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In der jetzigen Zeit ist es mal was Neues, beim Alten zu bleiben
(Wilhelm Raabe)

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Eigene Veröffentlichungen

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  1. Kaiser, Wolfgang / Thomas Schürmann Obstland im Norden 352 S. Husum 2008


  2. Kalusok, Michaela Schnellkurs Gartenkunst 192 S. Dumont Köln 2003


  3. Karn, Susanne / Julia Burbulla / Gab Lerch Stadtlandschaften. Schweizer Gartenkunst im Zeitalter der Industrialisierung 144 S. Offizin, Zürich 2003


  4. Keller, Herbert Kleine Kleine Geschichte der Gartenkunst 244 S. m. 103 Abb. und farb.Tafeln DuMont Köln 1994
    Kurzgefaßt, aber umfassend werden die historischen Entwicklungsschritte der Gartenkunst und die Entstehung der berühmten Parks und Gärten (mit Lageplänen und historischen Abbildungen) in Europa, Amerika und im Orient dargestellt. Ausführliche Zeittafeln verdeutlichen dann Einflüsse von Politik, Kultur- und Kunstgeschichte.


  5. Koch, Hugo Sächsische Gartenkunst Repr. d. Ausg. v. 1910 Sax Beucha 1999


  6. Krätz, Otto Gartengeflüster: Pikantes und Unterhaltsames aus der Geschichte der Gärten 157 S. m. 200 Abb. Callwey 2009
    22 Geschichten ranken sich um Menschen und ihre Gärten, unzählige literarische Werke erzählen von der Gartenleidenschaft ihrer Autoren. Hier findet man bekannte, aber auch unbekannte Episoden aus der Gartengeschichte der letzten Jahrhunderte einmal in einem wunderschönen, aufwendig illustrierten, mit Lesebändchen ausgestattetem Bildband (viele wohl auch bisher unveröffentlichten Fotos) vereint. Vom Geheimnis der Kameliendame, vom Tulpenwahn, der Kaiserin Josephine auf der Jagd nach der Pfingstrose, vom ehelichen Rosenkrieg in Pommern, den Anfängen des Rasenmähers oder von König Ludwigs Wintergarten erzählt der Autor. Otto Krätz war Hauptabteilungsleiter am Deutschen Museum in München und bekam für sein Buch "Casanova und die Naturwissenschaften" den Preis "Wissenschaftsbuch des Jahres 1996. Seine auf den ersten Blick manchmal nicht "gartenrelevanten" erscheinenden Themen (Abgepackte napoleonische Helden") und Anlässe sind vielfältig gestreut, sie führen an viele Orte und Schauplätze, erinnern an geschichtliche Ereignisse und haben doch immer einen Protagonisten - den Garten bzw. "seine Abbleger". Gut gefallen haben mir auch die Hinweise am Ende jeden Kapitels: "Lesen sie auch...", die auf andere Episoden verweisen. Und so blättert man hin und her, liest sich fest, liest noch einmal, amüsiert sich über die feinen Sticheleien des Autors, staunt über die historischen Abbildungen - kurzum: dies ist ein Lese- und Schauvergnügen für alle Gartenbegeisterte! Das inzwischen vergriffene Buch ist antiquarisch preiswerter zu bekommen als die folgende, erweiterte Neuausgabe.
  7. w. o. Durch die Blume: Anekdotisches und Informatives aus der Welt der Gärten und Pflanzen 112 S. L + H Verlag 2014
    Eine um acht wieder unterhaltsame, informative Geschichten erweiterte Ausgabe des obigen Buches, aber ohne Abbildungen.


  8. Küster, Bernd (Hrsg.) / Siegfried Hoß Park Wilhelmshöhe: Größter Bergpark Europas 96 S. m. 60 Farbf. u. 3 SW-Abb. Schnell & Steiner 2013
    Seit 2009 gehört der 1696 angelegte Park in Kassel zum European Garden Heritage Network; durch die Anerkennung als Welterbe im Juli 2013 ist er in die erste Liga der Sehenswürdigkeiten aufgestiegen. Der Bergpark ist mit einer Fläche von 2,4 qkm der größte seiner Art und weltberühmt für seine einzigartigen Wasserspiele, die sich im Park von der berühmten Herkulesstatue (1717 aufgestellt) über die Kaskaden in Richtung Osten bzw. Schloss Wilhelmshöhe ergießen. Sie funktionieren noch heute mit der gleichen Technik wie vor 300 Jahren. Zwei Epochen europäischer Gartenkunst sind hier zu einer Einheit verbunden: die barocke Anlage mit dem die Kaskaden überragenden Oktogon und die weiträumige Parkanlage im Stil der englischen Landschaftsparks. Siegfried Hoß ist seit 2007 hier als Gartenhistoriker tätig, Bernd Küster Direktor der Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK). Sie geben hier einen Überblick üder die Entwicklungsgeschichte. Schwerpunkt der Bepflanzung sind Gehölze, bis auf die Rosensammlung auf der im Lac gelegenen 1795 gelegenen Roseninsel. Nachdem die Roseninsel jahrzehntelang vernachlässigt worden war, sorgte 1977 der Verein Roseninsel Park Wilhelmshöhe für eine Wiederbelebung des Rosariums, das heute viele historische Rosen birgt. Die Rosensammlung wird nur sehr kurz erwähnt, während dagegen die Gebäude im Park (Schloß, Löwenburg, Ballhaus und mehr) ausführlich geschildert werden...


  9. Kluckert, Ehrenfried /Ralf Toman Gartenkunst in Europa. Von der Antike bis zur Gegenwart. 496 S. Könemann in der Tandem Verlags-Gmbh 2005
    Streifzug durch die schönsten Gärten Europas bis nach Rußland mit phantastischen Luftaufnahmen. Man erfährt auch Interessantes und Wissenswertes zu den dazugehörigen Schlössern und Herrenhäusern und deren Geschichte. Schwerpunkt liegt auf der Zeit von 1500 bis 1850.


  10. Krepelin, Kirsten / Thomas Thränert Die gewidmete Landschaft: Spaziergänge und verschönerte Landschaften um Dresden 304 S. Wernersche Verlagsgesellschaft 2011


  11. Krihning, Stefanie Der Große Garten zu Dresden 1873-1945: Die Geschichte seiner Verwaltung 194 S. Sandstein 2013


  12. Küster, Hansjörg u. Ulf Garten und Wildnis. Landschaft im achtzehnten Jahrhundert 365 S. Beck 1997
  13. w.o. Geschichte der Landschaft in Mitteleuropa: Von der Eiszeit bis zur Gegenwart 424 S. Beck 2010


  14. Lamnek, Siegfried / Marie-Theres Privatheit, Garten und politische Kultur Tinnefeld 2003


  15. Lanfranconi, Claudia / Sabine Frank Besprechung hier: Die Damen mit dem grünen Daumen. Berühmte Gärtnerinnen


  16. Lang, Gundula Bürgerliche Privatgärten in deutschen Landen des gesellschaftlichen Umbruchs Bd 3 Benrather Schriften - Bibliothek zur Schlossarchitektur des 18. Jahrhunderts und zur Europäischen Gartenkunst 230 S. Wernersche Verlagsgesellschaft 2007


  17. Lauterbach, Christiane M. Gärten der Musen und Grazien Mensch und Natur im niederländischen Humanistengarten 1522-1655 - 327 S. m. Ill. Dt. Kunstverlag München 2004


  18. Leip, Hans Die unaufhörliche Gartenlust. Ein Brevier der Hamburger Gartenkultur und Gartenkünste seit Karl dem Grossen. Mit Zeichn.u.Skizzen. Europäische Verlagsanstalt 2004
    Der Dichter des berühmten "Lili Marleen" Liedes war ein bekannter Gartenfreund...


  19. Lietzmann, Hilda Irdische Paradiese Beispiele höfischer Gartenkunst der 1.Hälfte des 16. Jahrhunderts 144 S. Deutscher Kunstverlag 2007
    Die Entwicklung höfischer Gartenkunst wird veranschaulicht durch die Planung und Realisierung ausgewählter Gartenanlagen in Frankreich und im Deutschen Reich.


