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  1. Amann, Marc/ Nico Baumgarten/ Lucie Billmann Solidarische Räume & kooperative Perspektiven: Praxis und Theorie in Lateinamerika und Europa 251 S. Ag Spak 2010


  2. Nager, Judith / Immo Fiebrig, Martin Schnyder Jedem sein Grün!: Urbane Permakultur: Selbstversorgung ohne Garten 168 S. Kneipp 2012
    Autor ließ sich 2010 bei Sepp Holzer zum Permakultur-Praktiker ausbilden. Kein eigener Garten, sondern nur ein kleiner Balkon? Nicht einmal der, sondern nur ein Fensterbrett oder eine Hauswand? Oder gar nichts davon? Kein Problem, denn mit diesem neuen Gartenratgeber muss niemand mehr auf selbstgepflanztes Obst und Gemüse, auf Pilze oder Kräuter verzichten. Permakultur, wie sie Sepp Holzer schon seit langem propagiert, funktioniert auch in der Stadt. Das Buch zeigt eindrucksvoll, wie Menschen weltweit mit einfachen Mitteln und auf erfinderische Weise neue Lebensperspektiven entdecken und wie Stadtbewohner das eigene Urban-Gardening-Vorhaben umsetzen können. Aus dem Inhalt: Beispiele großer und kleiner Urban-Gardening-Projekte; Geschichte und Prinzipien der Permakultur; Anleitungen und Illustrationen zur Umsetzung: Was eignet sich für meine Wohnung?; Praktische Tipps und Rezepte


  3. Anger, Judith/ Immo Fiebrig / Martin Schnyder Jedem sein Grün!: Urbane Permakultur: Selbstversorgung ohne Garten 168 S. Kneipp 2012
    Permakultur, wie sie Sepp Holzer schon seit langem propagiert, funktioniert auch in der Stadt. Das Buch zeigt eindrucksvoll, wie Menschen weltweit mit einfachen Mitteln und auf erfinderische Weise neue Lebensperspektiven entdecken und wie Stadtbewohner das eigene Urban-Gardening-Vorhaben umsetzen können. Aus dem Inhalt: Beispiele großer und kleiner Urban-Gardening-Projekte; Geschichte und Prinzipien der Permakultur; Anleitungen und Illustrationen zur Umsetzung: Was eignet sich für meine Wohnung?; Praktische Tipps und Rezepte


  4. Babbs, Helen My Garden, the City and Me – Rooftop Adventures in the Wilds of London 140 S. Timber Press 2011


  5. Bartels, Olaf, Harald Bodenschatz , Hilke Branding-Rettig Dorfanger Boberg' - Ein urbanes Quartier am Stadtrand 168 Seiten: Dölling & Galitz 2001
    Hier wurde eine Siedlung verwirklicht, die dem Traum vom eigenen Haus mit nachbarlichem Gemeinschaftsleben gerecht wird, ohne lebensnotwendige Ressourcen zu vergeuden. Die Texte der am Projekt Beteiligten werden illustriert durch eine Vielzahl von Abbildungen, die die Siedlung und das Leben in ihr dokumentieren.


  6. Carpenter, Novella / Veronika Dünninger Meine kleine Cityfarm: Landlust zwischen Beton und Asphalt 380 S. Bastei Lübbe 2010
    Roman


  7. Dale, Rose Urban Gardens: Easy Gardening and Stylish Decoration for Outdoor Spaces 160 S. Carlton 2001


  8. Dissmann, Christine Die Gestaltung der Leere: Zum Umgang mit einer neuen städtischen Wirklichkeit 244 S. Transcript 2010
    Städtische Leerräume sind zu einer Realität geworden, die sich längst nicht mehr auf Krisenregionen beschränkt: Es dominiert die Wahrnehmung urbaner Brachen als Missstand.


