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Gartengeschichte K-Z, historische Gartenkultur, Geschichte der Gärten und der Gartenkunst RheinMainRomantik Buchtipps

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siehe auch: Clemens A. Wimmer / Gartendenkmalpflege / Historische Gärten / Orangerien

In der jetzigen Zeit ist es mal was Neues, beim Alten zu bleiben
(Wilhelm Raabe)
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  • Karn, Susanne / Julia Burbulla / Gab Lerch Stadtlandschaften. Schweizer Gartenkunst im Zeitalter der Industrialisierung 144 S. Offizin, Zürich 2003


  • Kasiske/ Thies / Schröder Gartenkunst 2001 - Potsdam Bundesgartenschau --- Garden Art 2001 - Potsdam National Horticultural Show 144 S. mit 190 Farbabb. Birkhäuser 2001
    Planung und Ausführung der Bundesgartenschau in Potsdam - mit Plänen


  • Keller, Herbert Kleine Kleine Geschichte der Gartenkunst 244 S. m. 103 Abb. und farb.Tafeln DuMont Köln 1994
    Kurzgefaßt, aber umfassend werden die historischen Entwicklungsschritte der Gartenkunst und die Entstehung der berühmten Parks und Gärten (mit Lageplänen und historischen Abbildungen) in Europa, Amerika und im Orient dargestellt. Ausführliche Zeittafeln verdeutlichen dann Einflüsse von Politik, Kultur- und Kunstgeschichte.


  • Krepelin, Kirsten / Thomas Thränert Die gewidmete Landschaft: Spaziergänge und verschönerte Landschaften um Dresden 304 S. Wernersche Verlagsgesellschaft 2011


  • Krihning, Stefanie Der Große Garten zu Dresden 1873-1945: Die Geschichte seiner Verwaltung 194 S. Sandstein 2013


  • Küster, Hansjörg u. Ulf Garten und Wildnis. Landschaft im achtzehnten Jahrhundert 365 S. Beck 1997
  • w.o. Geschichte der Landschaft in Mitteleuropa: Von der Eiszeit bis zur Gegenwart 424 S. Beck 2010


  • Lang, Gundula Bürgerliche Privatgärten in deutschen Landen des gesellschaftlichen Umbruchs Bd 3 Benrather Schriften - Bibliothek zur Schlossarchitektur des 18. Jahrhunderts und zur Europäischen Gartenkunst 230 S. Wernersche Verlagsgesellschaft 2007


  • Lauterbach, Christiane M. Gärten der Musen und Grazien Mensch und Natur im niederländischen Humanistengarten 1522-1655 - 327 S. m. Ill. Dt. Kunstverlag München 2004


  • Lietzmann, Hilda Irdische Paradiese Beispiele höfischer Gartenkunst der 1.Hälfte des 16. Jahrhunderts 144 S. Deutscher Kunstverlag 2007
    Die Entwicklung höfischer Gartenkunst wird veranschaulicht durch die Planung und Realisierung ausgewählter Gartenanlagen in Frankreich und im Deutschen Reich.


  • Lundt, Holger Die Rosen der Kleopatra: Ein Spaziergang durch die Gärten der Geschichte 113 S, m. 20 SW-Abb. Artemis & Winkler 2008
    7 Miniaturen von der Liebe der historisch Großen zu den Pflanzen. Ähnlich aufgebaut wie in seinem ersten Buch Im Garten der Nymphen berichtet der Autor diesmal u. a. von Alexander dem Großen, Kleopatra, Isabella von Kastilien und Napoleon und Josephine und ihrer Liebe zu den Pflanzen. Dabei führen die Geschichten geographisch durch Europa, Asien, Afrika und Amerika. Botanische Hinweise runden die Biographien ab.
  • w. o. Die Tulpen des Suleiman: Ein Spaziergang durch die Gärten der Geschichte 110 S. Artemis & Winkler 2009
    In sieben Miniaturen erzählt der promovierte Physiker und Gartenliebhaber Holger Lundt mit botanischem Hintergrundwissen über Persönlichkeiten der Weltgeschichte, die mit Pflanzen zu tun hatten. Diesmal rüstet u. a. die Pharaonin Hatschepsut eine Expedition aus, um Weihrauch aus dem legendären Land Punt zu besorgen, Suleiman der Prächtige erfreut sich am Farbenspiel seiner Tulpen und der amerikanische Präsident Jefferson kultiviert Tomaten und Auberginen.


  • Mader, Günter Gartenkunst des 20. Jahrhunderts Garten- und Landschaftsarchitektur in Deutschland 260 S. m. 350 Fotos DVA Stuttgart 1999
    Der Band gliedert das 20. Jahrhundert in fünf Kapitel, zu denen kurz die geschichtlichen Hintergründe erläutert werden. Dann folgen die herausragenden Werke der Gartenkunst - ausführlich beschreiben.
  • w. o. Geschichte der Gartenkunst Ein Streifzug durch vier Jahrtausende 240 S. Ulmer 2006
    Der Autor sschlägt einen großen Bogen von den Gärten des Altertums bis zu den Gärten des 20. Jahrhunderts und beschreibt sehr anschaulich die verschiedenen Gartenstile und ihre Gärten. Rund 170 faszinierende, erstaunliche und schöne Farbfotos und Zeichnungen machen Geschichte lebendig und Lust aufs Reisen. Aus dem Inhalt: - Gartenkunst der Antike - Ursprünge der Gartenarchitektur - Die Gärten des Mittelalters - zwischen Krautgarten und Paradies - Islamische Gartenkunst - Europas Begegnung mit dem Orient - Der italienische Renaissancegarten - Wiedergeburt der Gartenkunst - Die Gärten des Barock - architektonische Raumkunstwerke - Der Englische Landschaftsgarten - Inszenierung Arkadiens - Gartenkunst des 19. Jahrhunderts - Grün im Zeitalter der Industrialisierung - Gartenkunst des 20. Jahrhunderts - die Wege zum internationalen Stil der Gegenwart. Von der Jury der Deutschen Gartenbaugesellschaft 1822 e.V zu den TOP 5 der Gartenbücher 2007 gewählt, erhielt dieser Band den dritter Platz in der Kategorie "Bestes Buch über Gartengeschichte" im vom Schloss Dennenlohe erstmals 2007 vergebenen „Deutschen Gartenbuchpreis".

  • Mägdefrau, Karl Geschichte der Botanik Leben und Leistung grosser Forscher Fischer Stuttgart 1992
    Mit zahlr. Abbildungen illustrierte Darstellung des Werdegangs der Botanik von Aristoteles über Linné bis in unser Jahrhundert hinein; mit Biographien der berühmten Botaniker und bibliographisch vollständigen Zitate der Originalwerke. Der Anhang enthält durch die genauen Quellenangaben viele Literaturhinweise.


