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Das Anliegen der Autoren ist es, Wildpflanzen mit ihrem vielfach höheren Gehalt an wertvollen Vitaminen und sonstigen Wirkstoffen als Nahrungsgrundlage wieder in unser Bewußtsein zu bringen. Die unentbehrlichen Grundlagen, an beschriebenen Örtlichkeiten die einzelnen (128) Pflanzen zu erkennen, sie zur optimalen Zeit zu sammeln und zu Hause sinnvoll zu verwenden - das vermittelt dieses Buch in einer auch für interessierte Laien leicht verständlichen Art, aufgeteilt in die Jahreszeiten Vorfrühling / Frühling / Spät- Frühling, Frühsommer, Sommer, Herbst. Illustriert ist es mit für den Druck aufbereiteten colorierten Zeichnungen von Walther Müller aus dem Lieferung zur "Flora von Deutschland", 1880-1887 in Gera erschienen. Das Besondere an diesem Buch im Gegensatz zu anderen, die das Thema behandeln: 1949 entwickelte die Schwester des Autors einen "Kreisschlüssel", an dem auch namhafte Botaniker mitgewirkt haben und mit dem man die Familienzugehörigkeit der Blütenpflanzen bestimmen kann und der als Beilageblatt eingefügt ist. Dessen Anwendung wird in einem gesonderten Kapitel anhand von Beispielen ausführlich erklärt. Botanisch beschrieben werden die Pflanzen detailliert mit jeweils Blätter, Blüte, Frucht, Verwendungshinweise. Im Anhang Register der deutschen sowie lateinischen Pflanzennamen, verwendete Symbole und Fachliteratur. Kein Rezeptbuch, aber ein wichtiger Beitrag zur gesunden Ernährung. Das Kochen mit Wildkräutern ist wieder aktuell! Manches Wildkraut oder -gemüse steht im Rasen, auf den Gemüsebeeten, auf der Wiese, im Wald und auf dem Acker sogar kostenlos zur Ernte bereit. Bärlauch, Brunnenkresse und Portulak gibt's auch auf dem Markt zu kaufen, besser schmeckt`s aber aus dem eigenen Garten. Die Autorin, die Wildkräuterwanderungen, Vorträge und Kurse hält, weist darauf hin, daß Wildgemüse und Wildkräuter mehr Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe als Kulturgemüse enthalten und geschmacklich einiges zu bieten: kresseartig scharf, intensiv nach Knoblauch oder nussartig mild. Sie bringen den Stoffwechsel auf Trab und eignen sich als Salat, als Gemüse und als Saft hervorragend für Fitnesskuren im Frühjahr und das ganze Jahr über. Sie gibt aus ihrer jahrzehntelangen Erfahrung erprobte Tipps sowohl zum Sammeln als auch zum Verarbeiten in der Küche, vergißt auch nicht darauf hinzuweisen, das Verwechslungsgefahr besteht und wie man sich ähnliche Kräuter unterscheidet.. Im umfangreichen Rezeptteil stellt sie Rezepte mit über 40 Pflanzen mit ihren typischen Zubereitungen vor, die leicht nachzukochen sind. Anhand der vielen Fotos im Buch lassen sich die Wildgewächse sicher bestimmen; die großformatigen Fotos machen Appetit, die Rezepte auszuprobieren. Falls man Lust auf "Grünes" hat, aber keine Lust zum Kochen, ist der Anhang sehr praktisch - hier finden sich Adressen von Restaurants in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sich auf die Verarbeitung frischer Wildkräuter und Wildgemüse spezialisiert haben. Aus selbstgesammelten - oder selbst angebauten - bekannterweise sehr gesunden, meist reichlich Vitamin C enthaltenden, Wildbeeren und Wildobst wie Sanddornbeeren, Kornelkirschen, Zierquitten oder Holunder leckere Konfitüren, Chutneys, Saucen, Säfte und Liköre zuzubereiten, das lernt man in diesem Buch, das "appetitanregende" Rezepte bietet. Wußten Sie, daß Beinwell gebraten wie Seezungenfilet