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  • Braun, Peter Kluge Frauen und ihre Gärten 112 S. arsEdition 2015
    Sieben spannende Lebensgeschichten unterschiedlicher Frauen - Gärtnerin, Schriftstellerin, Künstlerin, Herrscherin - die aber eine Gemeinsamkeit verbindet: ihre Hingabe zur Natur, erzählt der Autor. Ästhetik mit Suchtfaktor: Vom sündteuren Barockgarten der Sophie von Hannover bis zum exzessiv-künstlerischen Tarotgarten der Niki de Saint Phalle - von Lust und Leidenschaft, mit der die Frauen in ihren unterschiedlichsten Gärten ihre Persönlichkeit ausdrücken und entfalten, zeugt dieses mit vielen Zitaten gespickte Buch.


  • Breckwoldt, Michael / Sabrina Rothe Genießer-Gärten: Kreative Gärtner und ihre Lieblingsrezepte 199 S. m. 220 Farbf. Blv 2013
    Neun GärtnerInnen aus Deutschland, Niederlande, Belgien, England und aus dem Estland stellt der Autor vor. Sie alle haben sich auf einen bestimmten kulinarischen Aspekt spezialisiert - von Lavendel über Kräuter, Beeren, Chilis bis zum Honig. Dabei sind u. a. die Gartenbuchautorin Sarah Raven, die Fernsehköche Neuner-Duttenhofer (ebenfalls etliche Veröffentlichungen), die Gärtnerei Bastin / Niederlande, die sich mit ihrem Lavendelsortiment einen Namen gemacht hat, aber auch weniger bekannte wie die Besitzer eines Sommerhausgartens im Estland. Das Personenporträt ist ergänzt mit den jeweiligen Lieblingsrezepten und -themen sowie Ausführungen zur Gestaltung des Gartens. Adressen mit näheren Infos, einige Literaturhinweise (hauptsächlich Bücher der porträtieren Personen) ergänzen den opulenten, reich bebilderten, indivuell gestalteten Bildband zum Schwelgen in doppeltem Genuss: Gartenglück und Gaumenfreude.

  • Brittain, Julia The Plant Lover's Companion: Plants, People & Places 224 S. m. zahlr. Ill. und Fotos Horticulture 2006
    Ein sehr informatives ABC für alle Pflanzen- und Gartenliebhaber: Einblick in die Entstehung von Pflanzen, woher sie kamen, wer sie entdeckt und warum und nach wem sie benannt wurden, Beschreibung und Geschichte berühmter botanischer Gärten und Parks der Welt, Biografien von Gartenpersönlichkeiten (Züchter, Gärtner, Landschaftsarchitekten, Pflanzensammler, Botaniker, Künstler usw.) . Zum Nachschlagen (weil lexikalisch aufgebaut) und Schmökern mit seinen Essays und vielen historischen Abbildungen und Fotos.


