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(GaLa), Gartendenkmalpflege, Siehe auch Artikel Clemens A. Wimmer / fernöstliche Gärten / Gartenbau / Geschichtliches / Historische Gärten / Nutzfahrzeuge (Landmaschinen) / Naturschutz und Umweltschutz / Recht / Reise / Schönste Gärten der Welt / Wege- und Terassenbau
Und plötzlich weißt Du, es ist Zeit, etwas Neues zu
beginnen und dem Zauber des Anfangs neu zu vertreuen...
(Meister Eckhardt)
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Inhalt: Baum und Raum, Von der Berankung im Straßenbild, Hecken als lebendige Einfriedung, Von klarer Uferlinie, Lebendige Wege, Von fremden Pflanzen am falschen Ort, Von der Aufforstung kommender und Erneuern gealterter Friedhöfe, Einiges über Grabmäler, Spiel- und Sportplätze, Schul-, Lehr- und Anzuchtgärten u. v. a U.a. ein Beitrag über Ausstellungsgärten. Harry Maasz ( (1880- 1946), Schüler von Fritz Encke, 1912-1922 Gartenamtsleiter in Lübeck, danach als freischaffender Gartenarchitekt tätig, initiierte 1928 die Gesellschaft Lübecker Gartenfreunde, entwarf an die tausend Gärten und Anlagen; die meisten in Lübeck und Umgebung, aber auch einige im Ausland (Spanien). Über 300 Texte (u. a. für die "Gartenschönheit" und "Die Gartenkunst"), aber auch Bücher, sind überliefert. Zeitweise war er Schriftleiter der Zeitschrift "Der deutsche Gartenarchitekt". Alfred Lichtwark, Leberecht Migge, Friedrich Bauer und Hermann Muthesius kreuzten seinen Lebensweg ebenso wie Karl Foerster. Clemens Wimmer zählt Maasz in seiner "Geschichte der Gartentheorie" zu den bedeutendsten Gartentheoretikern des 20. Jahrhunderts. In diesem Band werden insgesamt 181 seiner Planungen mit alten und aktuellen Aufnahmen vorgestellt - darunter 24 öffentliche Anlagen in Lübeck. Der Band gliedert das 20. Jahrhundert in fünf Kapitel, zu denen kurz die geschichtlichen Hintergründe erläutert werden. Dann folgen die herausragenden Werke der Gartenkunst - ausführlich beschreiben. Der Autor sschlägt einen großen Bogen von den Gärten des Altertums bis zu den Gärten des 20. Jahrhunderts und beschreibt sehr anschaulich die verschiedenen Gartenstile und ihre Gärten. Rund 170 faszinierende, erstaunliche und schöne Farbfotos und Zeichnungen machen Geschichte lebendig und Lust aufs Reisen. Aus dem Inhalt: - Gartenkunst der Antike - Ursprünge der Gartenarchitektur - Die Gärten des Mittelalters - zwischen Krautgarten und Paradies - Islamische Gartenkunst - Europas Begegnung mit dem Orient - Der italienische Renaissancegarten - Wiedergeburt der Gartenkunst - Die Gärten des Barock - architektonische Raumkunstwerke - Der Englische Landschaftsgarten - Inszenierung Arkadiens - Gartenkunst des 19. Jahrhunderts - Grün im Zeitalter der Industrialisierung - Gartenkunst des 20. Jahrhunderts - die Wege zum internationalen Stil der Gegenwart. Von der Jury der Deutschen Gartenbaugesellschaft 1822 e.V zu den TOP 5 der Gartenbücher 2007 gewählt, erhielt dieser Band den dritter Platz in der Kategorie "Bestes Buches über Gartengeschichte" im vom Schloss Dennenlohe erstmals 2007 vergebenen „Deutschen Gartenbuchpreis". Das Buch der Deutschen Gartenschau in Stuttgart, unter Mitarbeit von Karl Foerster, Otto Valentien, Fritz Caspari, u.a. 40 ausgewählte Projekte einer neuen Gartenkunst in Berlin - eine Dokumentation zeitgenössischer