schmeckt, daß die jungen Stengel der Klette noch delikater sind als Artischockenherzen oder daß die Früchte des Speierlings so aromatisch wie exotische Früchte sind? Dann lesen Sie dieses Buch. Präzise und klar beschreibt der Autor, promovierter Ethnobotaniker in den USA die 55, jeweils auf einer Doppelseite vorgestellten Wildpflanzen, ihr Erscheinungsbild, die äusseren Merkmale, Standorte, Namensursprünge, ihre Verwendung in der Küche, ihre Inhaltsstoffe und Heilwirkungen sowie allfällige Verwechslungsgefahren; außerdem erfährt man in einleitenden Kapiteln etwas über die Beziehung des Menschen zu Wildpflanzen. Zum Abschluß werden ein bis zwei Rezepte zu dieser Pflanze vorgestellt. Ein großer Teil der Rezepte stammen von Jean-Marie Dumaine, Franzose und Wildpflanzenkoch im bekannten Restaurant "Vieux Sinig" in Sinzig bei Bonn. Ein weiteres, empfehlenswertes Buch zur Verwendung von Wildpflanzen in der Küche, wie immer beim AT Verlag schön und attraktiv aufgemacht. Jeweils ein Verzeichnis der Pflanzen nach botanischen und deutschen Namen sowie ein Verzeichnis der Rezepte helfen schnell, sich zurechtzufinden. Der aus der Normandie stammende Spitzenkoch Jean-Marie Dumaine hat sich seit über zwanzig Jahren mit Leib und Seele der Wildpflanzenküche verschrieben und damit sein Restaurant "Vieux Sinzig" in Sinzig bei Bonn weit über die Region hinaus bekannt gemacht. Maître Dumaine - der "Guru der Kräuterküche" (Gault Millau) präsentiert in diesem jahreszeitlich geordneten Buch 100 außergewöhnliche, ausgetüftelte und verführerische Gourmetrezepte, von Andreas Thumm gekonnt ins Bild gesetzt, die durch den grichtigen Einsatz von Wildkräutern und Wildpflanzen ihre ungewöhnliche Note erhalten. Die verwendeten Pflanzen finden sich überall in unseren Breiten; die Kunst besteht darin, so erfährt man, ist die dem entsprechenden Kraut genau angemessene Verarbeitung - frisch verwendet oder getrocknet, nur kurz erwärmt oder lange mitgeschmort, geröstete Samen oder eingelegt in Öl - sein Geschmackspotenzial optimal zu entfalten. Zu jeder Pflanze gibt es einen praktischen Tipp zum Sammeln und Ernten, zu ihrer besonderen Eignung für die Küche und ihrer Verwendung. Basierend auf seinem erstaunlichen botanischen Wissen, zaubert er Köstlichkeiten aus der verschwenderischen Fülle unserer Wildpflanzen. Lesen Sie, was er aus z. B. dem - den meisten lästigen - Architektentrost, dem japanische Knöterich, zaubert: er wird im Knuspermantel mit Veilchensorbet serviert... Webseite des Autors Wild- und Heilkräuter aus der Mosel-Eifel-Hunsrück-Region. Mit Sammelkalender sowie Rezepten aus der Vollwertküche Hübsch aufgemachtes kleines Büchlein, das sich gut zum Verschenken eignet. Die recht ausführliche Beschreibung der Pflanzen nimmt etwa ein Drittel des Buches ein - jeweils mit Fundorten, Blütezeit, Sammelzeit, medizinische Wirklung und Verwendungsmöglichkeit in der Küche. Die Rezepte sind aufgeteilt in Salate, Rohkost & Vorspeisen, Wildkräutersuppen, Auflauf, Nudeln & Co., Wildgemüse, exotisch und international, wilde Marmeladen, Honig & Sirup, Schnaps, Likör, Wein & Sekt, Essig & Öl sowie getrocknete Wildkräuter & Heiltees. Jedes Rezept ist in einzelnen Schritten dargestellt und leicht nachvollziehbar. Eine große Hilfe sind das alphabetische Rezeptregister und ein Zutatenregister. Die Autorinnen haben mit viel Gespür und Fachwissen Kleinstarbeit geleistet (was auch aus ihrem Literaturverzeichnis ersichtlich ist) und