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Klostergärten und Klosterküche, Pfarrgärten, Finken Klostergärten Bibelpflanzen, Pflanzen der Bibel, Bibelgärten, Bibelküche, religiöse Bücher für Gartenfreunde Rezensionen

Der Ort im Kloster, wo man Gott am nächsten ist,
ist nicht die Kirche, sondern der Garten.
Dort erfahren die Mönche ihr größtes Glück.
(Pachomius, um 287 -346)

siehe auch: Klosterheilkunde / Bibelgarten

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Eigene Veröffentlichungen

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  1. Albrecht, Pater Himmlische Klosterküche. Interessantes über Kultur und Küche 179 S. Edition Xxl 2006


  2. Altmann, Petra Wohlfühl-Tipps aus dem Kloster: Gutes für Geist, Seele und Körper 125 S. Don Bosco Verlag 2007


  3. Andresen, Gisela Gartengeschichten der Bibel 175 S. Deutsche Bibelgesellschaft 2006
    Eine kurze Einleitung zu jeder Geschichte klärt die biblisch-historischen Hintergründe und erschließt die theologische Aussage.


  4. Blacklock, Judith Church Flowers: The Essential Guide to Arranging Flowers in Church 416 S. Flower Press Ltd 2009


  5. Bleier, Bianka / Annette Timmermann Besprechung hier: Wo Himmel und Erde sich berühren


  6. Boomgaarden, Heike (Hrsg), Bruder Bruder Hilarius / Matthias Alter / Bärbel Oftring / Ferdinand von Luckner Altes Wissen aus dem Klostergarten: Bruder Hilarius und seine Pflanzengeheimnisse 168 S. BLV 2014


  7. Bölinger, Schw. M. / Schw. Dr. M. Ursula Hertewich Heilkraft aus dem Klostergarten 256 S. Franckh-Kosmos 2007
    Schwester M. Josefa, die sympathische und kompetente Leiterin des Klostergartens im Kloster Arenberg führt durch das Buch und stellt 100 wichtige Heilpflanzen der Klosterheilkunde vor, die in der heutigen Zeit Verwendung finden. Jede Pflanze wird mit Foto und Illustration erklärt - Aussehen, Standort, Anbau&Sammeln, Heilwirkung, Anwendung und Zubereitung. Die Geschichte der Klosterheilkunde sowie Inhaltsstoffe und Zubereitungsformen der Pflanzen werden in einem extra Kapitel ausführlich beschrieben.


  8. Breitenbach, Roland Mir ist danach zumute: Gebete der Pflanzen das Jahr hindurch 80 S. Maier, Reimund 2007
    Monat für Monat finden sich hier eindrucksvolle, ausdrucksstarke Gebete von jeweils "akuellen" Pflanzen, die viel auch über sie verraten.


  9. Chiffolo, Anthony F. / Rayner W. Hesse jr. Kochen mit der Bibel: Geschichten und Rezepte 256 S. Beck 2008
    Neben den Rezepten gibt es auch biblische Geschichten, in denen die Freude an einer Mahlgemeinschaft bei Juden und frühen Christen eine ganz besondere Rolle spielte.


  10. Dane, Gerhard Im Garten kannst du Gott begegnen - Ein spirituelles Erlebnisbuch 96 S. Don Bosco 2010
    Der Bedburger Pfarrvikar und Gartenliebhaber Gerhard Dane stellt erst die "Gärten seines Lebens" vor, berichtet dabei vom elterlichen Garten, der seinem Vater so viel bedeutete, dass die Familie ihn in Gärtnerkleidung in den Sarg bettete, und von den Gärten der Pfarrhäuser, die er im Lauf seines Priesterlebens bewohnte. Anschließend folgen die "Gärten der Bibel" - mit vielen Zitaten aus der Bibel. Der Garten Eden, der Garten Gethsemane auf dem Ölberg, der Garten, in dem Susanna badete - die Bibel ist voll von Gärten und deren Geschichten. Dane erzählt sie nicht nur, er interpretiert sie und reichert sie mit eigenen Überlegungen an. Jeweils ein Gebet (Titel wie "Kompost", "Spinnennetze", "Gute Erde - schlechte Erde" oder "Beim Gießen") schließen die kalendarisch aufgebauten Kapitel ab. "Danke für meine Hände voll Erde bis unter die Fingernägel, auch grün von Gras und Kräutern" heißt es im Gartengebet "Meine Hände". Gärten können unsere Sinne für Gott öffnen und unsere Seele berühren; das zu beweisen vermag dieses mit vielen schönen Fotos illustrierten Büchlein des Vikars, dessen Begeisterung für Pflanzen und Gärten sich in den Texten widerspiegelt.


  11. Dobat, Klaus Pflanzen der Bibel 176 S. m. ca. 30 Farbabb. und zahlr. s/w-Zeichn Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2015
    Klaus Dobat, ehemaliger Akademischer Direktor des Tübinger Botanischen Gartens,organisierte dort eine Ausstellung "Pflanzen der Bibel". Rund 65 Pflanzen (unterteilt in Bäume und Sträucher, Nutzpflanzen, Arzneipflanzen, Duftpflanzen, Uferpflanzen) aus dem Alten und Neuen Testament beschreibt er und erzählt dazu, mit den entsprechenden, rot hervorgehobenen Zitaten aus der Bibel, Interessantes zu Botanik, Nutzung, Mythik, kulturgeschichtlicher und heutiger Bedeutung. Farbig illustriert ist das Buch mit filigranen Holzschnitten aus dem Fuchs'schen Kräuterbuch von 1543 und zahlreichen Detailzeichnungen der Pflanzen. Im Anhang ergänzen Literaturhinweise und ein dt./lat. Pflanzenregister den bibliophil gestalteten und informativen Band.