  • Büch, Christiane Gärtnerseelen. Warum Dreck unter den Fingernägeln glücklich macht 192 S. m. 163 Farbf. Ulmer 2012
    Stimmt es, daß Dreck unter den Fingernägeln glücklich macht? Für Christiane Büch, selbst Gartengestalterin und Gartenbesitzerin, deren Garten für sie "Entspannungsacker" und "Probierstube" ist, ja. Um aber der Begeisterung für das Gärtnern auf die Spur zu kommen, besucht sie neun Refugien von elf GärtnerInnen, die allesamt mit dem Gartenvirus infiziert sind und in der Nähe (Schleswig-Holstein) wohnen, ein Gartenjahr (von März bis November) lang immer wieder. Sie lädt, nach einer kurzen Vorstellung, in der sie LeserInnen das Du anbietet, dazu ein, sie dabei zu begleiten. Ihre Beobachtungen und Erlebnisse sowie Sichtweisen (die sie bildlich mit gelungenen - eigenen und denen ihres Mannes - Fotos zeigt) schildert sie tagebuchartig, emotional geprägt und sehr persönlich. Manche Gärten kannte sie schon, andere lernte sie erst im Verlauf der Arbeit an dem Buch kennen. Jedem Garten schenkt sie eine nicht ausgeschilderte Pflanze und sucht diese anschließend vor Ort - wurde sie erkannt, an den richtigen Standort gepflanzt? Monika und Fritz haben sich den Garten geteilt - hinten gestaltet sie, vorne - ganz anders - er. Ilka öffnet ihren Garten mehrmals im Jahr innerhalb der Offenen Pforte. Irmgard versucht die von ihrem verstorbenen Mann ererbte Landschaft mit Modelleisenbahn ihren Bedürfnisssen anzupassen und Anke ist Biogärtnerin mit Leidenschaft. Maren und Walter tragen eingestandenermaßen oft ihre Eheprobleme im Garten aus. Für Burkhard wird die Vision zum natürlich Gewachsenen zum persönlichen Gartenstil und Anke liebt ihre "heiligen" Plätze. Am Pfingstfest findet ein Treffen im Garten der Autorin statt, um sich kennenzulernen und um Erfahrungen auszutauschen. Mit den eingestreuten Gedichten, Briefen, Bemerkungen aller Beteiligten ansprechend gestaltet (auch das Cover!), aber durchaus auch einigen praxisorientierten Informationen ist dies eine lesenwerte, unterhaltsame Lektüre für alle Gartenbegeisterten.
  • w. o. / Ariane Kaths Grüne Bande Von zweien, die auszogen, Gartenfreunde zu finden 160 S. m. 115 Farbf. Ulmer 2015
    Die Gartenplanerin Christiane Büch schreibt diesmal zusammen mit Ariane Kaths, einer freien Landschaftsarchitektin. Nachdem sich beide vorgestellt haben, gehen sie gemeinsam durch das Gartenjahr (Frühlingserwachen, Magie des Sommers, Julireichtum und Herbstfreuden), schauen durch offene Gartenpforten, besuchen Gärten sowohl in Deutschland als auch England und Skandinavien, Blütenfeste, Gartenveranstaltungen, Gärtnereien und einen Pomologen. So begegnen sie gleichgesinnten Gartenliebhabern (u.a. Frau Berger und Frau Ehler), machen allerlei spannende Entdeckungen und gehen - hilfreich für Gartenanfänger - der Frage nach: "Wo und wie finden wir Gartenfreunde?". Sie schreiben in einer gefühlvollen Sprache in Tagebuchform, in direkter Rede, mit Auszüge aus Briefen und e-mails, die teilweise in blauer Schrift abgesetzt sind und bieten "nebenbei" Wissenswertes über die Ansprüche verschiedener Pflanzen und über Gartenanlagen. Lohnende Lektüre für GartenliebhaberInnen.


  • Diekmann-Müller, Annette Blicke ins Grüne: Schreibende Frauen und ihre Gärten von Bettina von Arnim bis Virginia Woolf 160 S. Thorbecke 2010
    Dr. Annette Diekmann-Müller promovierte mit einer Arbeit zur Botanik- und Pharmaziegeschichte des 18. und 19. Jahrhunderts. Seit Jahren macht sie ehrenamtliche Führungen im Botanischen Garten Würzburg und schreibt über botanikhistorische Themen. Was haben Dichterinnen wie Virginia Woolf, Emily Dickinson oder Bettina von Arnim gemeinsam? Sie alle besaßen einen Schreibtisch - was bedeutete, daß die Wirtschaftsverhälnisse einen solchen Luxus zuließen, über den Bauersfrauen oder Arbeiteterinnen damals kaum verfügten. Und alle hatten einen Garten, der nicht nur in ihrem Lebensalltag eine wichtige Rolle spielte, sondern auch Eingang in ihre Werke fand. Das sie, was ihre gehobene Stellung unterstreicht, ebenfalls alle einen oder mehrere Gärtner beschäftigten, wundert nicht, denn damals war es nicht "en vogue", selbst zu gärtnern. Bekannte Autorinnen aus dem 18. und 19. Jahrhundert kommen mit ihren Texten selbst zu Wort. Jedes Kapitel beginnt mit einem erdachten Fragebogen: "Ihr Lieblingsplatz im Garten"?, "Ihre Lieblingsblume"? "Irgendein Ratschlag"?. Diese und mehr Fragen beantworten die Schriftstellerinnen. In der "Retrospektive" folgt ein kurzer Lebenslauf, im "Herbarium" finden sich dann Ausschnitte aus Werken und Briefen, die die Autorin sehr gekonnt und aufschlußreich durch ihre Kommentare miteinander verbindet. Mit der Frage "Was bleibt" wird zum Abschluß auf die heute noch erhaltenen Spuren wie noch oder wieder zu besichtigende Gärten bzw. den Schriftstellerinnen gewidemte Museen hingewiesen. "Blätter zum Weiterlesen" verführen dazu, die Originaltexte zu lesen bzw. sich weiter über diese Frauen zu informieren. In der Überschrift werden die Schriftstellerinnen schon treffend beschrieben. Da begegnet uns die Ehefrau eines brandenburgischen Gutsherrn unter der Überschrift "Träumerisch", eine westfälische Adelige als "Empfindsam", "Entrückt" die Ehefrau eines bekannten amerikanischen Arztes, "Erhaben" eine Kaiserin, "Entschlossen" eine französische Baronin, "Bodenständig" die Tochter eines schwedischen Gutsbesitzers, "Feinsinnig" die Ehefrau eines englischen Intellektuellen, "Bezaubert" die Tochter eines englischen Kaufmanns und schließlich als "Ambitioniert" die Tochter aus besten New Yorker Kreisen. Neugierig geworden, wer dahinter steckt? Dann lesen sie dieses Buch - es ist beste Unterhaltungslektüre für Gartenfreunde und Literaturliebhaber (und nicht nur für Frauen!) - und trotzdem sehr informativ.


