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Advent, WeihnachtenWissenswertes über den Zeitbegriff: JahreszeitenZeit-Adventskalender

Das Jahr (lat. annus) ist eine Zeiteinheit. Je nach Definition ist ein Jahr von unterschiedlicher Dauer: Aus Sicht des physikalischen Messwesens stellt ein Jahr ein gewisses Vielfaches der SI-Basiseinheit Sekunde dar. Im Alltag verstehen wir unter dem Begriff „Jahr“ das Gemeinjahr oder aber die Zeit von Neujahr bis Silvester. Ein astronomisches Jahr ist die Zeitspanne eines vollständigen Umlaufs eines Himmelsobjekts. Im engeren Sinne ist mit „Jahr“ nur das Erdenjahr gemeint: Es dauert je nach Definition um die 365¼ Tage. Schaltjahre nennt man Jahre, deren Jahreszahl ohne Rest durch vier teilbar ist. Eine Ausnahme bilden die vollen Jahrhunderte, d.h. ohne Rest durch 100 teilbaren Jahreszahlen, die im Allgemeinen keine Schaltjahre sind, es sei denn sie sind ohne Rest durch 400 teilbar.

Der Begriff Kirchenjahr (auch Festjahr, Liturgisches Jahr oder Herrenjahr genannt, im lateinischen annus ecclesiasticus) bezeichnet die jährlich wiederkehrende, festgelegte Abfolge religiöser Feste und Feierlichkeiten im christlich beeinflussten Kulturkreis.

Der Ausdruck Saison ( frz. saison = Jahreszeit) bezeichnet einen immer wiederkehrenden Zeitabschnitt eines Jahres. Ursprünglich galten naturgegebene jahreszeitliche Bedingungen vor allem in der Landwirtschaft (Saat, Ernte) und Baubranche als Voraussetzung einer Saison. Der Begriff Saison markiert außerdem in der Jagd und Fischerei die jeweils relevante Zeit.
Typische Zeitabschnitte mit einer intensiven Aktivität in der Landwirtschaft sind beispielsweise:
- die Spargelernte im Mai und Juni mit der Vermarktung an Gastronomie und Endverbraucher,
- die Kirschernte im Juni und Juli mit der Weiterverarbeitung zu Saft und Likör,
- die Weinlese im Spätsommer mit gleichzeitiger Kelter,
- die Zuckerkampagne im Herbst, zu der die Zuckerrübenernte von den Feldern in die Zuckerfabriken eingebracht wird.

Die Jahreszeiten unterteilen das Jahr in verschiedene Perioden, welche sich durch charakteristische astronomische oder klimatische Eigenschaften auszeichnen. Im alltäglichen Sprachgebrauch sind damit hauptsächlich meteorologisch deutlich voneinander unterscheidbare Jahresabschnitte gemeint; in gemäßigten Breiten sind dies Frühling, Sommer, Herbst und Winter, in den Tropen sind es Trockenzeit und Regenzeit.

Der Jahreszeiten-Kalender


nach der Natur ist aufgeteilt in 4 Abschnitte:
20. März - Frühlingsbeginn- Tag- und Nachtgleiche

21. Juni - Sommerbeginn - höchster Sonnenstand
22. (23.) September - Herbstbeginn - Tag- und Nachtgleiche
21. Dezember - Winterbeginn - niedrigster Sonnenstand

Die meteorologischen Jahreszeiten sind nach den Kalendermonaten unterteilt.

* Frühling: März-Mai
* Sommer: Juni-August
* Herbst: September-November
* Winter: Dezember-Februar

Der phänologische Kalender

unterteilt das Jahr in physiologisch-biologisch begründete 10 Jahreszeiten und orientiert sich an charakteristischen Entwicklungsstadien der Pflanzen
("phänologische Zeigerpflanzen"):
Vorfrühling - Blühbeginn Haselnuss, Schneeglöckchen, Vollblüte beim Winterjasmin (Ende Februar)
Erstfrühling - Blühbeginn Forsythie (Mitte / Ende März)
Vollfrühling - Blühbeginn Apfel und Flieder (April)
Frühsommer - Blühbeginn Holunder, Waldgeißbart, Türkenmohn (Mai / Anfang Juni)
Hochsommer - Blühbeginn Sommerlinde, Blüte der Wegwarte (Ende Juni)
Spätsommer - Fruchtreife Felsenbirnen, Blühbeginn Herbstanemonen (Ende Juli)
Frühherbst - Blüte Herbstzeitlosen, Fruchtreife Haselnuss (August)
Vollherbst - Laubverfärbung Wilder Wein, Reife Quitten (September)
Spätherbst - Beginn des Laubfalls (Oktober)
Winter (Mitte / Ende November bis Mitte / Ende Februar)

Sechste Jahreszeit
Die bekannte Schweizer Floristin Nicole von Boletzky unterteilt das "floristische" Jahr in Frühling, Sommer, Herbst, Winter, Advent, Weihnachten - siehe Buchtipp

Sieben Jahreszeiten
Der bekannte "Staudenpapst" Karl Foerster sprach als erster in einem Gartenbuch von den "sieben Jahreszeiten" (siehe Buchtipp) und unterteilt die "Gartenzeit" (für sie kommt natürlich ein extra Türchen!) in Vorfrühling, Frühling, Frühsommer, Sommer, Herbst, Spätherbst und Winter.

