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botanische Illustrationensiehe auch: Blumensprache / Fotografie / Kunsthandwerk / Kunstkalender 2011 / Maria Sybilla Merian / Papeterie / Pierre Joseph Redouté / Rosen
Man muß die Natur nicht reproduzieren,
sondern präsentieren... Durch was? Durch gestaltende farbige Äquivalente...
Die Kunst ist eine Harmonie parallel zur Natur. (Paul Cézanne,
1839-1906)
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Ausstellungskatalog Diese Publikation zeigt mit mehr als 60 Werken sowohl Anselm Kiefers erste Arbeit "Heaven", als auch jüngst entstandene Aqurarelle und zahreiche weitere rare Frühwerke, die der Künstler speziell für diese Publikation angefertigt hat, genauso wie ein Interview mit Anselm Kiefer [Klee]Bern Zentrum Paul Klee (Hrsg.) In Paul Klees Zaubergarten 208 S m. 200 Farbabb. Hatje Cantz 2008 Die Darstellung von Gärten und Parks, reale Orte wie der Ilmpark in Weimar, den er täglich auf dem Weg zur Arbeit durchquerte oder der Wasserpark in Wörlitz, das Gartenreich Dessau-Wörlitz , aber auch imaginäre, mal verträumte, mal exotisch-fantastische, zuweilen auch bedrohliche Pflanzenwelten: die Natur nimmt einen breiten Raum im Werk Paul Klees (1879 -1940) ein, denn sie war ihm zeitlebens eine unerschöpfliche, blühende Inspirationsquelle. Auf Spaziergängen sammelte er oft Blumen, Gräser und Blätter, vereinte die Gewächse in einem Herbarium und bestimmte sie sachkundig.1938 malte er "Insula dulcamara" - das größte von ihm vollende Bild, wobei er wahrscheinlich die Heilpflanze Solanum dulcamara meinte. In den letzten Schaffensjahren wurden dann Früchte aller Art zu wichtigen Bildmotiven. Der ganze Facettenreichtum der Pflanzenwelten sind in diesem großzügig bebilderten Kunstband vereint, dessen informative Kapitel wie "Paul Klee und die Pflanzenwelt - eine Chronologie", Paul Klees Zwiesprache mit der Natur", "Carl von Linné und Paul Klee - eine Gegenüberstellung". Im Anhang folgt ein Verzeichnis aller abgebildeten Werke und eine Bibliografie. Pflanzendarstellungen aus vier Jahrhunderten aus dem Fundus des Londoner Natural History Museums, erstmals veröffentlicht Der Autor erschließt an Hand der kostbaren Miniaturen der Handschriften des Rosenromans aus dem späten 13. Jahrhundert sowie dem 14. und 15. Jahrhundert die Vielfalt des bildsprachlichen Gehalts. Der Künstler stellt hier seine Lieblingsmotive vor: Blumen, Gärten und Bäume und berichtet von prägenden Jugenderlebnissen. Minibüchlein Kunsthistorische Betrachtung Die Pflanzenbilder sind den Beständen der Universitätsbibliothek Braunschweig entnommen. Antiquarisch: Bestellmöglichkeit Herausgegeben von der Kunststiftung d. LGT Bank Liechtenstein u. den Sammlungen des Fürsten von Liechtenstein, Vaduz. Der Autor, Direktor am Botanischen Garten und Botanischen Museum Berlin-Dahlem hat für diesen Band den akribisch wissenschaftlich verfaßten 120 -seitigen Textteil über die Entstehung des Liechtensteiner Codex in ihrem kulturhistorischen Rahmen verfaßt. Um 1770 erschien die "illuminierte Sammelhandschrift der Brüder Bauer auf Papier in 14 Bänden im Format 35x30 cm" als "Liber regni vegetabilis" (Buch des Pflanzenreichs). Auf 2748 Abbildungen werden etwa 3100 Pflanzen aus fünf Kontinenten dargestellt. Die Brüder arbeiteten jeweils bis zu ihrem Weggang aus der Heimat an dem Florilegium: Joseph bis 1781, Ferdinand bis 1786 und Franz bis 1788. Andere Illustratoren, Jacob Walter und Stanislaus Figenschuh, brachten das Werk schließlich zu Ende. Zum "Codex Liechtenstein" wurde das Werk, als Boccius es dem Fürsten von Liechtenstein schenkte, der im Gegenzug das Spital unterstützte. Seit der Fertigstellung um 1805 aufbewahrt in der Fideikommissbibliothek der Fürsten von Liechtenstein in Wien, wurde der Codex 1944 zunächst zusammen mit dem immensen Kunstbesitz der Familie Liechtenstein in Bergwerken im Salzkammergut ausgelagert und gelangte 1945 über die Insel Mainau und Bregenz nach Liechtenstein. Heute wird der bisher noch nicht ausgestellte Schatz im katastrophensicher ausgebauten Bergfried des Schlosses von Vaduz aufbewahrt. DGG Buchpreis 2001 Ein Prachtband ohnegleichen - der allerdings auch seinen Preis hat! Neben zeitgenössischen Aquarellen aus der Zeit der Rosenkaiserin Josephines und 120 Blumenbildern von Pierre Joseph Redoute, (der