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Buchtipps zur WeihnachtszeitHighlights - meine Bestseller, Favoriten der Gartenbuchneuerscheinungen 2005

(alphabetisch nach Autor)
Highlights -Überblick

Bartha-Pichler, Brigitte / Frits Brunner, Klaus Gersbach Rosenapfel und Goldparmäne 365 Apfelsorten - Botanik, Geschichte und Verwendung 248 S. m. ca. 400 Farbfotos AT Aarau 2005

Heute sind uns ja fast nur noch die wenigen Apfelsorten geläufig, die in den Regalen der Supermärkte zu finden sind. Immer mehr Sorten verschwinden für immer, und auch in den Hausgärten werden immer öfter dieselben - oft krankheitsanfälligen - Sorten gepflanzt. Zugleich sehnen wir uns wieder nach dem speziellen intensiven Aroma, der Würze und den besonderen Eigenschaften, die die Äpfel unserer Kindheit hatten. In diesem Buch wird, in Zusammenarbeit mit der Stiftung Pro Specie Rara und der Vereinigung Fructus, die sich für die Erhaltung und Verbreitung alter Obstsorten in der Schweiz einsetzen, eine umfassende Geschichte des Apfels und des Obstbaus vom Ursprung bis heute, seine immer wieder andere Bedeutung (je nach den unterschiedlichen Ansprüchen und Verwertungen) geboten. Die Autoren zeigen auch die traditionellen Verwertungsformen wie Mosten, Einkochen, die Herstellung von Vin cuit, Dörren, Backen, Braten und traditionelle Verwendungen des Apfels als Medizin, Schönheitsmittel, Zierde oder Duftapfel, geben praktische Tipps für Apfelsorten im eigenen Hausgarten, bieten Rezepte und Anleitungen für die verschiedenen Verwertungsmöglichkeiten, selbst zur Lagerfähigkeit und dem richtigen Schnitt der Sorten. Schließlich helfen zahlreiche Kontaktadressen im reichhaltigen Anhang (mit Literaturverzeichnis, Sortenverzeichnis, Glossar, Index), selbst alte Sorten von speziellen Züchtern zu erwerben, denn das Verschwinden der alten Sorten bedeutet einen Verlust von Kulturgut und Geschmacksvielfalt; ihre Erhaltung - und damit die Erhaltung der genetischen Vielfalt - ist eine Versicherung für unsere und unserer Kinder Zukunft.

Bauer, Ute / Ursel Borstell Alte Rosen Geschichte, Verwendung, Gestaltung, Pflegepraxis. Alle wichtigen Arten und Sorten. Mit neuen romantischen Züchtungen. 159 S. m. zahlr. meist farb. Fotos BLV München 2005

Eigentlich müßte es "Alte und romantische Rosen" heißen, da in dieser umfangreicheren, überarbeiteten Auflage des kleineren Buches mit dem gleichen Titel auch Englische Rosen von Austin und die französischen Romantique-Rosen von Delbard enthalten sind. Nach einer Einführung in die Geschichte der Rose werden 160 Sorten von Gallica-, Alba-, Damaszenerrosen, Zentifolien, Moosrosen, Chinarosen und ihre Nachfahren ausreichend ausführlich und fachkundig vorgestellt. Neu sind ebenfalls die stimmungsvollen Fotos von Ursel Borstell, die auch Rosen in ihrer ganzen Gestalt und nicht nur die Blüte zeigen, was ja leider sehr selten ist. Man findet auch einige Anregungen für romantische Rosensträuße, für Tischdekorationen, Potpourries bis hin zur Anleitung für eine Wellness-Kur mit Rosenwasser. Ein eigenes Kapitel zu Praxis und Pflege rundet dieses neue "nostalgische" Buch ab. Ein Einsteigerbuch für Liebhaber alter Rosen, aber auch passionierte Rosenfreaks werden ihre Freude an diesem Buch haben, weil das Preis-Leistungsverhältnis ebenfalls stimmt.

Behr, Karin von Künstlergärten in Deutschland 248 S. Ellert & Richter Hamburg 2005

Was machen Künstler mit ihren Gärten? Wie gestalten sie ein öffentliches Gelände oder ihre privaten Gefilde? Welche Botschaft formulieren sie in der Natur unter freiem Himmel? Diese Fragen stellte sich die Kunsthistorikerin und Journalistin Karin von Behr und ging - begleitet von der Gartenfotografin Marion Nickig - auf Entdeckungsreise...- von der Nordsee bis zum Chiemsee, von der Insel Usedom bis Weimar. Eine ganze Reihe der besuchten Anlagenn liegen in Hamburg oder in Norddeutschland und die meisten kann man besichtigen. Es sind private und öffentliche, historische und zeitgenössische, berühmte und unbekannte Gärten von Malern und Schriftstellern, Architekten und Bildhauern vor. Sie hat sie unterteilt in drei Gruppen: Museumsgärten - Stätten der Erinnerung / Private Gärten - Orte der Begegnungen und Öffentliche Gärten - Areale der Avantgarde. Dabei gelingt es der Autorin, Kunstinterpretationen und biografische wie gartengestalterische Details (anschauliche Grundrisszeichnungen) zu verbinden und anschaulich davon zu erzählen.Während die Gärten von Emil Nolde (Hamburg) und Max Liebermann (Seebüll) oder Niki de Saint Phalle in Italien den meisten Gartenfreaks "bekannt "sind, erfährt man erstaunt, daß auch Bertold Brecht , Johann Gottfried Herder und Hans Fallada Gartenliebhaber waren. Und hier findet man - in einem Buch versammelt und nicht weit verstreut in mehreren Publikationen - Informationen über Jenny Holzer`s Black Garden in Nordhorn, Martha Schwarz und ihr Projekt in München-Unterföhring, den von Peter Latz angelegten Industriepark in Duisburg und über Ian Hamilton Finlay`s Entwurf für das Gelände des Max-Planck-Instituts in Stuttgart . Und viele unbekannte Künstlergärten gab es noch für mich zu entdecken... .Gärten von Ulrich Rückriem, Oswald Mathias Ungers, Hans Kock, Monika Metzel, Dietrich Klinge. Im Anhang vervollständigen ein Personenregister und ein Pflanzenregister (!) diesen schönen Band, dessen Texte und die Fotografien von Marion Nickig dazu verführen, die - ja meist zugänglichen Gärten - einmal selbst zu besuchen, was im Zusammenklang mit genauen Adressenangaben und Öffnungszeiten gut zu verwirklichen ist. Also wieder enmal ein Buch mit "Mehrwert" - denn es ist ein Kunst-, Lese- und Betrachtungsbuch, aber auch ein Reiseführer.

