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  1. Kaminer, Wladimir Mein Leben im Schrebergarten 224 S. m. Zeichn. v. Vitali Konstantinov Goldmann 2009
    Wladimir Kaminer (1967) gilt als einer der erfolgreichsten Jungautoren in Deutschland. In seinen Büchern beschreibt er mit dem Blick des russischen Emigranten und eigensinnigem Humor alltägliche und absonderliche Begebenheiten in Berlin; die Szene in Berlin begeisterte er mit seinen "Russendisko". In diesem Buch stürzt er sich 2006 als Inhaber der Parzelle 118 in der Berliner Kleingartenkolonie "Glückliche Hütten" mit seiner Frau Olga und den beiden Kindern in das "Abenteuer Schrebergarten". Olga will vom Liegestuhl aus den Rosen beim Blühen zusehen und denkt an gesellige Grillabende, während Wladimir an seinem nächsten Buch arbeiten will. Die Kinder werden sich hoffentlich selbst beschäftigen können. Doch die erhoffte Idylle bleibt aus, die naive Vorstellung vom Wochenendparadies lässt sich schnell schon nicht mehr aufrechterhalten. Es kommt u. a. zu Konfrontation mit kleinbürgerlicher deutscher Regelungswut ( z. B. die Häufigkeit des Rasenmähens, das Verbot des Anpflanzen bestimmer Pflanzen, das Benutzen einer Biotoilette und vor allem die Nichtbeachtung des Rhabarbers) und anderen unerwarteten Schwierigkeiten. Kaminer berichtet auch von Fruchtfliegen, und seinem Nachbarn Günther Grass (nein, nicht "der"), seinen Kampf mit unsichtbaren Unkrautwurzeln, die Segnungen einer unübersehbaren Apfelernte, die Eigenheiten seiner Gartenfreunde und die Vollversammlung des Kleingartenvereins, auf der die „Schurkenparzellen“ angeprangert werden. Diese Geschichten, bei denen man oft lauthals lachen kann, nehmen aber leider nur einen kleinen Teil des Buches ein, denn der Autor entfernt sich immer weiter von seinem ursprünglichen Thema und berichtet dann mehr von seinen anderen Erlebnissen im (Fußball)jahr 2006. Viel schöner hören sich die Geschichten jedenfalls vom Autor selbst vorgelesen als an; das habe anläßlich seiner Lesung während des Ippenburger Gartenfestivals 2008 feststellen können. Also mein Rat, wenn, dann kaufen Sie sich das Hörbuch!


  2. Kaschnitz, Marie Luise Der alte Garten DTV München 1995
    Zwei abententeuerlustige Kinder dringen in einen verwilderten Garten mitten in der Grossstadt ein...und die Natur wehrt sich gegen die ungestümen Eindringlinge ... Ein literarisches Gleichnis für den sorglosen Umgang mit unserer Welt.


  3. Katz, Richard Besprechung hier: Übern Gartenhag


  4. Keeble, Midge Ellis Tottering in My Garden: A Gardener's Memoir 224 S. Camden House 1994


  5. Kellaway, Deborah Virago Book of Women Gardeners 320 S. Virago Press 1996


  6. Keller, Claudia Frühstück unterm Fliederbusch Dtv München 1993
    Eine Familie aus dem Rheinland verschlägt es durch einen neuen Arbeitsplatz des Vaters ins Schwabenland, das die Familie durch mehrere Urlaube zu kennen meint. Natürlich muß auch ein eigener Garten her, auch wenn man nichts vom Gärtnern versteht. Aber bis es schließlich sogar bis zum eigenen Haus kommt, kann die Familie dort dann schließlich denb Nachbar gute Ratschläge bezüglich der Gartengestaltung und -pflege geben. Leichte, unterhaltsame Lektüre.


  7. Keller, Gottfried Der grüne Heinrich 955 S. Reclam 2003
    Der grüne Heinrich – so wird er genannt, weil ihm seine Mutter Anzüge aus der Schützenkleidung seines früh verstorbenen Vaters schneidert – will Kunstmaler werden. Seine Mutter unterstützt ihn mit ihren Ersparnissen. Heinrich verlässt seinen Geburtsort in der Schweiz und versucht, sich in einer süddeuschen Residenzstadt als Landschaftsmaler zu etablieren. Durch Zufall gerät er unterwegs an den Grafen Dietrich und dessen Pflegetochter Dorothea ("Dortchen"). Der aufgeschlossene Gönner ermutigt seinen Gast, die künstlerische Tätigkeit nicht aufzugeben und lädt ihn ein, den Winter im Gartenhaus seines Schlosses zu verbringen....
  8. - Schumacher, Hans Ein Gang durch den Grünen Heinrich (Gottfried Kellers) Insel Frankfurt 1976
    Gedichte von Keller in der Leselaube


  9. Kern, Judith Das Leuchten des Sanddorns 576 S. Droemer/Knaur 2009
    Drei Generationen von Frauen, die Anfang des letzten Jahrhunderts auf der Insel Rügen leben, stehen im Mittelpunkt dieses Unterhaltungsromans. Judith Kern erzählt ihre Geschichte, von ihren Liebesbeziehungen, ersten Bemühungen um die Gleichberechtigung, den Problemen mit dem beginnenden Tourismus und den Kriegsängsten. Durch die poetischen Landschaftsbeschreibungen bekommt man Lust, die Insel zu besuchen...


  10. Kidd, Sue Monk Granatapfeljahre: Vom Glück, unterwegs zu sein 384 S. btb 2010
    Gemeinsam mit ihrer Tochter Ann erzählt die Autorin von ihren Reisen durch Griechenland. Sue hatte Probleme mit dem Älterwerden, fühlte sich ausgelaugt und Ann mußte die Trennung von ihrem Freund und die Ablehnung durch die Uni verarbeiten. Gemeinsam brachen sie auf in das Land der Granatäpfel – einer Frucht, die für Leben und Fruchtbarkeit steht, um sich neu zu orientieren, zu finden. Sie besuchen Museen, Kultstätte, bereisen Landschaften. Dieses Buch ist weniger ein Roman, eher ein Reisebericht und / oder ein Erfahrungsbericht über eine Mutter-Tochter-Verbindung, der viele Infos über Mythologie - allerdings nur wenig das Mythische in der Pflanzenwelt - enthält.


