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  1. Kaminer, Wladimir Mein Leben im Schrebergarten 224 S. m. Zeichn. v. Vitali Konstantinov Manhattan HC 2007

  2. Wladimir Kaminer (1967) gilt als einer der erfolgreichsten Jungautoren in Deutschland. In seinen Büchern beschreibt er mit dem Blick des russischen Emigranten und eigensinnigem Humor alltägliche und absonderliche Begebenheiten in Berlin; die Szene in Berlin begeisterte er mit seinen "Russendisko". In diesem Buch stürzt er sich 2006 als Inhaber der Parzelle 118 in der Berliner Kleingartenkolonie "Glückliche Hütten" mit seiner Frau Olga und den beiden Kindern in das "Abenteuer Schrebergarten". Olga will vom Liegestuhl aus den Rosen beim Blühen zusehen und denkt an gesellige Grillabende, während Wladimir an seinem nächsten Buch arbeiten will. Die Kinder werden sich hoffentlich selbst beschäftigen können. Doch die erhoffte Idylle bleibt aus, die naive Vorstellung vom Wochenendparadies lässt sich schnell schon nicht mehr aufrechterhalten. Es kommt u. a. zu Konfrontation mit kleinbürgerlicher deutscher Regelungswut ( z. B. die Häufigkeit des Rasenmähens, das Verbot des Anpflanzen bestimmer Pflanzen, das Benutzen einer Biotoilette und vor allem die Nichtbeachtung des Rhabarbers) und anderen unerwarteten Schwierigkeiten. Kaminer berichtet auch von Fruchtfliegen, und seinem Nachbarn Günther Grass (nein, nicht "der"), seinen Kampf mit unsichtbaren Unkrautwurzeln, die Segnungen einer unübersehbaren Apfelernte, die Eigenheiten seiner Gartenfreunde und die Vollversammlung des Kleingartenvereins, auf der die „Schurkenparzellen“ angeprangert werden. Diese Geschichten, bei denen man oft lauthals lachen kann, nehmen aber leider nur einen kleinen Teil des Buches ein, denn der Autor entfernt sich immer weiter von seinem ursprünglichen Thema und berichtet dann mehr von seinen anderen Erlebnissen im (Fußball)jahr 2006. Viel schöner hören sich die Geschichten jedenfalls vom Autor selbst vorgelesen als an; das habe anläßlich seiner Lesung während des Ippenburger Gartenfestivals 2008 feststellen können. Also mein Rat, wenn, dann kaufen Sie sich das Hörbuch!

  3. Kaschnitz, Marie Luise Der alte Garten DTV München

  4. Zwei abententeuerlustige Kinder dringen in einen verwilderten Garten mitten in der Grossstadt ein...und die Natur wehrt sich gegen die ungestümen Eindringlinge ... Ein literarisches Gleichnis für den sorglosen Umgang mit unserer Welt.

  5. Katz, Richard Besprechung hier: Übern Gartenhag


  6. Keeble, Midge Ellis Tottering in My Garden: A Gardener's Memoir 224 S. Camden House 1994


  7. Kellaway, Deborah Virago Book of Women Gardeners 320 S. Virago Press 1996


  8. Keller, Claudia Frühstück unterm Fliederbusch Dtv München 2005

  9. Eine Familie aus dem Rheinland verschlägt es durch einen neuen Arbeitsplatz des Vaters ins Schwabenland, das die Familie durch mehrere Urlaube zu kennen meint. Natürlich muß auch ein eigener Garten her, auch wenn man nichts vom Gärtnern versteht. Aber bis es schließlich sogar bis zum eigenen Haus kommt, kann die Familie dort dann schließlich denb Nachbar gute Ratschläge bezüglich der Gartengestaltung und -pflege geben. Leichte, unterhaltsame Lektüre.

  10. Keller, Gottfried Der grüne Heinrich 916 S. Diogenes 1993

  11. Der grüne Heinrich – so wird er genannt, weil ihm seine Mutter Anzüge aus der Schützenkleidung seines früh verstorbenen Vaters schneidert – will Kunstmaler werden. Seine Mutter unterstützt ihn mit ihren Ersparnissen. Heinrich verlässt seinen Geburtsort in der Schweiz und versucht, sich in einer süddeuschen Residenzstadt als Landschaftsmaler zu etablieren. Durch Zufall gerät er unterwegs an den Grafen Dietrich und dessen Pflegetochter Dorothea ("Dortchen"). Der aufgeschlossene Gönner ermutigt seinen Gast, die künstlerische Tätigkeit nicht aufzugeben und lädt ihn ein, den Winter im Gartenhaus seines Schlosses zu verbringen....
  12. - Schumacher, Hans Ein Gang durch den Grünen Heinrich (Gottfried Kellers) Insel Frankfurt 1976

  13. Gedichte von Keller in der Leselaube

  14. Kern, Judith Das Leuchten des Sanddorns 576 S. Droemer/Knaur 2009

  15. Drei Generationen von Frauen, die Anfang des letzten Jahrhunderts auf der Insel Rügen leben, stehen im Mittelpunkt dieses Unterhaltungsromans. Judith Kern erzählt ihre Geschichte, von ihren Liebesbeziehungen, ersten Bemühungen um die Gleichberechtigung, den Problemen mit dem beginnenden Tourismus und den Kriegsängsten. Durch die poetischen Landschaftsbeschreibungen bekommt man Lust, die Insel zu besuchen...

