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Aufgeteilt in die Bereiche: Stadentdeckungen, Stadtnachbarschaft, Lusslandschaft, Landpartie und Moselfahrt zeigt das anläßlich der Landesgartenschau 2004 in Trier erschiene Buch 30 der privaten und öffentlichen Gartenanlagen im benannten Raum. Kurien-, Burg-, Schloss-, Guts-, Künstler-, Sklupturen-, Villen-, und Hausgärten vom winzigen Patio bis zum großzügigen Landschaftspark sind darunter, "römische Antike" oder "Japan" ebenso wie kompromisslose Moderne. Bis auf eine kurze textliche Darstellung der vorgestellten Gärten fehlen jedoch nähere Angaben wie Adresse, Öffnungszeiten usw. (lediglich ein auf der letzten Seite befindlicher Plan hilft etwas bei der Orientierung); auch ein Register ist nicht vorhanden. So ist es hauptsächlich ein schöner Bildband, der anregt, die Gärten zu besuchen. "Nichts gedeiht ohne Pflege, und die vortrefflichsten Dinge verlieren durch unzweckmäßige Behandlung ihren Wert" - dieses Zitat von Peter Joseph Lenné könnte das Motto dieses Buches sein, in dem Zeugnisse aus 400 Jahren Gartenkunst in Hessen vorgestellt werden, die sich durch "treffliche Pflege" bis heute erhalten haben. U. a. gehören dazu die Wilhelmshöhe in Kassel, die Benediktinerabtei in Seligenstadt, der Prinz-Georg-Garten in Darmstadt, der Kräutergarten in Lorsch. Schöne Fotos der heutigen Situation stellen sich alten Plänen und Zeichnungen zum Vergleich. Leider kein Register... Die Lewitz ist eine Niederungslandschaft zwischen Schweriner und Neustädter See, die als Natur-, Landschafts- und Vogelschutzgebiet besondere Beachtung verdient Hinter der neuen Dachmarke "Nationale Naturlandschaften" verbergen sich die 14 Nationalparks, 96 Naturparks und 14 Biosphärenreservate Deutschlands, die inGebiete aufgeteilt vorgestellt werden. Zu jedem Park finden sich zahlreiche Informationen zur Flora, Fauna, Geographie, Kultur und Geschichte der Naherholungsgebiete und Ideen zum Naturerlebnis für Wanderer, Radfahrer, Kanuten und Inline-Skater. Neben Übersichts- und Tourenkarten werden auch Hinweise auf entsprechendes Kartenmaterial und sogar zu Übernachtungsmöglichkeiten, auf gastronomische Angebote und regionaltypische Produkte gegeben. Die Gartenkarte stellt mehr als 100 Gärten und Parks in Brandenburg und Berlin vor und gibt dem Leser Orientierungshilfe bei seinem Ausflug innerhalb Berlins oder ins Umland. Die Gärten sind auf einer A1-Karte markiert und mit einer kurzen Beschreibung versehen. Ein kurzer historischer Abriss gibt Einblick in die Entstehungsgeschichte der klassischen Parks insbesondere der Brandenburger Gartenkunst. o. V. Der Grosse Garten zu Dresden. Gartenkunst in vier Jahrhunderten 191 S. Sandstein 2001 Auch in der neuesten Auflage dieser zeitschriftenartigen Publikation: Von Bayern bis Schleswig-Holstein, von Nordrhein- Westfalen bis Sachsen stellt das Magazin Deutschlands grüne Parks und Gärten vor. Beiträge verschiedener Autoren, Tipps und Veranstaltungstermine für Gartenliebhaber vermitteln Wissenswertes und geben wertvolle Anregungen; großformatige Bilder machen Lust auf einen Ausflug zu den grünen Schätzen. Geblieben ist auch der Eindruck, daß die Anzeigenwerbung großen Einfluß auf die Auswahl hat... Nichtsdesotrotz ein informativer Reisebegleiter. Wieso heißt der Radweg durch den Spreewald"Gurkenradweg? Natürlich wegen der berühmten Spreewälder Einlegegurken! Schilder mit einem radelnden Gurkenmännchen weisen Radfahrern den Weg durch die Gemüsekammer Deutschlands., wo er Gurken in allen Variationen beim Besuch in einer Gurkeneinlegerei – egal ob salzig, sauer oder anderweitig gewürzt - probieren kann. Natur und Geschichte der Flusslandschaft am südlichen Oberrhein. Ein reich bebildertes Buch mit Textbeiträgen. Ein Begleitbuch zur Ausstellung. Der Königlich-Preußische Hofgartendirektor Ferdinand Jühlke (1815-1893) - der Garten