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Der prachtvoll gestaltete Bildband (Fotos von Ursel Borstell) von Anja Birne (gelernte Gärtnerin, Reisebegleiterin auf Gartenreisen, Referentin und Gartenplanerin, seit 2008 Redakteurin für das Ressort "Garten" beim Magazin "Landlust" in Münster) setzt die erfolgreiche großformatige Buchreihe der "Blühenden Paradiese" im Mercator-Verlag fort und erweitert den Raum, weiter nach Osten – mitten hinein ins schöne Westfalen. 24 der schönsten Gärten in der westfälischen Region, eingebettet in die Hügelketten des Teutoburger Landes und des Wiehen- und Eggegebirges sowie entlang der alten Handelstraße Hellweg rund um die einstigen Hansestädte Soest, Lippstadt und Geseke werden diesmal in Text und Bild vorgestellt. Auch hier ist das Spektrum groß - bei romantisch verträumten, formal-edlen oder in die Landschaft gebetteten Gärten, Sammlergärten, Floristikwerkstätten, Rosen- und Staudengärten und klassischen Bauerngärten darf der Leser "über den Zaun" schauen und die Tipps und Tricks der Hausbesitzer lesen. Außerdem werden rechts und links des Weges interessante Museen, gemütliche Cafés, Hotels, schöne Parks und weitere besondere Gärten aufgeführt. Eine unwiderstehliche Einladung zur Gartenreise durch das blühende Westfalen! Ausgezeichnet mit dem Deutschen Gartenbuchpreis 2009 als bester Bildband. Dabei ist das gesamte Kreisgebiet Soest offenbar ein ideales Terrain für erfolgreiche und kreative Hobbygärtner. So ist der "Tag der offenen Pforte", der zweimal im Jahr - im Frühling und im Herbst - Besucher in die kleinen, verborgenen Paradiese einlädt, bereits zu einer Attraktion weit über die Kreisgrenzen hinaus geworden. Viele Blumenfreunde, die sich hier zahlreiche Anregungen holen können, nehmen die Einladung jedes Jahr in größerer Zahl an. Ein besonders schöner und auch großer Garten in Detmold, der dem Publikum immer zur Verfügung steht, ist der Palaisgarten, eine öffentliche, historische Parkanlage, die komplett unter Denkmalschutz steht. Der alte Baumbestand ist einmalig und die Kaskaden besonders zur Abendzeit eine romantische Ecke nicht nur für Verliebte. Text zur 5. Auflage : Ein Reiseführer zu öffentlichen und privaten Gärten - Rosengärten, botanischen Gärten, Parks usw. Der Herausgeber ist Abteilungsleiter im Grundflächenamt Hannover und war von 1995-2002 Vorsitzender der DGGL in Niedersachsen. Aufgeteilt ist der Reiseführer alphabetisch nach Bundesländern (von Baden-Württemberg bis Thüringen). Mit jeweils vorangestellter Karte folgen die Gärten mit genauer Adresse, Wegbeschreibung (auch für die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln), Öffnungszeiten und knapper (teils auch ausführlicher) Beschreibung. Symbole lassen einen rollstuhlgerechten Garten erkennen, klären, ob Hunde zugelassen sind, ob Pflanzenerwerb möglich ist und bei öffentlichen Parks, was an Gastronomieeinrichtungen vorhanden ist. Es ist der umfassendste Gartenreiseführer zu öffentlichen und (über 400) Privatgärten und Parks in Deutschland. Der Registerteil umfaßt neben der getrennten Auflistung von Botanischen Gärten, Rosengärten, Privatgärten, Kurparks auch ein Ortsregister. - Die neueste Auflage ist wieder um über 100 Seiten gewachsen. Neu sind die informativen Texte zu einzelnen Themenschwerpunkten: So enthält der Reiseführer ein Interview mit der Geschäftsführerin der Mainau GmbH, Gräfin Bettina Bernadotte, eine Übersicht über die schönsten Rhododrenparks in Deutschland