bietet hier umfassende Informationen zu 200 essbaren Wildpflanzen Europas mit rund 500 anregenden Rezepte an. Jede Pflanze wird mit Botanik, Sammezeit, Konservierung, Inhaltsstoffen, medizinische Anwendungsmöglichkeiten, Möglichkeiten unerwünschter Wirkungen, kulinarischer Verwendung sowie detailgetreuen Zeichenporträts von Blattform und Blüte (!) dargestellt. Unter den Rezepten findet man z. B. Brandteigkrapferl mit Bärwurz-Shrimps-Fülle, Eberrauten-Polentaschnitte, Flohsamenwegerich in Tomate, Hauswurz-Quiche, Pestwurz-Pastete oder Zitronensuppe mit Fetthenne. Kapitel wie "Meilensteine & Autoritäten der Heilpflanzenkunde", "Küchenlatein und Küchenösterreichisch" (!) ergänzen ihre Enzyklopädie. Im umfangreichen Anhang (57 Seiten!) noch einmal eine Übersichtstabelle aller vorgestellten Pflanzen, Glossar der botanischen Fachausdrücke, Index, kulinarisches Rezeptregister, Register der medizinischen Rezepte, Bibliographie und Internettipps. Kräuterkochbuch und Enzyklopädie in einem lädt dieses umfassende, auch graphisch schön gestaltete großformatige Nachschlagewerk (u. a. sind Verwendung und Rezepte farblich abgesetzt) mit Halbleinen-Einband gleichermaßen zum Schmökern wie zum genussvollen Nachkochen ein! Der Autor, Diplom-Ingenieur für Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur an der Fachhochschule Weihenstephan, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit essbaren Wildpflanzen, sammelt quer durch Mitteleuropa Erfahrungen in der Ernährung mit Pflanzen aus der freien Natur und bietet geführte Wanderungen, Naturerlebnisreisen, Vorträge und Seminare zum Thema an. Mit über 1500 Pflanzenarten Mitteleuropas, die jemals in unserer Ernährung Verwendung fanden oder heute wieder finden, ist dies eine einzigartige Sammlung, die das über Generationen gesammeltes Wissen zusammenfaßt. Fleichhauser beweist in seinem Buch, daß Wildpflanzen nicht nur geschmacklich unseren Speiseplan bereichern, sondern hinsichtlich der Inhaltsstoffe im Vergleich zu den Kulturgemüsen auch noch einiges zu bieten haben. In mehreren Tabellen stellt er eine Auswahl von Kulturpflanzen den Wildpflanzen gegenüber. Dann werden - alphabetisch geordnet nach den botanischen Bezeichnungen, von Abies bis Zostera marina - die Pflanzenarten beschrieben nach Vorkommen, Blütezeit, in der Küche verwendeten Pflanzenteilen, den besten Sammelzeiten der verwendbaren Pflanzenteile (mit ausdrücklichem Hinweis auf Bestandsgefährdung einzelner Arten!) sowie Gefahren und Wirkungen toxischer Bestandteile. Das Thema "Giftstoffe der Wildpflanzen" wird in einem eigenen Kapitel behandelt. Für Notfälle findet der Leser dort Verhaltensmaßregeln und im Adressenanhang auch die Giftinformationszentren der drei Länder. Die 400 kulinarisch interessantesten Pflanzenarten sind in erstklassigen Farbfotos (die natürlich ein Bestimmungsbuch nicht ersetzen!) vorgestellt und mit überlieferten sowie neuen Rezepten (in Kurzform...) für Suppen, Eintöpfe und Aufläufe, Wildgemüse als Beilage oder Hauptgericht, Bratlinge und Eierspeisen, Brotaufstriche, Würzöle und -pasten, Desserts, Getränke und Genußmittel versehen. Schließlich gibt er auch noch praktische Tips für den eigenen Wildpflanzengarten. Das Quellenverzeichnis, nützliche Adressen sowie Rezeptregister und Pflanzenverzeichnis nach deutschen Bezeichnungen im Anhang lassen in diesem hervorragenden Buch, das seinen Namen Enzyklopädie verdient, keinen Wunsch offen - außer demjenigen, möglichst