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Gartenbelletristik
- Erzählendes -
Gartenprosa,
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Es gibt Literatur,
die verwandelt den Menschen in Tiere:
"Leseratten" und "Bücherwürmer"
(Jürgen Dahl in einem Zeitschriftenartikel)
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"Man nehme eine Prise Ringelblume, um das Gefühl anzuregen, einen Schuss Löwenmäulchen, um böse Einflüsse abzuwehren, und ergänze das Gemisch mit Rosenblättern, um der Liebe zu schmeicheln". Dies ist eines der Rezepte von Claire Waverley, die einen florierenden Partyservice besitzt. Das Geheimnis ihres Erfolgs ist die Verwendung von essbaren Blumen aus dem heimischen Garten, die eine magische Wirkung ausüben - und die Folgen der "Anwendungen" nehmen ihren Lauf... Ein phantastisches, sehr persönlich geschriebenes Buch der Romanautorin, in dem man einiges auch über Pflanzen findet und sogar aphrodisische Rezepte! Wunderschönes Geschenkbändchen mit Ziaten um das Buch. Laube ist der deutsche Name für ein Gartenhäuschen besonderer Machart und entstammt dem mittelhochdeutschen Wort "loube" für Hütte, Unterstand, Vorbau oder Vorhalle. Erste Darstellungen von Gartenlauben sind schon aus dem alten Ägypten überliefert; auch die traditionellen japanischen und chinesischen Teehäuser sind eigentlich nichts anderes als Lauben...Es gab sogar eine Zeitschrift, die sich "Die Gartenlaube" nannte; sie hatte allerdings wenig gärtnerische Beiträge in ihren Heften. Vielleicht wurde die Idee dazu in einer Laube geboren, denn es gab und gibt Lauben, die zum Ort bemerkenswerter Ereignisse wurden... Den Malern Wassily Kandinsky und Franc Marc kam jedenfalls bei Kaffee und Kuchen in einem Gartenhäuschen die Idee, ihren berühmt gewordenen Almanach unter das Motto "Blauer Reiter" zu stellen, Moses Mendelssohn wollte im einsamen Gartenhaus vergessen, daß die Leidenschaft der Menschen den Erdball verwüsten, und Konsul Buddenbrook hatte hier sein Schopenhauer - Erlebnis. Die Laube, sie wurde vielbedichtet, vielbesungen, nicht nur von Romantikern. Hier wird in Form von Gedichten, Briefauszügen und Romanpassagen bekannter und unbekannter Dichter und Fotos die Geschichte der Gartenhauskultur präsentiert. Ob Pavillon oder Kiosk, mit efeuumrankten Gitterstäben oder aus Eichenholz, in griechischem oder fernöstlichem Stil erbaut... für diesen wunderschönen Bildband wurden die schönsten Schmuckstücke bürgerlicher Gartenarchitektur ausfindig gemacht und kunstvoll abgelichtet. Dieses Buch ist nicht nur für Laubenbesitzer ein schönes Geschenk ... "Jüngst hab' ich dich gesehn im Traum, So lieblich saßest du behütet In einer Laube grünem Raum"... So beginnt das Gedicht von Annette von Droste Hülshoff, das diesem Buch seinen Titel gab. Auch das zweite Buch des Autors zum Thema ist wieder ein Schau- und Lesevergnügen für Gartenfreunde und auch Naturliebhaber mit den ausgewählten Romanauszügen, Gedichten und Briefen. So liest man diesmal vom kleinen "Gärtnerhaus" Brechts in Buckow in der Märkischen Schweiz, in das er sich zum Arbeiten zurückzog und wo er sich mit einer "Verordnung" abschirmte: "In Erwägung, daß bei dem Schreiben von Stücken und Lesen von Kriminalromanen jede menschliche Stimme im Haus oder vor dem Haus eine willkommene Ausrede für eine Unterbrechung bildet, habe ich beschlossen, mir eine Sphäre der Isolierung zu schaffen und benutze dazu das Stockwerk mit meinem Arbeitszimmer und den kleinen Platz vor dem Haus, begrenzt durch das Gewächshaus und Laube. Ich bitte, diese Regelung nicht allzu bindend aufzufassen. Prinzipien halten sich am Leben durch ihre