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Advent, WeihnachtenWissenswertes zum Zeitmesser: UhrZeit-Adventskalender - Geschichte und Entwicklung

Nun habe ich schon so viel zu den Begriffen der Zeit erzählt - und auch die Uhr schon oft erwähnt. Aber seit wann gibt es die Zeitmesser Uhren, wie wird die Zeit darauf dargestellt?

Mit Hilfe der Sonnenuhr (für sie gibt es noch ein Extra-Türchen) wurde vermutlich ab dem 3. Jahrtausend v. Chr. der Tag in mehrere Zeiteinheiten aufgeteilt und ermöglichte so Verabredungen zu einem vorbestimmten Zeitpunkt im Laufe des Tages, solange die Sonne schien Seit dem 14 Jhd. v. Chr. wurden in Ägypten neben Sonnen- auch die etwas ungenaueren Wasseruhren verwendet. Sie hatten allerdings den Vorteil, dass sie tageslichtunabhängig waren. Durch immer weitere Verbesserungen gelang es schließlich im 2. Jhd. v. Chr. eine relativ genaue Wasseruhr mit Zifferblatt und Zeiger herzustellen. Im antiken Griechenland wurden diese Uhren zur Begrenzung der Redezeit vor Gericht eingesetzt. Die Redewendung "Die Zeit ist abgelaufen" lässt sich auf diese Form der Zeitbegrenzung zurückführen. Der Zeitbegriff Chronos für die Aneinanderreihung gleich langer Perioden stammt auch aus dem antiken Griechenland.

Neben der Sonnen- und Wasseruhr etablierte sich ab 900 n. Chr. in Europa auch die Kerzenuhr - eine einfachste Form der Stundenzählung . Durch das Abbrennen der Kerze konnte an den verbleibenden Markierungen die Zeit abgelesen werden. Nach dem gleichen Prizip fungierten die bis Ende 19. Jh. gebräuchlichen Öluhren. Die meisten der erhaltenen Exemplare bestehen aus einem mit Standfuß und Schaft versehenen Glasgefäß, das, mit Öl gefüllt, ein Öllämpchen speiste. Auf der Stundeneinteilung, die meist von 9 Uhr abends bis 7 Uhr früh reicht, konnte durch Verbrennen des Öls und den damit absinkenden Ölspiegel auf der beleuchteten Skala die Zeit abgelesen werden.(Quelle: J. Abeler, Zeit-Zeichen. Die tragbare Uhr von Henlein bis heute, Dortmund 1983; Kat. 900 Jahre Stift Göttweig, 1083-1983, S. 522-523. ) Die Entwicklung der Uhren und des Zeitverständnisses wird in Europa maßgeblich in Klöstern vorangetrieben: Zu bestimmten Zeiten soll dort gebetet oder gearbeitet werden.Papst Sabinianus ordnet 604 an,die Gebetszeiten durch Glocken zu verkünden;bald richtet sich die ganze Bevölkerung nach den kirchlichen Signalen.

Uhren ( von mittelniederdeutsch: or(e), aus lateinisch: hora= die Stunde oder Chronometer sind "Gehäuse der Zeit" Instrumente, die den aktuellen Zeitpunkt anzeigen oder eine Zeitspanne messen. Daß nach der Erfindung der Uhr die verschieden lange Stundenteilung abgelöst wurde, berichtete ich schon (hier).
Die erste urkundliche Erwähnung einer mechanischen Uhr (Räderuhr) datiert auf das Jahr 1335 und bezieht sich auf ein Gerät in der Kapelle des Palastes der Visconti in Mailand. In der Literatur taucht der Hinweis auf mechanische Uhren erstmals in Dantes "Göttlicher Komödie" (um 1315 - 1321) auf. Dante beschreibt zum einen eine klösterliche Wecksituation, die durch gegenläufige Bewegungen des Weckwerks charakterisiert sind und zum anderen ein Räderwerk, welches durch unterschiedliche Drehgeschwindigkeiten besticht. Die Räderuhren wurden stetig weiterentwickelt. Es handelte es sich um große Instrumente, welche zunächst in einigen Klöstern und großen Kirchen angebracht wurden. Diese Uhren waren eine Projektion des geozentrischen Weltbildes auf eine flache Ebene, wobei die Tierkreiszeichen, Tag-/Nachtstunden sowie die Himmelskörperzeit als auch die Temporalstunden abgebildet wurden. Ihr Hauptzweck vor allem war, die Zeit für die Tagesgebete zu läuten.

