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  • Ananieva, Anna Russisch Grün: Eine Kulturpoetik des Gartens im Russland des langen 18. Jahrhunderts 442 S. Transcript 2010
    Das Buch rekonstruiert die Geschichte von Moskauer und St. Petersburger Gartenanlagen, die durch facettenreiche Wechselspiele zwischen Gartenkunst und Literatur, zwischen Ästhetik und Politik, zwischen Eigenem und Fremdem faszinieren. Dabei durchschreitet die Autorin nicht nur prominente Orte wie Zarskoe Selo und Pawlowsk, sondern lässt auch einige aus dem kulturellen Gedächtnis beinahe verschwundene Gartenräume, -texte und -autoren aufleben.
  • w. o. u. a. (Hrsg. Räume der Macht: Metamorphosen von Stadt und Garten im Europa der Frühen Neuzeit 400 S. Transcript 2013


  • Arndt, Jens Gärtner führen keine Kriege: Preußens Arkadien und die deutsche Teilung 192 S. L + H Verlag 2016
    Das Buch zur Ausstellung 2016 im Schloß Sacrow im Potsdam erzählt die Geschichte der Zerstörung und der Wiedervereinigung eines Kunstwerkes von europäischem Rang aus Sicht der engagierten Gärtner und Gartendenkmalpfleger.


  • Baumann, Martin / Steffen Raßloff Blumenstadt Erfurt: Waid - Gartenbau - iga/egapark Band 8 der "Schriften des Vereins für die Geschichte und Altertumskunde von Erfurt (SVGAE) 400 S. m. zahlr. Abb. u. meist farb. Fotos Sutton 2011
    Das 50. Jubiläum des egaparks im Jahr 2011 war Anlass für diese Publikation. Die beiden Herausgeber Martin Baumann und Steffen Raßloff arbeiten darin gemeinsam mit 18 anderen Fachautoren aus dem In- und Ausland die große Tradition Erfurts bis hin zum Zukunftskonzept für den egapark erstmals umfassend auf. Schwerpunkt bildet dabei der Park. Entworfen vom renommierten Gartenarchitekten Reinhold Lingner, ist er heute das bedeutendste Gartendenkmal der 1960er-Jahre in Deutschland und zugleich die meistbesuchte Freizeit- und Tourismusattraktion Thüringens. Dieser schöne Landschaftspark mußte zur Wendezeit umgetauft werden, da der Name iga (wenn auch in Großbuchstaben) im Westen patentiert war. So lebte er denn als ega, "Erfurter Gartenbauausstellung" weiter. Lange bevor der Gartenbau Erfurts Ruf als Blumenstadt begründete, bestimmte das Blaufärbemittel Waid im Mittelalter das wirtschaftliche Profil der Stadt. Darüber berichtet das 1. Kapitel. Dem "blauen Gold", dem "goldenen Vlies Thüringens" verdankt die thüringische Metropole wesentlich ihren Reichtum und ihre politische Macht und ließ sie weit über die Grenzen hinaus bekannt werden. Das importierte Indigo setzte dem Waidanbau schließlich ein Ende. In einem der prächtigen Waidjunkerhäuser befindet sich das heutige Stadtmuseum. Ein Zeugnis der Blaufärberei ist auch das Waidmühlenrad vor dem Gartenbaumuseum auf dem ega-Gelände, das u.a. die Geschichte des Waidanbaus dokumentiert. Weiterhin gab es die Brunnenkresse- und Puffbohnenanzucht. Die Erfurter tragen den Spitznamen "puffbohnen". Es heißt, daß die Erfurter stets einige dieser Hülsenfrüchte bei sich trugen, um sie unterwegs aus der Tasche zu essen. Ein eigenes Kapitel ist Christian Reichart gewidmet, der im 18. Jahrhundert den Erwerbsgartenbau begründete und deshalb als "Vater des modernen Erwerbsgartenbaus" bezeichnet wird. Sein sechsbändiger "Land- und Garten-Schatz", zwischen 1753-1774 erschienen, avancierte zum lange Zeit genutzten Standardwerk. 1867 ehrte man Reichart in Erfurt mit einem Denkmal, anlässlich seines 300. Geburtstages 1985 zusätzlich mit einer Bronzebüste auf dem Vorplatz der nach ihm benannten Ingenieurschule für Gartenbau. Schließlich folgt das Kapitel über das 19. u. 20. Jahrhundert. Johann Christoph Schmidt (1823 gegründet) versendete erstmals frische Schnittblumen (als Vorläufer des Fleurop-Systems), gehörte zu den aktiven Gründungsmitgliedern des Gartenbauvereins (1838) und war an der Gründung der Thüringer Gartenbauzeitung beteiligt. Als "Blumenschmidt" in die Geschichte eingegangen, gehört er zu jenen Gartenbauunternehmen, die die großen Beeinträchtigungen durch Ersten Weltkrieg und Krise der Weimarer Republik nicht überstanden. 1926 musste die Firma Bankrott anmelden und verschmolz mit dem heute noch bestehenden Gartenbauunternehmen Benary. Ernst Benary (1843 gegründet) wurde 2000 ein Denkmal gewidmet; die Firma ging nach dem 2. Weltkrieg als "Ernst Benary GmbH" nach Hann. Münden. N. L. Chrestensen wurde 1867 begründet. Nach der Reprivatisierung 1990 konnte man sich mit gärtnerischem Versandhandel, Fleurop-Blumendienst, Samen- und Pflanzenhandel wieder eine internationale Marktposition aufbauen. Weiterhin waren es die Erfurter Firmen und Gartenbaudynastien F.C. Heinemann (1848), Pabst & Neumann (1857), Liebau & Co. (1892) und Stenger & Rotter (1896), deren Produkte sich "einen weit über die Grenzen des deutschen Vaterlandes hinaus reichenden Ruf" erwarben. Mit Chrestensen und Kakteen-Haage verfügt Erfurt noch immer über zwei der alten Gartenbauunternehmen. Alle Firmen werden sehr ausführlich porträtiert; allein "K Höhepunkt in der Geschichte der Stadt und des egaparks werden. Schließlich folgt noch die Geschichte des Deutschen Gartenbaumuseums, das im egapark liegt und das sich der Tradition des Erfurter Gartenbaus widmet. Jedes Kapitel enthält zahlreiche Literaturhinweise zum jeweiligen Thema. Eine inhaltsreicher, informativer Band mit vielen interessanten historischen Abbildungen, aber auch aktuellen Fotos!


  • Bay, Philip de (DeBay) /James Bolton Gartenkunst im Spiegel der Jahrhunderte 386 S. m. 119 Farbf. /u. 266 SW-Abb. Heyne München 2000.
    Nach einer kurzen Einführung in die Thematik (Die Natur formen, die Anlage des Gartens gliedern, Accessoires im Garten, Ein Ort des Vergnügens, Wasser im Garten, Der Nutzgarten) folgt jeweils ein umfangreicher, mit vielen historischen Aufnahmen bereicherter, Bildteil. Dieser zeigt in über 350 historischen Abbildungen "Accessoires" der schönsten und berühmtesten Gärten der Welt (u.a. Alhambra, Versailles, Schönbrunn, Schwetzingen). Der englische Originaltitel "Gardenmania"verdeutlicht den Inhalt aber besser - die Illustrationen stammen aus jenen Musterbüchern, die ab dem 17. Jahrhundert die Trends der Gartenkunst widerspiegelten und aus den Designbänden des 20. Jahrhunderts, inspiriert durch die Bewegungen des Jugendstils und des Art Déco. Ein Überblick über Pavillons, Türen, Tore, Statuen usw. usw. Als Anhang Bibliographie und Glossar, das verständlich die verwendeten Begriffe wie Bocage, Gloriette usw. erklärt.