  11. Kincaid , Jamaica (Hrsg.) My Favorite Plant: Writers and Gardeners on the Plants They Love 329 S. Farrar Straus Giroux 1998
  12. w. o. Mein Garten(Buch) Heinrich & Hahn 2005


  13. Kleeberg, Michael Ein Garten im Norden 590 Seiten DTV München 2001
    Michael Kleeberg "spielt" in diesem Buch mit der Figur des als Symbol für Weltoffenheit und Verständigung geltenden bekannten französischen Juden Albert Kahn (1860-1940), einer der großen Industriearchitekten seiner Zeit, Philosph, Musik- und Kunstliebhaber und Mäzen, der einen berühmten Park schuf (den man heute besichtigen kann). Albert Kahn hatte zwei Leidenschaften: seinen Garten und das Filmen und Fotografieren. Das zwischen 1910- und 1929 entstandene "Archiv des Planeten", eine umfassende Dokumentation der Länder der Welt zu seiner Zeit mit 72.000 Autochromplatten und 170.000 n Filme ist ein Beispiel für den Versuch, durch das Filmen fremder Sitten und Gebräuche Verständnis für fremde Völker zu wecken und dadurch Kriege zu verhindern. In Kleebergs auf zwei Ebenen spielenden Roman, thrillerhaft spannend geschrieben, heißt der Held allerdings Albert Klein. Dieser kehrt in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts von Frankreich nach einer mißglückten Liebe zrück in das eigentlich verhaßte Deutschland. Er flieht schon bald nach Prag. Dort bekommt er von einem Prager Antiquar ein leeres Buch geschenkt. "Was immer Sie hineinschreiben, wird Wirklichkeit geworden sein, wenn Sie das Buch beendet haben". Und so schreibt er in diesem Buch sich sein Wunschbild eines anderen Deutschland von der Seele. Eines, wie es hätte sein können. "Ich will andere Erinnerungen, um eine andere Gegenwart zu haben"... Verkörpert wird dieses erträumte Deutschland durch die Person des ebenfalls Albert Klein heißenden Bankiers der Zwischenkriegszeit, der sich vom kleinen Bankboten am Anfang des Jahrhunderts durch Börsenspekulationen zum Millionär hocharbeitet. Dieser baut in den 20er Jahren einen verzauberten Garten in Berlin, der zum Treffpunkt der intellektuellen Elite Europas wird und der Sitz einer Stiftung namens "Zirkel um die Welt" ist, die jungen Leuten zur Bewußtseinserweiterung ein Stipendium für eine Weltreise vergibt und "Planetarische Archive" zur Dokumentation der Weltkulturen unterhält. "Einst gab es, mitten in der Reichshauptstadt, einen seltsamen Park. Er war von hohen Mauern umgeben, über die im Frühjahr der Duft von Geißblatt, Flieder und Harz wehte." Dieser Park verändert die Mentalität all derer, die ihn besuchen - vielleicht einige Menschen so sehr, daß der Aufstieg Hitlers verhindert wird? Der Autor läßt in diesem in der Öffentlichkeit unbekannten "Zaubergarten" unbekümmert Briand und Stresemann, Thälmann und Lasalle aufeinandertreffen, erfindet einen Philophen Heidegger, der über Kaffeehäuser schreibt und in einem Bordell lebt, einen Komponisten Wagner, der eine Oper über die Pariser Kommune schreibt.... Der Held des Buches indessen wandelt auf den Spuren seiner Familiengeschichte - bis hin in die Zeit nach der Wende - sodaß sich der Kreis - auf unerwartete Weise - am Ende schließt. Dieses Buch ist derart facettenreich mit den verschiedenen Personen, Epochen und Handlungen, daß ich, total in seinen Bann geschlagen, nicht aufhören konnte zu lesen, ehe ich am Ende angelangt war. Um dann von vorne anzufangen und noch einmal vor allem die literarisch anspruchsvollen Sprachformulierungen in Ruhe zu genießen, Es wird zwar in den Medien hauptsächlich als politisches Buch herausgestellt und ich lese eigentlich keine politischen Bücher, trotzdem zählt es zu zu meinem Lieblingsbüchern des Jahres 2002.


  14. Klein, Wolf Begegnungen im Blumenladen 104 S. beton + garten 2008
    Kurzbeschreibung: Der Blumenladen ist eigentlich ein ganz normaler Blumenladen, bis auf einen kleinen Unterschied, alle Blumen sind ausschließlich fotografiert. Die Ware, die Sie im Blumenladen kaufen können, ist die Fotografie der Blume. Der Blumenladen ist dabei keine Galerie oder Ausstellung, sondern eine Art ‚stationäre Performance’. Es geht um die Handlung, einen Laden zu führen, der wie ein Laden aussieht und wie ein Laden funktioniert. In diesem Laden gibt es Blumen, die wie Blumen aussehen und (visuell) wie Blumen funktionieren. Kann die Ware Fotografie-einer-Blume als Ware funktionieren? Das ist die Primär-Ebene des Blumenladens, die direkte Begegnung. Entstanden ist aber auch eine Meta-Erzählung. Die wirklich reiche Ernte ist eine Sammlung an Geschichten, kleinen Begegnungen ganz unterschiedlicher Welten, zwischen-menschlich, inter-subjektiv, manchmal schmerzhaft, manchmal banal und dröge. Und auch so absurd und reichhaltig.


  15. Koch, Rudolf / Fritz Kredel Das kleine Blumenbuch 70 S. Insel Frankfurt 1998
    Zauberhaft die Illustrationen von Fritz Kredel!


  16. Kochenderfer, Lee The Victory Garden 176 S. Yearling 2003


  17. König, Kai / Mary Clare Smith Viel Glück: BiblioPhilia 128 S. Coppenrath, Münster 2008
    Die fröhlich, liebevoll detailliert illustrierten Gedichten und Gedanken bekannter Autoren dieses neuen Geschenkbuches aus der Reihe "BiblioPhilia" animieren förmlich zum Glücklichsein (auch im Garten) und überbringen damit gleichzeitig alle guten Wünsche an einen lieben Menschen.


  18. Kohaupt, Ursula Blumengrüße 240 S. Groh 2009
    Dieses Spiralbuch zum Umblättern bringt den Zauber der Blumenin die Wohnung - mit wunderschönen Fotos und inspirierenden Aphorismen berühmter Personen.