Borkowski, Elke / Silke Kluth Zauberhafte Dekorationen für drinnen und draußen Becker-Joest-Volk 2005

Mit zauberhaften Ideen begleitet dieses Buch den Leser zu jeder Jahreszeit drinnen und draußen (im Garten, auf der Terasse oder dem Balkon). Von der rustikalen Landhausstimmung über österliche Moosdekorationen bis zur festlichen Adventsdekoration zeigt es Farben, Stimmungen und Atmosphäre und Anregngen, wie man kleine Bereiche zu verschiedenen Anlässen - von romantisch-verspielt bis edel-elegant - dekoriert. Die kompetenten, anregenden Texte stammen aus der Feder der bekannten Gartenjournalistin Silke Kluth, deren Artikel unter anderem regelmäßig in den Magazinen Living & More und Country veröffentlicht werden.

Bühler, Karl Dietrich 365 Tage Gartenkunst Landschaft, Garten, Poesie 744 Seiten mit 367 Farbabb.,744 S. Dva Stuttgart 2005

Karl-Dietrich Bühler lebt in Genua und Südschweden und zwischen diesen beiden Welten fotografiert er seit 1976 Gärten, Parks, Landschaften. Dieses Buch begleitet durch alle Jahreszeiten: Villengärten in der Toskana, Felsengärten im Süden Schwedens, karge Landschaften, üppige Blütenmeere, das Spiel von Wolken, Himmel und Wasser - dies sind nur einige der faszinierenden Motive, die dieses Garten-Tagebuch Tag für Tag zeigt. Klassische und moderne Texte aus der Weltliteratur steigern die Bildwirkung, sachliche Gartengestaltungstips vermitteln Fachwissen auf unterhaltsame Weise und knappe Bildtexte liefern die nötigen Informationen zu Standorten, Namen und Pflanzen. Und natürlich bleibt auf jeder Seite genügend Platz für eigene Notizen bei der Beobachtung des Gartenjahres. Ein Personen- und Ortsregister ergänzen den - allerdings durch das Querformat etwas unbequem zu lesenden - wunderschönen Bildband, der vor allem auch neben berühmten viele unbekannte Motive zeigt.

Caspari, Claus NaturSichten Claus Casparis Blumenbilder 48 S. m. 24 farb. Zeichn, 1 Kunstdruck Blv München 2005

Einen Großteil seines Lebens hat der Münchener Claus Caspari , der 1980 im Alter von 69 Jahren starb, mit dem minutiösen Zeichnen von Tieren, Pflanzen und Mineralien verbracht. Er hat es dabei zu einer Vollkommenheit gebracht wie kaum ein zweiter zeitgenössischer Künstler. Nach dem Abitur wurde der 1911 geborene Münchener zunächst Kunsthändler, spätestens ab 1936 hat er - zunächst in seiner Freizeit als Autodidakt - gezeichnet. Seine Motive waren von Anfang an der Natur entnommen: den Wiesen und Wäldern der Umgebung - oder sie spiegelten besondere Eindrücke eines Urlaubs wider, vorzugsweise am Gardasee. Etwa 1948/1949 fasste er dann den Entschluss, sich ausschließlich der Malerei zu widmen. Im Kronen-Verlag Hamburg erschienen dann ab 1951 umfangreiche Tafelwerke von Claus Caspari. Er illustrierte Bücher für Droemer Knaur, Kosmos und BLV, darunter so bekannte Werke wie die Alpenflora von Hegi oder den BLV Pflanzenführer mit über 1150 Arten. Er malte Blumen, Pilze, Insekten und Fische, aber auch Schnecken und Mineralien. Wichtigstes Anliegen war ihm stets die detailgetreue und dennoch lebendige Wiedergabe. Er arbeitete eng mit dem damaligen Technischen Leiter des Botanischen Gartens in München, Gartenoberamtmann Wilhelm Schacht zusammen und besaß sogar einen eigenen Schlüssel zu den Gartenanlagen. Seine ausgewogene, naturgetreue Darstellungsweise brachte ihm viele Bewunderer ein - und die Möglichkeit zu verschiedenen Ausstellungen, darunter in der renommierten Hunt Botanical Library in Pittsburgh / USA. Claus Casparis Blumenbilder sind einzigartig: besonders detailgenau, mit plastischer Wirkung, in harmonischen Farbkompositionen. Einen kleinen Querschnitt seines Werkes zeigt dieser Band - Reproduktionen der filigranen Blumenbilder auf großformatigen Bildtafeln in brillanter Wiedergabe, von Orchidee über Passionsblume bis zur Schwertlilie 1 hochwertiger Kunstdruck ist als Beilage eingefügt. Für schöner Pflanzenzeichnungen! Vom 11.4.2006 bis 1. Mai 2006 wird eine Ausstellung "NaturSichten" - Heimische und exotische Pflanzen - Gemälde des Münchner Malers Claus Caspari (1911-1980) im Botanischen Garten München-Nymphenburg stattfinden.