  • Dina van Driesten / Ferdinand Graf Luckner Briefe aus meinem Garten: Geschichten und Erinnerungen 176 S. m. zahlr. Abb. u. Farbf. BusseSeewald 2018
    Die Autorin hat sich einen Lebenstraum erfüllt und einen Barockgarten mit historischen Rosen angelegt. Haus und Garten dienen als Treffpunkt für junge Künstler, die sie mit dem "Dina van Driesten"-Preis fördert. Sie schreibt in ihren Briefen an ihre Großcousine über ihren Garten, ihre Hausräume (mit den Blumensträußen), über die Schönheit der Dinge und ihre Inspirationen durch Musik und Kunst. Sie beginnt mit "Woher die Liebe kam...", geht dann dem Jahreslauf folgend über "Die ersten Frühlingsblüten" in den Sommer ("Es wohnt ein Elf in jeder Blüte"), Herbst bis in den Winter. Dabei erzählt sie auch von der Geschichte ihrer Familie, illustriert mit historischen Gemälden und Familienfotos. Das Lifestyle-Buch bringt Vintage-Charme vom Feinsten - festgehalten mit wunderschönen Aufnahmen des renommierten Fotografen Ferdinand Graf Luckner.

  • Frank, Sabine Rosenliebhaberinnen - Ein Leben für Blüte, Duft und Dornen 144 S. m. 130 Farbf. Insel 2016
    Sabine Frank, Co-Autorin des Bestsellers "Die Damen mit dem grünen Daumen", stellt hier innerhalb der erfolgreichen Buchreihe "Schöne Bücher für kluge Frauen" vor - ingesamt 16 Rosenzüchterinnen, Rosengärtnerinnen, Rosenliebhaberinnen, Rosenmalerinnen und Gärtnerinnen aus vielen Ländern, denen eine Rose gewidmet wurde. In den Hauptkapiteln: "Gartenkunst und Züchterfleiß - Rosenliebhaberinnen im Garten" geht es u. a. um die Rosenkaiserin Josephine, Getrude Jekyll, Gräfin Chotek, Vita Sackville West und Gerda Nissen, Frauen, die sich um die Züchtung und Verbreitung von Rosen verdient gemacht haben. Im Kapitel "Farbenlust und Sinnlichkeit" werden die Rosenmalerinnen - Maria Sibylla Merian, Rachel Ruysch, Anne Vallayer-Coster, Mary Lawrence und Catharina Klein vorgestellt. Vor allem für die letzten beiden ist es wohl das erste deutsche ausführliche Porträt! "Leidenschaft und Erinnerung - berühmte Namensgeberinnen" schließlich enthält die Lebensläufe der Kaiserin Augusta Viktoria, von Ellen Ann Willmott, Luisette Meilland, Alma de L`Aigle und Mme Jules Gravereaux. Bei der letztgenannten schreibt die Autorin allerdings, daß sie über die Gattin von Jules Gravereaux nicht viel herausbekommen hat und schreibt über Jules selbst. In der Einleitung und Zwischenkapiteln geht es um die Kulturgeschichte, Botanik, Wissenschaft der Rose, ihre Symbolik, Heilkraft und Verwendung in der Küche und in der Parfümerie (Rosenölherstellung). Im Anhang ergänzen ein weltweites Rosarien- und Rosengärtenverzeichnis (sehr schön, daß einmal eine Autorin dies zu unterscheiden weiß!) mit Angabe der Adressen und Homepage, Literaturangaben, Personen- und Rosenregister den Band. Wichtig auch der Hinweis am Schluß: ein Teil des Erlöses aus dem Buchverkauf kommt der Panda Flowers Farm in Kenia zugute. Diese erhielt als eine der ersten das begehrte Zertifikat „Fairtrade“. Die Initiative „Fairtrade“, die dieses Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum feiert, setzt sich für eine Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Rosenpflückerinnen in Afrika und Südamerika ein. Ein reich mit Fotos, historischen Abbildungen und Gemäldefotos bebilderter und liebevoll, fast nostalgisch romantischer, informativer Bildband, wohl in erster Linie für Rosenliebhaberinnen, aber auch für geschichtlich Interessierte.