ihre Blumen aus dem berühmten Garten in Malmaison in seinen phantastischen Bildern festhielt für die Zukunft) enthält das Buch einen kurzen Fotoessay von Marina Heilmeyer über Schloss und Park heute. Mehr als 200 Jahre nach der erstenWeltreise von Kapitän Cook, die ihn auch an die Ostküste Australiens führte, erfolgt erstmalig der Druck der Kupferstiche nach den Pflanzenabbildungen von Sydney Parkinson, die den Sammlungen der beiden mitreisenden Nat urwissenschaftler Joseph Banks und Daniel Solander zugrunde liegen. Mit Literaturverzeichnis und Register. Kleines, aber informatives Heft.. Deutsch, Englisch, Französisch "Darstellung des Blumenbildnisses von seinem ersten Erblühen in der Spätzeit der Antike über d. Blumendarstellung in Ostasien und dem langsamen Sichentfalten der Blumenmalerei in der neueren europäischen Kunst bei Dürer und den holländischen Meistern bis zur Sachlichkeit der Gegenwart"... Hans Langner, ein vielseitiger Multimediakünstler, der seit seinen spektakulären Kunstaktionen in Hongkong, bei denen er sich in einen Vogelmenschen verwandelte, diesen Beinamen "The Birdman" trägt, macht sie in diesem Geschenkbuch mit seiner Vogelschar der besonderen Art bekannt: bunt und gute Laune verbreitend. Carl Larssons Zeichnungen, Vignetten und Aquarelle von den Kindern begleiten den Leser auf dieser Zeitreise in die Sonne des Nordens. Karins Blumen-Arrangements, Design-Ideen für Textilien, Porzellan und Möbel begeistern noch heute nach rund 100 Jahren. Auch ihre Koch- und Back-Rezepte, ja sogar die Briefe an ihre Mutter lassen jeden Tag neue und frische Lust am Alltag entstehen. Um sich am Leben zu erfreuen, braucht es nur bescheidene Mittel, einen Blick für Farben, für die Natur, für Formen, verbunden mit dem Willen, auch kleine und einfache Dinge wahrzunehmen und liebzugewinnen. Das ist die Botschaft der Larssons, und das ist die Kunst der Larssons. 65 Portraits von Pflanzen, die als allgemein als 'Unkraut' gelten - von Abisskraut über Eisenkraut und Hasenlattich bis zu Pfaffenhütchen und Windenknöterich. Jedem der 65 Portraits ist eine Doppelseite gewidmet, die neben mehreren Aquarellen der Autorin in verschiedenen Ansichten der Pflanze ein fotografisches Abbild und einen kurzen Text bietet. Die qualitätvolle Ausstattung des Buches macht es auch zu einem schönen Geschenk für den botanisch interessierten Augenmenschen. Erste Rosenbildersammlung überhaupt. Mary Lawrence war eine bekannte Blumenmalerin des 18. Jhdts. Dieser opulent bebilderte Band erläutert am Beispiel von 120 Bildern von rund 90 Künstlern diese Kunstgattung. Die Fotografin stellt jeder Schwarzweißfotografie eine monochrome Bildfläche gegenüber, in deren Glanz sich die abgebildete Pflanze spiegelt. Hält man die beiden Seiten in verschiedenen Winkeln zueinander, so wird den abstrakt fotografierten Blüten und Blättern ihre ursprüngliche Farbe wiedergegeben. Eine faszinierende Pflanzenwelt, in der sich Wirklichkeit und Phantasie vermischen und sich dem Betrachter ganz neue Ansichten erschließen! Dieser Katalog zur Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle, später in der Alten Nationalgalerie, Berlin stellt die Ausstellungsstücke mit Bildern und Dokumenten des inzwischen wiederhergestellten, zugänglichen Gartens und die Bilder Max Liebermann`s von seinem geliebten Paradies vor. Ein Bilderbuch mit Gartenbildern aus Liebermanns Sommerresidenz am Wannsee- Kunst- und Zeitgeschichte auf kindgerechte Art erleben. Auch für Erwachsene ein Augen- und (Vor)leseschmaus. Nach einer Einleitung zur Geschichte des Gartens folgt der Tafelteil: Gartenlokale /Garten und Haus/ Blumenterassen/ Blütenpracht im Staudengarten/ Gartenbänke und Heckengärten /Birken/ Im Atelier und schließlich Leben und Werk des Malers, den man als Wegbereiter des Impressionismus bezeichnet. Ein Verzeichnis der Werke sowie ein Literaturverzeichnis beenden diesen schönen Kunstband. Nina Nedelykov und Pedro Moreira arbeiten als Architekten in Berlin; seit Jahren befassen sie sich mit der Baugeschichte der Liebermann-Villa und planten gemeinsam mit dem Landschaftsarchitekten Reinald Eckert den Umbau zu einem Museum und die Rekonstruktion des Gartens, sodaß Villa und Garten des berühmten jüdischen Malers für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Das Buch vermittelt Flair von