  20. Loxton, Howard Besprechung hier: Das grosse Buch der Gartenkultur


  21. Lundt, Holger Die Rosen der Kleopatra: Ein Spaziergang durch die Gärten der Geschichte 113 S, m. 20 SW-Abb. Artemis & Winkler 2008
    7 Miniaturen von der Liebe der historisch Großen zu den Pflanzen. Ähnlich aufgebaut wie in seinem ersten Buch Im Garten der Nymphen berichtet der Autor diesmal u. a. von Alexander dem Großen, Kleopatra, Isabella von Kastilien und Napoleon und Josephine und ihrer Liebe zu den Pflanzen. Dabei führen die Geschichten geographisch durch Europa, Asien, Afrika und Amerika. Botanische Hinweise runden die Biographien ab.
  22. w. o. Die Tulpen des Suleiman: Ein Spaziergang durch die Gärten der Geschichte 110 S. Artemis & Winkler 2009
    In sieben Miniaturen erzählt der promovierte Physiker und Gartenliebhaber Holger Lundt mit botanischem Hintergrundwissen über Persönlichkeiten der Weltgeschichte, die mit Pflanzen zu tun hatten. Diesmal rüstet u. a. die Pharaonin Hatschepsut eine Expedition aus, um Weihrauch aus dem legendären Land Punt zu besorgen, Suleiman der Prächtige erfreut sich am Farbenspiel seiner Tulpen und der amerikanische Präsident Jefferson kultiviert Tomaten und Auberginen.
  23. Mader, Günter Geschichte der Gartenkunst Ein Streifzug durch vier Jahrtausende 240 S. UlmerStuttgart 2006
    Der Autor sschlägt einen großen Bogen von den Gärten des Altertums bis zu den Gärten des 20. Jahrhunderts und beschreibt sehr anschaulich die verschiedenen Gartenstile und ihre Gärten. Rund 170 faszinierende, erstaunliche und schöne Farbfotos und Zeichnungen machen Geschichte lebendig und Lust aufs Reisen. Aus dem Inhalt: - Gartenkunst der Antike - Ursprünge der Gartenarchitektur - Die Gärten des Mittelalters - zwischen Krautgarten und Paradies - Islamische Gartenkunst - Europas Begegnung mit dem Orient - Der italienische Renaissancegarten - Wiedergeburt der Gartenkunst - Die Gärten des Barock - architektonische Raumkunstwerke - Der Englische Landschaftsgarten - Inszenierung Arkadiens - Gartenkunst des 19. Jahrhunderts - Grün im Zeitalter der Industrialisierung - Gartenkunst des 20. Jahrhunderts - die Wege zum internationalen Stil der Gegenwart. Von der Jury der Deutschen Gartenbaugesellschaft 1822 e.V zu den TOP 5 der Gartenbücher 2007 gewählt, erhielt dieser Band den dritter Platz in der Kategorie "Bestes Buch über Gartengeschichte" im vom Schloss Dennenlohe erstmals 2007 vergebenen „Deutschen Gartenbuchpreis".

  24. McKay, George Radical Gardening: Politics, Idealism and Rebellion in the Garden 224 S. Frances Lincoln 2011


  25. Mader, Günter mehrere Bücher hier


  26. Maurieres, Arnaud / Eric Ossart Der mittelalterliche Garten. Burggärtlein, Klostergärten und Lustgärten 168 S. Christian 2003
    Von all den Burggärtlein und Klostergärten, Paradiesgärten und Obstgärten des Mittelalters blieb keiner original erhalten, doch prächtige Mille-fleurs-Tapisserien und Kräuterbücher aus der Zeit legen Zeugnis ab, welche Blumen in den Gärten wuchsen. Die Autoren, zwei der führenden modernen Landschaftsarchitekten Frankreichs, schufen mit dem Garten des Musée National du Moyen Age in Paris den Prototyp einer mittelalterlichen Gartenanlage und berichten in diesem Buch anhand rekonstruierter Gartenanlagen in aller Welt mit spürbarer Begeisterung und profundem Wissen von den verschiedenen Formen des mittelalterlichen Gartens. Die prachtvollen Farbfotos vervollständigen den faszinierenden Bild- und Textband. Aus dem Inhalt: Das Mittelalter heute / Die Natur als Garten /Streuwiesen (Mille fleur) /Saat und Ernte / Der Wein des Herrn / Der Garten der Seele / Klostergarten / Paradiesgarten / Die Jungfrau in ihrem Garten / Pflanzen im Mariengarten / Die Königin der Blumen / Der Garten des Herzens / Im Liebesgarten / An den Quellen des Orients / Der Garten des Körpers / Aus der Sicht des Kochs / Aus der Sicht des Gärtners / Aus der Sicht des Hexenmeisters / Der Garten des Geistes / Der Garten des Alchemisten / Der Garten des Menschen


  27. Mayer-Tasch, Peter Cornelius / Bernd Mayerhofer Hinter Mauern ein Paradies. Der mittelalterliche Garten 110 S. m. histor. Abb. Insel Frankfurt 1998
    In Bildern und Texten stellt dieser Band die ganze Vielfalt mittelalterlicher Gartenkultur vor.


  28. Mazzoni, Ira D. 50 Klassiker : Gärten & Parks Gerstenberg 2005


  29. McIntosh, Christopher Gardens of the Gods: Myth, Magic and Meaning in Horticulture 203 S. I.B.Tauris 2005


  30. Meurers-Balke, Jutta / Karl Josef Strank ... dass man in den Gärten alle Kräuter habe ...: Obst, Gemüse und Kräuter Karls des Grossen 416 S. Zabern 2008


  31. Meyer, Gustav Besprechung hier: Lehrbuch der schönen Gartenkunst


  32. Meyer-Renschhausen, Elisabeth / Anne Holl Besprechungen hier: Die Wiederkehr der Gärten / Die Gärten der Frauen


  33. Mezger, Max / Ludwig Weser / Franz Boerner Das nieverlorene Paradies. Aus deutschen Wäldern, Wiesen und Gärten. Ein Bilderwerk vom Pflanzenreich 240 S. m. zahlr. Fotos Gartenschönheit Berlin
    Ein großformatiger Bild- und Textband, der 298 verschiedene Themen behandelt - a. die Gartengesschichte.


  34. Minter, Sue Well-Connected Gardener A Biography of Alicia Amherst Founder of Garden History 160 S. The Book Guild 2010


  35. Mosbauer, Hermann Einwanderung und Einführung von Gehölzen nach Deutschland und Mitteleuropa 56 S. Books on Demand 2006


  36. wMusgrave, Toby / Angelika Franz Paradiesgärten: Gartenkultur geprägt von Spiritualität, Religion und Mystik 224 S. DVA 2015 Webseite des Autors


  37. Musiolek, Alexandra Blühende Gartenräume. Der englische Einfluss auf Gestaltung und Pflanzenverwendung im deutschen architektonischen Hausgarten zu Beginn des 20. Jahrhunderts 127 S. Technische Uni Berlin 2005


  38. Nath, Martin Historische Pflanzenverwendung in Landschaftsgärten 230 S. Wernersche 1989


  39. Niedermeier, Michael Erotik in der Gartenkunst Eine Kulturgeschichte der Liebesgärten Mit einem Geleitwort von Harri Günther 247 S. Peter Lang Verlag 2002
    Eine Kulturgeschichte der Liebesgärten (selbst in Zeiten der Bigotterie gab es sie) mit vielen zeitgenössischen Darstellungen und Zitaten aus der Literatur (z. B. von Vergil und Boccaccio). Die erotische Symbolträchtigkeit von Gartenmotiven wie Laubengängen, beschnittenen Hecken, Gartenlauben und vor allem Statuen und Skulpturen in berühmten Parks wie Bomarzo bei Rom, Versailles, Sanssouci und Wörlitzer Parke bis hin zum Tarot Garten der Niki de Saint-Phalle werden hier "entschlüsselt". Dabei begegnet man zwangsläuftig den Göttern der Gärten - Amor, Adonis, Venus...