und er wirft einen Blick hinter die Kulissen der Herrenhäuser Gärten in Hannover. Ein hilfreiches Buch also für Gartenfreunde, vor allem bei der Suche nach privaten Gärten in Deutschland, die oft nur an bestimmten Terminen oder nach Anmeldung ihre Gartenpforte öffnen. Als "Kulturhaupstadt 2010" ist das Ruhrgebiet im Moment in aller Munde. "Blühendes Ruhrgebiet" zeigt, dass das Revier mehr zu bieten hat, als man allgemein vermutet Früher gab es ja im "Ruhrpott" nur zwei Arten von Garten: die Obst- und Gemüseparzelle und den großen Landschaftsgarten. Aber im Laufe des Strukturwandels veränderte sich die Gartenkultur den Ruhrgebietes grundlegend, und Gartengestaltung wurde "in". Heute kann der Leser - z. B. in diesem wunderschönen Bildband - zwischen Duisburg und Dortmund auf eine Reise voller Überraschungen und Schönheiten gehen - durch Gehölz- und Rosengärten, naturnah gestaltete Flora, mustergültige Staudenparadiese und englisch inspirierte Privatgärten sowie moderne Gärten. 25 Gärten (z. B. Gärtnerei u. Garten Diamant in Duisburg, Grugapark in Essen, Park der Villa Hügel, Westfalenpark und Deutsches Rosarium in Dortmund und viele Privatgärten wie der Garten Adelt in Hattingen), die man alle auch besichtigen kann (auf einer Karte alle verortet), stellen Fotografin und Textautoren vor. Allen Gartenbeschreibungen folgen jeweils die genaue Anschrift, eine Anfahrtsbeschreibung, die Öffnungszeiten und Informationen über Sehenswertes in der Nähe. Zahlreiche Zitate namhafter Persönlichkeiten zum Thema Garten runden das Buch ab, das mal wieder zur Inspiration für den eigenen Garten beiträgt und Lust macht, die Gärten in natura zu besuchen. Anlaß für dieses Buch war zwar die Expo 2000 in Hannover, doch wird es auch darüber hinaus noch aktuell sein, denn es gewährt Einblick in 51 private Gärten, vom kleinen Reihenhausgarten bis zu Parks alter Landgüter, die alle ideenreich und mit gärtnerischer Leidenschaft gestaltet sind und die zumindest einmal im Jahr ihren Garten zur Besichtigung öffnen. Das Einführungskapitel berichtet übr die Entstehung der Aktion "Offene Pforte", die ja in England ihr Vorbild hat. Da wir schon viele dieser Gärten im Laufe der Jahre kennengelernt haben, ist dieses Buch für uns zudem ein tolle Erinnerung. ("weißt du noch, da standen wir und haben fast dasselbe Foto gemacht"...) - jeder beschriebene Garten ist mit einem Plan skizziert und mit Fotos dokumentiert. Und falls Hannover zu weit für einen Tagesausflug ist, planen Sie doch einmal einen Wochenendurlaub zur richtigen Zeit dorthin - es lohnt sich! Seit 2001 organisiert Marita Eichler, selbst Gartenbesitzerin und Sammlerin von Schneeglöckchen und Leberblümchen, ehrenamtlich die Aktion „Über Zäune schauen“ (offene Pforte) im Raum Soltau-Fallingbostel und Umfeld. Die teilnehmenden Privatgärtner(innen) öffnen an bestimmten Tagen ihre Pforten für andere Gartenliebhaber. In diesem nach Absagen etlicher Verlage privat finanzierten Buch sind alle 54 Gärten vorgestellt, meist von Frau Eichler, teilweise aber auch von den Besitzern selbst. Man trifft auf - wie ihre Besitzer - unterschiedliche große und kleine, wilde oder ruhige, Künstlergärten, Themengärten und Gärtnereien mit Schaugarten. Einige Artikel zu Gartenthemen wie "Die gartenlose Winterzeit", "Hunde verändern einen Garten","Vogelfütterung" und "Überwinterung von Fuchsien" ergänzen den Band. Frau Eichler betont in ihrer Einführung ihren Laienstatus (sie hat alles selbst gemacht, Text, Fotos