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Winteraustreibung, Winteraustreiben am Lätare

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Das Winteraustreiben genau zur Hälfte der Fastenzeit, am Lätare, dem dritten Sonntag vor Ostern, der auch Brotsonntag, Mittfasten, Mittfastensonntag oder Rosensonntag (mehr hier) genannt wird, zeigt sich in unterschiedlichen Bräuchen.
Der Brauch, mit viel Lärm und Getöse, die "bösen" Geister des Winters zu "vertreiben" (zu verbrennen) hat seine Anfänge schon in vorchristlicher Zeit. Die Geister werden dabei durch Strohpuppen dargestellt. Kinder ziehen z. B. durch das Dorf, mit sogenannten "Sommertagsstäben" und singen: "Sunmerdach, Stab aus, Blas em Winder die Aache aus! Mit Veilche, Rose, Blumme, will der Sommer kumme"! Anschließend wird eine Strohpuppe verbrannt.

In der Pfalz erhalten Besucher einer Winterverbrennung so genannte "Sommertagsstöcke" oder "RiRaRo-Stöcke" die mit bunten Kreppbändern verziert sind und an deren Ende eine Laugenbrezel (oder ein Apfel) befestigt ist. Diese Stöcke werden ebenfalls ins Feuer geworfen. Mancherorts wird die Winterverbrennung mit einem Umzug verbunden, wobei der älteste Teilnehmerin als Strohpuppe (= Winter) und der jüngste Teilnehmer als Efeupuppe (= Sommer) laufen. Die Zugteilnehmer tragen 'Sommertagsstöcke' aus Haselnussstöcken, die am oberen Ende mit Buchszweigen und aus Papier gedrehten (Rosen)Blüten verziert sind und in der Art eines Wanderstockes mitgeführt werden. Die Zuschauer tragen ihre Stöcke am unteren Ende; sie sind mit Bändern verziert und haben am Ende eine Hefebrezel und einen Apfel. Nach Beendigung des Umzuges gibt es einen kleinen Kampf zwischen Sommer und Winter, den der Winter natürlich verliert.

Um den Sommer herbeizurufen findet der "Eisenacher Sommergewinn", ein Festumzug mit als Osterhasen, Frühlingsvögel, Maikäfer, Fröschlein und Schmetterlinge verkleideteten Kindern traditionell immer am Samstag vor Lätare statt. Auf dem Wintergefährt stand der riesige Winter mit weißem Haupt und ellenlangen, herausragenden Beinen. Ihn überstrahlt Frau Sonne, von blumengeschmückten Kindern umringt. Voran ritt als Wahrzeichen des Festes der Kickelhahn und die Kinder singen mit geschmückten Frühlingsstäben in den Händen:

"Nun han den Tod wir ausgetrieben
und bringen den lieben Sommer wieder,
hätten wir den Tod nicht ausgetrieben,
so wär er dies Jahr wohl hinne blieben".

In Heidelberg ziehen Hunderte von Kindern im Sommertagszug, den Sommertagsstecken (eine veilchengeschmückte Haselgerte mit Eiern, Äpfeln und Brezeln daran) in der Hand. (Quelle: Quelle).

Die Schulkinder aus dem Thüringer Mühlhausen feierten an diesem Tag ein Brunnenfest. Mit geringelten, blumengeschmückten Sommerstäben, die Mädchen mit Kränzen auf dem Kopf, wanderten sie zum Popperöder Brunnen, versenkten Stecken und Kränze auf dem Grund der blauen Quelle, so daß der Wasserspiegel wie ein Blumenbeet leuchtete, und der Frühling aus der Tiefe heraufsah. (Quelle: Vom Volks-Brauch im Frühling).

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