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Advent, WeihnachtenWissenswertes über die Begriffe Arbeitszeit, Faulheit, FleißZeit-Adventskalender

Im Mittelalter, aber auch noch bis in das frühe 19. Jahrhundert – und in vielen Weltgegenden außerhalb Europas bis heute – wurde den ganzen Tag von "früh bis spät" gearbeitet, der Arbeitstag – die tägliche Arbeitszeit - betrug bis zu 16 Stunden und es galt die "Pflicht des Arbeitnehmers", ausgeruht zur Arbeit zu erscheinen, d. h. die Nacht als Schlafzeit zu nutzen. Es gab also nur eine Arbeitszeit und eine Ruhezeit. Erst als gesetzliche Regeln über die erlaubte maximale tägliche Arbeitszeit (Arbeitszeitgesetze) eingeführt wurden, tat sich nach der Arbeit ein Zeitfenster auf, daß weder für Arbeit noch für Ruhe genutzt werden mußte. Am Anfang der geschichtlichen Entwicklung war das der Feierabend, der nur ein oder zwei Stunden betrug. Mitte des 20. Jahrhunderts aber reduzierte sich die tägliche Arbeitszeit von 10 auf meist 8 Stunden, und der nun längere Zeitraum bekam den Namen Freizeit, als "freie Zeit". (Auch die Freizeit bekommt ein eigenes Türchen...)

Meist bezieht sich die Bezeichnung"Arbeit" auf eine bezahlte Tätigkeit (Berufstätigkeit) die zur Sicherung des Lebensunterhalts dient. In der Physik bedeutet "Arbeit" die Energiemenge, die bei einem Vorgang umgesetzt wird. Weitere Arbeiten sind die Klassenarbeit in der Schule und die wissenschaftliche Arbeit (eine Darstellung als Produkt eigenständiger Forschung), z. B. eine Doktorarbeit.

Arbeitszeit ist heute definiert als die Zeit, in der ein Mensch einer Arbeit nachgeht. Arbeitszeitverkürzung, Arbeitszeitverlängerung, Arbeitszeitflexibilisierung, Lebensarbeitszeit und Schichtarbeit heißen die in der Wikipedia behandelten Abschnitte von "Arbeitszeit" ( mehr bei Wikipedia)

Arbeit ist aber auch ganz allgemein die zielgerichtete, planmäßige und bewusste menschliche Tätigkeit, die unter Einsatz physischer, psychischer und mentaler (geistiger) Fähigkeiten und Fertigkeiten erfolgt - dazu zählt auch die hobbymäßig ausgeführte Gartenarbeit, dazu zählen ehrenamtlich ausgeführte Hilfsleistungen in Vereinen, Altenheimen usw. usw., dazu zählt auch die "Nur-Hausfrauentätigkeit" und vieles mehr. Die meiste Zeit unseres Lebens verbringen wir mit Arbeit - Freizeit ist nur ein kleiner Teil unserer Tage (und bekommt ebenfalls - sogar einige - Türchen).

Die Länge der Arbeitszeit regelt normalerweise ein Arbeitsvertrag, der sich oft auf einen Tarifvertrag bzw. eine vergleichbare Regelung bezieht. Sie hat häufig direkten Einfluss auf die Berechnung der Entlohnung für die geleistete Arbeit. Die Rahmenbedingungen der maximal erlaubten Arbeitszeit legen das Arbeitszeitgesetz und darauf basierend Tarifverträge bzw. Einzelvereinbarungen fest. Bei Beamten gelten Arbeitszeitverordnungen.

Die Arbeitszeiterfassung gibt es seit etwa 1250 - damals wurden, hauptsächlich von den Zünften, Werkglocken eingeführt, die Beginn und Ende der Arbeitszeit signalisierten. Um 1350 wird die Arbeitszeit in Städten und auf Baustellen mit Uhren geregelt - für die Pausen wurden Sanduhren benutzt (die auch wieder ein extra Türchen bekommen). Dann kam in der zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts die Stempeluhr, auch Stechuhr genannt, um Arbeitsbeginn und Arbeitsende von Arbeitnehmern in der Industrie, aber auch im Dienstleistungsbereich, aufzuzeichnen. Bei modernen Varianten geschieht die Arbeitszeiterfassung heute in der Regel elektronisch an einem Kiosksystem durch Tastendruck oder durch Chipkarten.

In die Arbeitswelt gehören noch zwei Begriffe, die mit dem "Umgang mit der Zeit" zu tun haben.
Der Begriff "Faulheit" bezeichnet ursprünglich den Zustand schlecht gewordenen Obstes und anderer Pflanzen, auch verwesender Tiere (Kadaver), im Sinne von Fäulnis (von faul). Im übertragenen Sinn bezeichnet er, was - in Abwesenheit anderer Erklärungen - den Menschen von innen heraus abhält, zu arbeiten. Der Begriff "Trägheit" wird oft ähnlich verwandt, hat aber zusätzlich ein Element der Langsamkeit.
In der Umgangssprache wird der Müßiggang oft mit Faulheit in Verbindung gebracht. Die jahrzehntelange Massenarbeitslosigkeit hat die beiden Forderungen: "Recht auf Arbeit" - "Recht auf Faulheit" zu zwei Seiten einer Medaille gemacht: Für die, die keine Arbeit haben, ein Recht auf vernünftig bezahlte Arbeit - für die, die sich durch Überstunden kaputt schuften, ein Recht auf mehr Faulheit.

