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Theologisch-kulturgeschichtlicher Spaziergang. Gaumenfreuden aus biblischer Zeit. Neben Rezepten, Hintergrundinformationen zur Tradition und Bedeutung der Gerichte sowie entsprechende Bibelstellen Hales, Mick Klostergärten 160 S. Heyne München 2000 Der Autor, Kunsthistoriker und Fotograf stellt 26 charakteristische Klostergärten aus England, Frankreich und USA vor; teilweise zum ersten Mal der Öffentlichkeit gezeigt. Themen sind der Kreuzgang, der Blumengarten des Mesners, der Kräutergarten( worin die Heilkräuter für die Gesundheit der Lebensgemeinschaft wichtig waren), Gemüsegarten (für die Versorgung), der Garten des Gästehauses, der Weinberg und auch der Garten als letzte Ruhestätte - der Friedhof. Produkte aus klösterlichen Obstgärten wie Apfelmost, Weine und Liköre sind heute noch beliebt; eine Blume zu schneiden und als Schmuck der Kirche zu verwenden gibt ihr eine ganz neue Bedeutung... Eine ausführliche Bibliographie ud das dt.-engl. Stichwortverzeichnis vervollständigen diesen schönen Bildband mit seinen geschichtlichen Texten. Die Bibel ist reich an lebensnahen Geschichten. In ihnen haben auch die Rebe und der Wein einen bedeutsamen Platz: Sie werden an mehr als 200 Stellen erwähnt. Eine repräsentative Auswahl haben die Autoren – beide Theologen aus Winzerfamilien – zusammengestellt. Sie erzählen die alten Geschichten neu und erkennen in ihnen Hintergründe, Lebensweisheiten und Botschaften, die auch für die heutige Zeit gelten. Das unterstreicht auch die zu jeder Bibelstelle geschaffene Malerei. So laden Texte und Bilder zum Verweilen ein und zu einer Entdeckung des Gottesgeschenkes Wein. Die prachtvollen Bildhandschriften des Mittelalters - nicht nur Bilderbibeln, phantastische Tierbücher, sondern auch gelehrte Kräuterhandschriften faszinieren viele Menschen. Diese Einführung im lebhaften, anschaulichen Erzählstil berichtet davon, wie sie entstanden, wer sie benutzte und wie man ihre Bildsprache entschlüsseln kann. Dabei gewährt uns dieses Buch Einblick in Schreibstuben und Bibliotheken, wo Berufsschreibern und malenden Klosterschwestern und Mönche ihre Arbeit verrichten. So entsteht ein farbiges, prächtiges Panorama der Bücherwelt im Mittelalter. Mit Fotos von Klöstern, aus alten Kräuterbüchern und historischen Abbildungen zeigen die mit Auszügen aus den Benediktinerregeln eingeleiteten Kapitel (Von der Wildnis zum Paradies / Plätze für den Garten / Kreuzgarten / Kräutergarten / Küchengarten / Obstgarten und Friedhof) den Lebensstil der Zisterzienser, ihren Umgang mit der Natur und ihre Einstellung zur Landarbeit: Ein Literaturverzeichnis und Plan der Zisterzienser-Klöster in Mitteleuropa. runden den informativen und schönen Text-Bildband, in dem auch viel über das Gartenwissen der Mönche zu finden ist, ab. Ein österreichischer Reiseführer. Unter anderem werden der Botanische Garten Wien, die Papstwiese und der Japanische Garten in Döbling vorgestellt. In "Himmelsgrün" entdeckt man die vielfältigsten Gärten von Mönchen, Chorherren und Schwestern im Osten Österreichs, mit einem Blick auf die Nachbarstaaten tschechische Republik und Ungarn. Ob Barockgarten, Rosenlabyrinth, Kräuter- oder Apothekergarten, Obst- und Gemüsegarten für die klösterliche Tafel, aber auch moderne Entwürfe wie einen Garten der Religionen - ganz unterschiedlich sind die einzelnen Klösterreich-Gärten. Hier entdeckt man Gartenwissen, das