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"Wo der eine nur Unkraut sieht, erblickt der Glückliche wildschöne Blumen!" Schönheit liegt im Auge des Betrachters, das wird hier mit den faszinierenden Pflanzenportraits von Wildpflanzen, die gemeinhin als "Un-kraut" gelten und zu den meist ungeliebten Eindringlingen in unseren Gärten gehören, eindrucksvoll bewiesen. Eine Hommage an die Anmut und Schönheit von Löwenzahn, Nachtkerze, Hirtentäschel und vielen anderen mit nachdenklich stimmenden Texten auf Pergaminseiten. Die Übersicht mit den lateinischen und deutschen Pflanzennamen komplettieren die exquisiten Bilder und machen das Buch nicht nur zum idealen Geschenk für den Pflanzen- oder Naturfreund, der bereits "alles" hat, sondern auch zu einem Kleinod der Fotokunst. Karl Blossfeldt (Schielo/Harz 1865 - 1932 Berlin), Bildhauer und Fotograf, begann 1898 mit seiner Lehrtätigkeit an der Unterrichtsanstalt des Königlichen Kunstgewerbemuseums, Berlin. Mit seinen Photographien erforschte Bloßfeld unermüdlich Formen und Struktur der Pflanzen, und sein streng sachlicher Blick begeisterte die Künstler des Surrealismus und der Neuen Sachlichkeit Alle Aufnahmen seiner beiden berühmten Bildbände "Urformen der Kunst" und "Wundergarten der Natur" in einem Band. Ein ausführlicher Essay des Literaturwissenschaftlers Gert Mattenklott leitet den Band ein. Sein erstes Buch „Urformen der Kunst“ erschien im Jahre 1928 machte ihn fast über Nacht berühmt. Seine Pflanzenaufnahmen zählen seit langem zu den Klassikern der Photoliteratur. Sie beeinflußten nicht nur das Kunstschaffen seiner Zeit, sondern begründeten auch die heute noch wirksame Tradition der typologischen Photographie und des vergleichenden Sehens. Bloßfeldt machte erstmals die Struktur der Pflanzen, ihren organischen Aufbau, ihre "aus Zweckmäßigkeit" geborene "höchste künstlerische Form" durch seinen streng sachlichen, fast zeichnerischen Aufnahmestil sichtbar und vergleichbar. Verheißungsvolle Kapitelüberschriften wie "Essenz", "Eros", "Quintessenz" machen neugierig. In der Einleitung stellt der Fotohistoriker William Ewing Die Geschichte der Blume in der Fotografie sowie Techniken und Arbeitsabläufe im Laufe der Fotogeschichte vor. Dann wird ein Hohelied auf die Schönheit und den Pathos der Blumen in ihrer reichen Vielfalt "gesungen" - gesehen und festgehalten von berühmten Fotografen wie Eugene Atget, Cecil Beaton, Karl Blossfeldt, Dennis Hopper, Andre Kertesz, Auguste und Louis Lumiere, Robert Mappletorn und Edwin Smith. Schade, daß dieser schöne Fotoband nur als Paperback herausgegeben wurde. Auskunft über die Karriere des Fotografen Harold Feinstein gibt das erste Kapitel. Ein zweites Kapitel berichtet über die Entwicklung der Blumen-Fotografie und informiert über die unterschiedlichen Blumenarten und ihre Eigenschaften. Der Künstler stellt in diesem prachtvollen Bildband 100 atemberaubende, großformatige Blütenfotografien (auf schwarzem Hintergrund) vor. Diese entstanden im Studio und zwar mit digitaler Fototechnik. Zu Beginn jedes Kapitels (Rosen, Stiefmütterchen und Veilchen, Mohn, Orchideen, Schwertlilien, Sonnenblumen und Löwenzahn, Kosmeen und Gänseblümchen, Weiße Blüten, Blumenvielfalt und "Ein Name für jede Pflanze") machen nette, mit Anekdoten, Geschichten und botanische Texte das Durchblättern des Bildbandes auch noch zu einem Lesevergnügen. Porträt über den schottischen Künstler Andy Goldsworthy, der sein Material ausschließlich aus der Natur nimmt. 