Mit Musik... | Sitemap | Suchen | Gartenforum | Gartenblog | Kontakt | Persönliches | |
Pflanzenverwendung | Rezensionen | Tiere im Garten | Unterhaltsames, Geschenkanlässe | Zur Verlinkung der Titel (- und eine Bitte) |
/ Haus, Licht im Gartensiehe auch: Accessoires (Zäune, Gartenmöbel, Lauben, Pergolen, Rankgerüste usw.) / Färben mit Naturstoffen / Floristik / Geschichtliches zu Gartenwerkzeug, Gartenaccessoires und Gartenmöbel / Kürbis / Kunst im Garten / Kunsthandwerk (Basteln für den Garten, Laubsägearbeiten) / Tiere / Wegebau u. Pflastern / Weihnachtsbasteln / Wintergärten
Die Axt im Haus erspart den Zimmermann (Friedrich Schiller, Wilhelm Tell)
Kreativ mit Holz und Stein. Gemeint ist hier nicht das bekannte Stecken von kurzlebigen Weidenruten, sondern die Verwendung langlebiger heimischer Großgehölze zu Skulpturen in Form von Lauben und gebrauchsfähigen Sitzgelegenheiten aller Art. Der Baum, Symbol für das Leben, muss nicht erst gefällt und zersägt werden, sondern er darf lebendig bleiben, wie seine zeitweiligen Bewohner auch. Feinfühlige Menschen verspüren, daß von den Pflanzen eine, von Gehölzart zu Gehölzart unterschiedliche, aber immer positive, stärkende Kraft ausgehen. Der Initiator, Pflanzer und Flechtwerker der im Kreislehrgarten Bad Grönenbach des Landkreises Unterallgäu gepflanzten Objekte Hermann Fritz Block beschäftigt sich seit 20 Jahren mit dieser Idee und hat jetzt seine Erfahrungen als Anregung zum Selbermachen hier niedergeschrieben. Umweltfreundlicher kann kein Bauwerk entstehen und das ohne Baugenehmigung! Die Idee ist nicht neu; schon 1919 hat Arthur Wiechula seine umfangreichen Vorstellungen über die Verwendung von lebenden Gehölzen zur Errichtung von Möbelstücken wie Stühle, Tische, Bänke, und Skulpturen aller Art, vor allem aber Lauben, Pergolen, Sommerhäuser, Rankgerüste, Flechtwände und dergleichen niedergeschrieben. Doch verwirklicht werden die Ideen erst heute. Block bezieht sich auf das alte Werk, erläutert Hintergründe und Perspektiven dieser Idee un bietet detaillierte Anleitungen zum lebendigen Bauen (übrigens auch sonnenschutzbietender Bauwerke für Pferde, Kühe und anderes Getier). Viele farbige Fotos illustrieren den Text und helfen auch dem Laien, die Anleitungen zu vestehen. Webseite des Autors Meist auf einer Doppelseite wird in diesem Prachtband (zum annehmbaren Preis!) aus der Reihe "Lifestyle" jeweils eine kreative Idee dargestellt - mit anschaulichen Schritt-für Schritt-Anleitungs-Fotos zum Nachmachen. Die Kapitelüberschriften: Garten zum Wohnen, Dekorative Böden und Gartenmauern, Rankgitter, Brunnen und Gartenhäuser, Dekorative Gartenmöbel, Pflanzen in Töpfen, Allerlei schönes Gartenzubehör, Wohngenuss im Garten (Tischdekorationen) sprechen für sich. Friedrich, Volker / Walter Kolb Mauern mit Naturstein 167 S. Ulmer Stuttgart 2001 Ein Praxisbuch für Anfänger, das bei den Planungs- und Vorbereitungsarbeiten beginnt und sich fortsetzt mit der weiteren Ausschmückung des Gartens (z. B. dem Bau von Pergolen, Hangabstützungen bis hin zur Installation der Gartenbeleuchtung); jeweils mit Angabe der Kosten, des Zeitaufwandes und des jeweiligen Schwierigkeitsgrades. Viel Wert wurde dabei auf auch nachvollziehbare Gestaltungsvorschläge gelegt. Bis vor Kurzem spielten Baumhäuser bestenfalls als dekorative Gartenaccessoires eine Rolle, doch die vielen Neuerscheinungen zu dem Thema zeigen, daß immer mehr Menschen sich dafür interessieren. Dabei haben Baumhäuser eine beeindruckend lange Tradition. Der römische Kaiser Caligula veranstaltete Gelage auf einer Plattform in einer stattlichen Platane - eine Idee, die von den Baumeistern der Renaissance mit Begeisterung aufgegriffen wurde. Das älteste heute noch existente Baumhaus geht auf das 