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Altmann | Benary | Besler Karl Foerster
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Nach Goethes Tod übernahm später Otto Sckell die Aufsicht
über dessen Gärten, die aus Pietät und Mangel an Geld lange fast unverändert blieben.
Goethes Gartenhaus am Stern wurde 1953 den "Nationalen Forschungs- u. Gedenkstätten der dt. Literatur in Weimar" angegliedert. Geblieben ist das am Ende dieses Weges von Goethe errichtete Denkmal des Guten Glücks und das Kieselmosaik vor dem Hauseingang, das Goethe selbst nach eigenem Entwurf angelegt hatte. Das Goethehaus am Frauenplan in Weimar wurde 1885, nach dem Tod des
letzten Enkels und Erben Goethes zum Nationalmuseum erklärt. Da nach dem zweiten Weltkrieg sehr viel zerstört wurde, kam Karl
Foerster zum Goetheschen Garten und machte 1948 Vorschläge zur
Wiederherstellung. Die Umwandlung des Schwertlilienrondells vor dem Haus
am Frauenplan in eine Rabatte geht auf ihn zurück. Foerster stellte
auch fest, daß ein großer Teil der Rasenflächen mit Giersch
durchwachsen war " es müßten 1000 qm Rasenfläche und 35o
qm Pflanzfläche eineinhalb Spaten tief umgegraben werden". Aus seiner
Gärtnerei stammen viele der Pflanzen, die wir heute noch vorfinden.
Foerster lieferte u. a. 60 Iris germanica in 9 Sorten, 65 Phlox in 8 Sorten,
46 Delphinum in 4 Sorten und 50 Farne. 1953 ebenfalls den Forschungs-
u. Gedenkstätten angegliedert, wurde 1982 wurde der Goethegarten - neu gestaltet - eröffnet.
Buchtipp: Ahrend /Aepler Goethes Gärten in Weimar |