Erst später wurden an Kirchtürmen Turmuhren angebracht, um der Allgemeinheit, für die damals weder eine Standuhr, Wanduhr oder gar eine Taschenuhr erschwinglich war, die Zeit anzuzeigen. Des Öfteren sind sie mit einem Glockenmechanismus verbunden, um die Zeit auch akustisch bekanntzugeben. In der Regel sind Zifferblätter nach allen vier Himmelsrichtungen hin angebracht. Gegen Ende des 14. Jahrhunderts gab es auch in den meisten großen europäischen Städten eine Räderuhr. Ihre schnelle Verbreitung lässt sich sicherlich auf die Tatsache zurückführen, dass eine solche Uhr ein Symbol für den Reichtum der jeweiligen Stadt war. Die zuverlässige und weitaus billigere Sanduhr (auch sie bekommt ein Extratürchen) war lange Zeit noch eine ernste Konkurrenz für die Uhr. Ab 1260 begannen die gelehrten Konstrukteure astronomischer Instrumente, sich Uhrmacher zu nennen. Die Genauigkeit der mechanischen Uhr erfuhr zahlreiche Verbesserungen. Stark verkleinert fanden Uhren nun auch in einer Tasche eines Kleidungsstückes Platz, wurden "tragbar"; die Taschenuhr wurde zum Schmuckstück - vorläufig nur der Reichen - und damit Teil der damaligen Mode. Die älteste Bauform einer Taschenuhr ist die Dosenuhr in Form einer kleinen Dose mit einem durchbrochenen Metalldeckel, später (ab 1590) auch mit einem Bergkristalldeckel.
Die Kreuzuhr ist eine von vielen Formvarianten des Gehäuses, die ab dem Ende des 16. Jh bis Ende des 17. Jh in Mode waren, die Savonette war meist mit einem Sprungdeckel und einer seitlichen Aufzugskrone ausgestattet, die Lepine ohne Deckel mit Aufzugskrone oben. Aus den Dosenuhren entstanden tragbare Halsuhren, die an einer Kette oder Band um den Hals getragen wurden, später wurden die Taschenuhren mit einer Taschenuhrenkette sichtbar an der Hose oder am Wams befestigt. Frackuhren sind besonders flach gebaute Taschenuhren, die in einer Fracktasche nicht auftragen sollten 1657 fertigte Christian Huygens die erste Pendeluhr. Ihr Zeitnormal ist ein mechanisches Pendel, das sogenannte Perpendikel. Sogenannte
Standuhren haben Gewichtsantrieb und längere Pendel mit kleiner Amplitude und Temperaturkompensation und somit gute Voraussetzungen für hohe Ganggenauigkeit. Die Entwicklung genauer Uhren wurde lange Zeit durch die Seefahrt vorangetrieben und ist dabei im Besonderen mit dem Uhrmacher John Harrison verbunden, der zur Lösung des Längengradproblems Uhren mit höchster Genauigkeit (Längenuhr) fabrizierte. Aber erst im Industriezeitalter und der Entwicklung der elektronischen Technik wurde die Massenproduktion von Uhren - und damit der Erwerb auch durch das "gemeine Volk" möglich.Karossenuhren, auch Kutschenuhren genannt, kannte man Anfang des 18. Jhdts.. Das waren die in Kutschen oder am Sattel mitgeführten größeren, robusten, federgetriebenen Uhren, oft mit Schlag- Weckerwerk, meist in der Form einer übergroßen Taschenuhr.
Nachtlichtuhren, Zeitmesser in Verbindung mit einer Lichtquelle z. B. Tischuhren unterschiedlicher Form und Konstruktion, an denen auch im Dunkeln die Zeit abgelesen werden kann, waren Ende des 17. Jahrhunderts bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts in Gebrauch. Zuerst behalf man sich mit einer hinter der Uhr stehenden Lichtquelle z. B. einer Kerze, womit die aus dem sich drehenden Ziffernring ausgesägten Ziffern hell erscheinen bzw. woduch die Milchglaszifferblättern durchscheinen. Nachtlichtprojektionsuhren werfen das Bild der Ziffern auf die Wand.
Bereits Mitte des 17. Jahrhunderts war der mechanische Kuckuck allgemein bekannt. Ein Jahrhundert später tauchen erste Kuckucksuhren im Schwarzwald auf. Eingebaut in Häuschen mit geschnitzten Vorderseiten wurde die Kuckucksuhr ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum populären Souvenir. Zudem ist die Kuckucksuhr im Ausland, insbesondere in den USA, ein typisches Symbol für Deutschland. Im 19. Jahrhundert fand sich der Kuckuck ebenso in Lackschilduhren als auch in Rahmenuhren.

