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ErntedankfestErntedank(1. Sonntag im Oktober) Volksbrauchtum

siehe auch: Herbstgedichte / Kürbis - Halloween
Das wahrscheinlich populärste Lied zum Erntedank ist von Matthias Claudius:

Wir pflügen, und wir streuen den Samen auf das Land,
doch Wachstum und Gedeihen steht in des Himmels Hand:
er tut mit leisem Wehen sich mild und heimlich auf
und träuft, wenn heim wir gehen, Wuchs und Gedeihen drauf.
Alle gute Gabe kommt her von Gott dem Herrn,
drum dankt ihm, dankt, drum dankt ihm, dankt und hofft auf ihn!

Das Einbringen der Ernte ist in beinahe allen Kulturen ein Grund zu einem Fest - ein uralter Brauch schon seit vorchristlicher Zeit bei Griechen, Römern und Juden. Auch die Bibel erzählt in einer ihrer ersten Geschichten davon, wie Kain Früchte des Feldes opfert und Abel Jungtiere seiner Herde.

Kommt, von allerreifsten Früchten
Mit Geschmack und Lust zu speisen!
Über Rosen läßt sich dichten,
In die Äpfel muß man beißen.

(Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832)

Seit dem Mittelalter kennt man verschiedene Daten für eine Erntedankfeier. 1773 wurde in Preußen erstmals ein regelmäßiger Erntedank-Tag eingeführt; für die katholische Kirche in Deutschland legten die deutschen Bischöfe 1972 den ersten Oktobersonntag als Erntedank-Termin fest, sprach allerdings diese Festlegung nicht verbindlich für alle Gemeinden aus. Die evangelischen Christen begehen Erntedank am ersten Sonntag nach dem Michaelistag, dem 29. September. Dieser Festtermin geht auf eine Anordnung des preußischen Königs aus dem Jahre 1773 zurück. Dabei ist zu bemerken, dass einst der Michaelistag selbst in der Art eines Erntedankfestes begangen wurde. Seit der Zeit der Reformation sah man ihn ihm das offizielle Ende der Erntezeit.

Die alten heidnischen Vorfahren begingen das Fest mit grossen Opfern; war die Ernte reich ausgefallen und gut eingebracht dankten sie Wodan dafür, dass er die Früchte des Feldes hatte gedeihen lassen und den Menschen eine reichliche Ernte gewährt hatte.
Daraus entwickelte sich das „Kirchweihfest" (später Kirmes, Kirwe, Kirbe). Die Dienstboten durften mittags und abends soviel essen wie sie wollten, was früher nicht selbstverständllich war. In ländlichen Gegenden ist es auch heute noch Brauch, die Früchte des Feldes, Getreide, Obst und dergleichen auf den Altären aufszustellen, damit der Pfarrer sie segnet. Oft werden sie anschließend an Bedürftige verteilt. Eine aus Getreide oder Weinreben geflochtene "Erntekrone" wird manchmal in einer Prozession durch das Gemeindegebiet getragen.
Manchmal werden auf den Feldern und Wiesen auch riesengroße Strohpuppen aufgestellt.

Sichellege nennt man einen alten Erntebrauch: wenn der letzte Erntewagen eingefahren war, legten alle ihr Arbeitsgeräte weg, knieten nieder und sprachen ein Dankgebet. Auf dem Hof wurden die Arbeitsgeräte dann bis zum nächsten Jahr in der Scheune aufgehängt (Sichelhenke). Man freute sich auf den folgenden Sonntag, wo der Ernteabschluss mit Speis und Trank gefeiert wurde.
Auch der an Mariä Geburt übliche Almabtrieb gehört als Dankfest zum Erntedank im Volksbrauchtum. Blumenbekränzt werden die Tiere jedoch nur, wenn es in diesem Jahr keine Toten im Bauernhaus gegeben hatte und das Vieh nicht an Krankheiten litt. Die Floristik nutzt diese alten Volksbräuche, in dem sie entsprechende Kränze für den Wohnraum anbietet.

Zum nationalen Feiertag auf den vierten Donnerstag im November wurde das in den USA gefeierte "Thanksgiving" 1863 auf die Initiative Abraham Lincolns hin festgesetzt. Seit dieser Zeit hat jeder jeweils amtierende amerikanische Präsident an diesem Tag eine "Thanksgiving Proklamation" veröffentlicht. Das Fest erinnert dort an das erste Erntedankfest der Pilgerväter.

Die Zahl der Landwirte ist im letzten Jahrzehnt so stark zurückgegangen, daß immer weniger Menschen einen direkten Bezug zum Einbringen der Ernte haben, es sei denn, sie seien Kleingärtner. Das Erntedankfest ist eine Gelegenheit, darüber nachzudenken, daß wir ein Teil der Natur sind, selbst wenn wir in beängstigender Weise eingreifen. Vielleicht können wir mit den uns zur Verfügung gestellten Materialien umgehen, aber sie selber schaffen können wir nicht.


Alle Tische stehen leer,
schafft die Bauernfaust nichts her.

Wollt ihr fröhlich essen
dürft ihr nicht vergessen,
wieviel Sonne, Regen, Wind
vorerst not gewesen sind,
bis euch diese Gaben nun erlaben.
Dankt drum Sonne, Wind und Regen
für den Segen


Alle gute Gaben, alles was wir haben,
kommt oh Gott von Dir,
wir danken dir dafür (Tischgebet)


Gedichte

Caspar Neumann: Zum Erntedankfest
Joachim Ringelnatz: Das Samenkorn

Buchtipps:

Dragonspice Naturwaren

Clematis und Stauden

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Aktualisiert am 02.04.2016

Erntedank