Foerster, Marianne / Gary Rogers Der Garten meines Vaters Karl Foerster Bornimer Gartentagebuch für Neugierige 144 S. m. 180 Farb- und 25 s/w-Abb. sowie 5 Zeichn. Dva Stuttgart 2005

Marianne Foerster, Tochter von Eva und Karl Foerster, hat nach den Lehrjahren in der väterlichen Gärtnerei über 30 Jahre im Brüsseler Büro des Gartenarchitekten René Pechère gearbeitet und widmet sich seit 1990 dem väterlichen Garten in Potsdam-Bornim und der Herausgabe der Schriften ihres Vaters. In ihrem Tagebuch präsentiert sie - nach einem mit historischen Fotos versehenen Rückblick in das Leben ihres Vaters und die Entstehungsgeschichte des Karl-Foerster-Gartens / der Gärtnerei - die Anlage, die 1912 begonnen wurde. "Leider gibt es wenig Schriftliches aus den Entstehungsjahren von 1910 bis 1915, und da Wilhelm Foerster mit Vater Wilhelm und Schwester Martha das Haus gemeinsam bewohnte, auch keine Familienbriefe. Es drehte sich alles um Pflanzen, Kataloge, Fotos und den Aufbau der Gärtnerei". In dem Garten unterzog der bekannte Staudenzüchter ja seine Kreuzungen von Rittersporn & Co. einer ersten kritischen Prüfung. Längst ist die inzwischen denkmalgeschützte Anlage, bestehend aus dem berühmten Senkgarten, dem Frühlingsweg, dem Herbstbeet und dem Steingarten, zum berühmten Lehr- und Schaugarten für jedermann geworden. Marianne Foerster erzählt in leichtgängiger Sprache von Stauden und Begegnungen, nennt die Blütenhöhepunkte, gibt Ratschläge für die Verwirklichung von Karl Foersters Motto: "Es wird durchgeblüht" und geleitet den Leser - sozusagen in einer "Exklusivführung" - durch alle "sieben Jahreszeiten" in ihres Vaters Garten, bringt aber auch Geschichten von Hund und Katze oder der Schnecke Karl, von Wetterkapriolen und anderen Vorkommnissen in - inzwischen - ihrem - Garten. Gary Rogers fotografierte über mehrere Jahre hinweg und unterstützt mit seinen stimmungesvollen Fotos ihren Text. Immer schon gab es die Möglichkeit, den Foersterschen Garten zu besuchen. Auch heute noch.Wer den Garten wie ich schon besuchen konnte oder die Bücher von Karl Foerster "verschlungen" hat, dem ist natürlich vieles in diesem Buch vertraut - und doch eben einiges auch neu.Und wer ihn noch nicht kennt, da bn ich mir sicher, bekommt nach der Lektüre dieses Buches mit Sicherheit Lust, ihn einmal zu besuchen. Bei den Führungen, die Marianne Foerster und ihre Mitarbeiter im Garten fast täglich durchführen, kommen - wie sie sagt, oft immer wieder diesselben Fragen: "War alles so wie jetzt?" "Sind es noch die Pflanzungen von Karl Foerster?" Das Buch gibt auch darauf Antworten, denn Marianne Foerster beschreibt nicht nur die Vorlieben ihres Vaters (Rittersporn, Phlox), sondern auch eigene, die sie in "ihrem" Garten einsetzt. Denn sie handelt nach dem Grundsatz: ihres Vaters: "Wer das Neue im Garten nicht mitmacht, kann seinen alten Lieblingsblumen nicht gerade in die Augen sehen" und so ist die Anlage nicht historisch- statisch, sondern es werden immer wieder auch neue Pflanzen gesetzt oder Teile umgestaltet. Der einstige "Steingarten der sieben Jahreszeiten" ist z. B. durch die Verdunkelung der inzwischen großgewordenen Gehölze nicht mehr als solcher aufrecht zu erhalten und wurde deshalb inzwischen als "Schattengarten" gestaltet - mit neuen Hosta-Sorten, von denen Karl Foerster sicherlich begeistert wäre. "Seitdem ich an diesem Gartentagebuch schreibe, ist mir mein Garten, der 'Vatergarten', viel bewusster geworden. Ich erlebe ihn intensiver, und was vorher irgendwie selbstverständlich war, ist es jetzt nicht mehr. Ich sehe auch mit anderen Augen ... und anderer Leut's Augen? Bin noch kritischer geworden, worunter meine Mitarbeiterinnen vielleicht etwas leiden. Es ist mir alles noch mehr ans Herz gewachsen und ich kann nur hoffen, dass die Leser des Buches mit mir dieses Gefühl, vielleicht bei einem Besuch hier, teilen.". Ein Must-Have-Book, Lesevergnügen und optischer Genuss zugleich ist dieses Buch für jeden, der sich für Gärten und Pflanzen interessiert, nicht nur für Karl-Foerster-Fans.

Gärtner von Eden (Hrsg.) 100 Traumgärten in Deutschland Gärten - geplant und gebaut von den Gärtnern von Eden 256 S. m. 400 Abbildungen Callwey Stuttgart 2005

Deutschlands Top-Gartengestalter aus ca. 60 Gartenbaubetrieben haben sich - gemeinsam mit der gleichnamigen Zeitschrift - zu den "Gärtnern von Eden" zusammengeschlossen. Diese Marke steht für kreative Planung, qualitativ hochwertige Arbeit und individuelle Beratung. Die Gärtner von Eden setzen planerisch und handwerklich Maßstäbe im Garten- und Landschaftsbau.
In diesem Buch stellen 70 von ihnen 100 "Traumgärten" in Deutschland vor, die sie geplant und realisiert haben, mit farbigen Gartenplänen und Fotos, ausführlichen Beschreibungen und praktischen Tipps. "Für jeden Garten gibt es eine ideale und zugleich individuelle Lösung" – das ist ihr Credo. 100 Paradiese, 100 Träume, 100 Oasen für Designfreunde, Ästheten oder / und Naturmenschen. Im Anhang findet sich dann natürlich ein Adressenverzeichnis der Autoren.
Webseite der Gärtner von Eden

Gerritsen, Hen / Piet Oudolf Meine Lieblingspflanzen 144 S. m. 183 Farbf. u. Pflanzplänen Dva Stuttgart 2005