Freiraumplanung mit 40 ausgewählten Projekten neuer Gartenkunst in Berlin. Gustav Meyers Lehrbuch zählt zu den klassischen Werken der landschaftlichen Gartenkunst des 19. Jahrhunderts und zu den wichtigsten Unterrichtswerken für die Ausbildung von Gärtnern. Der Hofgärtner von Sanssouci, zugleich Lehrer für Landschaftsgärtnerei war langjähriger Mitarbeiter von Peter Joseph Lenné. Heute ist es ein interessanter Rückblick auf die Entwicklung der Gartenkunst. Zahlreiche Tafeln zeigt Gartenanlagen aus aller Welt, vom Plan der Gärten zu Versailles bis zum holländischen Parterre im Park von Sanssouci. "Wer daher die Annehmlichkeit des Gartens noch genießen will, der pflanze zu rechter Zeit, gebrauche, um diesen Genuß sich und den Nachkommen zu erhalten, Axt und Messer nicht zu spät.“ Dissertation. Neuauflage der programmatischen Schrift "Deutsche Binnenkolonisation Sachgrundlagen des Siedlungswesens" (Schriftenreihe der Deutschen Gartenstadtgesellschaft 1926) Aus dem Inhalt: Fruchtlandschaften - Die wachsende Siedlung - Neue Kleinbodentechnik - Anhang: Das Siedlergewächshaus, die Sonnenlaube, die Zeltlaube. 37 schönste Gärten -Medaillengewinner von 1989 bis 1999 auf der legendären Show - jeder mit wunderbaren Fotos so gelungen fotografiert, daß mein ein eindrucksvolles Gesamtbild des vorgestellten Gartens vor sich sieht - stellt John Morland (Gartendesigner und selbst Gewinner etlicher Medaillen) hier vor. Dabei finden sich viele verschiedene Stilarten - vom Garten des Alchimisten bis zum japanischen Zen-Garten. Mir gefällt dabei besonders gut: "Ein Hoch auf Gertrude Jekyll" und "Ein Garten für Kräuterkundige". Die Designer werden mit Kurzbiografie vorgestellt - u.a. findet man Sir Terence Conran, Jane Fearnley-Whittingstall, David Stevens und Robin Williams, die ja auch durch ihre Bücher bekannt sind. Die gezeichneten Grundrisse und Pflanzenlisten machen das Buch dazu noch zu einem praktischen Ratgaber. Wer davon träumt, einmal diese Show miterleben zu können, für den ist dieses Buch ein kleiner Ersatz - eine prächtige Augenweide und vor allem "Inspiration" und absolut verführerisch! Internationale Gärten und ihre Bedeutung für Integrationsprozesse (mit Praxisteil zur Realisierung eigener Gartenprojekte) Die Entwürfe des französischen Landschaftsarchitekten Jean Mus, die er auf den schönsten Grundstücken am Mittelmeer anlegen konnte, bieten eine einzigartige Atmosphäre aus Pflanzen, Materialien und naturgegebener Lage des Gartens. Ob es nun karge Küstengärten am Meer, ländliche Refugien im Innern des Landes, repräsentative parkähnliche Anlagen oder von südlicher Flora überschüttete Paradiese sind, sie alle zeugen von der Phantasie des Entwurfs und einer Ästhetik, die nichts Aufgesetztes hat, sondern die Schönheit der Natur aufs feinste zur Wirkung bringt. Das Buch nimmt uns mit; wir dürfen hinter dichte Hecken, verwunschene Mauern, hohe Zäune schauen, die luxoriösen Anwesen im Bild betrachten und von den Gesprächen zwischen Gartenarchitekt und Auftraggebern profitieren. Praktische Anregungen für die Gestaltung eines mediterranen Gartens in unserem Klima darf man allerdings nicht erwarten... Aber schwelgen, träumen, das kann jeder, der die hiesigen Winter vergessen möchte und schon vom nächsten Urlaub - vielleicht an der Cote d´Azur? - träumt. Nicht nur