Haus und Garten, kombiniert mit Zeichnungen Liebermanns, Dokumenten und Fotos aus der Geschichte. Beispiele höfischer Gartenkunst der 1.Hälfte des 16. Jahrhunderts; kunstwissenschaftliche Studien In dieser Dokumentation sind künstlerische Arbeiten aus den Bereichen Fotografie, Neue Medien, Grafik, Skulptur und installativen Arbeiten versammelt, in denen die Pflanze als protagonistisches Wesen in Erscheinung tritt. Ein Taschenführer, den man ins Museum mitnehmen kann, um dort Bilder, ihre Motive, ihre biblischen und mythischen Hintergründe besser zu verstehen, aber auch für Gartenfreunde interessant! Adonis, Arkadien, Narcissmus, Flora, Nymphen, Venus usw sind ja Figuren, die uns nicht nur in Museen, sondern auch in vielen historischen Parks begegnen. 150 Figuren der abendländischen Malerei von großen Meistern wie Michelangelo, Rembrandt oder Tiepolo werden alphabetisch mit ihrer Symbolik vorgestellt und die jeweils wichtigsten Bilder dazu erwähnt bzw. abgebildet. Ein wundervolles Buch - und vor allem erschwinglich! 10 Kapitel, die jeweils unter einem Titel Bilder unterschiedlichster Epochen darstellen und beschreiben und die mit Zitaten aus der Weltliteratur "untermalt" werden. Von der Antike bis in die jüngste Zeit finden sich hier - nach Themen geordnet - so viele Abbildungen, daß man meinen könnte, es sei umfassend (was ich leider nicht beurteilen kann). Im Anhang ein Künstlerverzeichnis mit Kurzbiographien. Außerdem ein Super-Preis-Leistungsverhältnis. Wolfgang Mattheuer (1927-2004), einer der großen deutschen Nachkriegskünstler, war engagierter Moralist und Gesellschaftskritiker, der ehemaligen DDR politische und soziale Diskussionen erregte. Neben seinen zeitkritischen Bildern schuf Mattheuer aber auch immer wieder stimmstimmungsvolle Landschaften, die vom Geist der deutschen Romantik geprägt sin - Metaphern für Aufbruch, für Sehnsucht nach Ferne und Freiheit. w.o. Tulipan, Narziss und Kaiserkron. Blütenpracht aus Zwiebeln und Knollen auf alten Stichen 95 S. Droemer Knaur 1981 Dieses Buch, das vom Leben und Werk Claude Monet`s erzählt, eignet sich nicht nur für Kinder, auch als Erwachsener findet man Gefallen an diesem hübschen Buch. Katalog zur Austellung im Kunsthaus Zürich vom 29.10.2004-13.3.2005. Der Band, ausgestattet mit grossformatigen Farbabbildungen, versammelt Landschaften, Stillleben und Porträts von Menschen in der Natur aus nahezu allen Schaffensphasen - von den frühen impressionistischen Werken der 1870er Jahre bis zu seinen monumentalen Grandes Décorations. Großformatige Fotoaufnahmen des berühmten Gartens stehen Reproduktionen seiner Bilder gegenüber, ergänzt durch Fotografien aus Monets Familienalbum. Ausstellungskatalog Monet, der weltberühmte Maler, der den Garten entwarf, "um auch an Regentagen etwas zum Malen zu haben", wäre sicher erstaunt, wie viele Menschen nach Giverny pilgern, um die Kompositionen seiner Beete zu bewundern - vielleicht sogar mehr, als solche, die nach Paris reisen, um dort seine Gemälde" zu studieren. Im vorliegenden Buch ist der erste Beitrag des Kunsthistorikers Bernd Küster identisch mit dem vor Jahren im gleichen Verlag erschienen, gleichnamigen Werk "Monet`s Garten" in der "Weißen Reihe" - damals im größeren Format und gebundener Form. Hinzugekommen ist jetzt der Beitrag Anke Kuhbiers (s. auch Lawson, L`Aigle), die ausführlich auf die Pflanzen (unterteilt in: Gehölze, Rosen, Stauden, Sommerblumen, Zwiebelpflanzen) eingeht und die Anlage des Gartens mit seinen - teilweise recht ungewöhnlichen, aber faszinierenden Farbkompositionen darstellt. Auch etliche neue Fotos von Heinz Teufel konnte ich entdecken - allesamt ergeben sie mit einigen historischen Fotos einen guten Eindruck des Monet-Gartens, den wir schon bei verschiedenen Besuchen in allen Jahreszeiten erleben durften. Gute Informationsquelle und Vorbereitungshilfe für eine Besichtigung; das Taschenbuchformat erlaubt die Mitnahme im Reise(hand)gepäck. Leider fehlen aber Hinweise auf Anfahrtsweg und Öffnungszeiten. Minibuch Hübsches kleines Mitbringsel... Ausstellungskatalog Der Lebenslauf des Jugendstil-Künstlers anhand seiner Gärten, seine Ideen und Vorstellungen zu Fragen der Botanik und der Gartengestaltung. Nichts ist in höherem Maß ein Kind der Kunst als ein Garten (William Morris) Katalog zur Ausstellung in Wien 