Der Text ist , obwohl die bibliografischen Angaben es meist anders suggerieren, von Henk Gerritsen (nicht von Piet Oudolf), der die Pflanzen für seine "Prionatuinen" in Schuinesloot / Niederlande aus der Oudolfschen Gärtnerei bezogen hat (wohl fast das gesamte Sortiment) und sie dort seit 1978 kultiviert. Durch die erfolgreiche Suche nach neuen Pflanzen für den zeitgemäßen Garten ist die Gärtnerei Oudolf mittlerweile international bekannt geworden. Die phantastischen Fotos sind zum größten Teil von Piet Oudolf. Gerritsen beschreibt im ersten Teil (alphabetisch nach lateinischen Pflanzennamen gordnet) recht ausführlich neben den üblichen Angaben zur Blütezeit, Höhe usw. die Vor - und Nachteile der Pflanzen. Alle sind - in Holland, und damit wohl auch in den meisten Gegenden bei uns - winterhart, wie er im Vorwort erwähnt. Deshalb findet man zur Winterhärte nachher keine Angaben mehr. Zitat: "Origanum vulgare - keine Pflanze für den eher faulen Gärtner, denn sie sät sich ungehemmt aus" - (Das hätte ich vor Jahren wissen müssen ...). Im zweiten Teil geht es um die Verwendung - mag man es lieber "feurig", "luftig", "ruhig" "heftig", "silbrig", "grasig", "herbstlich" oder "herrlich"? Dann folgen eine Zusammenstellung von "Guten Nachbarn" und Bepflanzungspläne sowie eine Übersicht nach außergewöhnlichen Merkmalen. Das Buch ist eine vollkommen neu bearbeitete und fast auf den doppelten Umfang erweiterte Neuauflage der holländischen Bücher "Droomplanten (1997) und "Meer Droomplanten (1999) " bzw. deren englische Ausgabe "Dream Plants for the Natural Garden" (2000). Der letzte Teil des englischen Titels ist - wie ich meine - wichtig für dieses Buch "für den Naturgarten"! Wer einen solchen hat bzw. anlegen möchte, für den ist das wunderschöne Buch eine gute Informationsquelle und natürlich auch für den, der mehr über die Oudolf`schen Pflanzen wissen möchte.

Haiden, Christine / Petra Rainer Christine Haiden Gartenmenschen Sammler, Gestalter und Enthusiasten 158 S. m. zahlr. farb. Fototafeln Residenz 2005

Der Blick in den Garten eines Menschen ist ein Blick in seine Seele - und diesen Blick in ihr privates Gartenleben (mit Anregungen für den eigenen Garten) gewähren 33 "Gartenmenschen", unter anderem der Fernsehmoderator und Biogärtner Karl Ploberger, die Schriftstellerin Barbara Frischmuth und die "Kräuterhexe" Miriam Wiegele, Franz Erbler, der Bäcker, der im Ruhestand seinen Sammelleidenschaften nachgehen kann (u. a. Taglilien), Ursula Haller, die maßgeblich den Hofgarten Seitenstetten entworfen hat und das dortige Gartenfestival mit ins Leben rief, Frau Vogl-Lukasser, die Mitautorin des Heftes " Bauerngärten in NÖ". Die Kapitelüberschriften zeigen das vielseitige Spektrum ihrer Gartenleidenschaft: Von Naturgärtnern und stillen Enthusiasten / Von Schaugärtnern und offenen Gartentoren / Von Jägern und Sammlern / Von Hausgärten und verborgenen Wünschen / Von Gestaltern und Themengärtnern. Die spannend geschriebenen Texte stammen von Christine Haiden, die Fotos von Petra Rainer. Letztere sind zwar hervorragende Porträtfotos, stellen aber meiner Meinung nach die Persönlichkeit nicht ausreichend "passend" dar (jedenfalls nicht die, die ich persönlich kenne). Sehr gute Listen mit Bezugsquellen, Gartenschauen, der Büchern der Porträtierten, Organsiationen für Gärtner ergänzen den schönen Bildband. Webseite der Fotografin

Hauschild, Stephanie Die sinnlichen Gärten des Albertus Magnus 152 S. m. zahlr. Abb. Thorbecke 2005

Der Garten des Albertus Magnus - einer der wichtigsten Zeugnisse mittelalterlicher zur Gartenkunst.- war erstmals ein "Lustgarten", ein Garten, der nicht zum Nutzen, sondern zur Erholung diente. Eine Rasenfläche, um die Augen zu erfrischen, eine Rasenbank zum Ausruhen, eine Quelle und ein Kräuter- und Duftgarten zur Belebung der Sinne, das alles von Bäumen gegen Sonne und kalte Winde geschützt, gehörte dazu. Dabei berücksichtigte er Sonnenstand und Wind, Duft- und Farbwirkung der Pflanzen auf eine Weise, die heute an die Weisheiten des Feng shui erinnert. Albertus Magnus beschreibt und gibt Empfehlungen zur Anpflanzung von Wein, 14 Obstbaumsorten, verschiedener Gemüsepflanzen, 13 Gewürzpflanzen (z.a . Safran) , neun Arzneikräuter ( Petersilie, Koriander oder Liebstöckel). Schließlich aber werden auch einige Zierpflanzen aufgeführt: Rosa Hortensis, Madonnenlilie, Pfingstrose, Ringelblume, die schon damals bekannte Narzisse, die Raute und als Zierstrauch den Buchs. Bisher hatten eigentlich nur Pflanzen Beachtung gefunden, die einen gewissen Nährwert hatten, über Heilkräfte verfügten oder sonst irgend einen Nutzen brachten. Nun aber hatten sie auch wegen ihrer Schönheit eine Daseinsberechtigung. Eine große Vielfalt von bisher unbekannten Gewächsen aus römischen Gärten begeisterte zuerst Forscher und Botaniker, dann das gehobene Bürgertum, schließlich hielt sie auch in die einfachen Gärten Einzug. Die Autorin führt den Leser / die Leserin anhand von Albertus´ Beschreibung und mit historischen Abbildungen in die Gartenwelt von Albertus Magnus und gibt praktische Anregungen, welche Elemente sich auch heutigen Gärten verwirklichen lassen. Im Anhang enthält der Band den Originaltext des Albertus mit Übersetzung, der lange Zeit für Laien praktisch unzugänglich war. Die stimmungsvollen Abbildungen machen den Band zu einer Oase für die Sinne.