  • Maurieres, Arnaud / Eric Ossart Der mittelalterliche Garten. Burggärtlein, Klostergärten und Lustgärten 168 S. Christian 2003
    Von all den Burggärtlein und Klostergärten, Paradiesgärten und Obstgärten des Mittelalters blieb keiner original erhalten, doch prächtige Mille-fleurs-Tapisserien und Kräuterbücher aus der Zeit legen Zeugnis ab, welche Blumen in den Gärten wuchsen. Die Autoren, zwei der führenden modernen Landschaftsarchitekten Frankreichs, schufen mit dem Garten des Musée National du Moyen Age in Paris den Prototyp einer mittelalterlichen Gartenanlage und berichten in diesem Buch anhand rekonstruierter Gartenanlagen in aller Welt mit spürbarer Begeisterung und profundem Wissen von den verschiedenen Formen des mittelalterlichen Gartens. Die prachtvollen Farbfotos vervollständigen den faszinierenden Bild- und Textband. Aus dem Inhalt: Das Mittelalter heute / Die Natur als Garten /Streuwiesen (Mille fleur) /Saat und Ernte / Der Wein des Herrn / Der Garten der Seele / Klostergarten / Paradiesgarten / Die Jungfrau in ihrem Garten / Pflanzen im Mariengarten / Die Königin der Blumen / Der Garten des Herzens / Im Liebesgarten / An den Quellen des Orients / Der Garten des Körpers / Aus der Sicht des Kochs / Aus der Sicht des Gärtners / Aus der Sicht des Hexenmeisters / Der Garten des Geistes / Der Garten des Alchemisten / Der Garten des Menschen


  • Mayer-Tasch, Peter Cornelius / Bernd Mayerhofer Hinter Mauern ein Paradies. Der mittelalterliche Garten 110 S. m. histor. Abb. Insel Frankfurt 1998
    In Bildern und Texten stellt dieser Band die ganze Vielfalt mittelalterlicher Gartenkultur vor.


  • Mazzoni, Ira D. 50 Klassiker - Gärten & Parks : Gartenkunst von der Antike bis heute Gerstenberg 2005


  • Meyer, Gustav Lehrbuch der schönen Gartenkunst: Mit besonderer Rücksicht auf die praktische Ausführung von Gärten und Parkkanlagen 144 S. Marixverlag 2010
    Das Lehrbuch von Gustav Meyer ((1816–1877) zählt zu den klassischen Werken der landschaftlichen Gartenkunst des 19. Jahrhunderts und zu den wichtigsten Unterrichtswerken für die Ausbildung von Gärtnern. Der Hofgärtner von Sanssouci, zugleich Lehrer für Landschaftsgärtnerei war langjähriger Mitarbeiter von Peter Joseph Lenné. Heute ist es ein interessanter Rückblick auf die Entwicklung der Gartenkunst. Zahlreiche Tafeln zeigt Gartenanlagen aus aller Welt, vom Plan der Gärten zu Versailles bis zum holländischen Parterre im Park von Sanssouci.“
  • - Forchert, Mayako Naturalismus und Historismus Gustav Meyer und sein 'Lehrbuch der schönen Gartenkunst' 363 S. m. 60 Abb Vdg 2004
    Dissertation.


  • Musgrave, Toby / Angelika Franz Paradiesgärten: Gartenkultur geprägt von Spiritualität, Religion und Mystik 224 S. DVA 2015


  • Musiolek, Alexandra Blühende Gartenräume. Der englische Einfluss auf Gestaltung und Pflanzenverwendung im deutschen architektonischen Hausgarten zu Beginn des 20. Jahrhunderts 127 S. Technische Uni Berlin 2005


  • Niedermeier, Michael Erotik in der Gartenkunst Eine Kulturgeschichte der Liebesgärten Mit einem Geleitwort von Harri Günther 247 S. Edition Leipzig 1995
    Eine Kulturgeschichte der Liebesgärten (selbst in Zeiten der Bigotterie gab es sie) mit vielen zeitgenössischen Darstellungen und Zitaten aus der Literatur (z. B. von Vergil und Boccaccio). Die erotische Symbolträchtigkeit von Gartenmotiven wie Laubengängen, beschnittenen Hecken, Gartenlauben und vor allem Statuen und Skulpturen in berühmten Parks wie Bomarzo bei Rom, Versailles, Sanssouci und Wörlitzer Parke bis hin zum Tarot Garten der Niki de Saint-Phalle werden hier "entschlüsselt". Dabei begegnet man zwangsläuftig den Göttern der Gärten - Amor, Adonis, Venus...


  • o. V. Schön und nützlich. Aus Brandenburgs Kloster-, Schloss- & Küchengärten Henschel 2004
    Wieder ein Buch zu einer Ausstellung, der vielfältigen Verwendung von Pflanzen aus den Brandenburgischen Kloster-, Schloss- und Küchengärten gewidmet, die ich gern gesehen hätte! Ob Hopfen aus Hoppegarten, Rübchen aus Teltow, Wein aus Werder oder Ananas aus den Gewächshäusern von Sanssouci, hier werden Aspekte der Gartengeschichte Berlin-Brandenburgs ausführlich und mit vielen Illustrationen aus historischen Gartenbau-Büchern und Museen dargestellt.
    Ausgehend vom Mittelalter, Reformation über das 17. Jhdt / 18 Jhdt / 19. Jhdt endet der Band mit einem Ausblick auf die Zukunft (mit Aufsätzen von Hans-Dieter Krausch, Clemens Alexander Wimmer, H. Walter Lack, Bernhard Zepernick und anderen bekannten Autoren). Keuschlamm (Vitex agnus-castus) - eine kleine Kulturgeschichte der Pflanze / Johann Sigismund Elsholtz - Botanicus, Medicus des Großen Kurfürsten / Orangenerien am brandenburgisch-preußischen Hof / Erdbeere ist nicht gleich Erdbeere / Ananas, eine königliche Frucht / Chamissos Wirken in Berlin / Kornblumen und Königin Luise / Die spät erkannte Nützlichkeit der Tomate sind nur einige der Kapitel, die mich besonders gefesselt haben. Das Literaturverzeichnsi (sehr umfangreich, sehr verführerisch zum Weiterlesen) und ein Pflanzenregister beschließen den inhaltsreichen Band.


  • Obmann, Jürgen / Derk Wirtz / Philipp Groß Ruinirt euch, um Ruinen zu machen: Antikisierende Ruinenarchitekturen in deutschen Gärten des 18. und frühen 19. Jahrhunderts (Mitteilungen der Pückler Gesellschaft e.V., Berlin) 132 S. VDG Weimar 2016


  • Ottomeyer, Hans / Marcus Dekiert / Anne Spagnolo-Stiff / Hildegard Wiewelhove Gartenfeste. Das Fest im Garten - Gartenmotive im Fest 216 S. mit 142 farb., meist ganzseit. Abb. + 114 Textabb. F.K.A./G.A.E. Huelsmann Stiftung Bielefeld 2000
    Katalog einer Ausstellung - mit Bibliographie
  • Pavord, Anna mehrere Bücher


  • Peschel, Johann / Clemens A. Wimmer Garten-Ordnung 304 S. m. Ill. u. Plänen Nachdr. d. Ausg. Leipzig 1597 Uhl Nördlingen 2000
    1597 war es bekannterweise Mode, Parterrre-Gärten zulegen - in abgezirkelten, immer komplizierter werdenden, von Quadrat, Kreis und Rhombus abgeleiteten Formen. Der Magister und Dorfpfarrer Peschel hatte ein Faible für Geometrie und legte deshalb mit Freuden für den sächsischen und thüringischen Landadel solche Gärten an. Hier findet man also - eine der damaligen Zeit entsprechend etwas umständliche, aber genaue - Anleitung für den Nachbau dieser "Muster"gärten. Peschels Buch war aber lt. Wimmer das erste Buch, das über Gartentheorie geschrieben wurde, das erste, das nicht der reinen Pflanzenaufzucht gewidmet war, sondern ausschließlich die Gestaltung von Gärten thematisierte. Ein schönes Faksimilie!