Verletzung." Oder von Gleims "Hüttchen", Wielands Gartenhaus, Münchhausens "Grottenhäuschen", Schillers "Gartenzinne" und vielen anderen somit zu "poetischen" Örtlichkeiten gewordenen Gartenhäusern. Berichte einer begeisterten englischen Gartenliebhaberin aus dem letzten Jahrhundert, die gern mit ihrem Gärtner tauschen würde, es aber "aus Standesgründen" nicht kann...Amüsant zu lesen, nicht umsonst immer wieder neu aufgelegt. Nur wenige Menschen haben das Jahr 25, das "Jahr der Flut" überlebt. Atwood erzählt mit viel Detailwissen, beispielsweise um Namen der Pflanzen, Kategorien der Tiere usw. zu verschiedenen Zeiten in der Zukunft, hauptsächlich aus der Perspektive der jungen Toby, aber auch aus der ihrer Freundin Rens und von Adam Eins, dem Gründer der Sekte der "Gärtner Gottes". Diese Sekte, vor und nach der Katastrophe aktiv, lebt nach strikten Regeln im Einklang mit dem was man noch „Natur“ nennen kann. Was genau passierte, wird erst sehr spät klar... Orwells Zukunftsvision "1984" erschreckte bei seinem Erscheinen - und ist heute in vielen Dingen schon überholt worden. Atwood entwirft aufs Neue eine Zukunft, deren Realität vielleicht weniger fern liegt, als man denkt. Ein bedrückendes, düsteres Buch. Webseite zum Buch Texte aus erzählenden Gartenbüchern und Gedichte - sowohl Klassiker als auch Moderne (sogar aus neuesten Veröffentlichungen wie Krausch...)- nach Themen geordnet wie z. B. "Wie ein Garten entsteht", "Gärtners Lust und Plage". Ein schönes, weil mit seiner Textauswahl auch informatives Geschenk sowohl für Garteneinsteiger als auch für Gartenfreaks. Ein schöner kleiner, preiswerter Geschenkband - ein"Blumengruß" für viele Gelegenheiten. Der junge Felix entdeckt eine Wissenschaft neu, die in Europa schon fast abhanden gekommen war: die Blumensprache. Er läßt ihn nicht als Botaniker, sonder als Dichter auf die Suche nach Blumen gehen, die seinen Gedanken entsprechen. Und so läßt Felix auch als Dolmetscher seiner Gefühle der verbotenen Liebe zu Madame Henriette die Blumen sprechen... Mit launigen Gedichten und Gedanken rund um Freud und Leid im Gärtnerleben ist dieses edel gestaltete Buch auch das perfekte (preiswerte!) Mitbringsel für etliche Gelegenheiten. Die Gärten der Finzi-Contini - nie durfte der namenlose Erzähler sie in seiner Kindheit betreten. Eine Mauer trennt ihn vom Anwesen der jüdischen Familie und somit auch von der schönen Micòl, die er seit jeher liebt. Als Kind zu ängstlich, ihrer Einladung zu folgen, nimmt er erst viele Jahre später die Gelegenheit wahr: 1938, als die Rassengesetze in Kraft treten und Juden die Mitgliedschaft in Vereinen untersagt wird, öffnen die Finzi-Contini ihre Tore für eine Gruppe junger Leute, die aus dem Tennisclub der Stadt ausgeschlossen wurden. Seit vielen Jahren ist Bastin`s jährlich erscheinender Ringbuchkalender mein "Gartentagebuch" - mir gefallen die zarten Zeichnungen und liebevollen Texte. Schön, daß es jetzt auch Bücher und Papeterie-Artikel von ihr gibt. Auch darin beschreibt und zeichnet sie die auf Spaziergängen und in Gärten (im eigenen und in fremden) beobachteten Tiere und Pflanzen. Für jeden Garten- und Naturliebhaber! Roman über Düfte, die Liebe und die Spiele der Macht. Paris im 17. Jahrhundert. Für manche ist die schöne Ambra eine Hexe, weil sie es versteht, betörend duftende Seifen zu sieden. Eine Marquise will mit ihren Düften keinen Geringeren als den König verführen ... Foto-Geschenkbändchen Für Unkrautjäger, Blattlaus-Vertilger und Balkon-Botaniker... Briefroman , der in Bremen, im heutigen Knoops Park, spielt. Dieses faszinierend zu lesende Buch ist ein ungewöhnlicher