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- Addison, Sarah Allen/ Sonja Hauser Mein
zauberhafter Garten 288 S. Goldmann 2010
"Man nehme eine Prise Ringelblume, um das Gefühl anzuregen,
einen Schuss Löwenmäulchen, um böse Einflüsse abzuwehren,
und ergänze das Gemisch mit Rosenblättern, um der Liebe zu schmeicheln".
Dies ist eines der Rezepte von Claire Waverley, die einen florierenden
Partyservice besitzt. Das Geheimnis ihres Erfolgs ist die Verwendung von
essbaren Blumen aus dem heimischen Garten, die eine magische Wirkung ausüben
- und die Folgen der "Anwendungen" nehmen ihren Lauf...
- Allende, Isabel Aphrodite.
Eine Feier der Sinne Suhrkamp Frankfurt 1998
Ein phantastisches, sehr persönlich geschriebenes Buch der
Romanautorin, in dem man einiges auch über Pflanzen findet und sogar
aphrodisische Rezepte!
- Andreas, Peter Komm
in mein umblühtes Haus - Lauben, Pavillons und Gartenhäuser
110 S. Ars Vivendi Cadolzb. 1998
Laube ist der deutsche Name für ein Gartenhäuschen besonderer
Machart und entstammt dem mittelhochdeutschen Wort "loube" für Hütte,
Unterstand, Vorbau oder Vorhalle. Erste Darstellungen von Gartenlauben
sind schon aus dem alten Ägypten überliefert; auch die traditionellen
japanischen und chinesischen Teehäuser sind eigentlich nichts anderes
als Lauben...Es gab sogar eine Zeitschrift, die sich "Die Gartenlaube"
nannte; sie hatte allerdings wenig gärtnerische Beiträge in ihren
Heften. Vielleicht wurde die Idee dazu in einer Laube geboren, denn es
gab und gibt Lauben, die zum Ort bemerkenswerter Ereignisse wurden... Den
Malern Wassily Kandinsky und Franc Marc kam jedenfalls bei Kaffee und Kuchen
in einem Gartenhäuschen die Idee, ihren berühmt gewordenen Almanach
unter das Motto "Blauer Reiter" zu stellen, Moses Mendelssohn wollte im
einsamen Gartenhaus vergessen, daß die Leidenschaft der Menschen
den Erdball verwüsten, und Konsul Buddenbrook hatte hier sein Schopenhauer
- Erlebnis. Die Laube, sie wurde vielbedichtet, vielbesungen, nicht nur
von Romantikern. Hier wird in Form von Gedichten, Briefauszügen und
Romanpassagen bekannter und unbekannter Dichter und Fotos die Geschichte
der Gartenhauskultur präsentiert. Ob Pavillon oder Kiosk, mit efeuumrankten
Gitterstäben oder aus Eichenholz, in griechischem oder fernöstlichem
Stil erbaut... für diesen wunderschönen Bildband wurden die schönsten
Schmuckstücke bürgerlicher Gartenarchitektur ausfindig gemacht
und kunstvoll abgelichtet. Dieses Buch ist nicht nur für Laubenbesitzer ein schönes
Geschenk ...
- w. o. In
einer Laube grünem Raum. Idyll der Künstler-Pavillon und
Gartenhaus 175 S. m. 58 Fotos u. einem Nachw.: Rolf Schneider Aufbau 2003
"Jüngst hab' ich dich gesehn im Traum, So lieblich saßest
du behütet In einer Laube grünem Raum"... So beginnt das Gedicht
von
Annette von Droste Hülshoff, das diesem Buch seinen Titel gab. Auch
das zweite Buch des Autors zum Thema ist wieder ein Schau- und Lesevergnügen
für Gartenfreunde und auch Naturliebhaber mit den ausgewählten
Romanauszügen, Gedichten und Briefen. So liest man diesmal vom kleinen
"Gärtnerhaus" Brechts in Buckow in der Märkischen Schweiz, in
das er sich zum Arbeiten zurückzog und wo er sich mit einer "Verordnung"
abschirmte: "In Erwägung, daß bei dem Schreiben von Stücken
und Lesen von Kriminalromanen jede menschliche Stimme im Haus oder vor
dem Haus eine willkommene Ausrede für eine Unterbrechung bildet, habe
ich beschlossen, mir eine Sphäre der Isolierung zu schaffen und benutze
dazu das Stockwerk mit meinem Arbeitszimmer und den kleinen Platz vor dem
Haus, begrenzt durch das Gewächshaus und Laube. Ich bitte, diese Regelung
nicht allzu bindend aufzufassen. Prinzipien halten sich am Leben durch
ihre Verletzung." Oder von Gleims "Hüttchen", Wielands Gartenhaus,
Münchhausens "Grottenhäuschen", Schillers "Gartenzinne" und vielen
anderen somit zu "poetischen" Örtlichkeiten gewordenen Gartenhäusern.
- w. o. / Piepenbrock, Werner Gartenlauben. Geborgenheit und Glück
im Grünen 62 S. m. Fotos AT Aarau 1984
- Anthony, Diana A Sense of Humus 256 S. Merlin Publishing 1999
- Arkell, Reginald / Elsemarie Maletzke Pinnegars
Garten 219 S. Unionsverlag 2010
Die erste inzwischen vergriffene Auflage beim Heinrich & Hahn Verlag habe ich verpasst und würde es bereuen, jetzt nicht zugegriffen zu haben. Der Roman erzählt über den Gärtner Herbert Pinnegar, der schon im Kindesalter als Pflanzenliebhaber auffällt und sein ganzes Leben als Gärtner auf einem typisch englischen Landsitz mit einem großen Garten verbringt. Pinnegar, der Junggeselle blieb, reflektiert im Ruhestand sein Leben und so erfährt man nach und nach mehr von seiner Gartenfreude und auch von seinem Gartenleid. Dabei hadert er manchmal mit sich, was besser ist (gewesen wäre), auf dem "das war schon immer so" zu beharren oder lieber Neues auszuprobieren (er arbeitete sich bis zum Obergärtner hoch). Das Buch gibt Einblick in den Ablauf der Hierarchie der Gärtnerwelt des letzten Jahrhunderts (er arbeitet sich bis zum Obergärtner hoch) und man findet viele Pflanzenbeschreibungen.
Ein gemütvolles, wunderbares, auch humoriges Buch, das von der Liebe zum Garten geprägt ist; eine der wenigen "Mußlektüren" für jeden Gartenliebhaber.
- Arnim, Daisy von Die Apfelgräfin 140 S. Francke-Buchhandlung 2010
"Die Wende war auch eine Wende in meinem Leben". Dass aus der Buchhändlerin jedoch einmal die 'Apfelgräfin der Uckermark' werden würde, hätte sich die Autorin niemals träumen lassen, dafür gab es keinerlei Anzeichen. Humorvoll, aber auch nachdenklich machend, offenherzig und lebendig erzählt Daisy Gräfin von Arnim von ihrem Neuanfang nach der Wende in der Uckermark. Mit ihrem Mann kaufte sie die einen Teil seiner alten Heimat zurück, die bald zu der ihren wird, in die sie sich voll eingelebt hat, in der sie sich wohlfühlt und die sie innig liebt. Aber nutzlos fühlte sie sich die anfangs, ohne Stelle, wußte nicht, was mit dem langen Tag anfangen. Bis ihr die neue Aufgabe buchstäblich vor die Füße fiel (die Äpfel auf dem Weg), gab es mehrere Mißerfolge. Mittlerweile führt sie ein kleines Apfelunternehmen, das "Haus Lichtenhain", in dem sie selbstproduzierte oder nach ihren Rezepten erstellte Apfelprodukte anbietet, sowohl in ihrem Hofladen als auch auf Märkten und im Internet. Der spannend zu lesende Einblick in ihren Werdegang und - christlich geprägten - Alltag bietet auch viele Informationen rund um den Apfel und seine Zubereitungsmöglichkeiten! Die Rezepte hat sie in ihrem Buch Himmlische Köstlichkeiten - zu Gast bei der Apfelgräfin aufgezeichnet. Webseite der Autorin
- Arnim, Elizabeth von Der
Garten der Kindheit 78 S. Heyne München 2002
- w. o. Elizabeth
und ihr Garten Insel Frankfurt 1987
- w. o. Verzauberter
April Heyne München 2001
Berichte einer begeisterten englischen Gartenliebhaberin aus dem
letzten Jahrhundert, die gern mit ihrem Gärtner tauschen würde,
es aber "aus Standesgründen" nicht kann...Amüsant zu lesen, nicht
umsonst immer wieder neu aufgelegt.