  40. Niemeyer, Wolfgang Besprechung hier: Geschnittene Gartenkunst


  41. Noras, Dorothee Die Gärten des antiken Roms: Wo fruchtreiche Jahreszeiten von Erzeugnissen aller Art strotzen, lauterer Gewässer Quellen sprudeln, Wiesen aller Farben im Frühlingsschmucke bunter Blumen prangen 68 S. Grin Verlag 2008


  42. Nordmann, Norbert Besprechung hier Wo sich Theologie und Gartenkunst durchdringen


  43. o. V. Besprechung hier: Das Gartenbuch 500 Landschaftsarchitekten von A - Z
  44. o. V. Das Haus Habsburg und die Gartenkunst; The House of Habsburg and Garden Art Wernersche Verlagsges. 2008
  45. o. V. Die Gartenkunst des Barock. München 1998
    Darin u. a. : Fiedler, Florian: Dezallier d’Argenville und seine Bedeutung für die moderne Gartendenkmalpflege / Herzog, Rainer: Die Behandlung von Alleen des 18. Jahrhunderts in Nymphenburg, Ansbach und Veitschöchheim / Jong, Robert de: Het Loo, Vorbild der niederländischen Gartendenkmalpflege? / Meyer, Margita M. Der Gottorfer Fürstengarten in Schleswig / Nath-Esser, Martina Die Blumenbücher des Landgrafen Johannes von Hessen-Nassau.
  46. o. V. Euer Garten ist die Welt: Schlossgarten Oldenburg. 200 Jahre Gartenkultur in Nordwestdeutschland 204 S. FLorian Isensee 2014
  47. o. V. Gartenkultur im Rheinland - vom Mittelalter bis zur Moderne Imhof Petersberg 2003
  48. o. V. Gartenparadiese 72 S. Thorbecke 2004
    Ein Spaziergang - mit zeitgenössischen Abbildungen - in die verzauberte Welt der geistlichen und weltlichen Gärten des Mittelalters, in einen Zufluchtsort voll symbolischer und spiritueller Bedeutung.
  49. o. V. Historische Gärten Schelzky & Jeep 2003
  50. o. V. Schön und nützlich. Aus Brandenburgs Kloster-, Schloss- & Küchengärten Henschel 2004
    Wieder ein Buch zu einer Ausstellung, der vielfältigen Verwendung von Pflanzen aus den Brandenburgischen Kloster-, Schloss- und Küchengärten gewidmet, die ich gern gesehen hätte! Ob Hopfen aus Hoppegarten, Rübchen aus Teltow, Wein aus Werder oder Ananas aus den Gewächshäusern von Sanssouci, hier werden Aspekte der Gartengeschichte Berlin-Brandenburgs ausführlich und mit vielen Illustrationen aus historischen Gartenbau-Büchern und Museen dargestellt.
    Ausgehend vom Mittelalter, Reformation über das 17. Jhdt / 18 Jhdt / 19. Jhdt endet der Band mit einem Ausblick auf die Zukunft (mit Aufsätzen von Hans-Dieter Krausch, Clemens Alexander Wimmer, H. Walter Lack, Bernhard Zepernick und anderen bekannten Autoren). Keuschlamm (Vitex agnus-castus) - eine kleine Kulturgeschichte der Pflanze / Johann Sigismund Elsholtz - Botanicus, Medicus des Großen Kurfürsten / Orangenerien am brandenburgisch-preußischen Hof / Erdbeere ist nicht gleich Erdbeere / Ananas, eine königliche Frucht / Chamissos Wirken in Berlin / Kornblumen und Königin Luise / Die spät erkannte Nützlichkeit der Tomate sind nur einige der Kapitel, die mich besonders gefesselt haben. Das Literaturverzeichnsi (sehr umfangreich, sehr verführerisch zum Weiterlesen) und ein Pflanzenregister beschließen den inhaltsreichen Band.
  51. o. V. Zur Zierde und Schmuck angelegt. Beiträge zur frühneuzeitlichen Garten- und Schloßbaukunst. 192 S. Jonas Marburg 1996


  52. Obmann, Jürgen / Derk Wirtz / Philipp Groß Ruinirt euch, um Ruinen zu machen: Antikisierende Ruinenarchitekturen in deutschen Gärten des 18. und frühen 19. Jahrhunderts (Mitteilungen der Pückler Gesellschaft e.V., Berlin) 132 S. VDG Weimar 2016


  53. Ortwin-Rave, Paul Gärten der Barockzeit 278 S. Koehler Stuttgart 1951


  54. Ottomeyer, Hans / Marcus Dekiert / Anne Spagnolo-Stiff / Hildegard Wiewelhove Gartenfeste. Das Fest im Garten - Gartenmotive im Fest 216 S. mit 142 farb., meist ganzseit. Abb. + 114 Textabb. F.K.A./G.A.E. Huelsmann Stiftung Bielefeld 2000
    Katalog einer Ausstellung - mit Bibliographie


  55. Owen, Jane Gardens Through Time: 200 Years of the English Garden 240 S. BBC Booksr 2004
    In this, the bicentennial year of the Royal Horticultural Society, "Gardens Through Time celebrates 200 years of gardening--the people, the ideas, and the inventions behind the passion.


  56. Penn, Helen Besprechung hier: Englische Gärtnerinnen


  57. Peschel, Johann / Clemens A. Wimmer Garten-Ordnung 304 S. m. Ill. u. Plänen Nachdr. d. Ausg. Leipzig 1597 Uhl Nördlingen 2000
    1597 war es bekannterweise Mode, Parterrre-Gärten zulegen - in abgezirkelten, immer komplizierter werdenden, von Quadrat, Kreis und Rhombus abgeleiteten Formen. Der Magister und Dorfpfarrer Peschel hatte ein Faible für Geometrie und legte deshalb mit Freuden für den sächsischen und thüringischen Landadel solche Gärten an. Hier findet man also - eine der damaligen Zeit entsprechend etwas umständliche, aber genaue - Anleitung für den Nachbau dieser "Muster"gärten. Peschels Buch war aber lt. Wimmer das erste Buch, das über Gartentheorie geschrieben wurde, das erste, das nicht der reinen Pflanzenaufzucht gewidmet war, sondern ausschließlich die Gestaltung von Gärten thematisierte. Ein schönes Faksimilie!


  58. Pizzoni, Filippo Kunst und Geschichte des Gartens. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart 262 S. DVA 1999
    Sechs chronologisch geordnete Kapitel zeigen Formen und Stile der Gartenarchitektur in Europa und vom 19. Jahrhundert auch in Amerika.


  59. Plessen, Marie Louise (Hrsg.) Besprechung hier: Berlin durch die Blume - oder Kraut und Rüben. Gartenkunst in Berlin-Brandenburg


  60. Plinius d. Ält. / Manuel Vogel Die Naturgeschichte des Caius Plinius Secundus, 2 Bde. Marix 2007
    Plinius beschrieb im ersten Jahrhundert nach Christus in seinem enzyklopädischen natur- und kulturgeschichtlichen Werk so ziemlich alle Kulturpflanzen des Reiches in Aussehen, Wirkung und Nutzen.


  61. Pöppelmann, Christa Hier wächst die Hoffnung Von der Laubenkolonie zum Guerilla-Garten 192 S. m. zahlr. Abb. u. Fotos Gerstenberg 2012
    Lange Zeit als kleinbürgerlicher Traum von der eigenen Gartenidylle belächelt und stellenweise verunglimpft, erfährt der Kleingarten, der aus Zugeständnissen an arme Bevölkerungsschichten seinen Anfang nahm, in den letzten Jahren insbesondere bei jungen Familien, aber auch bei trendigen Großstädtern eine Renaissance. Die Sehnsucht nach einem Ort, "wo die Hoffnung wächst" hat eine lange Geschichte, die bis in die Antike zurückgeht. Christa Pöppelmann, die u. a. für Kraut und Rüben schreibt, verfolgt im ersten Kapitel die Spuren von dort (also nicht erst ab Entstehung der sogenannten "Kleingarten, Schrebergärten") über die Tradition der Kloster- und Bauerngärten bis in die Neuzeit. Im zweiten Kapitel geht es speziell um die Entstehung der Kleingartenkultur. Hier räumt sie mit dem Vorurteil auf, daß Kleingärten oder Laubenkolonien "typisch deutsch" sind. Im dritten. Kapitel geht es um "Gärten und ihre Bewohner" und schließlich im vierten um "Die Grüne Wende". Heute erobert sich die Natur Stück für Stück wieder städtischen Lebensraum zurück - bis in die großen Städte hinein. Und so enstehen immer mehr Gemeinschaftsgärten in Millionenstädten wie New York, Paris, Barcelona oder Berlin und urbanes Landwirtschaften zeigt einen neuen Weg im Umgang mit den Ressourcen unseres Planeten. All diese Gartenformen leisten heute auch einen entscheidenden Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt, denn der kommerzielle Nutzpflanzenanbau beschränkt sich bekannterweise nur noch auf wenige Sorten. Gespickt ist diese Kulturgeschichte der Nutzgärten mit interessanten und aufschlussreichen Essays ("Im Fokus") z. B. über Gartenhäuser von Schiller und Goethe, Leberecht Migges Sonnenhof in Worpsswede, Michelle Obamas Gemüsegarten am weißen Haus und Städte ohne Hunger in Sao Paulo. Das reich mit historischen Abbildungen, Sw- und Farbfotos bebilderte Buch zeigt Garten- und Kleingartenbesitzer und - pächter unterhaltsam auf, in welchen Traditionen sie sich mit ihrem Hobby bewegen, erfreut sicherlich aber auch LeserInnen, die kulturgeschichtliche Darstellungen mögen.
    Zitat: "In Großbritannien kennt man den Gartenzwerg als Garden gnome, in französichen Gärten steht er unter dem Namen Nain de Jardin. Die Dänen nennen ihn Havenisse, die Niederländer Tuinkabouter und die Polen Krasnal ogrodowy. Während sich Deutschland jedoch in Gartenzwerghasser aufteilt, denen kein Wichtel über die Gartenschwelle kommt, und Zwergenliebhaber, die nicht genug von den drolligen Gesellen in ihrem grünen Reich stehen haben können, geht man in anderen Ländern gelassener mit ihnen um. In Frankreich etwa haben viele Gartenbesitzer einen Zwerg, aber eben nur einen".