  19. Koppenfels, Werner von Barocke Gärten der Literatur: Eine europäische Anthologie 206 S. Dieterich'Sche Verlagsbuchhandlun 2007
    Unter den derzeit so beliebten Garten-Anthologien fehlt bislang eine umfassende, die europäische Fülle des vorhandenen spiegelnde Sammlung der sprachlich glanzvollsten Texte zum Thema: Barocke Literatur – Gärten in Vers und Prosa. Die vorliegende „Blütenlese“ reicht von Tassos Liebesgarten bis zu Miltons Verlorenem Paradies. Hier findet sich Gryphius in der Gesellschaft Góngoras, Donne neben Racine, Sir Thomas Browne neben Angelus Silesius, Marino neben Paul Gerhardt.


  20. Krätschmar, Tania Die Wassergärtnerin 288 S. Knaur 2008
    Die Gärtnertochter Tinke Wiesgrund von der Insel Langeoog ist es leid, mit Pflanzen ihr Leben zu verbringen und ergreift die Gelegenheit, nach Berlin zu ihrer Freundin zu ziehen, um sich innerhalb eines Jahres darüber klar zu werden, was sie denn eigentlich machen möchte. Aber - inmitten des Großstadtdschungels und bei der Arbeit im Second-Hand-Shop der Freundin - erkennt sie, daß sie ja doch eine Leidenschaft für die grüne Welt hat und diese ihr wichtig ist. Dazu tragen ein idyllischer Balkon, elf Dünenrosen auf der Terrasse eines Künstlers und die geheimnisvollen Garden Guerillas von Berlin, die bevorzugt verwilderte Plätze aufblühen lassen, bei. Und die Liebe spielt natürlich ebenfalls eine nicht unerhebliche Rolle. Tolle Lektüre - ich freue mich schon auf den auf den angekündigten Folgeroman!
  21. w o. Seerosensommer 318 S. Knaur 2009
    Als "Fortsetzung" von der "Wassergärtnerin" kommt Tinke selbst nur kurz in diesem Buch vor, deshalb ist der Roman auch gut verständlich zu lesen, ohne den ersten Band zu kennen. Diesmal geht es bei Tania Krämer, die abwechelnd in Berlin und auf einem Bio-Bauernhof in der Mark Brandenburg lebt, nicht so sehr um das Thema Garten, sondern mehr um Landschaft und Natur - und die Küche. Die charmante Josephine will nach dem Tod ihres Mannes, einem Drei-Sterne-Koch, aus dem erinnerungsreichen Berlin weg. Sie gründet ein sehr persönlich geführtes romantisches Restaurant in einem alten Haus an einem verträumten Seerosenteich, das man am liebsten gleich besuchen möchte, auch wenn die interessant klingenden Rezepte, die jedem Kapitel vorangestellt sind, nicht unbedingt nachkochbar (essbar) sind. Doch zwei ehrgeizige Männer haben mit dem idyllischen Gelände ganz andere Pläne, denn das Restaurant liegt leider auf der falschen Seite des Naturschutzgebiets der Müritz. So entwickelt sich der Roman mit den wunderschönen Naturbeschreibungen - in der auch die Liebe und der Humor nicht zu kurz kommen - mit krimihafter Spannung. Ich habe es in einem Zug durchgelesen. Für gärtnernde Köche (Köchinnen) und kochende Gärtner(innen), Natur- und Landschaftsliebhaber! (Nächstes Jahr soll es einen weiteren Folgeband geben... wieder ein Grund zur Vorfreude!). Der Roman ist fürs ZDF verfimt worden und wird 2011 zur besten Romantik-Sendezeit: Sonntagabend ausgestrahlt.
  22. w. o. Winterherz 288 S. Knaur 2010
    Keine Fortsetzung, bis auf die Tatsache, daß die Biologin Ella Josephines Schwester aus Band 3 ist. Ella hat eine besondere Leidenschaft: Wölfe. Sie ist glücklich über ihre berufliche Aufgabe, möglichen Überlebensraum der Tiere nordöstlich von Berlin zu finden und zu sichern und liebt ihren Mischling aus Wolf und Hund, mit dem sie in einer einsamen Hütte lebt. Als sie den Museumsleiter Sander kennenlernt, fühlt sie sich von ihm stark angezogen. Und auch er mag sie, das merkt sie doch... Aber warum ist er so unglaublich zurückhaltend, warum hat er eine solch starke Abneigung gegen Wölfe? Eine spannende Liebesgeschichte mit vielen Infos über Wölfe und über Landschaft. Webseite der Autorin


  23. Krätz, Otto Gartengeflüster: Pikantes und Unterhaltsames aus der Geschichte der Gärten 157 S. m. 200 Abb. Callwey 2009
    Zahlreiche Geschichten ranken sich um Menschen und ihre Gärten, unzählige literarische Werke erzählen von der Gartenleidenschaft ihrer Autoren. Hier findet man bekannte, aber auch unbekannte Episoden aus der Gartengeschichte der letzten Jahrhunderte einmal in einem wunderschönen, aufwendig illustrierten, mit Lesebändchen ausgestattetem Bildband (viele wohl auch bisher unveröffentlichten Fotos) vereint. Vom Geheimnis der Kameliendame, vom Tulpenwahn, der Kaiserin Josephine auf der Jagd nach der Pfingstrose, vom ehelichen Rosenkrieg in Pommern, den Anfängen des Rasenmähers oder von König Ludwigs Wintergarten erzählt der Autor. Otto Krätz war Hauptabteilungsleiter am Deutschen Museum in München und bekam für sein Buch "Casanova und die Naturwissenschaften" den Preis "Wissenschaftsbuch des Jahres 1996. Seine auf den ersten Blick manchmal nicht "gartenrelevanten" erscheinenden Themen (Abgepackte napoleonische Helden") und Anlässe sind vielfältig gestreut, sie führen an viele Orte und Schauplätze, erinnern an geschichtliche Ereignisse und haben doch immer einen Protagonisten - den Garten bzw. "seine Abbleger". Gut gefallen haben mir auch die Hinweise am Ende jeden Kapitels: "Lesen sie auch...", die auf andere Episoden verweisen. Und so blättert man hin und her, liest sich fest, liest noch einmal, amüsiert sich über die feinen Sticheleien des Autors, staunt über die historischen Abbildungen - kurzum: dies ist ein Lese- und Schauvergnügen für alle Gartenbegeisterte! Podcasts zum Reinhören


  24. Krohn, Leena / Elina Kritzokat Stechapfel 222 S. Blumenbar 2006
    Eine Frau erprobt die Wirkung des Stechapfels


  25. Krott, Jules: Verliebte Botanik. Von Blumen, Sträuchern und Gärten 160 S. m. 34 farb. Zeichn. v. Pia Roshardt Claasen 1956


  26. Krug, Volker Krieg der Gartenzwerge 220 S. Engelsdorferr 2003
    Eine bitterböse Satire auf Kleingeisterei und Mediengesellschaft, in der sich zwei Nachbarsfamilien mit Gartenzwergen bekämpfen.