  • Bazin, Germain DuMonts Geschichte der Gartenbaukunst 264 S. Komet 2003
    Entwicklung und Wandlung, kulturelle Parallelen und Gegensätze und vor allem die Schönheit künstlerich gestalteter Gartenanlagen durch die Jahrhunderte


  • Benner, Katja / Annika Forjahn / Sonja Geurts u. a. Gartenkünstler – Gartenbilder von 1530 bis heute 166 S. mit mehr als 200 meist farb. Abb. Wohlfarth 2009
    In der Einführung versucht eine "Kleine Geschichte der Gartenkunst" die Frage "Gärtner, Künstler - oder beides?" zu klären. Die Gestaltung von städtischen Parkanlagen oder die Schaffung neuer Landschaften ist jedenfalls eine hohe Form der Kunst... Chronologisch geordnet (17. / 18. Jhdt., zwischen 1780-1900, 1900-1945 und 1945 bis heute) werden die prominenten oder auch weniger bekannten Personen (50 an der Zahl) (mal ausführlich, mal kurz, je nach Quellenlage) vorgestellt, die seit Beginn des 16. Jahrhunderts die Gartenarchitektur zwischen Kleve und Brühl geprägt haben - u. a. Encke, Migge, Lenné, Weyhe, Hammerbacher und Mattern. Auf jeweils ca. 2 Seiten erfährt man Vita und Werke, mit Porträtfoto sowie historischen Abbildungen und / oder aktuellen Fotos ihrer Schöpfungen. Mit einem sehr ausführlichen Literaturverzeichnis, das zum Weiterlesen verführt, ist es ein Überblick über jene Gartenkünstler, Baumeister und Landschaftsarchitekten, deren Gärten und Parks heute zum Verein der Gartenkunst zwischen Rhein und Maas (eine Karte zeigt die Orte eingezeichnet) gehören. Auch hier eine Motivation, Ausflüge in die rheinischen Parklandschaften unternehmen - z. B. in den Benrather Schlosspark, den Kölner Grüngürtel, den restaurierten Park von Schloss Moyland, in Kamp-Lintfort einen Garten, der den Terrassengärten von Sanssouci erstaunlich ähnelt und viele mehr. Dritter Platz als " Bestes Buch der Gartengeschichte" des Deutschen Gartenbuchpreises Dennenlohe 2009.


  • Bock, Heinrich / Hans Radspieler Gärten in Wielands Welt Marbacher Magazin Sonderheft 40/1986 für die ständige Sonderausstellung "Gärten in Wielands Welt" im Wieland-Museum Biberach 112 S. m. 65 Abb. Dt. Schillergesellschaft Marbach am Neckar1986
    Vor allem reizvoll durch die liebevolle Ausstattung und die Karten alter Gärten - teilweise ausklappbar, Radierungen, Stiche, Zeichnungen aus der damaligen Zeit. Aus dem Inhalt: Wielands Gartenhaus in Biberach / Wielands "heiteres Land- und Gartenleben" in Weimar / Der Pegnesische Blumenorden und sein Gesellschaftspark Irrhain / Sanspareil, der Park der Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth


  • Bode, Astrid Hamburgs Lustgartenkultur im Barock: Ausstattung und Vorbilder Hamburger Bürgergärten 116 S. Vdm 2008


  • Bowe, Patrick Gärten der Römischen Welt 169 S. m. 197 farb. Abb Schirmer / Mosel 2004


  • Brandt, Arno / Wilken von Bothmer / Claus Mangels GartenNetze Deutschland: Entwicklung Vernetzung Vermarktung historischer Gärten 103 S. Hinstorff 2007


  • Bredekamp, Horst Leibniz und die Revolution der Gartenkunst - Herrenhausen, Versailles und die Philosophie der Blätter 176 S. Wagenbach 2012


  • Bürger, Alfons Kleine Geschichte der Gartenkunst. 192 S., 90 Farbf., 80 Farbzeichn. Ulmer 2004
    Erzählt wird von den berühmten Gärten, die die europäische Gartenkunst maßgeblich beeinflussten, wobei schwerpunktmäßig die Besonderheiten der Gestaltung berücksichtigt werden, die heute noch ablesbar sind. "Mir lag nicht daran, der Fülle von Prachtbänden über Gärten einen weiteren hinzuzufügen. Meist landen sie ja doch nach ein- oder mehrmaliger Durchsicht im Regal oder ihre unverkäufliche, weil hochpreisige Restauflage muss über Moderne Buchantiquariate veräußert werden. Vielmehr wollte ich ein preisgünstiges Taschenbuch über Gartenanlagen und ihre Geschichte als handlichen Reisebegleiter vorlegen, der dazu verführen möchte, das erholsame Wandern durch eine künstlerisch gestaltete Gartenanlage – die vielleicht aus der Zeit der Renaissance stammt – dem Besuch eines Vergnügungsparks vorzuziehen." (Alfons Bürger)
    Aus dem Inhalt: Was ist ein Garten, Nachforschungen über die Ursprünge des Wortes / Gan Eden, der Garten von Gottes eigener Hand / Gärten im Land der Pharaonen, Wandbilder erzählen von Gärten / Die hängenden Gärten Babylons, ein antikes Weltwunder / Gärten des Islam in Spanien, die Alhambra / Parkanlagen und Gärten bei den Römern / Grüne Paradiese hinter Klostermauern / Lustgarten der Minne / Die Renaissance in Italien: Gärten der Kardinäle und Päpste / Gartenarchitektur des Barock in Italien, Frankreich und Deutschland / Der Weg zum Landschaftsgarten in Großbritannien / Landschaftsgärten in Deutschland.


  • Bürgerbibliothek Bern (Hrsg.) Das Herbarium des Felix Platter: Die älteste wissenschaftliche Pflanzensammlung der Schweiz 208 S. m. ca. 300 Ill. Haupt Verlag 2016
    Deutscher Gartenbuchpreis Dennenlohe als Bestes Buch über Gartengeschichte 2017


  • Buttlar, Adrian von Der Landschaftsgarten: Gartenkunst des Klassizismus und der Romantik 290 S. m. Ill. DuMont Köln 1989


  • Callo, C. / A Hein / C Plahl Mensch und Garten Ein Dialog zwischen sozialer Arbeit und Gartenbau 216 S. Books on Demand 2004
    Tagungsband - u. a. Beiträge von Andreas Niepel und Konrad Neuberger zur Gartentherapie und Christa Müller zu interkulturellen Gärten.


  • Clifford, Derek / Heinz Biehn Geschichte der Gartenkunst 453 S. Prestel München 1966


  • DeBay, Philip de / James Bolton Gartenkunst im Spiegel der Jahrhunderte 386 S. mit zahlr. sw- und farb. Abb. Heyne München 2000
    Nach einer kurzen Einführung in die Thematik (Die Natur formen, die Anlage des Gartens gliedern, Accessoires im Garten, Ein Ort des Vergnügens, Wasser im Garten, Der Nutzgarten) folgt jeweils ein umfangreicher, mit vielen historischen Aufnahmen bereicherter, Bildteil. Dieser zeigt in über 350 historischen Abbildungen die schönsten und berühmtesten Gärten der Welt: die Alhambra, Versailles, Schönbrunn, Schwetzingen ... Die Illustrationen stammen aus jenen Musterbüchern, die ab dem 17. Jahrhundert die Trends der Gartenkunst widerspiegelten und aus den Designbänden des 20. Jahrhunderts, inspiriert durch die Bewegungen des Jugendstils und des Art Déco. Als Anhang Bibliographie und Glossar, das verständlich die verwendeten Begriffe wie Bocage, Gloriette usw. erklärt.
  • w. o. Garden Mania The Ardent Gardener´s Compendium of Design and Decoration 400 S. Thames and Hudson 2000


  • Donzel, Catherine Besprechung hier: Geliebte Blumen.