Zugang zu der großen englischen Schriftstellerin "Auf Rosen gebettet" war sie sicher nicht, die Schriftstellerin Virginia Woolf (1882-1941), Mitglied des Bloomsbury-Kreises, die an Depressionen litt und die durch ihren tragischen Selbstmord ihr Leben beeendete. Und doch ziehen Blumen, Gärten, Parksund Friedhöfe eine "Flora- Spur" durch ihr Leben und Werk, der die Autorin Luise Berg-Ehlers nachgegangen ist. "Es gibt viele Bilder von Virginia, wo sie sitzend auf Parkbänken oder plaudernd mit Freunden in verschiedenen Gärten zu sehen ist, aber es ist keines bekannt, das Virginia mit Gärtnerschürze, Handschuhen und Rosenschere zeigt. Virginia Woolf liebte Gärten, aber sie war keine Gärtnerin" berichtet die Verfasserin. "Die Gärten der Virginia Woolf" die in den Werken und im Leben der Schriftstellerin Woolf eine Rolle spielten, findet man in London, Kent, Sussex und Cornwall. Der berühmte Garten in Sissinghurst wird natürlich auch erwähnt, denn zwischen ihr und ihrer Geliebten (!) Vita Sackville-West (Sissinghurst-Garten!) wurde das Naturerleben "zur verbindenden - und letztendlich doch trennenden Leidenschaft". Neben Original-Passagen aus Woolfs Werk enthält der Band aktuelle und historische Fotos; die Beschreibung der Gärten zum heutigen Zeitpunkt schlägt einen interessanten Bogen in die Gegenwart, der (mal wieder!) richtig Lust auf einen Englandbesuch macht. Ein Minibuch - schönes preiswertes Mitbringsel für Gartenliebhaber. Gedichte mit Gemälden illustriert Ein ehemals überzeugter Grossstädter zieht aufs Land und entdeckt dort seine Liebe zur Natur. Bilder und Gedichte aus fünfhundert Jahren werden hier auf kunstvoll durchgestalteten Doppelseiten reizvoll kombiniert. Das Spektrum reicht in der Malerei von Dürer bis zu Klee, in der Dichtung von Hans Sachs über Goethe bis zu Sarah Kirsch. Ein hochwertiger Band zum Schwelgen und Verschenken. Einen Garten muss man erleben. Seine kleinen und großen Geheimnisse mit offenen Augen und wachen Sinnen in sich aufnehmen, zu allen Jahreszeiten. Ein Garten ist der beste Lehrmeister den es gibt.“ So beschreibt die Autorin die Motivation für ihre kurzen Betrachtungen und Gedichte zum Thema Garten und natürlich über Rosen. Ein Geschenk für Menschen, die beides lieben. Ein Briefwechsel, Dokument eines intensiven Austauschs von Gedanken und Empfindungen zwischen den Liebenden Heinrich Christian Boie und Luise Mejer, die beide Pflanzen und Gärten liebten und lange Jahre getrennt lebten. 1782 bewohnte Boie erstmals ein Haus mit Garten und er schrieb: "Meine Bäumchen haben fast alle schon Blätter und Knospen. Das liebste darunter soll künftig Deinen Namen führen." Luise antwortete "Meine Freude über alles, was Du mir von dem Garten schreibst, kann ich Dir nicht sagen." Boies Garten wurde eine Sehenswürdigkeit, war bis über die lokalen Grenzen hinaus bekannt, und Boie galt als eine Autorität in Gartenfragen. Im Juni 1785 fand die ersehnte Hochzeit statt. Aber schon im Juli 1786, bei der Geburt ihres Kindes starb Luise und Boie schrieb an seine Schwester: "Wär ich doch bei euch jetzt! · aus dem öden Hause, aus dem mir so lieben Garten heraus! Alles war für Luisen gepflanzt und eingerichtet. Für wen ist's nun?" w. o. My Garden in Autumn and Winter (Reprint) 348 S. Timber Press 1998 Klassiker der englischen, erzählenden Gartenliteratur Klostergärtner Wernher vernachlässigt seine Gartenarbeitspflicht, um sich der schönen Literatur zu widmen. Dies missfällt dem Abt des Klosters und er liest dem schreibenden Klosterbruder die Leviten, in Form eines rund 140 Seiten langen Monologs, der sich merkwürdiger Weise als "Roman" ausgibt. Alois