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Eigene Veröffentlichungen

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  1. Agria, Mary A. Time in a Garden 268 S. Lulu 2006


  2. Alexander, William / Karin Schuler Die 64-Dollar-Tomate 265 S. Blanvalet 2007
    William Alexander, seit 25 Jahren leidenschaftlicher Gärtner in Hudson Valley, NY, hatte einen ganz einfachen Traum: hinterm Haus einen kleinen Gemüsegarten und vielleicht ein paar Obstbäume – ein naturnahes Paradies wollte er sich und seiner Frau und Kindern schaffen. Doch schnell kommt er zu der Erkenntnis: das Paradies ist nicht im Garten zu finden, es muß irgendwo verlorengegangen sein... Sein Traum führte ihn nämlich in einen Kampf um Leben oder Tod – in eine völlig unparadiesische Schlacht gegen Wühlmäuse, Raupen, Unkräuter und Wetterschäden, zu "lebensbedrohlichen" Expeditionen um Mitternacht bei Minustemperaturen, um den Thymian zu retten und vielen unvorhergesehenen Ereignissen mehr. Der Traum beinhaltet einen Bandscheibenvorfall und ein Kaufrausch im Gartencenter, der zum Ensetzen der Ehefrau das Portemonaie leert. Der verständnislose, meistens aber sogar mitleidsvolle Blick von Ehefrau und Kindern geht ihm sowieso auf die Nerven. Aus Jux beschließt er, sich auszurechnen, was denn seine heißgeliebten, selbst gezogenen Tomaten letztendlich kosten - und kommt zur schockierenden Erkenntnis, daß sie ihn 64 Dollar kosteten - wenn er von der Raupenfalle bis zum Tomatenbinder alles zusammenrechnet. Und doch - er wird sie weiterhin selbst ziehen, denn nichts schmeckt ihm so gut wie diese Tomaten - das gestehen ihm sogar seine Familienmitglieder zu. Die Geständnisse dieses leidenschaftlichen Gärtners sind einfach herrlich zu lesen - und erinnern an eigene, ähnliche Erlebnisse. Das Vergnügen, einen Gärtner zu entdecken, der noch verrückter ist als man selbst, ist der - ohnehin niedrige - Preis dieses Buches unbedingt wert!


  3. Almqvist, Paula Mitteilungen aus meinem Garten 160 S. Schöffling 2011
    "In meiner Familie hatten alle den Gartenbazillus, aber ich schwor mir, der Vererbungslehre und der Ansteckung zu trotzen. Nur arme Irre verbrachten ihre Freizeit damit, in feuchter Erde zu pusseln, Regenwürmer zu duzen, vom Tau auf den Frauenmantelblättern zu schwärmen und vom Duft der Dichternarzissen." Man soll nie "nie" sagen... die Reporterin und freie Autorin gärtnert heute mit Begeisterung (im Winter in Hamburg und im Sommer in der Normandie) und schreibt regelmäßig eine Gartenkolumne in der Zeitschrift "Brigitte Woman", die viele Anhänger hat. Jetzt liegen diese Kolumnen, in denen man sich amüsiert oft wiedererkennt, als Buch vor. Sie macht sich über Männer mit Kettensägen lustig, erzählt, warum ihre Lieblingsbücher hauptsächlich von "verblichenen oder hochbetagten Gartenschriftstellern" stammen (kann ihr nur zustimmen!) und daß sie Mordgedanken bekommt, weil Schnecken ihren jungen Salat lieben. Da geht es in ihrem Garten zu wie auf der Wall Street: "jede Menge Abstürze zu vermelden" oder sie warnt "Vorsicht, Mann im Beet" (nein, eben nicht im Bett). Einfallsreich ist ihre Wortschöpfung "Oralgärtner" - hier sei verraten, daß sie despektierlich Gartengestalter, "die lieber in Bildbänden blättern, als den Rücken krumm zu machen" so bezeichnet, die sie ausführlich und zum Lachenbringend charakterisiert. Die köstlichen Texte werden alle GartenliebhaberInnen begeistern - ich deklariere es als "Must-Have-Book", das mit seinem farbig bedruckten Feinleinen mit einem Einbandmotiv von Marion Nickig auch als wunderschönes Geschenkbändchen für "NichtgärtnerInnen" geeignet ist, damit auch sie endlich infiziert werden!
  4. w. o. Was mir blüht 160 S. Schöffling 2012
    Nun also erfreulicherweise ein zweiter Band von Paula Almqvist. Sie plaudert von Januar bis Dezember jeweils über eine Pflanze (vom Schneeglöckchen im Januar bis zum Weihnachtsstern im Dezember) und ein Gartenthema. "Vasen zwischen Kunst und Elend", "Gartler als Partyschreck" und "Geschmackswüste für ein Wunschkind" sind z. B. Themenüberschriften. Im Juli sind es die Guerilla-Gärtner, denen sie sich widmet: "Die alternativen Gartenzwerge gehen vor wie die Heinzelmännchen von Köln: Sie kamen bei Nacht, eh man's gedacht... und rupften und zupften... und putzten und schabten... und eh ein Faulpelz noch erwacht, war ein neues Blumenbeet bereits gemacht". Im August geht es um "Modeblumen und Blumenmode" und im November um die "Garten-Depression". Zitat: "Wenn die Gartenfrau im Herbst aufatmend Schaufel und Hacke beiseitestellt, beginnt die lustvolle Form der Gärtnerei, die einem keine größeren Anstrengungen abverlangt als das Umblättern der Seiten in den neuen Frühlingskatalogen" - ich ergänze, "in den Gartenbüchern". Und da gehört dieses Buch dazu - Lesevergnügen pur, wie immer bei diesen schönen Geschenkbändchen des Verlages mit Lesebändchen ausgestattet.
  5. w. o. Und wer gießt bei dir? - Gartenkolumnen 176 S. Schöffling 2016
    Bei der Verkündung einer Ferienreise folgt automatisch die Frage: "Und wer gießt bei dir?", womit wir beim dritten Band der Geschichten der Autorin sind. Unterhaltsam, fröhlich und witzig plaudert sie auch hier wieder über - diesmal teils sehr aktuelle - Themen wie: Die Gabionen sprießen, Gartenfeen im Netz, Die seltsamen Blüten der Gartenmessen, Globuli fürs Grünzeug, Wunderwaffen ("außer Spesen nichts gewesen"), Tag der offenen Gärten, Albtraum Gartenparty, Baumscheiben-Gärtner, Was Vorgärten verraten und Das letzte Gärtchen. Wieder eine lesenswerte Lektüre für GartenliebhaberInnen!


