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Walahfrid Strabo

Hortulus - Das Gartengedicht II

Beständiger Fleiß des Gärtners und Frucht seiner Arbeit
Schließlich besprengt bisweilen ein Frühlingsregen die junge
Saat, und wechselnd erquickt der schmeichelnde Mondschein der Blätter
Zartes Gefieder. Andererseits, wenn trockene Zeiten
Weigerten etwa den Segen des Taus, dann trieben mich eifrig
Liebe zum Garten und Sorge, daß nicht die fasrigen, kleinen
Wurzeln erschlafften vor Durst, in geräumigen Krügen zu schleppen
Ströme erfrischenden Wassers und tropfenweise zu gießen
Aus den eigenen Händen, damit nicht in heftigem Schwalle
Allzu reichliche Fluten verschwemmten die keimenden Saaten.
Alsbald kleidet sich nun mit den zartesten Keimen das ganze
Gärtchen, und wenn auch ein Teil seiner Beete unter dem hohen
Dache, Regen und Tau entbehrend, verstaubt und verschmachtet,
Und wenn ein anderer Teil in dauerndem Schatten die Sonne
Flieht und vermißt, weil hindernd zur Seite hoch eine Wand den
Zugang des feurigen Himmelsgestirnes ihm neidisch verweigert, -
Gleichwohl hat doch mein Garten von dem, was man einst ihm vertraute,
Nichts ohne Hoffnung auf Wachstum untätig im Boden verschlossen.
Nein, der hat, was er beinah vertrocknet empfing, in gehöhlte
Gruben versetzt, mir erstattet voll wiedererwachender Grüne,
Vielfach vermehrt in zahlreicher Frucht die Aussaat belohnend.
Nun braucht es Dichtertalent, Erkenntnis und Schönheit der Rede,
Um zu verkünden die Namen und Kräfte so reichlicher Ernte,
Daß auch das Kleine dadurch mit hoher Ehre sich schmücke.

Quelle


Weitere Strabo-Gedichte

Buchtipp:
De cultura hortorum / Über den Gartenbau Lateinisch/Deutsch Reclam 2015

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