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Fachbuch für Gärtner(innen) Der Gehölzfachmann, Versuchsleiter für den Bereich Baumschule an der Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau der LWK Niedersachsen, gibt hier in komprimierter Form Anleitungen zum Schnitt: frei Hand oder mithilfe von Schablonen und Ratschläge, welche Gehölzarten sich eigenen und welche unterschiedlichen Ansprüche sie stellen. Ein Arbeitskalender für die wichtigsten Aufgaben im Jahreslauf und einige informative Spezialthemen ergänzen das als Einsteigerbuch zum Thema Formgehölze geeignete Buch. (früher unter dem Titel: Dumont's Großes Gartenhandbuch Pflanzenschnitt & Formgebung bei DuMont) Für einen schönen Wuchs und gute Erträge ist der richtige Schnitt unerlässlich. Aber was ist "richtig"? RHS-Fachautoren beschreiben alle Aspekte dieser wichtigen Gartentechnik bis ins Detail und zeigen Profitechniken. Über 1500 anschauliche, perfekte Farbfotografien, Illustrationen und genaue Bild-Anleitungen zur idealen Formgebung und dem richtigen Schnittansatz machen diesen Ratgeber zu einem Standardwerk für Gartenliebhaber. Sehr gut auch illustrierte Anleitung zum Formschnitt an Hecken und Büschen, zu planvoll gelenkten Spalier- und Kletterpflanzen. Die verschiedensten Möglichkeiten der Spaliererziehung - von einfachen Formen bis hin zu komplizierteren - freies Spalier, Wandspalier, Pergola, Schnurrbaum, U-Form, Palmette. Auf 40 Karten ist der Schnitt von 30 Zier- und 10 Obstgehölzen anschaulich und Schritt für Schritt erklärt. Damit Sie die Karten bequem in den Garten mitnehmen können, enthält die Box das Umhängesystem GU-Outdoor-Klick: Fädeln Sie die Karten einfach in den Ring ein und tragen Sie sie mit einem langen Umhängeband um den Hals oder mit einem kurzen Band an der Gürtelschlaufe. Ein Begleitbuch bietet Ihnen alle Informationen, die rund um das Thema Pflanzenschnitt wichtig sind. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Gartenbuchpreis 2009 als bester Ratgeber. Dieser GU Pflanzenratgeber erklärt leicht verständlich, wie Obstgehölze wachsen, welchen Schnitt sie deshalb brauchen und welche Grundausstattung dafür nötig ist. Die Auswahl im Porträtteil hilft, die richtigen Obstgehölze für den eigenen Garten zu finden. Und mit dem Schnittkalender behält man den Überblick für den richtigen Schnittzeitpunkt. Dr. Eckart Haenchen (Fachingenieur für Pflanzenzüchtung und auf Rosen spezialisiert; über 60 eigene Züchtungen) zeigt einfache Regeln, mit denen auch dem Einsteiger und Hobbygärtner der fachgerechte Rosenschnitt gelingt. Nach einer Einführung ("kleines Einmaleins des Rosengärtners") widmet er sich den unterschiedlichen Schnitttechniken und -zeitpunkten für die jeweilige Rosenklasse, Ziel, Wirkung und Zeitpunkt des Schnittes, zeigt die nötigen Werkzeuge. Außerdem geht er in Kürze darauf ein, welche Pflegemaßnahmen rund ums Jahr wichtig für ein erfolgreiches Gedeihen der Rosensind: Wässern, Düngen, Winterschutz, Krankheiten und Schädlinge. Dieses Buch bietet viele interessante Anregungen und Anleitungen zur gartenarchitektonischen Gestaltung mit Buchs, Taxus oder auch Efeu im nostalgischen Landhaus- oder Cottagestil-, im japanischen Garten oder funktionellen Stadtgarten. Fachkundig beschreibt Hendy die