über Jahrhunderte gepflegt wurde bzw. jetzt wieder aus dem Dornröschenschlaf erweckte. Ein historischer Abriß, praktische Servicetipps und eine Bibliografie ergänzen den mit stimmungsvollen Fotographien und Impressionen versehenen Bildband, der sich kapitelmäßig an den einzelnen Regionen und ihren Klöstern (z. B. Seitenstetten, Klosterneuburg, Altenburg, Geras, dem der Kräuterpfarrer Hermann Weidinger angehörte) orientiert und Lust auf den Besuch der Gärten macht. Von der Bibel inspirierte Gerichte, nicht das, was man damals aß - Judas-Couscous, paradiesischem Apfelkuchen, Jakobs Linsengericht für Esau, Passah-Lamm mit Äpfeln, himmlischem Ostsalat und viele anderen kulinarische Genüsse. Wolfgang Kawollek ist Technischer Leiter der Botanischen Lehr- und Versuchsanlagen des Fachbereiches Naturwissenschaften an der Universität Kassel, bekannt durch etliche Bücher. Henning Falk ist Gartenbautechniker und stammt aus einer Einzelhandelsgärtnerei mit Sitz im nordhessischen Knüllwald. Zu seinen beruflichen Stationen zählen Aufenthalte in Süddeutschland und England. Zurzeit arbeitet er im Produktmanagement eines bekannten deutschen Jungpflanzenunternehmens. Eine Auswahl von Pflanzen der Bibel stellen die beiden Autoren in Form von Gleichnissen und Bibelzitaten vorund nehmen den Leser mit auf eine Reise durch die Pflanzenwelt der Heiligen Schrift, der Bibel. Zusätzlich beschreiben sie, wie man die Pflanzen im Garten, auf der Terrasse oder in Haus und Wintergarten halten kann. Interessantes zu Aussehen, Vorkommen und Verwendung (Heilmittel, Duftstoffe und Räucherwerk ) der Pflanzen sowie ihre Bedeutung im Alltag der biblischen Völker wird vermittelt. Neben vielen anderen werden u. a. - für den mitteleuropäischen Raum geeignete Pflanzen - besprochen: Weizen und Gerste, Weinstock, Eiche, Zypresse und Akazie, Golddistel, Kronen-Anemone, Klatsch-Mohn . Aussagekräftige und stimmungsvolle historische Abbildungen und Fotos veranschaulichen das Thema, ein Literaturverzeichnis gibt weiterführende Lektüre an. Ein Register beschließt das für Hobbygärtner, Pflanzenfreunde und an der Bibel Interessierte empfehlenswerte Buch. Christine Lässig stellt gemeinsam mit einem Autorenteam und mit stimmungsollen Fotografien von Jürgen Michel einige der schönsten Thüringer Pfarrgärten vor und erläutert ihre Geschichte. In Deutschland, Österreich und der Schweiz hat die Autorin Klostergärten gefunden und erläutert sie hier– mitsamt der Kontaktadressen, damit man seinen eigenen Besuch vorbereiten kann. Reprint d. Original--Ausgabe Frankfurt 1900) Zehn Beiträge führen die Vielfalt der Pflanzenwelt im alten Israel vor Augen und dokumentieren ihre Bedeutung für den Alltag, das Weltbild und den religiösen Kult der Menschen jener Zeit Die Gartengeschichte der Steyler Klostergärten im In- und Ausland stellt der Autor, Gartendenkmalpfleger der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen in München, Gärtenabteilung und ehemals Schüler im Missionshaus St. Michael / Steyl, vor hier erstmals vor. "Ein Garten, der nicht gehegt wird, verliert sein paradiesisches Gesicht", so lautete das Credo des hl. Arnold Janssen, Gründer des Steyler Ordens. Er erarbeitete zusammen mit dem Gartenfachmann Gerard Rademan ab ca. 1890 zwanzig Jahre lang Parks, für seine Ordensstätten, z. B. in Mödling bei Wien und St. Wendel im Saarland. Es sind weitläufige Oasen der Ruhe mit eingebetteten religiöses Grotten und