ein Überblick über die von ihm gebauten Häuser, auch die Gärten wurden von Muthesius, der ja einige Zeit seines Lebens in England verbracht hat und vom englischen Landhausstil stark geprägt war, mitgestaltet; die massstabsgerechten Pläne finden sich in diesem Buch. Für alle, die etwas über den Umgang mit Grün in der Stadt wissen wollen, wird hier beschrieben, wie man mit Boden, Beton, Steinen, Holz, Stahl und Wegmaterialien umgeht. Umfassende Publikation des Gartens von Vaux le Vicomte, der Geburtsstätte der barocken Gartenkunst und seinen Schöpfer Andre Le Notre. Das Gartenbuch stellt in einem umfassenden illustrierten Überblick und in alphabetischer Reihenfolge 500 der einflussreichsten Gartenarchitekten, Bauherren, Designer und Förderer mit ihren Gärten vor. Es ist somit ein Überblick über die Landschaften und Gärten in aller Welt vom Altertum bis zum heutigen Tag. Ob Capability Brown, Gertrude Jekyll, André Le Notre, Fürst Pückler von Muskau oder Jacques Wirtz - hier findet man sie, die Berühmtheiten der Gartenkunst neben auch unbekannteren Gartengestaltern. Ein Glossar der Fachbegriffe und der Gartenstilrichtungen sowie ein Verzeichnis der Gärten - nach Ländern geordnet - ergänzen diesen herrlichen Band, der zum Schwelgen in wunderschönen Bildern ebenso geeignet ist wie als Nachschlagewerk - auch als preiswerte Miniausgabe Bilddokumentation zur internationalen Gartengestaltung mit Beispielen von Gustav Allinger, G. Lüttge, Harry Maasz u. a. Zweisprachig (dt.-englisch) werden moderne Landschafts- und Gartenarchitekten mit einer Kurzbiografie und ihren Arbeiten (Grünanlagen, Parks und Privatgärten, in meist ganzseitigen Fotos) vorgestellt: Cornelia Bott, Peter Drecker, Raimund Herms, Klaus Kaiser, Gabriele Kiefer, Christine Orel, Geor Penker, Brigitte Röse, Karl Wienke und einige Büros. Dieser prächtige Bildband vermittelt einen Einblick in die hiesige Gartenkunst des 20. Jahrhunderts. Gleiche Aufmachung wie oben Diese Sammlung bekannter und weniger bekannter Parks aus vielen europäischen Ländern basiert auf „Topos “-Beiträgen von 1993 bis heute und erschien hiermit erstmals in Buchform. 134 zurzeit gültige Norme über Sporthallen, Sportplätze, Spielplätze, Eissportanlagen, Sportstättenbeleuchtung und Kinderspielgeräte. Das Buch über die "Die neuen romantischen Gärten" von Wolfgang Oehme und seinem Partner James van Sweden ist auch antiquarisch nur mit Mühen zu beschaffen. So kommt dieses Buch für alle, die sich für die Ideen dieser innovativen Gärtner der USA interessieren, sehr gelegen. Es ist eine plastische Schilderung eines beeindruckenden Gärtnerlebens und eine Werkschau von Stefan Leppert, der nach einer Gärtnerlehre und Studium der Landschaftsarchitektur als Garten- und Landschaftsarchitekt in verschiedenen Planungsbüros und fünf Jahre lang als Redakteur der Zeitschrift "Garten+Landschaft" tätig war und seit 2001 als freier Text- und Bildjournalist zahlreiche Zeitschriften- und Buchbeiträge im Themenbereich Gartengestaltung und Landschaftsarchitektur arbeitet. Wolfgang Oehme, 1930 in Chemnitz geboren, aufgewachsen in Bitterfeld wanderte 1957- 26 Jahre jung - in die USA aus, wo er seitdem großartige Gärten anlegt und einen eigenen Gartenstil entwickelt hat. Mit seinen Pflanzungen aus tausenden Ziergräsern und Stauden hat der "Gräserpapst" in