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Düfte kann man auch schmecken - vom Auge in die Nase und dann auf die Zunge - das ist dreifacher Genuß - würzende Zierpflanze oder zierendes Würzkraut heißt hier die Gretchenfrage.
Unsere Supermärkte sind heute jahraus, jahrein voll bestückt mit dem angeblich so gesundem, vitaminreichen Gemüse und Obst. Jahreszeiten kennen sie in Zeiten der Globalisierung nicht mehr und so gibt es z. B. Erdbeeren genauso im Sommer wie im Winter. Irgendwo ist aber in dieser "Zeitlosigkeit" der Geschmack auf der Strecke geblieben.
Nicht romantische Sehnsucht nach Großmutters Lebensart, sondern die Einsicht, daß es sehr viel genußvoller ist, mit den naturbelassenen, chemisch unbehandelten Pflanzen aus dem Garten "jahreszeitlich" zu kochen und leckere Rezepte auszuprobieren, ist es, warum man zur alten Eßkultur mit Blumen und (Wild)Pflanzen zurückkehrt. Selbst Löwenzahn und Brennessel sind neben dem Sauerampfer längst "hoffähig" geworden und werden in Feinschmeckerrestaurants offeriert... Dies schlägt sich auch in vielen Kochbüchern nieder. Für viele Hausfrauen, die jeden Mittag und / oder Abend in der Küche werkeln müssen, kann das Kochen dann vielleicht genauso spannend werden wie für den ambitionierten Hobbykoch, der erst nach Feierabend - freiwillig - den Kochlöffel schwingt.

Der eigentliche Genuss liegt nicht in dem, was man geniesst,
sondern in der Vorstellung. ( Sören Kierkegaard)

Kleine Raffinesse; dekorieren Sie den Tisch mit den Pflanzen, die auch in den Speisen stecken - z.B. in die Servietten kleine Kräutersträußchen stecken, in einem edlen Glas die Blüten schwimmen lassen! Wenn Sie dann noch ihren Gästen als Souvenir einen "eßbaren Blumenstrauß" mit nach Hause geben (Schnittlauchstengel eignen sich hervorragend zum Zusammenbinden!) wird sich Ihr Ruf als Gastgeber bald "sagenhaft"verbreiten...

Es wird mit Recht ein guter Braten
Gerechnet zu den guten Taten;
Und daß man ihn gehörig mache,
Ist weibliche Charaktersache.
Ein braves Mädchen braucht dazu
Mal, erstens, reine Seelenruh,
Daß bei Verwendung der Gewürze
Sie sich nicht hastig überstürze.
(Wilhelm Busch)

Beim Essen und Trinken wird Kummer vergessen... (Großmutters Weisheit)

Geschmackssachen... Büchertipps zur Geschmackskultur literarische Kochbücher, Geschichtliches

siehe auch: Wein


  1. Artusi, Pellegrino Von der Wissenschaft des Kochens und der Kunst des Genießens 303 S. Mary Hahn 1998


  2. Barham, Peter Die letzten Geheimnisse der Kochkunst 363 S. Springer, Berlin 2003
    Interessante Rezepte und die dahinter liegenden physikalischen und chemischen Prozesse sowie interessante Küchenexperimente für die ganze Familie


  3. Baur, Eva Gesine / Klink, Vincent Essen und Trinken mit Poesie Dtv München 2000


  4. Beck, Charlotte / Romana Büchel / Michele Galizia Pfefferland Geschichten aus der Welt der Gewürze 260 S. Hammer 2002


  5. Boso, Barbarina Bananenwolken und Kirschenhimmel 160 S. Königsfurt 2003
    Was bewirkt ein köstliches Mahl, was ein gutes Glas Wein? Gibt es eine Sinnlichkeit des Essens? Wie lebt jemand, der die Esskultur aus Unlust und Zeitmangel meidet? Mit 50 köstlichen Rezepten für Leib und Seele....