  16. Kincaid , Jamaica (Hrsg.) My Favorite Plant: Writers and Gardeners on the Plants They Love 329 S. Farrar Straus Giroux 1998
  17. w. o. Mein Garten(Buch) Heinrich & Hahn 2005


  18. Kleeberg, Michael Ein Garten im Norden 590 Seiten DTV München 2001

  19. Michael Kleeberg "spielt" in diesem Buch mit der Figur des als Symbol für Weltoffenheit und Verständigung geltenden bekannten französischen Juden Albert Kahn (1860-1940), einer der großen Industriearchitekten seiner Zeit, Philosph, Musik- und Kunstliebhaber und Mäzen, der einen berühmten Park schuf (den man heute besichtigen kann). Albert Kahn hatte zwei Leidenschaften: seinen Garten und das Filmen und Fotografieren. Das zwischen 1910- und 1929 entstandene "Archiv des Planeten", eine umfassende Dokumentation der Länder der Welt zu seiner Zeit mit 72.000 Autochromplatten und 170.000 n Filme ist ein Beispiel für den Versuch, durch das Filmen fremder Sitten und Gebräuche Verständnis für fremde Völker zu wecken und dadurch Kriege zu verhindern. In Kleebergs auf zwei Ebenen spielenden Roman, thrillerhaft spannend geschrieben, heißt der Held allerdings Albert Klein. Dieser kehrt in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts von Frankreich nach einer mißglückten Liebe zrück in das eigentlich verhaßte Deutschland. Er flieht schon bald nach Prag. Dort bekommt er von einem Prager Antiquar ein leeres Buch geschenkt. "Was immer Sie hineinschreiben, wird Wirklichkeit geworden sein, wenn Sie das Buch beendet haben". Und so schreibt er in diesem Buch sich sein Wunschbild eines anderen Deutschland von der Seele. Eines, wie es hätte sein können. "Ich will andere Erinnerungen, um eine andere Gegenwart zu haben"...
    Verkörpert wird dieses erträumte Deutschland durch die Person des ebenfalls Albert Klein heißenden Bankiers der Zwischenkriegszeit, der sich vom kleinen Bankboten am Anfang des Jahrhunderts durch Börsenspekulationen zum Millionär hocharbeitet. Dieser baut in den 20er Jahren einen verzauberten Garten in Berlin, der zum Treffpunkt der intellektuellen Elite Europas wird und der Sitz einer Stiftung namens "Zirkel um die Welt" ist, die jungen Leuten zur Bewußtseinserweiterung ein Stipendium für eine Weltreise vergibt und "Planetarische Archive" zur Dokumentation der Weltkulturen unterhält. "Einst gab es, mitten in der Reichshauptstadt, einen seltsamen Park. Er war von hohen Mauern umgeben, über die im Frühjahr der Duft von Geißblatt, Flieder und Harz wehte." Dieser Park verändert die Mentalität all derer, die ihn besuchen - vielleicht einige Menschen so sehr, daß der Aufstieg Hitlers verhindert wird? Der Autor läßt in diesem in der Öffentlichkeit unbekannten "Zaubergarten" unbekümmert Briand und Stresemann, Thälmann und Lasalle aufeinandertreffen, erfindet einen Philophen Heidegger, der über Kaffeehäuser schreibt und in einem Bordell lebt, einen Komponisten Wagner, der eine Oper über die Pariser Kommune schreibt.... Der Held des Buches indessen wandelt auf den Spuren seiner Familiengeschichte - bis hin in die Zeit nach der Wende - sodaß sich der Kreis - auf unerwartete Weise - am Ende schließt. Dieses Buch ist derart facettenreich mit den verschiedenen Personen, Epochen und Handlungen, daß ich, total in seinen Bann geschlagen, nicht aufhören konnte zu lesen, ehe ich am Ende angelangt war. Um dann von vorne anzufangen und noch einmal vor allem die literarisch anspruchsvollen Sprachformulierungen in Ruhe zu genießen, Es wird zwar in den Medien hauptsächlich als politisches Buch herausgestellt und ich lese eigentlich keine politischen Bücher, trotzdem zählt es zu zu meinem Lieblingsbüchern des Jahres 2002.

  20. Klein, Wolf Begegnungen im Blumenladen 104 S. beton + garten 2008

  21. Kurzbeschreibung: Der Blumenladen ist eigentlich ein ganz normaler Blumenladen, bis auf einen kleinen Unterschied, alle Blumen sind ausschließlich fotografiert. Die Ware, die Sie im Blumenladen kaufen können, ist die Fotografie der Blume. Der Blumenladen ist dabei keine Galerie oder Ausstellung, sondern eine Art ‚stationäre Performance’. Es geht um die Handlung, einen Laden zu führen, der wie ein Laden aussieht und wie ein Laden funktioniert. In diesem Laden gibt es Blumen, die wie Blumen aussehen und (visuell) wie Blumen funktionieren. Kann die Ware Fotografie-einer-Blume als Ware funktionieren? Das ist die Primär-Ebene des Blumenladens, die direkte Begegnung. Entstanden ist aber auch eine Meta-Erzählung. Die wirklich reiche Ernte ist eine Sammlung an Geschichten, kleinen Begegnungen ganz unterschiedlicher Welten, zwischen-menschlich, inter-subjektiv, manchmal schmerzhaft, manchmal banal und dröge. Und auch so absurd und reichhaltig.