Henderson, Paula / Adam Mornement Die Welt der Baumhäuser Wolkenkuckucksheim zum Genießen von Paula Dva Stuttgart 2005

Bis vor Kurzem spielten Baumhäuser bestenfalls als dekorative Gartenaccessoires eine Rolle, doch die vielen Neuerscheinungen zu dem Thema zeigen, daß immer mehr Menschen sich dafür interessieren. Dabei haben Baumhäuser eine beeindruckend lange Tradition. Der römische Kaiser Caligula veranstaltete Gelage auf einer Plattform in einer stattlichen Platane - eine Idee, die von den Baumeistern der Renaissance mit Begeisterung aufgegriffen wurde. Das älteste heute noch existente Baumhaus geht auf das 17. Jahrhundert zurück und befindet sich in einer alten Linde bei Pitchford Hall im englischen Shropshire. Von diesen - und vielen anderen frühen Exemplaren - gibt es im ersten Teil "Baumhäuser der Verganggenheit" detaillierte Beschreibungen und erstaunliche Zeichnungen. Im zweiten Teil "Baunhäuser der Gegenwart" finden sich etliche Projekte, die auch öffentlich zugänglich sind. "Der Not gehorchend" heißt das Kapitel, in dem der Autor u. a. die fragilen Bauten des Korowai-Volkes im indonesischen Irian Jaya vorstellt oder "Naturschutz-Baumhäuser als Protestform". "Private Baumhäuser" zeigt schließlich die Bandbreite der menschlichen Phantasie Spielhaus, Schlafkammer, Büro, Privatbar für Zwei, Luftschloss, Observatorium, Esszimmer oder privates Versteck.. "Baumhäuser der Zukunft" heißt ein weiteres Kapitel. Abschließend geht Adam Mornement auf die praktischen Aspekte des Baumhausbaus ein - "Tipps für Baumhausbauer" zeigen, dass es gar nicht so schwierig ist, aufstrebende Raumpläne zu verwirklichen, ohne den Bäumen dabei zu schaden. Ausgewählte Adressen und Beratungsunternehmen sowie Adressen der vorgestellten öffentlich zugänglichen Baumhäuser vervollständigen den Band. Man muss nicht Pfadfinder gewesen sein und auch nicht vorhaben, selbst ein Baumhaus zu bauen - in diesem Buch mit seinen wunderschönen Fotografien der deutschen, französischen, italienischen, polnischen, australischen, neuseeländischen, amerikanischen und japanischen Beispiele kann man auch einfach nur schwelgen und Kindheitsträume heraufbeschwören.

Hiener, Ralf / Olaf Schnelle / Anne Freidanck Wildkräuter – Natur + Küche aus der Reihe Essbare Landschaften 176 S. mit farb. Fotos Hädecke 2005

Seit 1998 bietet ddas Autorenteam Team durch seine Firma "Essbare Landschaften GmbH" an.der vorpommerschen Ostseeküste in Boltenhagen bei Grimmen erntefrische Kräuter, essbare Blüten, Beeren und Pilze zum Verkauf an und beliefert vor allem Restaurants und Hotels, aber auch Privatleute. Wildkräuter zu kultivieren, war damals eine ungewöhnliche Geschäftsidee, die aber einschlug. "Von wegen Unkraut: Ob Malve oder Weiße Melde, Giersch oder Scharbockskraut, Gelber Senf oder Wiesenkümmel: alles, was hier wächst, kann man essen" und so bauen der Gärtner Olaf Schnelle und sein Kompagnon, Küchenmeister Ralf Hiener auf 50 000 Quadratmetern Anbaufläche nach Bioland-Kriterien an. In Teamwork werden die Kräuter verarbeitet. Außerdem sammeln beide mit Leidenschaft in den nahen Wiesen und Wäldern Wildkräuter. Ihn ihrem vorliegenden Buch porträtieren sie ausführlich sowohl botanisch als auch "küchentechnisch" 40 Wildkräuter und liefern viele raffinierte und leckere Rezepte aus allen Bereichen der Kochkunst. Von Grundrezepte (Bärlauch- Schmanddressing), Suppen & Eintopf (Brennessel- Tomatensuppe mit Chili), Salätchen & Gemüse (Spargel und Tomaten in Gelee mit Pesto von der Vogelmiere), Risotto & Getreide (Ebereschen- Kerbelrisotto mit Rehmedaillons in Pinienkernkruste) über Gnocchi & Pasta (Bronzefenchel- Quarkgnocchi mit roten Rüben und Orangen), Kraut & Fisch ( Dorsch aus dem Kräuterdampf mit Gartenmelde und Linsen), Süßes & Fruchtiges (Flambierte Pfirsichspalten mit Gundermann) bis hin zur Cuisine Avantgarde classique (gebratener Spitzwegerich und Zitronenkonfitüre) reicht das Spektrum. Da läuft einem das Wasser im Mund zusammen.. (vor allem, wenn man dann noch die wunderschönen Fotos anschaut!) Aber das ist längst nicht alles, was dieses Buch bietet: es wird ausführlich über die Bestandteile der Kräuter (wie Flavonoide, Glucosinolate, Saponine und Terpene) informiert, es gibt einige (zu wenige allerdings...) Literaturhinweise und Internet-Quellen (ganz auf der Höhe der Zeit, aber auch zu wenige!) sowie Einkaufstipps.Ein wunderschönes, inhaltsreiches Buch sowohl für Gärtner(innen) und Köche / Köchinnen!
Webseite der Autoren

Hohberg, Rainer / Kerstin Ramm Ein botanischer Märchengarten. Pflanzenmärchen und -porträts 80 S.m. zahlr. ganzs. farb. Federzeichn.. u. Aquarellen und Vignetten EchinoMedia 2005

Ein Buch mit 12 Pflanzenmärchen aus aller Welt (z. B. Afrika, Russland, Amerika) und botanisch sowie kulturgeschichtlichen Hintergrundinformationen zu den vorkommenden Pflanzen - das machte mich neugierig! Im den Märchen vorausgehenden Vorwort - betitelt: "Einladung zum Gartenspaziergang" verrät der Autor, dass ihm von seinem Lehrer bereits eine Karriere als Biologe oder Botaniker angedacht wurde. Er ging jedoch andere - ebenfalls interessante - Wege, fand jedoch einst durch das Nacherzählen von Pflanzenmärchen zu seiner Vorliebe für die Botanik zurück. Mit seiner Kombination aus Märchen- und Sachbuch macht er sicherlich nicht nur Kindern, sondern auch vielen Pflanzen- und Märchenfreunde eine Freude, aber auch Eltern und Großeltern, die Vorlesestoff suchen. Nicht vergessen darf ich die die liebevollen Illustrationen von Kerstin Ramm zu erwähnen, die den Märchen Bildhaftigkeit geben.
Webseite des Autors.