Gemeinschaft mit seinem Partner (der als Stadtplaner für die Zeichnungen und das Marketing sorgt) die Gartenkunst der USA revolutioniert und sich einen Platz in der internationalen Gartenszene, vielleicht sogar in der Geschichte der Gartenkunst erobert. Das Büro ist heute eine der gefragesten Adressen für Gartengestaltung in den USA und Inbegriff des „New American Garden“ . Wolfgang Oehme bekennt sich als Verehrer des deutschen StaudengärtnersKarl Foerster, auf den er sich auch immer wieder bezieht ("Es wird durchgeblüht") und ist auch als Landschaftsplaner Gärtner geblieben, der den Kontakt mit der Erde und den Pflanzen nicht vermissen möchte. Mutig, großzügig, aber auch fanatisch und stur setzt das "Unikum" seinen Traum vom Garten Eden auf Erden um, legt oft auch selbst Handan, pflanzt selber und kümmert sich um die Pflege auch später noch. So zupft er auch Unkraut in den von ihm gestalteten Gärten - nachts! Seine Planungen sind allerdings nichts für Kleingärten und arme Leute, denn er pflanzt immer in Massen - "pi Daumen in Tausenden", wie er in einem (beeindruckenden) Vortrag in Dortmund sagte; d. h. Tausende von Miscanthus sinensis (Chinaschilf), Panicum virgatum (Rutenhirse) oder Pennisetum alopecuroides (Lampenputzergras), dazu ebenfalls Tausende von Fetthennen, Sedum telephium "Herbstfreude" und Rudbeckien "Goldsturm"... Wer könnte diese Massen bei uns unterbringen? Im Anhang werden ca. 160 "Wolfi-Plants" aufgelistet, die er übrigens ursprünglich fast alle aus Deutschland holte. ("Ich mußte Samen schmuggeln - die Pflanzen gab es drüben nicht"). Seit Jahren wirkt seine Gestaltungsmethode und Verwendung von Stauden und Gräsern ("Rasen ist Sünde") aber auch zurück nach Europa. Oehme inspirierte z. B. den niederländischen Gärtner und Landschaftsgestalter Piet Oudolf (dessen Buch übrigens Leppert übersetzte); Cassian Schmidt, Leiter des Hermannshofes in Weinheim, hat seine Erfahrungen bei Wolfgang Oehme in seine schönen Präriegärten in umgesetzt; Petra Pelz, die durch die letzten Gartenschauen berühmt gewordene Landschaftsarchtektin, sagt sogar, daß sie erst durch Wolfgang Oehmes Pflanzenkonzept zur ihrem Beruf gefunden hat. So ist dieses Buch - mit dem Sonderpreis "Würdigung eines Lebenswerkes" als "Deutsches Gartenbuch 2008" ausgezeichnet - mit seiner ausgewogenen und sensiblen Text-Bildgestaltung von privaten Fotos und Fotos der imposanten öffentlichen und auch privaten Oehme-Gärten im Osten der USA - ein Einblick in die Entwicklung der Gartenarchitektur sowohl in den USA als auch in Europa. Webseite Wolfgang Oehme - w. o. Gardening with Nature 208 S. Watson-Guptill 2003 Standardwerk der Gartenliteratur: Russell Page (1906-1985), einer der berühmtesten englischen Gartenarchitekten, berichtet über seinen Werdegang und die von ihm angelegten Gärten verschiedenster Art in England, auf dem europäischen Kontinent, in Ägypten, Persien und den USA. Diese Verbindung von Lebensbericht und Sachinformation ist eine ebenso lehrreiche wie kurzweilige Lektüre. Harold Peto (1854-1933) war einer der großen Landschaftsarchitekten seiner Zeit, bewundert von Gertrude Jekyll und Edwin Lutyens. Er schuf u.a. Iford Manor, Easton Lodge, West Dean in England undIlnacullin in Irland, wohl sein bekanntester Garten. Dem bedeutenden Landschaftsarchitekt der Moderne Georg