  12. Drexel, Thomas Klostergärten im oberbayerischen Pfaffenwinkel 80 S. Edition Anderweit 2003
    Im oberbayerischen Pfaffenwinkel gibt es eine reiche Anzahl an Klöstern: Andechs, Polling, Wessobrunn, Benediktbeuren, Diessen, Schlehdorf – um nur einige zu nennen. Im Mittelpunkt dieses Buches steht ein Rückblick auf die Geschichte der Klostergärten, ergänzt um eine Schilderung der Gestaltungselemente mit Kreuz, Mitte und vier Strömen. Darüber hinaus wird auf die Auswahl und Pflege von Gemüse, Kräutern und Zierpflanzen eingegangen.


  13. Duke, James A. u. Peggy-Ann K. / Judith L. duCellie Duke's Handbook of Plants of the Bible 552 S. Crc Pr Inc 2008


  14. Ebach, Jürgen / Hans-Martin Gutmann / Magdalene L. Frettlöh Schau an der schönen Gärten Zier ... Über irdische und himmlische Paradiese - zu Kult und Geschichte des Gartens 272 S. Gütersloher Verlagshaus 2007
    Theologisch-kulturgeschichtlicher Spaziergang.


  15. Finken, Kriemhild u. Aloys Klostergärten - Paradiese der Stille 136 S. m. zahlr. Farbf. Thorbecke 2015
    Nach einer Einleitung über die Geschichte des Klostergarten führt der Bildband in 18 Klostergärten Deutschlands - dazu gehören z. B. Kloster Reichenau, Seligenstadt und Kamp, die Abtei Maria Laach. Im Anhang gibt es dazu Informationen wie Adresse und Öffnungszeit, Übersichtskarte und eine kleine Literaturauswahl.


  16. Formann, Inken Von Gartenlandt so den Conventualinnen gehört. Die Gartenkultur der evangelischen Frauenklöster und Damenstifte in Norddeutschland. CGL-Studies Bd.1 360 S. Meidenbauer 2006
    Entwicklung und Nutzung der Gärten evangelischer Damenstifte und Frauenklöster in Norddeutschland stehen im Mittelpunkt des Buches.


  17. Goodman, Naomi /Robert Marcus / Susan Woolhandler Rezepte zwischen Himmel und Erde Gerth 1999
    Gaumenfreuden aus biblischer Zeit. Neben Rezepten, Hintergrundinformationen zur Tradition und Bedeutung der Gerichte sowie entsprechende Bibelstellen


  18. Grun, Heidi Besprechung hier: Auf Spurensuche Die Geschichte der Kräuter- und Heilpflanzenkunde


  19. Guthjahr, Markusine Kochen mit den Gaben Gottes: Früchte und Pflanzen der Bibel 144 S. Landbuch-Verlag 2008


  20. Hales, Mick Klostergärten 160 S. Heyne München 2000
    Der Autor, Kunsthistoriker und Fotograf stellt 26 charakteristische Klostergärten aus England, Frankreich und USA vor; teilweise zum ersten Mal der Öffentlichkeit gezeigt. Themen sind der Kreuzgang, der Blumengarten des Mesners, der Kräutergarten( worin die Heilkräuter für die Gesundheit der Lebensgemeinschaft wichtig waren), Gemüsegarten (für die Versorgung), der Garten des Gästehauses, der Weinberg und auch der Garten als letzte Ruhestätte - der Friedhof. Produkte aus klösterlichen Obstgärten wie Apfelmost, Weine und Liköre sind heute noch beliebt; eine Blume zu schneiden und als Schmuck der Kirche zu verwenden gibt ihr eine ganz neue Bedeutung... Eine ausführliche Bibliographie ud das dt.-engl. Stichwortverzeichnis vervollständigen diesen schönen Bildband mit seinen geschichtlichen Texten.


  21. Hartmann, Thomas / Julia Klöckner / Walter Brusius Irdischer Wein - himmlischer Genuss 64 S. Paulusverlag 2008
    Die Bibel ist reich an lebensnahen Geschichten. In ihnen haben auch die Rebe und der Wein einen bedeutsamen Platz: Sie werden an mehr als 200 Stellen erwähnt. Eine repräsentative Auswahl haben die Autoren – beide Theologen aus Winzerfamilien – zusammengestellt. Sie erzählen die alten Geschichten neu und erkennen in ihnen Hintergründe, Lebensweisheiten und Botschaften, die auch für die heutige Zeit gelten. Das unterstreicht auch die zu jeder Bibelstelle geschaffene Malerei. So laden Texte und Bilder zum Verweilen ein und zu einer Entdeckung des Gottesgeschenkes Wein.