Kingsbury, Noel / Nicola Brown Traumgärten Internationale Gartenarchitekten präsentieren ihre Meisterwerke 224 S. m. zahlr. Fotos und Plänen Dva Stuttgart 2005

Gärten bedeutender Gartenarchitekten aus der ganzen Welt stellen der uns aus etlichen anderen Büchern bekannte Noel Kingsbury und die Fotografin Nicola Browne hier vor - wie auch der Titel aussagt. Wobei Kinsgbury, wie er in der Einleitung schreibt, innovativen gegenüber eher traditionellen Gestaltungsansätzen den Vorrang gab. Den wunderschönen Fotos sieht man an, daß sich hier das Auge der Fotografin mit ihrem Verständnis für Gartengestaltung.verbindet. Aber es ist mehr als nur eine Präsentation!. Es gibt durch "Gastbeiträge" verschiedener Autoren viel Expertenwissen für den anspruchsvollen Gartenbesitzer weiter, das über den spannenden Planungsprozeß und alle Aspekte der Gartengestaltung, ihre verschiedenen Stile und Materialien informiert. Zitat aus dem Vorwort von Penelope Hobhouse: "Das Team aus Praktikern stellte er aufgrund deren besonderer Fertigkeiten zusammen. Während sich die einen mit Vermessung und Planung, mit der Gestaltung des Untergrunds beschäftigen, liegt den anderen zum Beispiel die Harmonie und Zusammenstellung von Farben am Herzen, wieder anderen Aspekte wie Nachhaltigkeit und Pflege". John Brookes, Piet Oudolf, Nori und Sandra Pope, Beth Chatto James van Sweden, Julie Moir Messervy, Paul Williams sind nur einige der vielen Experten, deren Individualität das Buch so interessant und abwechslungsreich, aber eben auch sehr informativ machen. Im ersten Abschnitt "Den Garten planen" geht es um den Garten und seine Umgebung, die einzelnen Typen und Stile, im zweiten Abschnit "Den Garten ausstatten" über die Wahl der Oberflächen, nachhaltige Gestaltung, Steinlandschafen, Hanglagen, Wasser im Garten usw. Im dritten Abschnitt dann "Den Garten bepflanzen" - wobei Lebensräume zu beachten sind, Farbenwirkungen, Pflanzenformen, saisonale Veränderungen, Bodenbeschaffenheit usw. Die Biografien der Gartengestalter allein sind schon lesenswert, außerdem verleitet eine Bibliografie mit den bisherigen Veröffentlichungen der Gestalter zum Weiterlesen. Durch das Adressenverzeichnisetlicher (mehr als "eine Hand voll", wie Kingsbury bescheiden schreibt) geöffneten Gärten eignet sich auch dieses Buch als Anregung für Gartenausflüge, das kumulierte Sach- und Pflanzenregister erschließt den Inhalt.

Kopp, Rita Edelsüß und Rosenscharf Die Welt der alten Gewürze Thorbecke Sigmaringen 2005

Auf den Spuren der Karawanen und der Galleonen macht sich Rita Kopp mit diesem liebevoll gestalteten Buch auf die Suche nach der Herkunft der Gewürze. Anschaulich und unterhaltsam, aber fachkundig, berichtet sie anhand historischer Abbildungen von den Gewürzpflanzen und deren Anbau, erklärt ihre Zubereitung und ihre Wirkung. Auch fast vergessene oder in Europa kaum bekannte Gewürze werden vorgestellt. Aufgeteilt hat sie ihr Buch nach der Herkunft der Gewürze. Aus Mittel-und Südamerika stammt beispielsweise der Chili, aus Nordafrika die Minze, aus Spanien und Portugal Rosmarin und Orangen, aus Frankreich Lavendel, aus Italien das "Allheilmittel" Salbei, aus Osteuropa Paprika und Mohn, aus dem Nahen Osten die Rose (ja, auch sie kann als Gewürz eingesetzt werden!) und der Safran, aus Indien schließlich Curry und Zimt, um nur einige der vorgestellten Gewürze zu nennen. Wozu duftendes Orangenblütenwasser verwendet wird, warum man in heißen Ländern extrascharf isst und weshalb die vornehme Gesellschaft früher den Genuss flüssiger Schokolade kultivierte - hier ist es nachzulesen Frau Kopp betont vor allem, bei den Gewürzen vor allem auf Frische zu achten - "und lieber mal den Mörser zu schwingen, als ein fades Pulver zu benutzen". Alte und neue, exotische und nostalgische Rezepte wie vietnamesisches Zitronengras-Süppchen, nordafrikanisches Tabouleh, französische Zitronentarte indisches Lamm mit Kardamom, rumänsche Salzstangen mit Kümmel aus Hefeteig laden zum Ausprobieren ein. Die Abbildungen geben dem gut als Geschenk für Meisterköche und Genießer, für Nostalgiker und Menschen mit Fernweh geeigneten Buch die besondere "Würze".

Krautwig, Christel / Hans Glader Meine GartenWelt - ein Paradies am Niederrhein - mit Vorwort von Klaus Bender und Manfred Lucenz 120 S. m. 140 Fotos, Übersichtskarte Wohlfarth 2005

Seit Jahren öffnen Christel und Herward Krautwig auf dem Fürstenberg am Rande der Stadt Xanten ihren ungewöhnlichen Garten für Besucher. Rund um eine historische Hofanlage hat das Ehepaar einen niederrheinischen Traum erschaffen - eine eigene Gartenwelt auf 15 000 Quadratmetern. Reportagen über diesen Garten wurden im Fernsehen und in Gartenzeitschriften gezeigt; jetzt kann man aller Ruhe nachlesen und die Bilder genießen, denn Christel Krautwig hat ein ganzes Jahr lang Tagebuch geführt, um ihre Erlebnisse beim Wachsen und Werden der Natur festzuhalten und zahlreiche wertvolle Ratschläge aus ihrem reichen Erfahrungsschatz notiert. "Kein Gift im Garten" ist einer ihrer Grundsätze... Hans Glader hielt den Jahreslauf in opulenten Gartenansichten und faszinierenden Pflanzenportraits fest, die Lust machen, dieses niederrheinische Paradies zu besuchen und /oder ihre Anregungen aufzunehmen für den eigenen Garten.