  27. Kulessa, Hanne (Hrsg.) Grüne Liebe, Grünes Gift. 129 S. Heinrich & Hahn, Frankfurt am Main 2006
    Eine amüsante Sammlung von 13 persönlichen Geschichten und eines Gedichts (von Christa Reinig) - diesmal Beiträge zum Thema Balkon- und Zimmerpflanzen! Da schlägt sich Hanne Kulessa mit der von ihrem Geliebten geschenkten Yuccapalme herum, Martin Brinkmann verliebt sich in die leisen Töne exotischmelodischer Pflanzennamen; Olga Martynova versucht die "Zähmung der Widerspenstigen [Geranien]". Mit Lesebändchen (heute höchst selten, diese nette Zugabe)


  28. Lachauer, Ulla Der Akazienkavalier. Von Menschen und Gärten 256 S. Rowohlt 2009
    18 Geschichten der in Mannheim lebenden freien Journalistin, Bestsellerautorin und Dokumentarfilmerin, die in Deutschland und in Ungarn, Ostpreußen, Paris oder an der Costa de Sol spielen. Hier stehen bis auf eine Ausnahme (Colette) nicht "berühmte" Gärtner(innen) im Vordergrund und keine "gartenpraktischen" Erkenntnisse oder Geschichten über die Entwicklung von Gärten. "Gärten sind Seelenlandschaften und Schicksalsorte. Sie wirken als Lebensquell und können ein Glück vollkommen machen. Sie können Verzweifelte trösten und Feindschaften mildern. In schweren Zeiten sind sie überlebenswichtig" - in diesem Sinn hat sie mit Menschen gesprochen, mit Großstädtern oder Dorfmenschen, einem Dichter, Comedy-Star, Bettler, einer Hebamme und mehreren Kriegsgefangenen, die zusammen im Feindesland Gärten bearbeiten mußten. Ein Birnbaum steht z. B. im Mittelpunkt einer bewegten Familiengeschichte und auf der Schwäbischen Alb züchtet ein aus Ungarn vertriebener Bauernsohn Paprika als Erinnerung an seine Heimat. Eine blinde Gärtnerin spricht von den Farben der Pfingstrosen und Odessa im Mai ist Schauplatz einer seltsamen - der titelgebenden - Liebesgeschichte: "Der Akazienkavalier". Ein fesselnder Lesegenuss für Literaturfreunde und - mal ganz anderer Art - auch für Garten- und Pflanzenliebhaber!
  29. w. o. Magdalenas Blau: Das Leben einer blinden Gärtnerin 352 S. Rowohlt 2011
    Ulla Lachauer widmete dem Leben der 1933 geborenen Frau, die als Kind schlecht sehen kann, aber die Blumen liebt und trotz fortschreitender Blindheit eine begeisterte Gärtnerin wird, in ihrem obigen Buch "Der Akazienkavavlier" schon eine lange Geschichte. Jetzt hat sie sich von der inzwischen fast achtzigjährigen (deren Name sie im Buch geändert hat) ihr ganzes Leben erzählen lassen und beschreibt es, unsentimental, witzig und poetisch. Mit vier Jahren kennt Magdalena viele verschiedene - titelgebende - Blaus wie Taubenblau, Enzianblau, Tintenblau, weil ihr Großvater, ein Freiburger Malermeister, sie in seine Farbtöpfe schauen lässt und ihr zugleich beibringt, die von Geburt an schwachen Augen zu nutzen. Bei Spaziergängen mit ihm lernt sie Steine, Bäume und Pflanzen kennen, in seinem Garten, sich frei zu bewegen. "Ich bewegte mich im Garten ganz, ganz vorsichtig. Ich roch an den Blüten, fasste sie an. Besonders liebte ich dieses Zarte, Seidige vom Mohn.... Oft hab ich mich mit Blumen geschmückt, dieses Gefühl auf der Haut, das war das Größte." Sie kann sogar lesen, mit dem linken Auge direkt auf dem Papier, bevor sie völlig erblindet. Und doch "sieht" sie mehr als mancher Sehende und gärtnert, später an der Seite ihres (sehenden) Mannes, eines Dorfschullehrers, in "ihrem Laufstall", wie sie ihren blühenden Raum begrenzter Weite nennt, tastend, fühlend und hörend mit einer großen "Beobachtungsgabe" und intensiven Naturerfahrung. Auch dieses Buch von Ulla Lachauer, bei dem man staunend - nicht nur die Gartenwelt - neu "sehen" lernt, ist wieder ein fesselnder literarischer Lesegenuss!


  30. Lacy, Allen In a Green Shade: Writings from Homeground 288 S. Houghton Mifflin Company 2000


  31. Landwehr-Engle, Debra Grace from the Garden 224 S. Rodale Press 2003


  32. Lawrence, Elizabeth / Bill Neal Through the Garden Gate 270 S. University of North Carolina Press 1990


  33. LeCarre, John Der ewige Gärtner. 557 S. List 2002
  34. w. o. DVD Der Ewige Gärtner mit Ralph Fiennes
    Justin Quayle, wenig ambitionierter Diplomat in Nairobi, ist an seinen Pflanzen mehr interessiert als am Rest des Lebens. Bis seine geliebte, unkonventionelle und politisch engagierte Frau tot aufgefunden wird...