  6. Brillat-Savarin, Jean A Physiologie des Geschmacks oder Betrachtungen über das höhere Tafelvergnügen 220 Se. Insel Frankfurt


  7. Dumas, Alexandre, d. Ält. / Joachim Schultz Aus dem Wörterbuch der Kochkünste 160 S. DTV München
    In seinem Wörterbuch der Kochkunst, das 1873, also erst drei Jahre nach seinem Tod erschien, verrät Dumas (eher bekannt durch seine Romane wie Der Graf von Monte Christo) seine außergewöhnliche Kennerschaft und seine Liebe zu exquisiten Gaumenfreuden

  8. Engelhardt, Dietrich von / Rainer Wild Geschmackskulturen. Vom Dialog der Sinne beim Essen und Trinken 284 S. Campus 2005


  9. Epp, Anette Gerichte und ihre Geschichte 240 S. Collection Rolf Heyne 2005
    Annette Epp begibt sich auf die Spuren historischer Gestalten, die wir großenteils nur noch auf der Speisekarte oder im Kühlschrank finden: Helen Mitchell, bekannt geworden unter ihrem Pseudonym Nellie Melba bekam von Meisterkoch Auguste Escoffier einen halben Pfirsich statt roter Rosen geschenkt. John Montagu Earl of Sandwich frönte Nächte lang seiner Spielleidenschaft und ließ sich mundgerechte Weißbrotecken reichen, um bei einem guten Blatt dem Hunger trotzen zu können ...


  10. Etzlstorfer, Hannes Küchenkunst & Tafelkultur. Culinaria von der Antike bis zur Gegenwart 430 S. m. zahlr. Ill. Brandstätter 2006
    Ergänzend zu einer Ausstellung in der Nationalbibliothek Österreichs mit dem Titel: "Kulinarische Zeugnisse aus der Österreichischen Nationalbibliothek" erschien dieses Buch des Kurators der Ausstellung, das anhand von Kochbüchern die geschichtliche Entwicklung der Kochkunst und Tafelkultur (vor allem in Österreich) zeigt. Zu den eindrucksvollsten Beispielen zählen u.a. die reich illustrierten Renaissance-Kochbücher des Papstkochs Bartolomeo Scappi oder des kurfürstlichen Hofkochs Marcus Rumpold. In den barocken Kochbüchern finden sich dann auch die raffiniertesten Ideen der barocken Tafelkultur. Diesen jahrhundertealten Bücherschätzen wird die unübersehbare Vielfalt an Kochbüchern im 19. und 20. Jahrhundert gegenübergestellt; die Kochbücher der Kriegszeiten gaben z. B. Auskunft, wie man "nahrhafte" Speisen aus Resten zubereitete, in Wohlstandszeiten wird die Tafel zum Repräsentationszweck. Die Küche als Arbeitsplatz, Schauplatz und Tatort, die repräsentative Dimension des öffentlichen Mahls und seine Inszenierungen, Rituale (Stichwort: Kunst des Tranchierens und Serviettenlegens), Diätetik versus Kulinarik, der Wandel bei den Zutaten, die Kunst des Würzens und Konservierens sowie die Anfänge der Verschriftlichung der Kochkunst und die Speisenzubereitung unter religiöser und medizinischer Kontrolle (Diäten und Fasten) bietet unterschiedliche Zugänge zum vielschichtigen Thema. Für den, der sich dem Thema „kochen“ auf ganz andere Weise nähern will und für Liebhaber alter Kochbücher ein gewichtiges Werk.


  11. Gehre, Ulrich u. Ernst-August Kochen mit Wilhelm Busch 155 S. Schnell Buch & Druck 1997
    Rezepte aus der Gourmet-Küche des Schmiedegasthauses Gehrke, Bad Nenndorf, eingebunden in Texte und Bilder von und über Wilhelm Busch.
  12. w. o. Essen und Trinken bei Wilhelm Busch Schnell Buch & Druck 1995


  13. Gorys, Erhard Das neue Küchenlexikon DTV München 2002


  14. Grauls, Marcel Lord Sandwich und Nellie Melba 173 S. Piper 2001
    Durch Jahrhunderte hindurch war es üblich, daß königliche und kaiserliche Köche ihren Auftraggebern die Speise widmeten, die sie für diese in ihrer Küche kreierten. Mit den Original-Rezepten zu den jeweiligen kulinarischen Köstlichkeiten versehen eine unterhaltsame und praktische Lektüre.