150 Jahre Lichtbildkunst haben zahlreiche Meisterwerke der Gartenfotografie hervorgebracht. Klassiker des Genres wie Eugene Atget, Andre Kertesz, Jeanloup Sieff und Henri Cartier-Bresson stehen neben bedeutenden Zeitgenossen wie Sarah Moon, Erica Lennard und Yann Arthus-Bertrand. In der chronologischen Anordnung der Fotos macht Herscher die Veränderung der Perspektive sichtbar. Geschenkbändchen Dieses Buch ist eine Hommage an die Schönheit der Natur. Der Fotograf Volkhard Hofer begibt sich auf eine sinnliche Reise an Orte, wo man dem Schöpfungsakt der Natur ganz nahe ist und legt die "Natural Graphics" frei, die natürlichen Texturen von Wasser und Tieren, Rinden und Hölzern, Eis und Flechten. Und lehrt uns damit ein völlig neues Sehen der Wunder dieser Welt. Faszinierende Fotografien zeigen die Vielseitigkeit von Blättern - als Schutzvorrichtung, Energiefabrik, Insektenfalle, Apotheke und Nahrungsmittel. Pflanzen von ihrer erotischen Seite - mit Essays von Henning Mankell und Tore Frängsmyr. Die vor tiefschwarzem Hintergrund ausgeleuchteten Nahaufnahmen dieses phantastischen Bildbandes lassen die Sexualität der Pflanzen aus dem Dunkel magisch hervortreten. 978 erwarben die beiden Fotografen Arno Fischer (*1927) und Sibylle Bergemann ein Neubauernhaus in Margaretenhof, richteten es als Lebens- und Arbeitsort ein, legten Garten und Teich an und bauten Volieren für allerlei Vögel. Seither fotografiert Arno Fischer mit einer Polaroid-Kamera lakonisch Details und Stilleben in seinem Refugium. Ein prächtiger, auf schwerem, matten Kunstdruckpapier gedruckter Bildband (ausgestattet mit Fadenheftung!) mit Fotografien einer österreichischen Künstlerin zeigt. Außergewöhnliche Aufnahmen, die das Werden, Leben und Vergehen von Tulpen, Amarillys und Iris zeigen. Lesenswert auch der einleitende Essay von Andre Heller. Der Olivenbaum ist das Symbol einer Sehnsucht - nach Sonne, Licht und Meer, nach südlichen Gefilden. Dieser herrliche Bildband stellt den uralten, mythenreichen und von Dichtern besungenen Baum des Mittelmeerraumes vor. "Stille des hohen Mittags war wieder. Olivengeflüster, Lerchengetriller weit über den Tempelsäulen im Blau, Blütenwind, beladen mit Duft der Inselheide und salzigem Meerhauch" (Erhart Kästner) Nach einer Einleitung, die den Mittelmeerraum als "Wiege des Abendlandes" kurz vorstellt folgen die ganz- oder doppelseitigen, faszinierenden Fotos vom "Baum der Götter" - oft geschmückt mit einem Gedicht. Für Griechenlandfans ein "Muß" - für Literaturfreunde eine Fundgrube an - auch neuen - Gedichten und schließlich auch für Gartenliebhaber ein schönes "Coffee-Table-Book". Wer fotografiert nicht gern seinen Garten? Und ist man nicht oft enttäuscht, daß die Bilder nicht das darstellen, was man einfangen wollte? Bei Nichols können sowohl Laien und Profis lernen, daß es auch ohne aufwendige Ausrüstung möglich ist, anspruchsvolle und gelungene Gartenaufnahmen zu machen. Die 200 Aufnahmen zu betrachten, ist ein Erlebnis - und durch die ausführlichen Tips (Kapitelüberschriften: Ausrüstung / Technik / Wetter / Die vier Jahreszeiten / Pflanzen und Gärten) und die genauen Angaben (u. a. des verwendeten Films oder der Kamera) erfolgt der Lernprozeß. Kornblume, Klatschmohn, Löwenzahn... 17 als "gewöhnlich" eingestufte Blumen werden hier als großartige Verwandlungskünstler in bestechenden Makro-Aufnahmen mit poetischen Texten begleitet präsentiert und die Fotos beweisen, daß sie sogar noch im Vergehen von wunderbarer Schönheit sind. Grafisch raffiniert gemacht - "verzaubert" schaut man immer wieder hinein! 