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In einem angenehmen Herbst, bey ganz entwölktem heiterm Wetter,
Indem ich im verdünnten Schatten, bald Blätter-loser Bäume, geh', Und des so schön gefärbten Laubes annoch vorhandnen Rest beseh'; Befällt mich schnell ein sanfter Regen, von selbst herabgesunkner Blätter. Ein reges Schweben füllt die Luft. Es zirkelt, schwärmt' und drehte sich Ihr bunt, sanft abwärts sinkend Heer; doch selten im geraden Strich. Es schien die Luft, sich zu bemühn, den Schmuck, der sie bisher gezieret, So lang es möglich, zu behalten, und hindert' ihren schnellen Fall. Hiedurch ward ihre leichte Last, im weiten Luft-Kreis überall, In kleinen Zirkelchen bewegt, in sanften Wirbeln umgeführet, Bevor ein jedes seinen Zweck, und seiner Mutter Schooß, berühret; Um sie, bevor sie aufgelöst, und sich dem Sichtlichen entrücken, Mit Decken, die weit schöner noch, als persianische, zu schmücken. Ich hatte diesem sanften Sinken, der Blätter lieblichem Gewühl,
Wie glücklich, dacht' ich, sind die Menschen, die den freywillgen
Blättern gleichen,
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