Brandstetter hat dieses Buch dem Andenken an Pfarrer Heinrich Steiner gewidmet, dessen Leben er in einem Nachwort würdigt. Pfarrer Steiner war, gleich Wernher, ein Gärtner, allerdings einer, der seine Pflanzen liebte und sie zu hegen und zu pflegen verstand. Wohl auf Grund einer Verleumdung wurde er 1939 von den Nazi gefangen genommen und ins KZ Dachau gesteckt, wo er erst 1945 von den Amerikaner befreit wurde. Das Buch endet mit den Worten: "Wernher der Gartenaere grüßt Heinrich den Gärtner. Durch die Blume..." Die Geschichte von Tristan und Isolde, deren Zauber-Liebestrank berühmt wurde.. Als Christopher Dysart die unscheinbare Matilda heiratet, kann sie ihr Glück kaum fassen. Zwar weiß sie, dass er eine andere liebt und sie um ihres Vermögens willen geheiratet hat, aber sie glaubt fest daran, Christophers Herz doch noch für sich gewinnen zu können. Als die Zeit verstreicht und Matildas Hoffnung schwindet, findet sie Trost in dem verwilderten Garten, der das Herrenhaus der Dysarts umgibt und in dem schließlich auch das zarte Pflänzchen Liebe neue Wurzeln schlägt ...Die Zwischenpassagen von Harry enthalten gärtnerische Betrachtungen - und enthüllen am Ende ein Geheimnis... (schon früher unter dem Titel: Vergiß nicht die Lilie, vergiß nicht die Rose erschienen!) siehe auch: Krimis der Autorin Über 300 humorvolle, teils satirische "Worterklärungen" von Komposthaufen über Rasenmähen bis zur Zwiebel. Ein winziges Gartenhaus am Waldrand ist Katharinas bescheidenes Zuhause, von dem aus sie die Welt beobachtet. Hier und im kleinen Blumengeschäft der Mutter verbringt Katharina glückliche Kindertage zwischen Blüten, Zweigen und Dorfklatsch. Dann aber wird am anderen Ende des Dorfes ein neues Haus gebaut, und die Familie beauftragt Katharinas Mutter mit der Gartengestaltung. Hier nun lernt Katharina Hotte kennen, den Jungen, dem alle Mädchen der Schule augenblicklich zu Füßen liegen. Auch sie träumt von dem feschen Burschen. Doch Hotte hat anderes im Kopf und beachtet die scheue Gärtnerstochter kaum. So muss sie sich immer wieder von ihrem Jugendfreund Jakob trösten lassen. Einige Jahre später aber begegnet sie Hotte wieder ... Gekonnt und sorgfältig ausgewählte siebenundzwanzig "aromatische" Geschichten zum Schmunzeln, Träumen und Nachdenken von 24 bekannten und unbekannten AutorInnen, sechs "würzige" Gedichte von Marianne Glaßer und sechs gezeichnete Kräutersträußen von Degenhard Langner enthält dieses liebevoll ausgestattete Buch. Augeteilt ist es in die Kapitel: Küchengewürze, Liebeskräuter, Mordspflanzen, Alte Mythen, Lebensessenzen und Hexen heute. Ein unterhaltsames, durchaus aber auch informatives Geschenk für Kräuterliebhaber, Gourmets und Gartenfreund(in). Ein Schmunzelbuch für Gartenfreunde mit Zeichnungen von Ernst Hürlimann Seit vierzig Jahren ist das in einem großen Garten verborgene Haus der Lebensraum eines Paares, für zwei Geistesarbeiter, die Dichter Erika Burkart und Ernst Halter, ein Ort des Kräfteschöpfens, des Ausgleichs und der Inspiration. Vom Werk Erika Burkarts angeregt und selbst ein Gärtner, hat sich der Fotograf Alois Lang aufgemacht, den Garten in den verschiedenen Jahreszeiten zu dokumentieren. Für ihn ist es »ein Zaubergarten«, anders als alle Gärten, die er gekannt hat. Auch das Haus spielt eine Rolle. Die Texte von Erika Burkart und Ernst Halter sind ein weiterer Höhepunkt dieses Bandes, der von einem Prolog des Fotografen und einer Einführung von Egon Ammann abgerundet wird. Bella hat ihren Freund verloren. Sie will nur noch eins: Ruhe. Sie kauft ein Haus mit Garten in einer Kleinstadt. Was sie sicher nicht will, ist ein netter