  35. Leith, Prue A Lovesome Thing 397 S. Penguin Books 2004


  36. Lenz, Siegfried / Lenz, Lieselotte Waldboden 64 S. DTV München 1981
    40 Farbstiftzeichnungen mit einem Text von Siegfried Lenz.
  37. w. o. Exerzierplatz 464 S. dtv 1989
    "Wir werden ihnen zeigen, was sich aus diesem Land machen läßt, das nur Kommandos und genagelte Stiefel kennt". Konrad Zeller, durch den Krieg heimatlos geworden, gelingt es tatsächlich, das Gelände eines ehemaligen Exerzierplatzes in eine blühende Baum- und Pflanzenschule zu verwandeln. Sein unermüdlichster Helfer ist der etwas einfältige, von allen gehänselte Bruno, dem er auf der Flucht das Leben gerettet hat.

  38. Linder, Gisela Roter Mohn. Texte und Bilder 71 S. Insel, Frankfurt 1998
    Klatschmohn, Feld- und Gartenmohn - Blume der Leidenschaft, der Liebe - und des roten Mohns blasser Bruder, der Schlafmohn, der Schmerz nimmt, Vergessen schenkt - sie sind Dichtern und Malern Versuchung und Faszination zugleich.


  39. Lowman, Margaret D. Die Frau in den Bäumen Fischer Frankfurt 2003
    Eine Biologin erforscht das Leben in den Baumkronen - die Autorin war die erste, die das Leben in den Laubdächern des Regenwaldes und damit verbundene ökologische Zusammenhänge erforscht hat. In ihrer Autobiographie schildert sie ihr Leben, das sich durch ihren Beruf oft in schwindelnder Höhe abspielt. Dabei erfährt man natürlich einiges von ihrer wissenschaftlichen Arbeit, doch es ist auch ein Bekenntnis einer Frau, die zwischen ihrer Rolle als Hausfrau und Mutter und ihrem wissenschaftlichem Drang hin und her schwankt und oft von Schuldgefühlen geplagt ist. Wie die Besprechung der Amazon.de-Redaktion sagt: "Margaret Lowman .... zeigt, wie der Umgang mit den emotionalen Herausforderungen genauso hart oder sogar härter sein kann, als an einem unsicheren Ast zu baumeln und Käfer zu zählen oder Auge in Auge mit einer tödlichen Seeschlange auf Tuchfühlung zu gehen"... Spannende Lektüre!!


  40. Maasch, Erik Dahlien pflanzt man nicht im März. 240 S. Lübbe Bergisch-Gladbach 1988
    Ein heiterer Roman aus dem Berliner Laubenpiepermilieu. Mit den vom kleingärtnerischen Schicksal arg gebeutelten Ehepaar Polke und einer Fülle kauziger Typen aus der Gartenkolonie "Zufriedenheit e.V."


  41. Maaser, Eva Der Paradiesgarten 694 S. m. 14 Zeichn. Aufbau Berlin 2003
    Roman um den Gärtnerjungen Christoph bei den Benediktinern am Tegernsee, der sich im 13. Jahrhundert auf die Suche nach dem "Garten Eden" macht, sich dem vierten Kreuzzug anschließt und so auch den Orient und seine Gärten kennenlernt. Christoph wird durch seine unzähligen Reisen Zeuge aller wichtigen Gartenbauepochen, denn durch einen Zaubertrank ist er unsterblich geworden und erwacht nach jahrzehntelangen Schlaf jeweils wieder. Eine belletristische Einführung in die Gartengeschichte sozusagen...


  42. Mahood, M. M. The Poet as Botanist 304 S. Cambridge Univ Press 2008
    Pflanzen spielen in der literarischen Arbeit vieler Schriftsteller eine Rolle - Baudelaire, Blake, Burns, Clusius, Plath, Rousseau, Shakespeare, aber auch Botaniker wie Clusius oder Mendel sind hier vertreten.


  43. Matzig, Gerhard Meine Frau will einen Garten: Vom Abenteuer, ein Haus am Stadtrand zu bauen 256 S. Goldmann 2010
    Der Autor ist Redakteur im Feuilleton der „Süddeutschen Zeitung”. Er will seiner Frau einen Wunsch erfüllen: sie träumt als Großstadtmensch von einem Haus mit eigenem Garten auf dem Land. Dabei geht es allerdings mehr um Problemgrundstücke, zwar sensiblen Architekten, aber unsensiblen Nachbarn, haarsträubende Widrigkeiten beim Hausbau und absurde Begegnungen als um den Garten. Trotzdem: humorvolle Lektüre für ein paar Stunden.


  44. Maier, Andreas / Christine Büchner Bullau - Versuch über Natur 160 S. Heinrich & Hahn 2006
    Anhand von Spaziergängen in der Wetterau und im Wendland, in Südtirol und im Odenwald beschreiben die beiden Autoren ihre sehr persönliche Erinnerung an das altmodische Fach Naturkunde.


