Mit Musik.. | Sitemap | Suchen | Kontakt | Persönliches | Fotoalbum | Shops | Gartenforum, Community | Gartenblog, News | Grußkarten | |
| Blumensprache Blumenuhr Farbe im Garten Gartenküche / Rezepte Gartenlexikon Gestaltung schattiger Gartenpartien Herbstfärbung Pflanzennamen Rosen Spielwertpflanzen Tierische Pflanzen Totenblumen Veilchen Zauberpflanzen weitere Pflanzen Pflanzenshop Produktshop mit Pflanzen als Motiv Duftpflanzen Balkon begehbare Duftpflanzen Bücher zum Duft Bezugsquellen Duftpflanzen Blattdufter Blumenzwiebeln Clematis, duftende Dachbegrünung Duftgedichte Dufthecken Duftkalender Duftgehölze Duftjahr Duftindex Duftmode Duftnoten Duftrosen Duftshop Heilende Düfte Kletterpflanzen Konservierung Links zum Duft Nachtdufter Phlox Rhododendron, duftende Schädlingsbekämpfung mit Duftpflanzen Steingarten Stinkgarten Veilchenduft Wanderdufter Wasserpflanzen Winterdüfte Wurzeldufter Schattenpflanzen Gasthomepage Dr. Ullrich Fischer Asarum Heuchera Heucherella Hosta Pulmonaria Tiarella Trillium Sonstige Pflanzen Weitere Kategorien |
Der November ist in Persien der Monat des Todesengels.
Der Brauch, die Gräber verstorbener Angehöriger zu pflegen, ist
auch im christlichen Kulturkreis weit verbreitet. Totenfeste wurden bzw.
werden aber auch z. B. auch bei den Südseeinsulanern, auf den Tongainseln,
bei den Aboriginals in Australien, den Hindus gefeiert.
Die Ägypter, diese "Sachverständigen des Totenkults", legten Blumenkränze, oft aus Reseda, auf die Mumien; Mohnblüten wurden in einem pharaonischen Grab gefunden. Resedakränze wurden auch von den Arabern verwendet. Die Totengärten der Antike waren oft mit Rosen bepflanzt - ja, man nannte die Friedhöfe sogar "Rosengarten". Die Griechen gaben ihren Toten Myrthenkränze und streuten Lilien auf die Gräber. Am 1. und 2. November jeden Jahres werden
in Mexiko die im Haus die sogenannten Ofrendas (Gabentische für die
Toten) gebaut. Dann kommen nach altem Volksglauben nämlich die Seelen
der Toten zurück und die Lebenden stehen ihnen mit Getränken
und Speisen (das sogenannte "Totenbrot") zu Diensten. Man glaubt
dort, daß die Toten besonders gut die Farbe gelb sehen können.
Aus diesem Grunde bildet man einen Blütenpfad mit der Tagetes-Blume
(Tah-geh`tease, wohl von daher - verdeutscht- der Name dieser auch bei
uns beliebten einjährigen Pflanze) von der Tür des Hauses
bis zum Gabentisch, um der Totenseele die Suche zu erleichtern.
Weitverbreitet war in alten Zeiten der Glaube,
daß einige Pflanzen todverkündend sind: wenn die Petersilie
nicht aufgeht, wird bald die Person sterben, die sie gesät hat, hieß
es; und eine weiß blühende Hauswurz
auf dem Dach verkündete angeblich den Tod eines Hausbewohners. Sempervivum steht aber eigentlich für das ewige Leben; lat.: semper vivum = immer lebend.
Die Aster wird im Volksbrauchtum auch Allerseelenblume genannt. Blumensprache, Symbolsprache, Symbolformen und SymbolfarbenMan deutete früher zufällig auf den Gräbern zufällig wachsenden Pflanzen eine eigene Bedeutung zu. Ging eine Distel oder Königskerze auf, wies dies darauf hin, dass der Verstorbene im Fegefeuer schmachtete und um eine Fürbitte oder Seelenmesse ersucht. Später wurden Blumen für Gräber weniger nach der Eignung ausgewählt, schon gar nicht nach ästhetischen Gesichtspunkten, sondern nach ihrem Symbolcharakter.Wichtige Symbolträger, Symbolpflanzen auf dem Friedhof sind auch heute noch immergrüne Pflanzen wie der Im 17. und 18. Jhd. wurde Rosmarin "die" Totenblume; die deutschen Bauern trugen bei Leichenbegräbnissen einen Rosmarinzweig in der Hand. Weitere symbolhafte Pflanzen sind - für die Frühjahrsblüte - die weissen Engelstränen-Narzissen und das Tränende Herz (Dicentra spectabilis). Frauenmantel und Mohn sind Sinnbilder des sanften Todes, wobei der Mohn im englischsprachigen Raum auch Symbol für das Gedenken an gefallene Soldaten ist. Dies geht zurück auf den Ersten Weltkrieg, in dem auf den frisch aufgeschütteten Hügeln der Soldatengräber als erstes der Klatschmohn zu blühen begann. Als "Marienblume" stehen Gänseblümchen für die Bescheidenheit, Lilien für die Reinheit und u. a. Golderdbeeren (Waldsteinia ternata) für die Dreifaltigkeit (dreigeteiltes Laub); Disteln und Stechpalmen symbolisieren Leid und Schmerz. Manche Blumen nennt man im Volksmund ganz direkt "Totenblumen" - z. B. Ringelblumen und Tagetes - auch sie zählen zum traditionellen Grabschmuck. Eine beliebte Symbolform
für das Grab stellt der Kranz (ohne Anfang und Ende) dar. Ein Blumenkranz,
Grabkranz oder auch Trauerkranz ist auch heute noch selbstverständlich
bei Begräbnissen. Er ist der letzte Ausläufer des Glaubens, dass
die Seele im Jenseits Trost brauche. Beim herbstlichen bzw. winterlichen
Grabschmuck akzeptiert man durch selbstgebundene Kränze aus
buntgefärbten Herbstblättern oder immergrünen Zweigen den
Aspekt der Vergänglichkeit.
Aber Friedhöfe sind nicht Plätze ausschließlicher Trauer. Zwischen den vielen Grabsteinen wachsen und ranken Farne, Efeu und wilder Wein; es gibt herrliche Bäume und oft auch schöne Blumen. Im Sommer kommen auch die Lebenden, um ein bißchen Ruhe zu haben, Zeitung zu lesen oder einfach nur die Parkatmosphäre zu genießen. Hier einige Beispiele schöner Friedhof-Parks:
Linktips:
Buchtipps:
Es kann auch eine eigene Bilddatei vom PC als Grußkarte versendet werden! Empfehlen Sie uns per E-Mail weiter | zurück an den Anfang Kategorien Homepage Garten Literatur: Gartenbücher | Leselaube (Gedichte, Zitate) | Pflanzen | Gartenkalender | Gartenpersönlichkeiten | Gartenküche | Linktipps Besuchen Sie auch: Gartenblog | Gartenreise-Blog | Reisefotos | Kostenloser Grußkartenservice | Facebook Maria Mail-Brandt | Twitter GartenLiteratur © Text und Design 1999-2010: Maria Mail-Brandt | © Musik: B. Krueger | URL: http://www.garten-literatur.de |