Eine weitere Miniaturisierung des Uhrwerkes ließ zur Wende des 20. Jahrhunderts die Uhr auf Armbandgröße schrumpfen. Die Armbanduhr begleitet seitdem ihren Träger als kleine, immer präsente Zeitanzeige. 1923 entwickelte John Harwood die Automatikuhr, einige Jahres später entdeckte Warren Alwin Marrison die Eigenschwingung des Quarzkristalls und ermöglichte so die Entwicklung der Quarzuhr.
Der nächste große Entwicklungsschritt war die Atomuhr, welche 1949 zum ersten Mal eingesetzt wurde. Sie benutzt Strahlungsübergänge freier Atome oder Ionen als Zeitgeber und ist damit praktisch unabhängig von Umgebung oder Alterung.Die digital kodierte Zeitübertragung für Funkuhren wurde 1967 von Wolfgang Hilberg bei der Firma Telefunken erfunden. Ein von vielen geschätzter Vorteil von Funkuhren ist die automatische Umstellung zwischen Normalzeit und Sommerzeit. Funkuhren sind inzwischen als Wanduhren und Armbanduhren weit verbreitet. Eine Erweiterung der Funkuhr ist der Funkwecker, bei dem zusätzlich eine Weckfunktion integriert ist.

Das wichtigste Merkmal einer Uhr ist der Zeitgeber, der möglichst zeitsynchron laufen soll. Einen natürlichen Zeitgeber hat die Sonnenuhr durch die Erdrotation, die Kerzenuhr durch die Abbrandgeschwindigkeit und die Vogeluhr, sie nutzt den Gesang der unterschiedlichen Vogelarten in den frühen Morgenstunden. Die Sanduhr und die Wasseruhr nutzen die relativ konstante Strömung von Sand bzw. Wasser in einer engen Passage aus. Mechanische Zeitgeber werden Uhrwerke genannt. Der Isochronismus gibt der Pendeluhr (Pendel oder Drehpendel), der Unruhuhr und der Stimmgabeluhr den Takt vor. Die Quarzuhr nutzt die Eigenschwingung von Körpern, die Atomuhr, das derzeit genaueste Zeitmessgerät, die von Atom-Energieübergängen. Bei vernetzten Uhren ist nur die Mutteruhr als Zeitgeber aktiv. Die Tochteruhren, wie beispielsweise bei Bahnhofsuhren und früheren Fabrikuhren (Stechuhren) verwirklicht, besitzen keinen eigenen Zeitgeber, sondern nur eine Anzeige, deren Schrittmotor durch Stromimpulse der Mutteruhr gesteuert wird.
Die klassische Uhr ist eine Analoguhr mit zwei Zeigern, die nur 12 Stunden anzeigt. Uhren mit einer Anzeige aller 24 Stunden sind ebenso wie Einzeigeruhren selten. Bei den meisten Uhren laufen die Zeiger rechtsdrehend. Hiervon abgeleitet werden rechtsdrehende Bewegungen als "im Uhrzeigersinn" bezeichnet. Nur noch wenige Uhren laufen entgegengesetzt. Eine besondere Analoguhr ist die Weltzeituhr. Die Digitaluhr zeigt die Zeit mittels eines Displays numerisch an. Die Lichtzeichenuhr ist eine Sonderform. Hier wird die Zeit durch abzählbare, diskrete Einzelelemente angezeigt, die digital interpretiert werden müssen. Die erste ihrer Art ist die Linear-Uhr in Kassel, eine funktionsgleiche große Variante befindet sich am Rheinturm in Düsseldorf.

Viele Großuhren, besonders Turmuhren besitzen ein Schlagwerk, um die Zeit hörbar zu machen, wobei einige außer zur vollen Stunde sogar zur halben oder alle Viertelstunden schlagen. Die Spielwerke in Palästen und Rathäusern nutzen auch andere Klanggeber, beispielsweise Porzellanglöckchen. Sie bieten außer Melodien zur Unterhaltung mitunter auch bewegte figürliche Darstellungen und sind bereits nahe Verwandte der Spieluhren, die aber heute meist gar keine Zeit mehr anzeigen. Spieluhren blicken zurück auf eine lange Geschichte: Bereits Mitte des 18. Jahrhunderts wurden im Schweizer Sainte-Croix die ersten mechanischen Spielwerke konstruiert und in den fantasievollsten Variationen mit zauberhaften Aufbauten versehen. Heute gehören antike Spieldosen zu den meistgesuchten Sammlerobjekten, von denen sich ihre Besitzer nur selten, und wenn, dann nur zu Höchstpreisen trennen. Auch Standuhren und Wanduhren sind oft mit einem Schlag- und Spielwerk ausgestattet, wobei seltener Glocken als eher Stabgongs Stimmgabeln gleich Töne erzeugen. Das weltweit berühmteste und zugleich häufigst nachgebildete Schlagwerk ist der Westminsterschlag des Westminster Clock Tower. Bei elektronischen Uhrwerken werden häufig auch die Läutewerke elektronisch realisiert. Sogar Armbanduhren werden gerne mit Melodien für Zeitangabe und Weckalarm ausgestattet.