bald die neu entdeckten kulinarischen Gartenschätze auszuprobieren! Für Vegetarier natürlich besonders interessant... Von der Jury der Deutschen Gartenbaugesellschaft 1822 e.V. zu den TOP 5 der Gartenbücher 2007 gewählt! Ein neues, wieder sehr gelungenes Buch des Wildpflanzenexperten zum Thema essbare Pflanzen. Hier hat er die "geschmacklich interessantesten" wilden Salatbäume, -sträucher und -kräuter - ausgewählt (20 insgesamt, u.a. Spitz-Ahorn, Brennessel, Giersch, Wiesen-Kerbel, Wiesen-Labkraut, Sommer-Linde, Sauerampfer, Vogelmiere, Breitwegerich), die in unserer unmittelbaren Umgebung auf nahezu jeder Wiese und an jedem Waldrand ausreichend geerntet werden oder auch im Garten kultiviert können. Ausführliche, verständliche Pflanzenporträts (mit detaillierten Farbfotos der Blüten, Blätter usw. in Detailaufnahmen) ermöglichen es auch Einsteigern mit wenig Pflanzenkenntnis, wildwachsende Salate eigenständig zu erkennen und zu ernten und sichern das richtige Bestimmen und schließen Verwechslungen aus. Die typischen Fundorte, Merkmale, Verwendung der einzelnen Pflanzenteile in der Ernährung und Volksheilkunde, der beste Erntezeitpunkt, Sammeln und Vorbereiten und die richtige Art, wie man die Pflanzen erntet und säubert, werden genau beschrieben. Anschließend folgen jeweils drei einfache, köstlich klingende Salatrezepte, die in stimmungsvollen, appetitmachenden Fotos gezeigt werden. Ein Rezept- und Literaturverzeichnis vervollständigen dieses traumhaft schöne und sehr informative Buch. Webseite des Autors Rezepte des WDR Autoren-Teams. Kurze "Porträts" in Bild und Wort und unterhaltsame Informationen rund um diese Wildkräuter. w. o.. Wilde Kräuter, Edle Rezepte 2 Landwirtschaftsverlag 2004 Über das Sammeln und Aufbewahren der Wildgemüsepflanzen, die Kraft der Wildpflanzen (sehr anschauliche Botanik mit Zeichnungen von Wurzeln, Stengeln, Blättern und Blüten, um die Wildpflanzen richtig zu erkennen). Hingewiesen wird auch auf Giftpflanzen, um Verwechslungen auszuschließen. 16 Pflanzen mit Bild und ausführlicher Beschreibung (einschließlich ihrer Wirkstoffe). Daß die dann folgenden Rezepte für 5 Personen berechnet sind, finde ich etwas unglücklich. w.o. Beeren & Wildkräuter 144 S. Kneipp Leoben 2004 Heide Haßkerl stellt in diesem Buch 26 heimische Wildkräuter und -beeren vor, die einfach zu sammeln sind, in vielen Gärten wachsen (oft "unerwünscht...) , gut schmecken und deren Zubereitung unkompliziert ist - z. B. Gänseblümchen, Löwenzahn, Brennessel und Sauerampfer. Die vegetarischen Rezepte gehen von deftigen Suppen über luftig-lockere Gratins und zarte Kuchen und Deserts bis hin zur Bereitung von Wein und anderen Alkoholika. Methoden der Haltbarmachung werden dabei ebenfalls erwähnt. Untermalt" ist das Kochbuch mit unterhaltsamen Berichten von manch altem Bräuchen.Rezept daraus Seit 1998 (Wildkräuter zu kultivieren, war damals eine ungewöhnliche Geschäftsidee) bieten Olaf Schnelle, der Gärtner und Ralf Hiener, der Koch mit ihrer Firma "Essbare Landschaften GmbH", die inzwischen weit über die Grenzen Vorpommerns bekannt ist für ihre einzigartige Auswahl erntefrische Kräuter, essbare Blüten, Beeren und Pilze zum Verkauf an. Beliefert werden vor allem Restaurants und Hotels, aber auch Privatleute. In ihrem Buch porträtieren sie ausführlich sowohl botanisch als auch "küchentechnisch" 40 Wildkräuter und liefern viele raffinierte und leckere Rezepte aus allen Bereichen der