2.02.2009-01.06.2009, Belvedere und in München - Ulmer, Renate Alfons Mucha: Auftakt zum Art Nouveau Taschen Verlag 2009 Mit Arbeiten von über 60 Künstlern in Bild und Text , darunter Joseph Beuys, Hans Haacke, Jenny Holzer, Jeff Koons, Dan Graham, Ian Hamilton Finlay, Peter Fischli/David Weiss, Hermann De Vries, Mark Dion, Carsten Höller, Olaf Nicolai, Tobias Rehberger Botanische Prachtwerke aus der Blütezeit der Pflanzenillustration vorgestellt und erläutert - ein Grundlagenwerk! Als Katalog zu einer Ausstellung 2009 ist dieses neue Werk über den Maler Emil Noldeseinen Blumen- und Gartenbildern gewidmet: mit bekannten Gemälden aus allen Schaffensphasen wie auch Pflanzenstudien aus der Südsee und Kreidezeichnungen aus dem Garten von Utenwarf nahe der Nordsee. Mit einer Dokumentation des Gartens in Seebüll ist es ein attraktiver Bildband zu Blumen und Gärten. In beiden Bänden wunderschöne Kunstbilder zu Texten von Hans Christian Andersen! Ausstellungskatalog zur Ausstellung anläßlich der Bundesgartenschau Köln 1957 Das alte Wissen der Mönche um die Heilkraft der Kräuter hat seinen Niederschlag in zahlreichen prachtvoll illustrierten Kräuterbüchern gefunden. Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte der Kräuterbücher werden einige Pflanzen mit den historischen Abbildungen und Textauszügen vorgestellt. Ein wunderschönes kleines Bändchen - ideal zum Verschenken. Katalog zur Ausstellung. Südliche Sonnen und lachende Kinder versprechen Gesundheit und Wohlergehen, Venus und Eva stehen für ewige Verführung. Seit mehr als hundert Jahren versuchen die Produzenten und Händler von Zitrusfrüchten in Sizilien und Spanien mit Hilfe der bedruckten Einwickelpapiere in Kontakt mit ihren weit entfernten Kunden zu treten. Ein Teil der etwa 40 000 Stück umfassenden Sammlung werden hier im Bild vorgestellt - ein Überblick über die Werbekunst, als die Orangen noch keine Massenware waren. Dieser Katalogband zur gleichnamigen Ausstellung in der neu gestalteten Kunsthalle in Emden 2007 / 2008 bietet ein Kaleidoskop eindrucksvoller Bilder tatsächlicher Gärten, manipulierter Natur und "blumenreicher Sehnsuchtsorte". Mit 200 hervorragenden Reproduktionen von 106 internationalen Künstlern wie Bonnard, Cézanne, Friedlander, Kaoru, Klee, Liebermann, Monet, Nolde, Pissarro, Münter, Struth und Weinberger entfaltet sich das ganze Spektrum der Malerei und Fotografie bis hin zu Videos und (z.T. eigens für Emden geschaffene Installationen. Dabei werden Werke international bekannter Künstler bislang weniger bekannten jungen Künstlern gegenübergestellt. Aber nicht nur das paradisische, auch der Gartenalltag kommt zu Wort - wird u. a. in dem 2003 entstandenen Werk von Scott McFarland mit dem Titel "Inspecting. Allan O'Connor searches for botrytis cinerea", das die Suche nach Grauschimmel zeigt. Die acht Kapitel mit Themen wie "Archiv und Ordnung", "Vom Dschungel zum Paradies", "Locus amoenus", "Zaubergarten" oder "Der Garten als Labor" veranschaulichen durch Test und Bild Entwicklungen sowie aktuelle Trends und eröffnen ganz neue Perspektiven auf das zeitlose Thema "Garten". Hiermit wird das Werk des kurfürstlichen Hofmalers Salomon Pinhas (1759-1837) erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und analysiert. Pinhas schuf zu Beginn des 19. Jahrhunderts, im Auftrag von Wilhelm I., einen Zyklus von 133 Rosenaquarellen zur Weißensteiner Rosensammlung im Schlosspark Wilhelshöhe. Diese Aquarelle wurden 1815 aufgebunden. Der so entstandene, in die kurfürstliche Bibliothek eingegangene Band ist ein Unikat und war bislang unveröffentlicht. Jedem Aquarell ist ein Bildkommentar gewidmet. Dieser Bildband ist Bildwerk und informatives kulturhistorisches Handbuch zugleich. Aus dem Inhalt: Margot Lutze/Horst Becker: Der Park Wilhelmshöhe und die Rosen-Aquarelle des Salomon Pinhas / Wernt Grimm: "Die Wilhelmshöher Rosensammlung" und "Kommentare zu den Bildtafeln". Ein Buch zur Ausstellung 2006 im Haus der Kunst in München 2006 "Frans Post - Maler des Verlorenen Paradieses" So stellten sich die Niederländer im 17. Jahrhundert das Paradies auf Erden vor: blitzblauer Himmel, eine sanft hügelige Landschaft strotzend vor Grün mit viel Wasser, bevölkert von exotischem Getier, das sich zwischen Ananasstauden und Dattelpalmen verlustiert. Diesen Garten Eden hat es