Gärtner, der ihr Herz erobern möchte. Doch genau das tut er... Marie, eine leidenschaftliche Gärtnerin aus Hamburg, die ohne ihre Eltern zu kennen, bei den Großeltern aufwuchs, erbt, als ihr Arbeitgeber, ein reicher Großindustrieller, stirbt, von ihm überraschend ein Cottage in Schottland. Marie weiß aus Unterhaltungen mit ihm, daß er sich dorthin jeden Sommer allein für einen Monat zurückgezogen hat, um zu jagen. Aber warum ererbt es ihr? Und was ist das für ein Cottage? Da sie entlassen wurde, fliegt sie sofort nach Schottland, um sich das Erbe anzusehen. Dort angekommen, stellt sich das Cottage als großes Schloss mit viel Land und einer Farm mit einer Pferdezucht dar. Marie, sehr unfreundlich und abwesend von den Bewohnern empfangen, muß sich nicht mur mit einer scheinbar verrückten Frau mit lebenslangem Wohnrecht auf dem Schloß, sondern auch gegen die Familie ihres Mäzens, die Erbansprüche geltend macht, auseinandersetzen, bis sie weiß, was sie mit ihrem Erbe machen soll und dann sogar ihre große Liebe findet. Sprachlich und auch inhaltlich einfach gestrickte Unterhaltungslektüre. Briefwechsel zwischen Beth Chatto und Christopher Lloyd - siehe auch: Sachbücher von Beth Chatto und Christopher Lloyd Schöne Geschenkbändchen mit Texten und Zeichnungen des Autors Geschichte des andalusischen Hirten Santiago, der seine Herde verläßt und auf die Suche geht nach einem Gold-Schatz. Dabei begegnet er allerlei Händlern, Zigeunern, Dieben und einem guten Alchimisten und lernt schließlich, daß der gesuchte Schatz daheim unter einem andalusischen Maulbeerbaum begraben liegt. Ansichten und Geschichten über 12 Heilpflanzen in einem bezaubernd gestalteten Buch... Die Aquarelle von Diana Lawniczak eröffnen Einblicke in Details der Pflanzen, die man vorher nie bemerkt hat; jedes einzelne Häarchen, jedes Würzelchen ist naturgetreu wiedergegeben. Und dabei nicht idealisierend, sondern so, wie die Pflanzen in der Natur eben sind: mit Fraßspuren in den Blättern oder angewelkten Blüten. Die von Catrin Cohnen gesammelten Geschichten werden ergänzt durch Verwendungshinweise und eine ganz andere Art der Pflanzenbetrachtung: jene, die das Wesen der Heilpflanze verstehen möchte, die den Pflanzen ein wenig in ihr Herz blickt, um, ihre Seele wahrzunehmen.. Woher hat der Spitzwegerich seinen Namen? Wie kommt die Mistel auf die Bäume? Und was hat der Wundklee mit Wunden zutun? Hier findet man die Antworten. 1947 schlug ein Schweizer Verleger Colette vor, ihr regelmäßig einen Strauß Blumen zu schicken. Im Gegenzug sollte Colette ein "Porträt" der einen oder anderen Blume anfertigen. Das Resultat ist eine kleine Sammlung, Colettes literarische Verbeugung vor Rosen, Lilien, Maiglöckchen, Hyazinthen und vielen anderen Blumen, die 1948 unter dem Titel "Pour un herbier" (für das Herbarium) erschien, in deutsch dann 1959 unter dem Titel: "Zwiesprache mit Blumen". Lange Zeit vergriffen, erscheint dieser literarische Schatz in besonderer bibliophiler Aufmachung - ein Blumenstrauß zum 50. Todestag von Colette (3.8.2004) Contributors include Michael Pollan, Anna Pavord, Jamaica Kincaid, Diane Ackerman, plus renowned garden designers Vita Sackville-West, Beverly Nichols, Ann Lovejoy, Tovah Martin, all sharing their experiences with passion and humor. Die Protagonistin ist Rosenfan und hat aus ihrer Vorliebe einen Beruf gemacht. In einem elsässischen Grenzstädtchen hat sie eine Boutique aufgemacht für alles, was mit dem Thema Rose zu tun hat. Und dieses Geschäft gilt es zu retten... Ein egoistischer Diplomat sucht aus Standesdünkel und Eifersucht die Freundschaft zwischen seinem Sohn und dem