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Altmann | Benary | Besler Karl Foerster
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Die häufigen Besuche der berühmten Gewächshäuser in Belvedere und der botanischen Gärten, die er auf seinen Reisen besuchte, schärften ihm den Blick und brachten ihn ab 1775 dazu, mit geologischen und botanischen Studien zu beginnen. 1776 beginnt er seine Tagebuchaufzeichnungen und 1785 richtete er im Garten des Hauses am Frauenplan das "botanische Beet" für seine Studien des Pflanzenwachstums ein. Am 17. April 1787 im botanischen Garten von Palermo Entdeckung des Prinzips der Urpflanze, die Überzeugung von der ursprünglichen Identität aller Pflanzenteile. Der Botanik als Wissenschaft sind die buntesten und gefülltesten
Blumen,
Goethe machte Keimlingsversuche u.a. mit Meerbohnen, Kapuzinerkresse
und Kartoffelknollen mit verschiedenfarbigem Licht, zeigte die Abwandlung
der Blütenfarbe beim Stechapfel, gefüllte Blütenformen bei
Tulpen, unterschiedliche Blattformen an der Skabiose, die Blumenblätter
des Blumenrohrs, die ursprünglich Staubblätter waren, oder die
Jungfer im Grünen, deren nektargefüllte Honigblätter aus
Staubblättern entstanden sind. Seine Studien über monströse
Bildungen an Rosen und Nelken sowie über die Blattumbildungen an Akelei
(Aquilegia), Eisenhut (Aconitum), Schwarzkümmel (Nigella), Mäusedorn
(Ruscus aculeatus), Zwergpalme (Chamaerops humilis), Grünlilie (Chlorophyllum)
gehörten ebenfalls dazu. Auch mit Ricinus communis hat er sich
beschäftigt.
1818 entdeckte er das Bryophyllum calycinum, an dessen Blatträndern
er die Bildung von Brutpflänzchen beobachtete. Er nannte dieses einzigartige
Gewächs wegen seiner unglaublichen Produktivität die "pantheistische
Pflanze" und meinte: "Sie feiert den Triumph der Metamorphose im Offenbaren".
Im Volksmund wird die Brutpflanze bis heute die "Goethepflanze" genannt.
Das Äußere einer Pflanze ist nur die Hälfte ihrer Wirklichkeit. 1790 nahm Goethe seine Studien zur Farbenlehre auf und lernt Wilhelm von Humboldt (1767-1835) kennen. Am 20./23. Juli 1794 Beginn der Freundschaft mit Schiller (1759-1805) nach einer Unterredung im Zusammenhang mit Goethes Vortrag über die Urpflanze in einer Sitzung der Naturforschenden Gesellschaft in Jena. 1797 besuchte Goethe den bedeutendsten Botaniker des 18. Jhdts, Johann Hedwig (1730-1799, Begründer der wissenschaftlichen Mooskunde, genannt der "Linne der Moose") und erfreute sich an den "schönen Präparationen und Zeichnungen". 1798 Entstehung der Elegie "Die Metamorphose der Pflanzen".
Aus einem Brief vom 9.7. 1817 an Charlotte Stein:
1817 Veröffentlichung: "Geschichte meines botanischen Studiums. Zeitschrift Zur Naturwissenschaft überhaupt, besonders zur Morphologie" (bis 1824). Sein wissenschaftlicher Ansatz als Botaniker: und durch diese Einfachheit wird die größte Mannigfaltigkeit möglich ist heute allerdings wissenschaftlich widerlegt. Goethe veröffentlichte seine botanischen Forschungen auch in der Schrift "J. W. von Goethe Herzoglich Sachsen-Weimarischen Geheimen Raths Versuch der Metamorphose der Pflanzen" zu erklären. Die Natur wollte wissen, wie sie aussah, und
sie erschuf Goethe
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