  6. Altmann, Peter Der Inselgärtner. Die Lebensgeschichte von Peter Altmann. 200 S. Schibri Milow 2005
    Dies ist die vergnüglich zu lesende Lebensgeschichte des Karl Foerster Mitarbeiters, Peter Altmann, gelernter Gärtner, der nach seinem Kriegsdienst und Gefangenschaft 1948 eine Stellung bei Karl Foerster fand. In diesem Buch berichtet er über seine über 20 jährige gärtnerische Betreuung der Freundschaftsinsel in Potsdam und natürlich auch die Geschichte seines sehenswerten Gartens in Caputh, der heute besucht werden kann. 1966 wird Altmann vom VEB Grünanlagen Potsdam als Gärtnermeister übernommen. Von da an er ist er offiziell bis zu seinem Ruhestandsantritt 1980 der "Inselgärtner". "Potsdam im Spiegel" , ein Veranstaltungskalender, brachte von 1966-1971 jeden Monat seinen Bericht von der Insel. Diese gänzlich unpolitischen Berichte waren für die Bürger in dieser Zeit politischer Gängelei sehr wohltuend, wurden aber 1972 "wegen Platzmangel" eingestellt. Auszüge daraus in diesem Buch machen sie wieder zugänglich.
    Auszüge daraus
  7. w. o.Begegnungen im Garten. Gedanken, Erinnerungen und Überzeugungen 172 S. Schibri Milow 2003


  8. Amman, Ruth Der Zauber des Gartens und was er unserer Seele schenkt Kösel München 1999
  9. w. o. Von Gärten und Zwischenwelten: Zur Psychologie des Gartens 157 S. Synergia 2006
    Neuauflage des Titels "Der Zauber des Gartens und was er unserer Seele schenkt" wobei das Titelbild der alten Auflage den "Zauberhaften" Inhalt besser darstellt). Garten und Seele bilden für die Autorin eine geheimnisvolle Zwischenwelt, eine Welt zwischen drinnen (im Haus) und draußen (noch nicht auf der Straße), zwischen Himmel und Erde, den Garten eben. Es ist ein Raum zwischen dem Hellen und dem Dunklen, zwischen Kultur und Natur, zwischen dem Bewussten und Unbewussten, zwischen Geist und Körper - einen Raum, der unwiderstehliche Anziehungskraft auf uns ausübt. Es sind die kleinen Gärten zwischen Haus und Straße, die versteckten Gärten zwischen hohen Mauern, die bunten Gärten zwischen Bauernhäusern und Feldern, die prächtigen Gärten zwischen Schlössern und Wäldern und die abenteuerlichen Gärten unserer Kindheit. Es sind die Liebesgärten, die zwei Menschen verbinden, und die stillen Gärten, wo der Mensch das Göttliche und damit auch sich selber findet. Dieses außergewöhnliche Gartenbuch mit seinen acht Kapitel wie "Was macht ein Stück Land zum Garten" oder "Die Erfahrung des Göttlichen im Garten" lädt dazu ein, die Fülle und Vielfalt des Gartens auf neue Weise zu sehen und zu erleben. Für alle, die sich selbst und andere beschenken möchten.


  10. Arnim, Daisy von Die Apfelgräfin 140 S. Francke-Buchhandlung 2010
    "Die Wende war auch eine Wende in meinem Leben". Dass aus der Buchhändlerin jedoch einmal die 'Apfelgräfin der Uckermark' werden würde, hätte sich die Autorin niemals träumen lassen, dafür gab es keinerlei Anzeichen. Humorvoll, aber auch nachdenklich machend, offenherzig und lebendig erzählt Daisy Gräfin von Arnim von ihrem Neuanfang nach der Wende in der Uckermark. Mit ihrem Mann kaufte sie die einen Teil seiner alten Heimat zurück, die bald zu der ihren wird, in die sie sich voll eingelebt hat, in der sie sich wohlfühlt und die sie innig liebt. Aber nutzlos fühlte sie sich die anfangs, ohne Stelle, wußte nicht, was mit dem langen Tag anfangen. Bis ihr die neue Aufgabe buchstäblich vor die Füße fiel (die Äpfel auf dem Weg), gab es mehrere Mißerfolge. Mittlerweile führt sie ein kleines Apfelunternehmen, das "Haus Lichtenhain", in dem sie selbstproduzierte oder nach ihren Rezepten erstellte Apfelprodukte anbietet, sowohl in ihrem Hofladen als auch auf Märkten und im Internet. Der spannend zu lesende Einblick in ihren Werdegang und - christlich geprägten - Alltag bietet auch viele Informationen rund um den Apfel und seine Zubereitungsmöglichkeiten! Die Rezepte hat sie in ihrem Buch Himmlische Köstlichkeiten - zu Gast bei der Apfelgräfin aufgezeichnet. Webseite der Autorin


  11. Augstein, Jakob Tage des Gärtners Vom Glück, im Freien zu sein 272 S. m. Ill. v. Nils Hoff Hanser 2012
    Der Journalist und Verleger Jakob Augstein, Herausgeber der linken Wochenzeitschrift Der Freitag und als Adoptivsohn Rudolf Augsteins dessen Dauertestamentsvollstrecker, beginnt sein Buch in der Herbstzeit; es endet im Sommer und handelt von seinem Garten in einem Berliner Vorort, der "in nur neunzehn Sekunden der Länge nach, in der Breite sogar nur 12 Sekunden zu durchschreiten ist". Es geht darin nicht nur um den Garten und das Gärtnern, sondern der Garten ist für ihn Ausgangspunkt für philosophische, literarische und politische Reflexionen. Er schweift immer wieder ab zu - auch politischen - Gedanken, die ihm - nicht nur - beim Unkrautjäten durch den Kopf gehen. Im Anhang mit der Überschrift "Apparat" gibt es noch Textnachweise, Register und Gartenbuchempfehlungen (die hellgrün abgesetzte Schrift ist allerdings kaum lesbar). Eine Hymne auf den Garten, mal ganz anderer Art, allerdings mit liebevollen Illustrationen von Nils Hoff versehen. Im Gegensatz zu Petra Steinberger (Süddeutsche Zeitung, 11.02.12) für mich nur vom Titel her mit Karel Capek`s Jahr des Gärtners zu vergleichen! Auch als E-Book Kindle Edition


  12. Bamforth, Vicky Gärtnern Lieblicher Lavendel, schnittige Schwertlilien und stolze Strelitzien (Conditio Judaica) 176 S. Hoffmann & Campe 2007
    Das Buch kam mir bekannt vor - bis ich darauf kam: aus England hatte ich mir letztes Jahr das englische Original mitgebracht (The Garden Companion). Doch auf deutsch ist es natürlich angenehmer zu lesen. Hier sind Kuriositäten listenmäßig oder anekdotenhaft zusammengestellt, die nicht nur Gärtnerherzen erfreuen. Es ist ein Sammelsurium von Tatsachen, die man nicht unbedingt wissen muß, die aber kurzweilig zu lesen sind und aus denen man letztendlich doch neue Erkenntnisse mitnimmt. Es geht u. a. um die Blumenuhr, den Erfinder der Schubkarre, allerlei Schutzheilige, den Safran, und vieles vieles mehr. So enthüllen sich ca. 500 Geheimnisse, Mysteriöses, Sensationen, Rekorde.... Da man also das Buch auch immer wieder weglegen kann, ist ideal für die Pausen während der Gartenarbeit - in der Hängematte, auf der Baumbank oder wo auch immer. Ein ideales Geschenkbuch auch für Gartenfreunde, die schon "alles" haben!