  9. DVD Good Food, Bad Food - Anleitung für eine bessere Landwirtschaft von Coline Serreau
    Was haben französische Mikrobiologen, die Millionen Wanderarbeiter Brasiliens, Vandana Shinas experimentelle Bauernhöfe in Indien und die Landwirte der weltgrößten Bioplantage in der Ukraine gemeinsam? Alle verfolgen sie ein gemeinsames Ziel: die Verbesserung der Bodenqualität und die Wiederherstellung der Saatenvielfalt - zum Schutz der Umwelt und für gesündere Lebensmittel. Die französische Regisseurin Coline Serreau, zeigt in ihrem neuen Dokumentarfilm Menschen, die dagegen kämpfen, dass unsere Böden durch chemische Dünger und Pestizide vergiftet werden. Und die sich dagegen wehren, dass nur wenige skrupellose Konzerne weltweit das Saatgutangebot kontrollieren und die Bauern erpressen. In "Good Food Bad Food - Anleitung für eine bessere Landwirtschaft" begegnen wir faszinierenden Persönlichkeiten, die vielfältige Lösungen für die intelligentere Nutzung unserer begrenzten Ressourcen gefunden haben.


  10. Gaebe, Wolf Urbane Räume 352 S. Utb 2004
    Der Autor erläutert Siedlungs-, Wirtschafts-, Bevölkerungs- und Sozialstrukturen sowie innerregionale Verflechtungen in städtischen Räumen und deren Veränderungen. Er beschreibt Einflussfaktoren auf die Entwicklung städtischer Räume und stellt Steuerungsinstrumente vor. Aussagen zu allgemeinen Entwicklungstendenzen werden durch Regionalspezifische Aussagen zu Städten in Europa, Nordamerika, Lateinamerika, im Orient, in Afrika, Asien und Australien relativiert und ergänzt.


  11. Gresch, Sabine, Martin Beutler , Sabine Tschäppeler Brachland. Urbane Freiflächen neu entdecken 128 Seiten Haupt 2007
    Eine unberührte Wildnis hinter Brettern, grasbewachsene Erdhügel, Steinhaufen und große Pfützen. Brachland existiert auch im urbanen Raum. Vielleicht handelt es sich um ein stillgelegtes Betriebsgelände oder um (noch) nicht genutztes Bauland. Naturnahe Brachflächen bieten für die Bevölkerung viele Möglichkeiten, die es zu entdecken gilt: Raum für ausgelassene Kinderspiele mit Wasser, Sand und Steinen, Orte der Begegnung für die Stadtteilbewohner/innen. Das Buch vermittelt fachliche Grundlagen, erzählt Geschichten von Zwischennutzungsprojekten und gibt Tipps für jene, die eine Brachfläche in einen wirklichen Freiraum verwandeln wollen.


  12. Holzer, Sepp mehrere Bücher


  13. Huhn, Patrick Mit Spaten, Pflanzen und Visionen - Guerilla Gardening als Nutzung von Brachflächen 130 S. Der Andere Verlag 2011


  14. Ingersol, Richard Kleine urbane Naturen - Christophe Girot Arcadia Bd.2, 71 Seiten m. zahlr. Farbabb. GVA-Vertriebsgemeinschaft 2004
    Das Buch stellt fünf Beispiele von Gärten und Parks rund um Paris vor, die von Christophe Girot gestaltet wurden. u. a. der leere Rasenplatz in Pierrelaye, die Serpentine in Alfortville oder der Hügel mit der gigantischen Zeder im Schulhof von Rueil in Malmaison.


