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Heine, Heinrich (1797-1856)

[Heine als Gourmet]

Der Tisch war gedeckt, hier fand ich ganz die altgermanische Küche,
Sei mir gegrüßt mein Sauerkraut, holdselig sein deine Gerüche,
gestovte Kastanien an grünem Kohl, so aß ich sie einst bei der Mutter,
ihr heimischen Stockfische seid mir gegrüßt, wie schwimmt ihr klug in der Butter,
jedjedem fühlenden Herz bleibt das Vaterland ewig teuer,
ich liebe auch recht braungeschmort die Bücklinge und Eier,
die jauchzenden Würste im spritzenden Fett, die Grammesvögel die Frommen,
gebratenen Englein mit Apfelmus, sie zwitscherten mir: „Willkommen!“
„Willkommen Landsmann!“ zwitscherten sie, bist lange aus geblieben,
hast dich mit fremden Gevögel so lang in der Fremde herumgetrieben,
es stand auf dem Tisch eine Gans, ein stilles gemütliches Wesen,
sie hat mich vielleicht geliebt, als wir noch jung gewesen,
sie blickte mich an so bedeutungsvoll, so innig, so wehe,
besaß eine schöne Seele gewiss, doch war das Fleisch sehr zähe,
auch einen Schweiskopf trug man auf, in einer zinnernen Schüssel,
noch immer schmückt den Schweinen man bei uns mit Lorbeerblättern den Rüssel.

(aus dem 9. Kapitel: Deutschland, ein Wintermärchen)

Weitere Heinrich Heine - Gedichte

Dem Dichter gewidmete Rose

Buchtipps:
Sämtliche Gedichte: Kommentierte Ausgabe von Bernd Kortländer Reclam 2006
Was bedeuten gelbe Rosen?: Eine lyrische Blütenlese Hoffmann & Campe 2013
Es flüstern und sprechen die Blumen Gedichte von Heinrich Heine mit Kunstwerken seiner Zeit Prestel 2006
Die Harzreise. Auf Heinrich Heines Spuren von Werner Filmer, Walter Mayr Ellert & Richter 1997
Interpretationen Gedichte von Heinrich Heine Reclam 1995

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