  13. Baraton, Alain Le jardinier de Versailles 330 S. Grasset & Fasquelle 2006
    Alain Baraton ist seit über 30 Jahren Chefgärtner von Versailles Linktipp: Interview


  14. Barlage, Andreas Ans Herz gewachsen - Ein Gärtner und seine Lieblingspflanzen 184 S. m. zahlr. Fotos Thorbecke 2013
    Andreas Barlage, Autor zahlreicher Beiträge in Gartenmagazinen sowie etlicher Gartenbücher, hat Gartenbau an der Universität in Hannover studiert. Hier plaudert ganz persönlich aus dem Nähkästchen seiner Begegnungen mit Gartenpflanzen, die ihm ans Herz gewachsen sind und ohne die er sich (s)einen Garten nicht mehr vorstellen kann. Schon als Kind entschied er sich statt für Fix und Foxi für eine Pfingstrose, ist oft umgezogen und mußte sich mit seinen eigenen Gärten verschiedenen Standortbedingungen anpassen. Nicht immer ist auch bei ihm als Fachmann nicht alles glatt gegangen. Pflegefehler aus Unkenntnis spornten ihn aber an, die perfekte Lösung zu suchen - und zu finden. Die Erfahrungen, Erlebnisse und Anekddoten, die sich um seine blühenden Favoriten, seine Gartenleidenschaft ranken, sind mit einem Schuss Selbstironie gewürzt und man spürt seine Begeisterung für seine Lieblinge. Dazu gehören u. a. die "unverzichtbaren Duftveilchen", Saisonblumen, die "leckere Kapuzinerkresse", die "unschlagbaren Dahlien", aber auch Maiglöckchen, Fingerhut, Königslilien, Narzissen - und Rosen. "Es fällt mir zwar schwer, mich für eine einzige Lieblingspflanze zu entscheiden, aber wenn man mir die Pistole auf die Brust setzt, ist es eindeutig eine Rose." Die Schönste dieser Schönen ist für ihn "Aloha", der er sogar ein eigenes Kapitel widmet. "Ober-allerwichtigste Adressen" ergänzen dieses liebevoll ausgestattete, mit einigen ganzseitigen Fotos der Lieblingsblumen illustrierte, amüsant geschriebene Büchlein, das Gärtnerwissen unterhaltsam vermittel, neue Pflanzenvorliebhaben wecken könnte und, falls man sie noch nicht kennt, Lust darauf macht, Barlages Gartenratgeber zu lesen.
  15. Beck, Ursula Garten-Glück: Aus dem Leben einer Hobby-Gärtnerin 50 S. m. 5 SW-Abb. Isensee 2009
    Die sich als "Gartenfreak" bezeichnende Autorin schildert hier - humorvoll - ihre Erlebnisse rund ums Gärtnern, ihre Leiden und Freuden auf dem Weg vom "Greenhorn" zur durch Erfahrung klug gewordenen Hobbygärtnerin. Unterhaltsames Bändchen mit einigen praktischen Tipps, die sich preislich gut auch als kleines Mitbringsel z. B. zur Einzugsfeier im neuen Heim mit Garten eignet.


  16. Becker, Christine / Ulf-Peter Schwarz Zeitlos flattern Blütenträume... 140 S. NWM-Verlag 1998
    Die Autorin besichtet über die Geschichte der Entwicklung ihres Gartens, in dem sie schließlich ihre Liebe für Helleborus entdeckte.


  17. Bender, Klaus / Manfred Lucenz / Jürgen Becker Ein Garten fürs Leben. Mit Klaus Bender und Manfred Lucenz durch das Gartenjahr 168 S. m. 160 Farbabb. Becker-Joest-Volk 2007
    Über zwei Jahrzehnte haben die Lebensgefährten Manfred Lucenz ( Lehrer) und Klaus Bender ( Pfarrer) daran gearbeitet, aus einem verwilderten 4.000 Quadratmeter großen Gelände rund um ein altes Bauernhaus bei Kleve ein zauberhaftes Gartengelände werden zu lassen. Reisen in die Niederlande, Frankreich und Italien, aber auch Literatur, Gemälde und sogar Filme lieferten Anregungen. Das Garten-Projekt begann damit, daß Manfred Lucenz sich an die Bilder aus dem Film "Dr. Schiwago" erinnerte, die er 30 Jahre zuvor im Kino gesehen hatte. Die Narzissen-Wiesen Sibiriens waren der Anstoß für die erste große Pflanzaktion: 10.000 Blumenzwiebeln wurden eingesetzt und sorgen nun jeden Frühling für ein gelbes Blumenmeer am Teich. Das Buch ist der gemeinsam verfaßte Erlebnisbericht vom Werden eines inzwischen in den Medien immer wieder vorgestellten und weit über die Grenzen des Rheinlandes berühmtgewordenen Gartens. Immer wieder neue Blumen wurden gepflanzt, Form- und Farbkompositionen oft weiter perfektioniert, Mißerfolge spornten nur noch mehr an; Geduld und Ausdauer lernten sie dabei als wichtigste Grundfeste des Gärtnerns. Der Garten sollte vor allem auch für das leibliche Wohl sorgen; ein Gemüsegarten sowie eine Obstwiese durften also nicht fehlen. Heute bietet der Garten außerdem Themenbereiche wie Cottagebeet, Blaues Beet, Hochbeete und Rosenböschung, Obstbaumwiese, Rhododendrenpflanzung, Weisser Garten, Gelber Hügel, Beet in Sonnenfarben, Kräutergarten und Purpurgarten. Die Fotos des bekannten Gartenfotografen Jürgen Becker künden vom Erfolg der Beiden. "Verschwenderische Blütenfülle“, „Sanfte Melancholie“ oder „Juwelen von kurzer Dauer“, "Den Rhythmus des Jahres im Garten erleben", "Ein Garten in Harmonie: individuell, stilvoll, durchdacht" heißen die Kapitel dieses opulenten Bildbandes, auf den diejenigen, welche den Garten schon besucht haben, schon lange gewartet haben. Gartenbesitzer, die ihn noch nicht kennen, werden bestimmt Lust bekommen, an den Besuchstagen einmal hinzufahren. Und für alle, die neue Anregungen für ihren Garten suchen, ist er eine Inspiration für liebevolle Details. Der Serviceteil am Ende des Buches liefert dann noch praktische Gartentipps z. B. zum Wühlmausschutz.
  18. w. o. / Marion Nickig Ein Garten ist niemals fertig: Ideen und Erfahrungen aus einem immerblühenden Garten 189 S. Callwey 2014
    Diesmal berichten die beiden Gartenfreunde kurz über die Entstehung ihres Gartens und breiten dann ihren ganzen Erfahrungsschatz aus vielen Jahren damit aus. Sie gestehen gemachte Fehler (aus denen man lernen kann), erzählen über Umgestaltungen und - manchmal nicht erwartete - Entwicklung des berühmten Gartens. Zur Sprache kommen ihre Baumfavoriten, Erfahrungen mit Blumenzwiebeln, ihrem Rosen-, Stauden- und Gemüsegarten und die Erkenntnis, daß der Boden Grundlage allen Wachstums ist. "Kitsch oder Kunst" heißt ein Kapitel über die Ausstattung, Dekoration des Gartens. Bezugsquellen und Adressenverzeichnis ergänzen den sehr praxisorientierten Bildband, in dem diesmal Marion Nickig wunderschöne Fotos aus allen Jahreszeiten beisteuerte. DGG TOP 5 der besten Gartenbücher 2015
  19. _Lucenz-Bender, Manfred / Ulla Michels Was eine Harke ist: Aus dem Alltag eines Gärtners 160 S. Verlagshaus Wohlfarth 2014


  20. Bewernitz, Doris Wo die Seele aufblüht: Warum ein Garten glücklich macht 160 S. Kreuz 2012
    Die Autorin, die eigentlich gar keinen Garten haben wollte und dann doch stolze Besitzerin eines Kleingartens wurde, erzählt jahreszeitlich geordnet Geschichten und Erlebnisse aus ihrem jetzt geliebten grünem Gartenparadies mitten in Berlin. Da geht es z. B. um das Credo der Nacktschnecke, darum, daß ein Regenwurm Geduld lehrt, um Mitmachtage, Ofenfreuden, Mulchen nach der Methode Bewernitz und altbekannte Leiden des Gärtnerns wie müde Knochen oder schmutzige Hände. Ja, ein Garten macht glücklich!