  • Dülmen, Andrea van Das irdische Paradies. Bürgerliche Gartenkultur der Goethezeit 315 S. Böhlau-Verlag, Köln 1999
    Das Buch versucht, anhand der Gartenliteratur und persönlicher Zeugnisse die besondere Bedeutung der Bürgergärten für die Menschen in der Zeit von 1770 bis 1830 einzufangen


  • Dümpelmann, Sonja Maria Teresa Parpagliolo Shephard (1903-1974) Ein Beitrag zur Entwicklung der Gartenkultur in Italien im 20. Jahrhundert Vdg-Verlag 2004


  • Duthweiler, Swantje Neue Pflanzen für neue Gärten 304 S. m. zahlr. teilw. farb. Abb. Wernersche Verlagsgesellschaft 2011
    Entwicklung des Farbsortiments von Stauden und Blumenzwiebeln und ihre Verwendung in Gartenanlagen zwischen 1900 und 1945 in Deutschland Deutscher Gartenbuchpreis 2012 Kategorie Bestes Buch zur Gartengeschichte


  • Elliott, Charles Royal Horticultural Society: a History 1804-2004 - 448 S. History Press Tempus Publishin 2010


  • Eltz-Hoffmann, Lieselotte Das Paradies als Garten oder der Garten als Paradies: Kulturgeschichtliche Studie 170 S. Bautz 2009


  • Fairbairn, Neil A Brief History of Gardening 256 S. Rodale Press 2001
    More than 180 full-color photographs and illustrations highlight this concise history of horticulture, which chronicles more than 8,500 years of gardening in a chronological study that ranges from the first evidence of seed-sowing to the latest techniques for the twenty-first century. 20,000 first printing.


  • Fischer, Hubertus / Joachim Wolschke-Bulmahn Gärten und Parks im Leben der jüdischen Bevölkerung nach 1933 - 610 S. Meidenbauer 2008
    "Die in diesem Tagungsband präsentierten Themenfelder reichen von Gärten und Parks im Kontext von Antisemitismus und Apartheid über literarische Erinnerungswelten und Gärten in der Literatur, über jüdische Friedhöfe als Orte der Verfolgung, Gärten der Ghettos und Konzentrationslager, bis hin zur Bedeutung von Gärten als Stätten der Identitätsfindung und Parks als Orte der Zuflucht und Verfolgung. Besondere Beachtung wird der Rolle der Israelitischen Gartenbauschule Ahlem in Hannover sowie in diesem Zusammenhang den gartenkulturellen Traditionen in Israel geschenkt. Der Beitrag "Ein ´Blumenparadies in Auschwitz: Der Garten des Kommandanten von Auschwitz, Rudolf Höß" thematisiert den „Gartengenuss“ der Täterinnen und Täter. Fragen der Denkmalpflege ist der abschließende Beitrag des Tagungsbandes gewidmet."


  • Fisher, Adrian / Loxton, Howard Besprechung hier: Geheimnis des Labyrinths


  • Frank, Sabine Mein Garten ist mein Herz. Eine Kulturgeschichte der Gärten in Deutschland 192 S. m. 200 farb. Abb. Dumont 2011
    Schon der Buchtitel entstammt einem Zitat: "Wer mich ganz kennenlernen will, muss meinen Garten kennen, denn mein Garten ist mein Herz" (Hermann Fürst von Pückler-Muskau) und jeweils mit einem Zitat beginnen auch die einzelnen Kapitel dieses Buches. Die Autorin bietet einen historischen Streifzug zu allen wichtigen Orten der deutschen Gartengeschichte, führt in die Gärten des Mittelalters, berichtet, wie Deutschland die Renaissance importiert, der deutsche Barock im Schatten von Versailles steht. Weitere Kapitel entführen in das Reich des Fürsten Franz von Anhalt-Sachsen, in die klassische Zeit der Landschaftsgärten von Lenné und Pückler und schließlich in die öffentlichen Grünanlagen ("Von der Schützenwiese zum Volkspark"). Schließlich folgen "Vom Aromengarten zur Laubenpieperkolonie" und "Von der Blütenschau zur Gartenbauausstellung". Der Bericht über Praxishandbücher aus der alten Zeit trägt das Titelzitat: "für die rechte Kultur der edelsten Pflanzen unentbehrlich". Man begegnet in spannenden Biografien (vor allem in den Kapiteln "Gärtnern als Beruf", "Von Pflanzensammlern")und mit amüsanten Anekdoten Botanikern, großen Gartenarchitekten, lernt geschäftstüchtige Kaufleute, Pflanzenjäger, Sammler, erfindungsreiche Züchter, naturverliebte Monarchen, Philosophen und Sozialreformer kennen. Zusatzinformationen lockern das Layout des aufwendig mit vielen historischen Abbildungen, aber auch aktuellen Fotos gestalteten Bildband auf, der aber leider wieder kein Register bietet. Ein Literaturverzeichnis vrführt zum Weiterlesen. Ein spannend und unterhaltendes Schau- und Lesevergnügen!


  • Frese, Marcus Die Gartenkultur im Kinderspiel. Spielzeug und Kinderbuch als Tor zur Gartenwelt 256 S. Meidenbauer 2006


  • Fryer, Jeanette / Bertil Hylmo / Roy Lancaster / Tabarasi, Ana-Stanca Der Landschaftsgarten als Lebensmodell: Zur Symbolik der "Gartenrevolution" in Europa 512 S. Königshausen & Neumann; 2007


  • Fülck, Johann David Neue Garten Lust oder völliges Ornament so bey Anlegung Neuer Lust- und Blumen- als auch Küech- und Baum Gärten höchst nöthig und dienlich Reprint der 1720 bei Andreas Pfeffel in Augsburg ersch. Ausgabe, mit Nachwort von Uta Hasekamp (Grüne Reihe - Quellen und Forschungen zur Gartenkunst - Band 17) 144 S. mit 69 Taf. und Abb. Wernersche 1994


  • Gebhard, Walter Sozialgeschichtliche Aspekte des Gartens: Gardens in Social History 274 S. m. Ill. Europäischer Verlag der Wissenschaften (zweisprachig)


  • Giebel, Marion Rosen und Reben: Gärten in der Antike 128 S. m. Farbf. Primus 2011
    Marion Giebel durchstreift mit ihren Geschichten und Informationen die Gärten der Antike. Sie erzählt von Gärten und Pflanzen in der Mythologie, von den Hängenden Gärten der Semiramis in Babylon, von einem Weinwunder, von orientalischen Gartenanlagen, von Gärten an Tempeln, von landwirtschaftlichen Nutzgärten und großer Gartenkunst im alten Rom. Ein Literaturverzeichnis ergänzt den informativen Band.