  • Pizzoni, Filippo Kunst und Geschichte des Gartens. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart 262 S. DVA 1999
    Sechs chronologisch geordnete Kapitel zeigen Formen und Stile der Gartenarchitektur in Europa und vom 19. Jahrhundert auch in Amerika.


  • Plessen, Marie Louise (Hrsg.) Berlin durch die Blume - oder Kraut und Rüben. Gartenkunst in Berlin-Brandenburg 335 S. m. zahlr. SW- und Farbfofots. Nicolaische Verlagsbuchhandlung Berlin 1985
    Begleitbuch zur Ausstellung in der Orangerie des Schlosses Charlottenburg anlässlich der Bundesgartenschau mit Beiträgen über die Geschichte der Gartenkunst in Berlin von den Lustquartieren der Barockgärten bis zu Gartenstadt, zum Gartenzwerg in Kleingärten im 20. Jahrhundert und einem "Pflanzenalphabet" der in und um Berlin vorgekommenen oder vorkommenden Pflanzen (von Akanthus bis Zwiebel).


  • Plinius d. Ält. / Manuel Vogel Die Naturgeschichte des Caius Plinius Secundus, 2 Bde. Marix 2007
    Plinius beschrieb im ersten Jahrhundert nach Christus in seinem enzyklopädischen natur- und kulturgeschichtlichen Werk so ziemlich alle Kulturpflanzen des Reiches in Aussehen, Wirkung und Nutzen.


  • Pöppelmann, Christa Besprechung hier: Hier wächst die Hoffnung Von der Laubenkolonie zum Guerilla-Garten


  • Reif, Jonas (Hrsg.) Gartenwissen auf hohem Niveau: Karlheinz Rücker und die Gartenpraxis. Eine Festschrift 120 S. m. 55 Fotos Ulmer 2012
    Von Anfang an, also ab 1975, war Karlheinz Rücker der Chefredakteur des Pflanzenmagazins aus dem Ulmer-Verlag, der Zeitschrift "Gartenpraxis". Die Inhalte und Qualität der international geschätzten Fachzeitschrift wurden wesentlich durch ihn beeinflusst und geprägt. Namhafteste Experten aus dem In- und Ausland konnte er als Autoren gewinnen. Die Rubrik "Gärten am Reiseweg" brachte lohnende Ziele in aller Welt und die angebotenen Studienreisen ermöglichten, die bedeutendsten Gärten und Parks kennenzulernen. Die mittlerweise sehr beliebten und begehrten Gartenpraxisseminare, ursprünglich für Hobbygärtner gedacht, wurden von ihm zu Veranstaltungen von höchstem Niveau auch für Gartenplaner, Gestalter und Gehölz- und Staudenverwender entwickelt. Zum Abschluss seiner Laufbahn 2011 äußern sich in dieser Festschrift, illustriert mit etlichen auch "historischen" Fotos - ihm zu Ehren die Verlagsleiter Roland und Matthias Ulmer sowie Weggefährten und renommierte Gartenpersönlichkeiten aus Praxis, Lehre und Forschung – viele davon selbst langjährige Gartenpraxis-Autoren wie Bärtels, Hertle, Kirmeier, Kühne, Spellerberg - zu Schwerpunktthemen der Zeitschrift. Im ersten Teil würdigen der Nachfolger und Herausgeber dieser Festschrift Jonas Reif, die Fotografin Marion Nickig, der Autor Karlheinz Köhlein und verschiedene Autoren der PERENNE ev. Herrn Rücker. Der zweite Teil ist überschrieben: "Erfahrungen sammeln und austauschen", der 3. Teil: "Die Pflanzen von morgen". Damit wird sowohl die Geschichte der "Gp" wie sie in Fachkreisen genannt wird, aus verschiedenen Perspektiven gezeigt, aber auch ein Ausblick in die Zukunft gewagt (Cassian Schmidt: "Neue Tendenzen in der Pflanzenverwendung"). (Leider wieder kein Register - oder würde das den Charakter einer Festschrift stören? Ich würde gern noch einmal gezielt z. B. nach genannten Personen suchen können)


  • Reimers, Brita (Hrsg.) Gärten und Politik: Vom Kultivieren der Erde 317 S. m. zahlr. farb. Abb. oekom 2010
    Gärten haben auch eine politische Dimension - der luftige, kühle Garten der italienischen Renaissance etwa öffnete den Blick in die Landschaft und war damit ein Gegenentwurf zu den engen, stinkenden Städten der Zeit; der prunkvolle Park von Versailles spiegelte mit seinen schnurgeraden Wegen, glatten Heckenwänden und Wasserspielen die absolutistische Macht Ludwig XIV. wider - bis die Revolution die Anlagen, in denen einst Könige und Adlige lustwandelten, in öffentliche Stadt- und Volksparks verwandelte. Herausgegeben von der Kulturhistorikerin Brita Reimers liefern, locker chronologisch geordnet, Botaniker, Pflanzenforscher, Landschaftsarchitekten, Kunsthistoriker, Philosphen, Dramaturgen und Journalisten (die im Anhang auch kurz vorgestellt werden) historische und aktuelle Perspektiven auf den Garten und das Gärtnern und ihr Verhältnis zur Politik. Sie spannen dabei einen Bogen von der Renaissance bis zur Gegenwart, vom humanistischen Garten bis heute. Ihre Blicke richten sich auf traditionelle Parks und städtebauliche Anlagen, vom Fürstengarten über den Revolutionsberg bis zum Volkspark, von der Gartenstadt bis zur Stadtlandschaft. Klassische Kleingärten wie Haus-, Pacht- und Mietergärten werden ebenso beleuchtet wie alternative Gartenkulturen, die den Gemeinschaftsgarten als innerstädtischen Raum nutzen (wie etwa die in New York entstandenen Community Gardens) oder auch die neu entstandenen Integrationsprojekte wie die interkulturellen Migrantengärten. Der Text „Vom Gartenkind zum Weltbürger – Natur als éducation politique“ von der Herausgeberin selber beschäftigt sich mit Alma de l’Aigle und beginnt mit der politischen Geschichte des Gartens über den Kauf des Grundstücks. Weiter erfährt der interessierte Leser, wie die Ende des 20. Jahrhunderts mittlerweile in einem teuren Hamburger Stadtteil liegende Parzelle kurz vor Bewilligung einer Eigentumswohnungsüberbauung wenigstens zu einem Viertel der Bodenspekulation entzogen werden konnte. Eingeflochtene Anekdoten lockern das informationsreiche Buch, das viele neue Erkenntnisse vermittelt, auf.