Pniower (1896-1960) wurde 2005 eine Ausstellung in Dessau gewidmet. Die bekanntesn realisierten Projekte des Landschaftsarchitekten sind Parc André Citroen, Paris, Parc Diderot, ebenfalls Paris oder der Eurotunnel. In englischer und französischer Sprache wird in diesem Buch die Arbeitsweise von Allain Provost erläutert. Modelle, Entwurfsskizzen sowie zahlreiche Fotos und ausführliche Projektangaben illustrieren und runden das Informationsangebot ab. Frankreich blickt ja auf eine aufregende Gartentradition zurück, doch wie gestalten heute bekannte französische Landschaftsarchitekten? Dies Buch zeigt die attraktivsten Garten- und Parkanlagen sowie Stadtplätze, aber auch Kunstobjekte, die in der Landschaft ihren Raum gefunden haben. Die angesehensten Garten- und Landschaftsarchitekten Frankreichs der heutigen Zeit sind vertreten - u.a. Allain Provost, Bernard Lassus, Gilles Vexlard, Michel Corajoud und Philippe Olivier. Ergänzt durch die biografischen Daten und Adressen der Landschaftsarchitekten ist es ein Überblick über die heutige Gartenkultur in Frankreich. Eine geschichtliche ausführliche Einführung in die Entwicklung des Begriffes "Hausgarten" geht dem Gartenteil voraus. Jeweils mit Fakten (was, wo, wann, wie groß, womit, wer) werden dann die unterschiedlichsten Gärten (vorrangig größere Gärten - Villengärten, undparkähnliche Gärten, aber auch einige Stadtgärten und Reihenhausgärten), mit wenigen, teils aber ganzseitigen Fotos vorgestellt. Gartenpläne zeigen die jeweilige Anlage von oben. So bekommt man einen guten Einblick in die moderne Gartengestaltung. Im Anhang - lobenswert - Kurzbiografien der Landschaftsarchitekten oder Architekturbüros aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und ihren wichtigsten Arbeiten (u. a. Anita Fischer, Enzo Enea, Uwe Isterling, Gustav Lange). Mein Lesegenuß war allerdings sehr getrübt durch die für mich winzige und vor allem kontrastarme Schrift und es fehlt mal wieder ein Register... Für Gartenplaner und alle, die einen guten Landschaftsarchitekten suchen, sicherlich eine Inspiration. "Von einem "Franzosen, der in Deutschland Englische Gärten erschuf", handelt der von Bärbel Hedinger und Julia Berger herausgegebene Band über Joseph Ramée (1764-1842). Das auf einer Ausstellung in Hamburg basierende Werk dokumentiert erstmals in deutscher Sprache Leben und Werk des Gartenkünstlers, Architekten und Inneneinrichters, der Landhäuser und Fabriken und zahlreiche Gärten, vor allem in Norddeutschland, anlegte. Empfehlungen zur Berücksichtigung von Lärmwirkungen in der Landschafsplanung. Beispiele internationaler Gartenkunst im privaten und öffentlichen Raum - neue und alternative Strömungen des Gartenbaus und der Landschaftsarchitektur. "Historische Gärten gehören zu den Elementen des kulturellen Erbes, deren Fortbestand naturbedingt ein äußerstes an unablässiger Pflege durch qualifizierte Personen erfordert. Durch zweckentsprechende Unterrichtsmethoden muss die Ausbildung dieser Fachleute gesichert werden, und zwar von Historikern, Architekten, Landschaftsarchitekten, Gärtnern und Botanikern." (Charta von Florenz 1981, Art. 24). Die von 47 international anerkannten Autoren aus Garten-, Kunst- und Kulturgeschichte, Landschaftsarchitektur und Denkmalpflege, Umwelt- und Naturwissenschaft anläßlich des 80. Geburtstags