als Lust- und Nutzobjekt - Schlösser und Gärten in Mecklenburg und Vorpommern. Die Blumeninsel Mainau im Bodensee ist bekannterweise ein Paradies für Naturliebhaber und Gartenfreunde – und das zu jeder Jahreszeit. Mit diesem reich bebilderten Pflanzenführer mit seinen acht Kapiteln erhält der Besucher der Insel detaillierte Informationen über die schönsten und wichtigsten 250 Pflanzenkostbarkeiten (Bäume, Sträucher und Blumen), die auf der Mainau wachsen. Darüber hinaus informiert er über ihre Standortansprüche und ihre Eignung für den Hausgarten.Die Autoren würdigen aber auch das Lebenswerk des Grafen Lennart Bernadotte, der der Insel ihr heutiges Aussehen verliehen und ihren Stil geprägt hat und berichten vom Werden der Mainau vom ehemaligen Deutschordenssitz zum großherzoglichen Hofgarten bis zur weltbekannten Blumeninsel. Ein farbiger Inselplan, einer Standortübersicht der Pflanzen und ein ausführliches Register ergänzen dieses reich bebilderte Buch. Buch über die Blumeninsel Mainau mit vielen prächtigen Farbfotos Zum Kulturerbe des geschichtsträchtigen Freistaates Sachsen gehören neben den großartigen Bauten wie der Dresdner Zwinger auch die Meisterleistungen in der Landschaftsgestaltung, die sich in so eindrucksvollen Parks und Gärten wie denen von Bad Muskau, Großsedlitz oder Pillnitz ( UNESCO Welterbestätten) widerspiegeln. Glanz und Gloria waren in Sachsen zu Zeiten August des Starken weit verbreitet. Davon künden viele Schlößer mit den dazugehörigen Gärten in barocken Formen. Neben den weithin bekannten Anlagen enthält dieser Park- und Gartenführer aber auch all jene sehenswerten Parks , die nicht so sehr im Rampenlicht stehen oder die erst in jüngster Zeit wieder zugänglich wurden; ausführlich beschrieben werden von den Fachautoren 45 Gärten und Parks, mit kurzem Text weitere 12 Gärten und Parks. Das für seine kunstvollen Gärten bekannte fränkische Schloss Dennenlohe zeichnete diesen Reiseführer im Rahmen der Vergabe des „Deutschen Gartenbuchpreises 2007“ als "Besten Ratgaber " aus. Interessant an diesem Buch: es ist eine Übersetzung aus dem Englischen - was also drüben als bei uns sehenswert angesehen wird...Reiseführer zu den schönsten Gartenanlagen sowie zu zahlreichen Privatgärten, deren Besitzer ihre Tore gerne für Gartenliebhaber öffnen. Eine gelungene Mischung zwischen Reisebildband und Reiseführer mit einem hohen Gebrauchswert durch den Serviceteil, der Öffnungszeiten, Telefonnummern, Zufahrt und andere sehenswerte Ziele in der Umgebung enthält. Mit Adressenteill: öffentlich zugängliche Schloßgärten! Mit Texten von August Rode nach der Ausgabe von 1798 Die Roseninsel, das einzigartige Kleinod im Starnberger See, heute wieder mit einem wunderschönen Rosengarten, war eine beliebte Zufluchtsstätte für König Ludwig II. Er liebte zwar die Einsamkeit, lud sich aber auch gerne Gäste ein, die sich vom Rosenduft auf der Insel betören ließen. Dieses Buch erzählt mit historischen und aktuellen Fotos Geschichten von der Roseninsel einst und heute. Ein Prachtband, der die Schönheit der Pfarrhausarchitektur, sowie den reichen Schatz an botanischen Kostbarkeiten, die in den Pfarrhausgärten Mecklenburgs erhalten wurden, zeigt - ein Stück Geschichte des Landes Kleiner Führer, Geschichtliches Alle 70 botanischen Gärten werden mit ihrer Entstehungsgeschichte, ihren Beständen und den örtlichen Besonderheiten eingehend beschrieben. Die Gartenentwicklung in der Region in ihren Besonderheiten vom mittelalterlichen Garten in Höxter bis zum Kleingarten des 20. Jahrhunderts anhand vieler -teils außergewöhnlicher Exponate - wie Bilder, Gartenpläne und prachtvoll illustrierte Gartenbücher. Den religiösen Gartenparadiesen und Pflanzensymbolen ist ein eigener Teil gewidmet. In diesem Buch läßt sich der - zwar auf eine Region beschränkte Gartengeschichte - Wandel der Gartenmoden sowie die