1996 machte übrigens der Kinofilm "Mikrokosmos" der beiden Autoren Furore! Ohlbaum, Isolde mehrere Bücher hier Schön wie Gemälde sind die hier versammelten 75 Blütenporträts, auf 150 zauberhaften Fotos festgehalten, als Nahaufnahme und in ihrer natürlichen Umgebung. Man erkennt einige seiner Gartenlieblinge (von Akanthus, Clematis, Digitalis über Fritillaria Iris bin hin zu Rudbecki und Zautedeschia) nicht wieder. So, oft mehrere Seiten füllend, hat man sie im Garten (bisher) noch nicht gesehen... In einem Kasten steht noch jeweils kurz etwas zur Geschichte, kulturellem Hintergrund sowie Standort, Pflege, Blütezeit - geschrieben von der Frau des Fotografen, einer Floristin und Gartengestalterin. Ein ästhetisches Erlebnis für triste Winterabende... Das Porträt einer Parklandschaft des Fotografen entstand 1928 im Auftrag der Hamburger Bankierfamilie Warburg. Die Autoren beleuchten in ihren Essays besonders den Hintergrund des Auftrags und rekonstruieren ein spannendes Stück der Hamburger Kulturgeschichte. Ein faszinierender Fotobildband, der nur ein einziges Thema hat - die Blume Mohn. Die Fotografin stellt sie hier in ihrer ganz persönlichen, künstlerischen Sichtweise vor . Ihre Bilder (die alle draußen im natürlichen Sonnenlicht entstanden) machen, wenn man es nicht schon ist, wirklich "mohnsüchtig! "Dekoriert" werden die phantastischen Fotos der verschiedenen Variationen - vom Klatschmohn bis zum Schlafmohn - mit einer ausgezeichneten, wohl umfassenden und graphisch schön gesetzten - Auswahl von Zitaten und Gedichten großer Dichter, wobei auch kritische Stimmen zum Mohn als Drogenpflanze nicht fehlen. Zwei zauberhafte kleine "blumige" Geschenkbücher, in der die hervorragenden Fotographien von Blumen und Blüten der jeweiligen Farbe und die ausgewählten Gedichte die Poesie der Blume mit der Poesie der Literatur verbinden. Ein hinreissend gestaltetes Buch vom nordischen Winter und der Weihnacht - zum Blättern, Schauen und Nachsinnen - ein inspirierendes Bilder-und Lesebuch durch die Monate der Winterzeit. In Norwegen wurde es mit der Goldmedaille "Schönstes Buch des Jahres" prämiert. So hat man Blüten noch nie gesehen - drei eigenständige Fotografie-Serien von Blumen werden hier eindrucksvoll dargeboten: Zum einen Bilder mit duftig anmutenden Unschärfen, die mit dem legendären, nicht mehr hergestellten Polaroid SX-7o Film aufgenommen wurden, zum andern mit neuester Digitaltechnik aufgenommene, höchst überraschende Nahansichten und als dritte Serie graziöse Blüten auf Weiß mit unglaublicher Detailzeichnung – wie aus einem alten Herbarium. Den Fotografien der Blumen sind die jeweiligen Bedeutungen in der Blumensprache beigefügt. Diese ungewöhnlichen Fotografien sind Grund zu Staunen über die Formen und Vielfalt der Natur und vor allem ihre sinnliche Erotik, die hier zum Vorschein kommt. Entstanden ist dieses ungewöhnliche Buch auch auf ungewöhnliche Weise. Die Fotografin schreibt: "Ich kann nicht sagen, dass meine Jugend glücklich war, sie war ausgesprochen traurig, ich betete jeden Abend: "Lieber Gott, lass mich sterben." Auch als junge erwachsener Frau fehlte mir im Innersten die Lust zu leben...Da begannen auch diese Träume, die seither immer wiederkommen, seit mehr als vierzig Jahren. Ich träume von Blumen... So sind Blumen zu meinem Thema geworden, zuerst haben mich