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Vortrag Dr. Ullrich
Fischer vor der GDS - Gruppe Dortmund am 31.Januar 2004 und Katalog-CD
(mit freundlicher Genehmigung des Autors)
A. Einleitung
A. EINLEITUNGViele, zumeist ältere und eingewachsene Gärten besitzen mehr oder weniger schattige Stellen, an denen eine Bepflanzung mit blütenreichen Prachtstauden meist versagt. Welche Ursachen hat dieser Misserfolg? Wenn ein Grundstück mit Haus neu bezogen wird, setzt man im allgemeinen Bäume und Sträucher als Sichtschutz und Zierde in die noch kahlen Gärten. Diese Gehölze werden mit der Zeit größer und erzeugen dann zunehmend Schatten. Dadurch steigt der Lichtmangel für die Pflanzen, die im Schattenwurf der Gehölze stehen, ständig an.Sonnenliebende Prachtstauden, die am Beginn der Anlage üppig blühen, lassen allmählich in ihrem Wuchs nach bzw. sterben ganz ab, wenn ihnen die Sonne fehlt. Der Gartenbesitzer wird scheitern, wenn er an diesen schattigen Stellen erneut Sonnenstauden pflanzt Für ihn bzw. den von ihm zu Rate geholten Gestalter stellt sich daher die Frage, wie eine diesem Standort gerechte und befriedigende Lösung gefunden werden kann. Nur durch eine Radikalkur ließe sich der Garten in den alten Zustand versetzen, nämlich durch die teilweise oder totale Entfernung der Gehölze. Ein Entschluss zu einem derartigen Kahlschlag fällt meist schwer, denn dieser ist sowohl aufwändig als auch kostspielig. Wenn die gewachsene Gehölzkulisse mit ihrem Schattenwurf erhalten bleibt, muss dennoch kein wachstumsleerer Raum entstehen, denn es gibt befriedigende und ästhetische Lösungen zur Bepflanzung schattiger Gartenplätze. An derartigen Stellen kann durchaus eine standortgerechte Bepflanzung angelegt werden, die für viele Jahre ein harmonisches Bild mit üppig wachsenden Stauden ergibt. Diese Schattenstauden weichen aber deutlich von den ab, die auf der sonnigen Rabatte ihre optimalen Bedingungen vorfinden.. Ein Schattengarten hat nämlich seine eigene Dimension! Es stehen hier nicht die Blüten im Vordergrund, sondern andere Eigenschaften der Stauden sind gefragt. Unterschiedliche Pflanzengestalten und Färbungen der Blätter sowie mannigfaltige Blattstrukturen wie z.B. das filigrane Netzwerk eines Schildfarnes (Polystichum setiferum `Plumosum Densum`), die beeindruckende Größe eines kastanienblättrigen Schaublattes (Rodgersia aesculifolia), das wuchtige Erscheinungsbild einer großen blaublättrigen Funkie (z.B. Hosta `Blue Angel`) oder der von der Haselwurz (Asarum europaeum) gewebte dichte grüne Bodenteppich und nicht die Farbe der Blüten kommen im Schatten zur Geltung. Die Blütezeit einer einzelnen Prachtstaude ist meist begrenzt, während die Blattstrukturen der Schattenstauden über den gesamten Vegetationszeitraum erhalten bleiben. Schon Gertrude Jekyll schrieb: ...`auch Grün ist eine Farbe`. Das trifft in besonderem Maße auf die Gattung Hosta zu, deren einfarbige oder panaschierte Blätter von Sorte zu Sorte sehr unterschiedliche Nuancen in den Grün-, Gelb- bzw. Blautönen aufweisen Außerdem gibt es schmal-lanzettliche, ovale, herzförmige oder sogar kreisrunde Blattformen. Viele im Schatten gedeihende Pflanzen behalten ihre Attraktivität bis in den Winter, da sie zierende Samenstände mit leuchtenden Früchten entwickeln oder mit der Silhouette ihrer vergangenen Blütenstiele noch im Raureif interessant aussehen. Es gibt jedoch auch etliche Schattenstauden mit schönen und besonderen Blüten, wie z.B. die Wachsglocke (Kirengeshoma