- Atwood, Margaret / Monika Schmalz Das
Jahr der Flut 478 S. Berlin Verlag 2009
Nur wenige Menschen haben das Jahr 25, das "Jahr der Flut" überlebt.
Atwood erzählt mit viel Detailwissen, beispielsweise um Namen der
Pflanzen, Kategorien der Tiere usw. zu verschiedenen Zeiten in der Zukunft,
hauptsächlich aus der Perspektive der jungen Toby, aber auch aus der
ihrer Freundin Rens und von Adam Eins, dem Gründer der Sekte der "Gärtner
Gottes". Diese Sekte, vor und nach der Katastrophe aktiv, lebt nach strikten
Regeln im Einklang mit dem was man noch „Natur“ nennen kann. Was genau
passierte, wird erst sehr spät klar... Orwells Zukunftsvision "1984"
erschreckte bei seinem Erscheinen - und ist heute in vielen Dingen schon
überholt worden. Atwood entwirft aufs Neue eine Zukunft, deren Realität
vielleicht weniger fern liegt, als man denkt. Ein bedrückendes, düsteres
Buch. Webseite zum Buch
- Bade, Ingrid Das
kleine Gartenglück Dtv München 2004
Texte aus erzählenden Gartenbüchern
und Gedichte - sowohl Klassiker als auch Moderne (sogar aus neuesten Veröffentlichungen
wie Krausch...)- nach Themen
geordnet wie z. B. "Wie ein Garten entsteht", "Gärtners Lust und Plage".
Ein schönes, weil mit seiner Textauswahl auch informatives Geschenk
sowohl für Garteneinsteiger als auch für Gartenfreaks.
- Bahmann, Simone Ein
Blumenmeer für dich! 48 S. Ars Edition 2007
Ein schöner kleiner, preiswerter Geschenkband - ein"Blumengruß"
für viele Gelegenheiten.
- Baltes, Steffi Unser Herz, ein Garten Gottes 47 S. Francke-Buchhandlung 2009
Gott als unser Gärtner und Landschaftsarchitekt - ein mit schönen Gartenfotos illustriertes christliches Geschenkbändchen, mit Bibelsprüchen, Gebeten und Meditationen.
- Balzac, Honore de Die
Lilie im Tal 343 Se. Insel Frankfurt 1996
Der junge Felix entdeckt eine Wissenschaft
neu, die in Europa schon fast abhanden gekommen war: die Blumensprache.
Er läßt ihn nicht als Botaniker, sonder als Dichter auf die
Suche nach Blumen gehen, die seinen Gedanken entsprechen. Und so läßt
Felix auch als Dolmetscher seiner Gefühle der verbotenen Liebe zu
Madame Henriette die Blumen sprechen...
- Bartel, Albert Dein
Garten ist ein Paradies 20 S. Coppenrath 2010
Mit launigen Gedichten und Gedanken rund um Freud und Leid im Gärtnerleben
ist dieses edel gestaltete Buch auch das perfekte (preiswerte!) Mitbringsel
für etliche Gelegenheiten.
-
Bassani, Giorgio Die
Gärten der Finzi- Contini 357 S. Wagenbach 2001
Die Gärten der Finzi-Contini - nie durfte der namenlose Erzähler
sie in seiner Kindheit betreten. Eine Mauer trennt ihn vom Anwesen der
jüdischen Familie und somit auch von der schönen Micòl,
die er seit jeher liebt. Als Kind zu ängstlich, ihrer Einladung zu
folgen, nimmt er erst viele Jahre später die Gelegenheit wahr: 1938,
als die Rassengesetze in Kraft treten und Juden die Mitgliedschaft in Vereinen
untersagt wird, öffnen die Finzi-Contini ihre Tore für eine Gruppe
junger Leute, die aus dem Tennisclub der Stadt ausgeschlossen wurden.
- Bastin, Marjolein Vier
Jahreszeiten 176 S. Landwirtschaftsverlag 2002
- w. o. Blicke
aus meinem Fenster 43 S. Landwirtschaftsverlag 2003
- w. o. Die
Natur ist mein Trost Landwirtschaftsverlag 2004
- w. o. Eine
wunderbare Welt 258 S. Landwirtschaftsverlag 2004
- w. o. Im
Einklang mit der Natur 46 S. m. zahlr. farb. Illustr. Landwirtschaftsverlag
2003
- w. o. Gedanken
zum Glück 46 S. Landwirtschaftsverlag 2003
- w. o. Meine
Freunde, die Vögel Landwirtschaftsverlag 2004
- w. o. Meine
schönsten Blumen. 43 S. Landwirtschaftsverlag 2003
Seit vielen Jahren ist Bastin`s jährlich erscheinender Ringbuchkalender
mein "Gartentagebuch" - mir gefallen die zarten Zeichnungen und liebevollen
Texte. Schön, daß es jetzt auch Bücher und Papeterie-Artikel
von ihr gibt. Auch darin beschreibt und zeichnet sie die auf Spaziergängen
und in Gärten (im eigenen und in fremden) beobachteten Tiere und Pflanzen.
Für jeden Garten- und Naturliebhaber!
- Bauer, Angeline Die
Seifensiederin 361 S. Aufbau 2006
Roman über Düfte, die Liebe und die Spiele der Macht.
Paris im 17. Jahrhundert. Für manche ist die schöne Ambra eine
Hexe, weil sie es versteht, betörend duftende Seifen zu sieden. Eine
Marquise will mit ihren Düften keinen Geringeren als den König
verführen ...
- Beschow, Ulrike / Eckard Gabler-Bewschow Abseits vom Wege: Meditative Gänge durch die Natur 104 S. Neue Erde 2010
Abseits vom Wege eröffnet sich uns mit diesem Buch eine faszinierende Welt mit all ihrem Reichtum, der zu großen Teilen seinen ursprünglichen Wert und seine Bedeutung verloren zu haben scheint. Zu eben dieser Welt möchte die kreativen Autoren mit den außergewöhnlichen faszinierenden Fotos (hauptsächlich im Wald fotografiert) und den Bildern aus Acrylmalerei und Seidenmalerei sowie eigenen Gedichten, Gedanken und Bildmeditationen hin- bzw. zurückführen. Webseite der Autoren
- Baxendale, Martin The
Snowdrop Garden 240 S. Vine House Distribution 2009
- Berck, Marga / Magdalene Pauli Sommer
in Lesmona Nymphenburger 1998
Briefroman, der in Bremen, im heutigen Knoops
Park, spielt.