  • Glaser, Hermann Hinterm Zaun das Paradies. Illustrierte Ideengeschichte des Gartens 280 S. Parthas 2011
    "Gärten lesen, das heißt, aus Gärten Seelen- und Geisteszustände ablesen" - mit diesen Worten beginnt Hermann Glaser, bekannt durch sein dreibändiges Werk zur Kulturgeschichte der BRD, dieses Buch. Er beschreibt hier nicht real-existierende Gärten, sondern, wie er schreibt: "Inbilder und Abbilder der Kunst, Literatur, Philosophie und Geschichte, wobei natürlich stetes auch eine Wechselbeziehung zur Gartenwirklichkeit gegeben ist"! Und weiter heißt es in seiner Einführung "daß der Garten ein Buch darstelle, macht schon die Genesis deutlich, an Eden kann man ablesen", wie gut es Gott mit dem ersten Menschen meinte und welch furchtbaren Folgen es hatte, als diese die Gesetze Gottes nicht beachteten; den Menschen ist seitdem zu "buchstabieren", daß sie den Apfel der Frucht der Sünde zu meiden haben". ...Es ist darum ganz wichtig und kennzeichnend, wenn der Garten vom Literaturwissenschaftlicher als "Augengedicht" bezeichnet wird. Der Philosoph würde vielleicht noch einen kleinen Schritt weiter zum Ursprung zurückgehen gehen und den Garten ein "Pflanzgedicht" nennen. Glaser spannt den Bogen der "Ideengeschichte des Gartens" vom paradiesischen Urbild des Gartens Eden, den Nutzgarten des ersten Ackerbauern, den Klostergärten des Mittelalters über adelige Parkanlagen und bürgerliches Laubenidyll bis hin zur Gartenzwerg-Ästhetik des Kleinbürgers - und belegt seine Theorie mit Zitaten aus der Literatur. In der Neuauflage des 1999 bei Ars vivendi erschienenen Buches (damals "Wandlungen des Gartenbildes") unterstützt jetzt eine vollkommen neue Illustration den Text und es gibt ein Sach- und Personenregister. Das sehr umfangreiche Quellenverzeichnis verleitet zum Weiterlesen.


  • Gollwitzer, Gerda (Hrsg.) Gartenlust 272 S. m. zahlr., teils farb., teils montierten Abb., 10 Tfln. Buchschmuck v. Joh. Enschede en Zonen u. E.R. Weiss Prestel München 1961
    Themen: Von den Gärtnern und der Gärtnerei / die Gartenzeitalter, /der Garten als Gleichnis und Traum / Gartenfeste / Gartenglück im kleinsten Raum / von Tulpen und Rosen, Gräsern und Bäumen / Nutzgärten als Lustgärten / Gärten in aller Welt.


  • Gothein, Marie Luise Geschichte der Gartenkunst 2 Bde. 960 S. m. 637 Tafeln u. Ill. Diederichs München 1997
    Ein 1914 erstmals erschienenes Standardwerk, aus dem sehr viel zitiert wird - Reprint der zweibändigen Ausgabe von 1926 mit einem Vorwort von M. Beuchert.
  • w.o. Indische Gärten Gebr. Mann Berlin 2000
  • - Seeber, Karin / Maria Effinger (Hrsg.) Es ist schon eine wunderbare Zeit, die ich jetzt lebe Die Heidelberger Gelehrte Marie Luise Gothein (1863-1931). Eine Ausstellung der Universität Heidelberg 96 S. Universitätsverlag Winter GmbH Heidelberg 2014


  • Greisenegger, Ingrid Wie viel Garten braucht der Mensch? 176 S. Np Buchverlag 2003
    Nie zuvor hat eine Generation so viel Geld fürs Grün ausgegeben. Grün, wie Glück. Tendenz steigend. Die Pflanze hat als bester Freund des Menschen den Hund abgedrängt. Jetzt ist sie nicht mehr nur schönes Dekor oder Beilage auf dem Teller. Ihr Mehr-Wert ist entdeckt. Ingrid Greisenegger verfolgt das Geschäft mit dem Gärtnern und Gardening seit langem (unter anderem für das ORF-Wirtschaftsmagazin ECO, zuvor Euro Austria). In ihrer Brennpunkt-Dokumentation "Paradise Now" hat sie den Ausbruch des Jahrtausend-Gartenfiebers analysiert. Und nun hat sie das ganz andere Gartenbuch geschrieben: "Wie viel Garten braucht der Mensch?" stellt die Frage nach dem Stellenwert des Grüns in der Gesellschaft und für den Einzelnen. Hannes Kartnig, der Fußballpräsident, Karl Ludwig Schweisfurth von den Herrmannsdorfer Landwerkstätten, Schamanen und Zwergenproduzenten haben das Gartentor geöffnet und lassen uns teilhaben an ihrem Gartenleben. Dieses Buch gibt nicht nur dem Hobbygärtner viele Anregungen. Aufregend neu sind seine Denkanstöße für jede Art von Unternehmen: Wohlbefinden am Arbeitsplatz und wirtschaftlicher Erfolg werden durch enge Symbiose mit Pflanzen gefördert. Das Büro der Zukunft ist ein Garten. Zitat: Nicht jeder kann sich eine große Venusstatue leisten. Im Schrebergarten, wo Radieschen in Reih und Glied eine Allee bilden, paßt der Gartenzwerg besser dazu. Der Mensch will gern ein feiner Mensch sein und auch einmal andere für sich arbeiten lassen: den Zwerg mit Schubkarren u. Schaufel....


  • Gröning, Gert / Uwe Schneider Die Heide in Park und Garten Zur Geschichte und Bedeutung des Heidemotivs in der Gartenkultur 141 S., 72 Abb Wernersche Worms 1999
    "Das mit 603 Anmerkungen am Textrand und im Literaturverzeichnis mit 155 Zitaten versehene Buch ist nicht nur als eine bewundernswürdige Fleißarbeit zu loben. Für das Fachgebiet sehr wertvoll und unverzichtbar ist die hier erstmalige kritische gartenkulturelle und sozialgeschichtliche Auseinandersetzung mit dem vorher in dieser Weise noch nicht bearbeiteten Thema. Die Faktenfülle und Einbeziehung z.T. schwer auffindbarer Literatur machen das Buch auch zu einer Fundgrube für andere Themenstellungen. Studierende, Theoretiker und Praktiker -nicht nur dieses Fachgebietes - sollten es gelesen haben". (Quelle: Klaus-Dietrich Gandert GartenKunst")
  • w.o. / Stefanie Hennecke Kunst - Garten - Kultur 319 S. Reimer 2010
    Gartenkunst ist Ausdruck gestalterischer Form. Zugleich repräsentieren Gärten gesellschaftliche und politische Verhältnisse. 15 Beiträge zur Gartenkultur vermitteln neue Erkenntnisse aus den Bereichen Kunst-, Kultur- und Sozialwissenschaften.