Abbildungen von blühenden Blumen magisch angezogen. Dann begann ich selbst Bilder von blühenden Blumen aufzunehmen. Und wenn mich ein Bild gelungen dünkte, war ich glücklich. Ich strebte nach diesem Glückszustand, wollte ihm Dauer verleihen und so gegen die innere Trauer ankämpfen..." Sehr dick und etwas unhandlich man sollte diesen Prachtband als immerwährenden Kalender dekorativ aufgeschlagen präsentieren und sich jeden Tag neu an der subtilen und intensiven Farbenpracht und dem mystischen Zauber, der von ihnen ausgeht, erfreuen. Man meint fast, ihren Duft beim Betrachten riechen zu können. Ein optischer Genuss ! Die außergewöhnlichen Makrofotografien von "Faszination Blüte" sind auch in Form von Briefkarten in einer Schmuckschatulle und als Memo-Foto-Spiel erhältlich. Webseite der Fotografin Aspekte historischer Photographien öffentlicher Gärten in Deutschland von 1880 bis 1930. Dissertation Reihe Literaturwissenschaft Bd.493. 2004. 319 S. Sean Sexton, der Autor und Photosammler stieß 1981 auf einem Antiquitätenmarkt auf einen Koffer mit Hunderten von Fotoabzügen mit einem einzigen Motiv: Gemüse, akribisch beschrift, entstanden zwischen 1895 und 1910. Recherchen ergaben, daß sie von einem begeisterten englischen Obstgärtner stammen, aber wieso er solch ausdrucksvolle Photos machen konnte und warum er zeitlebens keinerlei Beachtung fand, bleibt wohl ungeklärt. Alle Fotos (Schwarzweißaufnahmen natürlich), u. a. Bohnen, Zwiebeln, Stachelbeeren, Pflaumen, aber auch einige Blumen, entstanden im Studio, nicht in der freien Natur und sind phantastisch schön und eindrucksvoll und jeder kann sich daran "erlaben". Albert Renger-Patzsch (1897 – 1966) könnte man von seiner Fotografieart mit Blossfeldt vergleichen. Dieser Bildband dokumentiert eine Auftragsarbeit des 1954 geborenen Düsseldorfers für die Klinik Lindberg. Struth fotografierte Landschaften sowie mit der Makro-Linse aufgenommene (Kirsch)Blüten, (See-)Rosen, Tulpen und Sonnenblumen aus dem Zürcher Weinland und komponierte daraus für jeden Raum ein einzigartiges Ensemble. Über 100 Bilder sind es, die 37 Zimmer des Spitals schmücken und mit diesem Band erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Herbarien anzulegen ist - außerhalb von wissenschaftlichen Sammlungen - eine zum Vorteil des Naturschutze in Vergessenheit geratene Kunst. Künstliche Herbarien als getreue Abbilder der Natur sind naturschonende Alternativen. Neben dem wissenschaftlichen Anspruch spielt und spielte bei Herbarien der ästhetische Aspekt eine wesentliche Rolle. Bereits früh waren sie in ihren schönsten Varianten begehrte Sammelobjekte. Gezeichnet, gemalt, gedruckt und koloriert wurden sie von reichen Forschern, Kunstmäzenen und stolzen Gartenbesitzern in Auftrag gegeben. Wie ansprechend Wissenschaft rund um Pflanzen in Verbindung mit Fotokunst sein kann, beweist dieses Pflanzenherbarium mit seinen modernen Ausdrucksmitteln ("Fotobarium"). Der gewichtige Prachtband zeigt auf 275 Bildtafeln und mit erklärenden Texten in einer übersichtlichen Gestaltung, nach lateinischen Pflanzennamen geordnet, auf Doppelseiten (links der erklärende Text, rechts die Pflanze) 400 Arten aus 135 botanischen Familien und ihre sorgfältig sezierten Organe - Keime, Samen und Wurzeln). 