17. Jahrhundert zurück und befindet sich in einer alten Linde bei Pitchford Hall im englischen Shropshire. Von diesen - und vielen anderen frühen Exemplaren - gibt es im ersten Teil "Baumhäuser der Verganggenheit" detaillierte Beschreibungen und erstaunliche Zeichnungen. Im zweiten Teil "Baunhäuser der Gegenwart" finden sich etliche Projekte, die auch öffentlich zugänglich sind. "Der Not gehorchend" heißt das Kapitel, in dem der Autor u. a. die fragilen Bauten des Korowai-Volkes im indonesischen Irian Jaya vorstellt oder "Naturschutz-Baumhäuser als Protestform". "Private Baumhäuser" zeigt schließlich die Bandbreite der menschlichen Phantasie Spielhaus, Schlafkammer, Büro, Privatbar für Zwei, Luftschloss, Observatorium, Esszimmer oder privates Versteck.. "Baumhäuser der Zukunft" heißt ein weiteres Kapitel. Abschließend geht Adam Mornement auf die praktischen Aspekte des Baumhausbaus ein - "Tipps für Baumhausbauer" zeigen, dass es gar nicht so schwierig ist, aufstrebende Raumpläne zu verwirklichen, ohne den Bäumen dabei zu schaden. Ausgewählte Adressen und Beratungsunternehmen swoie Adressen der vorgestellten öffentlich zugänglichen Baumhäuser vervollständigen den Band. Man muss nicht Pfadfinder gewesen sein und auch nicht vorhaben, selbst ein Baumhaus zu bauen - in diesem Buch mit seinen wunderschönen Fotografien der deutschen, französischen, italienischen, polnischen, australischen, neuseeländischen, amerikanischen und japanischen Beispiele kann man auch einfach nur schwelgen und Kindheitsträume heraufbeschwören. Ob Bodenbeläge, Holzdecks, Züune, Rankgerüste, grüner Holzbau, Flechtwerke, Lauben - alle Bereiche, wo Holz im Garten eingesetzt werden können, behandelt die Autorin in gekonnter Weise und mit vielen Tipps. Detaillierte Zeichnungen und auch Fotos zeigen die Stadien des Herstellungsablaufs sowie das fertiggestellte Teil im Garten. Im ausführlichen bautechnischen Teil findet man auch Hinweise auf geeignete Holzarten, Empfehlungen für einfache traditionelle Zimmermannsverbindungen und Mittel zum Schutz des Holzes im Garten. Eine Fundgrube für alle, die gern handwerklich selbst tätig werden möchten, um ihren Garten mit Holzaccessoires zu verschönern. A fascinating guide to homemade shelter presents images and ideas culled from across the globe, including bottle homes in the Nevada desert, tree houses on the South China Sea and much more Weidenruten, gebündelt und in die Erde gepflanzt, sind das Material, mit dem sich Weidenhütten, Weidenpavillons, Weidentunnels, Weidenirrgärten, Weidentürme, Weidenkriechgänge, Weidenakaden und Weidentore bauen lassen. Sie schmücken Kindergärten, Parks, Festivalgelände oder moderne Kult- und Kulturstätten. Der mittlerweile legendäre Auerworldpalast in Auerstedt, ein Projekt des Autors, dem ein eigenes Kapitel gewidmet ist, ist beeindruckend. Dieses reich bebilderte Buch stellt historische und zeitgenössische Facetten dieser Kunst vor und zeigt, was man alles bauen kann; ein Adressen- und Literaturverzeichnis vervollständigen es. Aber es zeigt nicht, wie man solche Weidenwerke baut und bietet auch leider nicht sehr viele Beispiele, die man auch in einem kleinen, eigenen Garten verwirklichen könnte. Aber es ist ein schöner Bildband, der zum Kreativwerden anregt, eine Reise in das Land der Phantasie... Dieses Buch wurde von der Deutschen Gartenbau Gesellschaft ausgezeichnet mit dem Prädikat: "TOP 5 der Gartenbücher" Apfelhäuschen, Baumtempel, Flechtkuppeln, Gitterhecken, Kinderträume, Lebendkunst, Liebeslauben, Pflanzendörfer Wichtig auch für den Gartenzaun, die Pergola... GeschenkideenAlle
lieben Handwerker von Günther Willen Lappan
2001
|
© Text und Design 1999-2010: Maria Mail-Brandt | © Musik: B. Krueger | URL: http://www.garten-literatur.de