  • Häberlein, Mark / Robert Zink Städtische Gartenkulturen im historischen Wandel 240 S. Thorbecke 2015
    Bericht über die 51. Arbeitstagung des Südwestdeutschen Arbeitskreis für Stadtgeschichtsforschung in Bamberg 2012


  • Härting, Ursula Gärten und Höfe der Rubenszeit : Im Spiegel der Malerfamilie Brueghel und der Künstler um Peter Paul RubensHirmer München 2000
    Katalog zur gleichnamigen Kunstausstellung im Gustav-Lübcke-Museum / Hamm


  • Hajos, Geza Stadtparks in der österreichischen Monarchie 1765-1918 230 S. Böhlau 2007
  • w. o. Der malerische Landschaftspark in Laxenburg bei Wien 365 S. Böhlau 2006
    Kunst- und kulturgeschichtliche Erforschung des Laxenburger Parks bei Wien, herausgegeben und verfasst durch den bekannten Gartendenkmalpfleger Univ.-Prof. Dr. Géza Hajós sowie mit eigenständigen Beiträgen von fünf hochqualifizierten wissenschaftlichen Autorinnen


  • Hansmann, Wilfried Das Gartenparterre: Gestaltung und Sinngehalt nach Ansichten, Plänen und Schriften aus sechs Jahrhunderten 400 S. Wernersche Verlagsgesellschaft 2009
    Gartenparterres waren die spektakulärsten Schöpfungen in der Gartenkunst Europas insbesondere des 15. bis 18. Jahrhunderts. Doch auch im 19. Jahrhundert, in dem der englische Landschaftsgarten vorherrschte, war die Parterrekunst keineswegs völlig verdrängt. Im 20. Jahrhundert blüte sie sogar neu auf. Das Verlangen, die Natur nach architektonischen Prinzipien zu ordnen und ihre ganze Schönheit dadurch erst erfahrbar zu machen, führte zu raffiniertesten Erscheinungsformen - mit dem Gartenparterre als Höhepunkt. Das vorliegende Buch ist das erste, das umfassend Gestaltung und Sinngehalt des Gartenparterres behandelt. Anders als Werke der Malerei, Bildhauerei oder Architektur sind Gartenparterres kaum mehr in originaler Gesamterscheinung zu betrachten. Aus hauptsächlich lebendem Material gebildet, gingen sie - bestenfalls bis auf Rudimente oder Grundstrukturen - unter. Versuche in neuerer Zeit, Gartenparterres zu rekonstruieren, sind fast ausnahmslos Kompromisse, bedingt durch moderne Nutzungsansprüche, vielfach auch wegen mangelnder Kenntnisse über das Urbild. Viele Fragen sind nur nach eingehendem Studium von Bild- und Schriftquellen zu beantworten, beispielsweise: Wie haben Gartenparterres zu ihrer Entstehungszeit wirklich ausgesehen? Welcher Gestaltungstechniken bediente man sich? Welche Materialien wurden verwendet? Wie und womit waren Kompartimente und Rabatten bepflanzt? Welche Bedeutung hatte ein Gartenparterre etwa in der Barockzeit für das Herrscherlob? Im ersten Hauptteil des Buches geht es um Vorstellungen der jeweiligen Epochen vom Gartenparterre in zeitgenössischer Dichtung und Traktatliteratur. Im zweiten Hauptteil werden vornehmlich ausgeführte Gartenparterres auf der Grundlage von Quellenmaterial untersucht mit dem Ziel, einen möglichst detailreichen Eindruck vom authentischen Erscheinungsbild zu gewinnen. Weitere Kapitel sind zeitgenössischen Bepflanzungsplänen für Rabatten, Ausstattungselementen wie Springbrunnen, Skulpturen und Skulpturenprogrammen gewidmet. Im Kapitel über Gartenparterres im 19. und 20. Jahrhundert ist unter anderem die Rede von der Rückbesinnung auf solche früherer Epochen, die zeitgemäße Gestaltungen anregten. Auch die Moderne bietet aufsehenerregende Lösungen zum Thema Gartenparterre. Bekam den Deutschen Gartenbuchpreis 2010 als Bestes Buch über Gartengeschichte.
  • w. o. / Florian Monheim Barocke Gartenparadiese. Meisterleistungen der Gartenarchitektur. 160 S. DuMont Köln 1996
  • w. o. Gartenkunst der Renaissance und des Barock DuMont Köln 1988
  • w. o. / Kerstin Walter Geschichte der Gartenkunst Von der Renaissance bis zum Landschaftsgarten 352 S. m. 300 Abb., davon 250 in Farbe Dumont Literatur und Kunst Verlag 2008
    Mit ausgezeichneten neuen Fotografien aus einer Hand sowie ergänzendem historischem Material zeichnet dieser Band ein Bild der authentischen Gartenkunst von verschiedenen Epochen in Italien und Frankreich, in den Niederlanden, in England und im deutschsprachigen Raum nach und ist auch zur genussreichen Vorbereitung wie zur vertiefenden Nachlese einer Reise zu den großartigsten Gartendenkmälern Europas geeignet.


  • Harrison, Robert Gärten: Ein Versuch über das Wesen der Menschen 336 S. Hanser 2010
    "Manche Garten blicken nach innen, andere nach außen, einige öffnen sich der Welt, andere schließen sich von ihr ab" - überall und zu jeder Zeit gab es Gärten und Menschen, die sie schätzten. In seinem Streifzug durch verschiedene Epochen und Kulturen entdeckt der Literaturwissenschaftler Robert Harrison, ständiger Kolumnist bei der Times, eine Vielfalt an Gärten aus allen Epochen und Kulturen. Dabei geht es historisch und philosphisch um die Frage, warum der Mensch danach strebt, ein Stück Grün - vom Garten Eden bis zum heutigen Strebergarten - sein Eigen nennen zu wollen.


  • Harrison, Lorraine / Stefan Leppert / Coral Mula Gärten lesen: Gartenarchitektur erkennen und verstehen 256 S. m. zahlr. farb. Abb. Haupt 2013
    Die Autorin hat ihren Master in Gartengeschichte an der University of London gemacht, bereits verschiedene Gartenbücher und Artikel für das wissenschaftliche Gartenjournal Hortus geschrieben. Das Vorwort stammt von der Enkelin von Vita Sackville-West, Juliet Nicholson; übersetzt hat wieder einmal Stefan Leppert, der auch selbst schon Gartenbücher schrieb. Von den dekorativen Prachtgärten der Renaissance bis zu hochstilisierten fernöstlichen Zen-Gärten, vom Cottage Garden, Rosengarten, Wassergarten, Heilkräutergarten, großen und kleinen, historischen und modernen, öffentlichen und privaten, berühmten und unbekannten Gärten ist hier die Rede. Aufgeteilt in die Kapitel: "Gartenstile" (u. a. Verspielte Gärten oder Gärten der Ordnung), "Bäume" (Bäume in der Luft!), "Blumen und Gehölze" (u. a. essbare Gärten, Knotengärten), "Landschaftselemente" (Hecken, Senkgärten), "Gartengebäude" (Grotten, Glaspaläste) und "Gartenelemente" (Säulen, Sonnenuhren, Gartenmöbel) bietet das Buch prägnante durchgehend mit farbigen Fotos, historischen Abbildungen und Plänen illustrierte leicht verständliche Erklärungen, die jeweils aufgeteilt sind in Bestandteile, Funktion, Stil, Zweck, Pflanzen, Möblierung, Schmuck und Bestimmung. Im Anhang ergänzen ein Glossar (leider ohne Seitenangabe), Linktipps und Literaturhinweise den Bildband. Für interessierte Laien ein informativer Schnellkurs in die Welt der Gartengestaltung, der auch Anregungen für den eigenen Garten geben kann.