  22. Koch, Rudolf / Fritz Kredel Das kleine Blumenbuch 70 S. Insel Frankfurt 1998

  23. Zauberhaft die Illustrationen von Fritz Kredel!

  24. Kochenderfer, Lee The Victory Garden 176 S. Yearling 2003


  25. König, Kai / Mary Clare Smith Viel Glück: BiblioPhilia 128 S. Coppenrath, Münster 2008

  26. Die fröhlich, liebevoll detailliert illustrierten Gedichten und Gedanken bekannter Autoren dieses neuen Geschenkbuches aus der Reihe "BiblioPhilia" animieren förmlich zum Glücklichsein (auch im Garten) und überbringen damit gleichzeitig alle guten Wünsche an einen lieben Menschen.

  27. Kohaupt, Ursula Blumengrüße 240 S. Groh 2009

  28. Dieses Spiralbuch zum Umblättern bringt den Zauber der Blumenin die Wohnung - mit wunderschönen Fotos und inspirierenden Aphorismen berühmter Personen.

  29. Koppenfels, Werner von Barocke Gärten der Literatur: Eine europäische Anthologie 206 S. Dieterich'Sche Verlagsbuchhandlun 2007

  30. Unter den derzeit so beliebten Garten-Anthologien fehlt bislang eine umfassende, die europäische Fülle des vorhandenen spiegelnde Sammlung der sprachlich glanzvollsten Texte zum Thema: Barocke Literatur – Gärten in Vers und Prosa. Die vorliegende „Blütenlese“ reicht von Tassos Liebesgarten bis zu Miltons Verlorenem Paradies. Hier findet sich Gryphius in der Gesellschaft Góngoras, Donne neben Racine, Sir Thomas Browne neben Angelus Silesius, Marino neben Paul Gerhardt.

  31. Krätschmar, Tania Die Wassergärtnerin 288 S. Knaur 2008

  32. Die Gärtnertochter Tinke Wiesgrund von der Insel Langeoog ist es leid, mit Pflanzen ihr Leben zu verbringen und ergreift die Gelegenheit, nach Berlin zu ihrer Freundin zu ziehen, um sich innerhalb eines Jahres darüber klar zu werden, was sie denn eigentlich machen möchte. Aber - inmitten des Großstadtdschungels und bei der Arbeit im Second-Hand-Shop der Freundin - erkennt sie, daß sie ja doch eine Leidenschaft für die grüne Welt hat und diese ihr wichtig ist. Dazu tragen ein idyllischer Balkon, elf Dünenrosen auf der Terrasse eines Künstlers und die geheimnisvollen Garden Guerillas von Berlin, die bevorzugt verwilderte Plätze aufblühen lassen, bei. Und die Liebe spielt natürlich ebenfalls eine nicht unerhebliche Rolle. Tolle Lektüre - ich freue mich schon auf den auf der Webseite der Autorin angekündigten Folgeroman!
  33. w o. Seerosensommer 318 S. Knaur 2009

  34. Als "Fortsetzung" von der "Wassergärtnerin" kommt Tinke selbst nur kurz in diesem Buch vor, deshalb ist der Roman auch gut verständlich zu lesen, ohne den ersten Band zu kennen. Diesmal geht es bei Tania Krämer, die abwechelnd in Berlin und auf einem Bio-Bauernhof in der Mark Brandenburg lebt, nicht so sehr um das Thema Garten, sondern mehr um Landschaft und Natur - und die Küche. Die charmante Josephine will nach dem Tod ihres Mannes, einem Drei-Sterne-Koch, aus dem erinnerungsreichen Berlin weg. Sie gründet ein sehr persönlich geführtes romantisches Restaurant in einem alten Haus an einem verträumten Seerosenteich, das man am liebsten gleich besuchen möchte, auch wenn die interessant klingenden Rezepte, die jedem Kapitel vorangestellt sind, nicht unbedingt nachkochbar (essbar) sind. Doch zwei ehrgeizige Männer haben mit dem idyllischen Gelände ganz andere Pläne, denn das Restaurant liegt leider auf der falschen Seite des Naturschutzgebiets der Müritz. So entwickelt sich der Roman mit den wunderschönen Naturbeschreibungen - in der auch die Liebe und der Humor nicht zu kurz kommen - mit krimihafter Spannung. Ich habe es in einem Zug durchgelesen. Für gärtnernde Köche (Köchinnen) und kochende Gärtner(innen), Natur- und Landschaftsliebhaber! (Nächstes Jahr soll es einen weiteren Folgeband geben... wieder ein Grund zur Vorfreude!).