wirklich gegeben, zumindest sieben Jahre lang. Von 1637 bis 1644 existierte Holländisch-Brasilien an der Ostküste des amerikanischen Subkontinents, rund um die heutige Millionenstadt Recife. Der Haarlemer Künstler Frans Post (1617 bis 1680) hat dieses Paradies höchst detailreich dokumentiert und so kann der Leser "im Paradies" eine Weile verweilen.. Dieses Buch erhielt den Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Wien 2001; aber es ist weit mehr als "nur" ein Bilderbuch. Es sind Blätter, von denen jedes eine ganz genaue Betrachtung wert ist! Jede der unnummerierten Doppelseiten ist einem Thema gewidmet wie "Winterschlaf", "Froschteich", "Pflanzen am Bisamberg". Angeregt durch die Bildhaftigkeit der deutschen Pflanzennamen hat Willy Puchner dabei einige Pflanzen humorvoll beim Wort genommen: neben eine Zeichnung des "Frauenschuh" stellt er den Damenpumps, der an einem Stengel hängt. Entdecken Sie die Natur neu... Auch Garten- u. Pflanzendarstellungen... Katalog zur Ausstellung in Amsterdam 2001; Kacho-e ist das japanische Wort für Grafiken mit Vögeln und Blumen. Und Ohara Koson ist der bekannteste Grafiker für kacho-e im 20. Jahrhundert. Historischer Roman über den Maler Meisterhafte Zeichnungen und Studien von Pflanzen und Tieren aus dem 17. bis 19. Jahrhundert aus der Sammlung des Natural History Museum in London- von Maria Sibylla Merian u. a. Herrliche Tulpen-Porträts des Blumenmalers König Ludwigs XIV von Frankreich - Nicolas Robert; Nachwort von Arnim Geus: Gartentulpen - Geschichte und Ikonographie. Die in einer Privatbibliothek wiederentdeckten 1909 in einer sehr kleinen Auflage von etwa 900 Exemplaren veröffentlichten Zeichnungen des Künstlers Philippe Robert (1881-1930), die unter dem Titel »Feuilles D’Automne« zu den wichtigsten Beiträgen des Jugendstils in der Schweiz zählen, können nun erstmals einem größeren Leserkreis gezeigt werden. Die Motive Philippe Roberts, den insbesondere Blätter in allen Variationen faszinierten, werden von Texten und Gedichten berühmter Schriftstellerinnen und Schriftsteller wie z. B. Ulla Hahn, Sarah Kirsch, Günter Kunert begleitet. Gräfin Sonja Bernadotte hat für diese bibliophile, in Halbleinen gebundene Kostbarkeit das Vorwort geschrieben. Wunderbare blaue Kreationen der Meissener Porzellanmanufaktur - auch Blumenmotive. Ein Buch über die versunkenen Hamburger Gartenschätze des Barock, herausgegeben im Zusammenhang mit dem Erwerb des Moller-Florilegiums (Siehe auch: Horbas, Claudia / Gisela Jaacks / Carsten Prange Unaufhörliche Gartenlust) durch die Staatsbibliothek mit einer Fülle von Details zu historischen Pflanzen und Gärten sowie zur hamburgischen Geschichte. Mit finanzieller Unterstützung der Hermann Reemtsma-Stiftung, der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und der Kulturstiftung der Länder, herausgegeben von Dietrich Roth, der die Ankäufe seitens der Staatsbibliothek leitete, macht jetzt der Münchener Hirmer Verlag das Florilegium in seiner ganzen Pracht allgemein zugänglich: Mehr als 300 Jahre galt das prächtige fünfbändige Blumenalbum mit meisterhaften Abbildungen von Wild- und Gartenblumen sowie Früchten, das der Maler Hans Simon Holtzbecker (gest. 1671) um das Jahr 1660 für den Hamburger Bürgermeister Barthold Moller (1605-1667) gemalt hatte, als verschollen. Mit fotografischer Genauigkeit hat Holtzbecker Wild- und Gartenblumen sowie Früchte auf höchstem ästhetischen Niveau dokumentiert. Auf diese Weise können nicht nur einzelne Arten, sondern sogar Kultursorten zurückverfolgt und datiert werden. Selbst Pilzinfektionen der Pflanzen wurden so getreu wiedergegeben, dass sie sich auf den Werken eindeutig identifizieren lassen (Abb. 2, Apfelschorf). Nachdem die Pflanzenportraits aus der Zeit vor Linné stammen, bedurfte es sorgfältiger und kundiger wissenschaftlicher Arbeit, um die abgebildeten Organismen exakt zu erfassen und durch den Vergleich verschiedener Werke ergaben sich so auch interessante Einblicke in die Arbeitsweise des Malers, der zu den bedeutendsten Illustratoren seiner Zeit zu rechnen ist. Die bildlichen Darstellungen und Garteninventare vermitteln außerdem eine Vorstellung von der Anlage und Vielfalt einstiger Lustgärten. Ein wunderschöner Pracht-Bildband für alle Liebhaber alter botanischer Zeichnungen! Darin: Herstellung und Symbolik