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Advent, WeihnachtenWissenswertes zum Thema Innere Uhr des MenschenZeit-Adventskalender

Unsere innere Uhr
tickt je nach Erleben anders als die
"objektive" Zeit.
Oft ist nicht die Zeitdauer maßgeblich,
sondern das Erleben von Zeitqualität.
(Karl Kraus)
Für ein Lebewesen gibt es offenbar keine
objektive Zeit.
Der Mensch hat eine
innere Uhr,
diese befindet sich in Kollissionskurs mit unserer Nonstop-Gesellschaft.
(Zitat aus GEO 4/99).
Jahrtausendelang lebten die Menschen nach dem Rhythmus, den ihnen Erde, Sonne und Natur vorgaben und nach ihrer "inneren Uhr".
Seit zwei- bis dreihundert Jahren haben wir uns mit künstlichem Licht davon befreit; etwa gleichzeitig haben wir es einem Instrument, der Uhr, übergeben, unseren "Lebenstakt" zu schlagen. Immer mehr bestimmt sie unser Leben. "Tickst du noch ganz richtig?" fragt man sich, wenn man verschlafen hat, den Wecker überhört hat. Diese Empfindung ist nicht etwa "altmodisch"; sie ist biologisch. Die Biologie nämlich hat ihre eigene Zeit, auch unsere Biologie. Wenn wir viel zu früh aufstehen, mittags ohne Pause durcharbeiten müssen, abends erst los zum Dienst, dann empfinden wir oft genug die Uhrenzeit als "falsch". Denn bei aller Exaktheit und technischer Raffinesse kann auch der modernste Zeitmesser nicht über die Tatsache nicht hinwegsehen, daß unsere innere Uhr anders läuft. Sie "tickt" erwiesenermaßen unabhängig von Uhrzeigern, anders als die objektive Zeit.

Mit dem Thema "Innere Uhr" und der zeitlichen Organisation von Organismen befasst sich eine relativ junge Wissenschaft: die Chronobiologie (gr. chrónos "Zeit"; Biologie = Lehre von der belebten Natur). Sie begann in den 60er- und 70er-Jahren des 20. Jahrhunderts systematisch zu untersuchen, was unserem Körper und damit unserem Geist den zeitlichen Rhythmus schlägt. (Dabei sind biologische Rhythmen empirisch, physiologisch und molekularbiologisch unterlegte Phänomene und vom populärwissenschaftlichen "Biorhythmus" zu unterscheiden!).
Ein Versuch ergab: Abgeschottet von äußeren Einflüssen (u.a . ohne Tageslicht, ohne jeden Hinweis auf äußere Zeitrhythmen) stellte sich nach einiger Zeit ein konstanter Wach-Schlaf-Rhythmus von im Mittel etwa 25 Stunden ein. Man bezeichnet ihn als " circadianen Rhythmus" (von lat. circa, ungefähr, und dies, Tag) im Gegensatz zur "endogenen Rhythmik" Tagesrythmus, biologische Uhr).

Ein weiterer interessanter, chronobiologischer Vesuchsansatz war die veränderte Altersstruktur unserer Gesellschaft. Bei Babys überwiegt noch das ultradiane System – kurze Aktivitätsphasen wechseln mit Schlafphasen ab – bis das circadiane System sich soweit entwickelt hat, die Führung übernehmen zu können. Es gibt inzwischen aber auch Untersuchungen über den Zusammenhang von Arzneimittelwirkung und Tagesrhythmen - in der Chronopharmakologie.