  • Gerdes, Frank Stars in Gummistiefeln: Die Gartentricks der Prominenten 256 S. Piper 2019
    Klatsch-Reporter Frank Gerdes arbeitete für GALA, BUNTE und SUPERIllu, für die Berliner B.Z. verfasste er eine tägliche Klatsch-Kolumne, für DAS NEUE BLATT und DAS NEUE schnüffelte er als Chefreporter im Privatleben von Stars und Sternchen und berichtete ausführlich über das Leben in königlichen Palästen. 2016 hat er, ausgebrannt von seiner Tätigkeit, genug von Sektempfang und Promi-Gala, stieg aus dem Promi-Zirkus aus, tauschte Smoking gegen Gummistiefel ein und erfüllte sich seitdem seinen Traum von einem verwunschenen Garten. Das Problem: er wußte weder, wie man einen Garten anlegt, noch wie man ihn pflegt, kannte sich nicht mit Pflanzen aus. Aber er kannte ja Gartenverrückte aus Showgeschäft und Adelskreisen, die er anrufen oder besuchen konnte, damit sie ihm mit Rat und Tat zur Seite stehen... Und so erfährt man hier neben Anekdoten aus seinem journalistischen Leben Einiges über Promis wie Veronica Ferres, Ruth-Maria Kubitschek, Jutta Speidel, Dagmar Koller, Prinz Charles von Wales, Carl Gustav von Schweden und vielen mehr und ihre Gartenerfahrungen. Heute betreibt der Journalist ein Gartenblog. Neu sind die - sich auch oft widersprechenden - "Gartenertricks" allerdings nicht, deshalb eher nterhaltsame Lektüre für Gartenfreunde als Gartenratgeber.


  • Haiden, Christine / Petra Rainer Gartenmenschen - Sammler, Gestalter und Enthusiasten 158 S. m. zahlr. farb. Fototafeln Residenz 2005
    Der Blick in den Garten eines Menschen ist ein Blick in seine Seele - und diesen Blick in ihr privates Gartenleben (mit Anregungen für den eigenen Garten) gewähren 33 "Gartenmenschen", unter anderem der Fernsehmoderator und Biogärtner Karl Ploberger, die Schriftstellerin Barbara Frischmuth und die "Kräuterhexe" Miriam Wiegele, Franz Erbler, der Bäcker, der im Ruhestand seinen Sammelleidenschaften nachgehen kann (u. a. Taglilien), Ursula Haller, die maßgeblich den Hofgarten Seitenstetten entworfen hat und das dortige Gartenfestival mit ins Leben rief sowie Frau Vogl-Lukasser. Die Kapitelüberschriften zeigen das vielseitige Spektrum ihrer Gartenleidenschaft: Von Naturgärtnern und stillen Enthusiasten / Von Schaugärtnern und offenen Gartentoren / Von Jägern und Sammlern / Von Hausgärten und verborgenen Wünschen / Von Gestaltern und Themengärtnern. Die spannend geschriebenen Texte stammen von Christine Haiden, die Fotos von Petra Rainer. Letztere sind zwar hervorragende Porträtfotos, stellen aber meiner Meinung nach die Persönlichkeit nicht ausreichend "passend" dar (jedenfalls nicht die, die ich persönlich kenne). Sehr gute Listen mit Bezugsquellen, Gartenschauen, der Büchern der Porträtierten, Organsiationen für Gärtner ergänzen den schönen Bildband.
    Webseite der Fotografin