  15. Jahnke, Julia Guerilla Gardening anhand von Beispielen in New York, London und Berlin 114 S. Der Andere Verlag 2010


  16. Jeffery,Josie Mit Samenbomben die Welt verändern: Für Guerilla-Gärtner und alle, die es werden wollen 128 S. m. zahlr. Abb. Ulmer 2012
    Hier gibt es jetzt eine Anleitung für eine Methode des Guerilla-Gardening, die man auch tagsüber anwenden kann. An geeigneter, durch die Reichweite auch an sonst unzugänglichen Stellen aus dem Auto, Bus, Bahn oder auch beim Spazierengehen aus der Hosentasche unauffällig "abgeworfen", bewirken sie ein kleines Wunder und verschönern die Umwelt. Samenbomben sind kleine Kugeln aus Erde und Samen, die man selbst herstellen kann. Nachdem die Autorin sich vorgestellt hat, geht es auch gleich los mit der Vorstellung der verschiedenen (13!) Methoden zur Herstellung der "Seedbombs". Sie können aus Luftballons oder Papiertüten bestehen, es gibt Tomaten-, Stiefel- und Reifenprofil- und Eierbomben sowie, ganz komfortabel, samengefüllte Accessoires. Dabei werden auch Zusammenstellungen für verschiedene Zwecke gezeigt: Samenbomben für Hummeln, für Schmetterlinge, Vögel, sämtliche Sinne, heilsame und farbenfrohe. Wichtig sind die Hinweise auf das, was zu unterlassen ist (u. a. Agression und Zerstörungswut als Motiv, in Naturschutzgebieten haben Samenbomben nichts zu suchen!) und auf das, worauf man achten sollte. Dazu gehört die Kenntnis der Boden- und Standortansprüche der jeweiligen Pflanzen, denn es geht ja nicht nur um die "Aktion" des Samenabwerfens, sondern die Pflanzen sollen ja auch gedeihen, blühen. Es folgen 40 Pflanzenporträts (z. B. essbare Pflanzen wie die dicke Bohne, Indianernessel, Oregano, Zitronenmelisse, zierende wie Fingerhut und Klatschmohn) mit kurzem Steckbrief und ausführlicher Beschreibung sowie der Angabe des richtigen Saat-Zeitpunktes und -Standortes. Ein kurzer Rückblick auf die Entstehung und Entwicklung Guerilla-Bewegung fehlt ebensowenig wie Informationen zum Pflanzenwachstum in Abhängigkeit von Boden und Licht sowie Tipps und Trick zur Samengewinnung. Das Layout ist passend zum Thema im Recycling-Stil; collagenartig sind Fotos, Zeichnungen, Steckbriefe, Rezepte, Zitate und Texte (in verschiedenen Schriftarten) zusammengesetzt. Leider erschwert die Bindung des Paperbacks das Blättern und manchmal muß man den Text in den Collagen suchen - wohl gewollter "Wildwuchs". Im Anhang erklärt ein Glossar die wichtigsten Begriffe. Der Verlag hat eine Website zum Buch eingerichtet, wo u. a. eine Mit-Mach-Karte zu finden ist. Außerdem gibt es eine Facebook-Seite mit weiteren Tipps und über die man Gleichgesinnte finden kann - hier klicken. Das Buch verleitet zum Mitmachen und ist für alle, ob Gartenbesitzer oder auch nicht, die aktiv werden möchten, mal etwas Neues ausprobieren möchten, ein "Must-have-Book", denn ja, es stimmt: Samenbomben können unsere Welt - friedlich! - verändern. Webseite der Autorin


  17. Johnson, Lorraine City Farmer: Adventures in Urban Food Growing 256 S. Greystone 2011


  18. Lohrberg, Frank Stadtnahe Landwirtschaft in der Stadt- und Freiraumplanung. Ideengeschichte, Kategorisierung von Konzepten und Hinweise für die zukünftige Planung. Dissertation Stuttgart 2001 - 171 S. Books on Demand 2002


  19. Madlener, Nadja Grüne Lernorte: Gemeinschaftsgärten in Berlin 276 S. Ergon 2009
    Eine qualitative Untersuchung zu Potenzialen und Risiken bürgerschaftlichen Engagements im Grünflächenbereich vor dem Hintergrund des Wandels von Staat und Planung Dissertation an der Humboldt-Universität zu Berlin, Geographisches Institut, 2006


  20. Meyer-Renschhausen, Elisabeth Unter dem Müll der Acker. Community Gardens in New York City 176 S.Helmer 2004
    In New York City gibt es um die 800 so genannte "Community Gardens", die von Nachbarschaftsinitiativen gemeinsam bewirtschaftet werden, über die die Autorin verblüffend plastisch berichtet.
    Von den Anfängen der Gärten über die Motivation der mitarbeitenden Menschen bis zu den Schwierigkeiten mit den Behörden wird die "Geschichte" dieser grünen, oft unscheinbaren Oasen und ihre heutige Situation sowie die Personen dahinter sehr ausführlich geschildert. Sehr interessant ist auch die Darstellung des politischen Hintergrundes und der oft radikalen Vorgehensweise der Behörden gegen die Gärten. "Etwas andere", aber interessante Gartenerfahrungen!
  21. w. o. / Renate Müller / Petra Becker Die Gärten der Frauen 336 S. Centaurus 2002
    Lange hatten wir uns daran gewöhnt, Gärten als bloße Dekoration etablierten städtischen Wohlstands zu sehen. Heute hingegen entdecken wir die Notwendigkeit von Gärten. Weltweit verteidigen Kleinbauern und städtische Gärtnerinnen ihr Land, die so ein Fokus für neue soziale Bewegungen aus unterschiedlichen Richtungen werden. Diskutiert werden im Buch, das Beiträge der internationalen Tagung "Perspektiven der Kleinstlandwirtschaft in Stadt und Land - zur sozialen und ökologischen Notwendigkeit von Gärten als einer weiblichen Ökonomie' " (Juli 2000, HU Berlin) enthält, Formen der Kleinstlandwirtschaft, ihre soziale, ökonomische und ökologische Notwendigkeit.
  22. w. o. Besprechung hier: Wiederkehr der Gärten: Kleinlandwirtschaft im Zeitalter der Globalisierung