  62. Pregill, Philip / Nancy Volkman Landscapes in History 844 S. John Wiley & Sons 1999


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  64. Reif, Jonas (Hrsg.) Gartenwissen auf hohem Niveau: Karlheinz Rücker und die Gartenpraxis. Eine Festschrift 120 S. m. 55 Fotos Ulmer 2012
    Von Anfang an, also ab 1975, war Karlheinz Rücker der Chefredakteur des Pflanzenmagazins aus dem Ulmer-Verlag, der Zeitschrift "Gartenpraxis". Die Inhalte und Qualität der international geschätzten Fachzeitschrift wurden wesentlich durch ihn beeinflusst und geprägt. Namhafteste Experten aus dem In- und Ausland konnte er als Autoren gewinnen. Die Rubrik "Gärten am Reiseweg" brachte lohnende Ziele in aller Welt und die angebotenen Studienreisen ermöglichten, die bedeutendsten Gärten und Parks kennenzulernen. Die mittlerweise sehr beliebten und begehrten Gartenpraxisseminare, ursprünglich für Hobbygärtner gedacht, wurden von ihm zu Veranstaltungen von höchstem Niveau auch für Gartenplaner, Gestalter und Gehölz- und Staudenverwender entwickelt. Zum Abschluss seiner Laufbahn 2011 äußern sich in dieser Festschrift, illustriert mit etlichen auch "historischen" Fotos - ihm zu Ehren die Verlagsleiter Roland und Matthias Ulmer sowie Weggefährten und renommierte Gartenpersönlichkeiten aus Praxis, Lehre und Forschung – viele davon selbst langjährige Gartenpraxis-Autoren wie Bärtels, Hertle, Kirmeier, Kühne, Spellerberg - zu Schwerpunktthemen der Zeitschrift. Im ersten Teil würdigen der Nachfolger und Herausgeber dieser Festschrift Jonas Reif, die Fotografin Marion Nickig, der Autor Karlheinz Köhlein und verschiedene Autoren der PERENNE ev. Herrn Rücker. Der zweite Teil ist überschrieben: "Erfahrungen sammeln und austauschen", der 3. Teil: "Die Pflanzen von morgen". Damit wird sowohl die Geschichte der "Gp" wie sie in Fachkreisen genannt wird, aus verschiedenen Perspektiven gezeigt, aber auch ein Ausblick in die Zukunft gewagt (Cassian Schmidt: "Neue Tendenzen in der Pflanzenverwendung"). (Leider wieder kein Register - oder würde das den Charakter einer Festschrift stören? Ich würde gern noch einmal gezielt z. B. nach genannten Personen suchen können)


  65. Reimers, Brita (Hrsg.) Gärten und Politik: Vom Kultivieren der Erde 317 S. m. zahlr. farb. Abb. oekom 2010
    Gärten haben auch eine politische Dimension - der luftige, kühle Garten der italienischen Renaissance etwa öffnete den Blick in die Landschaft und war damit ein Gegenentwurf zu den engen, stinkenden Städten der Zeit; der prunkvolle Park von Versailles spiegelte mit seinen schnurgeraden Wegen, glatten Heckenwänden und Wasserspielen die absolutistische Macht Ludwig XIV. wider - bis die Revolution die Anlagen, in denen einst Könige und Adlige lustwandelten, in öffentliche Stadt- und Volksparks verwandelte. Herausgegeben von der Kulturhistorikerin Brita Reimers liefern, locker chronologisch geordnet, Botaniker, Pflanzenforscher, Landschaftsarchitekten, Kunsthistoriker, Philosphen, Dramaturgen und Journalisten (die im Anhang auch kurz vorgestellt werden) historische und aktuelle Perspektiven auf den Garten und das Gärtnern und ihr Verhältnis zur Politik. Sie spannen dabei einen Bogen von der Renaissance bis zur Gegenwart, vom humanistischen Garten bis heute. Ihre Blicke richten sich auf traditionelle Parks und städtebauliche Anlagen, vom Fürstengarten über den Revolutionsberg bis zum Volkspark, von der Gartenstadt bis zur Stadtlandschaft. Klassische Kleingärten wie Haus-, Pacht- und Mietergärten werden ebenso beleuchtet wie alternative Gartenkulturen, die den Gemeinschaftsgarten als innerstädtischen Raum nutzen (wie etwa die in New York entstandenen Community Gardens) oder auch die neu entstandenen Integrationsprojekte wie die interkulturellen Migrantengärten. Der Text „Vom Gartenkind zum Weltbürger – Natur als éducation politique“ von der Herausgeberin selber beschäftigt sich mit Alma de l’Aigle und beginnt mit der politischen Geschichte des Gartens über den Kauf des Grundstücks. Weiter erfährt der interessierte Leser, wie die Ende des 20. Jahrhunderts mittlerweile in einem teuren Hamburger Stadtteil liegende Parzelle kurz vor Bewilligung einer Eigentumswohnungsüberbauung wenigstens zu einem Viertel der Bodenspekulation entzogen werden konnte. Eingeflochtene Anekdoten lockern das informationsreiche Buch, das viele neue Erkenntnisse vermittelt, auf.


  66. Rieger, Stefan / Benjamin Bühler Das Wuchern der Pflanzen: Ein Florilegium des Wissens 325 S. Suhrkamp 2009
    Indem sie auf ironische Art Pflanzenmetaphern katalogisieren, untersuchen die Autore in ihrer wissenschaftlich fundierten Geschichte vom Menschen über und durch Pflanzen generiertes Wissen und die geisteswissenschaftliche Fundierung von Pflanzen und deren Namensgebung. Gefragt wird unter anderem danach, ob Menschen die Pflanzen oder ob Pflanzen die Menschen kultivieren.


  67. Robertson, Ian Six Thousand Years Up the Garden Path 260 S. Xlibris Corp 2010
  68. Rohde, Michael Preußische Gärten in Europa - 300 Jahre Gartengeschichte 384 S. Edition Leipzig 2007


  69. Roth, Dietrich (Hrsg.) siehe hier: Die Blumenbücher des Hans Simon Holtzbecker und Hamburgs Lustgärten


  70. Sarkowicz, Hans (Hrsg.) Die Geschichte der Gärten und Parks 319 S. Insel Frankfurt 2001
    Nach einer Sendereihe des Hessischen Rundfunks wurden hier Beiträge von kompetenten Fachleuten zusammengestellt: Brodersen, Kai: Die Hängenden Gärten von Babylon / Brix, Michael: Französische Gärten/ Buttlar, Adrian von: Englische Gärten / Carroll-Spillecke, Maureen: Antike griechische Gärten / Dzionara, Karin: Der Garten im alten Ägypten / Glaser, Hermann: Schreber- und Nutzgarten / Heckmann, Herbert: Walafrid Strabos Hortulus: der ideale Klostergarten / Kuhnke, Rainer W.: Byzanz und die Islamischen Gärten / Meier, Christian: Der römische Garten / Schmidt, Loki: Der Botanische Garten / Schwarz, Martin Maria: Tugendbrunnen und Disneyland: Englischer und französischer Garten in der Literatur des 18. und 19. Jhs. / Steingräber, Erich: Erinnerungen an das verlorene Paradies: Alte Gärten im Spiegel der Kunst / Wuthonow, Ralph-Rainer: Der japanische Garten. Eine Fundgrube für jeden, der sich für die Geschichte der Gartenkunst interessiert, die manch Anschaffung eines weitaus teureren Buches erspart!