  • Rohde, Michael / Rainer Schomann (Hrsg.) Historische Gärten heute 296 S. m. zahlr. meist farb. Abb. Edition Leipzig 2003
    "Historische Gärten gehören zu den Elementen des kulturellen Erbes, deren Fortbestand naturbedingt ein äußerstes an unablässiger Pflege durch qualifizierte Personen erfordert. Durch zweckentsprechende Unterrichtsmethoden muss die Ausbildung dieser Fachleute gesichert werden, und zwar von Historikern, Architekten, Landschaftsarchitekten, Gärtnern und Botanikern." (Charta von Florenz 1981, Art. 24). Die von 47 international anerkannten Autoren aus Garten-, Kunst- und Kulturgeschichte, Landschaftsarchitektur und Denkmalpflege, Umwelt- und Naturwissenschaft anläßlich des 80. Geburtstags von Prof. Dr. Dieter Hennebo, des Lehrers der Gartenkunstgeschichte und Gartendenkmalpflege auf einer Fachtagung gehaltenen Vorträge u. a. über Fragen von Pflege und Erhaltung, Nutzungswandel, Gefährdung durch Umwelteinflüsse sowie über das Spannungsfeld zwischen Natur- und Denkmalschutz sind in diesem Band enthalten. Leider kein Register, mit dem man sich dieses Buch noch viel besser erschließen könnte!
  • w. o. Pflege historischer Gärten: Theorie und Praxis 560 S. Edition Leipzig 2008
  • w. o. / Arno Brandt / Wilken von Bothmer Diesseits von Eden: Europäische Marketing-Konzepte für Gärten und Schlösser 223 S. Hinstorff 2006
  • w. o. Preußische Gärten in Europa - 300 Jahre Gartengeschichte 384 S. Edition Leipzig 2007


  • Roth, Dietrich (Hrsg.) siehe hier: Die Blumenbücher des Hans Simon Holtzbecker und Hamburgs Lustgärten


  • Sarkowicz, Hans (Hrsg.) Die Geschichte der Gärten und Parks 319 S. Insel Frankfurt 2001
    Nach einer Sendereihe des Hessischen Rundfunks wurden hier Beiträge von kompetenten Fachleuten zusammengestellt: Brodersen, Kai: Die Hängenden Gärten von Babylon / Brix, Michael: Französische Gärten/ Buttlar, Adrian von: Englische Gärten / Carroll-Spillecke, Maureen: Antike griechische Gärten / Dzionara, Karin: Der Garten im alten Ägypten / Glaser, Hermann: Schreber- und Nutzgarten / Heckmann, Herbert: Walafrid Strabos Hortulus: der ideale Klostergarten / Kuhnke, Rainer W.: Byzanz und die Islamischen Gärten / Meier, Christian: Der römische Garten / Schmidt, Loki: Der Botanische Garten / Schwarz, Martin Maria: Tugendbrunnen und Disneyland: Englischer und französischer Garten in der Literatur des 18. und 19. Jhs. / Steingräber, Erich: Erinnerungen an das verlorene Paradies: Alte Gärten im Spiegel der Kunst / Wuthonow, Ralph-Rainer: Der japanische Garten. Eine Fundgrube für jeden, der sich für die Geschichte der Gartenkunst interessiert, die manch Anschaffung eines weitaus teureren Buches erspart!


  • Saward, Jeff Das große Buch der Labyrinthe & Irrgärten Geschichte. Verbreitung. Bedeutung 223 S. AT Aarau 2003
    Geschichte, der Verbreitung und der Bedeutung von Labyrinthen und Irrgärten: von den frühen Ursprüngen der Labyrinthe in Europa, aber auch in Asien und Amerika über die mittelalterlichen Labyrinthe zu den neuzeitlichen Rasen- und Steinlabyrinthen zu den Gartenlabyrinthen und Irrgärten der letzten 2 Jahrhunderte. Als Top-Gartenbuch 2005 von der Deutschen Gartenbau Gesellschaft ausgezeichnet.


  • Schaarschmidt-Richter, Irmtraud Besrpechung hier: Gartenkunst in Japan


  • Schadewaldt, Christiane / Michael Priebe Pfarrhäuser und Pfarrhausgärten in Mecklenburg Eine impressionistische Reise zu vergessenen Kulturdenkmälern 335 S. Druckerei Steffen 2005
    Ein Prachtband, der die Schönheit der Pfarrhausarchitektur, sowie den reichen Schatz an botanischen Kostbarkeiten, die in den Pfarrhausgärten Mecklenburgs erhalten wurden, zeigt - ein Stück Geschichte des Landes.


  • Schauer, Georg Besprechung hier: Rosen und Tulipan, Lilien und Safran


  • Schmid, Hans-Dieter (Hrsg.) Ahlem: Die Geschichte einer jüdischen Gartenbauschule 412 S. Edition Temmen 2008


  • Schmidlin, Eduard Die bürgerliche Gartenkunst Eine Kulturgeschichte der Gartenkunst. Reprint der 2. Aufl. v. 1852 Reprint-Verlag-Leipzig 2001
    Mit Register der (damals gültigen) lateinischen und deutschen Pflanzennamen


  • Schneider, Ralf Die Englischen Gärten am Niederwürzbacher Weiher Auf den Spuren eines "Paradieses aus Menschenhand" 220 S. Röhrig 2005
    Die Gartenkunst des Absolutismus zeichnete sich dadurch aus, dass sie die Natur bändigte, sie besiegte, indem sie von Gartenkünstlern überformt wurde. Die Natur wurde zum Bestandteil des höfischen Zeremoniells.Niederwürzbach war eine dieser frühen Anlagen - wenig auffallend, wenig sensationell, eben weil die Natur im Vordergrund stand. Und dennoch war dies das Spektakuläre, zumal die Natur zum Teil mit den modernsten Baustoffen inszeniert wurde, die es damals gab: Gläserne Dächer mit gusseisernen Säulen ermöglichten in Schloss Philippsburg Ausblicke, die vorher nicht denkbar waren. Gotische Schlösser und Ruinen durchzogen die Gärten, angereichert durch fernöstlichen Gartenzauber. Herrschaftliche Landhäuser paarten sich mit ökonomischer Nutzung.


  • Schweizer, Stefan / Sascha Winter Gartenkunst in Deutschland. Von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart: Geschichte - Themen - Perspektiven 576 S. Schnell & Steiner 2012
    Deutscher Gartenbuchpreis 2013 in der Kategorie "Bestes Buch zur Gartengeschichte". Begründung der Jury: Der Titel des gewichtigen Werkes setzt hohe Erwartungen, verspricht er doch nicht weniger als eine umfassende Darstellung der deutschen Gartenkunstgeschichte über einen Zeitraum von rund 500 Jahren. Betrachtet man den Band genauer so erkennt man unschwer, dass er gerade keine „durchgängige“ Gartengeschichte „in einem Stück“ liefert. Es handelt sich vielmehr um ein Sammelwerk von einzelnen Aufsätzen von insgesamt 26 Autoren, das aus einem zweijährigen Projekt an der Heinrich Heine-Universität Düsseldorf hervorgegangen ist. Und dennoch – das vorliegende Werk stellt das zweifellos einer der wichtigsten Publikationen im Bereich der Gartengeschichte in den letzten Jahren dar. Für die Geschichte der Gartenkunst in Deutschland ist das großformatige und üppig mit zahlreichen historischen Darstellungen und aktuellen Fotografien illustrierte Werk insbesondere aufgrund der zahlreichen neuen Aspekte und Forschungsansätze ein Meilenstein und die bedeutendste Publikation seit der 1962-1965 erschienenen „Geschichte der deutschen Gartenkunst“ von Dieter Hennebo und Alfred Hoffmann. (Quelle)