  23. Migge, Leberecht mehrere Bücher hier


  24. Müller, Christa Urban Gardening: Über die Rückkehr der Gärten in die Stadt 349 S. oekom 2011
  25. Die globale Ressourcenkrise und die Skandale der industriellen Nahrungsmittelproduktion haben zu einer neuen Lust am Gärtnern geführt, bei der sich die Menschen die Stadt in einer Art Rückkehr zur Natur zurückerobern. Gerade junge, der Natur angeblich völlig entfremdete Großstädter möchten sich vermehrt mit eigenen, gesunden Lebensmittel versorgen, statt sie im Supermarkt zu kaufen. Sie setzen damit ein Zeichen gegen die industrielle, globalisierte Nahrungsmittelproduktion, gegen den Konsum in einer Warenwelt, in der bereits alles komplett vorgefertigt präsentiert wird. Sie hinterfragen die Trennung von Stadt und Land und wollen mit eigener Hände Arbeit dazu beitragen, un(ge)rechte Strukturen aufzubrechen. Längst geht die Bewegung über das Ziel der ersten New Yorker Community Gardens in den 1970 er Jahren hinaus. Eine weltweite Bewegung ist daraus entstanden, die auch in Deutschland an vielen Orten "aufblüht", in Sozialräumen neuen Typs wie Gemeinschaftsgärten, Kiezgärten, Mietergärten, Frauengärten und "Interkulturellen Gärten" für Flüchtlinge und Migranten. Urbane Gärten haben positive Nebeneffekte: sie wirken klimatisch ausgleichend und sparen Energie und Treibhausgase ein. Die "nomadischen" (weil in transportablen Gefäßen gepflanzten) Berliner "Prinzessinnengärten" teilten sich gemeinsam mit den "Münchener Krautgärten" den Utopia Award 2010 für "Nachhaltigste Organisation"! Aber auch Projekten wie "Essbare Stadt Kassel" oder die Initiativen wie "Mundraub", eine Plattform für Obstallmende, die in Vergessenheit geratene Früchte der Kulturlandschaft im öffentlichen Raum als Teil unserer Kulturlandschaft und der Biodiversität dauerhaft erhalten möchte, gehören zum neuen Trend. Beim "alternativen Gärtnern", dem in England entstandenen "Guerilla Gardening" finden die "neuen Gärtner" Gefallen daran, Verkehrsinseln oder Baumscheiben - inzwischen nicht mehr nur nächtlich - z. B. mit sogenannten "Saatbomben" zu begrünen. In diesem Buch nun wird von diesen und anderen Aktivisten berichtet. Landschaftsarchitekten, Agrarwissenschaftler, Trendforscher, Kulturwissenschaftlicher, Historiker, Stadtplaner und andere Gartenaktivisten beleuchten jeweils aus ihrer Perspektive die Hintergründe, Ziele und Visionen der neuen Bewegung. Silke Borgstedt berichtet z. B. vom "Paradies vor der Haustür: Die Ursprünge einer Sehnsucht aus der Perspektive soziokultureller Trendforschung". Frieder Thomas geht der Frage nach: "Urbane Gärten und bäuerliche Landwirtschaft: Welche Städter braucht das Land?" und sieht eine Chance der Aktivitäten im Bereich urbane Landwirtschaft darin, einen Beitrag zu leisten für eine Veränderung der Kultur der Wertschätzung von Landwirtschaft und Ernährung. Andrea Baier berichtet über die Nachbarschaftsgärten in Leipzig und Heidrun Hubenthal zeigt die Aktualität von Leberecht Migges Konzept nachhaltiger urbaner Landwirtschaft. Andreas Weber schreibt in seinem Beitrag "Der Garten als Lebenshaltung oder warum Natur in der Stadt wichtig ist": ..." um uns selbst zu verstehen, müssen wir die Pflanzen verstehen: Ein Teil unseres Inneren ist immer schon Pflanze. Indem wir das Grün bauen und pflegen, treten wir in ein Zwiegespräch mit uns selbst". Andrea Heistinger zeigt, warum urbane Gärten wichtig sind für