  71. Saward, Jeff Das große Buch der Labyrinthe & Irrgärten Geschichte. Verbreitung. Bedeutung 223 S. AT Aarau 2003
    Geschichte, der Verbreitung und der Bedeutung von Labyrinthen und Irrgärten: von den frühen Ursprüngen der Labyrinthe in Europa, aber auch in Asien und Amerika über die mittelalterlichen Labyrinthe zu den neuzeitlichen Rasen- und Steinlabyrinthen zu den Gartenlabyrinthen und Irrgärten der letzten 2 Jahrhunderte. Als Top-Gartenbuch 2005 von der Deutschen Gartenbau Gesellschaft ausgezeichnet.


  72. Schaarschmidt-Richter, Irmtraud Besrpechung hier: Gartenkunst in Japan


  73. Schade, J. M / Clemens A. Wimmer (Hrsg) Gartenkultur in Brandenburg und Berlin. Hrsg. vom Ministerium für Landwirtschaft, Umweltschutz und Raumordnung des Landes Brandenburg. 228 S. m. insgesamt 250 histor. Abb. u. meist farb. Abb. Potsdam 2000
    Hervorragender Bildband mit zahlreichen Erstveröffentlichungen von insgesamt 30 Autoren, der in 32 Beiträgen eine erste Gesamtdarstellung des reichen gärtnerischen Erbes der Region von den preußischen Gärten und Parks bis zur Buga 2001, mit Ortsverzeichnis und Auswahlbibliographie.. Anlass für das Entstehen des Buches waren die gärtnerischen Höhepunkte in Brandenburg zum Jahrtausendwechsel, die großen Landes- und Bundesgartenschauen im Land. Beginnend von den slawischen Anfängen über die berühmten Gartenanlagen der Hohenzollern, die Bürgerparks von Berlin, die Entwicklung des Erwerbsgartenbaus bis zur brandenburgischen Gartenschau in Luckau 2000 und 2002 in Eberswalde sowie der Bundesgartenschau in Potsdam 2001 spannt sich der Bogen. Mitglieder der Lenné-Akademie konnten als Autoren gewonnen werden oder haben das Entstehen dieses Buches begleitet. Nicht nur die historischen Abbildungen - teils dem heutigen Zustand gegenüber gestellt, zu betrachten, macht Freude, lesenswert sind auch die Beiträge wie: Karn, Susanne: Landschaftsarchitektur der DDR: Walter Funckes Arbeiten prägten die Aufbauzeit in Brandenburg / Koch, Gisela: Grüne Klassenzimmer: Schulgärten in Brandenburg als Teil der Umwelterziehung / Martin, Baldur; Brudel, Fritz: Das Havelland: Werder als Zentrum des brandenburgischen Obstbaus. / Schade, Jens-Uwe: Der "Lausitzer Pharao": Fürst Hermann Graf von Pückler Muskau und seine Parkschöpfung in Cottbus-Branitz / Wendland, Folkwin Ziergärten und Parks auf dem Land: Eine vergessene Welt grüner Oasen in Brandenburg. / Friedrich, Achim: Gartenkolonien am Rande der Stadt: Vor mehr als 100 Jahren entstanden die ersten Kleingärten in der Region / Heinz Dieter Krausch: Bauerngärten : Ihre für Brandenburg typische Form und Bepflanzung.n Darüberhinaus enthält es Kurzbiographien von Clemens A. Wimmer z. B. über Karl Foerster oder die Inhaber der berühmten Späth-Baumschule, Artikel über Verbreitung und Produktion von Zier- und Nutzpflanzen von Heinz Dieter Krausch und viele andere höchst interessante Beiträge, die nicht nur für Brandenburger oder Berlin interessant sein dürften. Ein prächtiges, inhaltsreiches Buch!


  74. Schauer, Georg Rosen und Tulipan, Lilien und Safran Von Blumenliebe und Gartenlust Schauer Frankfurt 1947
    Kulturgeschichtliches und Geschichtliches zum Garten in unterhaltsamer Weise erzählt.


  75. Schmid, Hans-Dieter (Hrsg.) Ahlem: Die Geschichte einer jüdischen Gartenbauschule 412 S. Edition Temmen 2008


  76. Schmidlin, Eduard Die bürgerliche Gartenkunst Eine Kulturgeschichte der Gartenkunst. Reprint der 2. Aufl. v. 1852 Reprint-Verlag-Leipzig 2001
    Mit Register der (damals gültigen) lateinischen und deutschen Pflanzennamen


  77. Schmidt, Erika (Hrsg.) Garten - Kunst - Geschichte. Festschrift für Dieter Hennebo zum 70. Geburtstag 231 S. Werner Worms 1994
    Darin: Alexander Wimmer, Die Berliner Gärtnerfamilie Bouché 1704-1933


  78. Schnack, Friedrich mehrere Bücher hier

  79. Schneider, Ralf Die Englischen Gärten am Niederwürzbacher Weiher Auf den Spuren eines "Paradieses aus Menschenhand" 220 S. Röhrig 2005
    Die Gartenkunst des Absolutismus zeichnete sich dadurch aus, dass sie die Natur bändigte, sie besiegte, indem sie von Gartenkünstlern überformt wurde. Die Natur wurde zum Bestandteil des höfischen Zeremoniells.Niederwürzbach war eine dieser frühen Anlagen - wenig auffallend, wenig sensationell, eben weil die Natur im Vordergrund stand. Und dennoch war dies das Spektakuläre, zumal die Natur zum Teil mit den modernsten Baustoffen inszeniert wurde, die es damals gab: Gläserne Dächer mit gusseisernen Säulen ermöglichten in Schloss Philippsburg Ausblicke, die vorher nicht denkbar waren. Gotische Schlösser und Ruinen durchzogen die Gärten, angereichert durch fernöstlichen Gartenzauber. Herrschaftliche Landhäuser paarten sich mit ökonomischer Nutzung.


  80. Schweizer, Stefan / Sascha Winter Gartenkunst in Deutschland. Von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart: Geschichte - Themen - Perspektiven 576 S. Schnell & Steiner 2012
    Deutscher Gartenbuchpreis 2013 in der Kategorie "Bestes Buch zur Gartengeschichte". Begründung der Jury: Der Titel des gewichtigen Werkes setzt hohe Erwartungen, verspricht er doch nicht weniger als eine umfassende Darstellung der deutschen Gartenkunstgeschichte über einen Zeitraum von rund 500 Jahren. Betrachtet man den Band genauer so erkennt man unschwer, dass er gerade keine „durchgängige“ Gartengeschichte „in einem Stück“ liefert. Es handelt sich vielmehr um ein Sammelwerk von einzelnen Aufsätzen von insgesamt 26 Autoren, das aus einem zweijährigen Projekt an der Heinrich Heine-Universität Düsseldorf hervorgegangen ist. Und dennoch – das vorliegende Werk stellt das zweifellos einer der wichtigsten Publikationen im Bereich der Gartengeschichte in den letzten Jahren dar. Für die Geschichte der Gartenkunst in Deutschland ist das großformatige und üppig mit zahlreichen historischen Darstellungen und aktuellen Fotografien illustrierte Werk insbesondere aufgrund der zahlreichen neuen Aspekte und Forschungsansätze ein Meilenstein und die bedeutendste Publikation seit der 1962-1965 erschienenen „Geschichte der deutschen Gartenkunst“ von Dieter Hennebo und Alfred Hoffmann. (Quelle)


  81. Schweizer, Prof. Dr. Stefan (Hrsg.) / Sacha Winter Gartenkunst in Deutschland. Von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart: Geschichte - Themen - Perspektiven 560 S. Schnell & Steiner 2012
    Überblickswerk zur aktuellen Gartenkunstforschung in Deutschland in interdisziplinären Beiträgen von 28 Expertinnen und Experten, die gesamte Themenbreite der Gartenkunstgeschichte von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart vorstellen.