von Prof. Dr. Dieter Hennebo, des Lehrers der Gartenkunstgeschichte und Gartendenkmalpflege auf einer Fachtagung gehaltenen Vorträge u. a. über Fragen von Pflege und Erhaltung, Nutzungswandel, Gefährdung durch Umwelteinflüsse sowie über das Spannungsfeld zwischen Natur- und Denkmalschutz sind in diesem Band enthalten. Leider kein Register, mit dem man sich dieses Buch noch viel besser erschließen könnte! Es werden historische Anlagen vorgestellt, durchsetzt von kritischen Bemerkungen zu Unterhalt und Pflege ( die nicht immer zeit- und fachgemäss ausfielen / ausfallen). Die beiden Autoren geben dann mit reichem Bildmaterial Hinweise, worauf bei der Erhaltung bzw. Wiederherstellung von schützenswerten Anlagen zu achten ist. Kritische Beobachtungen und Bemerkungen über Häuser und Städte, Plätze und Gärten "Rainer Schmidt konstruiert seine Freiräume mit Rücksicht auf die Nutzung der Nachbargebäude, und er gestaltet sie nach den selben ästhetischen Prinzipien - Fluchtlinien, Module, strenge Geometrien". - "So wirkte Sckell" Friedrich Ludwig von Sckell als Stadtplaner in München Hier erhältlich Dieses Buch ist Michael Seiler, dem Gartendirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, zum 65. Geburtstag gewidmet. Es vereinigt Beiträge zur Gartenkunstgeschichte, zur Gartendenkmalpflege, zu historischen Gartenpflanzen und zur heutigen öffentlichen Wahrnehmung historischer Gärten - Themen, die Michael Seiler am Herzen liegen. Die Autoren, anerkannte und weniger vertraute, sind ihm vermutlich alle persönlich verbunden. "Wildnis heißt umdenken, sich verwandeln, zuschauen und staunen lernen. Nur Mut! Verdrängen wir den deutschen Gartenzwerg aus unseren Köpfen zugunsten wilderer Gesellen!" Ziel und Zweck der Reihe topiaria (von lat. topiarius = der Kunstgärtner) helvetica ist es, interessierten Gartenfreunden unter verschiedenen Gesichtspunkten Artikel zu Themen rund um den Garten anzubieten. Die Beiträge in diesem Buch kreisen um den Schwerpunkt Kulturtechniken. Verschiedene Themen wie u.a. Gärtnern als Kulturtechnik, Kultivierungs- und Erhaltungstechniken von Kulturpflanzen, Formschnitt und skulpturale Qualitäten der Pflanzen, Historische Techniken des Wegebaus, Rasen- und Staudengärtnerei werden behandelt. Weitere Rubriken sind Besprechungen wichtiger Publikationen zu Gärten, Parks und Gestaltung sowie ein Rückblick auf die "Tage der offenen Gartentüre", die in diesem Jahr zu einem Mehrfamilienhausgarten und einem traditionellen Villengarten führten. Interviews mit Gartenbesitzern ergänzen die Beiträge. Franz Heinrich Siesmayer gilt als einer der renommiertesten Gartenbauspezialisten des 19. Jahrhunderts. Der "Selfmademan" arbeitete sich vom Handelsgärtner zum königlich-preußischen Gartenarchitekten empor und gründete das Familienunternehmen "Gebrüder Siesmayer". Er schuf einige der bedeutendsten Gartenanlagen im deutschsprachigen Raum und entwarf und gestaltete den Palmengarten in Frankfurt.Seine Lebenserinnerungen - ursprünglich 1892 veröffentlicht - sind ein authentisches Zeitdokument und geben Einblick in den Stellenwert der Gartenarchitektur im 19. Jahrhundert. Der Band enthält ausserdem eine Einleitung zum Thema "Heinrich Siesmayer" sowie Texte zu prominenten Parks in Deutschland, die durch ihn und seine Firma "Gebrüder Siesmayer" geschaffen