Laras, Ann Italienische Gärten 208 S. Ulmer Stuttgart 2005

Die berühmten Gärten des Latium, die Vielfalt der Gärten in der Toskana, die Gartenkunst in der Campagna, in Venezien, in Ligurien, der Lombardei und des Piemont: - Ann Laras beschreibt die wichtigsten und schönsten Gärten Italiens auf unterhaltsame Weise, begleitet von schönen Fotos, Serviceinformationen zu Anreise und Öffnungszeiten. Dreißig Parks und Gärten finden Sie ausführlich erörtert und dreißig weitere werden kürzer beschrieben. Geordnet ist es in Übereinstimmung mit verschiedenen italienischen Landstrichenin sechs Gruppen von den Seen im Norden bis zur Küste von Amalfi im Süden – Latium, Campagna, Toskana, Veneto, Ligurien und die Lombardei mit Piemont. Der Abschnitt über die Toskana berücksichtigt natürlich die großen Villen der Medici, ebenso werden aber auch Beispiele für die abwechslungsreichen Gärten aufgeführt, die der produktive und vielseitige Pietro Porcinai im Lauf des zwanzigsten Jahrhunderts rings um Florenz anlegte. Im Kapitel über das Veneto findet man natürlich den Giardini Giusti in Verona, aber auch einen palladianischen Landsitz, die Villa Barbaro bei Maser, sowie den betont modernen Garten der Fondazione Querini Stampali in Venedig, den Carlo Scarpa in den fünfziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts schuf. Die Autorin schreibt: "Ich hatte viele Fragen, die nach Antwort verlangten. Wie ist es möglich, einen Garten über ein halbes Jahrtausend hinweg zu bewahren? Welche Motivation steckt hinter dieser harten und manchmal undankbaren Arbeit? Woher kommen das nötige Wissen, Geld und Energie, um einen historischen Garten zu erhalten? Die Antworten waren stets interessant und regten zum Nachdenken an; manchmal waren sie überraschend.". Das Gartenkunst-Buch eignet sich hervorragend zur Planung und Begleitung einer italienischen Gartenreise.

Leppert, Stefan Hinter meiner Hecke Gartenarchitekten zeigen ihre Gärten 176 S. m. 289 farbigen und 58 s/w-Abb. DVA München 2005

Mit diesem Bildband über die Privatgärten 30 verschiedener, prominenter (Anja Maubach, Rudolf Timm), aber auch nicht so bekannter (Hermann Rieth) Landschaftsarchitekten im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Schweiz, Österreich) bekommt man einen Eindruck von Gärten, die einem sonst verschlossen blieben. Man fragt sich ja oft, in welchen Gärten Gartenarchitekten (z. B. ) leben. Sind es die bis auf den Millimeter durchgeplanten Anlagen, die sie für ihre Kundschaft bauen? Oder gibt es gar mehr Raum für Experimente, gehen Wünsche in Erfüllung, die im Planeralltag versagt bleiben? Dabei reicht die vorgestellte Palette vom winzigen Reihenhausgarten bis zum Park, vom städtischen bis zum ländlichen Garten, vom Schrebergarten bis zur Dachterrasse. Selbst gezeichnete Pläne zeigen die Handschrift der Profis und erleichtern die Orientierung, außerdem melden sich die Architekten auch selbst zu Wort und stellen ihre Gartenphilosphie vor. Für Gartengestalter ebenso ergiebig wie für Hobbygärtner, auch als "Lesebuch" benutzbar.

Rilke, Rainer Maria / Antje Erdmann-Degenhardt, Günter Pump Verschollene Gärten und Parks 116 S. Husum 2005

Rainer Maria Rilke hat sich wie kaum ein anderer moderner Klassiker mit der Natur auseinander gesetzt und über sie nachdenkliche Gedichte von erhabener Anmut geschaffen. Parks und Gärten waren für den heimatlos umherziehenden Rilke ein Anziehungspunkt und zugleich Inspiration für sein Schaffen die in zahlreichen Werken ihren Niederschlag gefunden hat. Die von der Herausgeberin Antje Erdmann-Degenhardt versammelten Gedichte und Briefe des deutschen Dichters zum Thema Gärten, Parks und Natur ergeben zusammen mit den stimmungsvollen Bildern des renommierten Fotografen Günter Pump faszinierende Einblicke in das Leben und Schaffen Rainer Maria Rilkes. Eine wunderbar für kalte Winterabende geeignete Lektüre, die auch unbekanntere Texte enthält.

Schneider, Andrea / Eva Kern Honigmilch & Rosenöl 144 S. Av Buch 2005

Der Titel läßt es schon ahnen - hier geht es Wohlfühl-Rituale wie im Orient - denn die natürliche Schönheitspflege mit duftenden Essenzen und pflanzlichen Ölen, das Wirken von Farben und der Genuss von edlen Speisen und Gewürzen haben ihren Ursprung im Orient. Diese jahrtausendealten Traditionen haben bis heute nichts von den positiven und ganzheitlichen Eigenschaften für Körper und Seele verloren. "Durch Reisen nach Marokko, der Heimat meines Lebensgefährten, hatte ich Gelegenheit, die herzliche Gastfreundschaft und liebevolle Aufnahme in einer großen Berberfamilie zu erleben. Ich entdeckte die faszinierenden Henna-Rituale der orientalischen Frauen, die gemeinschaftlichen Besuche im Hammam, dem Tempel der spirituellen Körperpflege, und kulinarische Geheimnisse - etwa das köstliche und gesunde Essen aus dem "Tagine", einem traditionellen Dampfgargeschirr aus Lehmerde. Die bewusste Wahrnehmung der Sinne hat mich seither verzaubert, in seinen Bann gezogen und mein Leben unendlich bereichert" schreibt die Autorin, von Beruf Naturkosmetikerin, Visagistin und Aromatologin, die mit ihrem Lebenspartner ein Lokal mit orientalischer Küche sowie ein Geschäft für Wohnen und Kunsthandwerk wie aus 1001 Nacht führt. Sie möchte, wie sie weiter ausführt, mit ihrem Buch "auch einen kleinen Beitrag zu mehr Verständnis zwischen den Kulturen zu leisten und unter Umständen auch das Interesse am Austausch von Informationen und Geheimnissen wecken". Und so bietet sie neben vielen Tipps für die Herstellung von Ölen, Lotionen, Cremen, Räucherrezepturen auch kulturgeschichtlichen Hintergrund.Die großartigen und stilvollen Bilder der Fotografin Eva Kern bieten den perfekten ästhetischen Rahmen für dieses Buch.