Man weiß also, daß uns lange vor der äußeren eine innere Uhr steuert. Die innere Uhr lässt sich durch die äußere nicht ausschalten, aber justieren. In welchem Rhythmus diese Uhr tickt, ist im Erbgut festgelegt und ein "Umerziehen" ist so gut wie ausgeschlossen. Innerhalb eines 24-Stunden-Tages sind die Phasen maximaler und minimaler Leistungsfähigkeit je nach Typus unterschiedlich verteilt. Manche haben einen 22 Stunden Rhythmus, andere beenden ihren Tag erst nach 30 Stunden, ganz so wie es die "Uhr-Gene" im Erbgut gerne hätten. Vereinfachend kann zwischen einem Morgentyp (Lerche) und einem Abendtyp (Eule) unterschieden werden. Der Morgentyp (zum Beispiel ein Frühaufsteher) ist bereits früh am Morgen fit und leistungsfähig, der Abendtyp entwickelt unter anderem als Nachtschwärmer (auch Nachtmensch) zu fortgeschrittener Abendzeit nochmals ein Aktivitätsmaximum. Das bedeutet aber, dass ein großer Teil der Bevölkerung ständig 'wider' ihre Anlagen lebt. Bei Jugendlichen, die während der Pubertät tendenziell alle "Abendtypen" sind, konnte beispielsweise nachgewiesen werden, dass eine Verschiebung des Schulbeginns um eine Stunde – besonders im Winter - zu allgemeiner Leistungsverbesserung und besserem Gesundheitszustand führte. Neben dieser Unterteilung in Morgen- und Abendtyp ist auch zu beobachten, dass es die Kurz- und die Langschläfer gibt, mit allen möglichen Kombinationen aus diesen verschiedenen Typen, und daneben Menschen mit der Unfähigkeit, ihren Schlaf mit dem Tageslicht zu synchronisieren.

Die innere Uhr steuert zwar vor allem Schlafen und Wachen, aber darüber hinaus noch eine Vielzahl anderer körperlicher und psychischer Vorgänge – vom Blutdruck bis zur Schmerzwahrnehmung, von der Stimmung bis zur Konzentration. Im Verlauf von 24 Stunden erleben wir mehrere Hochs und Tiefs, die wir nur in relativ engen Grenzen durch Willenskraft überwinden können. Heute aber wird der Zeitrhythmus stark von der jeweiligen Kultur geprägt. Unser moderner Lebensstil weicht jedenfalls immer mehr ab von den Rahmenbedingungen, die unsere biologische Uhr uns vorgibt. Sowohl Arbeitszeit, Freizeit als auch Schlafenszeit werden durch soziale Faktoren bestimmt, die uns auf einen "künstlichen" 24-Stunden-Ablauf einpendeln. So nimmt der Anteil an Schichtarbeitern immer mehr zu, die laufend gegen den Rhythmus ihrer inneren Uhren, gegen die ständige Übermüdung ankämpfen müssen. Sie müssen ja nicht nur wach bleiben, wenn andere schlafen, sondern auch noch Leistung bringen. Der menschliche Körper schaltet nun mal nachts auf Erholung um: Organe, Kreislauf und Verdauung arbeiten auf Sparflamme.

Außerdem verbringen wir fast alle immer weniger Zeit im Sonnenlicht. - besonders im Winter. In Innenräumen, beträgt die Lichteinstrahlung selten mehr als 500 Lux.. Ein bedeckter Himmel im Freien hat aber immer noch bis zu 8.000 Lux und ein Sonnentag sogar bis zu 100.000 Lux. Somit leben wir in Bezug auf unser chronobiologisches System zu oft "im Dunkeln", und unsere circadiane Uhr, die eigentlich täglich einer neuen "Eichung" bedarf, hat mit immensen Problemen zu kämpfen. Auch die Sommerzeit in Deutschland, deren Einführung vor 25 Jahren energiepolitische Gründe hatte, die sich längst als unwirksam erwiesen haben, stellt für die meisten Menschen eine Belastung dar für die Abstimmung zwischen Außenzeit und Innenzeit.

Häufige Reisen über mehrere Zeitzonen in Ost-West- oder West-Ost-Richtung, die unser Zeitempfinden empfindlich stören, sind eine weitere "Zeiterscheinung" (Jetlag-Phänomen). Aber auch das geänderte Freizeitverhalten durch Fernsehen und Computer fordern seinen Tribut (ich berichtete).

Das Leben gegen die innere Uhr, das Chronobiologen das "soziale Jetlag" nennen, führt fast zwangsläufig (und statistisch nachgewiesen) zu den Zeiten der biologischen Tiefs zu Fehlern und Unfällen, was dann als "menschliches Versagen" deklariert wird...

Ob es eine Chance gibt für den Einzelnen, mehr auf seine eigene innere Uhr zu hören?
Erinnern Sie sich?
"Durch einen gleichmäßigen Tagesrhythmus bleibt die so genannte "innere Uhr" im Takt... "
Klein anfangen, das Mögliche sofort tun und nicht aufschieben, heißt es auch hier...

Bis morgen!

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