  22. Hauschild, Stephanie Der Zauber von Klostergärten 160 S. Dort-Hagenhausen Verlag 2014
  23. w. o. Mönche / Maler / Miniaturen Die Welt mittelalterlicher Bücher 172 S. Thorbecke 2005
    Die prachtvollen Bildhandschriften des Mittelalters - nicht nur Bilderbibeln, phantastische Tierbücher, sondern auch gelehrte Kräuterhandschriften faszinieren viele Menschen. Diese Einführung im lebhaften, anschaulichen Erzählstil berichtet davon, wie sie entstanden, wer sie benutzte und wie man ihre Bildsprache entschlüsseln kann. Dabei gewährt uns dieses Buch Einblick in Schreibstuben und Bibliotheken, wo Berufsschreibern und malenden Klosterschwestern und Mönche ihre Arbeit verrichten. So entsteht ein farbiges, prächtiges Panorama der Bücherwelt im Mittelalter.
  24. w. o. Das Paradies auf Erden. Die Gärten der Zisterzienser 112 S. Thorbecke 2007
    Mit Fotos von Klöstern, aus alten Kräuterbüchern und historischen Abbildungen zeigen die mit Auszügen aus den Benediktinerregeln eingeleiteten Kapitel (Von der Wildnis zum Paradies / Plätze für den Garten / Kreuzgarten / Kräutergarten / Küchengarten / Obstgarten und Friedhof) den Lebensstil der Zisterzienser, ihren Umgang mit der Natur und ihre Einstellung zur Landarbeit: Ein Literaturverzeichnis und Plan der Zisterzienser-Klöster in Mitteleuropa. runden den informativen und schönen Text-Bildband, in dem auch viel über das Gartenwissen der Mönche zu finden ist, ab.
  25. Hauschild, Stephanie Besprechung hier: Die sinnlichen Gärten des Albertus Magnus

  26. Hepper, Nigel Pflanzenwelt der Bibel. Eine illustrierte Enzyklopädie 192 S. Deutsche Bibelgesellschaft 1992
    Diese Bildenzyklopädie beschreibt und identifiziert alle in den Bibeltexten erwähnten Pflanzen und faßt die einzelnen Arten nach Vegetationstypen und Standorten zusammen.


  27. Hlavac, Christian / Margit Leuthold Die Gärten des Glaubens 200 S. Bibliothek der Provinz 2003
    Ein österreichischer Reiseführer zu 17 Gärten, die stellvertretend den geschichtlichen Bezug des Glaubens bzw. der Religionen zur Natur und zum Garten beleuchten. Unter anderem werden der Botanische Garten Wien, die Papstwiese und der Japanische Garten in Döbling vorgestellt.


  28. Hofer, Veronika / Alfred Benesch / Alexander Haiden Himmelsgrün. Die schönsten Gärten des Klösterreichs 160 S. Residenz 2008
    In "Himmelsgrün" entdeckt man die vielfältigsten Gärten von Mönchen, Chorherren und Schwestern im Osten Österreichs, mit einem Blick auf die Nachbarstaaten tschechische Republik und Ungarn. Ob Barockgarten, Rosenlabyrinth, Kräuter- oder Apothekergarten, Obst- und Gemüsegarten für die klösterliche Tafel, aber auch moderne Entwürfe wie einen Garten der Religionen - ganz unterschiedlich sind die einzelnen Klösterreich-Gärten. Hier entdeckt man Gartenwissen, das über Jahrhunderte gepflegt wurde bzw. jetzt wieder aus dem Dornröschenschlaf erweckte. Ein historischer Abriß, praktische Servicetipps und eine Bibliografie ergänzen den mit stimmungsvollen Fotographien und Impressionen versehenen Bildband, der sich kapitelmäßig an den einzelnen Regionen und ihren Klöstern (z. B. Seitenstetten, Klosterneuburg, Altenburg, Geras, dem der Kräuterpfarrer Hermann Weidinger angehörte) orientiert und Lust auf den Besuch der Gärten macht.


  29. Hutt, Joachim / Helmut Klein Rezepte aus der Bibel VGS 2000
    Von der Bibel inspirierte Gerichte, nicht das, was man damals aß - Judas-Couscous, paradiesischem Apfelkuchen, Jakobs Linsengericht für Esau, Passah-Lamm mit Äpfeln, himmlischem Ostsalat und viele anderen kulinarische Genüsse.


  30. Jay, Roni Besprechung hier: Heilige Gärten


  31. Kauko, Miriam / Odilo Lechner Orte der Stille. Berühmte Klöster und ihre Gärten 95 S. Ellert & Richter 2007

    In Deutschland, Österreich und der Schweiz hat die Autorin Klostergärten gefunden und erläutert sie hier – mitsamt der Kontaktadressen, damit man seinen eigenen Besuch vorbereiten kann.


