Sie säumen Alleen, stehen am Ende von Sichtachsen oder bilden den Mittelpunkt von Wasserspielen. Die Autoren sind jahrelang kreuz und quer durch Europa gereist, um sie in Gärten und Parks zu porträtieren, um sie aus dem Blickwinkel der Erotik festzuhalten. Sie lassen sich ein auf das sinnliche Spiel von Licht und Schatten, gleiten mit dem Auge ihrer Kamera über geschwungene Körperformen und machen Halt an erogenen Zonen. Texte griechischer und römischer Autoren von Apollodor bis Homer, von Ovid bis Sappho, die Liebesabenteuer auf dem Olymp besingen, machen das Buch außerdem zum Lesebuch für Freunde antiker Dichtkunst. Im Anhang ein ausführliches Literaturverzeichnis und Adressenverzeichnis der Parks sowie Namensverzeichnis mythischer Gestalten (dt., griech. u. latein). Lavabo hortum meum (Ich werde meinen Garten begießen) - Disssertation. Seit 1985 setzte sich Ekkehardt Hofmann intensiv mit dem Aquarellmalen, dem Zeichnen und der Acrylmalerei auseinander und ist seit 2002 als freischaffender, von Oskar Koller und Bernhard Vogel beeinflußter Künstler tätig. Seine Kenntnisse gibt er seit 1990 als Dozent weiter, leitet Malseminare im eigenen Atelier und organisiert Malreisen in die verschiedensten Länder. Dabei sind für ihn die Farben der Blumen Quelle der Inspiration und Medium in einem. Alle in diesem Titel vorgestellte Bilder, mal poetisch, mal expressiv, zu deren Bildaufbau und Komposition sowie Entstehung er viel Wissenswertes für "Nachahmer" zu erzählen weiß, sind eine farbenprächtige Hommage an die Künstlerin Natur und zeigen die Liebe des Künstlers zu Flora und Fauna. Zusammen mit den ausgesuchten Blumenfotografien, die den Bildern an die Seite gestellt wurden, ist dies Buch ein visuelles Erlebnis nicht nur für künstlerisch Interessierte, sondern auch für Pflanzenfreunde. Webseite des Autors In gemeinsamer Arbeit mit Mitarbeitenden des Heimes und Werkbetriebs realisierten die Wiener Künstlerinnen und Zwillingssschestern in der Klosteranlage verschiedene Gärten, welche die handicapierten Angestellten nach ihren eigenen Vorstellungen entworfen hatten. Entstanden sind acht verschiedene Gärten, die so unterschiedlich sind wie ihre Schöpfer und Schöpferinnen, deren Entwicklung über zwei Jahre festgehalten wurde. Das Kunstwerk ist lediglich ein Teil, nicht Ergebnis der eigentlichen Arbeit - die vorliegende unkonventionelle Publikation widerspiegelt diese unkonventionelle Haltung. Schöner Geschenkband mit "ökologischen" Zitaten des Künstlers Zum 80. Geburtstag Hundertwassers - Schmied, Erika u. Wieland Hundertwassers Paradiese Das verborgene Leben des Friedrich Stowasser 205 S. Knesebeck 2003 Die Orangerie („Pomeranzenhaus“) des Belvedere in Wien - in der Barockzeit zur Unterbringung exotischer Gartenpflanzen genutzt - wurde anlässlich der Schau generalsaniert und wird künftig für einen regelmäßigen Wechselausstellungsbetrieb zur Verfügung stehen. Das Buch zum ersten Ausstellungsprojekt im Jahr 2007 von Dr. Agnes Husslein-Arco, der neuen Direktorin der Österreichischen Galerie Belvedere spannt chronologisch angelegt einen Bogen mit 120 Werken vom Mittelalter über die Renaissance, Barock, Biedermeier und Jugendstil bis in die Gegenwart. Von der Madonna im Blumenhag von Martin Schongauer Claude Monet, Gustav Klimt, Van Gogh, Emil Nolde, Edvard Munch bis zu Arbeiten von Friedensreich Hundertwasser, Max Weiler, Rudolf Hausner, Mark Quinn, Fischli & Weiss , Candida Höfer und Emil Jakob Schindler werden berühmte Bilder (hauptsächlich aus dem Bestand des Museums, ergänzt durch Leihgaben aus dem In- und Ausland - zum Thema Garten gezeigt und textlich erschlossen und in den geschichtlichen Zusammenhängen erläutert. Ein opulentes Bilderbuch, sowohl für Kunst- als auch für Gartenfreunde; leider kein Register.... In schönen farbigen Abbildungen der originalen Gemälde, Fresken etc. werden hier die wichtigsten Pflanzen und Tiere zuzüglich ihrer Attribute vorgestellt. Im Haupttext wird kurz erklärt, weshalb das/die besprochene Tier/ Pflanze zu seinem / ihrem "Haupt"attribut kommt, außerdem findet man weitere Bedeutungen, wofür das jeweilige Tier/ die betreffende Pflanze steht. |