  82. Schweizer Gesellschaft für Gartenkultur (SGGk) (Hrsg.) Kulturtechniken: Gartenkunst 108 S. Vdf Hochschulverlag 2010
    Ziel und Zweck der Reihe topiaria (von lat. topiarius = der Kunstgärtner) helvetica ist es, interessierten Gartenfreunden unter verschiedenen Gesichtspunkten Artikel zu Themen rund um den Garten anzubieten. Die Beiträge in diesem Buch beleuchten Themen wie u.a. Gärtnern als Kulturtechnik, Kultivierungs- und Erhaltungstechniken von Kulturpflanzen, Formschnitt und skulpturale Qualitäten der Pflanzen, Historische Techniken des Wegebaus usw. Ein Artikel von Clemens Alexander Wimmer berichtet über die Geschichte der Hippe, ein wichtiges Gartenwerkzeug, Annemarie Bucher stellt das Guerilla-Gardening vor. Weitere Rubriken sind Besprechungen wichtiger Publikationen zu Gärten, Parks und Gestaltung sowie ein Rückblick auf die "Tage der offenen Gartentüre", die zu einem Mehrfamilienhausgarten und einem traditionellen Villengarten führten. Interviews mit Gartenbesitzern ergänzen die Beiträge.
  83. w. o. High and Low: Gärten zwischen Kunst, Luxus und Alltag. topiaria helvetica Bd.2013 84 S. m. zahlr. farb. Abb. Vdf Hochschulverlag 2012
    Das Verhältnis von "hoher Kunst" und "populärer Alltagskultur" hat in verschiedenen Bereichen der Gestaltung immer wieder zu Konflikten geführt. Dieses Jahrbuch widmet sich deshalb einem breiten Verständnis des Begriffs "Garten" und stellt ein breites Spektrum von Gärten vor. Dazu zählt gestaltete Natur vor, die als besondere Kulturleistung im Kontext von Repräsentation und privatem Vergnügen entstanden ist, die barocke Gartenkultur ("Hermann Christ und der ale Bauerngarten - kritische Würdigung aus zeitgenössischer Sicht"), Kleingärten ("Wollen Schweizer Kleingärtner wirklich etwas mit Schreber zu tun haben?") sowie Schlossgärten, Villengärten oder Landsitze, hinter denen oftmals namhafte Gartenkünstler und Landschaftsarchitekten stehen. Zum andern setzt es sich auch mit dem Phänomen "Gartenzwerg" auseinander, dem anonymen Hobbygärtner und dem Garten als Freizeitvergnügen einer breiten Bevölkerung. So erfährt man u. a. von Künstlern, die ganze Gartenlandschaften gestaltet haben und von den Chinampas, einer aussterbenden mexikanischen Kleingartentradition, in der das bepflanzte Land aus kleinen Inseln besteht. In der SGGK-Virine werden schließlich der Famiiengarten von Clemens Bornhauser und der botanische Garten in Genf vorgestellt.


  84. Scott-James, Anne The Pleasure Garden: An Illustrated History of British Gardening 128 S. Frances Lincoln 2004


  85. Seeber, Karin / Maria Effinger (Hrsg.) Es ist schon eine wunderbare Zeit, die ich jetzt lebe Die Heidelberger Gelehrte Marie Luise Gothein (1863-1931). Eine Ausstellung der Universität Heidelberg 96 S. Universitätsverlag Winter GmbH Heidelberg 2014


  86. Siegmund, Andrea Die romantische Ruine im Landschaftsgarten. Ein Beitrag zum Verhältnis der Romantik zu Barock und Klassik 200 S. Königshausen & Neumann 2002


  87. Shepard, Sue Seeds of Fortune The history of the Veitch Family Nursery 320 S. Bloomsbury Publishing 2003


  88. Sonnabend, Holger Mensch und Landschaft in der Antike. Lexikon der Historischen Geographie 660 S. Metzler 2006


  89. Sorge-Genthe, Irmgard Hammonias Gärtner. Geschichte des Hamburger Gartenbaus 247 S. mit Abb. Christians Hamburg 1973


  90. Spedding, C. R. W. u. Geoffrey The Natural History of a Garden 256 S. Timber Press 2003


  91. Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg (Hrsg.) Zeugnisse eines Gartentraums: Die Hohenheim-Gouachen aus dem Besitz Herzog Carl Eugens von Württemberg 256 S. Schnell & Steiner 2016
    Begleitband zur Ausstellung im Schloss Ludwigsburg 2016, die 43 noch erhaltene Hohenheim-Gouachen des Dekorations- und Bühnenmalers Viktor Heideloff (1757 1817) präsentierte. Sie zeigen eine Auswahl von rund 60 Gartenarchitekturen, die Herzog Carl Eugen von Württemberg (1728-1793) einst im Garten seines Landsitzes Hohenheim bei Stuttgart errichten ließ.


  92. Stiftung Preußischer Schlösser und Gärten (Hrsg.) Preußisch Grün Hofgärtner in Brandenburg-Preußen 384 S. m. 124 farb.- u. 98 s/w-Abb. Henschel 2004
    Dieser prachtvolle Band als Begleitband zur gleichnamigen Ausstellung (heute als Daueraustellung im Hofgärtnermuseum Glienecke untergebracht) ist Sachbuch, Nachschlagewerk und Katalog in einem und umfasst den Zeitraum vom Großen Kurfürsten bis 1945. So liefert er einen Überblick über die Entstehung und Entwicklung des Hofgärtnerwesens in Preußen, porträtiert seine wichtigsten Vertreter und widmet sich ihrer gesellschaftlichen Stellung und ihrer vielfältigen Tätigkeiten. Beiträge zu Hofgärtnern in Frankreich und in Bayern liefern exemplarisch Ausblicke auf das europäische Hofgärtnerwesen andernorts. Der Beschreibung der Exponate folgt ein ausführlicher Anhang, der ein Verzeichnis der Hofgärtnerreviere, die Stammtafeln der wichtigsten preußischen Hofgärtnerfamilien, Übersichten zur Verwaltungsstruktur des preußischen Hofgärtnerwesens und ein biographisches Lexikon der Hofgärtner umfasst. Eine Fundgrube für Interessierte!
  93. w. o. Besprechung hier: Wege zum Garten
  94. w. o. Jahrbuch: Die KUNST zu BEWAHREN 8: Restaurierung in den preußischen Schlössern und Gärten 255 S. Akademie-Verlag 2010


  95. Stobbe, Urte Kassel-Wilhelmshöhe: Ein hochadeliger Lustgarten im 18. Jahrhundert 280 S. Deutscher Kunstverlag 2009


  96. Strank, Karl J. / Jutta Meurers-Balke ... dass man in den Gärten alle Kräuter habe .... Obst, Gemüse und Kräuter Karls des Grossen 408 S. m. 200 Farb- und 42 SW-Abb. Zabern 2008
    Dieser herrliche Bildband enthält zunächst eine Einführung in die Zeit Karls des Großen und seine Landgüterverordnung, die uns als Handschrift erhalten ist und in der er dezidiert aufgelistet hat, welche Obstgehölze, Gemüse, Heil- und Würzkräuter das Volk damals (damit es ausreichend mit Nahrungs- und Heilmitteln versorgt war) in seinem Garten haben sollte. Im zweiten Teil des Buches, das in Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis Botanischer Garten Aachen e.V. und dem Labor für Archäobotanik des Instituts für Ur- und Frühgeschichte der Universität zu Köln entstand, werden die noch existierenden "Karlsgärten" in Aachen und Paderborn vorgestellt. Es schließt mit etwa 90 Pflanzenportraits (z.B. Bärlauch, Anis) aus der Zeit Karl des Großen, die detailliert Auskunft geben von ihrer botanischen Bestimmung über ihre Nutzung in Altertum, Mittelalter und Neuzeit bis zur heutigen Bedeutung und Verwendung, mit vielen heute in Vergessenheit geratenen Wirkungen und Bedeutungen für das körperliche und geistige Wohlbefinden gemäß des Diktums des Hippokrates: "Der Mensch ist, was er isst" - ein heute wieder aktuelles Thema! Ergänzt werden diese Portraits durch Hinweise auf Funde dieser Pflanzen in archäologischen Ausgrabungen. Nicht nur für geschichtlich interesssierte Gartenfreunde interessant, denn zahlreiche Rezepte verhelfen zu einem besonderen Geschmackserlebnis und die Abbildungen sind ein Augen-Genuss!


  97. Teichert, Wolfgang Gärten - paradiesische Kulturen - Symbole Kreuz Stuttgart 1986
    Die Bibel verlegt entscheidende Ereignisse in einen Garten: in den Garten Eden, in den von Getsemani und den der Auferstehung. Der Pfarrer Wolfgang Teichert, Leiter der VCH-Akademie e.V. Hamburg erzählt von von ursprünglichen und künftigen Paradiesen, den Mythen des Orients, der Griechen und Römer. Er zeigt, daß jeder Garten einem inneren Bild des Menschen von seiner Seele und von einer ersehnten vollkommenen Welt entspricht. Der Autor durchwandert die verschiedenen symbolischen Gärten, die der Philosophen und Dichter, aber auch den der Theresa von Avila.