Uhren sind Statussymbole. Früher galt der "Mann von Welt" als wohlhabend, wenn er eine dicke französische Taschenuhr aus der Westentasche hervorzog, heute zeigt die edle Armbanduhr (oder bald das Smartphone) am Handgelenk, dass man zu denen gehört, die sich etwas leisten können.
Uhren zeigen weit mehr als die Zeit. Wie ein individuelles Schmuckstück verraten sie viel von ihrem Träger oder ihrer Trägerin, können sozusagen das zweite Gesicht eines Menschen sein. Dem einen ist das Technische wichtig, ein anderer möchte, dass sich das Markenimage auf ihn überträgt, wieder andere mögen den modischen Aspekt – oder die Uhr drückt einfach eine familiäre Erinnerung aus. Uhren sind zum Teil sehr wertvolle Gegenstände, die als Erbstücke von Generation zu Generation wandern. In vielen Fällen werden sie gerne und oft genutzt, sodass es hin und wieder zu Problemen kommen kann, wie zum Beispiel dem Stillstand, ungenauer Zeitanzeige usw. In solch einem Fall soll die lieb gewonnene Uhr nicht einfach in der Versenkung verschwinden, sondern wieder zum Laufen gebracht werden. Die beste Anlaufstelle in diesem Fall ist ein Uhrmacher (Zeitmacher), der sein Handwerk versteht. Mit Fingerspitzengefühl und dem nötigen technischen Know-How gelingt es ihm in den meisten Fällen, die Uhr wieder in Schwung zu bringen. Heute werden Uhren werden in den unterschiedlichsten Lebensbereichen verwendet: Der Wecker markiert bestimmte Zeitpunkte, der Kurzzeitwecker oder dieEieruhr zeigen das Ende eines Zeitraums an. Die Küchenuhr ist durch Robustheit (z. B. wegen der Kochdämpfe) aber auch Gestaltung für den Gebrauch in einer Küche konzipiert. Die Glasenuhr gibt auf Schiffen den Zeitpunkt für den Wachwechsel vor. Immer paarweise gekoppelte, alternativ tätige Uhrwerke einer Schachuhr subtrahieren separat vorgegebenen Zeitraum bis zum Ablauf (count down).

Die Mondphasenuhr zeigt zusätzlich zur Zeit die Mondphasen an, die astronomische Uhr zusätzlich den Stand der Sonne zu den Gestirnen. Historisch wurde zur Navigation die Längenuhr zur Längenbestimmung eingesetzt. Besondere Bauweise und Funktionen weisen auch die höheren Belastungen ausgesetzte Taucheruhr und die Fliegeruhr auf. Stoppuhren dienen dazu, Zeitunterschiede zu bestimmen.

Neben den Turmuhren Zytglogge am Berner Stadttor oder der Londoner Londoner Big Ben sind viele andere Uhren an öffentlichen Gebäuden Touristenattraktionen und berühmte Zeitgeber für ihre Stadt.

Die Redensart "Jetzt schlägt's aber dreizehn" kommt daher, dass eine Uhr normalerweise höchstens zwölfmal schlägt, und deswegen dreizehn Schläge über das Normale hinausgehen. Überhaupt sind Uhren, die sozusagen "nicht richtig ticken" ein schlechtes Zeichen. Zuviel oder zu wenig schlagende Uhren sind Vorboten für Todesfälle und im Haus eines Toten hält man die Uhr an; vermutlich, weil das Ticken mi dem Herzschlag in Verbindung gebracht wurde.

Die Totenuhr ist im Volksglauben ein Zeichen des nahenden Todes, der sich durch das Ticken seiner Uhr ankündigt. Dieses ist als Klopfen aus der Wand zu hören. Derjenige, der die Totenuhr hört oder ein anderer Bewohner des Hauses waren entsprechend dem Tod geweiht. Heute weiß man, daß diese Geräusche von Insekten im Holz kommen - eines trägt sogar den Namen in sich: Totenuhr (Trogium pulsatorium), ein Vertreter der Staubläuse (Troctidae)- dieses kleine Insekt erzeugt ein Klopfen durch das Aufschlagen des Hinterleibes auf den Boden - mehr dazu bei Wikipedia

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