palmata), die zu verschiedenen Jahreszeiten blühenden Arten der winterharten Alpenveilchen (Cyclamen coum, Cyclamen purpurascens bzw. Cyclamen hederifolium) oder die verschiedenen Arten von Feuerkolben mit ihren faszinierenden Blüten (z.B. Arisaema triphyllum oder Arisaema sikokianum). Die Auswahl an Stauden für den Schatten ist geringer als für den sonnigen Bereich, aber dennoch ist das Sortiment viel größer und vielfältiger, als allgemein angenommen wird. Eine bestimmte Gruppe von Stauden hat sich den Lichtverhältnissen im Schatten und Halbschatten, d.h. am Gehölzrand bzw. im lichteren Baumschatten, gänzlich angepasst und blüht überwiegend im Frühjahr vor dem Austrieb der benachbarten Bäume und Sträucher. Sie nutzt jeden zur Verfügung stehenden Lichtstrahl der Frühlingssonne aus, bildet in wenigen Wochen Samen und zieht dann im Verlauf des Frühsommers oberirdisch ein, wenn die zur Assimilation benötigte Lichtmenge und das Angebot an Wasser unter den Gehölzen ein Minimum erreicht. Sie hat zum Fortbestehen Knollen, Zwiebeln oder verdickte unterirdische Rhizome entwickelt, in denen für die nächste Vegetationsperiode der Energievorrat gespeichert wird. Man bezeichnet Mitglieder dieser Gruppe als Geophyten. Sie sind aufgrund ihrer frühen und kürzeren Vegetationszeit gegenüber dem Wurzeldruck der Gehölze und der oft ausgeprägten Sommertrockenheit des Standortes wenig anfällig. Andere Schattenstauden haben sich auf die geringeren Lichtverhältnisse während der gesamten Sommersaison eingestellt. Sie behalten ihre Blätter bis zum Herbst. Einige besitzen auch wintergrünes Laub. Die Voraussetzung für ihr gutes Gedeihen ist allerdings eine ständige Bodenfeuchtigkeit, eine ausreichende Bodenfruchtbarkeit und ein Standort, der über das Jahr mehr Licht zulässt als derjenige, an dem die Geophyten noch gedeihen. Hierzu gehören viele Arten und Selektionen von Primeln (Primula sp.). Etliche Mitglieder dieser zweiten Gruppe besitzen große, üppige Blätter, mit denen sie bei den geringeren Lichtmengen noch ausreichend Photosynthese betreiben können. Die Größe der Blätter ergibt oft eine weiche Struktur. Bei einem Übermaß an Lufttrockenheit oder auch Sonneneinstrahlung zeigen sich Verbrennungen am Blattrand oder auf der Blattoberfläche.
B. DEFINITION DES BEGRIFFS SCHATTENIm folgenden Abschnitt soll versucht werden, eine Definition für den Begriff `Schatten` und seine verschiedenen Kategorien zu geben.Schatten im Garten definiert sich als das Ergebnis einer verringerten Lichteinstrahlung auf den Boden. Je nach Größe und Dichte der Hindernisse oder Gegenstände (immergrüne oder laubabwerfende Gehölze bzw. Bauwerke oder Mauern), die an diesen Stellen den direkten Einfall des Sonnenlichtes hemmen, ist die Intensität des Schattens unterschiedlich stark. Auch der Verlauf der Sonne über den Tag beeinflusst Intensität und. Dauer des Schattens. Die Schattenlänge hängt im übrigen auch vom Breitengrad des Gartens ab. An einem Ende der Schattenskala steht der leichte Schatten oder Flimmerschatten, der von locker wachsenden oder hoch aufgeasteten Laubgehölzen erzeugt wird. Im Verlauf des Tages erfolgt mit der Wanderung der Sonne für die Pflanzen am Boden ein ständiger Wechsel von Licht und Schatten. Eine ähnliche Schattenwirkung läßt sich auch künstlich durch die Errichtung einer Schattenpergola mit dicht aneinander gesetzten Latten herbeiführen. Die Pflanzenauswahl für eine abwechslungsreiche Gestaltung ist an diesen wenig beschatteten Stellen am größten. Eine