Einstellung der Menschen zur Natur sehr gut nachvollziehen. Ein schönes Andenken für die Ausstellungsbesucher und ein schöner Leseband für Nichtbesucher. Unweit der Elbbrücken steht seit über 800 Jahren die älteste Eibe Hamburgs - einer der vielen Tipps von Helmut Schreier und Hans-Helmut Poppendieck, die sich auf die Suche nach den bemerkenswertesten Bäumen und Wäldern Norddeutschlands gemacht haben. In Baumland stellen sie 12 Ausflüge vor, die zum Nachahmen anregen und den Blick auf die Natur verändern. Führer durch den Grugapark Essen 40 Gärten von Bonn bis zum Niederrhein - eine bunte Vielfalt aus klösterlichen Terrassengärten, kurfürstlichen Barockgärten, malerischen Landschaftsgärten, Botanischen Gärten sowie Nutzgärten, Volksgärten, öffentlichen Promenaden, Vergnügungsparks oder privaten Häusgärten und Künstlergärten. Alleen ,"lebende Bauwerke" mit oft jahrhuntertealten Geschichte, waren - und sind prägende Elemente unserer Kulturlandschaft, gliedern die Landschaft, verbinden Naturräume und bilden ganz spezielle Ökosysteme, die den verschiedensten Tieren und Pflanzen Lebensraum bieten. Und nicht zuletzt sind die "grünen Tunnel" Schattenspender in sommerlicher Hitze. Olaf Schulz - Naturfotograf und Journalist reiste über 16.000 km durch ganz Deutschland, um die 60 "schönsten, die ältesten und faszinierendsten Alleen von Rügen bis zum bayerischen Allgäu zu porträtieren. Hauptziele seiner Reise waren dabei nicht die Alleen der deutschen Alleenstraße, sondern diejenigen, die abseits asphaltierter Straßen zu finden sind, einsam in der Feldflur stehen, in einen alten Park oder an einem Flussdeich entlang führen. Denn gerade diese werden immer rarer. Gerade weil zahlreiche der alten Alleen mit ihrer harmonischen Erscheinung und ihrer bewegenden Geschichte im Laufe der Jahre dem Verkehr weichen mussten, wird hier einmal mehr deutlich, wie wertvoll die noch Existierenden sind. Mit diesem prächtigen Bildband setzt Schulz ihnen ein kleines Denkmal, erzählt die Geschichte der historischen Pflanzungen aus ganz unterschiedlichen Baumarten -(u.a. aus Apfel, Eiche, Kastanie, Linde) und auch ihrer Erbauer, beschreibt ihre Besonderheiten (auch ihre Krankheiten!) und informiert über den Standort. Im Anhang finden sich dann noch Informationen zum Alleenschutz und ein Literaturverzeichnis; das Register hilft, Gesuchtes schnell zu finden. Drei der größten deutschen Landschaftsgärten aus den Jahrzehnten des Klassizismus stellt dieser englisch-deutsche Band mit ihrer Historie vor. Durch umfangreiche Wiederherstellungen bietet die Gartenträume-Route in Sachsen-Anhalt mit 40 beispielhaften historischen Gärten und Parks eine in Deutschland einzigartige Reise durch vier Jahrhunderte Gartenkunst und Landschaftsgestaltung. Ob märchenhafte Kulisse in Krumke, klassische Musik in Seggerede oder der Hauch von Versailles im Schlosspark Hundisburg, ob die Wallanlagen in Gardelegen, die Historische Kuranlagen in Bad Lauchstädt oder die Klostergärten in Drübeck – der Autor nimmt den Leser in einfühlsamer und kompetenter Form mit in die Gärten, weiß zu begeistern und macht Lust darauf, diese Anlagen zu besuchen. Eine kleine Auswahl weiterer Gärten außerhalb der Gartenträume-Route folgt mit Kurzbeschreibungen. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Gartenbuchpreis 2009 als bester Gartenreiseführer. Eine Bildreise zu den Naturwäldern Deutschlands Der Erfurter Autor hat gemeinsam mit Fotograf Falko Behr 32 Orte aufgesucht, an denen Friedrich Schiller für kürzere oder längere Zeit lebte. Neben den großen Schiller-Städten führt der Weg auch zu kleineren Orten; die Texte erzählen, warum es Friedrich Schiller in diese oder jene Stadt zog, wie Natur und Menschen auf ihn wirkten und was heute noch an ihn erinnert. (weitere Büchertipps im Schillerjahr 2005) Im maurischen Stil vom württembergischen König Wilhelm