  • Schweizer Gesellschaft für Gartenkultur (SGGk) (Hrsg.) Kulturtechniken: Gartenkunst und Gartenhandwerk 108 S. Vdf Hochschulverlag 2010
    Ziel und Zweck der Reihe topiaria (von lat. topiarius = der Kunstgärtner) helvetica ist es, interessierten Gartenfreunden unter verschiedenen Gesichtspunkten Artikel zu Themen rund um den Garten anzubieten. Die Beiträge in diesem Buch beleuchten Themen wie u.a. Gärtnern als Kulturtechnik, Kultivierungs- und Erhaltungstechniken von Kulturpflanzen, Formschnitt und skulpturale Qualitäten der Pflanzen, Historische Techniken des Wegebaus usw. Ein Artikel von Clemens Alexander Wimmer berichtet über die Geschichte der Hippe, ein wichtiges Gartenwerkzeug, Annemarie Bucher stellt das Guerilla-Gardening vor. Weitere Rubriken sind Besprechungen wichtiger Publikationen zu Gärten, Parks und Gestaltung sowie ein Rückblick auf die "Tage der offenen Gartentüre", die zu einem Mehrfamilienhausgarten und einem traditionellen Villengarten führten. Interviews mit Gartenbesitzern ergänzen die Beiträge.
  • w. o. High and Low: Gärten zwischen Kunst, Luxus und Alltag. topiaria helvetica Bd.2013 84 S. m. zahlr. farb. Abb. Vdf Hochschulverlag 2012
    Das Verhältnis von "hoher Kunst" und "populärer Alltagskultur" hat in verschiedenen Bereichen der Gestaltung immer wieder zu Konflikten geführt. Dieses Jahrbuch widmet sich deshalb einem breiten Verständnis des Begriffs "Garten" und stellt ein breites Spektrum von Gärten vor. Dazu zählt gestaltete Natur vor, die als besondere Kulturleistung im Kontext von Repräsentation und privatem Vergnügen entstanden ist, die barocke Gartenkultur ("Hermann Christ und der ale Bauerngarten - kritische Würdigung aus zeitgenössischer Sicht"), Kleingärten ("Wollen Schweizer Kleingärtner wirklich etwas mit Schreber zu tun haben?") sowie Schlossgärten, Villengärten oder Landsitze, hinter denen oftmals namhafte Gartenkünstler und Landschaftsarchitekten stehen. Zum andern setzt es sich auch mit dem Phänomen "Gartenzwerg" auseinander, dem anonymen Hobbygärtner und dem Garten als Freizeitvergnügen einer breiten Bevölkerung. So erfährt man u. a. von Künstlern, die ganze Gartenlandschaften gestaltet haben und von den Chinampas, einer aussterbenden mexikanischen Kleingartentradition, in der das bepflanzte Land aus kleinen Inseln besteht. In der SGGK-Virine werden schließlich der Famiiengarten von Clemens Bornhauser und der botanische Garten in Genf vorgestellt.
  • w. o. Floras Schwestern. Gärten und Frauen (topiaria helvetica) 80 S. m. SW- u. Farbf., Plänen vdf Hochschulverlag 2017
    Blick auf die weiblichen Protagonistinnen in Garten- und Landschaftsarchitektur - von Marie Luise Gothein, Helene Wolf, Verena Dubach und anderen Frauen, die in Geschichte und Gegenwart wichtige Rollen spiel(t)en. Außerdem ein Bericht über die Bio-Schule am Thunersee, den ungewöhnichen Bauerngarten im Berner Seeland.


  • Siegmund, Andrea Die romantische Ruine im Landschaftsgarten. Ein Beitrag zum Verhältnis der Romantik zu Barock und Klassik 200 S. Königshausen & Neumann 2002


  • Sorge-Genthe, Irmgard Hammonias Gärtner. Geschichte des Hamburger Gartenbaus in den letzten drei Jahrhunderten 247 S. mit Abb. Christians Hamburg 1973


  • Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg (Hrsg.) Zeugnisse eines Gartentraums: Die Hohenheim-Gouachen aus dem Besitz Herzog Carl Eugens von Württemberg 256 S. Schnell & Steiner 2016
    Begleitband zur Ausstellung im Schloss Ludwigsburg 2016, die 43 noch erhaltene Hohenheim-Gouachen des Dekorations- und Bühnenmalers Viktor Heideloff (1757 1817) präsentierte. Sie zeigen eine Auswahl von rund 60 Gartenarchitekturen, die Herzog Carl Eugen von Württemberg (1728-1793) einst im Garten seines Landsitzes Hohenheim bei Stuttgart errichten ließ.


  • Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg Jahrbuch der Stiftung Preussische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg 2001/2002: BD 4 - 309 S. Akademie-Verlag 2003
    Das vierte Jahrbuch der Stiftung dokumentiert die wichtigsten Ereignisse und Arbeitsergebnisse in den Jahren 2001 und 2002. Einer der Schwerpunkte der Stiftungstätigkeit waren die Ausstellung in Rheinsberg und eine wissenschaftliche Tagung zum 200. Todestag des Prinzen Heinrich von Preußen.
  • w. o. Jahrbuch der Stiftung Preussische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg: Preußische Gärten in Geschichte und Denkmalpflege: BD 6: 2004- 280 S. Akademie-Verlag 2006
    Darin u. a. K. Eisbein und J. Wacker: Drei Maßnahmen der Gartendenkmalpflege im Park Babelsberg / S. Gehlen: Scharoun neben Schinkel? Zur real existierenden Moderne im Babelsberger Park /S. Hannemann und J. Wacker: Die Wiederherstellung des Sizilianischen und Nordischen Gartens im Park Sanssouci / G. Klein: Hofgärtner Steiners Pelargonien / A.-G. Reichelt: Die gartendenkmalpflegerische Unterhaltung des Parterres von Schloss Sanssouci und der Wechselflor der Plates-bandes des Fleurs / M. Rohde und Heiner Krelling: Das Hofgärtner-Museum Glienicke - ein gartenhistorisches Museum inmitten der Potsdam-Berliner Parklandschaft /K. Schröder: Emil Sellos "Bericht über die Kronprinzliche Gärtnerei am neuen Palais, 1868" - eine Quelle zum Alltag eines Potsdamer Hofgärtners / G. Schurig: Die Entwicklung der Nutzgärtnerei am Klausberg / J. Wacker und K. Eisbein: Rosentreppe und Lennésche Bucht im Park Babelsberg.

  • Stiftung Preußischer Schlösser und Gärten (Hrsg.) Preußisch Grün Hofgärtner in Brandenburg-Preußen 384 S. m. 124 farb.- u. 98 s/w-Abb. Henschel 2004
    Dieser prachtvolle Band als Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung (heute als Daueraustellung im Hofgärtnermuseum Glienecke untergebracht) ist Sachbuch, Nachschlagewerk und Katalog in einem und umfasst den Zeitraum vom Großen Kurfürsten bis 1945. So liefert er einen Überblick über die Entstehung und Entwicklung des Hofgärtnerwesens in Preußen, porträtiert seine wichtigsten Vertreter und widmet sich ihrer gesellschaftlichen Stellung und ihrer vielfältigen Tätigkeiten. Beiträge zu Hofgärtnern in Frankreich und in Bayern liefern exemplarisch Ausblicke auf das europäische Hofgärtnerwesen andernorts. Der Beschreibung der Exponate folgt ein ausführlicher Anhang, der ein Verzeichnis der Hofgärtnerreviere, die Stammtafeln der wichtigsten preußischen Hofgärtnerfamilien, Übersichten zur Verwaltungsstruktur des preußischen Hofgärtnerwesens und ein biographisches Lexikon der Hofgärtner umfasst. Eine Fundgrube für Interessierte!
  • w. o. Jahrbuch: Die KUNST zu BEWAHREN 8: Restaurierung in den preußischen Schlössern und Gärten 255 S. Akademie-Verlag 2010


  • Stobbe, Urte Kassel-Wilhelmshöhe: Ein hochadeliger Lustgarten im 18. Jahrhundert 280 S. Deutscher Kunstverlag 2009