  • Hamann, Cordula Gärtnerinnen: Von der Leidenschaft mit Pflanzen zu gestalten 144 S. m. 150 Farbf. DVA 2008
    Diesmal hat die Autorin deutsche, österreichische und schweizerische Gartenliebhaberinnen besucht. Ob professionell oder als Hobby, allen Frauen ist der Garten ein zentraler Platz in ihrem Leben. Es stehen aber nicht wie im Buch von Frau Kohlrusch die berühmten Persönlichkeiten aus Literatur, Film usw. im Vordergrund. Außerdem steht hier teilweise mehr Platz für die Vorstellung zur Verfügung, denn es sind insgesamt hier "nur" 19 Gärtnerinnen. Marianne Foerster, Aglaia von Rumohr und Anja Maubach sind auch woanders vertreten (die Porträts ähneln sich sehr, wie kann es auch anders sein). Außerdem die - nicht immer privaten, oft aber erstmals veröffentlichten - Porträts u. a. von Frau Hella Brumme, der ehemaligen Leiterin des Rosariums Sangerhausen, der Landschaftsarchitektin Christine Orel, der Gräfin Matuschka (die in ihrem Garten jedes Jahr ein in Österreich bekanntes Gartenevent veranstaltet), von Elfriede Lungenschmied (Hostafan, vielen von der Aktion "Offener Garten" und aus dem Internet bekannt) zu finden. Die Spannweite reicht vom Reihenhausgarten, Berggarten mit Aussicht, Seegrundstück bis zu Gärten mit langer Tradition / Familiengeschichte, modern, künstlerisch (Barbara Jamin-Sassmannshausen) oder temporär (Insa Winkler). Frau Haman schildert, nach einem kurzen Einführungstext, ausführlich und spannend geschrieben die Lebensgeschichten, Gärten und Pflanzen (der Untertitel weist darauf hin, daß hier die Pflanzen eine wichtige Rolle spielen). Jede Beschreibung ist in Abschnitte unterteilt und teilweise mit Plänen der Gärten versehen. Notizzettelartig "angepinnt" sind zum Abschluß die Gedanken der Gartenbesitzer: "Was ist der Garten für mich"? Layoutmäßig und kalligraphisch interessant und ansprechend gestaltet. Die Fotos - verschiedener Fotografen- sind allerdings von sehr unterschiedlicher Qualität. Kein Register, aber Bibliografie und Adressen der öffentlich zugänglichen Gärten (ohne Termine). Webseite der Autorin


  • Heimberger-Preisler, Karin/ Wei Ling Khor Flower Ladies: Von der Pflanzen-Leidenschaft zur Geschäftsidee. 20 Frauen im Porträt 192 S. m. ca. 300 Farbfotos DVA 2018
    Einen ganzen Sommer lang sind die Autorin Karin Heimberger-Preisler und die Fotografin Wei Ling Khor gemeinsam durch Europa gereist, um inspirierende Frauen zu besuchen, die ihre Hobbys rund um das Thema Pflanzen zum Beruf gemacht haben. 20 Frauen, die alle von ihrer früheren Berufstätigkeit den Sprung in die Selbständigkeit wagten, öffneten Tür und Tor zu ihren Ateliers, Büros und Läden, erzählen von den Ursprüngen ihrer Geschäftsideen und natürlich von ihrer Liebe zu den Blumen. Sie hatten alle ein ganz besonderes Konzept z. B. als Velo-Blumenkurier in London, außergewöhnliche Floristin und Blumen-Künstlerin oder als Conceptstore- und Onlineshop-Besitzerin. Mit dem wunderschönen Layout der Grafikerin Sibylle Schug ein Bildband mit viele Inspirationen auch für alle, die Blumen lieben.