  35. Krätz, Otto Gartengeflüster: Pikantes und Unterhaltsames aus der Geschichte der Gärten 157 S. m. 200 Abb. Callwey 2009

  36. Zahlreiche Geschichten ranken sich um Menschen und ihre Gärten, unzählige literarische Werke erzählen von der Gartenleidenschaft ihrer Autoren. Hier findet man bekannte, aber auch unbekannte Episoden aus der Gartengeschichte der letzten Jahrhunderte einmal in einem wunderschönen, aufwendig illustrierten, mit Lesebändchen ausgestattetem Bildband (viele wohl auch bisher unveröffentlichten Fotos) vereint. Vom Geheimnis der Kameliendame, vom Tulpenwahn, der Kaiserin Josephine auf der Jagd nach der Pfingstrose, vom ehelichen Rosenkrieg in Pommern, den Anfängen des Rasenmähers oder von König Ludwigs Wintergarten erzählt der Autor. Otto Krätz war Hauptabteilungsleiter am Deutschen Museum in München und bekam für sein Buch "Casanova und die Naturwissenschaften" den Preis "Wissenschaftsbuch des Jahres 1996. Seine auf den ersten Blick manchmal nicht "gartenrelevanten" erscheinenden Themen (Abgepackte napoleonische Helden") und Anlässe sind vielfältig gestreut, sie führen an viele Orte und Schauplätze, erinnern an geschichtliche Ereignisse und haben doch immer einen Protagonisten - den Garten bzw. "seine Abbleger". Gut gefallen haben mir auch die Hinweise am Ende jeden Kapitels: "Lesen sie auch...", die auf andere Episoden verweisen. Und so blättert man hin und her, liest sich fest, liest noch einmal, amüsiert sich über die feinen Sticheleien des Autors, staunt über die historischen Abbildungen - kurzum: dies ist ein Lese- und Schauvergnügen für alle Gartenbegeisterte!
    Podcasts zum Reinhören

  37. Kretser, Michelle de Die Rosenzüchterin von Montsignac Lübbe 2003


  38. Krohn, Leena / Elina Kritzokat Stechapfel 222 S. Blumenbar 2006

  39. Eine Frau erprobt die Wirkung des Stechapfels

  40. Krott, Jules: Verliebte Botanik. Von Blumen, Sträuchern und Gärten 160 S. m. 34 farb. Zeichn. v. Pia Roshardt Claasen 1956


  41. Krug, Volker Krieg der Gartenzwerge 220 S. Engelsdorferr 2003

  42. Eine bitterböse Satire auf Kleingeisterei und Mediengesellschaft, in der sich zwei Nachbarsfamilien mit Gartenzwergen bekämpfen.

  43. Kühner, Otto Heinrich Blühender Unsinn 197 S. Henssel Berlin 1970

  44. Sehr amüsant...

  45. Kulessa, Hanne (Hrsg.) Grüne Liebe, Grünes Gift. 129 S. Heinrich & Hahn, Frankfurt am Main 2006

  46. Wieder eine amüsante Sammlung von 13 persönlichen Geschichten und eines Gedichts (von Christa Reinig) aus dem Heinrich & Hahn Verlag - mit Lesebändchen (heute höchst selten, diese nette Zugabe). Da schlägt sich Hanne Kulessa mit der von ihrem Geliebten geschenkten Yuccapalme herum, Martin Brinkmann verliebt sich in die leisen Töne exotischmelodischer Pflanzennamen; Olga Martynova versucht die "Zähmung der Widerspenstigen [Geranien]" ( hier online zu lesen...)... Diesmal also Beiträge zum Thema Balkon- und Zimmerpflanzen!

  47. Lachauer, Ulla Der Akazienkavalier. Von Menschen und Gärten 256 S. Rowohlt 2009

  48. 18 Geschichten der in Mannheim lebenden freien Journalistin, Bestsellerautorin und Dokumentarfilmerin, die in Deutschland und in Ungarn, Ostpreußen, Paris oder an der Costa de Sol spielen. Hier stehen bis auf eine Ausnahme (Colette) nicht "berühmte" Gärtner(innen) im Vordergrund und keine "gartenpraktischen" Erkenntnisse oder Geschichten über die Entwicklung von Gärten. "Gärten sind Seelenlandschaften und Schicksalsorte. Sie wirken als Lebensquell und können ein Glück vollkommen machen. Sie können Verzweifelte trösten und Feindschaften mildern. In schweren Zeiten sind sie überlebenswichtig" - in diesem Sinn hat sie mit Menschen gesprochen, mit Großstädtern oder Dorfmenschen, einem Dichter, Comedy-Star, Bettler, einer Hebamme und mehreren Kriegsgefangenen, die zusammen im Feindesland Gärten bearbeiten mußten. Ein Birnbaum steht z. B. im Mittelpunkt einer bewegten Familiengeschichte und auf der Schwäbischen Alb züchtet ein aus Ungarn vertriebener Bauernsohn Paprika als Erinnerung an seine Heimat. Eine blinde Gärtnerin spricht von den Farben der Pfingstrosen und Odessa im Mai ist Schauplatz einer seltsamen - der titelgebenden - Liebesgeschichte: "Der Akazienkavalier". Ein fesselnder Lesegenuss für Literaturfreunde und - mal ganz anderer Art - auch für Garten- und Pflanzenliebhaber!

  49. Lacy, Allen In a Green Shade: Writings from Homeground 288 S. Houghton Mifflin Company 2000


  50. Landwehr-Engle, Debra Grace from the Garden 224 S. Rodale Press 2003


  51. [Larsson]Larsson, Carl Bei uns auf dem Lande 48 S. Langewiesche 1996
  52. - Rydin, Lena Die Lust am Alltag. Leben wie die Larssons in Sundborn 208 S. Langewiesche 2003

  53. Carl Larssons Zeichnungen, Vignetten und Aquarelle von den Kindern begleiten den Leser auf dieser Zeitreise in die Sonne des Nordens. Karins Blumen-Arrangements, Design-Ideen für Textilien, Porzellan und Möbel begeistern noch heute nach rund 100 Jahren. Auch ihre Koch- und Back-Rezepte, ja sogar die Briefe an ihre Mutter lassen jeden Tag neue und frische Lust am Alltag entstehen. Um sich am Leben zu erfreuen, braucht es nur bescheidene Mittel, einen Blick für Farben, für die Natur, für Formen, verbunden mit dem Willen, auch kleine und einfache Dinge wahrzunehmen und liebzugewinnen. Das ist die Botschaft der Larssons, und das ist die Kunst der Larssons.