  • Strank, Karl J. / Jutta Meurers-Balke ... dass man in den Gärten alle Kräuter habe .... Obst, Gemüse und Kräuter Karls des Grossen 408 S. m. 200 Farb- und 42 SW-Abb. Zabern 2008
    Dieser herrliche Bildband enthält zunächst eine Einführung in die Zeit Karls des Großen und seine Landgüterverordnung, die uns als Handschrift erhalten ist und in der er dezidiert aufgelistet hat, welche Obstgehölze, Gemüse, Heil- und Würzkräuter das Volk damals (damit es ausreichend mit Nahrungs- und Heilmitteln versorgt war) in seinem Garten haben sollte. Im zweiten Teil des Buches, das in Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis Botanischer Garten Aachen e.V. und dem Labor für Archäobotanik des Instituts für Ur- und Frühgeschichte der Universität zu Köln entstand, werden die noch existierenden "Karlsgärten" in Aachen und Paderborn vorgestellt. Es schließt mit etwa 90 Pflanzenportraits (z.B. Bärlauch, Anis) aus der Zeit Karl des Großen, die detailliert Auskunft geben von ihrer botanischen Bestimmung über ihre Nutzung in Altertum, Mittelalter und Neuzeit bis zur heutigen Bedeutung und Verwendung, mit vielen heute in Vergessenheit geratenen Wirkungen und Bedeutungen für das körperliche und geistige Wohlbefinden gemäß des Diktums des Hippokrates: "Der Mensch ist, was er isst" - ein heute wieder aktuelles Thema! Ergänzt werden diese Portraits durch Hinweise auf Funde dieser Pflanzen in archäologischen Ausgrabungen. Nicht nur für geschichtlich interesssierte Gartenfreunde interessant, denn zahlreiche Rezepte verhelfen zu einem besonderen Geschmackserlebnis und die Abbildungen sind ein Augen-Genuss!


  • Teichert, Wolfgang Gärten - paradiesische Kulturen - Symbole Kreuz Stuttgart 1986
    Die Bibel verlegt entscheidende Ereignisse in einen Garten: in den Garten Eden, in den von Getsemani und den der Auferstehung. Der Pfarrer Wolfgang Teichert, Leiter der VCH-Akademie e.V. Hamburg erzählt von von ursprünglichen und künftigen Paradiesen, den Mythen des Orients, der Griechen und Römer. Er zeigt, daß jeder Garten einem inneren Bild des Menschen von seiner Seele und von einer ersehnten vollkommenen Welt entspricht. Der Autor durchwandert die verschiedenen symbolischen Gärten, die der Philosophen und Dichter, aber auch den der Theresa von Avila.


  • Thietje, Gisela Hermann Roese (1830-1900): Ein Schüler Peter Joseph Lennés als Eutiner Hofgärtner 106 S. VDG Weimar 2015


  • Trepesch, Christof Gartenkunst in Saarbrücken Historische Gartenanlagen vom 18. Jahrhundert bis ins 20. Jahrhundert 264 S. Wernersche 1999
    Anläßlich der 1000-Jahr-Feier der Landeshauptstadt Saarbrücken zeigte die Alte Sammlung des Saarland Museums eine umfassende Ausstellung zur Geschichte und Entwicklung der Saarbrücker Gartenkunst von der Renaissance bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts. Anhand von rund 170, größtenteils unveröffentlichten Exponaten werden Geschichte und Bedeutung der Gartenkunst in Saarbrücken vorgestellt.


  • Uerscheln, Gabriele / Michaela Kalusok Kleines Wörterbuch der europäischen Gartenkunst Durchges. u. bibliograph. ergänzte Ausgabe 286 S. Reclam Stuttgart 2009
    Hier liegt - soweit ich es beurteilen kann, erstmals - ein Lexikon vor mit 550 Begriffen und Personen, die uns in Büchern, Vorträgen oder Gesprächen immer wieder begegnen, von denen man oft aber nur eine vage Ahnung hat, was genau sie denn bedeuten. In der Einleitung werden die Gartenstile Europas kurz, aber gründlich-kenntnisreich wie unterhaltsam erklärt - der manieristische Garten, der französische Garten, der englische usw. Dann folgt -nach der Erklärung der verwendeten Abkürzungen -das Wörterbuch von A-Z. Beim Blättern darin (man wird es kaum von vorn bis hinten lesen...) stellen sich viele "Aha-Effekte" ein. Nicht nur sachliche Begriffe, auch einzelne Gärten und Parks sowie wichtige Persönlicheiten werden - unterschiedlich ausführlich - erläutert. Natürlich ist nicht alles "perfekt" - so widmet man - für mich jedenfalls unverständlich - Fürst Pückler von Muskau 18 Zeilen, Johann Conrad Schlaun aber 26 ...Durch die vielen Querverweise hilft Büchlein sogar, sich zu einem Thema umfassender zu informieren, denn auch technische Details, ästhetische Aspekte oder geistesgeschichtliche Perspektive und kunsthistorische Zusammenhänge werden erläutert. Schließlich folgt eine Aufzählung ausgewählter Gärten in Europa (die man dann unter dem Stichwort näher erläutert findet) und eine Liste mit Literaturhinweisen. Zu den Autoren: Michaela Kalusok (1961) studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Archäologie in Würzburg und ist heute wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Aufbau des Gartenkunstmuseums Schloss Benrath in Düsseldorf. Gabriele Uerscheln (1948) ist nach ihrem Studium der Kunstgeschichte, Philosophie, Pädagogik und Psychologie seit 2000 Leiterin von Schloss Benrath und dem Museum für Europäische Gartenkunst.; seit 1999 Lehrauftrag an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Dieses sehr preiswerte Büchlein gehört meiner Meinung zur Grundausstattung der Bibliothek eines Gartenfreaks!
  • w. o. / Stiftung Schloss und Park Benrath (Hrsg.) Museum für Europäische Gartenkunst 291 S.m. zahlr. Abb. Hatje Cantz 2005
    Seit April 2002 ist im östlichen Kavaliersflügel von Schloss Benrath bei Düsseldorf das Museum für Europäische Gartenkunst beheimatet. Das Haus gehört zu der weltweit kleinen Gruppe von drei Museen, die mit ihren Aktivitäten die Gartenkunst wissenschaftlich erforschen und anschaulich vermitteln. Das Museum präsentiert die Geschichte dieser naturverbundenen Kunstform auf einer Ausstellungsfläche von etwa 2 000 Quadratmetern durch zahlreiche Skulpturen, Gemälde, Grafiken, Porzellan, bibliophile Bücher, Modellen und moderne Medien. Die Publikation, die die Leiterin von Schloß Benrath und des Museums, Frau Uerscheln, hier vorstellt, berichtet mit ihren wissenschaftlich orientierten Beiträgen (Frau Uerscheln, Karl Matthias Berg, Margitta Dobrileit, Eva-Maria Gruben, Sabine Schroyen, Kerstin Walter, Ruth Wessel) die Geschichte von der Idee bis zur Ausführung und führt in 4 Rundgängen mit 41 Textbeiträgen durch alle Räume des Schloßmuseums, den Park und abschließend durch Düsseldorf, die "Gartenstadt" als Ausblick in zeitgemäße Gartenkultur. So ergibt sich ein informativer Gang durch Stile und Themen der europäischen Gartenkunst von der Antike bis zur Gegenwart. Berühmte Anlagen wie die Parks von Versailles werden dabei mit der gleichen Aufmerksamkeit beschrieben wie das wenig behandelte, reizvolle Thema Märchen und Mythen. Die reiche Bebilderung unterstützt den Streifzug durch die Welt der "grünen Paradiese". Leider fehlt ein Register, mit dem man nach der Lektüre noch einmal gezielt nachschlagen könnte und nach Informationen wie Adresse, Öffnungszeiten sucht man ebenfalls vergeblich; doch trotz dieser Mängel ist das Buch für gartengeschichtlich Interessierte und Kunstliebhaber eine Fundgrube und es machte mir jedenfalls Lust, mir die Originale einmal anzusehen...
  • w. o. Meisterwerke der Gartenkunst. Funktionen und Formen der Architektur 340 S. Reclam, Ditzingen 2006
    Wie sich die Gestaltung von Gartenanlagen im Lauf der Jahrhunderte entwickelt hat, macht der Band 'Meisterwerke der Gartenkunst' nachvollziehbar. Über 100 Parkanlagen und Landschaftsgärten aus ganz Europa werden vorgestellt als Zeugen einer fast 3.000 Jahre alten Kultur. Bildbeispiele illustrieren Anlage und Charakter, chronologisch wird die Geschichte jedes Gartens nachgezeichnet und seine jeweilige Bedeutung für die Entwicklung der Gartenkunst erläutert.