weitere Kategorie von Schatten wird als offener Schatten bezeichnet. Hierbei handelt es sich um Stellen im Garten, die zwar den ganzen Tag über im Schatten liegen, aber zum Himmel hin offen sind und dadurch noch ein gewisses Maß an Helligkeit zulassen. Derartige Bedingungen trifft man meist an der Nordseite von hohen Gebäuden oder Mauern an. Ein mittlerer Schatten wird ebenfalls an nach Norden ausgerichteten Gartenplätzen vorgefunden. Die Abschirmung der Sonnenstrahlen durch Mauern bzw. Hauswände und zusätzlich durch stark verzweigte Bäume wirkt sich an derartigen Plätzen stärker aus als beim offenen Schatten. Dadurch ist hier die Lichtmenge noch geringer. Ein anders gearteter Zustand liegt bei Gartenpartien im Halbschatten vor. An solchen, auch als halbsonnig bezeichneten Stellen scheint die Sonne entweder am Morgen oder am Nachmittag, während über den Rest des Tages Vollschatten herrscht. Derartige Lichtverhältnisse bilden sich z.B. an der Ost- bzw. Westseite einer Mauer oder eines Gebäudes bzw. an in Nord-Süd-Richtung gepflanzten höheren Hecken aus. Es bleibt noch zu erwähnen, dass hier bei Einstrahlung der Nachmittagssonne die Temperatur viel höher steigt als an einer Stelle, die nur Morgensonne erhält. Den Typ des Vollschattens, d.h. eines dichten und permanenten Schattens, trifft man unter dicht belaubten immergrünen Laub- und Nadelgehölzen an. Auch unter laubabwerfenden Bäumen mit breiten und sich überdeckenden Blättern entsteht Vollschatten. Hier ist der Schatteneffekt von kürzerer Dauer, da er erst im späten Frühjahr nach dem Laubaustrieb einsetzt und mit dem Laubfall im Herbst endet. Daher sind dort die idealen Pflanzstellen für Geophyten wie z.B. Alpenveilchen (Cyclamen coum oder Cyclamen hederifolium), die ihre Vegetationszeit im Frühjahr oder Herbst besitzen.
C. BEMERKUNGEN ZUR BODENVORBEREITUNG UND PFLANZENAUSWAHL FÜR DIE UNTERSCHIEDLICHEN STANDORTE IM SCHATTENDie Ausführungen über die verschiedenen Kategorien von Schatten machen noch einmal deutlich: die Anzahl der Stauden für Schattenplätze verringert sich mit abnehmender Sonneneinstrahlung, da auch viele Schattenstauden zum guten Gedeihen eine (durch die Evolution) vorgegebene Lichtmenge benötigen, deren Wert nicht unterschritten werden darf. Wenn man das Angebot an Licht an einem gegebenen Standort auf etwa gleicher Höhe halten will, muss man eine regelmäßige Auslichtung der den Schatten erzeugenden Gehölze vornehmen. Dies gilt aber nur für einzeln stehende Gehölze und nicht für Heckenpflanzungen.Am Ende der Skala, d.h. im Vollschatten, bleibt nur eine kleine Auswahl an Farnen und Moosen oder Blattpflanzen wie Efeu (Hedera) übrig. Deren Lichtbedürfnis ist zwar niedrig, aber ihr Gedeihen setzt eine genügende und ständige Feuchtigkeit des Bodens voraus. Übrigens hat man in Europa im Gegensatz zu Japan noch nicht versucht, schattige Gartenanlagen zu schaffen, die lediglich mit unterschiedlichen Moosarten bepflanzt sind. Dies ist schade, denn Moosgärten haben ihren ganz besonderen Reiz. Die größten Probleme für eine Bepflanzung treten
wie schon erwähnt bei Gartenplätzen im tiefen Dauerschatten auf,
der durch eine Hauswand, eine hohe Mauer, eine immergrüne hohe Hecke
oder dicht wachsende Nadelgehölze hervorgerufen wird. An diesen dunklen
Stellen ist der Boden oftmals trocken, weil einmal durch die Mauern der
Regen nicht auf den Boden gelangt und zum anderen die Gehölzwurzeln
als starke Konkurrenz zu den Stauden die Feuchtigkeit des Bodens aufsaugen.