Kochkunst. Von Grundrezepte (Bärlauch- Schmanddressing), Suppen & Eintopf (Brennessel- Tomatensuppe mit Chili), Salätchen & Gemüse (Spargel und Tomaten in Gelee mit Pesto von der Vogelmiere), Risotto & Getreide (Ebereschen- Kerbelrisotto mit Rehmedaillons in Pinienkernkruste) über Gnocchi & Pasta (Bronzefenchel- Quarkgnocchi mit roten Rüben und Orangen), Kraut & Fisch ( Dorsch aus dem Kräuterdampf mit Gartenmelde und Linsen), Süßes & Fruchtiges (Flambierte Pfirsichspalten mit Gundermann) bis hin zur Cuisine Avantgarde classique (gebratener Spitzwegerich und Zitronenkonfitüre) reicht das Spektrum. Da läuft einem das Wasser im Mund zusammen.. (vor allem, wenn man dann noch die wunderschönen Fotos anschaut!) Aber das ist nicht alles: außerdem wird in der nun 4. Auflage ausführlich über die Bestandteile der Kräuter (wie Flavonoide, Glucosinolate, Saponine und Terpene) informiert und es gibt Literaturhinweise, Internet-Quellen sowie Einkaufstipps.Ein wunderschönes, inhaltsreiches Buch sowohl für Gärtner(innen) und Köche / Köchinnen! Webseite der Autoren Früchte, Nüsse, Kräuter, Pilze aus der freien Natur erkennen, sammeln, genießen ist auch hier das Thema. Gegliedert in die Kapitel: Wald-, Ufer-, Grasland-, Straßenrand-, Küsten- und Heckenpflanzen sowie Waldpilze und Gartenbesucher finden sich die jeweils dort (mit den Fotos und Illustrationen gut erkennbaren) zu entdeckenden Pflanzen mit Angaben zur Art, Beschreibung, Vorkommen, Sammelzeit, Geschmack, Verwendung, Rezeptidee und Checkliste. Dann folgen die köstlichen Rezepte mit den Zutaten aus der freien Natur. Rezepte mit Beifuß, Beinwell, Brennessel, Gänseblümchen, Giersch, Gundermann, Knoblauchsrauke, Labkraut, Löwenzahn, Roter Holunder, Schwarzer Holunder, Vogelmiere, Wegerich, Weißdorn und Wiesen-Bärenklau. Rezepte mit Apfel, Bärlauch, Baldrian, Birke, Brombeere, Buche, Eiche, Engelwurz, Kirsche, Linde, Scharbockskraut, Veilchen und Waldmeister. Rezepte mit Fichte, Heckenrose, Hopfen, Klee, Mädesüß, Melde, Pfefferminze, Sauerampfer, Schlehdorn, Taubnessel, Vogelbeere, Wegwarte, Weidenröschen und Wiesenschaumkraut. Webseite der Autoren Alphabetisch geordnet umfangreiche Informationen über Aussehen, Vorkommen und kulinarische wie auch medizinische Verwendung von Wildblumen (vom Beinwell über Huflattich, Mave, Taubnessel bis Wiesenkraut) und lädt mit zahlreichen Rezepten zum Sammeln, Nachkochen und Genießen ein. Im Anhang gibt es noch eine Erntetabelle der essbaren Pflanzenteile sowie Tipps zum Sammeln, ein Register der Rezepte, Literaturhinweise und Webadressen. Fotos der Autorin und historische Abbildungen schmücken das auch graphisch schön gestaltete Buch. Dieser praktische Ratgeber zum Sammeln, Bestimmen und Verarbeiten hilft, die Früchte aus Wald und Flur zu bestimmen, fachgerecht zu sammeln und für die Verwendung in der Küche vorzubereiten bzw. kulinarisch zu verarbeiten. Das Sammeln von Wildkräutern in der freien Natur ist mittlerweile zu DEM Thema in der einfachen wie auch der feinen Küche geworden. Es werden zahlreiche Kräuterwanderungen und -kochkurse angeboten und Sterneköche nutzen immer öfter den einzigartigen Geschmack von Wildpflanzen. In diesem Buch der "Grande Dame des Kochbuchs" - so das Deutsche Institut für Koch- und Lebenskunst - Ria Lottermoser werden 20 ausgewählte Wildkräuter (u. a. Bärlauch, Brennessel, Gänseblümchen, Giersch, Gundermann, Löwenzahn, Sauerampfer, Vogelmiere, Waldmeister) in ausführlichen Steckbriefen (mit Angabe der Heilwirkung) mit wunderschönen Pflanzenbildern beschrieben. Sechs der beliebtesten Kräuterköche (Josef Fehrenbach, aus dem "Waldhotel Fehrenbach" in Hinterzarten, Martin Griesser aus dem "Gasthaus Adler" in Hohenems-Österreich, Yoann Hue aus dem "Vieux Sinzig" in Sinzig, Raimar Pilz aus dem "Restaurant Fuchshöhle" in Bad Säckingen, Achim Schwekendiek aus dem "Schlosshotel Münchenhausen" in Aerzen und Manuela Treppens vom " Monte Anima" in Loco im Tessin) stellen ihre Lieblingsrezepte mit Wildkräutern vor: Köstliche Suppen und Salate, raffinierte Fleisch- und Fischgerichte, sogar himmlische Desserts. Alle lassen sich einfach nachkochen - und so wird das Buch Hobbyköche, Gourmets und an alle, die Freude an schönen Kochbüchern und an den Gaben der Natur haben, gefallen und neue Anregungen geben. Im Anhang Register nach Rezeptarten und Bezugsquellen. Was Sie bei Spaziergängen und bei aufmerksamer Suche in der Spreewald- und Lausitzregion garantiert finden: 48 heimische Pflanzen mit ihren Standorten und Fotos - und genießen sollten: Rezepte mit den Delikatessen zum Nulltarif! Nicht nur in der freien Natur (u. a. von Walderdbeere, Brombeere, Holunder, Hagebutte, Sanddorn, aber auch unbekanntere wie Felsenbirne, Mispel, Kornelkirsche, Speierling), auch an manchen Hecken unserer Privatgärten reifen essbare Früchte, zum Beispiel die Berberitze. Hier erfährt man in 25 Pflanzenportäts und vielen köstlichen Rezepten, wie sie gesammelt und verwendet werden. Ideen, wie die meist herrlich duftenden, aromatischen Wildsträucher/-beeren, die so vielen Vögeln eine Heimstatt bieten, sich auch in unseren Gärten heimisch fühlen können, ergänzen das Buch des bekannten Schweizer Kochs , der schon mehrere Kochbücher mit Zutaten aus dem Garten schrieb und der Journalistin, das dem Gärtnern neue Gestaltungsmöglichkeiten eröffnet. Es ist schon die zweite Auflage, die ich vor mir habe - deshalb kann sich Fleischhauer in seiner "Enzyklopädie der essbaren Wildpflanzen" darauf beziehen - und so bin ich darauf gestoßen. Michael Machatschek, seit seiner Jugend leidenschaftlicher Sammler von Heilkräutern, Beeren und Pilzen auf den Almen in verschiedenen Gegenden, hat für dieses Buch zum Teil völlig unbekanntes, aber auch wiederentdecktes Wissen über die Verwendung von Pflanzen als Wildgemüse und Wildobst, für Heilzwecke und den praktischen Gebrauch zusammengetragen. Wer weiß schon, daß der Waldgeißbart als Spargelgemüse zubereitet werden kann, man aus Bergahorn-Blättern Sauerkraut machen kann? Es gibt etliche Wildkräuter-Kochbücher, doch dies ist kein Kochbuch, obwohl es viele "Rezepte" enthält. Es geht dem Autor um mehr, als eine Anleitung zur Verwendung von Wildkräutern in der Küche. Es möchte darstellen, wie sich die Landschaft (was er unter unter diesem Begriff versteht, erklärt er ausführlich) im Laufe der Jahrzehnte, Jahrhunderte gewandelt hat. Wildgemüse, -obst, Bäume, Nutz- und Heilpflanzen für Mensch und Tier werden "gesamthaft" im Bezug zur Landschaft und Standort dargestellt. Er setzt sich kritisch mit den Begriffen "Bauernwirtschaft", "Agrarwirtschaft" und "Agroindustrie", "Selbstversorgung" und "Versorg-Werden" auseinander und stellt anhand der einzelnen Beispiele "Landnutzungsprinzipien" auf, basierend auf Traditionen der gärtnerischen und bäuerlichen Kultur. So ist das Buch natürlich auf gewisse Weise auch eine Geschichte unserer Nahrungsversorgung. Das mit zahlreichen