Ernährungssouveränität, Eigenmacht und Sortenvielfalt. Der Slogan "Wer die Saat hat, hat das Sagen" wirft ein Schlaglicht auf die Interessen der Agrarkonzerne, die sich den Zugang zu den pflanzengenetischen Ressourcen sichern und damit die Nahrungsmittelkette von Anfang bis Ende zu kontrollieren versuchen. Elisabeth Meyer-Renschhausen wirft einen Blick auf die Geschichte des Community Gardening in Berlin. Cordula Kropp blickt in die Geschi sondern viel mehr als nur eine Modeerscheinung einiger LOHAS (Abkürzung für "Lifestyle of Health and Sustainability", ein Lebensstil, der sich an Gesundheit und Nachhaltigkeit orientiert). Er ist nicht nur für Experten interessant, sondern auch für alle, die sich allgemein für die Stadtentwicklung interessieren und selbst mir als "normale Hobbygärtnerin" hat dieser Überblick, der auch einige gartenpraktische Ratschläge enthält, viele neue interessante Erkenntnisse vermittelt. Er macht hoffentlich auch einigen Lesern Lust, irgendwo mitzumachen (die nötigen Adressen findet man ebenfalls im Anhang) oder den einen oder anderen Garten zu besuchen (besonders viele gibt es in Berlin - Fotos vom Prinzessinengarten, den ich 2010 im Winterquartier besuchte). Webseite zum Buch / Webseite der Autorin
  26. w. o. Wurzeln schlagen in der Fremde: Die internationalen Gärten und ihre Bedeutung für Integrationsprozesse 160 S. oekom 2002
    Die Autorin beschreibt in ihrem Buch ein innovatives Integrationskonzept in Deutschland, das Menschen aus verschiedenen Kulturen durch Gartenbau, handwerkliche und umweltbildende Aktivitäten verbindet. Damit Integration nicht nur eine Leerformel bleibt, haben Flüchtlinge bereits 1996 die 'Internationalen Gärten Göttingen' initiiert. Sie wollten ihr Leben auch im Exil wieder sebst in die Hand nehmen. Heute prägen mehr als 300 Menschen aus 20 Ländern die soziale Praxis der 'Internationalen Gärten'. Der Boden ist die gemeinsame Ausgangsbasis, auf dem sie lebensnotwendige Güter wie Gemüse und Obst, aber auch Freundschaften und Gemeinsamkeit säen. Die Soziologin Christa Müller präsentiert die Erfolgsstory dieses innovativen Integrationsprojekts. Ihr Buch bietet neben fundierten Hintergrundinformationen die wissenschaftliche Auswertung der Projektpraxis und einen großen Serviceteil, der als Arbeitshilfe zum Nachahmen konzipiert ist und zeigt, dass Integration dann aussichtsreich verläuft, wenn die EinwanderInnen selbst die Alltagskultur im Aufnahmeland mit gestalten. Und ihnen darüber eine neue Verwurzelung des eigenen Lebens gelingt.


  27. Nilok, Paul Vertical Farming: Urbane Landwirtschaft in Hochhäusern Paul Nilok 108 S. FastBook Publishing 2012


  28. Peter, Sabine Schritte auf dem Weg zum Miteinander in der multikulturellen Gesellschaft: Interkulturelle Gärten. Eine psychologisch-dialogphilosophische Perspektive 112 S. ibidem-Verlag 2005
  29. w. o. Wurzeln schlagen in der Fremde: Die internationalen Gärten und ihre Bedeutung für Integrationsprozesse 160 S. oekom verlag 2002
    Damit Integration nicht nur eine Leerformel bleibt, haben Flüchtlinge bereits 1996 die 'Internationalen Gärten Göttingen' initiiert. Sie wollten ihr Leben auch im Exil wieder sebst in die Hand nehmen. Heute prägen mehr als 300 Menschen aus 20 Ländern die soziale Praxis der 'Internationalen Gärten'. Der Boden ist die gemeinsame Ausgangsbasis, auf dem sie lebensnotwendige Güter wie Gemüse und Obst, aber auch Freundschaften und Gemeinsamkeit säen.


