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Advent, WeihnachtenVersuch einer Begriffsbestimmung: Was ist Zeit?Zeit-Adventskalender

Man kann sie nicht sehen, nicht hören, riechen, schmecken oder fühlen. Die Zeit ist ein schwer zu fassendes Phänomen, aber sie ist unbestritten das kostbarste Gut, das wir besitzen - "Zeit ist ein Geschenk". Philosophen, Dichter, Künstler, Musiker, Naturwissenschaftler, Chemiker, Physiker und andere haben versucht, die Zeit zu definieren oder einzuteilen.Wir verfügen heute nicht nur über einen Begriff, einer Vorstellung von Zeit, sondern über viele Zeitbegriffe, von denen man viele vor hundert Jahren noch gar nicht kannte.

In den Sprachwissenschaften bedeutet "Zeit" die grammatische Form der Zeitwörter, das Tempus - Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft (wobei man die Vergangenheit oft als die "Gute alten Zeit" darstellt).

Lebens(zeit)phasen sind trotz fließender Übergänge und einiger Überschneidungen doch einigermaßen deutlich (sei es aus medizinischer oder gesellschaftlicher Sicht) voneinander unterscheidbare Zeiträume: Kinderzeit, Jugendzeit (Teenagerzeit) Erwachsenenzeit, Alter

In der Physik ist Zeit (Formelzeichen: t) die fundamentale Größe, über die sich die Dauer von Vorgängen und die Reihenfolge von Ereignissen bestimmen lassen. Im SI-Einheitensystem wird Zeit in Sekunden (Einheitenzeichen s) gemessen. Daraus leiten sich die Einheiten Minute, Stunde, Tag, Woche, Monat, Jahr, Jahrzehnt, Jahrhundert und Jahrtausend ab.

Zur zyklischen Strukturierung wird die Zeit in der Regel im Rahmen eines Kalenders eingeteilt in: Jahre, Monate, Wochen, Tage. Verschiedene Kalendern dienen mit unterschiedlichen Zielsetzungen und mit sehr verschiedenen Verfahren derZeitrechnung - Mondkalender, Bauernkalender, isländische Kalender, hundertjährige Kalender, Revolutionskalender und der julianische Kalender sind für mich ein Türchen wert...
Das Zeitverständnis hat sich geändert. Früher waren Bezugswissenschaften die Biologie oder Astronomie - die Zeit wurde zwischen zwei Sonnenaufgängen (Tag), zwischen Aussaat und Ernte und ähnlichen für das Überleben wichtigen Intervallen gemessen. Man orientierte sich sich an Perioden wie Mondphasen, Jahreszeiten und Lebenszyklen, dem Umlauf der Gestirne usw., man hörte auf die innere Uhr. Fast alle Lebewesen, bis hin zum Einzeller, besitzen eine biologische innere Uhr, die sich mit dem Tag-Nacht-Wechsel und anderen natürlichen Zyklen synchronisieren; wir finden z. B. die Vogeluhr und Blumenuhr (denen ich mich natürlich an einem der kommenden Tage widmen werde). Aber auch der Mensch verfügt über eine innere Uhr - Millionen geplagter Schichtarbeiter arbeiten heutzutage gegen den Rhythmus ihrer inneren Uhr an.
Früher bestimmte also nicht die Armbanduhr, sondern das Wetter den Terminplan (was sich in den vielen Wetterregeln niederschlug). Mit den Hühnern wurde schlafen gegangen und mit dem ersten Hahnenschrei ist man aufgewacht. Die Natur war von Gott geschaffen und so haben außer der Natur nur kirchliche Rituale (Kirchenglocken!) den Tag strukturiert. Erst in der Renaissance begannen die Menschen über die Zeit zu bestimmen; sie wollten nicht mehr von der Natur abhängig sein.Dazu brauchte man Instrumente – die Uhr war die wichtigste Erfindung. Mit der großflächigen Einführung von Uhren wurden die Handlungen der Menschen kalkulierbar und kontrollierbar - je präziser die Instrumente zur Zeitmessung wurden, desto pünktlicher, desto zeitgenauer, mussten die Menschen ihre Tätigkeiten ausrichten. Spätestens mit der Notwendigkeit funktionierende Fahrpläne für die Eisenbahn zu erstellen wurden die verschiedenen Ortszeiten zum Problem. Man erfand die Zonenzeit, es kam die Weltzeituhr.