  21. Bichsel, Dita Champagner in lebendiges Glück gebettet: Bijou - Garden, Gartengestaltung für alle Sinne amüsant geschrieben 116 S. Books on Demand 2008
    Pflanzen- oder Gestaltungsprinzipien-Listen, aufgeteilt nach den fünf Sinnen (Wohltuendes für unser Auge, Ohr, unsere Nase, unseren Gaumen und unsere Haut) aufgelockert durch etliche gärtnerische Zitate, deren Schrift für mich allerdings zu groß ist, "erschlagend" wirkt. Quellen waren nach eigener Aussage"Pflanzenbücher und das Internet". Die eingestreuten drolligen Hundegeschichten sind amüsant zu lesen. Leider ohne Register.


  22. Bindlechner, Michael Edelprinzer Gärtnerjahr. Tagebuch einer Auszeit 160 S. Brandstätter Wien 2003
    Von April bis September - also ein "Gartenjahr" lang hat Michael Bindlechner, seit Jahren international erfolgreicher Regisseur und Kameramann, in Edelprinz zugebracht. "Ob ich klüger davon werde, wird sich zeigen" heißt es am Anfang. Es ist für den Streß- und Termingeplagten eine Rückbesinnung auf die einfachen Dinge des Lebens, Rückkehr zur im rauhen Klima des nördlichen Waldviertels spürbaren Natur, ein Genießen der - wenn auch manchmal anstrengenden- Gartenarbeit als Kontrast zur Berufswelt - eben eine "Auszeit", die er in schönen Momentaufnahmen und mit seinen Tagebuchaufzeichnungen dokumentiert. Schöne Feierabendlektüre und Augenschmaus.


  23. Bleier, Bianka / Annette Timmermann Wo Himmel und Erde sich berühren 80 S. Scm Collection 2011
    Wie viel Freude es machen kann, ein eigenes Stück Erde zu gestalten,vermitteln die stimmungsvollen Fotos von Annette Timmermann, die Texte und ausgesuchten Bibelzitate der Autorin / Gartenbesitzerin. Es ist eine Reise durch ein Gartenjahr in einem liebevoll gestalteten Garten einer leidenschaftlichen Gärtnerin, die sich ein Stück vom Paradies "zurückgeholt" hat. Man findet jeweils auf einer Doppelseite jeweils das Foto, den Text auf der anderen Seite. Zitat daraus: "Was wäre das kraftvolle Aufbrechen des Frühlings, ohne die Härte des vorangegangenen Winters? Was wir immer um uns haben, wissen wir kaum zu schätzen, der Abstand zum vergangenen Frühling ist lang genut, um immer wieder dieses Erlebnis von etwas ganz Neuem zu haben" und: "Mein Garten hat die Bedeutung, die ich ihm zumesse. Spiegel meiner Seele, Oase der Geborgenheit, Insel der Erholung"... Ein meditatives Gartenlesebuch.


  24. Bloom, Alan Come you here, Boy! 160 S. Aidan Ellis Publishing 1995
    Autobiographie von Alan Bloom (1906 – 2005) Gründer der Fa. Bressingham Gardens


  25. Blunt, William / James J. White / Richard Shirley Smith Of Flowers & a Village: An Entertainment for Flower Lovers 296 S. Timber Press 2006
    "Written in the form of chatty letters from a doting godfather to his goddaughter, this work provides horticultural education"


  26. Boomgaarden, Heike / Bärbel Oftring Natürlich Heike: So lebe ich mein Gartenjahr 160 S. m. 174 Farbf. Ulmer 2012
    Das Buch der Autorin "Natur sucht Garten" stellte ich schon hier vor. Hier lädt die aus Radio und TV bekannte Gartenexpertin zu einem Besuch in ihrem eigenen Garten ein. Schon auf dem schön gestalteten Cover einladend lächelnd führt sie auf sehr perönliche Weise mit ihrer Co-Autorin Bärbel Oftring durch ihr Gartenjahr. Dabei umfasst ein Kapitel jweils drei Monate; im ersten Kapitel gibt es z. B. eine Auswahl ihrer liebsten Schneeglöckchensorten. Sie erzählt locker und humorvoll auch von einem Zaubertrankgärtchen und einem Müslibalkon, um nur zwei "ausgefallene" Ideen zu nennen, von ihrer Tätigkeit als Pflanzenbotschafterin und ihren Erlebnissen beim TV-Dreh. Fast "nebenbei" gibt es fachkundig viele Tipps zur Gartenpraxis, z. B. zum fachmännischen Obstbaumschnitt, zur Mischkultur und Fruchtfolge, Pflanzenkombinationen ("Rosen und Clematis sind innig verschlungen") usw. Auch Rezepte für die Kosmetik und Küche sowie Dekoideen für Haus und Garten hat sie zu bieten. Ihre Gartenleidenschaft ist zu spüren und wirkt ansteckend. Die schönen Fotos (vrschiedener Fotografen) zeigen sie immer wieder im Garten oder bei ihren Aktivtäten. Im Anhang finden sich Internettipps, Lieblingsbücher und - allerdings nur 3 - Einkaufstipps. Empfehlenswerte Lektüre für alle GartenbesitzerInnen! Webseite Heike Boomgarden


  27. Borchardt, Rudolf Der leidenschaftliche Gärtner (Gesammelte Werke, 14 Bde.) 432 S. Klett-Cotta 2003
    "In Zeiten stabilen Naturgefühls haben wir starre (also formale) Gärten; geht unser Naturempfinden durch Krisen, so suchen wir in den Gärten die verlorene Natur". . Acht Kapitel beleuchten die Gartenwelt philosophisch-mystisch: Der Mensch und die Blume/ Der Mensch und der Garten/ Der Garten und die neue Blume/ Kulturpflanze und Wildpflanze / Die Blume als Teil der Landschaft / Die Blume und der neue Garten/ Graben, Säen, Nähren, Schützen / Katalog des Seltenen, Vergessenen, Verkannten, Unbekannten mit kurzer Nomenklatur, Habitusbeschreibung, Standortansprüchen (letzterer war Anlaß für das Buch von Anita Albus: Das botanische Schauspiel).
  28. w. o. / Schalansky, Judith (Hrsg.) / Christian Welzbacher Der leidenschaftliche Gärtner (Naturkunden) 400 S. Matthes & Seitz 2016
    Lange Zeit vergriffen hier in einer bibliophilen Taschenbuchausgabe neu zugänglich gemacht.