  54. Lawrence, Elizabeth / Bill Neal Through the Garden Gate 270 S. University of North Carolina Press 1990


  55. LeCarre, John Der ewige Gärtner. 557 S. List 2002
  56. w. o. DVD Der Ewige Gärtner mit Ralph Fiennes

  57. Justin Quayle, wenig ambitionierter Diplomat in Nairobi, ist an seinen Pflanzen mehr interessiert als am Rest des Lebens. Bis seine geliebte, unkonventionelle und politisch engagierte Frau tot aufgefunden wird

  58. Leith, Prue A Lovesome Thing 397 S. Penguin Books 2004


  59. Linder, Gisela Roter Mohn. Texte und Bilder 71 S. Insel, Frankfurt 1998

  60. Klatschmohn, Feld- und Gartenmohn - Blume der Leidenschaft, der Liebe - und des roten Mohns blasser Bruder, der Schlafmohn, der Schmerz nimmt, Vergessen schenkt - sie sind Dichtern und Malern Versuchung und Faszination zugleich.

  61. Lowman, Margaret D. Die Frau in den Bäumen Fischer Frankfurt 2003

  62. Eine Biologin erforscht das Leben in den Baumkronen - die Autorin war die erste, die das Leben in den Laubdächern des Regenwaldes und damit verbundene ökologische Zusammenhänge erforscht hat. In ihrer Autobiographie schildert sie ihr Leben, das sich durch ihren Beruf oft in schwindelnder Höhe abspielt. Dabei erfährt man natürlich einiges von ihrer wissenschaftlichen Arbeit, doch es ist auch ein Bekenntnis einer Frau, die zwischen ihrer Rolle als Hausfrau und Mutter und ihrem wissenschaftlichem Drang hin und her schwankt und oft von Schuldgefühlen geplagt ist. Wie die Besprechung der Amazon.de-Redaktion sagt: "Margaret Lowman .... zeigt, wie der Umgang mit den emotionalen Herausforderungen genauso hart oder sogar härter sein kann, als an einem unsicheren Ast zu baumeln und Käfer zu zählen oder Auge in Auge mit einer tödlichen Seeschlange auf Tuchfühlung zu gehen"... Spannende Lektüre!!

  63. Maasch, Erik Dahlien pflanzt man nicht im März. 240 S. Lübbe Bergisch-Gladbach 1988

  64. Ein heiterer Roman aus dem Berliner Laubenpiepermilieu. Mit den vom kleingärtnerischen Schicksal arg gebeutelten Ehepaar Polke und einer Fülle kauziger Typen aus der Gartenkolonie "Zufriedenheit e.V."

  65. Maaser, Eva Der Paradiesgarten 694 S. m. 14 Zeichn. Aufbau Berlin 2003

  66. Roman um den Gärtnerjungen Christoph bei den Benediktinern am Tegernsee, der sich im 13. Jahrhundert auf die Suche nach dem "Garten Eden" macht, sich dem vierten Kreuzzug anschließt und so auch den Orient und seine Gärten kennenlernt. Christoph wird durch seine unzähligen Reisen Zeuge aller wichtigen Gartenbauepochen, denn durch einen Zaubertrank ist er unsterblich geworden und erwacht nach jahrzehntelangen Schlaf jeweils wieder. Eine belletristische Einführung in die Gartengeschichte sozusagen...

  67. Matzig, Gerhard Meine Frau will einen Garten: Vom Abenteuer, ein Haus am Stadtrand zu bauen 256 S. Goldmann 2010

  68. Der Autor ist Redakteur im Feuilleton der „Süddeutschen Zeitung”. Er will seiner Frau einen Wunsch erfüllen: sie träumt als Großstadtmensch von einem Haus mit eigenem Garten auf dem Land. Dabei geht es allerdings mehr um Problemgrundstücke, zwar sensiblen Architekten, aber unsensiblen Nachbarn, haarsträubende Widrigkeiten beim Hausbau und absurde Begegnungen als um den Garten. Trotzdem: humorvolle Lektüre für ein paar Stunden.

  69. Maier, Andreas / Christine Büchner Bullau - Versuch über Natur 160 S. Heinrich & Hahn 2006

  70. Anhand von Spaziergängen in der Wetterau und im Wendland, in Südtirol und im Odenwald beschreiben die beiden Autoren ihre sehr persönliche Erinnerung an das altmodische Fach Naturkunde.