  • Hartz-Bentrup, Barbara Private Gärten in Bremen. Ein Jahrhundert Garten-Architektur 1905 bis 2005 - 188 S. m. Fotos von Frank Pusch Schünemann 2006
    Die Gartenarchitektin Barbara Hartz-Bentrup hat hier erstmals die Bremer Gartengeschichte der vergangenen hundert Jahre zusammengetragen. In Bremen waren die Gartenarchitekten immer auf der Höhe der Zeit und sie spiegelten in ihrer Arbeit den jeweiligen Geschmack wieder. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts setzten Christian Roselius und Rudolf Bergfeld Maßstäbe, in den 50er Jahren gab es großflächige Rasenflächen, keine Unterteilung, keine Wege. In den 80ern sah der zeitgemäße Garten ganz anders aus und heute mögen wir südliches Flair...und wollen einen pflegeleichten Garten. "Gartencenter schaffen die Illusion, dass allein mit ihren Waren der Garten perfekt wird. Aber damit hat man noch keine Form und keine Ästhetik". Dieses Buch zeigt anhand der Hansestadt Bremen exemplarisch die Entwicklung der Architektur privater Gärten in Deutschland im 20. Jahrhundert. Aussagen des großen Architekten Ludwig Mies van der Rohe zwischen einzelnen Abschnitten betonen als Zitate grundlegende Aspekte. Webseite der Autorin


  • Hasselhorst, Christa Eden auf Erden: Die Liebe zwischen Mensch und Garten 140 S. m. zahlr. Abb. Corso 2011
    Warum ackern wir uns buchstäblich ab, um das Paradies im Kleinen, den Garten Eden, wieder herzustellen? Um gescheiterte Affären zu verarbeiten, wie die englische Gartenlady Vita Sackville-West? Um politische Allmacht zu demonstrieren wie Ludwig XIV in Versailles? Um aufgeklärte Weltsicht zu zeigen wie die englischen Adligen mit ihren Landschaftsparks? Um Kontemplation und Erleuchtung zu finden, wie in den Gärten Japans? Was haben Hildegard von Bingen und Michelle Obama gemeinsam? Warum sehnen wir uns aktuell "zurück zur Natur" und träumen von "Landlust", dem Leben auf dem Lande? Warum findet Guerilla-Gardening immer mehr Zuspruch, finden Yuppies heute im Schrebergarten ihr Glück, gibt es immer mehr Multi-Kulti-Gärten? Diese und viele andere Fragen beantwortet Christa Hasselhorst in ihrem Buch. Der Garten ist eine Projektionsfläche mit immer neuen Facetten, ein Spiegelbild unserer kulturellen und politischen Verhältnisse, ist, wie sie schreibt, ein "Spiegelbild seiner Zeit". Sie stellt berühmte Gärten und passionierte GartenbesitzerInnen (mit Einblick in ihre Psyche) aus der ganzen Welt in ihrem historischen Zusammenhang vor. "Galanthophile und Samenräuber", "Ekzentriker in Eden" oder "Geniale Dilettanten" gehören dazu. In einem Kapitel beschäftigt sie sich mit dem "Garten als Schule des Lebens", in der auch philosophische Tugenden wie Geduld und Toleranz zu lernen sind. Eine grüne internationale Tour durch die Gartengeschichte - sehr unterhaltsam und intelligent geschriebene, aufschlußreiche, empfehlenswerte Lektüre!


  • Hassler, Ute (Hrsg.) Felsengärten, Gartengrotten, Kunstberge: Motive der Natur in Architektur und Garten 384 S. Hirmer 2014


  • Haudebourg, Marie-Therese Vom Glück des Gartens : Kleine Geschichte der Paradiese auf Erden 168 S. Thorbecke 2004
    Dieser wunderschön gestaltete Band entführt in sachkundigen Texten in die verzauberte Welt der mittelalterlichen Gärten - Zufluchtsorte voll spiritueller Symbolik. Jede Pflanze hatte ihre eigene Bedeutung, je nach dem, ob sie der heilkundige Mönche, die Bauersfrau oder der Dichter betrachtete. Eine Reise zu verlorenen Paradiesen...


  • Hauschild, Stephanie Die sinnlichen Gärten des Albertus Magnus 152 S. m. zahlr. Abb. Thorbecke 2005
    Der Garten des Albertus Magnus - einer der wichtigsten Zeugnisse mittelalterlicher zur Gartenkunst - war erstmals ein "Lustgarten", ein Garten, der nicht zum Nutzen, sondern zur Erholung diente. Eine Rasenfläche, um die Augen zu erfrischen, eine Rasenbank zum Ausruhen, eine Quelle und ein Kräuter- und Duftgarten zur Belebung der Sinne, das alles von Bäumen gegen Sonne und kalte Winde geschützt, gehörte dazu. Dabei berücksichtigte er Sonnenstand und Wind, Duft- und Farbwirkung der Pflanzen auf eine Weise, die heute an die Weisheiten des Feng shui erinnert. Albertus Magnus beschreibt und gibt Empfehlungen zur Anpflanzung von Wein, 14 Obstbaumsorten, verschiedener Gemüsepflanzen, 13 Gewürzpflanzen (z.a . Safran) , neun Arzneikräuter ( Petersilie, Koriander oder Liebstöckel). Schließlich aber werden auch einige Zierpflanzen aufgeführt: Rosa Hortensis, Madonnenlilie, Pfingstrose, Ringelblume, die schon damals bekannte Narzisse, die Raute und als Zierstrauch den Buchs. Bisher hatten eigentlich nur Pflanzen Beachtung gefunden, die einen gewissen Nährwert hatten, über Heilkräfte verfügten oder sonst irgend einen Nutzen brachten. Nun aber hatten sie auch wegen ihrer Schönheit eine Daseinsberechtigung. Eine große Vielfalt von bisher unbekannten Gewächsen aus römischen Gärten begeisterte zuerst Forscher und Botaniker, dann das gehobene Bürgertum, schließlich hielt sie auch in die einfachen Gärten Einzug. Die Autorin führt den Leser / die Leserin anhand von Albertus´ Beschreibung und mit historischen Abbildungen in die Gartenwelt von Albertus Magnus und gibt praktische Anregungen, welche Elemente sich auch heutigen Gärten verwirklichen lassen. Im Anhang enthält der Band den Originaltext des Albertus mit Übersetzung, der lange Zeit für Laien praktisch unzugänglich war. Mit stimmungsvollen Abbildungen.
  • w. o. Oasen für die Sinne. Wie der Garten ins Wohnzimmer kam 112 S. m. zahlr. farb. Abb. Thorbecke 2007
    Bevor manche Blumen (z. B. Duftpelargonien, Kamelien, Hyazinthen, Madonnenlilie, Zitruspflanzen) auf Küchen- oder Wohnzimmertischen oder auf den Fensterbänken standen, wuchsen und blühten sie vorwiegend im Garten. So holen sie uns heute den Garten ins Haus (nicht nur ins Wohnzimmer) und erfreuen uns mit ihrem satten Grün und ihrer Blütenpracht selbst dann, wenn im Winter draußen alles trostlos und braun erscheint. Sie können aus einem kahlen Zimmer ein kleines Blumenparadies oder aus einem leeren Fenstersims ein dekoratives Schmuckelement machen. Doch wie kamen die Pflanzen eigentlich ins Wohnzimmer? Was stand auf den Fensterbank von Goethe - was steht heute darauf? Die Kunsthistorikerin und Hobbygärtnerin Stephanie Hauschild erzählt die geschichtliche und botanische Entwicklung der Zimmer- und Topfpflanzen und gibt Tipps zur richtigen Pflege für die Gegenwart. Mit den historischen Abbildungen und Fotos ist das Buch gleichzeitig Bildband, Lexikon, Schmökerlektüre und Geschichtsausflug. Leider auch hier kein Register ( es nervt, das immer wieder festzustellen!), dafür aber ein kleines weiterführendes Literaturverzeichnis. "Bestes Buch über Gartengeschichte" 2008