- Berg-Ehlers, Luise Die
Gärten der Virginia Woolf 232 S. m. zahlr. Abb. Nicolai'Sche Verlagsbuchhandlung
2004
Dieses faszinierend zu lesende Buch ist ein
ungewöhnlicher Zugang zu der großen englischen Schriftstellerin
"Auf Rosen gebettet" war sie sicher nicht, die Schriftstellerin Virginia
Woolf (1882-1941), Mitglied des Bloomsbury-Kreises, die an Depressionen
litt und die durch ihren tragischen Selbstmord ihr Leben beeendete. Und
doch ziehen Blumen, Gärten, Parksund Friedhöfe eine "Flora- Spur"
durch ihr Leben und Werk, der die Autorin Luise Berg-Ehlers nachgegangen
ist. "Es gibt viele Bilder von Virginia, wo sie sitzend auf Parkbänken
oder plaudernd mit Freunden in verschiedenen Gärten zu sehen ist,
aber es ist keines bekannt, das Virginia mit Gärtnerschürze,
Handschuhen und Rosenschere zeigt. Virginia Woolf liebte Gärten, aber
sie war keine Gärtnerin" berichtet die Verfasserin. "Die Gärten
der Virginia Woolf" die in den Werken und im Leben der Schriftstellerin
Woolf eine Rolle spielten, findet man in London, Kent, Sussex und Cornwall.
Der berühmte Garten in Sissinghurst wird natürlich auch erwähnt,
denn zwischen ihr und ihrer Geliebten (!) Vita Sackville-West (Sissinghurst-Garten!)
wurde das Naturerleben "zur verbindenden - und letztendlich doch trennenden
Leidenschaft". Neben Original-Passagen aus Woolfs Werk enthält der
Band aktuelle und historische Fotos; die Beschreibung der Gärten zum
heutigen Zeitpunkt schlägt einen interessanten Bogen in die Gegenwart,
der (mal wieder!) richtig Lust auf einen Englandbesuch macht.
- Berwin, Margot / Andrea Fischer Hot House Flower 334 S. Fischer 2011
Die frisch geschiedene Lila Nova lebt jetzt allein in einem karg möblierten Einzimmerapartment. Sie entschließt sich, es mit Pflanzen zu beleben. Durch den attraktiven Pflanzenhändler David Exley eröffnet sich ihr eine bislang unbekannte Welt. Sie erfährt von Blumen mit heilenden Eigenschaften und sie hört die Legende von neun geheimnisvollen Pflanzen, die Ruhm, Glück, Unsterblichkeit und Leidenschaft bringen, als sie an einem merkwürdigen Waschsalon vorbeikommt. Dort sieht sie einen Farn, der so wertvoll ist, dass ein kleiner Ableger schon tausende von Dollars wert ist. Der Besitzer des Waschsalons, Armand, unterzieht Lila einer Prüfung: Wenn es ihr gelingt den Ableger Wurzeln treiben zu lassen, dann zeigt er ihr das Geheimnis seines verschlossenen Hinterzimmers. Aber Lila ist viel zu leichtgläubig und mit einem schrecklichen Fehler zerstört sie die Chance, Armands geheime Pflanzen sehen zu können. Ihr bleibt nur, nach Yucatan zu reisen und nach den verlorenen Pflanzen zu suchen. Tief im Dschungel von Mexico taucht Lila in die Welt von Schamanen, Fabelwesen, Schlangenbeschwörern und sexy, atemberaubenden Huichols ein. Dort lernt sie mehr über die Natur und über sich selbst, als ihr lieb ist... Ein spannender Roman für Pflanzenfreunde!
- Blajan, Daniel Happy
Gardening Erlebnisse eines leidenschaftlichen Gärtners 192 S. Kabel 2002
München 2001
Ein ehemals überzeugter Grossstädter zieht aufs Land und
entdeckt dort seine Liebe zur Natur.
- Blumenbüro Holland (Hrsg.) Glück blüht. Die schönsten Blumenmomente 112 S. Nicolai 2011
50 Autoren erzählen nach einem Aufruf auf der Webseite des Blumenbüros Holland ihre ganz persönlichen Glücksmomente mit Blumen. Einige der Beschreibungen werden mit stimmungsvollen Aufnahmen illustriert. Christine Neubauer, eine der beliebtesten Schauspielerinnen Deutschlands, leitet den Band mit einem Vorwort ein. Sie schreibt: "Lassen Sie sich inspirieren und anstecken von den bezaubernden Blumenmomenten, die so vielen Menschen Glück, Freude und Hoffnung schenken konnten."
- Bode, Dietrich Blumen,
Gärten, Landschaften Reclam Ditzingen 2004
Bilder und Gedichte aus fünfhundert Jahren
werden hier auf kunstvoll durchgestalteten Doppelseiten reizvoll kombiniert.
Das Spektrum reicht in der Malerei von Dürer bis zu Klee, in der Dichtung
von Hans Sachs über Goethe bis zu Sarah Kirsch. Ein hochwertiger Band
zum Schwelgen und Verschenken.
- w. o. Blumengrüße für dich 48 S. Ars Edition 2010
Ein bunter Blumenstrauß voller lieber Wünsche mit Sprüchen und warmherzigen Bildern von Ida Bohatta, deren Kinderbücher nicht nur Kinder begeistern. Der am Lesebändchen hängende Fliegenpilz aus Metall bringt dem Beschenkten Glück... Nicht nur für Gartenfreunde eine wunderschön-nostalgische Geschenkidee.
- Bohnet-Gerber, Martina Hoffnung
wächst wie Rosen Gedanken, Gedichte und Geschichten über
den Garten 94 S. wek-Vlg 2005
Einen Garten muss man erleben. Seine kleinen und großen Geheimnisse
mit offenen Augen und wachen Sinnen in sich aufnehmen, zu allen Jahreszeiten.
Ein Garten ist der beste Lehrmeister den es gibt.“ So beschreibt die Autorin
die Motivation für ihre kurzen Betrachtungen und Gedichte zum Thema
Garten und natürlich über Rosen. Ein Geschenk für Menschen,
die beides lieben.
- Boie, Heinrich Christian / Luise Mejer / Ilse Schreiber
Ich
war wohl klug, dass ich dich fand 514 S. Biederstein 1961
Ein Briefwechsel, Dokument eines intensiven Austauschs von Gedanken
und Empfindungen zwischen den Liebenden Heinrich Christian Boie und Luise
Mejer, die beide Pflanzen und Gärten liebten und lange Jahre getrennt
lebten. 1782 bewohnte Boie erstmals ein Haus mit Garten und er schrieb:
"Meine Bäumchen haben fast alle schon Blätter und Knospen. Das
liebste darunter soll künftig Deinen Namen führen." Luise antwortete
"Meine Freude über alles, was Du mir von dem Garten schreibst, kann
ich Dir nicht sagen." Boies Garten wurde eine Sehenswürdigkeit, war
bis über die lokalen Grenzen hinaus bekannt, und Boie galt als eine
Autorität in Gartenfragen. Im Juni 1785 fand die ersehnte Hochzeit
statt. Aber schon im Juli 1786, bei der Geburt ihres Kindes starb Luise
und Boie schrieb an seine Schwester: "Wär ich doch bei euch jetzt!
· aus dem öden Hause, aus dem mir so lieben Garten heraus!
Alles war für Luisen gepflanzt und eingerichtet. Für wen ist's
nun?"
- Bonaparte, Joséphine / Redouté, P. J. Besprechung hier:
Die
Rosen der Kaiserin Josephine
- Bowles, E. A. / Peter Barnes / Charles Elliott
My
Garden in Summer 393 S. (Reprint) Timber Pressl 1998
- w. o. My
Garden in Autumn and Winter (Reprint) 348 S. Timber Press 1998
Klassiker der englischen erzählenden
Gartenliteratur
- Brandstetter, Alois Der
geborene Gärtner 160 S. Dtv München 2005
Klostergärtner Wernher vernachlässigt
seine Gartenarbeitspflicht, um sich der schönen Literatur zu widmen.
Dies missfällt dem Abt des Klosters und er liest dem schreibenden
Klosterbruder die Leviten, in Form eines rund 140 Seiten langen Monologs,
der sich merkwürdiger Weise als "Roman" ausgibt.