  15. Gutknecht, Christoph Pustekuchen! Lauter kulinarische Wortgeschichten 288 S. Beck 2003


  16. Hauer, Tomas u.a.Das Geheimnis des Geschmacks. Aspekte der Ess- und Lebenskunst 240 S. Anabas 2005


  17. Heine, Heinrich / Jan-Christoph Hauschild Essen und Trinken mit Heinrich Heine. Madame, Sie sollen meine Küche loben. 143 S.m. zahlr. Farbf. u. Abb. DTV München 1997
    Mit 9 Rezepten des 3 Sterne-Kochs Jean-Claude Bourgueil.

  18. Heinzelmann, Ursula Erlebnis Essen. Vom Duft der Erdbeere und der Würze des Teltower Rübchens 223 S. Scherz 2006


  19. Heistinger, Andrea (Hrsg.) / Daniela Ingruber Esskulturen: Gutes Essen in Zeiten mobiler Zutaten 309 S. Mandelbaum 2010
    Lt. Wikipedia umfaßt Esskultur "das gesamte kulturelle Umfeld der Ernährung des Menschen, also beispielsweise Dekoration und Tischsitten, Rituale und Zeremonien, Speisen als Symbole der Reinheit oder der Sünde, oder auch regionale Spezialitäten und damit kulturelle Identifikation". Gutes Essen, ökologisch nachhaltig und sozial fair produziert, ist längst zum Luxusgut geworden, über das sich Menschen definieren. In Epochen des Überflusses wird die Verbindung zwischen Kultur und Essen häufig zum "Event". Für viele Menschen ist es jedoch schwierig, sich zu leistbarem Preis mit gesunden Lebensmitteln zu versorgen. Die Frage entsteht, ob die sozialen Hintergründe als Entscheidungsfaktor darüber entscheiden, wann Essen etwas Besonderes ist und wann lediglich Nahrungszufuhr? Aber auch: Wie und wo wurden früher, werden heute Nahrungsmittel produziert und zubereitet? Das Buch, anlässlich der oberösterreichischen Landesausstellung 2011 "Mobile Food" erschienen, macht sich auf die Suche nach diesen Aspekten, beleuchtet kulturelle, tradtionelle, gesellschaftliche, politische und religöse Komponenten. Dabei sind, unterteilt in die Kapitel: Alle essen / Bewußt essen / Essen in Armut / Essen in der Kunst / Essen und Tradition Abhandlungen von WissenschafterInnen, KünstlerInnen und AktivistInnen entstanden, die Arbeitssituation und persönliche Sichtweise miteinander verbinden. Interessant und aufschlußreich!


  20. Hirschfelder, Gunther Europäische Esskultur. Eine Geschichte der Ernährung von der Steinzeit bis heute. 328 S. Campus 2001


  21. Höpfner, Felix (Hrsg.) Taube und Franzbrot 96 S. Universitätsverlag Winter 2004
    Das Lübecker Hauskochbuch der Familie Mann.


  22. Hupfer, Cordula / Holger Ehlert Heine à la carte 143 S. Grupello 1997
    Ein Koch- und Lesebuch nach Heinrich Heine. Rezepte v. Günter Scherrer.