  30. Rasper, Martin Vom Gärtnern in der Stadt: Die neue Landlust zwischen Beton und Asphalt 206 S. Oekom 2012
    Das soll ein Garten sein? "Warum es plötzlich so viele neuartige Gärten gibt und warum wir die auch brauchen" zeigt dieses Buch zum neuen In-Thema Urban Gardening mit vielen Beispielen, ob interkulturelle Gärten, Nachbarschafts-, Kiez-, Tafelgärten oder Hartz-IV-Gärten, ob in Hamburg, Berlin oder München. Es zeigt auch, daß es bei der neuen Gartenbewegung nicht nur um politischen Anspruch geht (auch wenn "Gärtnern in einer vernetzten Welt immer politisches Handeln bedeutet"), sondern vor allem um Phantasie und Kreativität. Der Autor Martin Rasper studierte Geologie, Philosophie und Journalismus in München und Berlin, ehemaliger Redakteur bei "natur+kosmos" und schreibt u.a. für die Süddeutsche Zeitung, die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Merian und die Kulturzeitschrift "du") In einer Mischung aus Reportage, Essay und Ratgeber schildert und hinterfragt er Projekte der neuen Gartenbwegung, die seiner Meinung nach mehr ais nur ein neuer Trend und die "Wachstum jenseits der Börse bringt – nämlich in den Gärten". Die Kinderbauernhhöfe Mauerplatz und Görlitzer Park existieren bereits seit Anfang der Achtziger, "als Honecker noch in Wandlitz Westfernsehen schaute und viele heutige Urban-Gardening-Aktivisten gar nicht geboren waren". Er stellt fest, daß der UmweltKulturPark am Rand des zu Dortmund gehörenden Dorfes Barop Deutschlands ältestes Permakulturprojekt ist; bei der Planung in den neunziger Jahren war Bill Mollison persönlich beteiligt. Das Motto der Aktion WuppApfel lautet: "Täglich ein in Wuppertal gewachsener Apfel für alle Wuppertalerinnen und Wuppertaler". Ntaürlich fehlt auch, wie in allen Büchern zum Thema, der Prinzessinnengarten in Berlin nicht. Informative Kästen bringen viele praktischen Tipps, etwa zum Thema "Kompost" oder "Saatgut gewinnen" oder "Umgraben oder nicht", "Bienen halten" oder "Kartoffeln im Kübel". Ein Ausblick bietet "Ideen für die grüne Stadt" und "10 Thesen zur Zukunft der Stadt und des Gärtners". Ein kommentiertes (!) Literaturverzeichnis und Links zu den wichtigsten Gartenprojekten in Deutschland. alphabetisch nach Städten geordnet, ergänzen dss sehr informative, lesenswerte mit zahlreichen Illustrationen und Fotos geschmückte Buch.


  31. Reimers, Brita (Hrsg.) Besprechung hier: Gärten und Politik: Vom Kultivieren der Erde


  32. Reynolds, Richard / Max Annas Guerilla Gardening: Ein botanisches Manifest 269 S. Orange Pressi 2009
    Richard Reynolds ist Gärtner aus Leidenschaft und hat sich an die Spitze der Guerilla-Bewegung gesetzt. In seinem Buch beschreibt er die Geschichte des "Gärtnerns ohne Grenzen" mit aktuellen Beispielen und "kampftaktischen" Ratschlägen.


