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Allerseelen, Totensonntag Brauchtum, Gedichte, Zitate |
AllerseelenPassende Trauermusik (Midi von Hermann Oettjes) Auf den Festtag Allerheiligen folgend, ist dies im Festjahr der römisch-katholischen Kirche der Gedenktag,
der dazu gedacht ist, durch Gebet, Almosen und Fürbitte die Leiden
der Armen Seelen (der Verstorbenen im Fegefeuer) zu erleichtern, und der
dem Gedächtnis der Verstorbenen dient. Das Fest wurde im 10. Jahrhundert
durch den Abt der Benediktiner von Cluny zum Feiertag erhoben. Es wird
vor allem in den Alpenländern mit zahlreichen Volksbräuchen verbunden.
In der römisch-katholischen Kirche hat der Allerseelenablass eine
besondere Bedeutung. Wo die Gräbersegnung nicht bereits am Nachmittag
des Hochfests Allerheiligen stattgefunden hat, findet sie an Allerseelen
statt, wohin sie eigentlich gehört. (Quelle und mehr Wikipedia)
Totensonntag, EwigkeitssontagDer Brauch, die Gräber verstorbener Angehöriger
zu pflegen, ist im christlichen Kulturkreis weit verbreitet ...hier
mehr lesen: Totenblumen
Allerseelen
Auf meinem Grabe Auf meinem Grabe sollen rote Rosen stehn, die roten Rosen, die sind schön. (Hermann Löns) Die allerletzten Blumen Die allerletzten Blumen, Die Ringelblumen, pflück ich mir; Sie blühen auf dem Grab der Liebe, Denn heute muß ich fort von Dir. (Hermann Löns) Und wenn ich einst von dannen fahre Und wenn ich einst von dannen fahre, so wünsch ich Rosen auf der Bahre. (Johann Christian Günther) Vier Mond sind entflohn Vier trübe Monde sind entflohn Seit ich getrauert hab der falbe Wermut grünt schon auf meiner Freundin Grab (Ludwig Christian Hölty) Stell' auf den Tisch die
duftenden Reseden,
Die menschenblassen Rosen legte ich auf deine kalten Hände und strich dein Haar zurück und pflegte dich ob ich dein jubelnd Leben widerfinde. (Detlev Liliencron) Die Friedhöfe in anderen Teilen der Erde sind so eingerichtet, daß sie den Lebenden Freude gewähren. Es lebt viel auf ihnen, Pflanzen und Vögel, und der Besucher, als einziger Mensch unter so viel Toten, fühlt sich davon aufgemuntert und gestärkt (Elias Canetti: Die Stimmen von Marrakesch, S. 52) Du weißt nicht mehr wie Blumen duften, kennst nur die Arbeit und das Schuften, so gehn sie hin die schönsten Jahre, am Ende liegst du auf der Bahre und hinter dir da grinst der Tod: Kaputtgerackert - Vollidiot! (Joachim Ringelnatz) Es steht ein Fels von der Wog' umrauscht,
Die Nachtigall sang im Myrtenhain
Ein Kirchlein steht auf des Felsens Haupt,
Sie leitet ihn schnell den Fels hinan,
Geschmiegt an's Herz das klopfende Herz,
O Mutter der Lieb', in deinen Arm
»Und nun zurück in die öde
Welt,
Und zögernd wanken sie Arm in Arm
Du liebtest sie. Was auch das Leben
Was weinest du neben dem Grabe
Wie Gras auf dem Felde sind Menschen
Der Adler besucht die Erde,
Du kamst, du gingst mit leiser Spur,
siehe auch: Andersen, Das stumme Buch |
Halloween ist ebenfalls ein Fest der Toten... zurück zum 31.10.
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