."Gott gab den Europäern die Uhr und den Afrikanern die Zeit": Dieses afrikanische Sprichwort verdeutlicht recht anschaulich, dass Tage, Stunden oder Minuten Maßeinheiten sind, die je nach Kultur verschieden wahrgenommen oder eingeschätzt werden und mit denen unterschiedlich umgegangen wird - man unterscheidet Menschen mit einem monochronen Zeitkonzept und Menschen mit einem polychronen Zeitkonzept. In Mexiko, Indonesien und Brasilien leben die Menschen heute noch nach "amanha", der "Gummizeit". Ein Brasilianer würde über eine Stunde auf jemanden warten, mit dem er zum Essen verabredet ist; in Deutschland haben wir oft nur eine halbe Stunde für die Mittagspause und würden niemals so lange warten. Wir kennen das Problem aus dem Urlaub in fernen Ländern, wo wir ungeduldig auf die Reparatur der kaputten Toilette warten: "gleich" bedeutet für uns "bald"... und dann wartet man Stunden oder gar Tage.

In Rahmen der Uhr wird die Zeit dargestellt in: Stunden, Minuten, Sekunden - das sind jetzt abstrakte Zeiten, denn es wurde festgelegt,dass eine Stunde immer gleich lang ist, weil sie sich immer aus sechzig Minuten zusammensetzt. Damit hatte man Maßstäbe, um Zeit in Geld zu verrechnen und es wurde möglich, Handel mit der Zeit zu treiben "Zeit ist Geld" - denn mit der Uhr konnte man jetzt messen, ob man in der gleichen Zeit mehr oder weniger Geld verdient hatte. Natürlich wollte man immer immer mehr Geld in der gleichen Zeit zu verdienen, musste also immer schneller werden.Das wichtigste Mittel, um den Beschleunigungsprozess in Gang zu setzen, war die Veränderung der Transportgeschwindigkeit: durch Dampfmaschine, Eisenbahn, Auto und Flugzeug sind wir schneller geworden und reicher – um den Preis von mehr Zeitdruck und Zeitnot.

Diese sind Hauptursachen für den heutigen Stress. Die Beschleunigung ist leider Grundmaxime fast aller Lebensbereiche Die Slow-Food-Bewegung (wörtlich: Langsames Essen - genussvolles Essen) hat einee Gegenbewegung zum "Fast Food" gebracht. Eine andere Gegenbewegung ist der Verein zur Verlangsamung der Zeit.
Immer schneller, immer schneller - das neue Beschleunigungsmittel heißt "Gleichzeitigkeit" - wer drei Dinge gleichzeitig macht, kann mehr Geld verdienen, mehr erleben und mehr erledigen. Die Hausfrau bügelt, hört sich dabei ein Hörbuch an und beaufsichtigt gleichzeitig die Kinder. Im Büro liest man E-Mails, während man gleichzeitig auf zwei Handys telefoniert. Die heutige Generation wird angeleitet, fortwährend etwas zu tun, um etwas "wert" zu sein - die Wertvorstellungen haben sich also ebenfalls geändert im Laufe der Zeit.

Wir kennen es alle: ist man in eine Unterhaltung vertieft oder vergnügt sich im Garten (Gartenliteratur-Homepage, da muß natürlich dieses Beispiel kommen), da fliegt die Zeit in Windeseile vorbei . Iim Wartezimmer des Zahnarztes dagegen kriecht sie endlos lange dahin. Echte und erlebte Dauer klaffen auseinander. Man spricht von der unterschiedlichen Zeitwahrnehmung: Die an sich stetig dahinfließende Zeit vergeht subjektiv mal rasend schnell, mal elend langsam.; ein ereignisreicher Zeitraum erscheint kurz, "vergeht wie im Flug". Hingegen dauern ereignisarme Zeiträume scheinbar quälend lange. Von dieser Beobachtung leiten sich auch die Begriffe Kurzweil und Langeweile ab.

Doch "Work-Life-Balance" - auch ein moderner Begriff, die Kunst zwischen Muss und Muße zu balancieren, der richtige Umgang mit der Zeit, wird immer wichtiger. Wir müssen uns heute bewußt wieder Zeit für Muße und Müßiggang nehmen, den negativen Begriff der Faulheit überwinden. Statt die uns zur Verfügung stehende "Freizeit" für unser Glück zu nutzen, fühlen wir uns nur allzu oft gefangen in der Leistungsfalle der Arbeitszeit, leiden unter Hektik oder Angst. Jetlag, Burnout, Burout, Flow sind Begriffe, die erst in jüngerer Zeit in unserem Vokabular auftauchen. Man sollte den Tag so einteilen,dass man verschiedene Zeitformen leben kann: schnell sein, langsam sein, warten können, Pausen machen und Dinge auch mal wiederholen. Es muss langsame Zeiten geben,in denen man sich seinen Mitmenschen widmet, und schnellere Zeiten, in denen man dem Beruf nachgeht. Denn nur die gelebte Zeitvielfalt macht zufrieden. "Nutze den Tag - carpe diem!

Vielleicht treffen wir uns ja morgen wieder? Ich würde mich freuen.
Und keine Angst - die nächsten Tage werden meine Beiträge nicht so lang sein - da brauchen Sie weniger Zeit...

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