Techniken des Formschnitts zur Kugel, Pyramide, Säule, Irrgarten, Figuren oder Skulpturen mit Schere, Schablone oder Drahtgestell in Schritt- für Schritt-Anleitungen. Auch erfährt man das Nötigeste darüber, welche Pflanzen sich für welche Gestaltung eignen und wie sie gepflegt werden müssen; leider geht die Autorin nicht auf Krankheitsbilder ein. Über 300 Farbfotos von historischen (z. B. in Herrenhausen, Sanssouci, Veitshöchheim) aber auch modernen öffentlichen und privaten Buchsgärten zeigen die Schönheit, den Charme, Witz oder die Eleganz der Kunstwerke in Grün. Im Einleitungsteil Grundlegendes (Geräte, Schnittmethoden etc.), im hervorragend bebilderten Hauptteil Schnitt von zahlreichen Gehölzen, Rosen, Hecken, Kletterpflanzen und Obstbäumen im Einzelnen, außerdem Tabellen zu Schnittmethodik und -zeitpunkt je nach Pflanzenart. Sie sind vielleicht nicht jedermanns Geschmack, stehen sie doch im großen Kontrast zu einem naturnah gestalteten Garten, doch Knotengärten, inspiriert von keltischen Ornamenten, römischen Mosaiken, Stickereien auf alten kostbaren Stoffen und Knotendarstellungen in Kirchen und Moscheen, gelten als typisches Gestaltungselement englischer Gartenkunst im frühen 20. Jahrhundert. Ein „Knotengarten“ durfte damals - wie heute auch noch - in keiner englischen Gartenanlage fehlen. Knotengärten haben eine lange Tradition, nicht nur in formalen Gärten, oft dienten sie auch als Repräsentationsfläche vor einem Gebäude. "Geschichte in Geschichten" bringt die Historie des Knotengartens von der Knüpfkunst des Knotengartens in christlicher Zeit und Knotenornamenten in den Weltreligionen und berichtet u. a. vom "Knotenkönig" Heinrich VIII und den Knotengärten im achten Weltwunder. Im Kapitel "Knotengärten in aller Welt" finden sich Musterbeispiele in unterschiedlichster Größen und für verschiedene Gartengrößen aus Europa, Australien und den USA, sowohl keltischer, polnischer, medizinischer und adeliger Knoten, Märchen-Knoten, Kolonialknoten, Endlosknoten, einer Knotenbaumscheibe oder dem Knoten eines Klostergartens. Voller Begeisterung berichtet Frau Lammerting von dieser besonderen Form der Gartengestaltung und den Erfahrungen, die sie und andere "Knotengärtner" gemacht damit haben. Die Beispiele beginnen bei Rosemary Verey, der großen englischen Gartengestalterin, die den Knotengarten vor 30 Jahren zu neuem Leben erweckte und enden in Köln, dem eigenen Knotengarten der Autorin. Sie ist stolze Besitzerin eines selbst angelegten Knotengartens an ihrem Haus in Köln-Braunsfeld. Deshalb kann sie anschaulich und mit vielen praktischen Tipps "Sieben Schritte zum eigenen Knotengarten" darstellen - mit 24 Auswahlmustern. Da dürfte eigentlich nichts mehr schiefgehen... Hervorgehoben werden die immerwährende Schönheit zu allen Jahreszeiten, die zeitlose Eleganz und die, bei richtiger Anlage, auf den ein- bis zweimaligen jährlichen Schnitt beschränkte Pflegeleichtigkeit. Allerdings ist Geduld vonnöten, denn die volle Schönheit entwickelt sich erst nach Jahren. Eine wichtige Erkenntnis, die man aus diesem Buch gewinnt: für einen Knotengarten braucht man nicht unbedingt ein parkähnliches Grundstück. Er wirkt auch im Miniformat, etwa als einzelnes, kleines Beet an exponierter Stelle im Garten, so dass man es