Wenn man hier die Bedingungen für eine Unterpflanzung mit den wenigen
zur Auswahl stehenden Stauden verbessern will, muss eine zusätzliche
Bewässerung (Tropfbewässerung), die Ausdünnung der
Gehölze, der Einbau einer Sperre aus starker Folie oder ein regelmäßiges
Abstechen von Heckenwurzeln (Wurzelschnitt) mit einem Spaten durchgeführt
werden.
Bei Anpflanzungen im Schattenbereich (aber nicht nur hier!) sollte
man grundsätzlich jedwedes Falllaub liegen lassen und im Herbst oder
im frühen Frühjahr noch zusätzlich halbverrotteten Laubkompost
auf die Flächen aufbringen. Steht wenig Laub zur Verfügung, dann
ist eine bis 5 cm dicke Schicht von gut abgelagertem und unkrautfreiem
Rindenkompost eine gute Alternative. Diese Maßnahmen erhöhen
auf Dauer den Humusgehalt des Bodens, lassen weniger Unkrautwuchs aufkommen
und halten den Boden durch die aufliegende Schicht feuchter. Alle Schattenpflanzen
lieben eine gleichmäßige Bodengare, also einen ungestörten
Boden, der weder gehackt noch umgegraben werden sollte. Unter solchen Bedingungen
kann es im Schattenbereich zur – oft erwünschten - Selbstaussaat kommen.
Wie schön sieht nach einigen Jahren ein Teppich von Cyclamen coum
aus, der sich auf diese Weise ausgebreitet hat! Eine zusätzliche Stickstoffdüngung
erfolgt am besten mit einem langsam fließenden organischen Dünger,
z.B. mit Hornspänen.
D. BEMERKUNGEN ZUR AUSWAHL DER GEHÖLZESelten kann ein Gartenbesitzer vom Fachmann bei der Erstplanung dazu überredet werden, den Garten mit einer größeren Anzahl an Gehölzen als üblich zu auszustatten. Kommt es dennoch zu einem solchen Entschluss, sollten die Gehölze und auch Schlingpflanzen wie Clematis sehr sorgfältig nach Kriterien wie Blütenpracht, Austrieb, Herbstfärbung, Rindenschönheit oder auch Fruchtschmuck ausgesucht werden. Durch eine solche Selektion erhält der Garten bei gleichem Pflegeaufwand eine höhere Qualität, die sich auch auf die künftige Entwicklung eines Schattengartens positiv auswirken wird. Die Entscheidung für eine größere Anzahl an exquisiteren Gehölzen scheitert aber oftmals an den höheren Anschaffungspreisen.Als Kompromiss kann man dem Bauherrn und künftigen Gartenbesitzer vorschlagen, zwischen die besonderen Gehölze preisgünstige Füllsträucher (z.B. Forsythien, Felsenbirnen oder Weigelien) zu setzen. Diese können nach einigen Jahren ohne großen finanziellen Verlust herausgenommen werden, wenn die Gehölze mit ihren besonderen Eigenschaften herangewachsen sind. ![]() E. BEMERKUNGEN ZUR AUSWAHL DER STAUDENWie die im sonnigen Bereich wachsenden Prachtstauden lassen sich Schattenstauden in zwei Kategorien einteilen: 1.) in solche, die sich für eine flächige Pflanzung eignen, und 2.) in diejenigen, die sich als Solitäre oder in einer kleinen Gruppenpflanzung verwenden lassen.In den letzten Jahren hat die Anzahl an Stauden für eine Verwendung
in schattigen Bereichen sowohl durch Züchtung als auch durch Neueinführungen
aus China und Japan stark zugenommen. Besonders in den Gattungen Geranium
(Storchschnabel), Hosta, Pulmonaria, Heuchera, Tiarella, Rodgersia und
auch bei Galanthus (Schneeglöckchen) sind in den letzten zehn Jahren
zahlreiche neue und verbesserte Sorten entwickelt worden. Durch Kreuzung
entfernter Arten konnten oftmals negative Eigenschaften wie Anfälligkeit
für Mehltau (bei Pulmonaria) oder Schneckenanfälligkeit (bei
Hosta) verringert oder gar beseitigt werden.