Alois Brandstetter hat dieses Buch dem Andenken
an Pfarrer Heinrich Steiner gewidmet, dessen Leben er in einem Nachwort
würdigt. Pfarrer Steiner war, gleich Wernher, ein Gärtner, allerdings
einer, der seine Pflanzen liebte und sie zu hegen und zu pflegen verstand.
Wohl auf Grund einer Verleumdung wurde er 1939 von den Nazi gefangen genommen
und ins KZ Dachau gesteckt, wo er erst 1945 von den Amerikaner befreit
wurde. Das Buch endet mit den Worten: "Wernher der Gartenaere grüßt
Heinrich den Gärtner. Durch die Blume..."
- Buchan, Elizaberth / Georgia Sommerfeld Rosenzeit
640 S. Droemer/Knaur 2004
Als Christopher Dysart die unscheinbare Matilda heiratet, kann sie
ihr Glück kaum fassen. Zwar weiß sie, dass er eine andere liebt
und sie um ihres Vermögens willen geheiratet hat, aber sie glaubt
fest daran, Christophers Herz doch noch für sich gewinnen zu können.
Als die Zeit verstreicht und Matildas Hoffnung schwindet, findet sie Trost
in dem verwilderten Garten, der das Herrenhaus der Dysarts umgibt und in
dem schließlich auch das zarte Pflänzchen Liebe neue Wurzeln
schlägt ...Die Zwischenpassagen von Harry enthalten gärtnerische
Betrachtungen - und enthüllen am Ende ein Geheimnis...
(schon früher unter dem Titel: "Vergiß nicht die Lilie,
vergiß nicht die Rose" erschienen!)
siehe auch: Krimis der Autorin
- Buchheit, Torsten Alles betonieren, grün anstreichen Heiteres
Gartenlexikon76 S. m. 21 SW-Abb. Books on Demand 2008
Über 300 humorvolle, teils satirische "Worterklärungen"
von Komposthaufen über Rasenmähen bis zur Zwiebel.
- Buchholz, Karin Der
Duft nach Sommer 47 S. Frieling 2005
Ein winziges Gartenhaus am Waldrand ist Katharinas bescheidenes
Zuhause, von dem aus sie die Welt beobachtet. Hier und im kleinen Blumengeschäft
der Mutter verbringt Katharina glückliche Kindertage zwischen Blüten,
Zweigen und Dorfklatsch. Dann aber wird am anderen Ende des Dorfes ein
neues Haus gebaut, und die Familie beauftragt Katharinas Mutter mit der
Gartengestaltung. Hier nun lernt Katharina Hotte kennen, den Jungen, dem
alle Mädchen der Schule augenblicklich zu Füßen liegen.
Auch sie träumt von dem feschen Burschen. Doch Hotte hat anderes im
Kopf und beachtet die scheue Gärtnerstochter kaum. So muss sie sich
immer wieder von ihrem Jugendfreund Jakob trösten lassen. Einige Jahre
später aber begegnet sie Hotte wieder ...
- Büchler, Gudrum (Hrsg.) Lavendel
& Zitronengras: Eine literarische Prise Kräuter und Gewürze
256 S. Stories u. Friends Verlag 2008
Gekonnt und sorgfältig ausgewählte siebenundzwanzig "aromatische"
Geschichten zum Schmunzeln, Träumen und Nachdenken von 24 bekannten
und unbekannten AutorInnen, sechs "würzige" Gedichte von Marianne
Glaßer und sechs gezeichnete Kräutersträußen von
Degenhard Langner enthält dieses liebevoll ausgestattete Buch. Augeteilt
ist es in die Kapitel: Küchengewürze, Liebeskräuter, Mordspflanzen,
Alte Mythen, Lebensessenzen und Hexen heute. Ein unterhaltsames, durchaus
aber auch informatives Geschenk für Kräuterliebhaber, Gourmets
und Gartenfreund(in).
- Burkart, Erika / Ernst Halter / Alois Lang
Das
verborgene Haus - Zeit und Augenblick: Bilder und Texte 110 S. Ammann
2008
Seit vierzig Jahren ist das in einem großen Garten verborgene
Haus der Lebensraum eines Paares, für zwei Geistesarbeiter, die Dichter
Erika Burkart und Ernst Halter, ein Ort des Kräfteschöpfens,
des Ausgleichs und der Inspiration. Vom Werk Erika Burkarts angeregt und
selbst ein Gärtner, hat sich der Fotograf Alois Lang aufgemacht, den
Garten in den verschiedenen Jahreszeiten zu dokumentieren. Für ihn
ist es »ein Zaubergarten«, anders als alle Gärten, die
er gekannt hat. Auch das Haus spielt eine Rolle. Die Texte von Erika Burkart
und Ernst Halter sind ein weiterer Höhepunkt dieses Bandes, der von
einem Prolog des Fotografen und einer Einführung von Egon Ammann abgerundet
wird.
- Burnett, Frances Hodgson Besprechung hier: Der
geheime Garten
- Busch, Wilhelm mehrere
Titel
- Bußmann, Hadumod Ich habe mich vor nichts im Leben gefürchtet: Die ungewöhnliche Geschichte der Prinzessin Therese Prinzessin von Bayern 346 S. Beck 2011
Therese von Bayern (1850 - 1925), die Tochter des Prinzregenten Luitpold, deren Lebensgeschichte Inhalt dieser Biographie ist, darf als eine der bemerkenswertesten Frauen der Moderne gelten: Statt Erwartungen zu erfüllen, die Familie und Hof an die Wittelsbacher-Prinzessin richteten, ging sie ihre eigenen Wege. Sie wurde Naturforscherin, Weltreisende, erwarb akademische Ehrengrade und gewann politische Einsichten, die der untergehenden Monarchie fremd waren.
- Butterman, Stephen Tales
as tall as a sunflower Bellissima Publishing, 2009
- Calman, Claire ... ich dich auch! Droemer Knaur 2002
Bella hat ihren Freund verloren. Sie will nur noch eins: Ruhe. Sie
kauft ein Haus mit Garten in einer Kleinstadt. Was sie sicher nicht will,
ist ein netter Gärtner, der ihr Herz erobern möchte. Doch genau
das tut er...
- Calvino, Italo Besprechung hier: Der Baron auf den Bäumen
- Campbell, Eileen Joy
of Gardening: An Inspirational Anthology 224 S. Hodder & Stoughton
2007
- Canetta, Christa: Ein
Haus in Schottland 336 S. Langen Mueller 2009
Marie, eine leidenschaftliche Gärtnerin
aus Hamburg, die ohne ihre Eltern zu kennen, bei den Großeltern aufwuchs,
erbt, als ihr Arbeitgeber, ein reicher Großindustrieller, stirbt,
von ihm überraschend ein Cottage in Schottland. Marie weiß aus
Unterhaltungen mit ihm, daß er sich dorthin jeden Sommer allein für
einen Monat zurückgezogen hat, um zu jagen. Aber warum ererbt es ihr?
Und was ist das für ein Cottage? Da sie entlassen wurde, fliegt sie
sofort nach Schottland, um sich das Erbe anzusehen. Dort angekommen, stellt
sich das Cottage als großes Schloss mit viel Land und einer Farm
mit einer Pferdezucht dar. Marie, sehr unfreundlich und abwesend von den
Bewohnern empfangen, muß sich nicht mur mit einer scheinbar verrückten
Frau mit lebenslangem Wohnrecht auf dem Schloß, sondern auch gegen
die Familie ihres Mäzens, die Erbansprüche geltend macht, auseinandersetzen,
bis sie weiß, was sie mit ihrem Erbe machen soll und dann sogar ihre
große Liebe findet. Sprachlich und auch inhaltlich einfach gestrickte
Unterhaltungslektüre.