275 Gehölze, Stauden, Kräuter, Zwiebelpflanzen, Ein- und Zweijährige sind dabei detailliert beschrieben- jeweils mit Ursprung des Namens, Wuchsform, Höhe, Blütezeit, Standort, Pflanzenteile, Besonderheiten zu Nutzung, Botanik, Medizin, Küche, Garten, Gift, Anmerkungen zur Verbreitung und Ökologie. Die Fotos sind eine wahre Augenweide durch die hochwertige Druck- und Papierqualität und und wirken auf dem schwarzen Hintergrund sehr edel. Besonders gefällt mir auch die historisch anmutende Note - geschaffen durch die Hinterlegung mit einer gelblichen Papierstruktur mit gerissenen Kanten und die integrierte Vignette mit der Aufnahme einer verwandten Spezies für die jeweils behandelte Pflanzenart.. So ist das Buch vor allem ein ästhetisches Vergnügen zum Immer-wieder-hineinschauen. Es ist aber auch als Ratgeber nützlich wegen der zahlreichen Hinweise zur Lebensform, Standort und Vorlieben bzw. seinen Angaben zur Heilwirkung. Die im Anhang angefügten Tabellen der Blütenformelnn der 275 Pflanzenarten (geordnet nach Familien), ein Glossar und das Register (lateinisch-deutsche Namen kumuliert) machen es zusätzlich zu einem attraktiven Nachschlagewerk. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt! In diesem Band stellen die Top-Naturfotografen der Welt, alle anerkannte Meister ihres Genres, ihre beeindruckendsten Fotos vor und beschreiben ausführlich, wie diese entstanden sind. Die 180 außergewöhnlichen Bilder – von Detailaufnahmen der Natur und Pflanzen über faszinierende Tierporträts und Unterwasserimpressionen bis zu unvergesslichen Landschaftsfotos – wurden von der Jury des Wildlife Photographer of the Year Award zu den Siegern des jährlich stattfindenden internationalen Wettbewerbs erkoren. Die bekannte chinesische Fotografin Xiao Hui Wang hat sich de, einem halluzinatorisch - erotischen Farben- und Formenspiel hingegeben und mit sensiblem Blick und raffinierten Ausschnitten Aufnahmen von großer Verführungskraft geschaffen. Der Schwarzweiß-Fotograf bevorzugte Landschaften, Akte, Natur- und Pflanzendetails als Motiv. Das Buch zeigt hinreißende Nahaufnahmen von Pflanzenteilen, bezeichnet mit dt. und botanischen Namen. Mit einem Pflanzen-Namen-Register. Verlagstext: Als er 1929-31 das Blaue Buch “Formen des Lebens” ... herausgab, maß er sich u.a. an den Pflanzenfoto-Büchern von Karl Bloßfeldt, Ernst Fuhrmann und Albert Renger-Patzsch, Protagonisten der neusachlichen Fotografie. “.... “Vor vielen Jahren gaben ihm [Wolff] ins Riesenhafte vergrößerte Strukturbilder metallischer Schliffe die erste Anregung, Teilformen der Pflanze, ..., durch vergrößerte Darstellung zu besonderer Eindringlichkeit zu bringen. ... Der Photograph erlebte es hier ..., dass die Pflanze kein starres lebloses Gebilde mehr ist, dass sie sich bewegt, dass sie lebt, dass sie sich wehrt gegen Wärme und Licht der künstlichen Lichtquelle, ... Nur ganz allmählich wurde die Technik gefunden, ..., die pflanzlichen Teilformen unmittelbar vergrößert wiederzugeben. Nicht erst durch nachträgliche Vergrößerung. Und dadurch allein war die bisher wohl von keiner Seite gezeigte Feinheit der Zeichnung pflanzlicher Form und Struktur erreichbar.” Dem Vorwort von Professor Möbius zufolge sollte das Buch eine Ahnung geben vom “Wesen der Pflanze”, dem “Gesetz der Schönheit” und der “formbildenden Kraft des Lebens”. ... Der Neudruck der Erstausgabe (1931) wurde ergänzt um die Bild- und Text-Varianten der späteren Auflagen bis 1957 und weitere Materialien zur Editionsgeschichte sowie um einen einführenden Essay des Foto-und Kunsthistorikers Dr. Rainer Stamm (Bremen). |
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Aktualisiert am 07.08.2010