Hausgärtner zu verhindern Als das "Tierskizzenbüchlein" 1935 im S. Fischer Verlag erschien, schrieb Hermann Hesse: »Wir lieben diesen jungen unbekannten Dichter sofort und stoßen in seinem kleinen Buch immer wieder auf schöne Sachen, die wir keineswegs vorausahnen konnten und von denen uns doch scheint, als hätten wir sie gerade so erwartet. Es sind Kleinigkeiten, gewiß, es handelt sich um Ameisen, Eidechsen, Fledermäuse, um einen kleinen Hund, um Nachtfalter, die in der Sommernacht in unser Lampenlicht fliegen. Klein aber sind sie nur an Umfang. Jede dieser liebenswürdigen und hochbegabten Betrachtungen führt uns ins Große, ins Herz der Welt. Es ist ein holdes, ein liebenswertes Büchlein, wir möchten es jedermann schenken, den wir lieb haben". Vorlage für den Film: Dialog mit meinem Gärtner (DVD)
Der Autor, Geschichtsdozent an der Universität Cambridge, recherchierte kulturgeschichtliche als auch wirtschaftliche und botanische Fakten und Hintergründe des Tulpenwahns, um sie hierin spannenden Geschichten zu erzählen.. Ein zweigleisiger Roman, der einen aktuellen und einen historischen Handlungsstrang parallel verfolgt. Die Liebesgeschichte in der Vergangenheit erzählt davon, daß 1772 Banks zu seiner langen Forschungsreise aufbricht, vorher aber Mary Burnett, eine talentierten Pflanzenmalerin, die zurückgezogen im Wald in der Nähe seines Anwesens wohnt, kennenlernt. Als Tochter eines verarmten Freigeistes wird sie von den Dorfbewohnern geschmäht und verachtet. Um dem zu entkommen, zieht sie sich in die Natur zurück und malt Pflanzen. Banks ist von dem Mädchen fasziniert und kann sie auch während der vierjährigen Reise nicht vergessen. Sie wird seine Geliebte. Aber sie bleibt die unstandesgemäße große Liebe. Als sie ein Kind von Banks erwartet, verlässt sie ihn und Banks vertraut ihr als Abschiedsgeschenk den rätselhaften Vogel von Ulieta an, den der Entdecker James Cook 1774 von seiner Südseeexpedition mitgebracht hatte. Im "Krimi" der Gegenwart wird dieser seltenene Vogel gesucht, von dem nur ein Bild exisitert - heute ein Vermögen wert. Als bei dem Biologen und Präparator Fitzgerald eingebrochen wird, kommt ihm der Verdacht, daß dies mit Auftrag eines Geschäftsmannes zu tun hat. Er soll das letzte Präparat des rätselhaften Vogels von Ulieta aufspüren, der auf geheimnisvolle Weise verschwunden ist. Zusammen mit der Studentin Katya durchforstet der Wissenschaftler Archive, Bibliotheken und Taufregister im beschaulichen Lincolnshire, wo Joseph Banks einst lebte und recherchiert sein Leben. Bald merken die beiden, dass es ein Wettlauf mit der Zeit ist, denn es gibt einen weiteren Einbruch in Fitzgeralds Wohnung - un einen anonymen Brief. Alles deutet darauf hin, dass es noch andere Interessenten an dem Präparat gibt. Über ein Frauenporträt stößt Fitzgerald auf Mary Burnett, die Pflanzenmalerin... Spannend bis zur letzten Seite! Ein ehemaliger politischer Aktivist hat sich von allen Träumen verabschiedet und lebt zurückgezogen als Gärnter in Süditalien. Die freie in Bayern gebürtige Schriftstellerin ist in Frankfurt Besitzerin eines sehr kleinen Stadtgartens und outet sich erstmals als Gartenliebhaberin mit 20 Geschichten, Reiseberichten und Meditationen. Man liest, wie der Garten trösten, einem zum Heulen oder zum Lachen bringen kann, wie er Menschen verbinden, aber auch trennen kann. EvaDemski philosophiert über Fragen wie: Wie benimmt sich bildende Kunst im Garten, was pflanzen Menschenfeinde am liebsten an und wie könnte Epikurs Garten ausgesehen haben? Hat der Garten uns oder haben wir ihn? (Manchmal kommt sie zu einem überraschenden "Ergebnis".) Aufgelockert