  32. Kawollek, Wolfgang / Henning Falk Bibelpflanzen kennen und kultivieren 130 S., 92 Farbf., 9 historische Abb. Ulmer Stuttgart 2005
    Wolfgang Kawollek ist Technischer Leiter der Botanischen Lehr- und Versuchsanlagen des Fachbereiches Naturwissenschaften an der Universität Kassel, bekannt durch etliche Bücher. Henning Falk ist Gartenbautechniker und stammt aus einer Einzelhandelsgärtnerei mit Sitz im nordhessischen Knüllwald. Zu seinen beruflichen Stationen zählen Aufenthalte in Süddeutschland und England. Zurzeit arbeitet er im Produktmanagement eines bekannten deutschen Jungpflanzenunternehmens. Eine Auswahl von Pflanzen der Bibel stellen die beiden Autoren in Form von Gleichnissen und Bibelzitaten vorund nehmen den Leser mit auf eine Reise durch die Pflanzenwelt der Heiligen Schrift, der Bibel. Zusätzlich beschreiben sie, wie man die Pflanzen im Garten, auf der Terrasse oder in Haus und Wintergarten halten kann. Interessantes zu Aussehen, Vorkommen und Verwendung (Heilmittel, Duftstoffe und Räucherwerk ) der Pflanzen sowie ihre Bedeutung im Alltag der biblischen Völker wird vermittelt. Neben vielen anderen werden u. a. - für den mitteleuropäischen Raum geeignete Pflanzen - besprochen: Weizen und Gerste, Weinstock, Eiche, Zypresse und Akazie, Golddistel, Kronen-Anemone, Klatsch-Mohn . Aussagekräftige und stimmungsvolle historische Abbildungen und Fotos veranschaulichen das Thema, ein Literaturverzeichnis gibt weiterführende Lektüre an. Ein Register beschließt das für Hobbygärtner, Pflanzenfreunde und an der Bibel Interessierte empfehlenswerte Buch.


  33. Kiyak, Mely Ein Garten liegt verschwiegen ...: Von Nonnen und Beeten, Natur und Klausur 117. S. mit 8-seitigem Bildteil Hoffmann und Campe 2011
    Die Journalistin, Tochter kurdischer Einwanderer aus der Türkei, Mely Kiyak ist seit sechs Jahren regelmäßig bei den Benediktinerinnen in Fulda zu Gast und ist begeistert von den Nonnen, die sich bis heute in Garten und Schreibstube dem biologischen Prinzip verpflichtet haben. Sie, die eher für bissige Kolumnen u.a. in der "Frankfurter Rundschau" bekannt ist, gibt zusammen mit Schwester Christa Weinrich, der ersten der Schwestern, die Gartenbau studiert hat und die etliche Bücher schrieb, die Zeitschrift "Winke für den Biogärtner" heraus. Lebendig geschrieben schildert die Autorin hier die lange Geschichte des inzwischen berühmten Gartens der Abtei Fulda. Dafür forschte sie im Archiv der Gartenbauabteilung und führte Gespräche mit den Schwestern, die lange Jahre im Garten mitgearbeitet haben. Die Schwestern schufen den Garten ohne Vorkenntnisse, autodidaktisch, als sie nach dem Krieg keine Einnahmequellen hatten, aus dem Wunsch heraus, sich aus ihm zumindest ernähren zu können. Durch die Briefe der englischen Schwestern erfuhr Schwester Laurentia, wie man aus Kompost innerhalb weniger Wochen Humus herstellen konnte. Das, was heute jeder weiß, war in den vierziger Jahren eine absolute Neuigkeit. Sie übersetzte das Buch und begann mit der Rezeptur ("Humofix") zu arbeiten. Auf einmal ging alles sehr schnell… Schwester Laurentia wurde die oberste "Humus-Aufsichtsbehörde" der Abtei und die wohl einzige Vollblutgärtnerin, die nie einen Krümel Erde unter dem Fingernagel hatte - wohl aber viel Tinte am Finger! Aber ihre Mitschwestern gärtnerten und teilten ihr die gewonnen Erfahrungen mit! Das übersetzte Buch verkaufte sich schnell und erlebte zig Auflagen; weitere Hefte und Bücher folgten. Es entstanden eine kleine Produktionsfirma, die schnell groß wurde, der Verlag und später der auch heute noch existierende Klosterladen (mit Blick in den Klostergarten). Aber auch andere Dinge kommen zur Sprache: welchen Platz haben Freundschaften, Angehörige, Politik, Kultur und Spaß im Kloster? Sehr interessantes Büchlein. das im Bildteil auch einige historische Abbildungen und Fotos zeigt!


  34. Lässig, Christine (Hrsg.) / Jürgen Michel Dem großen Gärtner auf der Spur Wartburg-Verlag 2004
    Christine Lässig stellt gemeinsam mit einem Autorenteam und mit stimmungsollen Fotografien von Jürgen Michel einige der schönsten Thüringer Pfarrgärten vor und erläutert ihre Geschichte.


  35. Lukesch, Anette Pflanzenwelt und Christentum: Christliche Einflüsse auf Botanik und Gartenbau. Ein Gang durch den Barther Bibelgarten 108 S. Klatschmohn 2009
    Seit über 2000 Jahren prägt das Christentum die verschiedensten Bereiche unserer Kultur. Kaum noch bekannt ist, dass auch die Verknüpfungen zur Pflanzenwelt vielseitig sind. Diplom-Gartenbauingenieurin Anette Lukesch zeigt diese Bezüge anhand des Barther Bibelgartens auf. Fast 200 Beschreibungen und Abbildungen von Pflanzen, die in der Bibel erwähnt werden, in Klostergärten wachsen, Symbolpflanzen und Pflanzen mit christlichen Namen machen das Buch lesens- und sehenswert. Auf unterhaltsame Weise wird Interessantes zu biblisch-theologischen, kirchengeschichtlichen, botanischen und gartenbaulichen Themen geboten. Dank des systematischen Aufbaus und eines umfangreichen Tabellenanhangs leistet das Buch auch als Nachschlagewerk hervorragende Dienste. Top 5 der Gartenbücher 2010 (DGG Buchpreis)


  36. Magirius, Heinrich Klosterpark Altzella 93 S. Edition Leipzig 2011
    Übersicht zur Geschichte und Nutzung des Parks mit vielen Informationen für Besucher. Altzella war im Mittelalter das bedeutendste Kloster im mitteldeutschen Raum. Nach 1800 entstand ein bezauberndes Gartenreich, in das die Klosterruinen eingebunden sind. Heute kann man in Altzella nicht nur traumhafte Landschaften entdecken, sondern zugleich durch die mittelalterliche Vergangenheit spazieren.