anatolischer Teppiche als Beispiel für die traditionelle Anwendung von Pflanzenfarben. Ausstellungskatalog zur Ausstellung der Fondation Beyer in Riehen /Schweiz 2010 Niki de Saint Phalle wurde mit ihren leuchtend bunten Polyester-Plastiken, insbesondere den Nanas, international populär. In diesem Büchlein über den von der Künstlerin in Italien geschaffenen Garten, für den sie 22 Monumentalskulpturen, inspiriert von den Symbolen der Tarot-Karten schuf, erfährt man ihre Interpretation und etwas über die Entstehung des Gartens. Ein Muss für Liebhaber moderner Plastiken und ein tolles Souvenir, für Alle die schon dort waren, aber auch als Vorbereitung für einen Besuch. Im Anschluß an die EXPO 2000 gestaltete Niki de Saint Phalle die frisch restaurierte La Grotte im barocken Teil der 1676 erbauten Herrenhäuser Gärten. Der Band dokumentiert in 105 Abbildungen die kunstvolle Ausschmückung des achteckigen Mittelraums und zweier Nebenräume mit Mosaiken aus buntem Glas und Spiegeln, bemalten plastischen Figuren oder spiralförmig um Säulen angeordneten Ornamenten. Katalog zur Ausstellung im Sprengel Museum Hannover Die faszinierenden Blütenbilder aus Auerbach im Erzgebirge gibt es seit über 50 Jahren. In den 1930er und 1940er Jahren begründete Hildegard Vogel die liebenswerte Kunst, mit Pflanzen eindrucksvolle Bilder zu gestalten: was auf den ersten Blick aussieht wie ein Gemälde, ist in Wirklichkeit eine Collage aus Naturmaterialien, geformt aus winzig kleinen Teilchen von Halmen, Blättern und Blütenformen auf dem Papier- ohne ergänzende Pinselstriche. Christiane Schlüssel, die Tochter der Zipfelhaus-Begründerin führt das Werk ihrer Mutter im Zipfelhaus Auerbach weiter. Das nunmehr sechste Buch der Zipfelhaus-Edition widmet sich den "alten" Pflanzen (u.a. Akelei, Aurikel, Eisenhut, Goldlack, Jungfer im Grünen, Rittersporn, Schöngesicht, Stiefmütterchen, Veilchen, ) und ihrer Geschichte. Katrin Pieper informiert auf der linken Seite in den Texten mit Gedichten, Sprüchen sowie Sagen und Geschichten über die Namensherkunft der Pflanzen. Die ganzseitigen Blütenbilder von Christine Schlüssel folgen auch hier zwar wieder der biologischen Gestalt der Pflanzen , lassen sie aber auf ganz eigene Weise im Spiel mit der Blüten- und Blätterwelt neu enstehen. Man kann sich nicht satt sehen an den fanatsievollen Umwandlungen von Blumen und Blättern... Wieder ein sehr schönes - wunderbar auch als Geschenk geeignetes - Lese- und Bildbuch. Der Schweizer Künstler fertigt Scherenschnitte inspiriert durch die Natur, Blumen und Pflanzen, Wald und Bäume, Bachläufe und stehende Gewässer, Tiere, aber auch Wege, Weiler und Dörfer. Wunderschöne Blumenbilder (Zeichnungen, Aquarelle, Scherenschnitte und Photographien) und Gedichte (Kostbarkeiten der Weltliteratur) aus fünf Jahrhunderten machen dieses opulente Buch zu einem wunderschönen Geschenk für Kunst - und Gartenliebhaber Dieses Buch stand schon länger auf meiner Wunschliste, als die international bekannte botanische Malerin in Seitenstetten 2009 ihre Bilder ausstellte - und natürlich auch ihr Buch verkaufte. "Durch die Blume" zeigt sie in ihren wunderbar naturgetreuen Zeichnungen lebensnah den Jahreszyklus der Natur. Blüten, Blätter oder Wurzeln wirken so echt, dass man sogar man meint, den Duft der Pflanzen wahrzunehmen. Jedes Heilkraut, jede Blume, ihre Bedeutung, Verwendung, Vorkommen in Märchen, Mythen und Geschichte wird mit von ihr gesammelten Texten berühmter Autoren bzw. eigenen Worten informativ und unterhaltsam beschrieben. Ein Genuss für Blumen- und Kräuterfreunde und natürlich Kunstliebhaber! Von Dürer über Monet bis Thomas Struth - ein Überblick über 500 Jahre Gartenmalerei anhand von mehr als 200 Werken bieten sich dem Leser in diesem prachtvollen Band, der die gleichnamige Ausstellung (erst im Städel Frankfurt, dann Lenbachhaus München) dokumentiert.. Das Spektrum reicht dabei vom mittelalterlichen Paradiesgärtlein oder wissenschaftlich detailgetreuen Zeichnungen aus dem Umfeld Albrecht Dürers über höfisch-galante Spiele im Schlosspark von Peter Paul Rubens oder Vincent van Goghs knorrigen Bäumen im Sanatoriumshof bis zu einer Videoinstallation von Fischli/Weiss. Lesenswert auch die Essays zu so reizvollen Themen wie "Gärtnern als künstlerischer Lebensentwurf" oder "Der botanischen Blick der