Mit Musik.. | Sitemap | Suchen | Kontakt | Persönliches | Fotoalbum | Shops | Gartenforum, Community | Gartenblog | Grußkarten | |
Halloween | Karneval | Muttertag | Ostern / Osterkalender | Pfingsten | Valentinstag | Weihnachten / Adventskalender | Weitere Gedenktage / Feiertage Bauernregeln | Wetter | Kalenderformen | Kalenderlinks | Kalenderliteratur |
|
Besondere Tage / Themen alphabetisch
Kalenderformen Weitere Kategorien Fotoalbum Shops Sonstiges Grußkartenservice Mitmachen Gartenforum, Community Gartenblog |
Der Weimarer Zwiebelmarkt (auch Zwiebelkirmse genannt) ist eine
traditionelle Veranstaltung und der einzige Markt, der sich als typisches
Volksfest mit örtlicher Eigenart seit dem Mittelalter bis heute erhalten
hat.
Alljährlich am zweiten Oktoberwochenende wird er in Weimar abgehalten. Urkundlich erwähnt wird er das erste Mal am 4. Oktober 1653 als "Viehe- und Zwippelmarkt". Im Laufe der Zeit wandelte er sich von einem Markt für Obst und Feldfrüchte zu einer volksfestähnlichen Veranstaltung. Der Zwiebelmarkt fand ursprünglich am Frauenplan und in der heutigen Schillerstraße statt, heute erstreckt sich über die gesamte Altstadt. Schon Goethe schwärmte von diesem Markt... 1872 erließ die Stadt Weimar eine "Zwiebelmarktordnung". Neben Zwiebeln wurden nun Sellerie, Meerrettich, Knoblauch, Porree und Majoran sowie weitere Gewürz- und Gemüsearten verkauft. Zu DDR-Zeiten waren vor allem die kunstvoll geflochtenen Zwiebelzöpfe, die an den Marktständen verkauft wurden, sehr gefragt, weshalb diese kleinen vergänglichen Kunstwerke oft bereits in den Morgenstunden ausverkauft waren. Grund für den Mangel war natürlich die sozialistische Planwirtschaft. Wie Trophäen wurden die Flechtwerke zur Schau getragen. Bei Zwiebelkuchen, Bluesgesang und Bier wurde dann gefeiert. Die Zwiebel ist - trotz der jetzt eher jahrmarktähnlichen Atmosphäre - immer noch eine Hauptattraktion: auf dem Kuchen (für den nicht nur jeder Bäcker, sondern auch jede Hausfrau ihr Geheimrezept hat) , in der Pfanne, im Zopf, als Gesteck. Mit rund 150 Ständen sorgen die Heldrunger Zwiebelbauern mit ihren Zwiebelzöpfen und Trockenblumen für ein unverwechselbares Flair und bieten kunstvolle Rispen und zu Pyramiden gestapelte bunte Zwiebeln an. Man kann den Markt riechen: die Mischung aus Sellerie, Porree, Blumenkohl, Äpfel, Merrettich, Majoran, Beifuß, Knoblauch und Zwiebeln geben dem Herbstfest eine ganz besondere eigene Note. Daneben gibt es auch ein großes Angebot an Obst, Gemüse, Blumen und Kunstgewerbe. Jährlich küren zum Weimarer Zwiebelmarkt die "Thüringer Allgemeine" und die Stadt Weimar eine Woche vorher die neue "Weimarer Zwiebelmarkt-Königin".Sie wird pünktlich am Freitag um 12 Uhr den Vorzug, gemeinsam mit dem Oberbürgermeister, den köstlichen Riesen-Zwiebelkuchen anschneiden... Der Vorsitzende des Verbandes der Heldrunger Zwiebelbauern schenkt der Stadt Weimar traditionell die größte Zwiebelrispe, die gegen ein Höchstgebot zugunsten wohltätiger Zwecke versteigert wird. 1997 war diese Rispe vier Meter lang. ![]() Empfehlen Sie uns per E-Mail weiter | zurück an den Anfang Kategorien Homepage Garten Literatur: Gartenbücher | Leselaube (Gedichte, Zitate) | Pflanzen | Gartenkalender | Gartenpersönlichkeiten | Gartenküche | Linktipps Besuchen Sie auch: Ausgewählte Bücher und Geschenke für Garten- und Literaturliebhaber Gartenforum | Garten- und Gartenreiseblog | Reisefotos | Kostenloser Grußkartenservice © Text und Design 1999-2012: Maria Mail-Brandt | © Musik: B. Krueger URL: http://www.garten-literatur.de |