  37. Maurieres, Arnaud / Eric Ossart Besprechung hier: Der mittelalterliche Garten. Burggärtlein, Klostergärten und Lustgärten


  38. Mayer, Johannes G. mehrere Bücher hier


  39. Meinel, Gertraud Himmlische Gärten Von Paradiesgärten und Gartenparadiesen 120 S. m. meist farb. Abb. Herder Freiburg 1994
    Von Gärten als Symbol der Einheit des Menschen mit sich selbst und der Schöpfung, der Mythik in Religion und Literatur (Märchen!) und anderes Unterhaltsames erzählt dieser schön ausgestattete kleine Band.


  40. Müller-Lubitz, Anna Alte Hof- und Klosterküche 92 S. Reprint-Verlag-Leipzig 2001
    Reprint d. Original--Ausgabe Frankfurt 1900


  41. Musselman, Lytton J. Figs, Dates, Laurel, and Myrrh: Plants of the Bible and the Quran 336 S. Timber Press 2008


  42. Neumann-Gorsolke, Ute (Hrsg), Das Kleid der Erde Pflanzen in der Lebenswelt des alten Israel Calwer Stuttgart 2002
    Zehn Beiträge führen die Vielfalt der Pflanzenwelt im alten Israel vor Augen und dokumentieren ihre Bedeutung für den Alltag, das Weltbild und den religiösen Kult der Menschen jener Zeit


  43. Nigel F. Der Bibel- Garten Pflanzen der Bibel im eigenen Garten 96 S. Gerth Medien 1998


  44. Nordmann, Norbert Wo sich Theologie und Gartenkunst durchdringen: Die Steyler Klostergärten des hl. Arnold Janssen 134 S. Schnell & Steiner 2009
    Die Gartengeschichte der Steyler Klostergärten im In- und Ausland stellt der Autor, Gartendenkmalpfleger der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen in München, Gärtenabteilung und ehemals Schüler im Missionshaus St. Michael / Steyl, vor hier erstmals vor. "Ein Garten, der nicht gehegt wird, verliert sein paradiesisches Gesicht", so lautete das Credo des hl. Arnold Janssen, Gründer des Steyler Ordens. Er erarbeitete zusammen mit dem Gartenfachmann Gerard Rademan ab ca. 1890 zwanzig Jahre lang Parks, für seine Ordensstätten, z. B. in Mödling bei Wien und St. Wendel im Saarland. Es sind weitläufige Oasen der Ruhe mit eingebetteten religiöses Grotten und Statuen, Nutzgärten und Arbeitsstätten. Interessant ist die Gegenüberstellung der bisher unveröffentlichten historischen SW-Fotos und der neuen Farbfotografien des heutigen Zustandes. Zum Schluß ein Exkurs: "Steyl und seine Tiere", "Das Paradies im Alten und Neuen Testament", Literaturhinweise und Lagepläne. Dritter Platz in der Kategorie Bestes Buch der Gartengeschichte 2010 (Deutscher Gartenbuchpreis)


  45. o. V. Ein Klostergarten voller Kräuter 48 S. Thorbecke 2015
    Nach einer kurzen Einleitung über die klösterliche Gartenkultur werden ohne erkennbare Ordnung mit historischen Abbildungen und einigen Pflanzen- und Gartenfotos illustriert 23 Kräuter mit ihren Heilwirkungen, teils mit Rezepten, vorgestellt, die Klostergärten früher als auch heute prägen. Als Geschenkband geeignet.
  46. o. V. Besprechung hier: Schön und nützlich. Aus Brandenburgs Kloster-, Schloss- & Küchengärten
  47. o. V. Thorbeckes kleiner Klostergarten 144 S. Thorbecke 2005
    Wie die Mönche ihre Gärten anlegten, was sie dort anbauten, welche Wirkung und welche Geschichte die verschiedenen Kräuter haben, zeigt dieses handliche Büchlein in stimmungsvollen Abbildungen und leicht zugänglichen Texten. Eine harmonische Mischung aus historischen Pflanzenbildern und Photographien führt ein in die Kräuterkunde des Mittelalters. Durch den Klostergarten führt uns die mittelalterliche Gartenbeschreibung des berühmten Abts Walahfrid Strabo von der Klosterinsel Reichenau.