  33. Rosol, Marit Gemeinschaftsgärten in Berlin: Eine qualitative Untersuchung zu Potenzialen und Risiken bürgerschaftlichen Engagements im Grünflächenbereich vor dem Hintergrund des Wandels von Staat und Planung 406 S. Mensch & Buch 2006


  34. Struck, Gesinde Seedballs - Blüten für den Großstadtdschungel 32 S. m. Abb. J. Kamphausen 2012
    In Deutschland und anderen Ländern werden Seedballs inzwischen im Rahmen des “Guerilla Gardening” vielfältig genutzt. Die Autorin gründete mit ihrer Mutter Ulrike, einer gelernten Töpferin, die “Seedball-Manufaktur”. In enger Kooperation mit einer Werkstatt für behinderte Menschen im benachbarten Lemgo haben seitdem unzählige Blüten aus ihren Seedballkreationen, die in einem Beutel jeweils 3 Bällchen mit Samen verschiedener Pflanzen enthalten, Farbe und Abwechslung ins städtische Einerlei gebracht. In diesem kleinen Heft gibt sie eine kurze, aber ausreichende, verständliche erste Anleitung zur eigenen Herstellung von Seedballs und gibt Tipps zu ihrer Verwendung. Für wilde GärtnerInnen und solche, die es werden wollen! Webseite der Autorin


  35. Taborsky, Ursula Naturzugang als Teil des Guten Lebens: Die Bedeutung interkultureller Gärten in der Gegenwart 156 S. Lang, Peter Frankfurt 2008
    Interkulturelle Gärten ermöglichen mehr als die Ernte von frischem Gemüse. Sie sind Orte des aktiven Naturzugangs, der interkulturellen Begegnung und Integration. Die Autorin bezieht sich sowohl auf Literatur unterschiedlicher Disziplinen als auch auf Stimmen unterschiedlicher Herkunft. Der Schwerpunkt liegt dabei in der Bedeutung verschiedener (interkultureller) Naturzugänge und Nutzungsformen von (tätigem) Wissen und Land für das Gute Leben. Berücksichtigung finden Amartya Sens Fähigkeitenansatz, verschiedene Beziehungen von Arbeit und Leben, Gemeinschaftsnutzungen (Allmenden) sowie Ergebnisse der Migrationsforschung. Heruntergebrochen auf den Bereich von Eigenmacht, Eigensinn und Partizipation bilden diese Ansätze Argumente für die Existenz und Unterstützung interkultureller Gemeinschaftsgärten.


  36. Tschäppeler, Sabine / Sabine Gresch / Martin Beutler Brachland: Urbane Freiflächen neu entdecken 127 S. Haupt Verlag 2007
    Eine unberührte Wildnis hinter Brettern, grasbewachsene Erdhügel, Steinhaufen und große Pfützen. Brachland existiert auch im urbanen Raum. Vielleicht handelt es sich um ein stillgelegtes Betriebsgelände oder um (noch) nicht genutztes Bauland. Naturnahe Brachflächen bieten für die Bevölkerung viele Möglichkeiten, die es zu entdecken gilt: Raum für ausgelassene Kinderspiele mit Wasser, Sand und Steinen, Orte der Begegnung für die Stadtteilbewohner/innen.«brachland» zeigt auf, wie aktive Stadtbewohner/innen und Initiativen Freiflächen nutzbar machen können und was dabei zu beachten ist. Das Buch vermittelt fachliche Grundlagen, erzählt Geschichten von Zwischennutzungsprojekten und gibt Tipps für jene, die eine Brachfläche in einen wirklichen Freiraum verwandeln wollen.


  37. Voß, Elisabeth Wegweiser Solidarische Ökonomie: Anders Wirtschaften ist möglich! hrsg. vom NETZ für Selbstverwaltung und Selbstorganisation e. V. 90 S. Ag Spak 2010
    "Solidarische Ökonomie" - was ist das überhaupt? Ein wirtschaftswissenschaftliches Fachgebiet? Ein praktisches Versuchsfeld? - Die vielfältigen theoretischen Konzepte, praktischen Betriebe und Projekte Solidarischer Ökonomien werden in diesem Buch vorgestellt: Kommunen, Haus- und Gartenprojekte, Projekte in den Bereichen Soziales, Kunst, Kultur, Bildung und Medien, Frauenprojekte, Tauschringe, Umsonstläden und Open-Source-Projekte, Finanzierungsstrukturen, Netzwerke und Verbände. Ergänzt wird dieser Überblick durch Beispiele von Projekten aus anderen Ländern und internationalen solidarischen Wirtschaftsbeziehungen.


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Aktualisiert am 12.04.2012

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