  71. Maletzke, Elsemarie (Hrsg.) Literarische Gartenlust Heinrich & Hahn 2005

  72. "In der vorliegenden "Gartenlust", der jedes Jahr ein neuer Band folgen soll, schreibt Arthur Miller schreibt über Gemüse, Eva Demski über lügnerische Samentütchen, Martin Mosebach über Gärten auf Capri. Die Olive wird ebenso geehrt wie die Frankfurter Grüne Soße.. Die Schnecke und die Stinkmorchel erfahren auáergewöhnliche Würdigung. Vita Sackville-West und Alma de l'Aigle treten den Rosen ganz nahe, und in den Büschen singt die Nachtigall, wie Eduard Mörike sie notiert hat: Tiuu tiuu tiuu / Spe tiu zqua .."
  73. w. o. Neue Literarische Gartenlust 220 S. Heinrich & Hahn 2006

  74. Die vorliegende Gartenlust, Nachfolgerin des ersten Bandes und Vorgängerin weiterer Bände (auf die man gespannt sein darf), versammelt wiederum Texte rund ums Grüne. Eva Demski richtet den Forscherblick auf das Paradiesgärtlein des ober-rheinischen Meisters im Frankfurter Städel im Kapitel "Von Engeln und Gewürm" (Eva Demski). Elke Loewe klärt einen botanischen Giftmord hinter ihrer Gartenpforte an der Oste auf. Marcel Proust besucht in einem fast verschollenen Text die Quellen des Loir, der zu seiner Zeit noch ein männlicher Fluß und so geheimnisvoll wie ein römischer Gott war. Der frühe F.W. Bernstein hat Bock auf die Gärtnerin, gräbt aber trotz geiler Gesten vom Nachbargrundstück schwitzend seine Kartoffelbeete um. Mit Knüßchens fürs Pfläumchen grüßt Gärtner Kurt Weill seine Lotte Lenya. Und Poetry-Slam-Champion Alexander Dreppec läßt bei schönem Wetter dann die Hosen wohl im Rosenkohl. Und die "Sklaverei des Jätens" wird literarisch gesehen von E. Skasa-Weiß.
  75. w. o. Seht meinen Garten! 139 S. Unionsverlag 2010 Texte aus den Bänden der "Literarischen Gartenlust" des inzwischen aufgelösten Heinrich & Hahn Verlages - hier in einem kleinen in Leinen gebundenen, mit Lesebändchen versehenen Geschenkbändchen.
  76. w. o. Literarische Gartenlust: Rausch & Rache 225 S. Heinrich & Hahn 2008

  77. Rausch und Rache und die heiklen Nachbarn sind das Leitmotiv der vierten literarischen Gartenlust - und der Garten erweist sich darin als ein irdisches Paradies, aus dem man im Handumdrehen vertrieben werden kann.
  78. w. o. Grüne Fluchten. Literarische Gartenkunst 240 S. Heinrich & Hahn 2007

  79. Und wieder eine literarische Anthologie, die die Vorlieben und Abneigungen der gärtnernden Zunft zum Thema hat.Diesmal geht es um Pflanzen, die stören, die ergötzen und Tiere, die nerven und wolche, die willkommen sind. So schwärmt Susanne Wiborg etwa für Hornissen, während F. W. Bernstein an höchster Stelle sogar die Entfernung der Maulwurfsgrille beantragt. Oliver Sacks erklärt, warum ihm dezente Farne lieber sind als Pflanzen, die ihr Liebesleben öffentlich machen; Maurice Maeterlinck hingegen ist hingerissen von den schamlosen Sexualpraktiken der Orchideen. Eva Demski erbarmt sich der floralen Sozialfälle, die vor den Supermärkten um Hilfe rufen, und Robert Gernhardt läßt den endgültigen Sympathieträger aufmarschieren, einen Zentaur mit Blümchen.
  80. w. o.Maletzke, Elsemarie Gartenglück 160 S. Schöffling 2010

  81. In diesem Band berichtet Elsemarie Maletzke, die schon mehrere Anthologien zusammenstellte, selbst über ihr "Gartenglück" - über ihre Reisen quer durch europäische Gärten. "Über den Zaun" zu schauen ist immer wieder reizvoll, ob in berühmte oder weniger bekannte Gärten. Sie besuchte u. a. Landhaus Ettenbühl, das Rosenparadies von Stefanie Körner und John Scarman ("Die Namen der Rosen") , nahm an einer Gartenreise nach Dänemark teil ("Bitte rühren Sie die Pflanzen") , lernte "Die nackten Gärtner von Abbey House" kennen und wandelte auf Linnés Spuren ("Die Liebe kommt sogar zu den Pflanzen"). Eine unterhaltsame Lektüre und Anregung, selbst auf Gartenreise zu gehen, ein schöner Geschenkband für Gartenfreunde und Reiselustige!

  82. Mansfield, Katherine Das Gartenfest und andere Erzählungen Insel Frankfurt 1998

  83. "The Garden Party" ist heute in vielen Anglistik-Studiengängen und im Englisch-Unterricht der gymnasialen Oberstufe Pflichtlektüre. In der Titelgeschichte werden die Gäste eines Gartenfestes mit dem tragischen Tod eines weniger privilegierten Mannes konfrontiert. Zitate von Katherine Mansfield

  84. Marble, Joan Ein Garten in Italien 335 S. Heyne 2002

  85. Roman um die Erfüllung des Traumes, einen Garten in Italien zu haben.

  86. Marini, Lorenzo Der Tulpenmaler Goldmann 2005

  87. Amsterdam, 1636 - eine Stadt im Tulpenfieber. Brave Bürger, Händler und Halunken spekulieren mit der neuen Blumenart, die aus dem fernen Osten stammt. In dieser fiebrigen Atmosphäre verliebt sich ein gut aussehender, talentierter Maler in eine verheiratete Frau. Eine tragische Leidenschaft nimmt ihren Lauf...