  48. Oberle, Elisabeth / Früh, Margrit Besprechung hier: Die Rosen in der Kartause Ittingen


  49. Rätsch, Hartmut E. Manna & Co. Lutherisches Verlagshaus 2004
    Oliven und Trauben, Fische und Brot - Rezepte und Geschichten rund um die Bibel


  50. Reinisch, Richard Klostergärten: Horti monasterii 124 S. Books on Demand 2010
    "Der Bogen reicht in Österreich von einem der ältesten, lebenden Klöster im deutschen Sprachraum dem Stift St. Peter in Salzburg, bis zu den Benediktinerstiften Melk, Altenburg, Göttweig und Admont, den Prämonstratenserstiften Schlägl und Geras, den Augustiner Chorherrenstiften Herzogenburg und Klosterneuburg sowie den Zisterzienserstiften Lilienfeld, Wilhering, Zwettl, usw. Ferner wurden beispielhaft in der BRD die Klöster Arenberg bei Koblenz, St. Ottilien/Bayern der Abtei Fulda, Marienstatt/Bistum Limburg, Mariensee/Niedersachsen und St. Augustin/Nordrhein-Westfalen angeführt und in der Schweiz das, in einem Idealplan dargestellte, St. Gallen/Schweiz und die Abtei St. Otmarsberg. Auch in Frankreich gibt es wunderschöne Beispiele, wie die Abteien Saint-Guénolé, Fleury, Sainte-Madeleine, etc. und schließlich seien in Ungarn Zinc und Pannonhalma jeweils mit Text und Bild erwähnt. "


  51. Richner, Werner Im Garten Gottes. Schönheit und Geheimnis alter Klostergärten Herder Freiburg 1997
    Begleitet von meditativen Texten aus der Überlieferung der Orden lassen die atmosphärischen Bilder Werner Richners den universellen Geist jahrhundertealter klösterliche Gartenkultur lebendig werden.


  52. Roth, Hermann Josef Schöne alte Klostergärten Geheimnis, Symbolik und Heilwissen für heute neu entdeckt 80 S. Flechsig Würzburg 1995
    Poetische Fotografien sowie ein kleines Klostergarten-Lexikon ergänzen den kompetenten Text über die Geschichte der Klostergärten, das neugierig macht, die alten Klostergärten, ihre Bedeutung und die Geschichte neu zu entdecken.


  53. Rudnigger, Wilhelm / Michael Leischner Die schönsten Blumengebete Carinthia 2007


  54. Schadewaldt, Christiane / Michael Priebe Pfarrhäuser und Pfarrhausgärten in Mecklenburg Eine impressionistische Reise zu vergessenen Kulturdenkmälern 335 S. Druckerei Steffen 2005
    Ein Prachtband, der die Schönheit der Pfarrhausarchitektur, sowie den reichen Schatz an botanischen Kostbarkeiten, die in den Pfarrhausgärten Mecklenburgs erhalten wurden, zeigt - ein Stück Geschichte des Landes.


  55. Schindler-Herrmann Claudia, Zwischen Feigenbaum und Taumelloch Selbstverlag Schopfheim 2004
    Die Autorin, Gemeindepädagogin, Inhaberin einer Werkstatt für Naturkosmetik, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit biblischen Pflanzen, Speisen, Düften und Bibel-Gärten. Sie bringt Wissenswertes und Geheimnisvolles aus der Welt der biblischen Pflanzen, aber auch Rezepte für Speisen und Duftöle sowie Färbeanleitungen bei den Färbepflanzen.


  56. Schmitt, Eleonore Bibelkochbuch 122 S. Ennsthaler 2003
    Kulinarische Reise durch die Bibel


  57. Schulz, Olaf Deutschlands schönste Klostergärten. Geschichte · Anlage und Gestaltung · Die Pflanzen 160 S. m. 200 Farbfotos, 1 Übersichtskarte Blv 2008
    Zum Besuch von Deutschlands schönsten Klostergärten lädt der Umweltjournalist und Naturfotograf Olav Schulz ein. In seiner Einleitung erzählt er über die Geschichte des Klostergartens und seine Arten und Formen der Anlagen: Heilkräutergarten (Herbularius), Gemüsegarten (Hortus), Obstbaumgarten (Pomarium) und Zier- und Grüngarten (Viridarium). Dann stellt er die 35 schönsten Klostergärten Deutschlands vor. Dazu gehören z. B. der Kräutergarten im Kloster Marienstatt (Westerwald), die Klostergärten der Benediktinerabteien Michaelsberg bei Siegburg, St. Maria in Fulda und Lorsch (das zur UNESCO Weltkulturerbestätte gekürt wurde), die Gärten des Klosters Rommersdorf bei Neuwied . Der Garten des Prämonstratenserklosters Oberzell am Main wird als „ein Garten für Seele und Sinne“ bezeichnet, der Garten im Kloster Ebrach als Ort, „wo Sträflinge zu Klostergärtnern werden“ und der Konventgarten in Seligenstadt als „ein Garten wie von einer anderen Welt“. Porträts der schönsten Klosterpflanzen sowie Praxistipps der Klostergärtner, eine Auswahl leckerer Rezepte aus der Klosterküche und eine Übersichtskarte ergänzen diesen mit eindrucksvollen Fotos illustrierten Bildband. Er macht Lust darauf, Klostergärten zu besuchen und ist auch als informativer Schmökerband zum Schwelgen geeignet.


  58. Seewald, Peter / Regula Freuler Die Gärten der Mönche: Bibliothek der Mönche 224 S. Heyne 2004
    Dieser Band erschließt das tradierte Wissen der Mönche und Nonnen für unseren Alltag. Regula Freuler verrät nicht nur die besten Tipps für den Gartenfreund rund um Aussaat, Düngung und Erntezeit, sondern gibt auch wertvolle Ratschläge, wie man Produkte aus dem eigenen Garten genießen und für die Gesundheit nutzen kann. Mit zahlreichen Abbildungen, Rezepten und Adressen für Aufenthalte in Klöstern.