Farbabbildungen und einem sehr ausführlichen Literatur- sowie Stichwortregister ausgestattete Buch läßt sich sowohl für den Fachmann (durch viele wissenschaftliche Bezüge) als auch für den Laien (durch seine Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge verständlich dazustellen) empfehlen. Unglaublich auch hier die Fülle der Informationen - wie im ersten Band hat der Autor einen reichhaltigen Fundus vieler praktischer, neuer und außergewöhnlicher Geschichten mit Rezepten für die Nachwelt dokumentiert. Diesmal geht es um die Erforschung alten Heil- und Kräuterwissens und das Buch ist nach den Jahreszeiten geordnet. Im Frühling ist die Rede z. B. um Helleborus, Primel, Bärlauch und Waldmeister, im Sommer von Knöterich, Gundelrebe, Mädesüß und Mesterwurz, im Herbst von Heidekraut, Heidelbeere, Mahonie, Mispel, im Winter vom Austernseitling und Keulenbärlapp. Anhand vieler Beispiele werden auch Fragen zur Bevorratung, Garmachung, Aufbereitung und Haltbarmachung von Lebensmitteln, Einsatz von Aromastoffen, Gesundheit und Heilwirksamkeit der Lebensmittel beantwortet. Aus dem alten Wissen können heute wiederum völlig neue Ideen für Produkte entwickelt werden. Provokativ auch das Kapitel: "Meine Suppe lügt nicht" - das über Aromaproduzenten und ihre "unheilvollen" Geschmäcker aufklärt. Auch hier schließt ein umfangreiches Literatur- und Stichwortverzeichnis sowie ein Register der Krankheiten von A- Z den "inhaltsschweren", empfehlenswerten Band ab. Hier hat der Autor Nachforschungen über die inzwischen oft in Vergessenheit geratenen Verwendungsmöglichkeiten des Laubes für Speisezwecke, zur Streckung des Brotmehles, als Heilmittel, als Dämm- und Matratzenmaterial, als Futtermittel und Liegestatt unserer Tiere angestellt, selber bei der Laubernte mitgeholfen und aus dem mitteleuropäischen Raum vor allem durch Gespräche mit alten Bauern ein Wissen zusammengetragen, das bisher noch nicht dokumentiert wurde. So gewinnt man auch einen Einblick in das bäuerliche Leben vergangener - und heutiger Zeit. Hoch spezialisiert und trotzdem teilweise spannend zu lesen ist sein Bericht, der durch Grafiken und Fotos illustriert ist. Kennen Sie den Begriff: "schnaiteln"? Er beschreibt dieses periodisch wiederkehrende Schneiden der Bäume zur Gewinnung von Reisig, Laub, Brennholz und die dazu notwendigen Werkzeuge und die dadurch möglichen Laubnutzungen. Nach einer kurzen Einleitung werden 106 bekannte oder "historisch interessante" Wildkräuter, Wildegemüse, Wildgehölze und Wildobstarten für Naturfreunde, Gärtner(innen), Öko-Freaks, Nostalgiker und Gourmets präsentiert. Dabei erfährt man Wissenswertes über das Sammeln, Konservieren und Zubereiten. Jede Pflanze (in alphabetischer Reihenfolge des lateinischen Pflanzennamens) wird durch Beschreibung (Familie, Volksnamen, Aussehen; Blütezeit; Vorkommen und Verbreitung; ähnliche Arten bzw. Verwechslungsgefahren mit anderen Pflanzen, Sammelgut und Sammelzeit; Verwendung) und eine eigens angefertigte, ganzseitige Farb-Abbildung dargestellt. Ausführliche Tipps zum Sammeln, Konservieren und Verwerten der - auch im Garten zu ziehenden - Pflanzen finden ihre Krönung in Rezepten (Fleisch- und Fisch- als auch vegetarischeGerichte). Am Schluß folgt dann noch ein „Sammelkalender für Wildpflanzen“. Hübsches Geschenkbändchen Köstliches aus Feld und Wald wie Bärlauch, Brennnessel, Löwenzahn & Co. – ein Kochbuch zum kleinen Preis! Das Kleine Wildkräuter-ABC stellt die