Lt. Wikipedia wurden die ersten Rechenmaschinen, und letztlich auch der Computer, erfunden, weil die mit Kalkulationsaufgaben betrauten Personen zu faul waren, die Berechnungen selbst durchzuführen Die Domestikation wilder Tiere geschah ebenso aus der Faulheit heraus, keine Jagd mehr betreiben zu müssen, dasselbe gilt für Zucht und Anbau von Nahrungsmitteln. Das Wort "faulenzen", heutzutage meist negativ besetzt, ist aber manchmal auch die Basis herausragenden Leistungen. Albert Einstein brauchte zwölf Stunden Schlaf, George Gershwin versagte in der Schule, und selbst Thomas Mann blieb zweimal sitzen. Für Aristoteles ist Faulheit die Schwester der Freiheit, für Dostojewskij eine verführerische Geliebte der Phantasie und für Salomon die einzig wahre Begleiterin auf dem Weg zur Weisheit.

Im Märchen vom Schlaraffenland (von mhd. sluraff = Faulenzer; "Das Land der faulen Affen") ist ein fiktives Land aus dem deutschen Märchen. Dort wird die Faulheit sogar als Tugend dargestellt. Der perfekte Lebensstil ist es hier, unter einem schattenspendenden Baum zu liegen und nur ab und zu den Mund zu öffnen, damit einem das Essen hineinfliegt. Jede Form von Arbeit gilt als verpönt und ist ja auch nicht notwendig, da alles im Überfluss vorhanden ist. Sowohl die Gebrüder Grimm als auch Bechstein sowie Kästner (Der 35. Mai) griffen das erstmals 1494 auftretende Motiv auf, Filmemacher und Musiker (z. B. Hindemith in seiner Kinderoper) ebenfalls. Der Begriff "Schlaraffenland" wird heute meist im übertragenen Sinne verwendet, um auf ein Paradies des Nichtstuns hinzuweisen.

Manchmal träumen wir ja vom Schlaraffenland...

Das Gegenteil von Faulheit ist der Fleiß.
Noch zu meiner Zeit (lang, lang ist`s her....) wurden in der Schule vorgedruckte Karten, die sogenannten "Fleißkärtchen" als Belohnung für Fleiß vergeben. Den Fleißkärtchen verwandt sind Andachtsbildchen oder Heiligenbildchen, die im kirchlichen Unterricht (Kommunionsunterricht, Sonntagsschule, Kindergottesdienst) verwendet wurden. Ebenfalls in diesen Zusammenhang gehören die Oblatenbildchen, die unter Schülerinnen und Schülern getauscht und in Poesiealben eingeklebt wurden.

Die Deutschen sind fleißig - zumindest haben wir diesen Ruf weltweit. Das Wort Fleiß bedeutet arbeitsame Zielstrebigkeit. Heute wird Fleiß oft mit "Bravheit" assoziiert, in Schule oder Gruppen auch mit "Angepasstheit", doch in der Arbeitswelt ist ein Mensch, der "fleißig" ist, immer noch gefragt; Fleiß ist hier eine Selbstverständlichkeit. Der Fleißige identifiziert sich mit seinem Tätigkeitsfeld bzw. mit einer Aufgabe, ist motiviert, bringt das erforderliche Engagement von sich aus ein, arbeitet kontinuierlich an der Bewältigung der übernommenen Aufgaben bis zu ihrer Erledigung und läßt sich dabei auch von Widerständen und Problemen nicht aus seinem Arbeitsrhythmus bringen.

Die Arbeitswelt befindet sich in einem rasanten Wandel und mit ihr auch die alltägliche Lebensführung. Unser Gefühl für Zeitabläufe ist verändert.
"Flow" (engl. fließen, rinnen, strömen) - mit diesem psychologischen Begriff im Bereich zwischen Überforderung (Angst) und Unterforderung (Langeweile) wird das lustbetonte Gefühl des völligen Aufgehens in einer Tätigkeit bezeichnet, auf deutsch in etwa Schaffensrausch oder Tätigkeitsrausch. Die Tätigkeit (Arbeit) wird ausgeführt der Tätigkeit wegen (z.B. wegen des guten Gefühls, weil es Spaß macht) und nicht wegen der potentiellen Folgen (z. B. Bezahlung)

Dem gegenüber steht das Burnout (engl. (to) burn out: "ausbrennen"). Es fängt harmlos an: wachsen der Termindruck, mangelnde Wertschätzung, ständige Frustration, das Nichterreichen eines Zieles, zu hohe persönliche Erwartungen an eigene Leistungen, Überlastungen . Häufig folgt Sorge um den Arbeitsplatz, schließlich permanente Selbstüberforderung. Am Ende steht die Diagnose: stressbedingte Erschöpfungsdepression, genannt "Burnout".Seelische Erschöpfung (ein erstmalig von dem Psychoanalytiker Herbert Freudenberger 1974 verwendeter Begriff) ist mittlerweile eine Zeiterscheinung auf dem Weg zur Volkskrankheit. Da gibt es die müde Managerin, die sich morgens fühlt wie nach einem 12-Stunden-Tag, den total überforderten Krankenpfleger, der nur noch zynisch über seine Patienten spricht, den Schichtarbeiter, der mit den vielen Schichten gegen seine innere Uhr (auch wieder ein Thema für ein Türchen!) anarbeitet. Burnout ist ein Phänomen, das in jedem Beruf und in jeder Lebenslage auftreten kann.
Eine Auszeit ist die Möglichkeit, einem Burnout vorzubeugen - das ist mein Thema für morgen!
Bis dann...

(Quellen und mehr bei Wikipedia sowie in den Link- und Buchtipps!)

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