und Layout), aber sie kann sich durchaus mit den professionell hergestellten Büchern messen. Einziger Mangel (der aber auch immer häufiger bei herkömmlichen Verlagen zu finden ist): es fehlt ein Register. Ansonsten ist es ein hervorragendes Buch für alle auf Privatgärten Neugierige, die neue Gärten entdecken möchten (Adressverzeichnis im Anhang), für diejenigen, die die Gärten besucht haben und in Erinnerung schwelgen möchten, für Gartenliebhaber, die Anregungen zur Gartengestaltung suchen und alle, die sich an schönen Gartenbildern erfreuen. Ich verstehe (wie in letzter Zeit öfter) nicht, warum es von "herkömmlichen" Verlagen abgelehnt wurde... Webseite der Autorin Viele der im Verborgenen blühenden Paradiese Bayerns sind der ganze Stolz ihrer Besitzer, die mit Leidenschaft ihre persönlichen Traumgärten verwirklichen. Wie schön, dass immer mehr davon für uns die Türe öffnen! Aber natürlich sind auch die hier vorgestellten öffentlichen Parks und Gärten wie der Alpengarten auf dem Schachen, der Schlosspark in Ingolstadt und die Insel Herrenchiemseee ine Reise wert. Dieser informative in die Regionen Unterfranken, Oberfranken, Oberpfalz, Schwaben, Oberbayern, Niederbayern aufgeteilte Gartenreiseführer stellt sie in Bild und Text vor... Jeder Region ist ein Landkartenausschnitt vorangestellt, dem die einzelnen Gartenbeschreibungen folgen. Stets wird die genaue Anschrift genannt und auch die Öffnungszeiten. Über die jeweiligen Gärten erfährt man historisch Wissenswertes, aber man wird auch darüber informiert, welche besonderen Pflanzen oder Bäume besichtigt werden können. Eine Vielzahl schöner Fotos sorgt dafür, dass man einen kleinen visuellen Eindruck erhält, von dem , was man zu erwarten hat. Nicht nur als Reiseführer ein Muß´für alle, die immer wieder über den Gartenzaun schauen möchten, zu empfehlen, sondern auch, wie alle Bücher über offene Gartenpforten, als Inspirationsquelle für alle Gartenfreunde Nach Postleitzahlen geordnet bietet dieser "Reiseführer" in der zweiten Auflage eine Sammlung von 324 (also fast doppelt soviele wie in der 1.) in Deutschland, Österreich, Schweiz und Luxemburg zugänglichen privaten Gärten ergänzt durch 136 Botanische Gärten (vorher 99) und Adressen zum Anfordern weiterer, regional organisierter offener Gartenpforten. Mit 100 Planskizzen der vorgestellten Gärten (Größe, Alter, Einordnung in einen Gartentyp oder -stil, Entwurf, Pflege, Besonderheiten des Gartens, Öffnungszeiten, Wegbeschreibung, Besucherservice und Reisetips in der Region) und 200 Fotos ist es weit mehr als eine Adressensammlung; es bietet auch Einblick in die private Gartengestaltung und bekommt durch die Originalabbildungen und Privatfotos sowie den oft sehr ausführlichen, persönlichen Beschreibungen der Gartenbesitzer einen individuellen Charme. Teilweise überschneiden sich die Adressen natürlich mit denen im Buch von Clark. Die botanischen Gärten sind im Gegensatz dazu leider sehr knapp beschrieben. (Die Aussage: " 8000 kultivierte Pflanzen" finde ich wenig aussagekräftig). Parallel zum Buch gibt es einen Internet-Auftritt , wo Besitzer dieses Buches (die damit über das nötige Codewort verfügen), interessante Hinweise rund um den Garten und Links zu weiterführenden Themen bzw. Adressen erhalten und am (allerdings wenig frequentierten) Forum teilnehmen können. Der kleine "Gartenknigge" für Besucher hilft mit den humorvollen Zeichnungen Enttäuschungen der Besitzer, die ihren Garten zur Verfügung