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Fällt auf die Fronleichnamsprozessionen Regen, so regnet es vierzehn Tag allerwegen (Bauernregel)

Fronleichnam (in einigen Bundesländern gesetzlicher Feiertag) wird am zweiten Donnerstag nach Pfingsten gefeiert und fällt frühestens auf den 21. Mai, spätestens auf den 24. Juni. In der Liturgie heißt das Fest "Hochfest des Leibes und Blutes Christi", regional wird es auch Blutstag oder Hergottsfest genannt. In das Englische und in andere Sprachen ist die lateinische Bezeichnung des Hochfestes Corpus Christi (lateinisch wörtlich: Leib Christi) eingegangen. Eine Hafenstadt in Texas ist nach der Corpus Christi Bay benannt, die 1519 von dem Spanier Alonso Álvarez de Pineda am Fronleichnamstag entdeckt und die zu Ehren dieses Fests benannt wurde. Ihr wurde eine Rose gewidmet: 'Corpus Christi'.
Das Fest geht übrigens auf Juliana von Lüttich zurück - mehr hier.

Einen ganz wesentlichen Bestandteil des Fronleichnam-Festes bildet traditionell die Prozession. In manchen - meist ländlichen Gegenden - bewegt sich heute noch der Zug betend und singend durch mit Blumen (Blumenteppichen) oder Birkenbäumchen geschmückte Straßen, wo die angrenzenden Häuser ebenfalls mit grünen Girlanden oder Blumensträußen geschmückt sind. Auch die vier nach der Himmelsrichtung ausgerichteten "Stationen" der Prozession werden über und über mit Blumen geschmückt. Schon Anfang der Woche helfen Frauen und Kinder aus der Gemeinde, die Blumen die von vielen fleißigen Pflückern in Wald, Feld und Garten gesucht worden sind, zu sortieren und für das Legen vorzubereiten. Verwendet werden z. B. Margueriten, Lupinen, Ginster, Raps, Pfingstrosen, Tannenreisig, Kornblumen, Rosen und andere Blumen. Und in der Nacht zum Fronleichnamsfest und ganz früh am Morgen sind die "Heinzelmännchen" dann schwer beschäftigt, den auf dem Papier gemachten Entwurf zu einem schönen Blumenteppich auf der Straße umzuarbeiten.

In manchen Gegenden werden bei der Prozession kleine Kränze aus Birkenlaub, Wiesenblumen, Kräutern und Gräsern, sogenannte "Fronleichnamskranzl", mitgetragen. Dahinter stehen Denkmodelle wie "Christus als Gärtner" oder das Anliegen des Franz von Assisi, daß Blumen Gott loben sollen

Im Süden nannte man früher den Fronleichnamstag auch "Hoffarts-" oder "Prangertag". Die Mädchen bekamen neue weiße Kleider zum „Prangen" bei der Prozession. Sie schmückten sich mit Kränzen aus segenbringenden Kräutern. Nach der Prozession wurden "Jungfernnudeln" und "Jungfernschmarrn" (Schmalzgebackenes) serviert. Die Birkenzweige, die am Prozessionsweg aufgestellt werden, nennt man dann auch "Prangerstauden". Man reißt sie nach der Prozession ab und steckt sie in die Wohnräume, in den Stall und in die Scheune. Das "Prangergras", das man auf den Prozessionsweg streut, hat man früher dem Vieh unter das Futter gemischt.

Bis 1972 gab es die Fronleichnamsprozession auf dem Chiemsee. Von der Fraueninsel aus fuhren die Ruderboote, die sogenannten "Klosterrenner", wie wandelnde Blumengärten unter Glockengeläut, Böllerschüssen, Singen und Musizieren durch das Wasser. Während der Prozession streuten die Kinder Blumen auf den See. Diese Seeprozession wurde eingestellt, da die Boote ihre ursprüngliche Funktion als Lastschiffe verloren hatten; moderne große motorbetriebene Fähren haben deren Aufgaben übernommen. (Quelle und Video der letzten Prozesson)

Linktipps:


Blumenteppich auf den Brauchtumsseiten

Blumenteppich- eine alte Tradition

Fronleichnam in Hüfingen

Blumenfest in Spello / Italien am Fronleichnamstag

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