  29. Gedichte und Zitate von Borchardt

  30. Bowles, Edward Augustus (E.A.). My Garden in Spring 308 S. Timber Press 1997
    Eines der ersten Publikationen, in denen es um Schneeglöckchen geht.
  31. w. o. My Garden in Summer (My Garden Series) 393 S. Timber Press 1998
    Vorwort von Charles Elliott
  32. w.o. My Garden in Autumn and Winter 282 S. Timber Press 1998
    Reprints von 1914/ 1915; Bowles wurde vor allem bekannt durch seine Bücher "Handbook of Crocus and Colchicum" (1924) und "Handbook of Narcissus" (1934); etliche Pflanzen wurden nach ihm benannt z. B. Galanthus plicatus ’E.A. Bowles’
  33. - Allan, Mea E.A.Bowles and His Garden at Myddelton House Faber and Faber Ltd 1973
  34. - Hewitt, Bryan The Crocus King: E.A.Bowles of Myddelton House 104 S. Rockingham Press 1997


  35. Braun, Ute Alpsommer: Mein neues Leben als Hirtin 255 S. m. 64 Farbf. im Tafelteil Bastei Lübbe 2010
  36. w. o. Mein Kräutersommer: Neue Geschichten, Erlebnisse und Rezepte von der Alphirtin 189 S. mit 16 seitigem Tafelteil mit Farbf. Franckh-Kosmos 2011
    Ute Braun führt ein Leben in zwei Welten. Sie wohnt und arbeitet im Winter als Heilpraktikerin im Hunsrück und bietet dort auch Kräuterspaziergänge an. Im Sommer zieht sie auf eine 250 Jahre alte Hütte in den Schweizer Bergen, um dort als Rinderhirtin ein authentisches und selbstbestimmtes Leben zu führen, eingebunden in den Rhythmus und die Kräfte der Natur. Diesen Traum verwirklicht sich die Autorin jetzt schon seit etlichen Jahren immer wieder aufs Neue. Zäune reparieren, Ziegen melken, Käse herstellen, Stall ausmisten, Heu sowie Holz machen und Garten bestellen gehören zu ihren Aufgaben auf der Alp. Fernab von Auto, Handy, Fernseher, Warmwasser usw. beschränkt sich das Leben auf das Wesentlichste. (Ganz abgeschieden von der Welt ist sie aber auch dort nicht - einmal in der Woche besucht sie von der Alp aus einen PC.) Unterhaltsam geschrieben läßt sie uns im nun schon zweiten Buch mit 15 neuen Geschichten an ihrem ungewöhnlichen Alltag hoch oben auf der Alp teilhaben. Vor allem Kräuter (nach ihnen benennt sie die einzelnen Kapitel) spielen eine große Rolle und so gibt es viel Wissenswertes über Kräuter zu lesen und sogar einige Rezepte zum Nachkochen.


  37. Breckwoldt, Michael / Sabrina Rothe Besprechung hier: Genießer-Gärten: Kreative Gärtner und ihre Lieblingsrezepte

  38. Brinkmann, Hartmut Besprechung hier: Der mit den Rosen spricht
  39. w. o. Besprechung hier: Wühlmaus, Giersch und Laubenpieper: 111 wahre Geschichten aus dem Kleingarten


  40. Buchan, Ursula Gut im Beet. Über die Lust am Gärtnern 176 S. Residenz 2003
    Ursula Buchan schreibt Garten-Kolumnen für den Spectator, den Independent und diverse Gartenmagazine. Sie besuchte die Universität in Cambridge und wurde in Wisley und im Botanischen Garten Kew, London, zur Gärtnerin ausgebildet und veröffentlichte schon zahlreiche Gartenbücher. Dieses Buch mit Kolumnen aus verschiedenen Zeitschriften der Jahre 1984-2002 ist wohl das erste ins Deutsche übersetzte. "Es ist schon bemerkenswert, wie viele vernünftige Leute mit dem Gärtnern beginnen und dann wider alle Vernunft sich weigern, damit wieder aufzuhören", schreibt sie. Und sie weiß über "eigentümlichen" Gärtner(innen) und ihre Leidenschaften so manches zu berichten, aus dem eigenen Garten und den öffentlichen, in denen sie gearbeitet hat: Wissenswertes und Nützliches ebenso wie Heiteres und Kurioses. Wen die "Hortomanie", die "Lust am Gärtnern“erwischt hat, wird sich und sein Hobby in ihren sympathischen, sehr persönlichen Texten wiedererkennen und kann dabei zusätzlich in den herrlichen Fotos von verschiedenen Gartenfotografen schwelgen.