- Carillo, Charles / Julika Brandestini Das Wunder kam beim Rasenmähen 400 S. Pendo 2011
Achtzehn Jahre alt war Mickey DeFalco, als sein Song "Sweet Days" zum Hit wurde, ihn zum Star machte und er das glamouröse Leben kennenlernte. Doch mit achtunddreißig Jahren sind diese Tage längst vorbei. Mickey hat alles verloren, außer der Sehnsucht nach der Liebe seines Lebens aus der Jugendzeit. Seine Ehe mit einer anderen Frau scheiterte... Und so zieht er wieder in sein Kinderzimmer bei seinen Eltern ein. Als er dann seinen alten Rasenmäher- Job aus alter Schulzeit wieder antritt, scheint sich kaum etwas verändert zu haben. Manchmal findet man aber das Glück erst, wenn man die Hoffnung darauf längst aufgegeben hat. Ein unerwartetes familiäres Ereignis zeigt ihm, dass eine schmähliche Rückkehr auch zu einer zweiten Chance werden kann. Bis auf die gelegentliche Erwähnung seines Jobs hat der aber unterhaltsam geschriebene, teilweise sogar spannende Roman leider wider Erwarten wenig mit Gärtnern zu tun.
- Chatto, Beth / Christopher Lloyd Dear
Friend & Gardener 256 S. Frances Lincoln 1998
Briefwechsel zwischen Beth Chatto und Christopher
Lloyd - siehe auch: Sachbücher von Beth
Chatto und Christopher Lloyd
- w. o. Vom
Glück, mit der Natur zu leben. Das Buch vom Glück 64 S. Ars
Edition 2003
Schönes Geschenkbändchen mit Texten
und Zeichnungen des Autors.
- Christian, Dorothea (Hrsg.) Niemand sah mich zwischen den Blüten: Zaubergarten Anthologie 130 S. m. Ill. v. Johanna G. Lenz Fabuloso 2011
Diese Anthologie versammelt Texte verschiedener Autoren / Autorinnen in lyrischer und erzählerischer Form, passend illustriert. Die Geschichten oder Gedichte sind mal verträumt, mal witzig,mal nachdenklich machend. Alle erzählen von zauberhaften Gärten und ihren Besitzern / Bewohnern, Inseln der Ruhe in unserer hektischen Zeit, Orten, an denen wir unsere Seele ausruhen können.
- Cohnen, Catrin / Diana Lawniczak Blütenmythen
Ansichten und Geschichten über Heilpflanzen 80 S. Natur Mensch Medizin
2005
Ansichten und Geschichten über 12 Heilpflanzen in einem bezaubernd
gestalteten Buch... Die Aquarelle von Diana Lawniczak eröffnen Einblicke
in Details der Pflanzen, die man vorher nie bemerkt hat; jedes einzelne
Häarchen, jedes Würzelchen ist naturgetreu wiedergegeben. Und
dabei nicht idealisierend, sondern so, wie die Pflanzen in der Natur eben
sind: mit Fraßspuren in den Blättern oder angewelkten Blüten.
Die von Catrin Cohnen gesammelten Geschichten werden ergänzt durch
Verwendungshinweise und eine ganz andere Art der Pflanzenbetrachtung: jene,
die das Wesen der Heilpflanze verstehen möchte, die den Pflanzen ein
wenig in ihr Herz blickt, um, ihre Seele wahrzunehmen.. Woher hat der Spitzwegerich
seinen Namen? Wie kommt die Mistel auf die Bäume? Und was hat der
Wundklee mit Wunden zutun? Hier findet man die Antworten.
- Colette Colettes
literarischer Garten hrsg. v. Waltrud Kappeler m. vierfarb. Ill. Edition
Ebersbach 2004
1947 schlug ein Schweizer Verleger Colette vor, ihr regelmäßig
einen Strauß Blumen zu schicken. Im Gegenzug sollte Colette ein "Porträt"
der einen oder anderen Blume anfertigen. Das Resultat ist eine kleine Sammlung,
Colettes literarische Verbeugung vor Rosen, Lilien, Maiglöckchen,
Hyazinthen und vielen anderen Blumen, die 1948 unter dem Titel "Pour un
herbier" (für das Herbarium) erschien, in deutsch dann 1959 unter
dem Titel: "Zwiesprache mit Blumen". Lange Zeit vergriffen, erscheint dieser
literarische Schatz in besonderer bibliophiler Aufmachung - ein Blumenstrauß
zum 50. Todestag von Colette (3.8.2004)
- Cornell , Kari (Hrsg.) The
Gardener's Bedside Reader 256 S. Voyageur Press 2008
Contributors include Michael Pollan, Anna Pavord, Jamaica Kincaid,
Diane Ackerman, plus renowned garden designers Vita Sackville-West, Beverly
Nichols, Ann Lovejoy, Tovah Martin, all sharing their experiences with
passion and humor.
- Cowell, Stephanie / Susanne Aeckerle Die Frau im grünen Kleid 415 S. Droemer 2010
In einer Pariser Buchhandlung lernt der noch unbekannte Maler Claude Monet das Mädchen Camille Doncieux aus reichem Hause, kennen. Mit allen Mitteln kämpfen sie um ihre unkonventionelle Liebe und setzen sich gegen gesellschaftliche Traditionen durch. Sie teilt mit das Los der bitteren Armut, opfert sich auf ihn, denn er verkauft kaum Bilder und muß immer wieder Anleihen machen. Der Hochzeitsring ist statt eines goldenen Rings einer aus geflochtenem Gras! Mit Porträt- oder Schaufenstermalerei hält er sich über Wasser. Oft mußten sie von quasi von einem Tag auf den anderen leben. Aber immer wieder malt er sie; bekannt geworden ist vor allem sein Gemälde: "Die Frau im grünen Kleid". Doch sie stirbt mit nur 29 Jahren - viel zu früh, um seinen grandiosen Erfolg zu erleben. Den berühmten Garten, wo er seine jetzt weltberühmten Seerosenbilder (die heute enorm hohe Summen erzielen) malte, konnte Monet erst viel später anlegen. Der Schmerz um den Verlust seiner Liebsten begleitet ihn sein Leben lang, wie der Beginn dieses Romans aufzeigt, in dem die Autorin den gealterten Monet vorstellt, der beginnt, sein Leben Revue passieren zu lassen. Auch nach ihrem Tod malt er sie immer wieder... Und muß sich dabei jahrelang über Camilles Schwester ärgern, die Monet für den Tod Camilles verantwortlich macht. Sehr interessant sind auch die Anmerkungen am Ende der Geschichte, wo Stephanie Cowell einerseits einen kurzen Abriss über die Impressionisten bietet, andererseits nochmals auf die im Roman erwähnten Bilder eingeht: wer sie wann gemalt hat und wo sie heute besichtigt werden können. Sehr gut zu lesende romanhafte, auf historischen Tatsachen basierende Künstlerbiografie, die in die Welt des Malers und seiner künstlerischen Wegbegleiter, heute "Impressionisten" genannt, entführt.
- Cronenburg, Petra von Lavendelblues
253 S. Lübbe 2006
Die Protagonistin ist Rosenfan und hat aus ihrer Vorliebe einen
Beruf gemacht. In einem elsässischen Grenzstädtchen hat sie eine
Boutique aufgemacht für alles, was mit dem Thema Rose zu tun hat.
Und dieses Geschäft gilt es zu retten...