wurden. Unterhaltsam und informativ zugleich! Auf den Spuren Siesmayers in der Region suchte die Autorin mit Hilfe seiner Lebenserinnerungen (siehe oben), aus denen sie viel zitiert, die Wirkungsorte seiner zahlreichen gartenkünstlerischen Tätigkeiten auf. Das Buch begleitet Siesmayer von Kindheit an bei seinem Lebenswerk, das in der Gründung des Frankfurter Palmengartens 1868 kulminiert. Mit zahlreichen historischen Bildern und Karten unterstreicht die Gartendenkmalpflegerin die Liebe Siesmayers zur Gartenkunst und seinem herrlichen Beitrag zur Kulturregion Frankfurt Rhein-Main. Da eine Übersichtskarte mit den Gärten und Parks vorliegt und Adressen angegeben sind, auch gut als Gartenreiseführer zu gebrauchen. Zweiter Platz des Deutschen Gartenbuchpreises 2010 in der Kategorie Bestes Buch der Gartengeschichte
Vielzitierte Bemerkung des Autors: "Wenn du in einem Garten keine Liebe machen kannst, wenn du dort nicht träumen oder dich betrinken kannst - asphaltier ihn doch, wozu ist er sonst gut?" Webseite des Projekts Swift. Joe / Maria Gurlitt-Sartori / Christoph Gurlitt Urbane Gärten: Modern, fantasievoll, pflegeleicht 176 S. Deutsche Verlags-Anstalt 2010 Kompetenz aus erster Hand von Ulrich Timm, dem langjährigen Ressortleiter der "Schöner Wohnen"- ein umfangreiches Ideenbuch zur Gartengestaltung. 17 spektakuläre Privatgärten aus 6 europäischen Ländern und Neuseeland, entworfen von ambitionierten und international renommierten Gartendesigner und Landschaftsarchitekten präsentiert dieser Prachtband - große, kleine, naturnahe, extravagante, schlichte. Einige davon haben bei der Gestaltung einfühlsam traditionelles Erbe berücksichtigt. Die Gärten werden ausführlich in brillanten, meist ganzseitigen Fotos und fachlich fundierten Texten vorgestellt. Im Anhang findet man noch ein Adressenverzeichnis mit dem Vermerk, ob Besuch möglich. Inspirationen für Gartenplaner und Schmökerband für Gartengenießer! Übersicht über die aktuelle europäische Landschaftsarchitektur. Ein spannungsreicher Bogen der Gartenkunst wird in diesem Buch gespannt. Es erzählt von führende Persönlichkeiten der Garten- und Pflanzenwelt (Gartengestaltern, Gartenfotografen, Pflanzen und ihren Züchtern) und ihren Gärten - 50 an der Zahl. Tessa Traegers wundervolle Aufnahmen der Gärten werden begleitet von mehrseitigen Porträts und Beiträgen der jeweiligen Gartenkünstler Anna Pavord, Beth Chatto, David Austin, John Brookes, Penelope Hobhouse, Tony Lord, um nur einige zu nennen, die die vielfältigen Aspekte ihrer Entwicklung, ihrer Philosophie und ihrer Quellen der Inspiration preisgeben. Obwohl mir die meisten Personen vom Namen her bekannt sind (schließlich habe ich ihre Bücher gelesen) erfährt man trotzdem viel Neues und Interessantes. Und bei einigen Fotos möchte man am liebsten gleich los und die Pflanzen kaufen, um die Anregung umzusetzen im eigenen Garten. Im Gegensatz zu Kingsbury`s "Traumgärten", in denen ja ebenfalls viele Gartengestalter mit ihren Gärten vorgestellt werden, ist dies eher ein Lese- und Schmökerbuch, nicht gerade billig (der Preis ist gerechtfertigt durch die anspruchsvolle Ausstattung), aber ein Hochgenuss mit vielen Anregungen für Gartenfreaks! Webseite zum Buch Aus dem Inhalt: Die Gestaltung des Gartens / Die Ausführung des Gartens / Teile und Gliederungen - Gartenausstattung / Rasen und Pflanzung 24 neue Gärten für die unterschiedlichsten Gegebenheiten und Bedürfnisse stellt der Gartenarchitekt hier vor: Gärten am Hang, am Wasser, im Mittelgebirge, auf Sandboden, auf unsymmetrischen Grundstücken, dazu als Sonderfälle der Garten einer Wohnsiedlung und ein Fabrik-Belegschaftsgarten. Mit der ersten, 1949 erschienenen Ausgabe hat dies Buch nur den Titel gemein. Bruno Weber hat seine eigene Welt, sein eigenes Paradies mit Wassergarten, Waldgarten und Liebesgarten aufgebaut. Ein Skulpturenpark mit beschaubaren, begehbaren und bewohnbaren Objekten ist so entstanden... Stellt die Gärten, Parks und Gartenhöfe Webers und seiner Partner in Deutschland, Holland, Österreich, Schweiz, in Italien, Frankreich und USA vor. 160 Kurzlebensläufe (vom Mittelalter bis in die Gegenwart, von Lothar Abel, Georg Josef Kamel, Stephan Endlicher, Rudolf Geschwind, Thomas Nikolaus Host, Wilhelm Lauche, Johann Gregor Mendel, Günther Pardatscher, Paracelsus, Karl Ploberger, Franz Praskac, Fritz Rottenberger, Camillo Karl Schneider über Erich Tschermak-Seysenegg bis Erich Zmugg, um nur einige zu nennen) hat der Direktor der Gartenbauschule in Langenlois, Fritz Weigl zusammengetragen. Diese Porträtsammlung mit vielen historischen Fotos ist unterteilt in die Kategorien: Botaniker, Forscher, Pflanzensammler, Lehrer, Berater / Gartenarchitekten, Landschaftsgärtner, Lustgärtner, Garten- und Landschaftsgestalter, Gartenamtsleiter / Zier- und Handelsgärtner, Herrschaftsgärtner, Erwerbsgärtner, Züchter, Floristen, Obst- und Gemüsebauer, Gärtner im öffentlichen Dienst / Pflanzenliebhaber, Gartenbegeisterte, Gartenjournalisten, Gärtner als Künstler / Verdiente Gärtnerkollegen. Eingeflochten sind gärtnerische Anekdoten; Abkürzungserklärungen, Quellen- und Literaturverzeichnis, Abbildungsnachweis und ein Personenregister runden den informativen Band ab. Der Zürcher Ernst Cramer (1898-1980) war einer der renommiertesten europäischen Gartenarchitekten der Nachkriegszeit und die prägende Figur in der Schweizer Landschaftsarchitektur des 20. Jahrhunderts. Dieses ist die erste umfassende Dokumentation seines weit mehr als 1.000 Projekte umfassenden Werkes zwischen moderner Kunst, Architektur und Landschaftsarchitektur. Die Düsseldorfer Grünanlagen, die seinerzeit auf den geschleiften Festungsanlagen geschaffen wurden, sind das Werk von Maximilian Friedrich Weyhe, über den bis zum Jahre 1973 wenig bekannt war und dessen Leben und Werk der Autor hiermit vorlegt. Weyhe hat während seiner Dienstzeit bei der Stadt Düsseldorf vom Jahre 1803 bis zum Jahre 1846 nicht nur den Grüngürtel auf den ehemaligen Befestigungsanlagen, sondern auch darüber hinaus die Grünanlagen in der Karlsstadt angelegt. Seine private Tätigkeit aber übersteigt das Maß seiner dienstlichen Obliegenheiten. Heute sind es noch 16 Parkanlagen, die, zum Teil restauriert, von ihm erhalten geblieben sind. Die verstümmelte Sprache des Ausstellungstitel läßt etwas ahnen von den Schäden im öffentlichen Bewußtsein, die hier aufgedeckt werden... Vorstellung von 57 Projekten der belgischen Gartengestalter-Familie Wirtz Methodische Übersicht von Gestaltungsprinzipien bei der Pflanzenverwendung und deren Anwendung im Entwurfsprozess, Grundlagenwissen zur technischen Ausführung |

Aktualisiert am 11.08.2010