  41. Büch, Christiane Besprechung hier: Gärtnerseelen. Warum Dreck unter den Fingernägeln glücklich macht


  42. Bussche, Freifrau Viktoria von dem Meine Gartenrezepte - Inspirationen einer leidenschaftlichen Gärtnerin 160 S. m. ca. 158 Farbf. u. 10 Tab. Callwey 2007
    Die Autorin hat passend zum zehnjährigen Jubiläum des von ihr veranstalteten Gartenfestivals „Gartenlust und Landvergnügen“ in Ippenburg ein Buch geschrieben ", das in edles Samtrot gebunden und auf kostbarem Papier gedruckt ist, versehen mit einer Banderole (die Buchhändler und Käufer allerdings zu Verzweiflung bringen dürften, denn nach mehrmaligen Einsortieren und Herausnehmen dürfte sie wohl zerrissen sein). Die Fotos von Marion Nickig, die über ein umfangreiches botanisches Wissen verfügt, sind wieder traumhaft schön. Sie fängt die Farbenpracht und Sinnlichkeit der Pflanzen fotografisch einfühlsam ein, so dass man für Augenblicke glaubt, sogar ihren Duft erschnuppern zu können. Und die abgebildeten Pflanzen sind mit ihren vollständigen lateinischen Namen bezeichnet - leider keine Selbstverständlichkeit, deshalb erwähnenswert; denn das hilft bei der Besorgung der Pflanzen für den eigenen Garten. Man erfährt einiges aus dem Leben und der Kindheit der Autorin und (meiner Meinung nach aber zu wenig) über die Entstehungsgeschichte und Entwicklung des Gartenfestivals,. Sie widmet sich mehr ihren Erinnerungen und Erfahrungen, Abneigungen ("ich finde es nicht nur exzentrisch BLüten zu essen, sondern sogar "kannabalisch"") und Vorlieben (der Jungfer im Grünen gebührt ein eigenes Kapitel) und stellt ihre teilweise unkonventionellen "Rezepte" für Beete, Gärten und einige wenige auch für Kochtopf vor. Zahlreiche Pflanzenkombinationen in ihrem Schlossgarten entstanden durch die Zusammenarbeit mit berühmten Gartendesignern aus Deutschland, Frankreich, England, Dänemark und den Niederlanden und durch die Umsetzung der innovativen und außergewöhnlichen Garten- und Pflanzpläne, die ihr seit 2000 (seitdem gibt es die Schaugartenanlagen), alljährlich unter wechselndem Motto, angeboten wurden. Einige interessante Kapitelüberschriften: Lush Pflanzen, die tanzen / Style - alles, was wuchert, wandert und windet / Grün vor Neid - die Zinnie "Envy" und ihre grünen Begleiter / Pflanzen, die ich nicht mag - oder besser: wie ich sie mögen würde / Die Blumen des Bösen" - schwarze Schönheiten / Weinraute - Gruß aus Pommern / Wenn du schwach bist, schneid ich dich -wenn du stark bist, lass ich dich! / Verdrehte Welt - Blumen zum Essen und Gemüse im Beet / "Summerpudding" - Schwarze Johannisbeeren, nicht nur der Farbe wegen. Der Anhang bietet informative Pflanzenempfehlungen zu den einzelnen Kapiteln, Bezugsquellen, einige Literaturhinweise und ein kumiliertes Pflanzen- Sachwortregister. Das Preis-Leistungsverhältnis ist bei der schönen Ausstattung angemessen...
  43. w. o. Aus meinem Garten. Gartenlust und Leidenschaft 176 S. Callwey 2008
    „Aus meinem Garten“ besteht aus dem Buch „Gartenlust und Leidenschaft“ und drei Extrabroschüren, eingelegt in eine edle Schmuckbox. Viktoria von dem Bussche lässt uns darin an ihrer Passion für ungewöhnliche Kombinationen und das Gärtnern mit besonderen Pflanzen teilhaben. Sie erzählt von ihrer Begeisterung für Duft und Farbe, für üppige, leuchtende Beete und ihrem Vergnügen an immer neuen, manchmal gewagten Zusammenstellungen und stellt ihre persönlichen Favoriten unter den Staudengewächsen, Rosen und Sommerblumen vor. Die passenden Gerichte finden sich in der Extrabroschüre „Rezepte aus meinem Garten“. In „Gartenskizzen“ vermitteln Fotos und Notizen Einblick in ihre Pläne und Ideen, die die Gartenliebhaberin auf Reisen gesammelte hat. Im Kalender „Durch das Gartenjahr“ erklärt sie die wichtigsten Arbeiten im Verlauf eines Jahres. Zudem bietet die Broschüre Platz für eigene Aufzeichnungen.
  44. w. o. Gartenlust und Leidenschaft 144 S. Callwey 2010
    Preiswerte Sonderausgabe des obigen Titels in einem Band (Paperback)
  45. w. o. von dem Besprechung hier: Wir müssen noch Unkraut pflanzen: Schloß Ippenburg - Geschichte einer Leidenschaft


  46. Capek, Karel Besprechung hier: Das Jahr des Gärtners


  47. Chatto, Beth / Christopher Lloyd / Christoph Gurlitt/ Maria Gurlitt-Sartori Dear Friend and Gardener! Ein Briefwechsel über das Leben, das Gärtnern und die Freundschaft 384 S. m. 24 Farbf. DVA 2013
    Endlich in deutscher Sprache - zum 90. Geburtstag von Beth Chatto - liegt hier der erstmals 1998 veröffentlichte Briefwechel der beiden legendären englischen Gärtner und Gartenbuchautoren Beth Chatto, die in East Anglia den berühmten Kiesgarten schuf und Christopher Lloyd, der das historische Anwesen Great Dixter in Sussex von seinen Eltern übernahm und sehr kreativ weiterentwickelt hat, vor. Lloyd erwähnt in seinem Vorwort kurz, daß es kein "echter" Briefwechsel ist, sondern es sich um einen literarischen, vom Verlag vorgeschlagen Kunstgriff handelt; mich hat das nicht gestört. Die langjährigen Freunde und enthusiastischen Pflanzenliebhaber erzählen briefmäßig zwischen 1996-1997 sehr persönlich, auch humorvoll von Kindheitserinnerungen, kulinarischen Genüssen (beide kochen sehr gern mit den Produkten ihrer Gärten), besuchten fremden Gärten, von Landschaft und Natur, geliebter Musik und besuchten Konzerten. Bei den Erlebnissen mit gemeinsamen Freunden, Lieferanten, Praktikanten und Mitarbeiter tauchen viele bekannte Namen aus der Gartenszene auf. Sie diskutieren ihre Ansichten und Einsichten über das Leben (das Älterwerden mit seinen immer stärker aufkommenden gesundheitlichen Beschwerden) und den Wechsel der Jahreszeiten. Und sie tauschen ehrlich und aufschlußreich in Beobachtung und Erfahrung verwurzelte Ansichten über ihre doch unterschiedlichen Gärten und Pflanzen (unzählige werden genannt!) aus. Neben den Erfolgen kommen auch Enttäuschungen zur Sprache. Zwangsläufig ist auch immer wieder das Wetter ein Thema. Während Beth Chatto ökologisch gärntnert, spritzt Christopher Lloyd auch schon einmal - hier nehmen sie mit kleinen Spitzen oft Bezug auf die unterschiedliche Verhaltensweise. Beide schildern auch Veränderungen ihres Besitzes, so erfährt man von der Versetzung eines Gewächshauses an einen neuen Standort. Die Äußerung von Beth Chatto: "Warum sollte man Gärtner überhaupt miteinander vergleichen - mit Musikern oder Malern macht man das doch auch nicht. Ich meine, dass sich der Besuch bemerkenswerter Gärten, ob groß oder klein, mit einem Rundgang durch eine Kunstausstellung vergleichen lässt. Manche Werke gefallen uns, manche lehnen wir spontan ab" deckt sich ganz mit meiner Meinung. Eine lohnenswerte, dabei sehr informative Lektüre - mit einem Fototeil, der Bilder aus den Gärten zeigt - für alle GartenliebhaberInnen!


  48. Chudley, Carol Graham /Dorothy Field Gartengespräche unter Frauen Frederking & Thaler München 2000
    Zwei Freundinnen, Töpferin und Lehrerin die eine, berühmte Papierkünstlerin die andere, schreiben sich, obwohl sie Nachbarn sind, jahrelang Briefe, in denen sie sich über ihre Gärten austauschen. Dabei gehen die mitgeteilten Gedanken weit hinaus über das Anpflanzen und Ernten oder die täglichen Gartenarbeiten. Sie haben vor allem mit dem seelischen Zustand der Gärtnerinnen zu tun, mit ihrem Verhältnis zur Natur und ihrer Suche nach dem verlorenen Paradies. Sie schildern sich Kindheitserinnerungen und trösten sich in Lebenskrisen. Während dieser Korrespondenz wird eine der beiden Frauen schwer krank - und nach ihrem Tod gibt die andere diese Briefe heraus, versehen mit Fotos, liebevollen Zeichnungen und Papierkunstwerken. Eine gelungene Mischung aus Beobachtungen, Gedanken und Austausch ist dieses "Gartenbuch" einmal etwas ganz anders. Es macht nachdenklich, bringt eine neue Sichtweite in das "Gärtnern" und gehört in die Gartenbibliothek jeder Gärtnerin! (Und für Männer ist es sicherlich ebenfalls eine lohnende Lektüre!)
    Gartengespräche unter Frauen. Vom Pflanzen, Wachsen und Vergehen. 3 CDs [Audiobook]