- Cronin, Archibald J. Der
spanische Gärtner 150 S. Rowohlt Reinbek 1954
Ein egoistischer Diplomat sucht aus Standesdünkel und Eifersucht
die Freundschaft zwischen seinem Sohn und dem Hausgärtner zu verhindern
- Cueco, Henri / Eva Moldenhauer Dialog mit meinem Gärtner Geschichte einer Freundschaft 208 S. Schöffling 2011
Der Film hat mir gefallen und so war ich richtig neugierig auf das Buch. Der Künstler, Radiojournalist und Schriftsteller Henri Cueco erzählt die tragikomische Geschichte einer Freundschaft zweier nicht mehr ganz junger und grundverschiedener Männer. Der bodenständige und arme Gärtner, ein Frührentner, der sich etwas dazu verdienen möchte, arbeitet im Garten, pflanzt Kartoffeln, mäht das Gras und erntet die Nüsse des Künstlers. Der erfolgreiche intellektuelle und reiche Künstler, des Lebens als Bohhémien überdrüssig gerade von Paris in das elterliche Haus mit einem total verwilderten Garten auf dem Land gezogen, arbeitet in seinem Atelier, wo er die Nüsse, die Kartoffeln und das Gras malt. Wenn ihre Arbeit beendet ist, reden sie miteinander darüber, wie verschieden sie Gegenstände - und die Welt - sehen. Sie sinnieren über die Frage, ob der Salatkopf auf dem Teller oder auf dem Gemälde schöner ist. Beim Kürbis kommen sie auf das Thema Tod, beim Porree zur Eifersucht, bei Bohnen zur Kunst und bei Zuckererbsen zu Krankheitsfragen. Die Johannisbeeren bringen sie zur Diskussion über das Reisen. Aber was heißt Diskussion; die Dialoge sind sparsam an Worten, weil beide keine großen Redner sind und doch aufschlußreich. Der Gärtner verblüfft mit seiner simplen Sicht den Maler etliche Male, während dieser versucht, dem Gärtner Kunst näherzubringen, was diesen wiederum zum Staunen veranlaßt. Bald nennen sie sich gegenseitig nur noch Dujardin und Dupinceau, was übersetzt Garten und Pinsel bedeutet. In Krankheits- und Krisenzeiten steht der Eine dem Anderen schließlich zur Seite. Vor allem das Ende ist berührend. Im Film steht der Maler mehr im Vordergrund als der Gärtner; deshalb hat sich die Lektüre gelohnt! Das mit farbig bedruckten Feinleinen und Lesezeichen ausgestattete schöne Geschenkbändchen (Einbandmotiv von Marion Nickig) kann ich wärmstens empfehlen vor allem für alle GartenliebhaberInnen und auch Kunstfreunde, aber auch für jedermann, der gute Literatur liebt!
- Cunningham, Margaret P. Lily
in Bloom 220 S. Black Lyon Pub 2008
- Dahl, Jürgen mehrere
Bücher hier
- Dash, Mike Tulpenwahn
Die verrückteste Spekulation der Geschichte 320 S. List 2001
Der Autor, Geschichtsdozent an der Universität Cambridge, recherchierte
kulturgeschichtliche als auch wirtschaftliche und botanische Fakten und
Hintergründe des Tulpenwahns, um sie hierin spannenden Geschichten
zu erzählen..
- Davies, Martin / Barbara Heller
Die
Pflanzenmalerin 320 S. Bertelsmann München 2006
Ein zweigleisiger Roman, der einen aktuellen und einen historischen
Handlungsstrang parallel verfolgt.
Die Liebesgeschichte in der Vergangenheit erzählt davon, daß
1772 Banks zu seiner langen Forschungsreise aufbricht, vorher aber Mary
Burnett, eine talentierten Pflanzenmalerin, die zurückgezogen im Wald
in der Nähe seines Anwesens wohnt, kennenlernt. Als Tochter eines
verarmten Freigeistes wird sie von den Dorfbewohnern geschmäht und
verachtet. Um dem zu entkommen, zieht sie sich in die Natur zurück
und malt Pflanzen. Banks ist von dem Mädchen fasziniert und kann sie
auch während der vierjährigen Reise nicht vergessen. Sie wird
seine Geliebte. Aber sie bleibt die unstandesgemäße große
Liebe. Als sie ein Kind von Banks erwartet, verlässt sie ihn und Banks
vertraut ihr als Abschiedsgeschenk den rätselhaften Vogel von Ulieta
an, den der Entdecker James Cook 1774 von seiner Südseeexpedition
mitgebracht hatte. Im "Krimi" der Gegenwart wird dieser seltenene Vogel
gesucht, von dem nur ein Bild exisitert - heute ein Vermögen wert.
Als bei dem Biologen und Präparator Fitzgerald eingebrochen wird,
kommt ihm der Verdacht, daß dies mit Auftrag eines Geschäftsmannes
zu tun hat. Er soll das letzte Präparat des rätselhaften Vogels
von Ulieta aufspüren, der auf geheimnisvolle Weise verschwunden ist.
Zusammen mit der Studentin Katya durchforstet der Wissenschaftler Archive,
Bibliotheken und Taufregister im beschaulichen Lincolnshire, wo Joseph
Banks einst lebte und recherchiert sein Leben. Bald merken die beiden,
dass es ein Wettlauf mit der Zeit ist, denn es gibt einen weiteren Einbruch
in Fitzgeralds Wohnung - un einen anonymen Brief. Alles deutet darauf hin,
dass es noch andere Interessenten an dem Präparat gibt. Über
ein Frauenporträt stößt Fitzgerald auf Mary Burnett, die
Pflanzenmalerin...Spannend bis zur letzten Seite!
- Dean, Charles / Clyde Wachsberger Of
Leaf and Flower. Stories and Poems for Gardeners 182 S. Persea Books
2001
- DeLuca, Erri Der
Himmel im Süden Rowohlt, Reinbek 2002
Ein ehemaliger politischer Aktivist hat sich von allen Träumen
verabschiedet und lebt zurückgezogen als Gärnter in Süditalien.
- Demski, Eva / Michael Sowa Besprechung hier: Gartengeschichten
- Dickason, Christie Der
Tulpenkönig 608 S. Lübbe 1997
Ein Roman aus der Zeit des "Tulpenwahns", als man mit Tulpenzwiebeln
spekulierte. Bis dann 1637 der große Börsenkrach kam, der genauso
spektakulär war wie der spätere 1929 an der Wall-Street.
- Diekmann-Müller, Annette Blicke ins Grüne: Schreibende Frauen und ihre Gärten von Bettina von Arnim bis Virginia Woolf 160 S. Thorbecke 2010
Dr. Annette Diekmann-Müller promovierte mit einer Arbeit zur Botanik- und Pharmaziegeschichte des 18. und 19. Jahrhunderts. Seit
Jahren macht sie ehrenamtliche Führungen im Botanischen Garten Würzburg und schreibt über botanikhistorische Themen. Was haben Dichterinnen wie Virginia Woolf, Emily Dickinson oder Bettina von Arnim gemeinsam? Sie alle besaßen einen Schreibtisch - was bedeutete, daß die Wirtschaftsverhälnisse einen solchen Luxus zuließen, über den Bauersfrauen oder Arbeiteterinnen damals kaum verfügten. Und alle hatten einen Garten, der nicht nur in ihrem Lebensalltag eine wichtige Rolle spielte, sondern auch Eingang in ihre Werke fand. Das sie, was ihre gehobene Stellung unterstreicht, ebenfalls alle einen oder mehrere Gärtner beschäftigten, wundert nicht, denn damals war es nicht "en vogue", selbst zu gärtnern. Bekannte Autorinnen aus dem 18. und 19. Jahrhundert kommen mit ihren Texten selbst zu Wort. Jedes Kapitel beginnt mit einem erdachten Fragebogen: "Ihr Lieblingsplatz im Garten"?, "Ihre Lieblingsblume"? "Irgendein Ratschlag"?. Diese und mehr Fragen beantworten die Schriftstellerinnen. In der "Retrospektive" folgt ein kurzer Lebenslauf, im "Herbarium" finden sich dann Ausschnitte aus Werken und Briefen, die die Autorin sehr gekonnt und aufschlußreich durch ihre Kommentare miteinander verbindet. Mit der Frage "Was bleibt" wird zum Abschluß auf die heute noch erhaltenen Spuren wie noch oder wieder zu besichtigende Gärten bzw. den Schriftstellerinnen gewidemte Museen hingewiesen. "Blätter zum Weiterlesen" verführen dazu, die Originaltexte zu lesen bzw. sich weiter über diese Frauen zu informieren. In der Überschrift werden die Schriftstellerinnen schon treffend beschrieben. Da begegnet uns die Ehefrau eines brandenburgischen Gutsherrn unter der Überschrift "Träumerisch", eine westfälische Adelige als "Empfindsam", "Entrückt" die Ehefrau eines bekannten amerikanischen Arztes, "Erhaben" eine Kaiserin, "Entschlossen" eine französische Baronin, "Bodenständig" die Tochter eines schwedischen Gutsbesitzers, "Feinsinnig" die Ehefrau eines englischen Intellektuellen, "Bezaubert" die Tochter eines englischen Kaufmanns und schließlich als "Ambitioniert" die Tochter aus besten New Yorker Kreisen. Neugierig geworden, wer dahinter steckt? Dann lesen sie dieses Buch - es ist beste Unterhaltungslektüre für Gartenfreunde und Literaturliebhaber (und nicht nur für Frauen!) - und trotzdem sehr informativ.