  45. Maletzke, Elsemarie (Hrsg.) Literarische Gartenlust Heinrich & Hahn 2005
    "In der vorliegenden "Gartenlust", der jedes Jahr ein neuer Band folgen soll, schreibt Arthur Miller schreibt über Gemüse, Eva Demski über lügnerische Samentütchen, Martin Mosebach über Gärten auf Capri. Die Olive wird ebenso geehrt wie die Frankfurter Grüne Soße.. Die Schnecke und die Stinkmorchel erfahren auáergewöhnliche Würdigung. Vita Sackville-West und Alma de l'Aigle treten den Rosen ganz nahe, und in den Büschen singt die Nachtigall, wie Eduard Mörike sie notiert hat: Tiuu tiuu tiuu / Spe tiu zqua .."
  46. w. o. Neue Literarische Gartenlust 220 S. Heinrich & Hahn 2006
    Diese Gartenlust, Nachfolgerin des ersten Bandes und Vorgängerin weiterer Bände, versammelt wieder Texte rund ums Grüne. Eva Demski richtet den Forscherblick auf das Paradiesgärtlein des ober-rheinischen Meisters im Frankfurter Städel im Kapitel "Von Engeln und Gewürm" (Eva Demski). Elke Loewe klärt einen botanischen Giftmord hinter ihrer Gartenpforte an der Oste auf. Marcel Proust besucht in einem fast verschollenen Text die Quellen des Loir, der zu seiner Zeit noch ein männlicher Fluß und so geheimnisvoll wie ein römischer Gott war. Der frühe F.W. Bernstein hat Bock auf die Gärtnerin, gräbt aber trotz geiler Gesten vom Nachbargrundstück schwitzend seine Kartoffelbeete um. Mit Knüßchens fürs Pfläumchen grüßt Gärtner Kurt Weill seine Lotte Lenya. Und Poetry-Slam-Champion Alexander Dreppec läßt bei schönem Wetter dann die Hosen wohl im Rosenkohl. Und die "Sklaverei des Jätens" wird literarisch gesehen von E. Skasa-Weiß.
  47. w. o. Seht meinen Garten! 139 S. Unionsverlag 2010 Texte aus den Bänden der "Literarischen Gartenlust" des inzwischen aufgelösten Heinrich & Hahn Verlages - hier in einem kleinen in Leinen gebundenen, mit Lesebändchen versehenen Geschenkbändchen.
  48. w. o. Literarische Gartenlust: Rausch & Rache 225 S. Heinrich & Hahn 2008
    Rausch und Rache und die heiklen Nachbarn sind das Leitmotiv der vierten literarischen Gartenlust - und der Garten erweist sich darin als ein irdisches Paradies, aus dem man im Handumdrehen vertrieben werden kann.
  49. w. o. Grüne Fluchten. Literarische Gartenkunst 240 S. Heinrich & Hahn 2007
    Und wieder eine literarische Anthologie, die die Vorlieben und Abneigungen der gärtnernden Zunft zum Thema hat.Diesmal geht es um Pflanzen, die stören, die ergötzen und Tiere, die nerven und wolche, die willkommen sind. So schwärmt Susanne Wiborg etwa für Hornissen, während F. W. Bernstein an höchster Stelle sogar die Entfernung der Maulwurfsgrille beantragt. Oliver Sacks erklärt, warum ihm dezente Farne lieber sind als Pflanzen, die ihr Liebesleben öffentlich machen; Maurice Maeterlinck hingegen ist hingerissen von den schamlosen Sexualpraktiken der Orchideen. Eva Demski erbarmt sich der floralen Sozialfälle, die vor den Supermärkten um Hilfe rufen, und Robert Gernhardt läßt den endgültigen Sympathieträger aufmarschieren, einen Zentaur mit Blümchen.
  50. w. o. Gartenglück 160 S. Schöffling 2010
    In diesem Band berichtet Elsemarie Maletzke, die schon mehrere Anthologien zusammenstellte, selbst über ihr "Gartenglück" - über ihre Reisen quer durch europäische Gärten. "Über den Zaun" zu schauen ist immer wieder reizvoll, ob in berühmte oder weniger bekannte Gärten. Sie besuchte u. a. Landhaus Ettenbühl, das Rosenparadies von Stefanie Körner und John Scarman ("Die Namen der Rosen") , nahm an einer Gartenreise nach Dänemark teil ("Bitte rühren Sie die Pflanzen") , lernte "Die nackten Gärtner von Abbey House" kennen und wandelte auf Linnés Spuren ("Die Liebe kommt sogar zu den Pflanzen"). Eine unterhaltsame Lektüre und Anregung, selbst auf Gartenreise zu gehen, ein schöner Geschenkband für Gartenfreunde und Reiselustige!


  51. Mansfield, Katherine Das Gartenfest und andere Erzählungen Insel Frankfurt 1998
    "The Garden Party" ist heute in vielen Anglistik-Studiengängen und im Englisch-Unterricht der gymnasialen Oberstufe Pflichtlektüre. In der Titelgeschichte werden die Gäste eines Gartenfestes mit dem tragischen Tod eines weniger privilegierten Mannes konfrontiert. Zitate von Katherine Mansfield


  52. Marcelli, Stefano / Irmgart Eichen Der Junge, der die Bäume liebte. Ein mutiges Buch vom Anderssein 240 S. Reclam 2004
    Der psychoanalytiker Veritier wird mit einem Fall konfrontiert, der ihn als Analytiker und als mensch in tiefste Verwirrung stürzt: Er lernt einen Jungen kennen, der eine libidinöse Beziehung zu Bäumen pflegt.


  53. Marini, Lorenzo Der Tulpenmaler Goldmann 2005
    Amsterdam, 1636 - eine Stadt im Tulpenfieber. Brave Bürger, Händler und Halunken spekulieren mit der neuen Blumenart, die aus dem fernen Osten stammt. In dieser fiebrigen Atmosphäre verliebt sich ein gut aussehender, talentierter Maler in eine verheiratete Frau. Eine tragische Leidenschaft nimmt ihren Lauf...


  54. Marranca, Bonnie American Garden Writing Taylor Trade Publishing 2003


  55. Martens, Agnes Der Maulbeerbaum in unserem Garten: Meine Geschichte 192 S. zahlreiche s/w Fotos Brunnen-Verlag 2008
    Agnes wird 1930 in der Ukraine geboren. Ihr Vater, der deutsche mennonitische Geologe weckt früh in ihr und ihrem Bruder das Interesse am Lernen und Neugier auf das Leben, vor allem auch an der Natur. Als sie sechs Jahr ist, wird er von den Stalinisten er verhaftet und für seine Familie beginnt ein weiter Weg der Flucht, der sie schließlich über einige Umwege nach Paraguay führt, wo sich ansiedeln und von der Landwirtschaft ernähren können. Früher oft verbreitet, heute selten angepflanzt, spielt der Maulbeerbaum im heimatlichen Garten eine Rolle in diesem Roman um Agnes, die schließlich Lehrerin wird und sich in einen Spanier verliebt...


  56. Maser, Chris u. Zane /Leslie Edgington The World Is in My Garden: A Journey of Consciousness 232 S. White Cloud Press 2005


  57. Mayer-Skumanz, Lene / Käthe Recheis Besprechung hier: Weißt du, daß die Bäume reden? Weisheit der Indianer


  58. McAuley, Roisin Wilde Astern 432 S. Droemer/Knaur 2009
    Die Filmproduzentin Louise ist auf der Suche nach einem ganz besonderen Drehort. Als sie zufällig auf Wooldene Hall stößt, ist sie sofort begeistert: Das ist es! Doch noch ahnt sie nicht, dass Wooldene schon bald zur Bühne für dramatische Ereignisse in ihrem eigenen Leben werden wird, für Hass und Rache, Trauer – und die Liebe. Romantik & Leidenschaft, englische Landschaft...