von einem Sitzplatz aus auch gut sehen kann. Sogar ein großer Kübel lässt sich als Mini-Knotengarten für die Terrasse gestalten. „Was er allerdings unbedingt braucht, ist einen wasserdurchlässigen Boden und Licht von allen Seiten“. Im letzten Kapitel erfährt man dann die "Die Geschichte meines Knotengartens". Bezugsquellen für Pflanzen (nicht nur für Buchsbaum; auch Berberitze, Lavendel, Ilex, Strauchveronika, Heckenmyrte, Spindelstrauch lassen sich ja verwenden), Scheren, Belag für die Zwischenflächen, Adressen für professionelle Hilfe sowie der vorgestellten Gärten (mit Hinweis auf ihr Vorkommen im Buch mit Seitenzahl!) und ein Literaturverzeichnis ergänzen den mit wunderschönen, eindrucksvollen Fotos und historischen Abbildungen illustrierten hochwertigen Bildband, der geschichtlich Interessierte, Landschaftsarchitekten und auch Hobbygärtner begeistern wird. Jetzt müßte nur noch eine Medizin gegen den Buchsvirus (der übrigens auch eingehend "beleuchtet" wird) gefunden werden... Ausgezeichnet mit dem Deutschen Gartenbuchpreis 2009 als bester Ratgeber. Mit diesem Buch traut man sich an die Kunst, Formen aus seinen Pflanzen - vor allem aus Buchs und anderen Gehölzen - zu versuchen, heran! Mit der Devise "wenig Äste, viel Licht, viel Qualität" löste der "Remstal-Rebell" Helmut Palmer, Obstbaumkundler seines Zeichens, einst den "Württembergischen Obstbaukrieg" aus. Dort hieß es nämlich "Viel Holz, viel Äpfel". Längst hat der von Palmer propagierte "Oeschberg-Schnitt" Schule gemacht. Kernstück des Buches ist eine leicht verständliche Anleitung für Palmers Kronenaufbau in Wort und Bild. Mit Helmut Palmer können Fachleute wie Laien eine erfolgreiche Baumpflege betreiben. Außerdem: Amüsante Geschichten von und über den ungestümen Remstäler. Siehe auch: Michael Ohnewald Helmut Palmer.Der Lebensweg eines Rebellen. Der richtige Winterschnitt von Bäumen und Sträuchern fördert den natürlichen Aufbau, die Gesundheit und - bei Obstgehölzen - die Fruchtbarkeit, vorausgesetzt, er wird richtig gemacht. Dr. Helmut Pirc ist Leiter der Abteilung Gehölzkunde und Baumschulwesen sowie Lehrer für Gehölzkunde und Baumschulwesen an der Höheren Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Gartenbau in Wien-Schönbrunn. Wichtige Grundlagen zu Wuchsformen und Wachstumsgesetzen erläutert er, Basiswissen zu Werkzeugen, Schnittmethoden und Schnittzielen vermittelt, und die verschiedenen Gehölzgruppen mit ausgewählten Gattungen und Arten werden ausführlich vorgestellt. Alle für Gartenfreunde interessanten Gehölze werden besprochen: Laub- und Nadelgehölze, Ziersträucher, Kletterpflanzen, Rosen und Obstgehölze. Mit exakten Schnitt-für-Schnitt-Anleitungen und vielen erklärenden Zeichnungen. Erhielt 2008 in der Kategorie "Bester Ratgeber" den ersten Platz des Deutschen Gartenbuchpreises. Begründung: umfassender fachlich fundierter Beitrag, der eine bisherige Lücke schließt, sehr anschaulich, optisch gut gemacht, ansprechende Photoqualität, systematische Gliederung erfreulich; Standardwerk. Nach der kurzen, aber prägnanten Vermittlung von Grundlagenkenntnissen von A-Z folgen 40 Gehölzarten mit ihrem jeweiligen Schnittverfahren übersichtlich auf je einer Doppelseite dargestellt. Dabei geben Symbole Auskunft über