Statuen, Nutzgärten und Arbeitsstätten. Interessant ist die Gegenüberstellung der bisher unveröffentlichten historischen SW-Fotos und der neuen Farbfotografien des heutigen Zustandes. Zum Schluß ein Exkurs: "Steyl und seine Tiere", "Das Paradies im Alten und Neuen Testament", Literaturhinweise und Lagepläne. Dritter Platz in der Kategorie Bestes Buch der Gartengeschichte 2010 (Deutscher Gartenbuchpreis) Wie die Mönche ihre Gärten anlegten, was sie dort anbauten, welche Wirkung und welche Geschichte die verschiedenen Kräuter haben, zeigt dieses handliche Büchlein in stimmungsvollen Abbildungen und leicht zugänglichen Texten. Eine harmonische Mischung aus historischen Pflanzenbildern und Photographien führt ein in die Kräuterkunde des Mittelalters. Durch den Klostergarten führt uns die mittelalterliche Gartenbeschreibung des berühmten Abts Walahfrid Strabo von der Klosterinsel Reichenau. Oliven und Trauben, Fische und Brot - Rezepte und Geschichten rund um die Bibel Ein Prachtband, der die Schönheit der Pfarrhausarchitektur, sowie den reichen Schatz an botanischen Kostbarkeiten, die in den Pfarrhausgärten Mecklenburgs erhalten wurden, zeigt - ein Stück Geschichte des Landes. Kulinarische Reise durch die Bibel Zum Besuch von Deutschlands schönsten Klostergärten lädt der Umweltjournalist und Naturfotograf Olav Schulz ein. In seiner Einleitung erzählt er über die Geschichte des Klostergartens und seine Arten und Formen der Anlagen: Heilkräutergarten (Herbularius), Gemüsegarten (Hortus), Obstbaumgarten (Pomarium) und Zier- und Grüngarten (Viridarium). Dann stellt er die 35 schönsten Klostergärten Deutschlands vor. Dazu gehören z. B. der Kräutergarten im Kloster Marienstatt (Westerwald), die Klostergärten der Benediktinerabteien Michaelsberg bei Siegburg , St. Maria in Fulda und Lorsch (das zur UNESCO Weltkulturerbestätte gekürt wurde), die Gärten des Klosters Rommersdorf bei Neuwied . Der Garten des Prämonstratenserklosters Oberzell am Main wird als „ein Garten für Seele und Sinne“ bezeichnet, der Garten im Kloster Ebrach als Ort, „wo Sträflinge zu Klostergärtnern werden“ und der Konventgarten in Seligenstadt als „ein Garten wie von einer anderen Welt“. Porträts der schönsten Klosterpflanzen sowie Praxistipps der Klostergärtner, eine Auswahl leckerer Rezepte aus der Klosterküche und eine Übersichtskarte ergänzen diesen mit eindrucksvollen Fotos illustrierten Bildband. Er macht Lust darauf, Klostergärten zu besuchen und ist auch als informativer Schmökerband zum Schwelgen geeignet. Das kulturelle Erbe der Klosterinsel Reichenau ist von der UNESCO zum Weltkulturerbe erkärt worden; neben der Schönheit der Natur widmet sich der Band auch dem Gemüse- und Weinanbau. Die schönsten Blumenmärchen und Legenden in deren Mittelpunkt Jesus, Maria, Josef, Petrus und das Christkind stehen. Liebevolle, detailreiche Illustrationen unterstreichen die oft geheimnisvollen Geschichten. Einst gehörten Pastoratsgärten zu den Schmuckstücken ihrer Dörfer. Und noch vor 100 Jahren haben evangelische Pastoren einen Teil ihres Gehaltes aus der Landwirtschaft und ihrem Garten erwirtschaftet. Sie waren oft mehr als bloße Hobby- Gärtner, sondern oft auch Mitglieder wissenschaftlicher Gesellschaften. In diesem umfangreichen Band werden erstmals Landwirtschaft und Gartenbau der Pastoren in Deutschland, besonders aber in Schleswig-Holstein, beginnend bei der Ausgangssituation der Klostergärten bis hin zum