Im Rahmen der fortschreitenden Globalisierung werden heute viele
der neuen Staudensorten, also auch die für den Schattenbereich geeigneten,
durch die Methoden der Gewebekultur (Meristemkultur) vermehrt, um in kürzerer
Zeit in großer Menge auf den Markt gebracht zu werden. Dieses
hat sicher nicht nur positive Seiten.
Durch die Öffnung Chinas sind in den letzten Jahren außerdem zahlreiche neue Wildstauden in den Westen gelangt. Darunter gibt es auch eine ganze Reihe an interessanten Pflanzen für den Schattengarten. In vielen Fällen muss allerdings die Gartenwürdigkeit einschließlich der Winterhärte noch überprüft werden.. Nach diesen Gedanken zum derzeitigen Staudensortiment und zu den
modernen Vermehrungsmethoden möchte ich Ihnen einen größeren
Ausschnitt aus dem großen Angebot an Stauden und Geophyten für
schattige Stellen im Garten vorstellen.
F. LITERATURBishop, M. et al.; Snowdrops – A Monograph of Cultivated Snowdrops (2001)Case, F. & R.; Trilliums (1997) Grenfell, D.; The Gardener`s Guide to Growing Hosta (1996) Grey-Wilson, Ch.; Cyclamen (1997) Hinkley, D.; The Explorer`s Garden (!999) Jacobs, D.L. & R.L.; American Treasures – Trilliums in Woodland Garden (!997) Jelitto / Schacht / Simon; Die Freiland Schmuckstauden (2003) Jones, D.L.; Encyclopaedia of Ferns (1987) Mathew, B.; Hellebores (1989) Mickel, J.; Ferns for American Gardens (1994) Rice, G. & Strangman, E.; A Gardener`s Guide to Growing Hellebores (1993) Schmid, W. G.; The Genus Hosta (1991) Stearn, W. T.; The Genus Epimedium (2002) Warda, H.-D.; Das große Buch der Garten- und Landschaftsgehölze (2. Auflage / 2001) Zilis, M.; The Hosta Handbook (2000) [weitere Literatur siehe Bücherliste: Schattengarten - Anmerkung GartenLiteratur]
G. DIALISTEeinige der Fotos hier auf seiner Homepage)Die nachfolgend aufgeführten Schattenstauden sind so gut wie möglich nach ihren Höhepunkten im Verlauf des Gartenjahres angeordnet.. In der nachfolgenden Auflistung wird für viele Pflanzen jeweils die Möglichkeit zur Verwendung sowie die Methode der besten Vermehrung durch unterschiedliche Symbole angegeben (Pflanzenvermehrung durch T = Teilung, A = Aussaat, S = Steckling; Verwendung als: SO = Solitärpflanze, GR = Gruppenpflanze; FL = flächige Pflanzung, BO = Bodendecker): 1.) Frühlingsaspekt mit Galanthus, Helleborus und Cyclamen
Copyright: Dr. Ullrich Fischer, Waterloostr. 19,
D-38106 Braunschweig.
Den wie oben geschilderten schön gestalteten Schattengarten kann man dann noch mit einer attraktiven Sitzecke aufwerten, um im Sommer dort kühlenden Schutz vor der grellen Sonne zu finden. Und auch in der Wohnung hat Schatten unterschiedliche Bedeutungen und Auswirkungen auf unser Wohlbefinden. Einerseits sehnen wir uns nach Sonne und Licht, andererseits ist auch für unseren Organismus ein Zuviel des Guten oft nicht bekömmlich. Trotzdem möchten wir unsere Fenster nicht völlig verdunkeln wie das in südlichen Gefilden an der Tagesordnung ist. Hier bieten Sonnenschutzfolien Abhilfe. Sie lassen die Helligkeit durch, so dass der Mensch sich in seinen vier Wänden nicht eingesperrt fühlen muss, lassen aber einen Großteil der Wärme nicht ins Innere. Ganz nebenbei fungieren diese semi-transparenten Folien auch als Sichtschutzfolie und ersetzen zuhause und im Büro eine vielleicht eher lästige Gardine. Dabei sollte man aber nicht vergessen, den Standort der Zimmerpflanzen zu überprüfen, die ja dadurch etwas mehr Schatten bekommen.
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