  59. Spicker-Beck, Monika / Theo Keller Klosterinsel Reichenau. Kultur und Erbe 128 S. Thorbecke Stuttgart 2008
    Das kulturelle Erbe der Klosterinsel Reichenau ist von der UNESCO zum Weltkulturerbe erkärt worden; neben der Schönheit der Natur widmet sich der Band auch dem Gemüse- und Weinanbau.


  60. Stoffler, Hans-Dieter Besprechung hier: Kräuter aus dem Klostergarten


  61. Teichert, Wolfgang Besprechung hier: Gärten - paradiesische Kulturen - Symbole


  62. Thier, Karl / Maria Köllner Bruder Karl kocht genial - Köstliches aus der Klosterküche 168 S. Via Nova 2009
    Nach 50 Jahren als leitender Küchenchef des Bonifatiusklosters in Hünfeld verrät Bruder Karl jetzt erstmals einige Geheimnisse seiner Kochkunst, die viele Gäste des Klosters begeistert haben. "Das Essen soll ein himmlischer Genuss sein und das Kochen eine Freude", das ist die Devise des Klosterkochs. Seine Rezepte, meist vegetarisch, sind gesunde Kost ohne Schnickschnack; die Zutaten stammen aus dem Klostergarten oder sind überall erhältlich. Zu jedem Rezept hat er einen Extratipp und zwischendurch erzählt er kleine amüsant zu lesende Geschichten aus dem Klosterleben. Die Ernährungsberaterin Frau Hoff erklärt außerdem in diesem reich mit farbigen Fotos ausgestatteten Kochbuch noch "Wissenswertes"zu den Zutaten und ihren Wirkungen.


  63. Thoms, Hilde Der Klostergarten Michaelstein 80 S. m. 59 meist farb. Fotos Stekovics 2005
    Die Pharmazeutin Hilde Thoms hat vor 14 Jahren den Garten angelegt - nach Plänen aus dem 9. Jahrhundert. Inzwischen wachsen hier etwa 260 verschiedene Heilkräuter des Mittelalters. Das Herzstück des Gartens sind 24 Hochbeete. Eine symbolhafte Zahl, denn 24 ist teilbar durch Vier und das ist die Zahl des Kosmischen: 4 Elemente, 4 Jahreszeiten, 4 Tageszeiten, 4 Himmelsrichtungen… .Viele der Heilpflanzen kehren symbolisch in der mittelalterlichen Architektur wieder, wie Akanthusblätter beispielsweise, im Kreuzgang des Klosters Michaelstein, das im Harz liegt - bei Blankenburg und besichtigt werden kann.


  64. Turowski, Hanne / Barbara Bedrischka-Bös Petrus im Himmelsgarten (Ab 5 J..) Echter 2002
    Die schönsten Blumenmärchen und Legenden in deren Mittelpunkt Jesus, Maria, Josef, Petrus und das Christkind stehen. Liebevolle, detailreiche Illustrationen unterstreichen die oft geheimnisvollen Geschichten.


  65. Weigand, Stefan (Hrsg.) Besprechung hier: Gott ist grün ... Christliche Spiritualität und Schöpfungsverantwortung


  66. Weinrich, Schwester Christa [Abtei Fulda] mehrere Bücher hier


  67. Wendland, Bernd Historische Pfarrhöfe und Pastoratsgärten Husum 2004
    Einst gehörten Pastoratsgärten zu den Schmuckstücken ihrer Dörfer. Und noch vor 100 Jahren haben evangelische Pastoren einen Teil ihres Gehaltes aus der Landwirtschaft und ihrem Garten erwirtschaftet. Sie waren oft mehr als bloße Hobby- Gärtner, sondern oft auch Mitglieder wissenschaftlicher Gesellschaften. In diesem umfangreichen Band werden erstmals Landwirtschaft und Gartenbau der Pastoren in Deutschland, besonders aber in Schleswig-Holstein, beginnend bei der Ausgangssituation der Klostergärten bis hin zum Niedergang der Pfarrhöfe und ihrer Gärten (beginnend am Ende des 19. Jahrhunderts, endend nach dem Zweiten Weltkrieg) eingehend untersucht. Aus dem Inhaltsverzeichnis: Das klösterliche Erbe / Von den Einkünften eines historischen Pfarrhofes / Der Pastor als Landwirt und Gärtner / Pastoren als Förderer der Landwirtschaft und des Gartenbaus / Lebendige Vergangenheit / Bestandspläne ausgewählter Pfarrhöfe. Zum Abschluss des Buches werden Vorschläge gemacht zur sinnvollen Nutzung der historischen Gartenanlagen und zur Verpachtung kircheneigener Ländereien. Das Literaturverzeichnis umfaßt 510 Titel und zeigt die ungeheure Recherche-Arbeit des Autors, der historische Quellen ausgewertet und rund 400 historische Abbildungen zusammengetragen hat. Namensregister, Ortsregister, Sachregister vervollständigen diesen inhaltsreichen Band. Historikern bietet das Buch eine Bereicherung der landeskundlichen Kenntnisse; Garten- und Naturliebhaber werden sowohl vom Obstreichtum der alten Pfarrgärten als auch vom ökologischen Wert der Anwesen in unserer Zeit überrascht sein.