benutzten Kräuter vor, eine kurze Warenkunde gibt die wichtigsten Tipps, um aus dem Unkraut leckere Gerichte zu zaubern., die Rezepte sind aufgeteilt in Aperitif, Vorspeisen und Suppen, Mahlzeiten. "Wir haben bewußt eine Auswahl getroffen und nur Pflanzen beschrieben, die leicht erkennbar sind und wirklich gut schmecken. Natürlich kann man noch viele andere Pflanzen als Nahrung zubereiten, aber bei vielen lohnt es sich nicht, weil man entweder zu viele sammeln muß, um eine einzige Mahlzeit zu bereiten, oder weil sie nicht besonders gut schmecken". Neuauflage des schon vor Jahren erschienenen Titels. Mit Beschreibungen, Fotos, Verwendungen, Rezepten u.v.m. Dieses Buch führt präsentiert über 200 essbare Pflanzen (ihre Blüten, Blätter, Früchte) und Pilze, die in unseren Breitengraden zu Hause sind. Reich bebildert werden Geschichte und Herkunft der Pflanzen erläutert, Tipps gegeben, an welchen Stellen in der freien Natur sie zu finden sind (im "Supermarkt der Natur kostenlos"), wie man sie erntet und am besten mit ihnen umgeht (einige Rezepte sowohl für köstliche Mahlzeiten als auch für die Hausapotheke). Aber sie weisen auch darauf hin, daß die eine oder andere schmackhafte Pflanze gefährdet ist; Gartenbesitzer haben es da einfacher und können sie im Garten an geeigneter Stelle anpflanzen Geordnet sind die Pflanzen nach den Jahreszeiten, in denen sie zur Verfügung stehen, bzw. am besten schmecken. Das ist bei den meisten vor der Blüte. Ausführliche Erläuterungen zu den Inhaltsstoffen wie Biogene Amine, Spurenelemente, Vitamine usw. Die Autorin engagiert sich seit langem im VHS-Ökogarten auf dem Stuttgarter Wartberggelände und verführt hier mit zahlreichen Pflanzenporträts und schmackhaften Rezepten zum Genuss von Gänseblümchen und Co. das ganze Jahr hindurch. Wieder ein sehr schön aufgemachtes Buch des Verlages mit Fotos und historischen Abbildungen. Die Bilder von Pflanzen (sowohl der Blätter als auch ihr Gesamtbild) helfen beim Sammeln der Zutaten für die 77 kulinarischen Köstlichkeiten aus der Natur im Lauf des Frühlings, Sommers und Herbstes. Zarte Blätter, junge Triebe, duftende Blüten und knackige Beerenvon Löwenzahn, Gänsefuß, Holunder & Co. sind die Zutaten für Salate, Gemüsegerichte, Pestos, Getränke und Desserts, die ebenfalls fotografisch festgehalten wurden. "Nebenbei" berichtet berichtet die Autorin auch von Sagen, Sitten und Gebräuchen der Pflanzen. Der Kreislauf der Jahreszeiten bestimmt diesen kulinarisch-lustvollen Spaziergang durch die Angebote der Natur - von Wiesen, Wäldern, Steinbrüchen und Halden, die man sich zum größten Teil auch in den Garten holen kann. Das Rezeptregister ist leider nach der Seitenzahl geordnet und insofern schlecht zum Nachschlagen zu benutzen. Auf ihren kulinarischen Streifzügen sucht die gelernte Theologin und Wildpflanzenfachfrau diesmal die ganz gewöhnlichen, alltäglichen und unspektakulären Gewächse wie Brennnessel, Löwenzahn, Gänsefuß und andere "Un"-kräuter wie die sich rasant verbreitende Rottanne oder Beeren von Holunder, Eberesche und Schwarzdorn. Sie stellt sie geordnet nach acht typischen Lebensräumen (z. B. Wiesengrün, über Baumwelt, Steinkraft, grüne Deponien vor, die sie jeweils mit einem kurzem Einführungstext erläutert. Dazu gibt es 160 neue verführerische Rezepte. Die Fotografien der Pflanzen als auch der Rezepte sind wunderschön und anregend. Mit Pflanzenregister. Minibüchlein - als Geschenk! |


Aktualisiert am 19.07.2010