  • Vagt, Kristina / Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (Hrsg.) Politik durch die Blume. Gartenbauausstellungen in Hamburg und Erfurt im Kalten Krieg (1950-1974) (Forum Zeitgeschichte, Bd. 24) 320 S. Dölling und Galitz Verlag 2013
    Dissertation - Deutscher Gartenbuchpreis 2014 als bestes Buch zur Gartengeschichte.


  • Vercelloni, Virgilio u. Matteo Geschichte der Gartenkultur 280 S. m. 477 Farbabb. Philipp von Zabern 2010
    Weit über 2000 Jahre einer Geschichte der menschlichen Zähmung, Formgebung und Nutzung der Natur faßt das vorliegende Werk zusammen. Die Neuausgabe des Klassikers ("Historischer Atlas des europäischen Gartens") wurde vom Sohn des 1995 verstorbenen Autors Virgilio Vercelloni, Architekt, Städteplaner sowie Landschaftsgärtner, Matteo Vercelloni neu gegliedert und geht jetzt historisch von der Antike bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts. Zusätzlich schrieb er das neue Kapitel zur Gartengeschichte Amerikas und zur Gartengeschichte der Neuzeit. Nicht nur die prächtigen Bilder machen deutlich, warum Gärten beginnend bei den Großreichen des Vorderen Orients und Roms, über die italienischen Renaissance- oder französischen Barockgärten bis hin zu den englischen Antikenparks oder modernen Stadtgärten amerikanischer Metropolen stets alle Sinne der Menschen ansprachen. Den Autoren war dabei die Darstellung der Aktivitäten bekannter Garten- und Landschaftsarchitekten besonders wichtig und so findet man viele bekannte Namen sowie Fotos berühmter Gärten. Eine sehr ausführliche Bibliografie, ein Index der Personen und Orte (Gärten) ergänzen den opulenten informativen Band, der für Kunst und Geschichtsinteressierte sowie Gartenliebhaber wieder als ein Nachschlagewerk zu den verschiedenen Gartenbaustilen zum Klassiker werden könnte. Auch für Einsteiger geeignet!


  • Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen RheinMainRomantik: Natur und Kunst: Gartenkunst. Interdisziplinäre Fachtagung in Hanau-Wilhemsbad 280 S. Schnell & Steiner 2013
    Gibt es einen romantischen Garten - und was macht die Rheinromantik so romantisch? Die vielschichtigen Bezüge und Auslegungen des Begriffes Romantik in Bezug auf Gartenkunst und Natur veranschaulicht dieser Ergebnisbericht einer interdiszipläneren Fachtagung im Jahr 2012. Das Museum Wiesbaden zeigte 2013 eine gleichnamige Ausstellung zum Thema mit über 250 Objekten, die das Thema aus den Perspektiven der Kunst, der Naturwissenschaft, der Literatur und der Kulturgeschichte beleuchtete. Veranstaltet wurde die Tagung von der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten in Hessen, die auch Herausgeber dieses Buches ist. Nach einer Einführung folgen unter der Überschrift "Versuch der Schärfung eines Begriffes in Bezug auf die Gartenkunst", "Gartenkunst im Spiegel anderer Disziplinen", "Landkarte der Romantik", "Romantik - Gegenwart und Zukunft" 30 Beiträge hochkarätiger Autoren aus Landschaftsarchitektur, Kunstgeschichte und Denkmalpflege. Der räumliche Fokus liegt titelgemäß auf der Region Rhein-Main. Neben den wissenschaftlichen Analysen werden ausgewählte beispielhafte Gärten der Region wie die Landgräfliche Gartenlandschaft Bad Homburg, den Rüsselsheimer Verna-Park und den Osteinschen Parkwald bei Rüdesheim am Rhein vorgestellt. Ein Literatur- Orts- und Personenregister sowie Autorenporträts ergänzen den mit zahlreichen historischen und auch aktuellen Fotos ergänzten informativen Band.


  • Weber, Peter Ein Platz zum Träumen und Verlieben: Geschichte und Neuentdeckung der Rasenbank 160 S. m. zahlr. meist farbigen Abb. Parthas 201 5
    Zu Zeiten des Mittelalters und der frühen Neuzeit war die Rasenbank in den Gärten von Burgen und Klöstern ein geläufiger Anblick, diente z. B. Mönchen der Meditation oder Liebespaaren als heimlicher Treffpunkt. In der christlichen Ikonografie ist sie Sitzplatz der Gottesmutter in ihrem hortus conclusus; u. a. Stefan Lochner, Albrecht Dürer und Martin Schongauer malten Maria mit dem Jesuskind vor bwz. auf der Rasenbank. Ende des 18. Jahrhunderts, erlebte die Rasenbank, besonders in den aufkommenden Landschaftgärten, eine zweite Blüte, die bis in die Zeiten des Biedermeier reichte, ehe sie Ende des 19. Jahrhunderts aus den Gärten verschwand. Welch Fülle von Spuren sich aber in Kunst (viele Abbildungen) und Literatur (viele literarische Zitate) erhalten hat, zeigt dieses reich illustrierte Buch, das auch eine Vielzahl von Bedeutungsgehalten und symbolischen Verweisen beschreibt. Und es stellt moderne Beispiele vor, wie Künstlern und Designern die Mode auf städtischen Plätzen ebenso wie in Parkanlagen und Schulgärten erfindungsreich, auf meist spielerische Weise heute in Szene setzen. Für Gartenliebhaber wie auch für kulturgeschichtlich Interessierte lesenwert! Deutscher Gartenbuchpreis 2016 zweiter Platz als Bestes Buch über Gartengeschichte.