  88. Marranca, Bonnie American Garden Writing Taylor Trade Publishing 2003


  89. Marshall, William / F.Terks Spaziergänge eines Naturforschers Kröner 1922


  90. Martens, Agnes Der Maulbeerbaum in unserem Garten: Meine Geschichte 192 S. zahlreiche s/w Fotos Brunnen-Verlag 2008

  91. Agnes wird 1930 in der Ukraine geboren. Ihr Vater, der deutsche mennonitische Geologe weckt früh in ihr und ihrem Bruder das Interesse am Lernen und Neugier auf das Leben, vor allem auch an der Natur. Als sie sechs Jahr ist, wird er von den Stalinisten er verhaftet und für seine Familie beginnt ein weiter Weg der Flucht, der sie schließlich über einige Umwege nach Paraguay führt, wo sich ansiedeln und von der Landwirtschaft ernähren können. Früher oft verbreitet, heute selten angepflanzt, spielt der Maulbeerbaum im heimatlichen Garten eine Rolle in diesem Roman um Agnes, die schließlich Lehrerin wird und sich in einen Spanier verliebt...

  92. Maser, Chris u. Zane /Leslie Edgington The World Is in My Garden: A Journey of Consciousness 232 S. White Cloud Press 2005


  93. Mayer-Skumanz, Lene Käthe Recheis / Georg Bydlinski / Edward Sheriff Curtis (Hrsg.) Weißt du, daß die Bäume reden? Weisheit der Indianer 96 S. Herder Freiburg 1998


  94. McAuley, Roisin Wilde Astern 432 S. Droemer/Knaur 2009
  95. Die Filmproduzentin Louise ist auf der Suche nach einem ganz besonderen Drehort. Als sie zufällig auf Wooldene Hall stößt, ist sie sofort begeistert: Das ist es! Doch noch ahnt sie nicht, dass Wooldene schon bald zur Bühne für dramatische Ereignisse in ihrem eigenen Leben werden wird, für Hass und Rache, Trauer – und die Liebe. Romantik & Leidenschaft, englische Landschaft...


  96. MacDonald, Betty Das Ei und ich 414 S. DTV München 2003

  97. Die urkomische Autobiographie einer unfreiwilligen Hühnerzüchterin.

  98. McDowell, Marta Emily Dickinson's Gardens: Discovering the Flowers That Inspired Her Poetry 176 S. Mcgraw-Hill 2004


  99. McGregor, Tom / Craig Ferguson / Mark Crowdy Grasgeflüster 270 S. Heyne 2000

  100. Eine Witwe rettet sich aus dem Schuldenerbe durch den Anbau von Marihuana-Pflanzen...Wundervoll verschrobene Geschichte, als Buch leider vergriffen, aber als DVD-Film zu genießen.
  101. Film-DVD Grasgeflüster
  102. Video Grasgeflüster


  103. McKillip, Patricia Der Zaubergärtner 367 S. Blanvalet 2006

  104. Fantasy-Roman

  105. Meyer, Kai Das Buch von Eden Lübbe Tb 2006

  106. Der Garten Eden ist vor langer Zeit durch die Schuld der Menschen verschwunden. Nur eine einzige, völlig unscheinbare Pflanze ist übrig geblieben: die Lumina. Ihre Hüterin, die 16-jährige Favola, lebt Mitte des 13. Jahrhundert als Novizin in Frankreich. Nach einem Überfall auf das Kloster flieht sie, zusammen mit dem auch damals schon berühmten Mönch und Gelehrten Albertus Magnus (eine historische Figur also). Mit dem Novizen Aelvin, den blinden Ritter Corax und dessen Tochter Libus suchen sie den sagenumwobenen Garten Eden, wo die Lumina eingepflanzt werden und damit der Menschheit das Paradies zurückgebracht werden soll....
    Webseite des Autors und Entstehungsgeschichte des Buches.

  107. Midda, Sara In and Out of the Garden 128 S. Workman Publishing 1989

  108. Weisheiten aus alten englischen Gartenbüchern, Zitate und eigene Gartentäume kalligraphisch aufbereitet und illustriert

  109. Mills, Magnus / Katharina Böhmer Die Herren der Zäune 216 S. Suhrkamp 2009

  110. Einen Zaun zu bauen ist eigentlich eine simple Angelegenheit: Man gräbt Löcher in die Erde, setzt einen Pfahl hinein und dann noch einen und noch einen, dann spannt man Drähte dazwischen usw. Hat man es allerdings mit Zaunbauern wie Tam und Richie zu tun, wortkargen Heavy-Metal-Fans, die immer im Doppelpack auftreten und sich nur widerwillig von Schottland nach England versetzen lassen, dann wird so ein Zaunbau zu einer bizarren Unternehmung.