- Diffenbaugh, Vanessa / Karin Dufner Die verborgene Sprache der Blumen 416 S. Droemer 2011
Die Handlung mit ihren 59 Kapiteln ist unterteilt in vier Abschnitte "Die gemeine Distel", "Ein unerfahrenes Herz", "Moos" und "Neuanfang" und wechselt immer wieder von der Vergangenheit in die Gegenwart. Die junge Victoria hat durch ihre Kindheit, aufgewachsen in verschiedenen Pflegefamilien und Waisenheimen, vor allem eines gelernt: von Menschen Abstand zu halten, ihnen niemals zu vertrauen. Nur bei einer Pflegemutter, Elisabeth, hat sie sich wohlgefühlt. Doch auch hier wurde ihr Vertrauen wieder enttäuscht. Ihr Herz öffnet sie einzig den Blumen; diese Liebe hat ihr Elisabeth "eingepflanzt" und sie hat sie auch angeleitet, sich ein Wörterbuch der Blumensprache anzulegen. Mit Hilfe der Blumen (allerdings haben sie meistens negative Botschaften) teilt sie sich einer Welt mit, die ihr aber nicht zuhört. Volljährig und aus der aus der staatlichen Fürsorge entlassen, findet sie bei Renatas Blumenladen eine Stelle als Aushilfe. Weil sie mit Hilfe der Blumensprache Sträuße bindet, hat sie Erfolg. Dann begegnet sie auf dem Blumengroßmarkt Grant, dem Neffen ihrer einstigen Pflegemutter Elizabeth. Er versteht sie und ihre Sprache und ihm gelingt es, ihre Bindungsangst aufzubrechen. Er ist es auch, der ihr endlich auch positive Botschaften der Blumensprache vermittelt. Doch zuviel Nähe verträgt sie nicht - bald flüchtet Victoria, jetzt aber schwanger, wieder in ihre eigene Welt zurück. Doch Grant gibt die Hoffnung nicht auf... im Anhang kann man Victorias im Laufe ihres Lebens zusammengestelltes Wörterbuch der Blumen nachlesen. Ein zwar im Gegensatz zum Buch von Petra Durst-Benning ein bedrückender, melodramatischer, aber sehr spannender Roman um menschliche Beziehungen, Liebe und Vertrauen!
- Dillard, Annie Der
freie Fall der Spottdrossel Klett-Cotta 1996
Annie Dillards "verstörende" Naturbetrachtungen werden mit
Henry David Thoreaus "Walden" verglichen...
- Dirks, Liane Narren
des Glücks Kiepenheuer & Witsch 2004
Die russische Baronin Antonietta de Saint Leger, die Schöpferin
des Parks (heute Botanischer Garten) auf der Isola di Brissago im Lago
Maggiore spielt eine Rolle in diesem Roman. Sie war einst die Besitzerin
der Insel, hat sie als erste erschlossen und vor vielen Jahren in einen
prächtigen Garten verwandelt. Geldmangel zwang sie zum Verkauf, so
dass sie nun, degradiert zur bloßen Beobachterin, in einer alten
Fabrik haust und mit ihrem Gewehr in der Gegend herum schießt. Eine
unheimliche Frau, vor der die Einheimischen Angst haben, die unentwegt
Patente entwickeln ließ, Waffen verschob und schließlich im
Armenhaus landete.
- Divakaruni, Banerjee
Chitra Die
Hüterin der Gewürze Heyne 2005
Tilo, eine Inderin betreibt in Oakland einen
Gewürzladen. Sie ist die "Hüterin der Gewürze", eine Hohepriesterin,
die über die magische Kraft aller Gewürze befiehlt. Wer in Tilos
Laden kommt, zumeist indische Immigranten, sucht Heilung oder die Erfüllung
seiner Träume mittels des Gewürzes, das Tilo für ihn bestimmt.
Als eines Tages aber ein Amerikaner ihr Geschäft betritt, findet Tilo
das richtige Gewürz nicht, denn Raven weckt in ihr verbotene Gefühle.
Sie weiß, wenn sie ihren eigenen Sehnsüchten folgt, zerstört
sie ihre magischen Kräfte.... Ein schönes Erwachsenen-Märchen!
- Döblin, Alfred Die
Ermordung einer Butterblume. Und andere Erzählungen. 171 S. Dtv
2004
Ein Spaziergänger benutzt gedankenlos seinen Spazierstock und
zerstört dabei Gräser und andere Pflanzen, insbesondere aber
eine Butterblume. worauf ihn das Bewußtsein um diese Tat in grotesk
verstärkter Form trifft - er steigert sich in ein Schuldgefühl
hinein, welches schließlich in einem Kult um die getötete Pflanze
gipfelt...
- Donnelly, Jennifer Die
Teerose Piper 2004
Ein spannender Roman um Tee-, Obst- und Gemüsehandel,
Rosen, Kriminalhistorie, Börse, Amerika in der Goldgräberzeit Ende des 19. Jhds. Während in den Gassen von Whitechapel in London
das Laster blüht, träumt die siebzehnjährige Fiona von einer
besseren Zukunft. Als Packerin in einer Teefabrik beweist die junge Irin
ihr Gespür für die köstlichsten Sorten und exotischsten
Mischungen. Doch dann muß Fiona nach schweren Schicksalsschlägen
ihren Verlobten Joe verlassen und sich im New York der Jahrhundertwende
eine Existenz aufbauen... Nicht viel "Gärtnerisches", aber es reicht
für eine Empfehlung hier.
- Doschka, Roland Mit
Goethe durch das Gartenjahr 80 S. Prestel 2003
Ein Garten-Porträt im Wechsel der Jahreszeiten,
begleitet von Versen von J.W. von Goethe. Einer der schönsten deutschen
Privatgärten öffnete für den Fotografen erstmals seine Pforten
und gewährte Einblick und die Besitzer wünschten sich, daß
die Fotos von Versen Johann Wolfgang von Goethes begleitet sein würden...
Die stimmungsvollen Fotografien zeigen den Garten im Lauf des Jahres und
lenken den Blick auf schöne Details oder die für jede Blütezeit
typischen botanischen Kostbarkeiten. Ein besonderes Geschenkbuch für
alle Garten- und Literaturfreunde - dazu noch sensationell preiswert!