  23. Lockheimer, Birgit / Sonja Bougaeva Zu Tisch!: Das Hausbuch vom Essen und Trinken 144 S. m. farb. Abb. Gerstenberg 2013
    Birgit Lockheimer hat eine breite Palette an nachdenklichen oder auch lustigen Gedichten und Geschichten, Romanauszügen, Märchen, Kindereimen und Nonsense-Texte in vier großen Kapiteln "Zu Tisch", "Guten Appetit" / "Süß und suer" / "Satt und rund" zusammengestellt. Wolfgang Borchert, Wilhelm Busch, Heinz Erhardt, Theodor Fontane, J.W. von Goethe, Josef Guggenmoos, Heinrich Hoffmann, James Krüss, Ludwig Uhland und viele andere klassische und moderne SchriftstellerInnen sind vertreten in diesem "Menü" der über 100 literarischen Leckerbissen, bei denen man Bekanntes entdeckt und bisher Unveröffentliches kennenlernt. Das "Salz in der Suppe" sind die doppelseitigen Einstimmungen auf die Kapitel und die variantenreichen, teils surrealen eingestreuten Illustrationen und Vignetten von Sonja Bougaeva. Ein kumuliertes Register der Überschriften und Gedichtanfänge sowie Kurzbiografien der Autoren/innen (insgesamt über 50) ergänzen die grafisch schön gestaltete "kulinarische" Lektüre für Jung und Alt.

  24. Mutschelknaus, Katja Frauen mit Geschmack: Vom Vergnügen, eine gute Köchin zu sein 160 S. Insel 2013
    Katja Mutschelknaus stellt Köchinnen und Kochbuchautorinnen vom 16. Jahrhundert bis heute vor und erzählt die Geschichte ihres Könnens, ihres Geschmacks und ihrer Kreativität.


  25. Neumann, Petra Dolce Vita 314 S. Droemer Knaur 2001
    Schlemmergeschichten aus Italien
    Vom Essen, Trinken, Feiern und Genießen und den tausend Geschichten drumherum erzählen die Autoren dieses Buches: Robert Gernhardt, Franca Magnani, Herbert Rosendorfer, Carlo Emilio Gadda und viele mehr.

  26. Otten, Robert Auch zum Mitnehmen: Eine deutsche Esskultur in 14 Gängen 224 S. Rowohlt 2009


  27. Plattig, Karl-Heinz Spürnasen und Feinschmecker. Die chemischen Sinne des Menschen 205 S. Springer 1995
    Anschauliches populärwissenschaftliches Buch über den Geruchs- und Geschmackssinn. Was die Forschung über den Geruchs- und Geschmackssinn herausgefunden hat: Wie wirken Zunge und Nase, Nerven und Gehirn zusammen, wenn wir riechen und schmecken? Ist eine feine Nase angeboren oder kann man sie trainieren? Was unterscheidet Duft von Gestank? u.v.m.


  28. Rajendran, Nelson Kulinarische Biologie und Chemie 103 S. Knecht, Landau 2002
    Warum fällt das Souffle zusammen, wenn man den Backofen zu früh öffnet? Warum wird Eischnee steifer, wenn man beim Schlagen Salz hineingibt? Wieviel Mayonaise kann man mit einem Eigelb machen? Für neugierige Feinschmecker enträtselt Herve This-Benckhard, was hinter den bewährten Küchenregeln steckt. Denn was im Kochtopf passiert, sind physikalische Prozesse und chemische Reaktionen, die sich wissenschaftlich erforschen und erklären lassen. Wer sie versteht, wird mit den Tips und Tricks der Kochbuchautoren mehr anfangen und bald Rezepte abwandeln können.


  29. Reckewitz, Marcus Besprechung hier: Verführung nach Rezept: Kulinarische Geschichten berühmter Paare


  30. Rigotti, Francesca Philosophie in der Küche. Kleine Kritik der kulinarischen Vernunft 127 S. Beck München 2003


  31. Root, Waverly Alles, was man essen kann. Eine kulinarische Weltreise von Aakerbeere bis Zwiebel 408 S. Eichborn 2003
    Woher kommen Artischocke, Paprika und Kartoffel? Wer hat sie gezüchtet? Was haben verschiedene Kulturen mit ihr angefangen? Was zeichnet ihre besten Sorten aus? Solche Fragen rund um Essbares (pflanzliches und tierisches) aus der ganzen Welt beantwortet Waverley Root in seiner Kulturgeschichte des Essens von A bis Z, angetrieben von unstillbarer Neugier, mit Witz und Ironie. Wer bei der Lektüre nicht auf den Geschmack kommt, dem ist nicht zu helfen.
    Das Buch ist schon einmal erschienen unter Titel: "Das Mundbuch. Eine Enzyklopädie alles Eßbaren".