durch Bilder von Michael Sowa eine lohnende, sprachlich anspruchsvolle Lektüre für Gartenfreunde. Der Autor erzählt in seiner Autobiographie immer wieder von seinem Garten... Ein Roman aus der Zeit des "Tulpenwahns", als man mit Tulpenzwiebeln spekulierte. Bis dann 1637 der große Börsenkrach kam, der genauso spektakulär war wie der spätere 1929 an der Wall-Street. Roman über den legendären Doktor Samuel Hahnemann, den Begründer der klassischen Homöopathie. Annie Dillards "verstörende" Naturbetrachtungen werden mit Henry David Thoreaus "Walden" verglichen.. Die russische Baronin Antonietta de Saint Leger, die Schöpferin des Parks (heute Botanischer Garten) auf der Isola di Brissago im Lago Maggiore spielt eine Rolle in diesem Roman. Sie war einst die Besitzerin der Insel, hat sie als erste erschlossen und vor vielen Jahren in einen prächtigen Garten verwandelt. Geldmangel zwang sie zum Verkauf, so dass sie nun, degradiert zur bloßen Beobachterin, in einer alten Fabrik haust und mit ihrem Gewehr in der Gegend herum schießt. Eine unheimliche Frau, vor der die Einheimischen Angst haben, die unentwegt Patente entwickeln ließ, Waffen verschob und schließlich im Armenhaus landete. Tilo, eine Inderin betreibt in Oakland einen Gewürzladen. Sie ist die "Hüterin der Gewürze", eine Hohepriesterin, die über die magische Kraft aller Gewürze befiehlt. Wer in Tilos Laden kommt, zumeist indische Immigranten, sucht Heilung oder die Erfüllung seiner Träume mittels des Gewürzes, das Tilo für ihn bestimmt. Als eines Tages aber ein Amerikaner ihr Geschäft betritt, findet Tilo das richtige Gewürz nicht, denn Raven weckt in ihr verbotene Gefühle. Sie weiß, wenn sie ihren eigenen Sehnsüchten folgt, zerstört sie ihre magischen Kräfte.... Ein schönes Erwachsenen-Märchen! Ein Spaziergänger benutzt gedankenlos seinen Spazierstock und zerstört dabei Gräser und andere Pflanzen, insbesondere aber eine Butterblume. worauf ihn das Bewußtsein um diese Tat in grotesk verstärkter Form trifft - er steigert sich in ein Schuldgefühl hinein, welches schließlich in einem Kult um die getötete Pflanze gipfelt... Ein spannender Roman um Tee-, Obst- und Gemüsehandel, Rosen, Kriminalhistorie, Börse, Amerika in der Goldgräberzeit Ende des 19. Jhds. Während in den Gassen von Whitechapel in London das Laster blüht, träumt die siebzehnjährige Fiona von einer besseren Zukunft. Als Packerin in einer Teefabrik beweist die junge Irin ihr Gespür für die köstlichsten Sorten und exotischsten Mischungen. Doch dann muß Fiona nach schweren Schicksalsschlägen ihren Verlobten Joe verlassen und sich im New York der Jahrhundertwende eine Existenz aufbauen... Nicht viel "Gärtnerisches", aber es reicht für eine Empfehlung hier. Ein Garten-Porträt im Wechsel der Jahreszeiten, begleitet von Versen von J.W. von Goethe. Einer der schönsten deutschen Privatgärten öffnete für den Fotografen erstmals seine Pforten und gewährte Einblick und die Besitzer wünschten sich, daß die Fotos von Versen Johann Wolfgang von Goethes begleitet sein würden... Die stimmungsvollen Fotografien zeigen den Garten im Lauf des Jahres und lenken den Blick auf schöne Details oder die für jede Blütezeit typischen botanischen Kostbarkeiten. Ein besonderes Geschenkbuch für alle Garten- und Literaturfreunde - dazu noch sensationell preiswert! Mit der hochrangigen europäischen Auszeichnung, dem Europäischen Kultur-Projekt-Preis, die von Pro Europa vergeben wird, würdigte die Europäische Kulturstiftung diesen herausragenden deutschen Privatgarten, der in Anlehnung an die Kunst der Impressionisten entstanden ist. Durch die Liebe zum Detail, den