Mit der hochrangigen europäischen
Auszeichnung, dem Europäischen Kultur-Projekt-Preis, die von Pro Europa
vergeben wird, würdigte die Europäische Kulturstiftung diesen
herausragenden deutschen Privatgarten, der in Anlehnung an die Kunst der
Impressionisten entstanden ist. Durch die Liebe zum Detail, den Farbharmonien
und außergewöhnlichen Kompositionen stehe er ganz in der Tradition
europäischer Gartenkultur und stelle damit ein schützens- und
erhaltenswertes Gesamtkunstwerk dar.
- Droste-Hülshoff, Annette von Die
Judenbuche 93 S. Insel Frankfurt 1979
Die Buche gibt der Novelle den Namen und spielt
eine, wenn auch grausame, Nebenrolle.
- Drower, George Gardeners,
Gurus & Grubs The Stories of Garden Inventors & Innovators
260 S. Sutton Publishing 2001
- Dubler, Marion Bambergs
schöne Gärten Geschichte und Geschichten 159 S. Babenberg
2001
- Dumas, Alexandre Die
schwarze Tulpe von Alexandre Kaiser 1964
Beim alljährlichen Blumenwettbewerb bekommt derjenige 100.000
Gulden, der eine schwarze Tulpe zu züchten vermag. Cornelius gelingt
dieses Wunder schließlich. Doch plötzlich sind alle hinter der
seltenen Tulpe her: nicht nur die Leute vom Blumenwettbewerb, auch der
böse Herr Boxtel, der die Tulpe für ein fürchterliches Vorhaben
benötigt.
- Du Maurier, Daphne Der Apfelbaum 120 S. Unionsverlag 2011
Endlich ist der frustrierte Ehemann die dauernörgelnde Gattin los, da schleicht sie sich aus dem Jenseits erneut störend in sein
Leben ein. Dabei ist er doch voll und ganz damit beschäftigt, seine neugewonnene Freiheit und den ungestörten Müßiggang zu genießen, nachdem seine Frau ihn nicht mehr mit ihrem verbissenen Hausfraueneifer und ihrer ständig leicht vorwurfsvollen Gereiztheit plagt. Doch dann beginnt dieser verhexte Apfelbaum, der sogar die Form der Verstorbenen angenommen hat, ihn zu schikanieren und sich in ein perfekt-perfides Instrument der Verfolgung zu verwandeln. Was liegt näher, als ihn abzuholzen? Dem Vorhaben steht allerdings das Gärtnergewissen entgegen, zumal der alte Baum erstmals nach Jahren wieder Blüten trägt. Doch dem Witwer schmecken auch die reifen Äpfel nicht. Er fällt den Baum schließlich doch. Doch selbst im Wurzelwerk steckt noch die Kraft der toten Gattin! Ein Baum als Spiegelbild des Gewissens.... Daphne du Mauriers (1907-1989) subtile Horror-Erzählung von 1952 ist von Brigitte Heinrich (in der vergriffenen Ausgabe Heinrich & Hahn Verlag 2005) neu übersetzt worden. Ihr Roman "Rebecca" und ihre Kurzgeschichte "Die Vögel" wurden von Alfred Hitchcock verfilmt.
- Duncan, Sarah Unter blauem Himmel 416 S. Diana Taschenbuch 2008
Was kann es für eine Gartenhistorikerin Schöneres geben, als einen Auftrag, einen Liebesgarten aus dem 18. Jahrhundert zu restaurieren? Schon bald jedoch erweist sich der Besitzer dieses verwunschenen Paradieses als das weit spannendere Forschungsobjekt für die frisch geschiedene und immer sehr vernünftig denkende Anna. Sie verliert sozusagen ihren Kopf, verliebt sich, genießt die Liebe (und ihre Folgen)...
- Durst-Benning, Petra Die
Samenhändlerin 504 S. Ullstein 2006
- Aufwendig recherchiert thematisiert dieses Buch die Lebensumstände
von Samenhändlern Mitte des 19. Jhds. Hannah, eine Nürnbergerin
kommt auf der Suche nach dem Vater ihres Kindes nach Gönningen - ein
kleines kleines württembergisches Dorf, das damals vom Handel mit
Blumen- und Gemüsesamen lebte und weltbekannt war, denn die Samenhändler
zogen durch ganz Europa bis nach Russland und sogar in die USA. Sie muß
hart um ihren Geliebten kämpfen (ihre Rivalin wird ihre Schwägerin...),
sie lernt den Samenhandel kennen, arbeitet selbst mit und hat Verbesserungsvorschläge.
Samenhandel hat es in Gönningen (heute Ortsteil von Reutlingen) übrigens
wirklich gegeben; dort gibt es heute ein Samenhandelsmuseum. Spannend geschrieben versinkt man in der Handlung, erlebt mit und staunt,
wie schwierig doch früher die Zeiten noch waren... Allerdings ist
der Schluß etwas abrupt und zu einfach - ich hoffe, deshalb, daß
eine Fortsetzung geplant ist... die ich mir sofort kaufen würde...
- w. o. Das
Blumenorakel 432 S. List 2008
Die Autorin, eine Kräuterfrau und Naturliebhaberin, hat tatsächlich
eine Fortsetzung der Samenhändlerin geschrieben - und wir begegnen
Hannah wieder. Doch die Hauptrolle spielt Flora, ihre pfiffige, kreative,
aber auch gelegentlich aufmüpfige Tochter. 1871, nach dem gerade überstandenen
Krieg mit Frankreich, kommt Flora mit ihrer Mutter, in die Stadt Baden-Baden,
um dort Samen zu verkaufen. Sie soll dieses Gebiet bearbeiten. Doch Flora
hat anderes im Sinn. Sie möchte Blumenbinderin (heute sagt man "Floristin")
werden und als die Mutter ihrer Tochter zu allem Überdruss auch noch
ein antiquarisches Buch mit dem Titel „Die Sprache der Blumen“ schenkt,
ist Flora für den Samenhandel endgültig verloren. Sie setzt sich
durch, lernt Blumensträußé zu arrangieren, verliebt sich
in den Sohn des Blumenladeninhabers, heiratet ihn und übernimmt das
Geschäft. Mit Hilfe der Blumensprache, die sie in "bedeutungsvolle"
prachtvolle Sträuße umsetzt, gewinnt sie bald die Herzen der
Kurgäste und die elegante Kundschaft bis zum europäischen Hochadel.
Doch als Flora sich dann unsterblich verliebt, fordert sie das Glück
heraus... Die Sprache der Blumen (über die man viel erfährt),
die prachtvolle (sorgfältig recherchierte) Kulisse des mondänen
Baden-Baden (die Buchpräsentation war im Kurhaus dort) und ein spannendes
Frauenschicksal – der neue Roman von Petra Durst-Benning bringt wieder
spannungsgeladenen, bestsellervedächtigen Lesespaß - auch für
Blumenbegeisterte!
- w. o. Die
Silberdistel Historischer Roman aus der Zeit der Bauernkriege. Ullstein
Tb 2004
Ein Buch über das mühsame, schwierige und oft unmenschliche
Leben von Bauern in Süddeutschland zur Zeit des Mittelalters.
- Duve, Karen / Voelker, Thies Lexikon
berühmter Pflanzen Vom Adamsapfel zu den Peanuts 320 S. Ullstein
2002
Die Blumen des Bösen, der Baum der Erkenntniss, die Tudor-Rose,
der Adams- und der Reichsapfel sind in diesem Lexikon versammelt. Aber
auch der Lorbeer, die Mistel und das Edelweiß - und Pflanzen, die
ihre Berühmtheit in unserer Zeit erworben haben, wie etwa die Pril-Blumen
der siebziger Jahre, die Fernsehshow Tutti frutti. Amüsant zu lesen.
- Dyke, Tom Hart / Paul Winder The
Cloud Garden A True Story of Adventure, Survival, and Extreme Horticulture
400 S. Bantam Press 2004
- w. o.An
Englishman's Home: The Adventures of An Eccentric Gardener 384 S. Corgi
2008
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