Pfingstregen kommt nie gelegen
/ Regnet's am Pfingstmonatag, tut es das sieben Sonntag
Wir wünschen Ihnen ein schönes Pfingstfest! Glad Whitsuntide! Heureux Pentecote! Alegre Pentecostes!
Am 50. Tag nach Ostern wird das Pfingstfest gefeiert. Es leitet
sich vom griechischen Wort pentekoste = der Fünfzigste ab; in Frankreich
heißt Pfingsten "Pentecôte". Bildhaft wurde im Gottesdienst
eine Taube herabgelassen, um die Erleuchtung der Jünger durch den
Geist zu symbolisieren.
Zu Pfingsten wird oft das Vieh zum erstenmal ausgetrieben, die Pfingstritte
sollen dem Wachstum dienen und die Bräuche um das Pfingstwasser, den
Brunnen und den Quellen hängt mit dem Neubeginn des Lebens zusammen.
In Süddeutschland ist es Brauch, an diesem Tag den "Frühlingsgeist"
aus dem Wald abzuholen. Eine große Gestalt, die mit viel Birkenreisig
und frischem Laub verkleidet ist, wird durch das Dorf geführt, damit
alles blüht und wächst.
Unter den Schwertlilien gibt es auch eine "Pfingstlilie" (Iris pseudacorius),
mit ihr wude in Holland die sogenannte "Pfingstbraut" geschmueckt. Ein
Mädchen wurde ganz in Blumen gehüllt, sodass es wie ein grosser
Blumenstrauss aussah und herumgeführt.
In der Nacht vor Pfingsten pflanzten früher die verliebten Männer
ein junges Birkenstämmchen vor der Tür ihrer Geliebten auf. Die
Mädchen erwarteten mit Bangen diesen Brauch und verstanden ihn sehr
wohl.
In den schweizerischen Orten Sulz und Gansingen (Fricktal) geht am
Pfingstsonntag der "Pfeistsprutz" oder "Pfingstsprützlig" um;
diese Tradition ist Überrest einer weit zurückreichenden Baumverehrung
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