  • Weigel, Bernd Die Lichtentaler Allee. Denkmal der Gartenkunst in Baden-Baden 160 S. m. ca. 100 Farbabb. Aquensis 2005
    1655 als Eichenallee vom badischen Kammerherren Moritz von Lassolaye angelegt und zwischen 1850 und 1870 auf Betreiben der Spielbankpächter Bénazet in einen großen Landschaftspark umgestaltet, feierte die Lichtentallee in Baden-Baden 2005 ihren Geburtstag. Ivan Turgenev schrieb 1865 an Gustave Flaubert: “Kommen Sie doch nach Baden! Da sind die herrlichsten Bäume, die ich je gesehen habe… das tut dem Auge und der Seele wohl“. Als Kulturdenkmal steht die Lichtentaler Allee heute unter besonderem Schutz und zieht im Wechsel der Jahreszeiten Besucher aus aller Welt in ihren Bann. 1999 fielen dem Sturm Lothar viele alte Bäume im Park zum Opfer. Durch Spenden zahlreicher Bürger, die die Neubepflanzung ermöglichten, wurde spontan der Freundeskreis Lichtentaler Allee e.V. gegründet. Der Autor, Gartenamtsleiter von Baden-Baden im Ruhestand, Vorsitzender des Vereins Dt. Rosenfreunde, hat Geschichtliches und Wissenswertes zur Geschichte des Landes und die Lichtentaler Allee im Kurort Baden-Baden zusammengetragen und mit traumhaften Fotos illustriert (die in diesem querformatigen Buch wunderbar zur Geltung kommen). Dabei läßt er Schriftsteller ebenso wie Künstler zu Wort und Bild kommen. Nicht nur für Baden-Badener ein wunderschöner Geschenkband.



  • Wendland, Folkwart u. Folkwin Gärten und Parke in Brandenburg: Die ländlichen Anlagen in der Mark Brandenburg und der Niederlausitz 2600 S. 5 Bde Lukas Vlg f. Kunst- u. Geistesgeschichte 2015
    Das fünf Bände umfassende, mit Bildern und Karten opulent ausgestattete Werk beschreibt die Entwicklung der Gartenkunst in Brandenburg. Den größten Teil jedoch nehmen die einzelnen Gartenanlagen selbst ein, geordnet nach Kreisen und innerhalb derselben in alphabetischer Folge. Ein umfangreicher Anhang enthält Verzeichnisse der Gärtner, Orangerien und Orangeriepflanzen sowie Register der Personen, Pflanzen und Gartenanlagen.



  • Werner, Anke / Janos Stekovics Gartenträume Historische Parks in Sachsen-Anhalt 207 S. m. zahlr. farb. Fotos, Ktn.-Skizzen u. Pln Stekovics 2003
    Neben den bekannten Gärten, insbesondere den Anlagen des Dessau-Wörlitzer Gartenreichs im UNESCO-Weltkulturerbe, den Kuranlagen mit dem Goethe-Theater in Bad Lauchstädt oder den Schlossgärten in Ballenstedt, bilden auch die vielen noch weniger bekannten Parkensembles ein herausragendes kulturelles Erbe und bieten abwechslungsreiche, interessante Besuchserlebnisse. Bedeutende Gartenkünstler und Architekten wie Johann Chryselius, David Schatz und Hermann Korb, die Gärtnerdynastie Schoch, Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff und Peter Joseph Lenné, Eduard Petzold, Hermann Muthesius und Paul Schultze-Naumburg haben in Sachsen-Anhalt ihre Spuren hinterlassen. Aus über tausend solcher Anlagen wurden 40 Gärten und Parks vom 17. bis 21. Jahrhundert, vom Barock bis zur Land Art zu einem deutschlandweit einmaligen touristischen Netz zusammengeflochten: den Gartenträumen. Von der Altmark bis zur Weinregion Saale-Unstrut, vom Harz bis nach Anhalt, von Klostergärten bis zu Schlossparks, von Wallanlagen bis zur Landschaftskunst, von mauerumgrenzten intimen Gartenräumen bis zu den in weite Auenlandschaften einmündenden Naturräumen an Mulde, Elbe und Unstrut werden Auge und Gefühl eingefangen mit Schönheit und Vielfalt, Natur und Kultur.


  • Wiede, Jochen Abendländische Gartenkultur: Die Sehnsucht nach Landschaft seit der Antike 256 S. marix 2016)
    Der Garten- und Landschaftsarchitekt Jochen Wiede widmet sich der Entwicklung und Wandlung der europäischen Gartenkunst anhand von exemplarischen Gärten in Italien, Frankreich, England, Deutschland, Österreich, der Schweiz und Nordamerika. Die Kapitel gehen Von der Illusion Natur, Metamorphosen der Form, Vision Landschaft, über Pioniere des Landschaftsgartens, Fortschritt und Romantik hin zu Landschaftsgärten - Gartenlandschaften der Moderne. Sowohl historische SW-Abbildungen als aufh Farbfotos illustrieren den Band, der mit einem Personen- und Sachregister sowie ausführlichem Literaturverzeichnis abschließt. Für geschichtlich interessierte LeserInnen.


  • Wimmer, Clemens Alexander mehrere Bücher hier


  • Wissenbach, Björn Mauern zu Gärten: 200 Jahre Frankfurter Wallanlagen 143 S. Societäts-Verlag 2010
    Bis heute prägen die Frankfurter Wallanlagen mit ihrem grünen Zackenkranz rund um die Stadt die Topographie Frankfurts. Sie berichten von der einstigen Größe der Stadt bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts. "Mauern zu Gärten - 200 Jahre Frankfurter Wallanlagen" beschäftigt sich nicht nur mit dem ersten Frankfurter Grüngürtel. Der Band beleuchtet neben gartenkünstlerischen auch baugeschichtliche und stadtplanerische Aspekte. Durch die Niederlegung der Wälle eröffnete sich den Frankfurtern erstmals ein unverstellter Blick auf die umgebende "liebliche" Landschaft. Entlang der schnurgeraden klassizistischen Häuserzeile an der ehemaligen Stadtmauer entstanden prachtvolle Privatgärten, an deren Rand der Frankfurter Stadtgärtner Sebastian Rinz (1782 - 1861) eine öffentliche Promenade mit "Lust-Alleen" anlegte. Zahlreiche historische Abbildungen und Pläne begleiten den Leser bei seinem gedanklichen Spaziergang durch die Wallanlagen im Uhrzeigersinn von der Untermain- zur Obermainanlage. Bekam als "Bestes Buch über Gartengeschichte" den Deutschen Gartenbuchpreis 2011


  • Wolschke-Bulmahn, Joachim Gartenkultur im Spannungsfeld zwischen Arkadien und Soldatenfriedhöfen: Sommerakademie Herrenhausen 2014 (Herrenhäuser Schriften) 276 S. Akademische Verlagsgemeinschaft 2015


  • Zaunstöck, Holger / Christiane Holm Frauen und Gärten um 1800: Weiblichkeit - Natur - Ästhetik 120 S. m. zahlr. Abb. Mitteldeutscher Verlag 2009
    Präsentiert werden in diesem Paperback die wissenschaftlichen Ergebnisse der Jahrestagung der Dessau-Wörlitz-Kommission im Jahr 2008 . Sie beleuchten nach einer Einleitung und Einführung in das Thema der Tagung "Frauen im Gartenreich - Weiblichkeit und Naturästhetik im 18. Jahrhundert" mit historischen Abbildungen und Literaturhinweisen das Verhältnis zwischen Frauen und Gärten aus natur-, literatur-, sowie kunstwissenschaftlicher Perspektive. Im Blickpunkt stehen vor allem Zugänge zu Porträts und Erzähltexten, die Frauenfiguren mit dem Garten kunstvoll in Beziehung setzen. Einen breiten Raum nimmt dabei Louise von Anhalt-Dessau und das Gartenreich Dessau-Wörlitz ein; erstmals konnte hier die transkribierte Gesamtfassung des Tagebuchwerkes der Fürstin Louise der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Leider kein Register; für speziell an diesem Thema Interessierte.




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Aktualisiert am 27.10.2019
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