erbaut, bietet die Wilhelma eine einzigartige Verbindung von botanischem Garten und Tierpark, die nicht nur von den Stuttgartern heiß geliebt wird. Der studierte Biologe, der im Dienste der Wilhelma schon viele Gruppen geführt hat, sammelte Geschichten und Anekdoten über die Wilhelma sowie Interessantes aus der Tier- und Pflanzenwelt und hat die schönsten nun in einem Buch - in alphabetischer Reihenfolge - zusammengefasst. So beantwortet er u. a. die Fragen, warum die legendenumrankten Ginkobäume allesamt männlich sind (weil die Früchte des anderen Geschlechts entsetzlich stinken). Nostalgisch sind die Illustrationen aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die dem hübsch aufgemachten Büchlein seinen Charme bringen. Etwa zwei Drittel des Buches sind den Häusern, ein Drittel ist den Gärten gewidmet. Anläßlich der 1000-Jahr-Feier der Landeshauptstadt Saarbrücken zeigte die Alte Sammlung des Saarland Museums eine umfassende Ausstellung zur Geschichte und Entwicklung der Saarbrücker Gartenkunst von der Renaissance bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts. Anhand von rund 170, größtenteils unveröffentlichten Exponaten werden Geschichte und Bedeutung der Gartenkunst in Saarbrücken vorgestellt. Der Bildband mit seinen prachtvollen Farbfotos führt den Leser in die jeweils typische Tier- und Pflanzenwelt von 20 ausgesuchten Landschaften zwischen Zons und Kleve, Raesfeld und Venlo. Jede hat ihre spezielle Eigenart. Jedem Kapitel ist eine detaillierte Landkarte voran gestellt, auf der die schönsten und abwechslungsreichsten Ausflugsrouten eingetragen sind. So erlebt der Wanderer die Natur mit allen Sinnen - geleitet von "Landschaftsimpressionen" und dem "Lied zur Landschaft", begegnet er der Flora und Fauna der Niederrheinlandschaften und nicht zuletzt den Kräutern und Beeren, die Appetit auf das "Rezept zur Landschaft" machen. Und wenn er möchte, kann er sich in einem der Restaurants oder Cafés stärken, die wegen ihrer besonderen Lage, ihrer regional ausgerichteten Küche oder ihres Ambientes zur jeweiligen Landschaft passen.Wer Genaueres wissen will, dem bietet das Buch zudem noch weiter führende historische und naturwissenschaftliche Hintergrundinformationen. Ein Glossar und ein ausführliches Quellenverzeichnis runden das Ganze ab. In den Jahren von 1752-1757 ließ sich die anfangs 37jährige Prinzessin Anna Wilhelmine von Anhalt am Rande des Dörfchens Mosigkau, westlich von Dessau, aus privaten Mitteln ein Sommerschloß bauen, zu dem auch ein skulpturengeschmückter Garten gehörte. Der Bau wurde nach dem Tode der Bauherrin durch testamentarische Verfügung Adliges Fräuleinstift und blieb über beinahe 250 Jahre fast unverändert. Architektur, Innendekoration und Gartenanlage bilden ein Gesamtkunstwerk des späten Rokoko, das einen Einblick in Persönlichkeit, Lebensstil und Selbstbild der Prinzessin ermöglicht. In dem vorliegenden Band steht deshalb neben dem Objekt die Bauherrin im Zentrum der Darstellung, wobei zahlreiche neue Quellen erschlossen werden konnten. Neben einer exakten Wiedergabe der Baugeschichte wurde auch ein Gartenplan der ursprünglichen Anlage rekonstruiert, der die bisherigen Forschungsergebnisse erweitert und korrigiert. 1655 als Eichenallee vom badischen Kammerherren Moritz von Lassolaye angelegt und zwischen 1850 und 1870 auf Betreiben der Spielbankpächter Bénazet in einen großen Landschaftspark umgestaltet, feierte die Lichtentallee in Baden-Baden 2005 ihren Geburtstag. Ivan Turgenev schrieb 1865 an Gustave Flaubert: “Kommen Sie doch nach Baden! Da sind die herrlichsten Bäume, die ich je gesehen habe… das tut dem Auge und der Seele wohl“. Als Kulturdenkmal steht die Lichtentaler Allee heute unter besonderem Schutz und zieht im Wechsel der Jahreszeiten Besucher aus aller Welt in ihren Bann. 1999 fielen dem Sturm Lothar viele alte Bäume im Park zum