  • Howcroft, Heidi / Marianne Majerus Besprechung hier Englische Gartenikonen: Die Schöpferinnen des englischen Gartenstils und ihre Gärten


  • Hücking, Renate Besprechung hier: Unterwegs zu den Gärten der Welt
  • w. o. / Hielscher, Kej Oasen der Sehnsucht. Von Gärten im Verborgenen Piper 2004
    Renate Hücking ist promovierte Literaturwissenschaftlerin, arbeitete über zwanzig Jahre als Fernsehjournalistin, schrieb für Zeitungen und den Hörfunk, außerdem mehrere Sachbücher. Sehr unterhaltsam zu lesen sind diese Geschichten! Jeff Goundrill, der Vollzugsbeamte in Leyhill mit dem grünen Daumen, dessen "Zöglinge" in Chelsea Preise gewannen (der Vorfall wurde verfilmt: "Greenfingers") und die inzwischen erfolgreich ein Gartencenter betreiben, regten die Autoren zu diesem Buch an. Porträtiert werden acht Menschen, die aus verschiedensten Gründen solche Gärten "hinter Mauern" - ob freiwillig oder dazu verurteilt - kultiviert haben. Der politisch gefangene Nelson Mandela und seine Gärten in der jahrelangen Gefangenschaft als auch in der Freiheit später, Korbinian Aigner (Der "Apfelpfarrer") und seine Apfelzucht im KZ Dachau, Albert Speer, der Kriegsverbrecher, der sich als Landschaftsarchitekt die Zeit hinter den Mauern vertrieb sind die zeitlich jüngsten Beispiele für "Gärten hinter Mauern" oder "Oasen der Sehnsucht". Der Hortulus des Walahfrid Strabo, Mönch auf der Reichenau, ist das älteste Beispiel; er allerdings lebte freiwillig hinter Mauern - Klostermauern nämlich. Außerdem wird erzählt von William Beckford, dem exzentrischen Millonär - "Kalif von Fronthill Abbey", von der Sommerfrische des "göttlichen" Kaisers Kangxi, dem Rosengarten des Sultan Süleiman (der Prächtige). Gärtnern - unbewußt vielleicht, aber auch gewollt, als Akt des Widerstands und einer Überlebensstrategie. Für jedes Kapitel findet man ausführliche Literaturangaben zum Weiterlesen - denn plötzlich interessiert man sich für das Leben dieser Menschen, möchte mehr über sie erfahren.
  • w. o. Süchtig nach Grün. Gärtnerinnen aus Leidenschaft 272 S. Piper 200 9
    Renate Hücking und Kej Hielscher (selbst "süchtig nach Grün") erzählen diesmal über acht ungewöhnliche Frauen, deren Passion und Leidenschaft Pflanzen, Gärten und Parks gilt. Die Einleitung: "Die Gartenlust der Frauen" weist darauf hin, daß die beiden Autorinnen bewußt darauf verzichtet haben, "bekannte" englische Gärtnerinnen einzubeziehen, weil es darüber schon genügend Literatur gibt. Sie porträtieren in unterhaltsamer, ja spannender Erzählweise die auf Rosen versessene Kaiserin Joséphine, die Zarentochter Maria Pawlowna, die im Großherzogtum Weimar einen "Russengarten" anlegte ("Wir wollen das ganze Land zu einem Park machen"), Sophie von Herrenhausen, deren Gärten von Herrenhausen noch heute von ihr geprägt sind, die Renaissancefürstin Anna von Sachsen, die mit seltenen Blumen, Obst und Gemüse experimentierte, die beiden Chefgärtnerinnen, die den berühmten Garten von Vita Sackville-West in Sissinghurst über 20 Jahre lang pflegten, Niki de Saint Phalle, die sich mit dem Tarot-Skulpturengarten ihren Lebenstraum in Italien verwirklichte und die Schriftstellerin Elizabeth von Arnim, die selbst nur heimlich im Garten arbeiten durfte. Letztere schrieb: "Hätte Eva einen Spaten gehabt und etwas damit anfangen können, wäre die Geschichte mit Adam sicher anders ausgegangen" ... Phantastisch der Anhang mit Literaturverzeichnis (das verleitet zu vielen weiteren Lesestunden!), Anmerkungen und Bildhinweisen zu den einzelnen Kapiteln, Informationen zu den Gärten der Porträtierten, die öffentlich zugänglich sind und einem Personenregister, in dem alle erwähnten Namen auftauchen.
  • w. o. Besprechung hier: Blumenmalerinnen: Porträts besonderer Frauen und ihr Blick auf die Natur


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Aktualisiert am 01.06.2019