stellen, vorzubeugen. "Was mir fehlt, ist ein alphabetisches Register der Ortsnamen" schrieb ich bei der 1. Auflage, doch dieser Wunsch ist nicht erfüllt worden. Wird wohl nicht mehr aktualisiert... Die Autorinnen besuchten und fotografierten 30 prvate Gärten von Bad Salzuflen bis Schieder-Schwalenberg z. B. in Detmold, Lemgo, Oberlinghausen und Lage. Es ging nicht darum, "gestylte" Gärten vorzustellen, sondern man wollte die Vielseitigkeit der Gärten im Lipper Land aufzeigen und von Gartenbesitzern erzählen, denen der Garten Lebensinhalt und Selbstverwirklichung bedeutet, schreibt der Geschäftsführer des Lippischen Heimatbundes in seinem Vorwort. Da findet sich ein alter, gewachsener Garten mit Rhododendron-Tunnel und Buchsformschnitten, ein Raritätengarten mit Stauden und altem Baumbestand, ein Stadtgarten mit vielen Strauchrosen und liebevoll angelegten Sitzplätzen oder jener auf mehreren Ebenen mit zahlreichen Raritäten, ein Mini-Stadtgarten direkt an der Stadtmauer, verschieden gestaltete große oder kleine Bauerngärten, ein Garten mit großem Schwimmteich, Staudenbeeten und Tieren, die Gärten eines Iris-Züchters, eines Lilienzüchters und der eines Sempervivum-und Kakteensammlers, eine Arche Noah für alte Nutzpflanzen, der Garten einer Malerin, einer Floristin. Fast alle sind im Rahmen der Offenen Gartenpforte zugänglich und bisher nicht in anderen Büchern erwähnt. Jeder Garten wird mit mindestens sieben schönen, teilweise auch mehr Fotos von Karin Goldbach (deren Homepage ich schon seit Jahren begeistert verfolge) illustriert, sodaß man wirklich einen guten Eindruck bekommt. Es sind sowohl Gartenansichten als auch Fotos der Pflanzen und ihrer Blüten, der tierischen Gartenbewohner, der Dekorationen oder eingeliederten Kunstwerke. Sylvia Frevert, freie Journalistin und Buchautorin mit dem Spezialgebiet Tiere und Natur bringt n in ihren einfühlsamen Texten die Begeisterung der Gartenbesitzer gut rüber. Im Anhang vervollständigt ein Adressenvererzichnis und eine Übersichtskarte den Bildband, der Gartenliebhabern viele Anregungen zur Gartengestaltung bietet und sie einlädt, die Gärten selbst zu besuchen. Webseite der Autorin / Webseite der Fotografin Dieser Text-Bildband wandelt direkt auf den Spuren der Aktion "Offene Gärten"; es präsentiert 33 private Paradiese quer durch Deutschland - vom Norden zum Süden, vom Osten nach Westen. In einigen Regionen sind sehr viele Gärten zu finden, in anderen gar keine; doch es mußte natürlich eine Auswahl getroffen werden... Eine Karte zeigt, wo die Gärten zu finden sind, denn alle Gärten nehmen teil an der Offenen Gartenpforte. "Die Gärten sind so unterschiedlich wie die Menschen und ihre Gestaltungsphilosophie. Alles ist möglich und richtig, alles hat seinen Reiz. Eine befreiende Erkenntnis" schreibt Silke Kluth in ihrer Einleitung. Auf jeweils zwei bis drei Doppelseiten stellt sie die Gärten mit informativen Texten vor und lässt die Besitzer zu Wort kommen, die ihren Anlagen stets einen ganz eigenen, persönlich geprägten Charakter verliehen haben. Jedes Porträt wird ergänzt um Informationen zu Adresse, Lage, Größe, Alter des Gartens sowie den Öffnungsterminen. Gary Rogers wunderschöne Fotos (für jeden Garten 3-7) fangen die Schönheit und das Besondere eines jeden Gartens gekonnt ein. Ein Buch zum Schwelgen, aber auch zum Nachgärtnern, eines, das Lust macht, sich auf den Weg zu machen und diese - und andere Gärten - der Offenen Gartenpforte zu besuchen. Das für seine