Blütezeit, obsommergrün, immergrün, verholzende Kletterpflanze, Ort bevorzugter Triebbildung, Spitzenförderung, Scheitelförderung oder Basisförderung. Ein "Infoplus" behandelt die Themen Wurzelausläufer, Wildtriebe, Schnittfehler und ihre Korrektur sowie erkrankte und beschädigte Pflanzen. Die Schnittgruppen-Ubersicht mit anschaulichen Zeichnungen unterscheidet zwischen Auslichten mit jährlichem Schnitt, alle 2-3 Jahre, Einkürzen jährlich, Verjüngen, kein Schnitt. Der Schnittkalender wiederum gliedert die Arbeiten jahreszeitlich auf. Literaturangeben vervollständigen den kompakten Taschenatlas, der sich vor allem an Anfänger wendet. Die Grundlagen für den Schnitt von Obstgehölzen werden Schritt für Schritt erläutert und mit Zeichnungen veranschaulicht: von den Grundlagen und der Terminologie über das richtige Werkzeug bis hin zu den Schnitt- und Veredlungstechniken an Kern-, Stein- und Beerenobst. Was weggeschnitten muß, ist blau gezeichnet - und so weiß man genau, was zu tun ist. Das Veredeln der Obstbäume ist ebenfalls auch für Laien leicht verständlich dargestellt. Ein handliches Büchlein für die Jackentasche - zum Mitnehmen bei der Arbeit - und sehr preiswert! Der "Schmid" ist im Liebhaberobstbau und auch in Fachkreisen ein fester Begriff und wurde in der 7. Auflage inhaltlich als auch optisch auf den heutigen Stand gebracht. Aus dem Inhalt: Die wichtigsten Unterlagen für das Kern- und Steinobst /Die verschiedenen Wuchsformen: Baum, Strauch und Halbstrauch / Funktionen von Wurzel und Sproß /Die Schnittwerkzeuge und ihre Handhabung / Reaktion in der Baumkrone und auf den Schnitt / Formierungsarbeiten / Wann soll geschnitten werden? / Die Erziehung und die Pflege von Obstbaumkronen: Die Hohlkrone. Die Längskrone. Anpassung des Schnitts an die Besonderheiten der Baumobstarten. Der Sommerschnitt. Sonstige Kronenpflegemaßnahmen. w. o. Veredeln der Obstgehölze 186 S. Ulmer Stuttgart 1989 Leider ist dieses - jetzt völlig neu bearbeitete - Buch selten in den Buchhandlungen Deutschlands zu finden. Es erklärt praxisnah und verständlich (!) die Wachstumsgesetze und die nötigen Schnittmaßnahmen der wichtigsten Gehölze (auch Rosen) Einsatzmöglichkeiten im Garten -von Beeteinfassungen bis zu Formen und Figuren; Formschnittgehölze im Topf, Porträts der geeigneten Gehölzarten, Schnitt- und Pflegepraxis. Über Knotengärten und Parterres "Harvey Ladews one significant accomplishment was to create a 22-acre garden in Maryland that was the first American garden to make considerable use of topiary". Für jede der 70 häufigsten Gartenpflanzen - geordnet nach Sträuchern und Bäumen, Rosen, Hecken, Kletterpflanzen und Stauden - wird auf einer Doppelseite die jeweils richtige Schnitttechnik einzeln erklärt. Dabei ist links die Pflanze im Foto zu sehen, rechts der Schnitt in eine Grafik eingezeichnet. Die Infobox nennt übersichtlich Schnittziel, -zeitpunkt und -häufigkeit. Außerdem gibt es einen jahreszeitlichen Schnittkalender, der Monat für Monat zeigt, was wann und wie geschnitten wird. Dank der Spiralbindung kann man das Buch mitnehmen in den Garten und dort aufgeschlagen vor die zu beschneidene Pflanze legen. Der der Schluss des Buches ist aufschlussreich dem Thema "Das richtige Werkzeug" gewidmet. |
Grasschere

Aktualisiert am 26.06.2010