  • Helphand, KennethDefiant Gardens: Making Gardens in Wartime 303 S. Trinity University Press 2006


  • Henderson, Paula The Tudor House and Garden 240 S. Yale University Press 2005


  • Henle, Joachim Besprechung hier: Hyazinthengläser


  • Hennebo, Dieter Gärten des Mittelalters 205 S. m. 53 z. T. fb. Abb. Mitarb. v. Norbert Ott u. Dorothee Nehring Artemis München 1987
    Vielzitiertes Grundlagenwerk
  • w. o. Gartendenkmalpflege. Grundlagen der Erhaltung historischer Gärten und Grünanlagen 393 S. Ulmer Stuttgart 1985
  • - Schmidt, Erika (Hrsg.) Garten - Kunst - Geschichte. Festschrift für Dieter Hennebo zum 70. Geburtstag 231 S. Werner Worms 1994
    Darin: Alexander Wimmer, Die Berliner Gärtnerfamilie Bouché 1704-1933


  • Herzig, Tina u. Horst Gärten der Lust Erotische Skulpturen in europäischen Parks m. zahlr. SW- u. Farbfotos Gerstenberg 2004
    Erotische Skulpturen sind aus der europäischen Gartenkunst nicht fortzudenken. Sie sind fast ausnahmslos vom antiken Mythos inspiriert: Venus und Amor, Athene und Diana, Apoll, Bacchus, Zeus und eine Unzahl von Nymphen erfüllen europäische Parks mit Leben. Sie säumen Alleen, stehen am Ende von Sichtachsen oder bilden den Mittelpunkt von Wasserspielen. Die Autoren sind jahrelang kreuz und quer durch Europa gereist, um sie in Gärten und Parks zu porträtieren, um sie aus dem Blickwinkel der Erotik festzuhalten. Sie lassen sich ein auf das sinnliche Spiel von Licht und Schatten, gleiten mit dem Auge ihrer Kamera über geschwungene Körperformen und machen Halt an erogenen Zonen. Texte griechischer und römischer Autoren von Apollodor bis Homer, von Ovid bis Sappho, die Liebesabenteuer auf dem Olymp besingen, machen das Buch außerdem zum Lesebuch für Freunde antiker Dichtkunst. Im Anhang ein ausführliches Literaturverzeichnis und Adressenverzeichnis der Parks sowie Namensverzeichnis mythischer Gestalten (dt., griech. u. latein).


  • Hirschfeld, Christian Cay Lorenz Besprechung hier: Theorie der Gartenkunst.


  • Hitchmough, Wendy Arts- and Crafts- Gärten 208 S. DVA 1998
    Die englische Arts-and-Crafts-Bewegung hat vor und nach der Jahrhundertwende nicht nur die Architektur und das Kunstgewerbe nachhaltig beeinflußt, sie hat auch in der Gartenkunst einen neuen Stil geprägt. Der Arts-and-Crafts-Garten war eine Mischung aus Wahrheit und Illusion, aus Nostalgie und Regeneration. Er war inspiriert von der Malerei seiner Zeit, und umgekehrt wurden die besonders romantischen Gärten gemalt, um dann als Gemälde Aufnahme in die Royal Academy oder in einen Bildband zu finden. Der Arts-and-Crafts-Garten verband rationale Strukturen mit einer üppigen natürlichen Bepflanzung. Er hob die Grenze zwischen Architektur und Natur, zwischen Kontrolle und dem Unbekannten auf. Er war ein Ort der Ruhe und des Friedens und schloß vielfach Komponenten - wie Mauern und Tore - ein, die der Zeit widerstanden. Die schönsten Gärten dieser Zeit - berühmte und weniger bekannte - werden in dem Band vorgestellt.


  • Hlavac, Christian / Astrid Göttche Die Gartenmanie der Habsburger: Die kaiserliche Familie und ihre Gärten 160 S. m. zahlr. Abb. Amalthea Signum 2016
    Zahlreiche Legenden und Anekdoten erzählen von "gärtnerenden" Habsburgern, deren Gärten noch heute von der Leidenschaft zeugen, mit der sie ihre Träume von herrschaftlich-prunkvollen Gartenlandschaften und malerischen Erholungsoasen verwirklichten. Besonders Kaiser Franz (zur Unterscheidung von seinem Großvater Franz I. Stephan korrekterweise Franz II/I genannt), der einzige Doppelkaiser der Weltgeschichte, wurde von der Nachwelt stark mit seinen Gärten in Verbindung gebracht: Er bekam den Spitznamen 'Blumenkaiser'. Er und auch seine Brüder, die Erzherzöge Karl, Anton und Johann, beschäftigten sich intensiv mit der Gestaltung von Grünanlagen, die in diesem zur Ausstellung im Kaiserhaus Baden bei Wien 2016 erschienen Buch vorgestellt werden. Die Dokumentation umfaßt den Zeitraum 1792 bis 1848 und zeigt Spuren der "gartelnden" Habsburger in Baden bei Wien und Umgebung. Drei Kapitel befassen sich ausführlich mit Franz II/I: "Kaiser Franz und seine Familie im Spiegel ihrer Gärten" und "Ein Monarch mit grünem Daumen - Kaiser Franz und seine Gärten" sowie das Abschlußkapitel "Erinnerungen an den gartelnden Kaiser Franz" (mit Zitaten aus dem Buch Der Blumenkaiser: Oesterreichisches Zeit- und Culturbild von Josef Pfundheller, 1900). Die "Schlaglichter" beschreiben das Leben seiner Brüder, seines Sohnes Ferdinand, der ihm auf dem Thron folgte und seiner Tochter Maria-Louise, Ehefrau von Napoleon I und Herzogin von Parma, einer Veilchenliebhaberin. Erzherzog Anton war z. B. maßgeblich an der Entstehung dr k.k. Gartenbaugesellschaft (heute Österreichische Gartenbaugesellschaft) beteiligt, deren offizielle Gründung 1837 er aber nicht mehr erlebte. Der Gartenanlage von Erzherzog Karl rund um Schloß Weilburg bei Baden und deren Rosengarten ist viel Raum eingeräumt. Erzherzog Johann engagierte sich bei der Förderung der Industrie- und Landwirtschaft und nutzte mehrere seiner Güter als Musterlandwirtschaften. Farblich abgesetzt geben eingestreute Themen wie "Blumenkunst am Tisch", "Der Malerpoet Carl Spitzweg", "Familienberuf Gärtner", "Von den unermeßlichen Pflanzenschätzen der kaiserlichen Gärten" interessante Einblicke in die damalige Zeit. Eine sehr ausführliche Literaturliste, ein Namen- und ein Ortsregister erzänzen den mit vielen historischen Abbildungen und auch Farbfotos aus den heutigen Gärten illustrierten, sehr informativen Bildband, der nicht nur geschichtlich Interessierten, sondern auch Pflanzen- und KunstliebhaberInnen viel Interessantes bietet.