kunstvollen Gärten bekannte fränkische Schloss Dennenlohe zeichnete diesen Band im Rahmen der Vergabe des „Deutschen Gartenbuchpreises 2007“ zum besten Bildband aus. "Doch es mußte natürlich eine Auswahl getroffen werden... " schrieb ich beim ersten Buch des Autorenteams. Jetzt sind es noch einmal 35 Gärten - u. a. der Nolde-Garten, Lammerting-Garten, die von Gartenevents bekannten Schloßparks Stockseehof und Dennenlohe, die Staudengärtnerei Bornhöved und viele Privatgärten aus ganz Deutschland, die sie vorstellen. Auch sie nehmen alle an der Aktion Offene Gartenpforte teil. Ob nach den Prinzipien des Feng Shui, von den Pilcher-Romanen oder vom Potager in Villandry inspiriert - jedes vorgestellte Projekt ist entdeckenswert - sowohl im Buch, als auch bei einem persönlichen Besuch. Die kurzen, einfühlsamen und amüsant zu lesenden Texte über die Besitzer dieser kleinen wie großen Paradiese und die Objekte ihrer Leidenschaft ergänzen die groß- und kleinformatigen wunderschönen Fotos von Gary Rogers wieder auf ideale Weise. Und Info-Kästen am Ende eines jeden Porträts informieren über die Lage, die Größe des Gartens und die Öffnungszeiten. Außerdem sind sowohl am Anfang als auch am Ende auf einer Deutschlandkarte die Standorte der beschriebenen Gärten eingezeichnet. Wieder ein Buch zum Schwelgen, aber auch zum Nachgärtnern, vor allem eines, das Lust macht, sich auf den Weg zu machen und die Gärten zu besuchen. Ella Kreiselmeyer (Schöpferin des Projektes „Gärten ohne Grenzen“) und Ulrike Heffinger (Abteilungsleiterin für Gartenkultur bei der CEB in Merzig, unter deren Dach das Projekt angesiedelt ist) porträtieren die zwölf bisher im Saarland, in Lothringen und Luxemburg fertig gestellten unterschiedlichen Gartenprojekte, deren Eigenart und Wandel im Laufe der Jahreszeiten die beeindruckenden Fotografien von Winfried Götzinger porträtieren. Darunter findet man einen nach englischem Vorbild angelegten Staudengarten, ein Barockgartenparterre, einen Kräutergärten, einen römischen Garten, einen Garten des Friedens - die Formenvielfalt spiegelt den Formenreichtum wieder. Den Lyriker Johannes Kühn hat der Zauber der Gärten im Dreiländereck zu Gedichten angeregt, die hier erstmals (jeweils nach Vorstellung der Gärten) veröffentlicht sind Im Anhang Infos zu den Gärten (Größe, Bauzeit, Öffnungeszeiten, Adressen (aber leider keine Anfahrtsbeschreibung). Paus, Susanne / Hans Glader Blühende Paradiese Niederrheinische Gärten öffnen ihre Pforten 168 S. m. 270 Fotos, Übersichtskarte Wohlfarth & Mercator 2010 Was im vorletzten Jahrhundert in England begann, wurde bald auch in den Niederlanden immer beliebter und hält seit einigen Jahren auch Einzug in Deutschland – Besuche in den schönen Gärten anderer - die Aktion "offene Pforte" und inzwischen gibt es ja etliche Bücher dazu. Dieses Buch beschränkt sich auf eine Region und kann deshalb einzelne Gärten umfassender - und vor allem mit brillanten Fotos - darstellen. Es sind zwar auch öffentliche Dokumente der Gartengeschichte und der Gartenkunst vertreten - das Kloster Kamp ("ein Sanssouci am Niederrhein"), die Wasserburg Anholt ("fürstliche Gartenkunst") und die "begehbare Gartengeschichte" des holländischen Kasteel Middachten; der Schwerpunkt liegt aber auf Privatgärten, die ihr Gartentor für Besucher öffnen: ländliche, kunstvolle, exotische und verwunschene Gärten und außergewöhnliche Gärtnereien. "Die heimischen Gärten müssen sich längst nicht mehr hinter den englischen