  98. Thacker, Christopher Geschichte der Gärten Orell Füssli Verlag 288 Seiten - Orell Füssli, Zürich


  99. Thietje, Gisela Hermann Roese (1830-1900): Ein Schüler Peter Joseph Lennés als Eutiner Hofgärtner 106 S. VDG Weimar 2015


  100. Tilden, Scott, J. (Hrsg) The Glory of Gardens: 2.000 Years of Writings on Garden Design 255 S. Harry N. Abrams, Inc. 2006


  101. Trotha, Dr. Hans von Garten Kunst: Auf der Suche nach dem verlorenen Paradies 192 S. Bastei Lübbe (Quadriga) 2012
    In einem Spaziergang durch die Jahrhunderte führt dieses Buch in die Gärten und damit in die geistigen und sinnlichen Welten des Mittelalters, der Renaissance, des Barock, der Aufklärung und der Romantik.


  102. Turner, Tom Garden History: Philosophy and Design 240 S. Spon Press 2004


  103. Uerscheln, Gabriele / Michaela Kalusok Kleines Wörterbuch der europäischen Gartenkunst Durchges. u. bibliograph. ergänzte Ausgabe 286 S. Reclam Stuttgart 2009
    Hier liegt - soweit ich es beurteilen kann, erstmals - ein Lexikon vor mit 550 Begriffen und Personen, die uns in Büchern, Vorträgen oder Gesprächen immer wieder begegnen, von denen man oft aber nur eine vage Ahnung hat, was genau sie denn bedeuten. In der Einleitung werden die Gartenstile Europas kurz, aber gründlich-kenntnisreich wie unterhaltsam erklärt - der manieristische Garten, der französische Garten, der englische usw. Dann folgt -nach der Erklärung der verwendeten Abkürzungen -das Wörterbuch von A-Z. Beim Blättern darin (man wird es kaum von vorn bis hinten lesen...) stellen sich viele "Aha-Effekte" ein. Nicht nur sachliche Begriffe, auch einzelne Gärten und Parks sowie wichtige Persönlicheiten werden - unterschiedlich ausführlich - erläutert. Natürlich ist nicht alles "perfekt" - so widmet man - für mich jedenfalls unverständlich - Fürst Pückler von Muskau 18 Zeilen, Johann Conrad Schlaun aber 26 ...Durch die vielen Querverweise hilft Büchlein sogar, sich zu einem Thema umfassender zu informieren, denn auch technische Details, ästhetische Aspekte oder geistesgeschichtliche Perspektive und kunsthistorische Zusammenhänge werden erläutert. Schließlich folgt eine Aufzählung ausgewählter Gärten in Europa (die man dann unter dem Stichwort näher erläutert findet) und eine Liste mit Literaturhinweisen. Zu den Autoren: Michaela Kalusok (1961) studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Archäologie in Würzburg und ist heute wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Aufbau des Gartenkunstmuseums Schloss Benrath in Düsseldorf. Gabriele Uerscheln (1948) ist nach ihrem Studium der Kunstgeschichte, Philosophie, Pädagogik und Psychologie seit 2000 Leiterin von Schloss Benrath und dem Museum für Europäische Gartenkunst.; seit 1999 Lehrauftrag an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Dieses sehr preiswerte Büchlein gehört meiner Meinung zur Grundausstattung der Bibliothek eines Gartenfreaks!
  104. w. o. / Stiftung Schloss und Park Benrath (Hrsg.) Museum für Europäische Gartenkunst 291 S.m. zahlr. Abb. Hatje Cantz 2005
    Seit April 2002 ist im östlichen Kavaliersflügel von Schloss Benrath bei Düsseldorf das Museum für Europäische Gartenkunst beheimatet. Das Haus gehört zu der weltweit kleinen Gruppe von drei Museen, die mit ihren Aktivitäten die Gartenkunst wissenschaftlich erforschen und anschaulich vermitteln. Das Museum präsentiert die Geschichte dieser naturverbundenen Kunstform auf einer Ausstellungsfläche von etwa 2 000 Quadratmetern durch zahlreiche Skulpturen, Gemälde, Grafiken, Porzellan, bibliophile Bücher, Modellen und moderne Medien. Die Publikation, die die Leiterin von Schloß Benrath und des Museums, Frau Uerscheln, hier vorstellt, berichtet mit ihren wissenschaftlich orientierten Beiträgen (Frau Uerscheln, Karl Matthias Berg, Margitta Dobrileit, Eva-Maria Gruben, Sabine Schroyen, Kerstin Walter, Ruth Wessel) die Geschichte von der Idee bis zur Ausführung und führt in 4 Rundgängen mit 41 Textbeiträgen durch alle Räume des Schloßmuseums, den Park und abschließend durch Düsseldorf, die "Gartenstadt" als Ausblick in zeitgemäße Gartenkultur. So ergibt sich ein informativer Gang durch Stile und Themen der europäischen Gartenkunst von der Antike bis zur Gegenwart. Berühmte Anlagen wie die Parks von Versailles werden dabei mit der gleichen Aufmerksamkeit beschrieben wie das wenig behandelte, reizvolle Thema Märchen und Mythen. Die reiche Bebilderung unterstützt den Streifzug durch die Welt der "grünen Paradiese". Leider fehlt ein Register, mit dem man nach der Lektüre noch einmal gezielt nachschlagen könnte und nach Informationen wie Adresse, Öffnungszeiten sucht man ebenfalls vergeblich; doch trotz dieser Mängel ist das Buch für gartengeschichtlich Interessierte und Kunstliebhaber eine Fundgrube und es machte mir jedenfalls Lust, mir die Originale einmal anzusehen...
  105. w. o. Meisterwerke der Gartenkunst Funktionen und Formen der Architektur 340 S. Reclam, Ditzingen 2006


  106. Uglow, Jenny A Little History of British Gardening 342 S. North Point Press 2004


  107. Vagt, Kristina / Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (Hrsg.) Politik durch die Blume. Gartenbauausstellungen in Hamburg und Erfurt im Kalten Krieg (1950-1974) (Forum Zeitgeschichte, Bd. 24) 320 S. Dölling und Galitz Verlag 2013
    Dissertation - Deutscher Gartenbuchpreis 2014 als bestes Buch zur Gartengeschichte.


  108. Van Zuylen, Gabriele The Garden: Visions of Paradise (New Horizons) 175 S. Thames and Hudson 1995


  109. Varusschlacht im Osnabrücker Land GmbH (Hrsg). Die Antike Welt der Pflanzen. Das Botanicum in Kalkriese 56 S. Bramsche-Kalkriese 2006
  110. 3899460723
    Themen wie „Die Gärten der Antike“ (die Luxusgärten der Römer), „Die Küche in der Antike“ (die Kochrezepte des Apicius) und „Die Heilkunst in der Antike“(von Umschlägen, Pflastern, Pastillen und Salben), „Die Schönheit in der Antike“ (Kosmetik) - Fotos, Rezepte und Zitate sind in diesem Magazin vereint.
    Hier erhältlich: Museum und Park Kalkriese

  111. Vercelloni, Virgilio u. Matteo Geschichte der Gartenkultur 280 S. m. 477 Farbabb. Philipp von Zabern 2010
    Weit über 2000 Jahre einer Geschichte der menschlichen Zähmung, Formgebung und Nutzung der Natur faßt das vorliegende Werk zusammen. Die Neuausgabe des Klassikers ("Historischer Atlas des europäischen Gartens") wurde vom Sohn des 1995 verstorbenen Autors Virgilio Vercelloni, Architekt, Städteplaner sowie Landschaftsgärtner, Matteo Vercelloni neu gegliedert und geht jetzt historisch von der Antike bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts. Zusätzlich schrieb er das neue Kapitel zur Gartengeschichte Amerikas und zur Gartengeschichte der Neuzeit. Nicht nur die prächtigen Bilder machen deutlich, warum Gärten beginnend bei den Großreichen des Vorderen Orients und Roms, über die italienischen Renaissance- oder französischen Barockgärten bis hin zu den englischen Antikenparks oder modernen Stadtgärten amerikanischer Metropolen stets alle Sinne der Menschen ansprachen. Den Autoren war dabei die Darstellung der Aktivitäten bekannter Garten- und Landschaftsarchitekten besonders wichtig und so findet man viele bekannte Namen sowie Fotos berühmter Gärten. Eine sehr ausführliche Bibliografie, ein Index der Personen und Orte (Gärten) ergänzen den opulenten informativen Band, der für Kunst und Geschichtsinteressierte sowie Gartenliebhaber wieder als ein Nachschlagewerk zu den verschiedenen Gartenbaustilen zum Klassiker werden könnte. Auch für Einsteiger geeignet!