  68. Widauer, Simone Marienpflanzen: Der geheimnisvolle Garten Marias in Symbolik, Heilkunde und Kunst 160 S. m. 30 farb. Abb. AT 2009
    Die Autorin, die seit 2003 Führungen im Kräutergarten des ehemaligen Frauenklosters und heutigen Museums Kleines Klingental, Basel durchführt, studierte Kunstgeschichte, Geschichte des Mittelalters und vergleichenden Religionswissenschaft. Sie spürt - illustriert mit vielen Marienbildern und Illustrationen aus alten Kräuterbüchern - jenen Pflanzen nach, die besonders häufig in Mariendarstellungen zu finden sind, was sie bedeuten, wie sie heilen. In Marienbildern vereinen sich Themen der Kunstgeschichte, der Medizingeschichte, der Botanik und der Religionswissenschaft. Maria war Mittlerin zwischen der himmlischen und der weltlichen Sphäre, der Garten Abbild des wiedergewonnenen Paradieses. Keine der abgebildeten Pflanzen war zufällig gewählt, sondern sie standen immer im Kontext der christlichen Pflanzensymbolik, oft auch im Zusammenhang mit älteren Kulten, die vom Christentum teilweise übernommen wurden. Die wichtigsten und häufigsten sind Madonnenlilie, Rose, Iris, Akelei, Veilchen, Walderdebeere, Gänseblümchen und Pfingstrose; sie werden unter diesem Gesichtspunkten betrachtet - mit überlieferten Rezepten zur praktischen Anwendung - ausführlich vorgestellt. Im Anhang (mit Literaturverzeichnis, aber leider ohne Register) sind noch einmal in einer Zusammenfassung alle Pflanzen tabellarisch dargestellt. Das aufschlußreiches Buch wird kunstgeschichtlich und / oder religionswissenschaftlich interessierten Gartenfreunden Freude machen.


  69. Winter, Astrid Die Heilpflanzen der Bibel Windpferd 1998
    Ob "Alte Bekannte" wie Knoblauch, Aloe und Mariendistel, ob Heilfasten oder Kneipp'sche Wasseranwendungen: Viele unserer bewährten Heilverfahren waren den Menschen in biblischer Zeit schon bekannt - allen voran die Heilungen mit Pflanzen. Mit vielen praktischen Rezepten zu Heilanwendungen für Küche und Kosmetik.


  70. Zohary, Michael Pflanzen der Bibel Calwer 1995
    Zum erstenmal sind in einem Band zusammengefaßt: eine auf neueste biblische Forschungsergebnisse sich stutzende historische Darstellung sowie eine exakte botanische Beschreibung der auf Original-Farbfotos in ihrer heimischen Umgebung wiedergegebenen 133 Bibelpflanzen. Michael Zohary (1898-1983) wanderte 1920 von Galizien nach Israel aus und erhielt an der Hebrew University in Jerusalem den Lehrstuhl für Botanik. Sein Spezialgebiet waren die Botanik und die Ökologie des Mittleren Ostens, zu der er gemeinsam mit Naomi Feinbrun-Dothan ab 1966 das Standardwerk „Flora Palaestina“ veröffentlichte. Dieses Buch hat zwei Teile: Der erste Teil beschreibt die wechselseitigen Beziehungen zwischen dem Menschen der Bibel und seiner Umwelt. Dabei wird die Rolle der Pflanzen, die sie in Religion, Kunst, Landwirtschaft, Handel und Alltag spielen, besonders hervorgehoben. Der zweite Teil schildert in neun Kapiteln die "Lebensgeschichte" jeder einzelnen Pflanze nach Herkunft, Nutzen sowie Form und Gestalt. Jede Einzeldarstellung wird eingeleitet durch entsprechende Abschnitte aus dem Alten und Neuen Testament oder den Apokryphen, denen eine kurze Beschreibung der jeweiligen Pflanze folgt. Sowohl für Bibelleser und an der Bibel Interessierte wie auch für Natur- und Pflanzenliebhaber!


  71. Zuckmayer, Carl Der Seelenbräu 192 S. Rowohlt 1967
    In diesem Roman beschreibt ein Pfarrer seinen Pfarrgarten und berichtet über die Gartenarbeiten darin.


  72. Zwickel, Wolfgang Faszination Bibelgarten 45 S. Gütersloher Verlagshaus 2000
    Wolfgang Zwickel hat in diesem Band die interessantesten Pflanzen der Bibel zusammengestellt und erläutert deren Bedeutung und Symbolik für die Menschen im Altertum und heute: Von der Sinnlichkeit des Lotos bis zum Rezept für biblisches Salböl ist viel Wissenswertes und Reizvolles über die Pflanzen zu erfahren.


Geschenktipps:
Mini-Gewächshaus - Pflanzen am Jakobsweg - mit Samen vom Ölbaum, Passionsblume und Priesterpalme
Mini-Gewächshaus - Vatikangärten - mit Samen der Mittelmeer-Pinie, Dattelpalme und Echten Zypresse
Die Schönheit alter Klöster, Postkartenbuch St. Benno 2002

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Aktualisiert am 06.10.2016

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