verstecken" schreibt Susanne Praus und stellt Bepflanzung und Gestaltungselemente der privaten Gärten entlang der "grünen Grenze" zwischen Kamp-Lintfort und Arnheim mit ebenso fundierten wie kurzweiligen Texten vor. Susanne Paus weiß, worüber sie schreibt. Die 42-Jährige ist nicht nur studierte und promovierte Diplom-Biologin, sondern seit Jahren als Reiseleiterin auf Gartenreisen tätig. Und das Wichtigste: Die Bocholterin ist selber leidenschaftliche Gartenbesitzerin. Sie schildert 27 Gärten, u. a. die Gärten Krautwig in Xanten, Schlatt in Bocholt, Stenkamp in Hamminkeln-Loikum, Küper in Mussum, den "Engelse Tuin" im niederländischen Beek, Garten Lucenz/Bender in Bedburg-Hau, Privatgarten Piet Oudolfs in Hummelo. Garten Gröne in Leuth-Busch, der Orlicher Blumengarten und der Stadtgarten Achter het Muurtje in Viersen-Dülken. Bei der Vorstellung des Garten der van Huets in Sonsbeck findet man ein Zitat von Georges Bernanos:"Seine Freude in der Freude des anderen zu finden, das ist das Geheimnis des Glücks"... wie wahr! Die grünen Oasen können erst einmal bequem im heimischen Sessel „besichtigt" werden; doch sie machen (sicherlich nicht nur niederrheinischen Gartenfreunden) Lust darauf, sie möglichst bald selbst kennenzulernen. Kennt man einige davon, "schwelgt" man Erinnerung... Ich kann diesen repräsentativen Fotoband, der ein Fest für die Sinne, informativer Gartenreiseführer (mit Übersichtskarte, Öffnungszeiten und Anfahrtswegen) und "Appetitanreger" für Gartenfreunde, die daraus Anregungen für ihre eigene Gartengestaltung gewinnen können ist, deshalb "für viele Zwecke" empfehlen.... In der 3. überarbeiteten und erweiterten Auflage 2010 sind erstmalig auch drei Gärten aus dem Kreis Viersen aufgenommen worden. In ihrem neuen Buch stellt die Autorin zusammen mit der Fotografin Ursel Borstell 24 der schönsten Gärten im Münsterland und im holländischen Grenzgebiet vor. Das Münsterland verbindet man mit Wasserschlössern, alte Kirchen, malerischen Dörfer und viel Geschichte. In dieser reizvollen Region hat es immer schon blühende Oasen gegeben, und mittlerweile lädt eine Vielzahl besonderer Gärten zu Entdeckungen ein, von denen einige jetzt in diesem Buch vorgestellt werden - Natur-Gärten und Gärten voller Rosen, ein blühendes Freilichtatelier, ungewöhnliche Gartenarchitektur, prächtige Farb- und verwunschene Gärten, Sammler- und Tüftlergärten. Viele der vorgestellten Gärten sind nicht nur zum Anschauen, sondern haben auch eine kleine Kunstgalerie, eine Gärtnerei oder ein Gartenlädchen dabei - verführerisch! Auf die Beschreibungen der Gärten folgen wie im ersten Band Angaben zur Anreise und zu Öffnungszeiten sowie Tips für Besichtigungen im Umland. Sechs Gärten liegen in den Niederlanden – so kann, wer möchte, einen Gartenbesuch im Münsterland mit einem weiteren jenseits der grünen Grenze verknüpfen und so macht auch dieses Buch, an dem nicht nur Gartenliebhaber ihre Freude haben werden, wieder richtig Lust auf den ein oder anderen Ausflug. Aller guten Dinge sind drei - diesmal entführt uns das Ehepaar Susanne Paus und Peter Zweil in 23 Garten-Highlights nach Zeeland, Limburg, Gelderland und Nord-Holland - kurzum in die schönsten grenznahen Provinzen der Niederlande. Susanne Paus schreibt: "Als Zugabe lüften wir das „Grüne Geheimnis Amsterdams“ und führen Sie in unerwartete Großstadtoasen. Und da die Provinz Limburg sich über die Grenze hinweg nach Belgien hinein erstreckt, ließen auch wir uns hier keinen