Niedergang der Pfarrhöfe und ihrer Gärten (beginnend am Ende des 19. Jahrhunderts, endend nach dem Zweiten Weltkrieg) eingehend untersucht. Aus dem Inhaltsverzeichnis: Das klösterliche Erbe / Von den Einkünften eines historischen Pfarrhofes / Der Pastor als Landwirt und Gärtner / Pastoren als Förderer der Landwirtschaft und des Gartenbaus / Lebendige Vergangenheit / Bestandspläne ausgewählter Pfarrhöfe. Zum Abschluss des Buches werden Vorschläge gemacht zur sinnvollen Nutzung der historischen Gartenanlagen und zur Verpachtung kircheneigener Ländereien. Das Literaturverzeichnis umfaßt 510 Titel und zeigt die ungeheure Recherche-Arbeit des Autors, der historische Quellen ausgewertet und rund 400 historische Abbildungen zusammengetragen hat. Namensregister, Ortsregister, Sachregister vervollständigen diesen inhaltsreichen Band. Historikern bietet das Buch eine Bereicherung der landeskundlichen Kenntnisse; Garten- und Naturliebhaber werden sowohl vom Obstreichtum der alten Pfarrgärten als auch vom ökologischen Wert der Anwesen in unserer Zeit überrascht sein. Die Autorin, die seit 2003 Führungen im Kräutergarten des ehemaligen Frauenklosters und heutigen Museums Kleines Klingental, Basel durchführt, studierte Kunstgeschichte, Geschichte des Mittelalters und vergleichenden Religionswissenschaft. Sie spürt - illustriert mit vielen Marienbildern und Illustrationen aus alten Kräuterbüchern - jenen Pflanzen nach, die besonders häufig in Mariendarstellungen zu finden sind, was sie bedeuten, wie sie heilen. In Marienbildern vereinen sich Themen der Kunstgeschichte, der Medizingeschichte, der Botanik und der Religionswissenschaft. Maria war Mittlerin zwischen der himmlischen und der weltlichen Sphäre, der Garten Abbild des wiedergewonnenen Paradieses. Keine der abgebildeten Pflanzen war zufällig gewählt, sondern sie standen immer im Kontext der christlichen Pflanzensymbolik, oft auch im Zusammenhang mit älteren Kulten, die vom Christentum teilweise übernommen wurden. Die wichtigsten und häufigsten sind Madonnenlilie, Rose, Iris, Akelei, Veilchen, Walderdebeere, Gänseblümchen und Pfingstrose; sie werden unter diesem Gesichtspunkten betrachtet - mit überlieferten Rezepten zur praktischen Anwendung - ausführlich vorgestellt. Im Anhang (mit Literaturverzeichnis, aber leider ohne Register) sind noch einmal in einer Zusammenfassung alle Pflanzen tabellarisch dargestellt. Das aufschlußreiches Buch wird kunstgeschichtlich und / oder religionswissenschaftlich interessierten Gartenfreunden Freude machen. Wolfgang Zwickel hat in diesem Band die interessantesten Pflanzen der Bibel zusammengestellt und erläutert deren Bedeutung und Symbolik für die Menschen im Altertum und heute: Von der Sinnlichkeit des Lotos bis zum Rezept für biblisches Salböl ist viel Wissenswertes und Reizvolles über die Pflanzen zu erfahren. Geschenktipp: Die Schönheit alter Klöster, Postkartenbuch St. Benno 2002 ![]() Empfehlen Sie uns per E-Mail weiter | zurück an den Anfang Kategorien Homepage Garten Literatur: Gartenbücher | Leselaube (Gedichte, Zitate) | Pflanzen | Gartenkalender | Gartenpersönlichkeiten | Gartenküche | Linktipps Besuchen Sie auch: Gartenblog | Gartenreise-Blog | Reisefotos | Kostenloser Grußkartenservice | Facebook Maria Mail-Brandt | Twitter GartenLiteratur © Text und Design 1999-2010: Maria Mail-Brandt | © Musik: B. Krueger | URL: http://www.garten-literatur.de Aktualisiert am 26.06.2010 |