Farbharmonien und außergewöhnlichen Kompositionen stehe er ganz in der Tradition europäischer Gartenkultur und stelle damit ein schützens- und erhaltenswertes Gesamtkunstwerk dar. Das Besondere an diesem Buch: alle Fotos sind auf einer CD-ROM enthalten und können für die eigene Gestaltung von Briefpapier, Glückwunschkarten, T-Shirts usw. genutzt werden - auch ein schönes Geschenk Die Buche gibt der Novelle den Namen und spielt eine, wenn auch grausame, Nebenrolle. Beim alljährlichen Blumenwettbewerb bekommt derjenige 100.000 Gulden, der eine schwarze Tulpe zu züchten vermag. Cornelius gelingt dieses Wunder schließlich. Doch plötzlich sind alle hinter der seltenen Tulpe her: nicht nur die Leute vom Blumenwettbewerb, auch der böse Herr Boxtel, der die Tulpe für ein fürchterliches Vorhaben benötigt. Endlich ist der frustrierte Ehemann die dauernörgelnde Gattin los, da schleicht sie sich aus dem Jenseits erneut störend in sein Leben ein. Daß der Baum ihre Formen angenommen hat, erfüllt den Gatten mit begreiflichem Abscheu. Was liegt näher, als ihn abzuholzen? Dem Vorhaben steht allerdings vehement der Gärtner entgegen, zumal der alte Baum erstmals nach Jahren wieder Blüten trägt. Doch dem Witwer schmecken auch die reifen Äpfel nicht. Eines Tages fällt er den Baum und schafft ihn fort. Doch selbst im Wurzelwerk steckt noch die ungesunde Kraft der toten Gattin. Wo sich die ewig Duldende zu Lebzeiten kein Gehör verschaffen konnte, gelingt ihr das mit Erfolg als pflanzliche Metamorphose. Daphne du Mauriers böser Ehe-Abgesang hat das reinigende Bad einer neuen Übersetzung von Hilda Wolff genommen und ist in schöner Ausstattung wieder lieferbar. Die Autorin, eine Kräuterfrau und Naturliebhaberin, hat tatsächlich eine Fortsetzung der Samenhändlerin geschrieben - und wir begegnen Hannah wieder. Doch die Hauptrolle spielt Flora, ihre pfiffige, kreative, aber auch gelegentlich aufmüpfige Tochter. 1871, nach dem gerade überstandenen Krieg mit Frankreich, kommt Flora mit ihrer Mutter, in die Stadt Baden-Baden, um dort Samen zu verkaufen. Sie soll dieses Gebiet bearbeiten. Doch Flora hat anderes im Sinn. Sie möchte Blumenbinderin (heute sagt man "Floristin") werden und als die Mutter ihrer Tochter zu allem Überdruss auch noch ein antiquarisches Buch mit dem Titel „Die Sprache der Blumen“ schenkt, ist Flora für den Samenhandel endgültig verloren. Sie setzt sich durch, lernt Blumensträußé zu arrangieren, verliebt sich in den Sohn des Blumenladeninhabers, heiratet ihn und übernimmt das Geschäft. Mit Hilfe der Blumensprache, die sie in "bedeutungsvolle" prachtvolle Sträuße umsetzt, gewinnt sie bald die Herzen der Kurgäste und die elegante Kundschaft bis zum europäischen Hochadel. Doch als Flora sich dann unsterblich verliebt, fordert sie das Glück heraus... Die Sprache der Blumen (über die man viel erfährt), die prachtvolle (sorgfältig recherchierte) Kulisse des mondänen Baden-Baden (die Buchpräsentation war im Kurhaus dort) und ein spannendes Frauenschicksal – der neue Roman von Petra Durst-Benning bringt wieder spannungsgeladenen, bestsellervedächtigen Lesespaß - auch für Blumenbegeisterte! Ein Buch über das mühsame, schwierige und oft unmenschliche Leben von Bauern in Süddeutschland zur Zeit des Mittelalters. Die Blumen des Bösen, der Baum der Erkenntniss, die Tudor-Rose, der Adams- und der Reichsapfel sind in diesem Lexikon versammelt. Aber auch der Lorbeer, die Mistel und das Edelweiß - und Pflanzen, die ihre Berühmtheit in unserer Zeit erworben haben, wie etwa die Pril-Blumen der siebziger Jahre, die Fernsehshow Tutti frutti. Amüsant zu lesen. |


Aktualisiert am 23.08.2010