Ein außergewöhnlicher Monatszyklus (Quelle) ist auf der astronomischen Uhr im Dom zu Münster zu sehen, die 1540-1542 entstanden ist. Unter dem großen Uhrwerk befindet sich das Kalendarium, das den Lauf von Sonne und Mond sowie der Planeten und die Bewegung des Fixsternhimmels abbildet. In der Mitte sind um die Figur des Apostels Paulus, des Dompatrons, medaillonförmige Monatsbilder gruppiert, die Ludger tom Ring 1542 ausführte. Unter den zwölf mehrfigurigen Szenen, die teils in städtischem Milieu spielen, stehen lateinische Monatssprüche, die zusammen mit den Bildern einen norddeutschen Traditionsstrang repräsentieren. Sie lauten (in deutscher Übersetzung):

Januar liebt denWein und trinkt schmausend am häuslichen Herde.
Frierend schließt Februar dann alle Flüsse mit eisiger Decke.
Darauf beschneidet der März unsere Reben und furchet die Felder.
Blütenschmuck bringt hervor der April, denn er öffnet das Erdreich.
Quelle und grünend Gebüsch sind im Maien der Zunder der Liebe.
Juni bringt unter die Schere die Scharen der springenden Schafe.
Nährendes Heu unserem Viehstand gewährend, mäht Juli die wiesen.
Und das geschnittene Korn von den Feldern bringt dann der August heim.
Fleißig gepflügten Furchen vertraut der September die Saat an.
Dann liest Oktober befriedigt zusammen die goldreifen Trauben.
Jedermanns Freude ist groß, wenn November ihm schlachtet sein Schweinchen. Holz für den häuslichen Herd siehst du spalten im Wald den Dezember.

Der keltische Jahreskreis

bezeichnet eine im keltischen Neuheidentum gebräuchliche Konstruktion jahreszeitlicher Feste und Rituale. Dazu gehört z. B. das Mondfest Samhain, volkstümlich die Nacht auf den 1. November (Winteranfang), in Teilen Irlands das wichtigste Fest, aus dem Halloween entstand. Mehr bei Wikipedia)

Die Redewendung "Jahr und Tag" wird heute meist im Sinne eines längeren, nicht näher bestimmten Zeitraums verwendet:
"Wir machen das schon seit Jahr und Tag so." oder: "Ob die Entscheidung richtig war, wird sich erst nach Jahr und Tag zeigen."

Als fünfte Jahreszeit wird ein mehrere Wochen andauernder Zeitraum bezeichnet, in dem ein Ereignis stattfindet, das den Lebensrhythmus vieler Menschen so stark beeinflusst, wie es sonst nur der Wechsel der vier Jahreszeiten tut. Welcher Zeitraum als „fünfte Jahreszeit“ angesehen wird ist regional unterschiedlich. Oft wird sie vom Feiern von Festen geprägt. In vielen Gegenden Deutschlands gelten die Wochen, in denen Karneval, Fastnacht und Fasching gefeiert wird, als fünfte Jahreszeit. Daneben ist die Bezeichnung als fünfte Jahreszeit in einzelnen Gegenden auch für bestimmte andere Zeiträume gebräuchlich:

- Im sächsischen Erzgebirge gelten die Adventszeit und die Weihnachtszeit als fünfte Jahreszeit
- Der Altweibersommer, Flugsommer oder Frauensommer, eine Schönwetterperiode im September, wird als fünfte Jahreszeit bezeichnet
-In Bayern wird traditionell die Starkbierzeit während der Fastenzeit als fünfte Jahreszeit bezeichnet.
- In München gibt es mit dem Oktoberfest in den letzten beiden Septemberwochen eine weitere „fünfte“ Jahreszeit.
- Das Schützenfest Hannover (das größte der Welt") wird in der Region Hannover als fünfte Jahreszeit bezeichnet und beginnt immer am "Freitag vor dem ersten Montag im Juli".
- In Bremen gilt der Freimarkt im Oktober als fünfte Jahreszeit.
- In Oldenburg wird als fünfte Jahreszeit der Kramermarkt bezeichnet. Der Kramermarkt beginnt an einem Freitag zwischen dem 26. September und dem 2. Oktober und dauert zehn Tage.
- In Paderborn wird als fünfte Jahreszeit das neuntägige Liborifest bezeichnet, das gegen Ende Juli gefeiert wird und an die Überführung der Reliquien des Heiligen Liborius von Le Mans nach Paderborn erinnert.
- In Rosenheim nennt man das sechzehntägige Herbstfest, das jährlich am letzten Samstag im August beginnt, ebenfalls fünfte Jahreszeit.
- In Werne nennt man Sim-Jü, die immer am letzten Oktoberwochenende stattfindet, die fünfte Jahreszeit.

Ich genieße die jetzige Winterzeit zugegebenermaßen nicht so sehr, meine liebste Jahreszeit ist die Frühlingszeit; aber ich tröste mich damit:
"Ohne Winter wäre der Frühling nur halb so schön"
Bis morgen!

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