  49. Claudine Mein grünes Herz. Von glücklichen Stunden mit Pflanzen und Blumen 351 S. ADMOS Media GmbH 1998
    Ein Gang durch das Gartenjahr voller Ideen und Anleitungen einer Gärtnerin aus Liebe.
    Zitat daraus


  50. Clayton, Virginia Tuttle The Once & Future Gardener: Garden Writing from the Golden Age of Magazines: 1900-1940 312 S. Godine Publisher 1999


  51. Cresswell, William / Audley End Diary of a Victorian Gardener: William Cresswell and Audley End 92 S. English Heritage 2006


  52. Dackow, Doris Das grüne Herz Oase 2008
    "Wer in meinen Garten schaut, schaut in mein Herz." Das berühmte Zitat des "Gartenfürsten" Hermann von Pückler-Muskau steht am Anfang dieses - passend in Grün gekleideten - Büchleins. Die in Bad Krozingen lebende Autorin Autorin schildert essaymäßig ihre persönlichen Eindrücke bei Besuchen in 12 Gärten, etliche davon im Dreiländereck. Dazu gehören Bauern-, Rosen-, Familien-, Künstler-, Kloster-, Schul-, Schreber- und Märchengarten. "Auf meiner Suche nach dem grünen Herz begegneten mir ganz unterschiedliche Geschichten. Ein Garten ist eben nicht nur ein eingezäuntes Stück Erde, ein Garten ist vielmehr ein persönlicher Teil des Lebens. Im Garten stecken viele Kindheitserlebnisse, Traditionen und viel Arbeit. Gärten überleben Generationen, Naturgewalten und sogar Kriege. Hier findet man Ruhe, Geborgenheit" schreibt sie im Vorwort. Die Geschichte über das Cafe Märchengarten Simonswald ist hier online zu lesen.


  53. Daniels, Marc Der Himmelsgarten: Das Handbuch des spirituellen Gärtners 192 S. m. CD Allegria 2011
    Der Himmelsgarten ist keines der üblichen Gartenbücher, wie schon der Titel andeutet, sondern "Gartenerfahrung" einmal anders, als ein jüdischer Beitrag zur Gartenkultur. Zu Beginn berichtet der amerikanische Autor über die Geschichte seiner Familie und seines Gartens ("Quelle meiner Inspiration"). Der Autor ist der Enkel des Erfinder des sogenannten Ross Root Feeder, eines Spezialgerätes für die Baumsanierung, das tief verwurzelt Bäumen Nährstoffe und Wasser zuführt und der Familie Wohlstand brachte. In Deutschland nennt man es Wurzelbewässerer, Düngelanze oder Düngesonde. Der Großvater knüpfte Geschäftsbeziehungen zur deutschen Firma Horstmann & Co. an. Es entwickelte sich eine Freundschaft und der Autor absolvierte schließlich dort ein Sommerpraktikum, lernte perfekt Deutsch sprechen. In seinem Buch erwähnt er immer wieder dieses Gartengerät. Er möchte aber vor allem mit diesem Buch die Einsichten der Kabbala, die er in Israel lernte, einer breiten Leserschicht, hier speziell den Gartenbesitzern, zugänglich machen. Zwischendrin gibt es auch praktische Tipps (Schnitt, Unkrautbekämpfung, Dachbegrünung usw.). Auf der CD befindet sich eine Meditation: "Kabbala Park - eine futuristische Vision".


  54. Demski, Eva / Michael Sowa Gartengeschichten 239 S. m. farb. Ill. Insel 2011
    Die freie in Bayern gebürtige Schriftstellerin ist in Frankfurt Besitzerin eines sehr kleinen Stadtgartens und outet sich erstmals als Gartenliebhaberin mit 20 Geschichten, Reiseberichten und Meditationen. Man liest, wie der Garten trösten, einem zum Heulen oder zum Lachen bringen kann, wie er Menschen verbinden, aber auch trennen kann. Eva Demski philosophiert über Fragen wie: Wie benimmt sich bildende Kunst im Garten, was pflanzen Menschenfeinde am liebsten an und wie könnte Epikurs Garten ausgesehen haben? Hat der Garten uns oder haben wir ihn? (Manchmal kommt sie zu einem überraschenden "Ergebnis"). Auffallend sind die immer wieder auftauchenden kleinen Seitenhiebe auf die Männer... Aufgelockert durch Bilder von Michael Sowa eine lohnende, sprachlich anspruchsvolle Lektüre für Gartenfreunde. Webseite der Autorin


  55. Denneler, Irmgard Frau Dennelers Garten - Eine Gärtnerin verrät ihre grünen Geheimnisse 136 S. m. zahlr. Farbf. Thorbecke 2015
    Mal etwas Neues in der Gartenbuchszene - dieses Buch regten Nachbarinnen der Gärtnerin an - und arbeiteten textlich und vor allem fotografisch (teils ganzseitige Bilder) daran mit. Seit Jahren ist der zwischen Wohnhaus und Streuobstwiese gelegene 400 qm große Garten der heute 78 jährigen Irmgard Denneler ein Hauptanziehungspunkt beim Esslinger Tag der offenen Gärten. Seit 25 Jahren gärtnert sie hier vollkommen ökologisch. Sie verrät in Ich-Form ihre grünen Geheimnisse - eine Mischung aus traditionellem Bauerngartenwissen und geduldiger Beobachtung der Natur - und einige persönliche Heil- und Kochrezepte im Lauf der Jahreszeiten, jeweils unterteilt in die Rubriken Gemüse / Obst, Kräuter und Blumen. Vieles davon ist nicht "geheim" für begeisterte GartenliebhaberInnen, doch Tipps wiederholt zu lesen ruft ja gelegentlich auch wieder Vergessenes ins Gedächtnis zurück. Im Anhang gibt es ein nach deutschen Namen geordnetes Pflanzenverzeichnis und besondere Bezugsquellen für erwähnte Pflanzensorten bzw. Produkte. Die Aphorismen, Sprichwörter und gartenphilosophischen Gedanken von Frau Denneler machen das layoutmäßig schön gestaltete und illustrierte Buch auch zu einem unterhaltsamen Lesebuch.