  59. McDowell, Marta Emily Dickinson's Gardens: Discovering the Flowers That Inspired Her Poetry 176 S. Mcgraw-Hill 2004


  60. McGregor, Tom / Craig Ferguson / Mark Crowdy Grasgeflüster 270 S. Heyne 2000
    Eine Witwe rettet sich aus dem Schuldenerbe durch den Anbau von Marihuana-Pflanzen... Film-DVD Grasgeflüster zu genießen


  61. Meyer, Kai Das Buch von Eden Lübbe Tb 2006
    Der Garten Eden ist vor langer Zeit durch die Schuld der Menschen verschwunden. Nur eine einzige, völlig unscheinbare Pflanze ist übrig geblieben: die Lumina. Ihre Hüterin, die 16-jährige Favola, lebt Mitte des 13. Jahrhundert als Novizin in Frankreich. Nach einem Überfall auf das Kloster flieht sie, zusammen mit dem auch damals schon berühmten Mönch und Gelehrten Albertus Magnus (eine historische Figur also). Mit dem Novizen Aelvin, den blinden Ritter Corax und dessen Tochter Libus suchen sie den sagenumwobenen Garten Eden, wo die Lumina eingepflanzt werden und damit der Menschheit das Paradies zurückgebracht werden soll....
    Webseite des Autors und Entstehungsgeschichte des Buches.


  62. Michalski, Liz / Sabine Maier-Längsfeld Rückkehr nach Evenfall 352 S. rororo 2011
    Die Frauen der Murphy-Familie hatten nie Glück in der Liebe. Die junge Andrea kehrt nach einer gescheiterten Beziehung zurück in ihre Heimat nach Evenfall in Connecticut, wo sie als Kind viele glückliche Sommer verbrachte. Dort lebt nur noch ihre Tante Gertie - mit gebrochenem Herzen, seit sie in den Wirren des Zweiten Weltkriegs von ihrer großen Liebe getrennt wurde; ihr Verlobter Frank heiratete ihre Schwester. Trotzdem lebten sie jahrzehntelang unter einem Dach. Nun ist nach ihrer Schwester auch Frank gestorben. Gertie will das alte Gemäuer verkaufen, muß es aber vorher renovieren. Mit Hilfe von Andrea räumt sie vor allem auf und dabei drängen sich die Schatten der Vergangenheit ans Licht. Doch Frank`s Gefühle für Gertie reichen über den Tod hinaus. Er ist es, der als umherwandernder Geist schließlich dem Glück der Murphy-Frauen endlich auf die Sprünge hilft.


  63. Midda, Sara In and Out of the Garden 128 S. Workman Publishing 1989
    Weisheiten aus alten englischen Gartenbüchern, Zitate und eigene Gartentäume kalligraphisch aufbereitet und illustriert


  64. Mills, Magnus / Katharina Böhmer Die Herren der Zäune 216 S. Suhrkamp 2009
    Einen Zaun zu bauen ist eigentlich eine simple Angelegenheit: Man gräbt Löcher in die Erde, setzt einen Pfahl hinein und dann noch einen und noch einen, dann spannt man Drähte dazwischen usw. Hat man es allerdings mit Zaunbauern wie Tam und Richie zu tun, wortkargen Heavy-Metal-Fans, die immer im Doppelpack auftreten und sich nur widerwillig von Schottland nach England versetzen lassen, dann wird so ein Zaunbau zu einer bizarren Unternehmung.


  65. Mills, Mark / Anke und Dr. Eberhard Kreutzer Die siebte Stufe 384 S. Blessing 2009
    1958 reist der junge Kunsthistoriker Adam Strickland von London in die Toskana, um den außergewöhnlich gestalteten Renaissancegarten der Fürstenfamilie Docci zu untersuchen. Vom ersten Augenblick an ist Adam wie gefangen von der melancholischen Schönheit des Gartens und dem geschichtsträchtigen Leben der Doccis.


  66. Mittermaier, Bruno Aus gutem Holz geschnitzt. Geschichten, Gedichte, Weisheiten, Bilder, Märchen und Lieder über Bäume 84 S. Probst 2001
    In seiner Kurzgeschichte "Aus gutem Holz geschnitzt" schildert der Orgelbauer Bruno Mittermaier aus Sinsheim/Reihen einfühlsam die Geschichte einer Kiefer von 1766 bis in die Gegenwart - vom Samen bis zur Verwendung des gefällten Baumes als Orgelgehäuse. Eingebettet ist diese Kurzgeschichte in Gedichte, Weisheiten, Bilder, einem Märchen und Lieder über Bäume.


  67. Morton, Diana Der verborgene Garten 640 S. Diana 2010
    Die junge Australierin Cassandra zerbricht sich über die Erbschaft ihrer Großmutter Nell - ein Cottage in Cornwall- den Kopf. Denn sie weiß nicht einmal, daß diese jemals in England war. Auf der Beerdigung erfährt sie dann von ihren Tanten ein lang gehütetes Geheimnis der Familie. Und sie beginnt, in der Familiengeschichte zu recherchieren. In diesem Roman, der sich über mehrere Generationen erstreckt und auf drei Zeitebenen (vom England um 1900 bis 2005 in Australien) erzählt wird, geht es um einen "verborgenen Garten", der atmosphärisch an den Roman "Der geheime Garten" von Frances Hodgson Burnett´ erinnert und dessen Labyrinth, Blumenpracht, pflegenden Gärtner und Gestalter immer wieder zur Sprache kommen. Phantasievoll engeflochten sind die Märchen der Geschichtenerzählerin Eliza. Gefühlvoll mit seinen Liebesgeschichten, packend und spannend von der ersten bis zur letzten Seite (die Lösung des Geheimnisses ist an keiner Stelle vorhersehbar) ist dies mit den Landschafts- und Gartenschilderungen eine wunderbare Lektüre für alle Gartenliebhaber!


  68. Müller, Roland Die Töchter des Pflanzenjägers 348 S. Limes 2003
    Gottfried Wilhelm Hegenberg, ein besessener Pflanzenjäger, nimmt seine beiden erwachsenen Töchtern Mitte des 19. Jhds. mit auf die Suche nach einer seltenen Orchidee in in den noch unerforschten Regenwald Neuseelands, wo sich ein Kampf um Leben und Tod entwickelt.