  • Hoefer, Natascha N. / Anna Ananieva Der andere Garten. Erinnern und Erfinden in Gärten von Institutionen 389 S. Vandenhoeck & Ruprecht 2005
    Im 18. Jahrhundert etabliert sich der Garten als Ort der individuellen Freiheit. Im 19. Jahrhundert findet man ihn wieder als Teil moderner Institutionen: als Volks- oder Schulgarten, als botanischen oder zoologischen Garten, als Gefängnisgarten oder als Garten einer psychiatrischen Anstalt, als Park des Badeorts oder als Friedhofsanlage. Für alle Gartenformen ist zu fragen: Welcher Art ist dieser Raum, in dem alte Gartenfreiheit und moderne Funktionsgebundenheit zusammentreffen? Wie und auf welche Weise findet sich die jeweilige Funktionsbestimmung in der konkreten Gartengestaltung umgesetzt? Welche "eigenartigen", in sich geschlossenen Gartenästhetiken entstehen in der Institutionenarchitektur - und welche aufgebrochenen Formen?


  • Holmes, Caroline (Hrsg.) Gartenkunst Die schönsten Gärten der Welt 176 S. m. über 300 Farbfotos. Prestel München 2001
    Profi- und Hobbygärtner werden, ebenso wie alle Freunde schön gestalteter Gärten, ihre Freude haben an dieser Auswahl der 80 weltweit schönsten und bedeutendsten Meisterwerke der Gartenkunst rund um den Globus. Es ist ein Streifzug von den Gärten des Mittelalters bis hin zu den Kreationen zeitgenössischer Gartenarchitekten, in dem natürlich Le Nôtres Versailles und Lennés Schloßpark von Sanssouci, aber auch die atemberaubenden Kulisse von "Fallingwater" des Architekten Frank Lloyd Wright zu finden sind. Auch als Reisevorbereitung oder Reise-Nachlese geeigneter, schöner Bildband mit Beiträgen verschiedener, renommierten Gartenhistorikern und einem Essay. Letzterer gibt einen Überblick über die Gartengeschichte und ist nach Datum geordnet; er beginnt bei 300 v. Chr. und endet 1992 beim Park André Citroen in Paris. Das Glossar ist sehr ausführlich, das Personenregister und eine ausführliche Literaturliste erschließen den empfehlenswerten Band.
  • w. o. / Nic Barlow /Tim Knox / Maria Gurlitt-Sartori Von Lustschlössern, Tempeln und Ruinen: Architekturspielereien und Blickpunkte in europäischen Parkanlagen 256 S. DVA 2009
    Die exzentrischen Architekturspielereien aus der Zeit der Renaissance bis zur Gegenwart sind"Traumwelten aus Stein" in Parks. Sie stellen heute ein stummes Zeugnis des Zeitgeschmacks und Intellekts ihrer Auftraggeber und Erbauer dar. Vom bizarren "Heiligen Wald" in Bomarzo zu der grandiosen Manifestation der Macht in Schloss Sanssouci in Potsdam, von der fantastischen italienisierenden Dorfidylle von Portmeirion zum modernen, von einem Gewölbe aus Weinflaschen umschlossenen Farnhain in Pembridge oder dem extravaganten Theater der Villa Padierna in Marbella hat der Fotograf Nic Barlow sie während zahlreicher Reisen durch ganz Europa mit beinahe schon obsessiver Leidenschaft gesammelt. Das Ergebnis ist ein wunderschöner, faszinierender Bildband, der ergänzt wird durch die Einführung des Architekturhistorikes Tim Knox und sachkundige, Hintergrundwissen vermittelnde Erläuterungen durch Caroline Holmes. Im Anhang finden sich relevante Angaben mit Adressen, Kontaktmöglichkeiten etc. Nicht nur für Kunst- und Kulturhistoriker, Architekten, Landschaftsarchitekten, auch für Liebhaber extravaganter und schöner Dinge ist dieserspreisgerechte - Werk ein Genuss!


  • Horbas, Claudia / Gisela Jaacks / Carsten Prange Gartenlust und Blumenliebe Hamburgs Gartenkultur vom Barock bis ins 20. Jahrhundert 255 Seiten, 450 Abb., dav. 150 farb. Hatje Cantz 2006
    Die Leidenschaft für Gartenanlagen und Pflanzen gehörte bereits zur Zeit des Barock zu den bevorzugten Interessen der bürgerlichen Gesellschaft dieser Stadt. So entstanden zahlreiche prächtige Gärten im alten Stadtzentrum, an Bille, Elbe und Alster. Überdies führte die Beschäftigung und Kenntnis der verschiedenen Blumen- und Pflanzenarten zum Erscheinen verschiedenster prachtvoller Druckwerke und „Florilegien“, um den erstaunlichen Artenreichtum festzuhalten - z. B. das . Florilegium des Hamburger Künstlers Hans Simon Holtzbecker, auf das in diesem Band ebenfalls eingegangen wird. Die Verse des Wedeler Pastors Johann Rist (1600-1667), der zu den berühmtesten Gartenfreunden der Barockzeit in und um Hamburg zählt, faßten die Gartenliebe in Poesie. Das Museum für Hamburgische Geschichte zeigte in einer Ausstellung bis Ende April 2006 nicht nur die "Blütezeit" jener Epoche, sondern warf zudem einen Blick auf die nachfolgenden Epochen und zeigte unter anderem das Weiterleben bestimmter Elemente jener formalen Anlagen des 17. und 18. Jahrhunderts Von den barocken Ziergärten mit Skulpturensammlungen, geometrisch angelegten Beeten, Laubengängen sowie Orangerien und Treibhäusern ist heute zwar keiner mehr vorhanden, aber zeitgenössische Gemälde, Kupferstiche, Beschreibungen und Karten geben Auskunft über das Aussehen und die Lage der Grünanlagen.
    Aus dem Inhalt: Joachim Jungius, Gelehrter und Gärtner, Hamburger Gemüse(g)arten /Anmerkungen zum Œuvre von Franz Werner Tamm, Die Revolution des Gartengeschmacks - Gerhard Hirschfeld / Phalaenopsis schilleriana und das Hamburger "Orchideenfieber" des 19. Jahrhunderts. Die Autoren dieses Bandes (Kurzbiografien im Anhang) haben zahlreiche Aspekte der Hamburger Gartenkultur zusammengetragen und mit Abbildungen illustriert. Eine ausführliche Bibliografie ergänzt die Dokumentation. Das für seine kunstvollen Gärten bekannte fränkische Schloss Dennenlohe zeichnete diesen Band im Rahmen der Vergabe des "Deutschen Gartenbuchpreises 2007" als "Bestes Buches über Gartengeschichte" aus.


  • Hücking, Renate Besprechung hier Mit Goethe im Garten Inspiration und grünes Wissen aus den Gärten der Goethezeit


  • Hunt, John Dixon Der malerische Garten Gestaltung und Geschichte des europäischen Landschaftsgartens Ulmer Stuttgart 2004
    Der malerische Gartenstil gilt als englische Erfindung - in ganz Europa fand er als "englischer Landschaftsgarten" Nachahmer. Über die Geschichte des englischen Landschaftsgartens hinaus wird in diesem Buch erstmals die Umsetzung dieser Idee im übrigen Europa ausführlich dargestellt.
  • w. o. / Peter Willis The Genius of the Place: The English Landscape Garden 1620-1820 392 S. MIT Press 1988


  • Jager, Markus Der Berliner Lustgarten Gartenkunst und Stadtgestalt in Preußens Mitte Deutscher Kunstverlag 2005
    Tagungsband der Fachtagung "Gartenkunst und Gartendenkmale".


weiter zu Autoren K-Z

Nicht traurig sein, dass es vorbei,
sondern dankbar, dass es gewesen...

(Deutsches Sprichwort)

Geschenktipp: Geschichte am laufenden Meter. Der Historische Zollstock


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Aktualisiert am 23.10.2019
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