Einhalt gebieten und liefern gleich eine kleine Kostprobe der belgischen Gartenkunst dazu". Auch dieses neue Buch der Autorin läßt wieder keinen Wunsch offen - von der Übersichtskarte mit Standortkennzeichnung der vorgestellten Gärten, Pflanzenregister, Literaturverzeichnis, der fotografischen Vorstellung aller Gartenbesitzer auf der letzten Seite bis hin zu einem kleinen niederländisch-deutschen Garten-Wörterbuch sind allein schon die "Zugaben" erwähnenswert. Und natürlich sind bei jedem Garten Anschrift, Anfahrt, Öffnungszeiten und Ausflugstipps vorhanden. Und die Gartenbesitzer selbst haben der Autorin Insidertipps" verraten - die Adressen ihrer Lieblingsrestaurants, favorisierten Gärtnereien , sehenswerteste Museen und die schönsten Städte und Örtchen ihrer Umgebung. Auch die Einführung in jede Provinz mit geschichtlichen Anmerkungen ist lesenswert und mich persönlich erfreuen besonders auch die eingestreuten gärtnerische Zitate.So muß ich mich wiederholen - auch dieses Buch, an dem nicht nur Gartenliebhaber ihre Freude haben werden, macht wieder richtig Lust auf den ein oder anderen Ausflug, es ist auch zum "Schwelgen" in den grafisch auch sehr schön "komponierten" stimmungsvollen Fotos geeignet. Ich wünsche mit der Autorin „Veel plezier"! Webseite der Autorin Auch das Dreiländereck beherbergt bemerkenswerte Gärten, private Paradiese und Gärtnereien ( wie das Rosenparadies des Züchters Scarman Landhaus Ettenbühl in Bad Bellingen-Hertingen und die berühmte Staudengärtnerei Gräfin v. Zeppelin in Sulzburg-Laufen). 24 davon, alle - teilweise nach Absprache - zugänglich u.a. aus Kehl, Lahr, Ettenheim, Herbolzheim, Freiburg, Kandern, Weil am Rhein, Basel und Mulhouse, stellen die Autoren vor. Im Anhang finden sich, nach Regionen sortiert. die Aressen mit den nötigen Angaben wie Öffnungszeiten, aber auch Hinweise auf empfehlenswerten Einkehrmöglichkeiten. Wieder ein herrlicher Band, um schöne Gärten kennenzulernen, sich Ideen für die eigene Gestaltung zu holen oder um einen Besuch bei der nächsten "Gartentour" einzuplanen (Lageplan vorhanden). Schon 1998 entstand die Idee, die Siegergärten aus einem Wettbwerb der Badischen bauernzeitung in Buchform vorzustellen und so beuchten die Fotografen Jutta Schneider, Michael Will jahrelang die Gärten, um Fotos zu machen. 25 Gärten (fast alle von Frauen gestaltet) sind schließlich ausgewählt worden - Privatgarten (viele Bauerngärten, aber auch Garten des Rosenliebhabers Kuhn in Villingen), öffentliche Parks (Rosengarten Baden-Baden, Bauerngärten im Freilichtmuseum in Gutach) und Gärtnereien (Hof Berg-Garten in Großherrischwand). Alle sind mit genauer Anschrift, Besuchszeiten, Anfahrtshinweise und Tipps auf Sehenswertes in der Nähe versehen. Gedichte und Gedanken namhafter Persönlichkeiten lockern den Band auf. Ein Pflanzenregister hilft, beschriebene Pflanzen zu finden. Die an den Anfang gestellte Landkarte zeigt die Lage der beschriebenen 28 Gärten Bayerns, meist Privatgärten, die "offene Pforte" anbieten (eine Kontaktmöglichkeit ist angegeben) sowie einige öffentliche Parks. Jeder Garten wird mit 2 Fotos und einer Beschreibung vorgestellt. Das Spektrum reicht vom "Schrebergarten" bis zum "Garten der Kunst". Das legendäre "gelbe Buch" verzeichnet weit über 3.000 Gärten, die im Rahmen der "Open Garden Days" in England und Wales ihre Pforte öffnen. |
Fliese
mit Spruch "Man geht nie zweimal in denselben Garten" /
Servietten
Garden Lovers

Aktualisiert am 05.08.2010