  69. Müller, Walter E. / Ernst Pöppel Ginkgo. Der Baum des Lebens 92 S. Insel Frankfurt 2003
    Ein Lesebuch mit Märchen und Haikus aus Japan und China, mit Texten von Siegfried Unseld, Günter Eich, Peter Härtling, Felix Pollak und vielen anderen


  70. Müller-Kampel, Beatrix / Wolfgang Schmutz Williges Fleisch, schwaches Federvieh. Das österreichische Literaturkochbuch 303 S. Mandelbaum 2009
    In der österreichischen Literatur begegnet man einer Vielzahl an Speiseszenarien und eingehenden Beschreibungen von Gerichten, doch meistens sind sie nur als kurze Textauszüge Beiwerk zu einer Rezeptsammlung. Diese Anthologie geht den umgekehrten Weg und erschließt die heimische Küche über die Literatur; hier steht der literarische Text im Vordergrund, jeweils versehen mit literarischen Anmerkungen und historischen oder gegenwärtigen passenden Rezepten aus allen Regionen Österreichs, von der bäuerlichen bis zur Wiener Kaffeehausküche. Vertreten sind Autoren wie Abraham a Sancta Clara, H.C. Artmann, Thomas Bernhard, Elias Canetti, Marie von Ebner-Eschenbach, Ernst Jandl, Franz Kafka, Johann Nestroy, Helmut Qualtinger, Joseph Roth, Arthur Schnitzler, Friedrich Torberg und viele andere. Im hervorragend ausgestatteten Anhang befinden sich Kurzbiografien der Autor(innen), ein Quellenverzeichnis, ein Verzeichnis der verwendeten Kochbücher, ein Glossar (für Nicht-Österreicher - z. B. Busserl: sind keine Küßchen, sondern runde kleine Plätzchen in Häufchenform), ein Abkürzungsverzeichnis sowie ein alphabetisches und thematisches Rezeptverzeichnis. Sehr schönes, mit Lesebändchen gestaltetes Buch, daß für jeden Literaturfreund und kochenden Gartenfreund ein "genüsslicher Leseschmaus" ist!


  71. Mündl , Kurt Nachbarin Natur 159 S. Brandstätter 2002
    Kurt Mündl lädt den Leser zu einem Rendezvous mit der Natur ein, läßt in informativen Texten und außergewöhnlichen Bildern den Jahresablauf vor unseren Augen abrollen und zeigt uns, wo und wie wir die Wunder der Natur miterleben können.


  72. Neuendorf, Corinna Die Rebenprinzessin: Historischer Roman 537 S. Ullstein 2010
    Handlungsorte sind zwei Weingüter im Rheingau im 15. Jahrhundert. Martin, ein Weinbergerbe, wird von seinem Vater gezwungen, seine Studien in Padua zu unterbrechen und zum väterlichen Gut zurückzukkehren, ohne den eigentlichen Grund dafür zu erfahren. Der verwitwete Graf von Katzenburg, der mit einer neuen Rebsorte - dem Riesling - experimentiert und der mit Martins Vater stark verfeindet ist, holt zur gleichen Zeit seine schöne Tochter Bella aus dem Kloster, in dem sie acht Jahre lang lebte. Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als das Anwesen des Vaters zu übernehmen, doch als Frau bleibt ihr das versagt. Sie hat schon als Kind und auch im Kloster auf dem Weinberg mitgeholfen, kennt sich mit den Arbeiten der Weinherstellung aus, doch ihr Vater will sie mit einem - allerdings weintechnisch kenntnislosen - Günstling des Königs verheiraten und ihm die Führung übertragen. Der arrogante, habgierige und grausame Fürst Roland von Hohenstein gefällt Bella überhaupt nicht und als ein neuer Knecht an den Hof kommt, findet sie in ihm entgegen aller Vernunft die Liebe ihres Lebens. Zum Ärger ihres Vaters widersetzt Bella sich der arrangierten Heirat und flieht mit ihrem Geliebten, der, wie Bella dann feststellen muß, gar kein gewöhnlicher Knecht ist und dessen Vater ebenfalls gegen die Heirat protestiert. Warum wohl? Es ist Martin... Man merkt an den liebevollen Beschreibungen der Weinberge, der Weinherstellung und vielen Fachbegriffen aus dem Winzerbereich, dass die Autorin gut recherchiert hat. So kann ich diesen - spannend geschriebenen historischen - Roman durchaus für Weinliebhaber empfehlen, auch wenn ich mich frage, ob sich eine Frau im 15. Jahrhundert wirklich so verhalten hätte wie Bella. Zu bemängeln ist auch der Klappentext, der mit dem Inhalt einfach nicht übereinstimmt (wie kann so etwas passieren?). Stilecht zu lesen mit einem guten Glas Riesling!


  73. Noelle, Hermann Der Blumennarr oder Der heimliche Garten 252 S. Hohenstaufen Esslingen 1964
    Die Geschichte eines närrischen Weisen namens Caesar Schlotterbeck in einem Garten, den er durch eine dichte Hecke von der Außenwelt abgeschlossen hat. Seiner Absonderlichkeit und seiner Verehrung der Blumenschönheit wegen heißt er allgemein nur der "Blumennarr" Nach der Erinnerung erzählt für Leute, die immer noch mit einem Auge lachen können.


  74. Nooteboom, Cees / Helga van Beuningen Roter Regen Der Gärtner ohne Garten 239 S. m. Zeichn. von Jan Vanriet Suhrkamp 2007
    Schmerzlich komme ihm manchmal zu Bewusstsein, schreibt Nooteboom, dass er ein Doppelleben führe, eines in Amsterdam und eines - im Winter - auf der Insel Menorca. Dort hat er einen Garten, der nach vielen Jahren der "Übung" jetzt den "Groll ob meiner Abwesenheit ertragen kann", denn er ist von Austrocknung bedroht während seiner Abwesenheit und verwildert jedesmal. In seinem neuen Buch bindet er einen Strauß sehr persönlicher Geschichten um diesen Garten und anderer Erlebnisse im Laufe seines Lebens, mehrheitlich jedoch aus dem letzten Jahres des über Siebzigjährigens. Für Literaturliebhaber.


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Aktualisiert am 22.01.2012

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