  111. Morgenstern, Bodo / Martina Hochheimer Veilchen träumen - Die Blume des Frühlings 72 S. Insel Frankfurt 2003

  112. Texte und Bilder um die Poesie der erwachenden Natur

  113. Morton, Diana Der verborgene Garten  640 S. Diana 2010

  114. Die junge Australierin Cassandra zerbricht sich über die Erbschaft ihrer Großmutter Nell - ein Cottage in Cornwall- den Kopf. Denn sie weiß nicht einmal, daß diese jemals in England war. Auf der Beerdigung erfährt sie dann von ihren Tanten ein lang gehütetes Geheimnis der Familie. Und sie beginnt, in der Familiengeschichte zu recherchieren. In diesem Roman, der sich über mehrere Generationen erstreckt und auf drei Zeitebenen (vom England um 1900 bis 2005 in Australien) erzählt wird, geht es um einen "verborgenen Garten", der atmosphärisch an den Roman "Der geheime Garten" von Frances Hodgson Burnett´ erinnert und dessen Labyrinth, Blumenpracht, pflegenden Gärtner und Gestalter immer wieder zur Sprache kommen. Phantasievoll engeflochten sind die Märchen der Geschichtenerzählerin Eliza. Gefühlvoll mit seinen Liebesgeschichten, packend und spannend von der ersten bis zur letzten Seite (die Lösung des Geheimnisses ist an keiner Stelle vorhersehbar) ist dies mit den Landschafts- und Gartenschilderungen eine wunderbare Lektüre für alle Gartenliebhaber!

  115. Müller, Roland Die Töchter des Pflanzenjägers 352 S. Goldmann 2005

  116. Gottfried Wilhelm Hegenberg, ein besessener Pflanzenjäger, nimmt seine beiden erwachsenen Töchtern Mitte des 19. Jhds. mit auf die Suche nach einer seltenen Orchidee in in den noch unerforschten Regenwald Neuseelands, wo sich ein Kampf um Leben und Tod entwickelt.

  117. Müller, Walter E. / Ernst Pöppel Ginkgo. Der Baum des Lebens 92 S. Insel Frankfurt 2003

  118. Ein Lesebuch mit Märchen und Haikus aus Japan und China, mit Texten von Siegfried Unseld, Günter Eich, Peter Härtling, Felix Pollak und vielen anderen

  119. Müller-Kampel, Beatrix / Wolfgang Schmutz Williges Fleisch, schwaches Federvieh. Das österreichische Literaturkochbuch 303 S. Mandelbaum 2009

  120. In der österreichischen Literatur begegnet man einer Vielzahl an Speiseszenarien und eingehenden Beschreibungen von Gerichten, doch meistens sind sie nur als kurze Textauszüge Beiwerk zu einer Rezeptsammlung. Diese Anthologie geht den umgekehrten Weg und erschließt die heimische Küche über die Literatur; hier steht der literarische Text im Vordergrund, jeweils versehen mit literarischen Anmerkungen und historischen oder gegenwärtigen passenden Rezepten aus allen Regionen Österreichs, von der bäuerlichen bis zur Wiener Kaffeehausküche. Vertreten sind Autoren wie Abraham a Sancta Clara, H.C. Artmann, Thomas Bernhard, Elias Canetti, Marie von Ebner-Eschenbach, Ernst Jandl, Franz Kafka, Johann Nestroy, Helmut Qualtinger, Joseph Roth, Arthur Schnitzler, Friedrich Torberg und viele andere. Im hervorragend ausgestatteten Anhang befinden sich Kurzbiografien der Autor(innen), ein Quellenverzeichnis, ein Verzeichnis der verwendeten Kochbücher, ein Glossar (für Nicht-Österreicher - z. B. Busserl: sind keine Küßchen, sondern runde kleine Plätzchen in Häufchenform), ein Abkürzungsverzeichnis sowie ein alphabetisches und thematisches Rezeptverzeichnis. Sehr schönes, mit Lesebändchen gestaltetes Buch, daß für jeden Literaturfreund und kochenden Gartenfreund ein "genüsslicher Leseschmaus" ist!

  121. Mündl , Kurt Nachbarin Natur 159 S. Brandstätter 2002

  122. Kurt Mündl lädt den Leser zu einem Rendezvous mit der Natur ein, läßt in informativen Texten und außergewöhnlichen Bildern den Jahresablauf vor unseren Augen abrollen und zeigt uns, wo und wie wir die Wunder der Natur miterleben können.

  123. Noelle, Hermann Der Blumennarr oder Der heimliche Garten 252 S. Hohenstaufen Esslingen 1964

  124. Die Geschichte eines närrischen Weisen namens Caesar Schlotterbeck in einem Garten, den er durch eine dichte Hecke von der Außenwelt abgeschlossen hat. Seiner Absonderlichkeit und seiner Verehrung der Blumenschönheit wegen heißt er allgemein nur der "Blumennarr" Nach der Erinnerung erzählt für Leute, die immer noch mit einem Auge lachen können.

  125. Nooteboom, Cees / Helga van Beuningen Roter Regen Der Gärtner ohne Garten 239 S. m. Zeichn. von Jan Vanriet Suhrkamp 2007

  126. Schmerzlich komme ihm manchmal zu Bewusstsein, schreibt Nooteboom, dass er ein Doppelleben führe, eines in Amsterdam und eines - im Winter - auf der Insel Menorca. Dort hat er einen Garten, der nach vielen Jahren der "Übung" jetzt den "Groll ob meiner Abwesenheit ertragen kann", denn er ist von Austrocknung bedroht während seiner Abwesenheit und verwildert jedesmal. In seinem neuen Buch bindet er einen Strauß sehr persönlicher Geschichten um diesen Garten und anderer Erlebnisse im Laufe seines Lebens, mehrheitlich jedoch aus dem letzten Jahres des über Siebzigjährigens. Für Literaturliebhaber.

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Aktualisiert am 10.08.2010