Maler". Auswahl der vorgestellten Maler: Max Beckmann, Joseph Beuys, Arnold Böcklin, Pierre Bonnard, Lovis Corinth, Camille Corot, Jacques-Louis David, Eugène Delacroix, Max Ernst, Fischli/Weiss, Jean-Honoré Fragonard, Lucian Freud, Caspar David Friedrich, Johann Wolfgang von Goethe, Vincent van Gogh, Paul Klee, Max Liebermann, August Macke, Edouard Manet, Henri Matisse, Claude Monet, Berthe Morisot, Edvard Munch, Emil Nolde, Camille Pissarro, Peter Paul Rubens , Pierre-Auguste Renoir, Thomas Struth und Antoine Watteau. Das Naturalienkabinett Albertus Sebas (1665-1736) ist ein einzigartiger Schatz der Naturgeschichte. Der Amsterdamer Apotheker sammelte zunächst zu Forschungszwecken Pflanzen und Tiere aus aller Welt; doch schon bald überschritt seine Sammelleidenschaft die in der Pharmazie üblichen Grenzen. Die einleitenden Essays führen in Sebas Werk ein und beleuchten die Stellung des Thesaurus in der Tradition der Kunst- und Wunderkammern. Einblick in die faszinierende Welt der dargestellten Tiere und Pflanzen geben detaillierte Erklärungen und Tafelerläuterungen. Alte Handwerkstechniken in Haus, Feld und Werkstatt. In stimmungsvollen und ästhetischen Fotografien hat der Fotograf Mario Ciampi den Zauber von 25 zeitgenössischen Gärten eingefangen, in denen toskanische Landschaft und zeitgenössische Kunst in einen Dialog treten und die außergewöhnliche Gartengestaltungen offenbaren. Einige der Künstler legen durchdachte Gärten an, andere schaffen Bereiche jenseits der sogenannten Gartenkunst, die eher durch Zufall entstanden. Mariella Sgaravatti recherchierte die Hintergründe für Entstehung und Gestaltung der Gärten in persönlichen Gesprächen mit den Künstlern. Im Anschluß Kurzbiografien der Künstler (z. B. Niki de Saint-Phalle und Daniel Spoerri). Shirley Sherwood studierte Botanik in Oxford und promovierte in der Biochemie. Mit ihrem Mann, einem Unternehmer, besuchte sie mehr als 100 Künstler nicht nur in ihrem Heimatland England, auch in Rio de Janeiro, Südafrika, Australien und anderswo und kaufte deren Gemälde mit unterschiedlichen Stilen der botanischen Malerei. Erstmalig 1956 in Großbritannien von William Collins veröffentlicht. Mit den Touristen entdeckten Maler die Landschaft des Spreewaldes und das wendische Leben. Die Künstler malten in Lübben, gründeten eine Kolonie in Lehde - blieben über´s Jahr oder kamen wieder - und brachten den Schatz, den sie sahen, auf Papier und Leinwand. Ein wunderschöner anregender Bildband, der alte Gemälde als Vorlage für die Gartengestaltung zum Thema hat. Ich verreise in meinen Garten - mit diesem Satz ging die als "entartet" geächtete, mit Berufsverbot belegte Malerin (1889-1978) ab 1939 bis zum Ende des zweiten Weltkrieges in die "Innere Emigration" - in ihren Garten in Berlin-Heiligensee, als Zufluchtsstätte und Selbstversorgungsmöglichkeit. Es war aber auch das "Paradiesgärtlein" der greisen Dadasophin, die auch nach dem Krieg trotz vieler internationaler Ausstellungen und Ehren nur noch selten ausging und lieber in ihrem Garten verweilte. Abseits gelegen gibt es heute noch, inzwischen unter Denkmalschutz stehend, das verwunschene Areal aus Bäumen, Sträuchern, Stauden, Blumendickicht, Gemüsebeeten - ein zauberhafter Garten. Das Refugium hat zu Hannah Höch gehört wie ihre Kunst. Diese lebende Frühling-Sommer-Herbst- und Winter-Kunst der einzigen Frau unter Berlins Dadaisten und einer der wichtigsten deutschen Künstlerinnen der frühen Moderne ist jetzt bis ins letzte Detail, in Bild und Text in diesem aufschlussreichen enthalten; Gesine Sturm, Gartendenkmalpflegerin in Berlin, und Johannes Bauersachs, Maler, Grafiker und Mieter des Höch'schen Gartens mit Haus, haben das Buch zusammen geschrieben. Es sind Gartenfotos und einge ihrer Gemälden enthalten - so z. B. die Fotocollage des Alterswerkes, das "Lebensbild" von 1971/73 - Selbstporträts vom Baby- bis zum Greisenalter umgeben von Margeriten, Farnen, Pusteblumen und von stachligen Kakteen. (Reisebericht von meinem Besuch im Höch-Garten) Ein ganz besonderes Weinbuch: aus den Begegnungen des Künstlers mit den Winzern, die das Malmaterial stiften (jeweils drei Flaschen eines exzellenten Rotweins) wird Kunst (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch). Bernd Uhde dokumentiert durch ungewöhnliche Perspektive Topographien, Strukturen