  32. Scheuermann, Mario Wortklaubereien Von "Serviertöchtern" und "Restaurant–Bären" – ein gastronomisch-kulinarisches Sammelsurium der deutschen Sprache aus drei Jahrhunderten. 104 S. m. 18 Zeichn. v. Michaela von Aichberger Eisenhut-Verlag 2010
    Als erster Band einer neuen Reihe "Küchenbord. Eine Reihe gastrosophischer Bücher. Herausgegeben von Tobias Wimbauer" liegt hier das Sammelsurium des Hamburger Gastro- und Weinjournalisten Mario Scheuermann vor. Unter anderem schrieb er das Buch "Die Großen Weine des Jahrhunderts", für das er mit der Goldmedaille der Gastronomischen Akademie geehrt wurde und 2007 erschien sein Buch "Wein und Zeit: Von der Kultur des Genießens" mit weinphilosophischen Essays. Er sammelt ("klaubt") seit langem aus Magazinen, Zeitungen und Büchern Wörter, Begriffe, Anekdoten´und Zitate, die irgendwie etwas mit Essen und Trinken zu tun haben (dabei war ich erstaunt, daß es sich relativ wenig um Weinbegriffe handelt, was ich aufgrund seiner Biographie annahm). Das nach eigenen Worten "Werkstatt-Brevier" von A-Z soll kein ABC kulinarischer Begriffe sein (obwohl es das teilweise doch ist), sondern es geht ihm vor allem um "Verirrungen" des Gastrojournalismus und um den Erhalt vergessener kulinarischer Worte. So hieß die Steckrübe, ein inzwischen ja wiederentdecktes Gemüse, früher einmal "Ostpreussische Ananas"! Das ABC liefert Belege für Herkunft und Bedeutungswandel von manch gängigem Begriffen der Gastronomie und Kulinarik in Deutschland, Österreich und besonders der Schweiz. Dabei hat Scheuermann versucht, die frühstmögliche Erwähnung des jeweiligen Begriffs herauszufinden. Er beginnt mit der gastrosophischen Literatur des frühen 19. Jahrhundert, wobei die Quellenangaben mich verleiten, gewisse Romane noch einmal zu lesen. Referenz für die Jetztzeit ist vor allem die "Neue Zürcher Zeitung". So erfährt man z. B., daß das Studentenfutter schon seit 1832 bekannt ist. Natürlich gibt es auch "gärtnerische" Begriffe wie Balkontomate, Gemüsefrau, Kräuterei, Pfefferküchler, Rosensirup und Wirtschaftsgarten. (Anmerkung: der Rosensirup wird schon im Grimmschen Wörterbuch erwähnt, ob erstmals, kann ich allerdings nicht sagen). Die im Web bei Twitter als @frauenfuss bekannt gewordene Künstlerin, die ihre "Follower" zeichnet, setzte einige Zitate witzig ins Bild (herrlich: z. B. die Servierfrau). Diese Zeichnungen hätte ich ich mir teilweise allerdings größer gewünscht... Der Herausgeber twittert als @wimbauer und outet sich fast täglich als Weinliebhaber; die Beiträge des Autors findet man unter @weinreporter. Dieses geistreiche, kurzweilige und teils auch amüsante Büchlein für Gastronomen, kulinarische Begeisterte und literarisch Interessierte beim Genießen eines leckeren Weines zu lesen, ist sicherlich doppelter Genuß!


  33. Schneider, Jürgen Paddy's Speis und Trank 256 S. Die Werkstatt 2004
    Kulinarische Reise durch die irische Literatur.