  112. Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen RheinMainRomantik: Natur und Kunst: Gartenkunst. Interdisziplinäre Fachtagung in Hanau-Wilhemsbad 280 S. Schnell & Steiner 2013
    Gibt es einen romantischen Garten - und was macht die Rheinromantik so romantisch? Die vielschichtigen Bezüge und Auslegungen des Begriffes Romantik in Bezug auf Gartenkunst und Natur veranschaulicht dieser Ergebnisbericht einer interdiszipläneren Fachtagung im Jahr 2012. Das Museum Wiesbaden zeigte 2013 eine gleichnamige Ausstellung zum Thema mit über 250 Objekten, die das Thema aus den Perspektiven der Kunst, der Naturwissenschaft, der Literatur und der Kulturgeschichte beleuchtete. Veranstaltet wurde die Tagung von der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten in Hessen, die auch Herausgeber dieses Buches ist. Nach einer Einführung folgen unter der Überschrift "Versuch der Schärfung eines Begriffes in Bezug auf die Gartenkunst", "Gartenkunst im Spiegel anderer Disziplinen", "Landkarte der Romantik", "Romantik - Gegenwart und Zukunft" 30 Beiträge hochkarätiger Autoren aus Landschaftsarchitektur, Kunstgeschichte und Denkmalpflege. Der räumliche Fokus liegt titelgemäß auf der Region Rhein-Main. Neben den wissenschaftlichen Analysen werden ausgewählte beispielhafte Gärten der Region wie die Landgräfliche Gartenlandschaft Bad Homburg, den Rüsselsheimer Verna-Park und den Osteinschen Parkwald bei Rüdesheim am Rhein vorgestellt. Ein Literatur- Orts- und Personenregister sowie Autorenporträts ergänzen den mit zahlreichen historischen und auch aktuellen Fotos ergänzten informativen Band.


  113. Vogt, Barbara Besprechung hier Siesmayers Gärten


  114. Wachsmuth, Brigitte / Andreas Kühlken Besprechung hier: Historische Blumen: Sorten, Anbau, Geschichten


  115. Walpole, Horace Über die englische Gartenkunst übers. von August Wilhelm von Schlegel, hrsg. von Frank Maier-Solgk 104 S. m. Ill. 103 S. Manutius 1994


  116. Way, Dr. Twigs Virgins, Weeders and Queens: A History of Women in the Garden 288 S. Sutton Publishing 2006


  117. Weber, Peter Ein Platz zum Träumen und Verlieben: Geschichte und Neuentdeckung der Rasenbank 160 S. m. zahlr. meist farbigen Abb. Parthas 201 5
    Zu Zeiten des Mittelalters und der frühen Neuzeit war die Rasenbank in den Gärten von Burgen und Klöstern ein geläufiger Anblick, diente z. B. Mönchen der Meditation oder Liebespaaren als heimlicher Treffpunkt. In der christlichen Ikonografie ist sie Sitzplatz der Gottesmutter in ihrem hortus conclusus; u. a. Stefan Lochner, Albrecht Dürer und Martin Schongauer malten Maria mit dem Jesuskind vor bwz. auf der Rasenbank. Ende des 18. Jahrhunderts, erlebte die Rasenbank, besonders in den aufkommenden Landschaftgärten, eine zweite Blüte, die bis in die Zeiten des Biedermeier reichte, ehe sie Ende des 19. Jahrhunderts aus den Gärten verschwand. Welch Fülle von Spuren sich aber in Kunst (viele Abbildungen) und Literatur (viele literarische Zitate) erhalten hat, zeigt dieses reich illustrierte Buch, das auch eine Vielzahl von Bedeutungsgehalten und symbolischen Verweisen beschreibt. Und es stellt moderne Beispiele vor, wie Künstlern und Designern die Mode auf städtischen Plätzen ebenso wie in Parkanlagen und Schulgärten erfindungsreich, auf meist spielerische Weise heute in Szene setzen. Für Gartenliebhaber wie auch für kulturgeschichtlich Interessierte lesenwert! Deutscher Gartenbuchpreis 2016 zweiter Platz als Bestes Buch über Gartengeschichte.


  118. Wendland, Folkwart u. Folkwin Gärten und Parke in Brandenburg: Die ländlichen Anlagen in der Mark Brandenburg und der Niederlausitz 5 Bde, 2666 S. m. ca. 3.000 Bildern u. Karten Lukas Verlag für Kunst- und Geistesgeschichte 2015
    Entwicklung und Vielfalt der Gartenkunst in Brandenburg abseits der vielfach dargestellten Anlagen in Berlin und Potsdam: Von Guts-, Klöster- und Burggärten bis hin zu Parken von Domänenämtern, Kurbädern und früheren Industriebetrieben. Ein umfangreicher Anhang enthält Verzeichnisse der Gartenanlagen, Gärtner und Pflanzen.


  119. Wegener, Franz Der Freimaurergarten. Die geheimen Gärten der Freimaurer des 18. Jahrhunderts 224 S. Kulturfoerderverein Ruhrg. 2008


  120. Wiede, Jochen Abendländische Gartenkultur: Die Sehnsucht nach Landschaft seit der Antike 256 S. marix 2016)


  121. Wiewelhove, Hildegard (Hrsg.) Gartenfeste: Das Fest im Garten - Gartenmotive im Fest Ausstellungskatalog 216 S. Huelsmann Stiftung Bilefeld 2000


  122. Wilhelm, Harro Von Frühbeeten und Spätschichten. Chronik des Gartenbaus im Saarland 236 S. Conte 2007


  123. Wimmer, Clemens Alexander mehrere Bücher hier

  124. Wolschke-Bulmahn, Joachim Gartenkultur im Spannungsfeld zwischen Arkadien und Soldatenfriedhöfen: Sommerakademie Herrenhausen 2014 (Herrenhäuser Schriften) 276 S. Akademische Verlagsgemeinschaft 2015


  125. Zaunstöck, Holger / Christiane Holm Frauen und Gärten um 1800: Weiblichkeit - Natur - Ästhetik 120 S. m. zahlr. Abb. Mitteldeutscher Verlag 2009
    Präsentiert werden in diesem Paperback die wissenschaftlichen Ergebnisse der Jahrestagung der Dessau-Wörlitz-Kommission im Jahr 2008 . Sie beleuchten nach einer Einleitung und Einführung in das Thema der Tagung "Frauen im Gartenreich - Weiblichkeit und Naturästhetik im 18. Jahrhundert" mit historischen Abbildungen und Literaturhinweisen das Verhältnis zwischen Frauen und Gärten aus natur-, literatur-, sowie kunstwissenschaftlicher Perspektive. Im Blickpunkt stehen vor allem Zugänge zu Porträts und Erzähltexten, die Frauenfiguren mit dem Garten kunstvoll in Beziehung setzen. Einen breiten Raum nimmt dabei Louise von Anhalt-Dessau und das Gartenreich Dessau-Wörlitz ein; erstmals konnte hier die transkribierte Gesamtfassung des Tagebuchwerkes der Fürstin Louise der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Leider kein Register; für speziell an diesem Thema Interessierte.


  126. Zika, Anna Geist und Gefühl: Ein literarischer Begleiter durch den Wörlitzer Park 152 S. : Vdg-Verlag 2011
    Zwischen 1764 und etwa 1800 legte Fürst Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau einen Park an, der als einer der ersten Englischen Gärten auf deutschem Boden gilt. Die malerische Anlage um den Wörlitzer See mit ihren architektonischen Ausstattungsstücken und den "wilde Natur" imitierenden Partien wurde zu einem wichtigen Vorbild für Gartengestaltungen des späten 18. Jahrhunderts. Zu den geistesgeschichtlichen Voraussetzungen des "Gartenreichs" gehörten die Schriften britischer Philosophen ebenso wie die deutsche Dichtung des Sentimentalismus. Die Autorin, Professorin an der Fachhochschule Bielefeld, Universität für angewandte Wissenschaften, erläutert in diesem Buch wissenschaftlich den literarischen und geistigen Hintergrund, vor dem der Wörlitzer Park entstand.


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Aktualisiert am 06.10.2016

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