Opfer. Durch Spenden zahlreicher Bürger, die die Neubepflanzung ermöglichten, wurde spontan der Freundeskreis Lichtentaler Allee e.V. gegründet. Der Autor, Gartenamtsleiter von Baden-Baden im Ruhestand, Vorsitzender des Vereins Dt. Rosenfreunde, hat Geschichtliches und Wissenswertes zur Geschichte des Landes und die Lichtentaler Allee im Kurort Baden-Baden zusammengetragen und mit traumhaften Fotos illustriert (die in diesem querformatigen Buch wunderbar zur Geltung kommen). Dabei läßt er Schriftsteller ebenso wie Künstler zu Wort und Bild kommen. Nicht nur für Baden-Badener ein wunderschöner Geschenkband... Gegenwärtig enthält dieser Park über 7000 Gehölze in über 500 Arten, die jeweils in einer Kurzbeschreibung in diesem Dendrologischen Atlas erläutert und auf 68 farbigen Detailkarten gekennzeichnet sind. Neben den bekannten Gärten, insbesondere den Anlagen des Dessau-Wörlitzer Gartenreichs im UNESCO-Weltkulturerbe, den Kuranlagen mit dem Goethe-Theater in Bad Lauchstädt oder den Schlossgärten in Ballenstedt, bilden auch die vielen noch weniger bekannten Parkensembles ein herausragendes kulturelles Erbe und bieten abwechslungsreiche, interessante Besuchserlebnisse. Bedeutende Gartenkünstler und Architekten wie Johann Chryselius, David Schatz und Hermann Korb, die Gärtnerdynastie Schoch, Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff und Peter Joseph Lenné, Eduard Petzold, Hermann Muthesius und Paul Schultze-Naumburg haben in Sachsen-Anhalt ihre Spuren hinterlassen. Aus über tausend solcher Anlagen wurden 40 Gärten und Parks vom 17. bis 21. Jahrhundert, vom Barock bis zur Land Art zu einem deutschlandweit einmaligen touristischen Netz zusammengeflochten: den Gartenträumen. Von der Altmark bis zur Weinregion Saale-Unstrut, vom Harz bis nach Anhalt, von Klostergärten bis zu Schlossparks, von Wallanlagen bis zur Landschaftskunst, von mauerumgrenzten intimen Gartenräumen bis zu den in weite Auenlandschaften einmündenden Naturräumen an Mulde, Elbe und Unstrut werden Auge und Gefühl eingefangen mit Schönheit und Vielfalt, Natur und Kultur. Die Geschichte dieses einzigartigen Rokoko-Gartens bei Würzburg Eine Reise zu Parks und Gärten entlang der Weser Birgit Wilms, eine mit dem Rheinland bestens vertraute Journalistin, stellt die 47 kleinen und großen, öffentlichen oder privaten Gartenparadiese des Rheinlandes vor, die sich im 2004 auf Schloß Dyck gegründeten "Verein „Straße der Gartenkunst zwischen Rhein und Maas“ zusammengeschlossen haben. Als Journalistin hat sie viele der beschriebenen Projekte über Jahre begleitet. Die Gärten reichen von Kleve im Norden über Schloß Dyck im Westen bis zur Drachenburg in Königswinter im Süden und zu jedem Ziel liefert das handliche, mit vielen Fotos ausgestattete Kompendium zu einem erstaunlich niedrigen Preis detaillierte Service-Informationen und Anfahrtsbeschreibungen. Mit der beiliegenden Übersichtskarte ist eine individuelle Tourenplanung möglich. Viele der hier beschriebenen und zu einem guten Teil historischen Gartenanlagen im Rheinland und in der Provinz Limburg wurden während der letzten Jahre liebevoll restauriert und neu gestaltet. Neben altberühmten Schlossgärten und Parks, die in jüngster Zeit zu neuer Blüte gelangt sind, finden sich auch Gartenanlagen, die aus ihrem bisherigen Status als Geheimtipp aufgestiegen sind und sich nun stolz der Öffentlichkeit zeigen. Sie finden lebendige Avantgarde-Kunst wie in Schloss Moyland, Freizeitvergnügen wie im Brückenkopf-Park in Jülich oder Mondo Verde in Landgraaf. Als alltägliche Lebens- und Erholungsumwelt mit historischem Charme zeigen sich der Poensgenpark in Ratingen, die Wallanlagen in Moers oder der Rheinauenpark in Bonn. Verwunschene Pflanzenparadiese wie der Privatgarten Krautwig in Xanten oder De Rhulenhof Tuinen, sie und viele weitere machen im Verbund. |


Aktualisiert am 26.06.2010