  56. Dessau, Manuela Besprechung hier: Gestatten: Duck, Tagebuch einer Garten-WG


  57. Diekmann-Müller, Annette Besprechung hier: Blicke ins Grüne: Schreibende Frauen und ihre Gärten von Bettina von Arnim bis Virginia Woolf


  58. Dillon, Helen Down to Earth 208 S. Timber Press 2007


  59. Dodson, James Beautiful Madness: One Man's Journey Through Other People's Gardens 291 S. Dutton Books 2006


  60. Dudek, Micha Mein wilder Garten: Wege zu Ökologie und Nachhaltigkeit 112 S. m. zahlr. Fotos Thorbecke 2011
    Ökologie und Nachhaltigkeit sind in aller Munde und können doch eigentlich unkompliziert im eigenen Garten gelebt werden. Der studierte Landschaftsarchitekt und Umweltplaner, bekannt durch seine Wolfs- und Hundebücher, kehrt zu seinen Wurzeln zurück und weckt in einem unterhaltsam plaudernden Stil - mit vielen ganzseitigen romantischen Fotos seines hier vorgestellten Gartens - den Blick für das ökologische Detail im Garten. Er zeigt, daß man auch in einem ökologischen Garten nicht auf gepflegten Rssen und schöne Rabatten verzichten muß, nicht tatenlos einfach alles wachsen lassen muß, sondern daß es vorrangig daraum geht, im eigenen Garten seine Ansprüche in Einklang mit der Natur umzusetzen und daß man schon mit einigen erwilderten Ecken ökologisches Gleichgewicht schaffen kann. Er erklärt, wie mit einfachen Handgriffen die biologische Vielfalt um ein Vielfaches gesteigert werden kann und wie jeder Quadratmeter eines ökologisch bewirtschafteten Gartenflecks zur Steigerung der Lebensqualität für uns Menschen betragen kann. In den Kapiteln: Wege, Wiesen, Hecken, Trockenräume, Feuchträume, Nutzgartenbereich und Lebensräume geht es um die einzelnen Gartenelemente, wo sich Natur ausbreiten kann, wenn man sie denn lässt. Zum ökologischen und nachhaltigen Gärtnern gehört auch, daß man mit Nistkästen Vögel anlockt, den Bienen entsprechende Pflanzen anbietet, den Kreislauf der Natur mit einem Komposthaufen unterstützt. Bis auf die Tabelle "Sträucher und Kleinbäume" erfährt man aber wenig Konkretes über Pflanzen. In die Erläuterungen hat er Zitate aus der Literatur eingestreut und im Anhang finden sich nützliche Links und Literaturangaben. Daß es mal wieder kein Register gibt, muß ich einfach wieder einmal erwähnen, weil ein Sachbuch ohne Register für mich an Wert verliert.


  61. Eger, Ilga Ein Jahr im Garten 216 S. m. zahlr. Fotos Becker-Joest-Volk 2007
    "Die Hände in der Erde und das Herz im Himmel" - das Titelbild deutet die Philosphie der Autorin schon an. Ilga Eger erzählt in ihrem Buch, wie sie die traditionelle Lebensweise ihrer Großmutter (deren Hausrezepte sie hier weitergibt) mit den Ansprüchen des modernen Lebens in Einklang bringt und warum sie sich als berufstätige Frau mit Familie noch einen Garten zumutet. "Ein Garten macht glücklich ", findet die Yogalehrerin, Grafikerin, Mutter und Autorin und präsentiert, gegliedert nach dem Jahresablauf, ein gleichermaßen emotionales ("den Garten erleben und genießen") wie praxisnahes (von der Bodenaufbereitung über die Aussaat, Pflege bis zur Ernte) Buch mit wunderbaren Bildern und bemerkenswerten Texten.
  62. w. o. / Gary Rogers Besprechung hier: Mein Traum vom Landgarten


  63. Fish, Margery mehrere Bücher hier


  64. Foerster, Marianne / Gary Rogers Besprechung hier: Der Garten meines Vaters Karl Foerster


  65. Freith, Britta / Biggi Möhrle Besprechung hier: Hinterm Stall die Blumen: Landfrauen und ihre Gärten


  66. Frischmuth, Barbara Fingerkraut und Feenhandschuh Ein literarisches Gartentagebuch. Mit Fotos v. Herbert Pirker Aufbau Berlin 1999
    Herrliche Lektüre! Die bekannte Schriftstellerin aus Österreich in Altaussee, am 5.7.1941 geboren, auch Lektorin und Übersetzerin, die sich selbst "Lustgärtnerin" nennt, führt in einer Art Tagebuch durch das Jahr in 15 Kapiteln mit eingeflochtenen praktischen Tips und Erfahrungen und vielen Hinweisen auf sowohl literarische als auch praktische Bücher. Besser als mit ihren Zeilen kann man den Wert des Lesens von Gartenbüchern nicht ausdrücken: "Ich las, was greifbar war, von der philosophischen Abhandlung bis zum Auspflanzbuch, von Anleitungen zur Rosenwartung bis zu Tips für die Bodenverbesserung. Und war so unerfahren wie jemand, der Reiten vom Hörensagen lernen will anstatt mit seinem Pferd... Ich will nicht sagen, dass die Lektüre von Gartenbüchern mit nicht genützt hätte. Sie hat mir sehr genützt, indem sie Richtlinien setzte, an denen ich mich orientieren konnte und die meinen Ehrgeiz weckten. Aber wirklich zu gärtnern fing ich erst an, als ich den Garten sich äussern hörte, in den Sätzen seiner Bedürfnisse."
  67. w. o. Löwenmaul und Irisschwert Gartengeschichten 180 S. m. 76 Fotografien v. Herbert Pirker Aufbau Berlin 2011
    "Löwenmaul und Irisschwert" versammelt im ersten Teil "Was die Literatur im Garten verloren hat" neue Geschichten ("Topfträume", "Iris-Wonnen" , "en gros und en détail", "die Kürbisfee", "Schattengedanken") zu einem Gang durch das Gartenjahr in Barbara Frischmuths Garten; 73 Photographien von Herbert Pirker zeigen die Schönheit von ihres Altausseer Privatgartens in der Steiermark. Ein literarisches Gartentagebuch wie "Fingerkraut und Feenhandschuh", kurzweilig zu lesen, aber der zweite Teil: "Was der Garten in der Literatur verloren hat" erscheint mir "aufgesetzt"...
  68. w. o. Marder, Rose, Fink und Laus. Meine Garten-WG 160 S. m. Fotos v. Herbert Pirker Aufbau 2007
    Diesmal geht es, wie auch aus dem Titel ersichtlich, um die Erfahrungen der "Hauptmieterin einer lebendigen und eigenwilligen Gartengemeinschaft", kurz: einer "Garten-WG". Frischmuths schildert ihre Erfahrungen mit geliebten und ungeliebten Tieren im Garten und in der Natur, vom ritterlichen Kater Max über mörderische Lilienhähnchen bis zur Erdkröte mit dem Zauberblick und vieles mehr.
  69. w. o. / Melanie Gebker Der unwiderstehliche Garten: Eine Beziehungsgeschichte 240 S. m. zahlr. Ill. Aufbau-Verlag 2015
    Diesmal berichtet Frau Frischmuth über Beziehungen zwischen Menschen und Pflanzen. Sie beobachtet wieder Pflanzen ("Liebe zu Iris") und Tiere, "die Macht der Pilze", berichtet von gelesenen Büchern und besuchten Gärtnereien. Dann geht es z. B. um den schwierigen Versuch, Gartenabeit altersgerecht (sie ist über 70 Jahre alt) zu reduzieren: "Wie habe ich das eigentlich einmal geschafft?". Es ist der im Alter eintretende Konflikt zwischen dem, was man gern gestalten und erhalten oder gar neu erschaffen will und der wachsenden Hinfälligkeit von Rücken, Armen und Knien. Ein zweiter Erzählstrang - teilweise vermischt mit eigenen Beobachtungen - widmet sich wissenschaftlichen Erkenntnissen und neuen Forschungsergebnissen der Naturwissenschaft. Literarische, geistvolle und kenntnisreiche Lektüre. Webseite der Autorin


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Aktualisiert am 03.05.2016

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