Simonet-Avril, Anne / Boussahba, Sophie Lavendel, der Duft des Südens 144 S. m. 150 Farbfotos Hädecke 2005

In Wort und Bild wird hier die traditionsreiche Pflanze des Mittelmeer-Raumes von allen Seiten beleuchtet: von der Geschichte, Landschaft und Botanik über den Anbau und die Ernte bis hin zu den Menschen (Bauern , Gärtner, Industrielle), die mit Lavendel arbeiten und sein wertvolles Öl in den verschiedensten Destillationsverfahren gewinnen. Lavendel, das ist ein Kraut für alle Sinne - für`s Auge (das zeigt sich in den wunderschönen Aufnahmen), im Haushalt, Kosmetik, für Nase (Parfüms) und Mund ( mit Lavendel-Menüs und Rezepten von französischen Sterneköchen). Abgerundet wird umfangreiche Band mit Tipps zu Traumstraßen durch Lavendelgebiete und zu Lavendelfesten, Anbau- und Pflegetipps für den eigenen Garten, sowie Adressen von Museen, Destillerien und sehenswerten Lavendelgärten. Ein Buch für den Lavendel-Liebhaber, Gärtner(innen) wie auch für Sammler schöner Bildbände. Traeger, Kommoth Welt der Gärten In Schuber m. zahlr. Farbfotos Ulmer Stuttgart 2005

Ein spannungsreicher Bogen der Gartenkunst wird in diesem Buch gespannt. Es erzählt von führende Persönlichkeiten der Garten- und Pflanzenwelt (Gartengestaltern, Gartenfotografen, Pflanzen und ihren Züchtern) und ihren Gärten - 50 an der Zahl. Tessa Traegers wundervolle Aufnahmen der Gärten werden begleitet von mehrseitigen Porträts und Beiträgen der jeweiligen Gartenkünstler Anna Pavord, Beth Chatto, David Austin, John Brookes, Penelope Hobhouse, Tony Lord, um nur einige zu nennen, die die vielfältigen Aspekte ihrer Entwicklung, ihrer Philosophie und ihrer Quellen der Inspiration preisgeben. Obwohl mir die meisten Personen vom Namen her bekannt sind (schließlich habe ich ihre Bücher gelesen) erfährt man trotzdem viel Neues und Interessantes. Und bei einigen Fotos möchte man am liebsten gleich los und die Pflanzen kaufen, um die Anregung umzusetzen im eigenen Garten. Im Gegensatz zu Kingsbury`s "Traumgärten", in denen ja ebenfalls viele Gartengestalter mit ihren Gärten vorgestellt werden, ist dies eher ein Lese- und Schmökerbuch, nicht gerade billig (aber der Preis ist gerechtfertigt durch die anspruchsvolle Ausstattung), aber ein Hochgenuss mit vielen Anregungen für Gartenfreaks!
Webseite zum Buch

Uerscheln, Gabriele / Stiftung Schloss und Park Benrath (Hrsg.) Museum für Europäische Gartenkunst 291 S.m. zahlr. Abb. Hatje Cantz 2005

Seit April 2002 ist im östlichen Kavaliersflügel von Schloss Benrath bei Düsseldorf das Museum für Europäische Gartenkunst beheimatet. Das Haus gehört zu der weltweit kleinen Gruppe von drei Museen, die mit ihren Aktivitäten die Gartenkunst wissenschaftlich erforschen und anschaulich vermitteln. Das Museum präsentiert die Geschichte dieser naturverbundenen Kunstform auf einer Ausstellungsfläche von etwa 2 000 Quadratmetern durch zahlreiche Skulpturen, Gemälde, Grafiken, Porzellan, bibliophile Bücher, Modellen und moderne Medien. Die Publikation, die die Leiterin von Schloß Benrath und des Museums, Frau Uerscheln, hier vorstellt, berichtet mit ihren wissenschaftlich orientierten Beiträgen (Frau Uerscheln, Karl Matthias Berg, Margitta Dobrileit, Eva-Maria Gruben, Sabine Schroyen, Kerstin Walter, Ruth Wessel) die Geschichte von der Idee bis zur Ausführung und führt in 4 Rundgängen mit 41 Textbeiträgen durch alle Räume des Schloßmuseums, den Park und abschließend durch Düsseldorf, die "Gartenstadt" als Ausblick in zeitgemäße Gartenkultur. So ergibt sich ein informativer Gang durch Stile und Themen der europäischen Gartenkunst von der Antike bis zur Gegenwart. Berühmte Anlagen wie die Parks von Versailles werden dabei mit der gleichen Aufmerksamkeit beschrieben wie das wenig behandelte, reizvolle Thema Märchen und Mythen. Die reiche Bebilderung unterstützt den Streifzug durch die Welt der "grünen Paradiese". Leider fehlt ein Register, mit dem man nach der Lektüre noch einmal gezielt nachschlagen könnte und nach Informationen wie Adresse, Öffnungszeiten sucht man ebenfalls vergeblich; doch trotz dieser Mängel ist das Buch für gartengeschichtlich Interessierte und Kunstliebhaber eine Fundgrube und es machte mir jedenfalls Lust, mir die Originale einmal anzusehen...

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