und Muster verschiedener Kulturlandschaften. Porträt einer Frau, die in ihrer Zeit als "berühmtes Frauenzimmer" galt und die als Botanikerin die Anerkennung der wissenschaftlichen Männerwelt errang 1777 erschien ihr grosses Verzeichnis von Pflanzen des Fürstentums Oranien-Nassau, für das sie mehr als 1400 Aquarelle gemalt hatte, die denen ihrer Vorgängerin Maria Sibylla Merian nicht nachstanden. Der Salzburger zählt zu den bekanntesten zeitgenössischen Aquarellisten, dessen Bilder schon heute Sammlerstücke sind. In diesem Band widmet er sich dem Objekt "Blumen", arrangiert farbenprächtige Sträuße und beobachtet ihre Entwicklung von der Knospe über die Blüte bis zum Welken der Blätter. Waggerl stellt humorvoll die Pflanzen in Versen und eigenen Aquarellen vor. Zitate daraus in der Leselaube Ben Wagin, Bildhauer, Aktions- und Objektkünstler und Baumpate prägte maßgeblich das Berliner Stadtgeschehen und machte als 'Big Ben' und 'Gingko-Mann' mit zahlreichen Aktionen Furore. Seit mehr als 50 Jahren kämpft er für die Aussöhnung der Zivilisation mit der Natur, hat mehr als 10 000 Bäume gepflanzt, vor allem Gingko-Bäume. Dieser Band dokumentiert die Vielschichtigkeit der von Wagin initiierten Projekte und dessen Anliegen, Gesprächspartner unterschiedlicher Herkunft zusammenzubringen, um über das elementare Verhältnis von Mensch und Natur nachzudenken. Das Buch geht -u. a. mit Beiträgen von Otto Ahlmann, Ditha Brickwell, Lutz Grope, Ekkehard Schwerk, Ben Wagin, Peter Wodarz, Martin Klein, Hermann Treusch, Gerd Winkler - den von Ben Wagin gelegten Spuren des Gingkos im Berliner Umraum nach. Dabei stehen im Mittelpunkt vor allem seine heutigen Wirkungsstätten wie "Das Parlament der Bäume" am Spreeufer und den "Anhalter Garten" am Gleisdreieck hervor. Orte, an denen gepflanzt, inszeniert, gegessen, getanzt und debattiert wird und die öffentlich zugänglich sind. Zeitlich fiel die Geburt des Impressionismus mit dem Aufschwung der urbanen Gartenkultur in der Zeit der Jahrhundertwende um 1900 zusammen. Die impressionistischen Maler, allen voran Claude Monet, schufen in ihren Gemälden Idyllen der Schönheit und Ruhe, "Impressionen". Für sie wurden Gärten und Parks zum faszinierenden Objekt in ihrem unmittelbaren häuslichen Umfeld. Dieses Buch trägt die Kapitelüberschriften: Von den Tuilerien nach Giverny / Blumen der Tradition / Gartenbau und Pleinairmalerei / Private Gärten vor 1870 / Das Pariser Bouquet / Sonnenschein, Schatten und Heiligtum/ Gesellige Gärten/ Der Arbeitsgarten / Monet im Süden und in Giverny / Die Früchte des Impressionismus. Der Text der Professorin für Kunstgeschichte an der Universität Glasgow Clare Willsdon ist unterhaltsam und bringt auch viel Zeitgeschichtliches. Eine Bibliographie, das Verzeichnis der Abbildungen und ein ausführliches Register befinden sich im Anhang. Der prächtige Bild- und Leseband lädt mit seinen prachtvollen Abbildungen der Gemälde, zeitgenössischen Fotografien, Gedichten Baudelaires und Novellen von Zola sowie Briefen der Künstler ein zu einem schwelgerischen Verweilen und lässt uns von warmen Sommertagen in duftenden Gärten träumen. Er ist so nicht nur für Liebhaber der impressionistischen Malerei ein "Schmankerl". In 25 Pinselzeichnungen hat die Künstlerin Gilla Wöllmer - angeregt durch einen mittelalterlichen Rätselreim - die "Fünfbrüder", die fünf Blätter der Rose betrachtet und in Zeichnungen analysiert, systematisiert und in Einzelform dargestellt. In seinem botanischen Werk "De vegetabilibus" (Über die Pflanzen) beschrieb Albertus Magnus, der mit diesem Rätsel asoziiert wird, die Kelchblätter der Rose. Der Textbeitrag von Dr. Henryk Anzulewicz (Albertus Magnus Institut, Bonn) setzt die künstlerische Ausdrucksform der Zeichnungen von Gilla Wöllmer in Beziehung zur Beschreibung des Albertus Magnus und vermittelt so zwischen Wort und Bild. Bestellmöglichkeit beim Verlag (PDF) Drei Ausstellungen des Künstlers (Städtische Galerie Iserlohn; KV Grafschaft Bentheim; Galerie Münsterland : small worlds; wrapped landscapes; real landscapes; seascapes) in diesem Katalog vereint. Berühmt ist der Garten des schottischen Dichters und Bildhauers "»Little Sparta" in Stonypath bei Edinburg, der als Landschaftsgarten zu einem Gesamtkunstwerk ausgebaut und erweitert wird. |


Aktualisiert am 09.08.2010