  34. Schönfeldt, Sybil Gräfin Gestern aß ich bei Goethe. Bilder einer neuen Gastlichkeit 299 S. Arche 2002


  35. w. o. 'Feine Leute kommen spät ...' oder Bei Thomas Mann zu Tisch Arche 2004
    Tafelfreuden mit Thomas Mann im Lübecker Buddenbrookhaus. Mit Rezepten


  36. Schuhbeck, Alfons Gerichte mit Geschichte Zabert Sandmann 2005


  37. Schweizer, Frank (Hrsg.) "Kuchen nur versehentlich gesendet!": Kulinarische Anekdoten und Kuriositäten 200 S. Reclam, Ditzingen 2009


  38. Sedlacek, Carola /W. Blanka Genießen wie Goethe. Gutes aus Goethes Garten. Kräuter und Gemüse aus des Dichters Zeit Hampp 1999

  39. Stemmer-Beer, Roswitha Das Friedrich von Schiller-Kochbuch Speisen wie bei Schillers - Rezepte einst und jetzt... 160 S. Schnell Buch & Druck 2004


  40. This-Benckhard, Herve Kulinarische Geheimnisse. 55 Rezepte - naturwissenschaftlich erklärt 332 S. Piper 1999
    Herve This-Benckhard verrät fünfundfünfzig köstliche Rezepte für Vorspeisen, Hauptgerichte und Desserts und liefert die naturwissenschaftlichen Erklärungen für ihr Gelingen gleich mit. So erfährt man Schritt für Schritt ganz nebenbei Grundlegendes über das Verhalten von Molekülen, Proteinen, Stärken und Säuren.


  41. Wagner, Christoph Vom Neujahrsschwein zur Weihnachtsgans Das kulinarische Jahr mit 125 Rezepten zu jedem Anlaß 264 S. Pichler 1998
    Christoph Wagner erzählt über die faszinierende Verflechtung von Brauchtum und Essen: von den schlaraffischen Lustbarkeiten der Faschingszeit bis zu den kleinen Köstlichkeiten, mit denen man die bösen Geister der Rauhnächte besänftigen wollte, von den kultischen Ursprüngen des Ostereis bis zu den verräterischen Martinsgänsen. Ein Führer zu den kulinarischen Gipfelpunkten im Jahreskreis und ein Kochbuch für das ganze Jahr.


  42. Winter, James Besprechung hier: Wie die Helene zur Birne kam: 50 Rezeptklassiker und ihre Geschichte


  43. Wördehoff, Bernhard (Hrsg.) Sage mir, Muse, vom Schmause... Vom Essen & Trinken in der Weltliteratur. 205 S. durchg. farb. Abb. Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2000

  44. Zipprick, Jörg Die Erfinder des guten Geschmacks: Eine Kulturgeschichte der Köche 384 S. Eichborn 2013

  45. Rezeptordner - Rezeptbücher zum Selbsteintragen

  46. Das Kochfreundebuch: Sammeln Sie die besten Rezepte als Erinnerung an die schönsten Events von Mona Marx BoD 3837052117
  47. Lieblingsrezepte. Blanko-Buch mit Holzlöffel Hölker
  48. Meine liebsten Rezepte - zum Eintragen Garant
  49. Meine Rezeptsammlung. Sammelordner: mit 7 Registerbl. inkl. Taschen, Block mit 60 vorgelochten Rezepteintragseiten von Anna de Leeuw Hölker
  50. Rezeptsammelordner Süße Leckereien von Silke Leffers Grätz

Fünf Köpfe bringen einen guten Salat zustande:
Ein Geizhals, der den Essig träufelt,
ein Verschwender, der das Öl gibt,
ein Weiser, der die Kräuter sammelt,
ein Narr, der sie durcheinander rüttelt,
ein Künstler, der den Salat serviert.
(Jean Anthelme Brillat-Savarin)

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Aktualisiert am 26.11.2015

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