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Gartenkalender mit Bauernregeln, Wetterregeln, Geburtstagen, Todestagen, Gedenktagen, Festtagen, Feiertagen, Volksbräuchen im JahreskreisKalenderblätter April  Thema Frühling, FrühlingsblumenDer etwas andere "Gartenkalender"
Geburtstage und Todestage bekannter Persönlichkeiten, Gedenktage, Feiertage, Brauchtum, Gedichte, Zitate u.v.m.

Monatsthema: FrühlingMonatsthema: Frühling / Frühlingsblumen

Mit Musik: Tschaikowsky April Snowdrop © B. Krueger

Aprilis kommt von aperire = öffnen zurück, es ist die Zeit der Öffnung bzw. des Aufblühens. Es öffnet sich die Natur, die Blüten und Knospen; darauf beziehen sich auch die Namen Knospenmonat und Keimmonat. Möglicherweise wurde der April aber auch nach der griechischen Göttin Aphrodite benannt. Sie ist die Göttin über Liebe und Tod. Schon die Römer feierten um diese Zeit zu Ehren der Göttin „Aprilis“ Feste. Der altgermanische Name Ostaramanoth stammt von der Germanengöttin Ostara, Göttin der Morgenröte; Launing ist durch Launenhaftigkeit des Aprils ("Der April macht was er will") leicht erklärbar. Aber auch Ostermond bzw. Ostermonat sind geläufige Namen, weil häufig Ostern (frühestens am 22.3 - spätestens am 29.4. ) in diesen Monat fällt.

April, der buntgeschmüeckte, schön befranste, goss Mut der Jugend aller Wesen ein! (Shakespeare)

Frühlingsgedichte
Frühlingsbücher
Osterkalender
Österliche Ausflugsziele - Ostereiermärkte & Co.
Osterbücher

Rezept des Monats: Gefüllte Gierschkartoffeln

1.

Narrentag

Wer auf Narren hoffend blickt, wird in den April geschickt (Sprichwort)

Der 1. April ist der Tag,
an dem wir uns erinnern sollen,
was wir 364 Tage im Jahr sind:
nämlich Narren.
(Mark Twain)
Heute ist der 1. April, da schickt man den Narren, wohin er will; die Schadenfreude eines Jeden darf heute befriedigt werden. Schaden, sei es persönlich noch materiell, sollte dagegen nicht zugefügt werden! In Deutschland ist dieser Brauch seit dem 17. Jh. bezeugt. In England heißt der Genarrte Aprilnarr, in Frankreich: Aprilfisch. Weiterlesen


2010 ist am 1.4. Gründonnerstag

Gründonnerstag kommt von lateinisch "dies viridium"; "Grünes" Essen ist nach altem Brauch am heutigen Tage - meist mit neunerlei Kräutern üblich (man kennt den Ausruf: "Ach du grüne Neune"). Die Suppen aus siebenerlei, neunerlei oder gar zwölferlei Kräutern sollten Gesundheit für das ganze Jahr bringen. Weiterlesen

Charles Baudelaire (1821-1867) geboren am 9.4.

2.

Internationaler Kinder- und Jugendbuchtag "Andersentag" - Hans Christian Andersen (1805-1875) geboren am 2.4.

Am 2. April 1805 wurde Hans Christian Andersen in Dänemark geboren. Weltruhm erlangte der Sohn eines Schuhmachers mit seinen 168 Märchen. Von der Unesco wurde der „Andersentag“ 1967 zum "Internationalen Kinder- und Jugendbuchtag" erklärt, der mit Lesungen, Buchausstellungen, Gewinnspielen und weiteren literarischen Veranstaltungen gefeiert wird. "Das schönste Märchen", soll er gesagt haben, "ist das Leben, denn darin kommen wir selbst vor." Der Hans-Christian-Andersen Preis wird auch als "kleiner Nobelpreis" bezeichnet.
Andersen Buchtipps

Anna Maria Sybilla Merian (1647-1717) - Naturforscherin geboren am 2. April

Die Mutter, Naturforscherin, Malerin, Stecherin, Reisende, Pionierin, Unternehmerin, Begründerin der Insektenforschung hat ihren Platz in der Kunstgeschichte wie in der Geschichte der Botanik und Zoologie, denn ihr Mut, in einer Epoche, in der Naturforschung nahezu ausschließlich von Männern betrieben wurde, die Flora und Fauna Mittelamerikas in ihrer Artenvielfalt zu erforschen und bildhaft in ihren Kupferstichen zu dokumentieren, war beispielhaft. DenHöhepunkt ihres Lebens bildete die abenteuerliche Schiffsreise in das ferne und exotische Surinam (Niederländisch-Guayana). Sie widmete sich dort zwei Jahre, wie stets in ihrem Leben, mit großer Leidenschaft, der Welt der Pflanzen und Insekten. Weiterlesen
Buchtipps
Linktipps:
Leben und Werk
Artikel der Rhein-Zeitung (mit Bild: Weinrebe)

2010 ist am 2.4. Karfreitag

Am Trauertag der Christen sind alle Blumen und Pflanzen aus der Kirche verbannt! In Luxemburg ziehen die Kinder mit Schlehdornzweigen singend und klappernd durch die Straßen. Die Zweige sind mit bunten Bändern und Blumen aus Papier geschmückt und werden abends nach alter Tradition verbrannt. Weiterlesen

3.

2010 ist am 3.4. Karsamstag

Die Osterfeuer in der Nacht von Ostersamstag auf Ostersonntag wurden bereits in heidnischer Zeit praktiziert. Man glaubte,daß der Schein des Feuers eine reinigende Wirkung hätte und die keimende Saat vor bösen Geistern schütze und so galten sie auch als Kult zur Sicherung der Fruchtbarkeit, des Wachstums, der Ernte... Diesen Brauch haben die Christen dann übernommen; bei ihnen wurde der Samstag zum Karsamstag. Weiterlesen


Helmut Kohl (1930) geboren am 3.4. - 80. Geburtstag 2010Rose Helmut Kohl Foto Wolfgang Brandt
Der deutsche CDU-Politiker war von 1969 bis 1976 Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz und von 1982 bis 1998 der sechste, bis jetzt am längsten regierende, Kanzler der Bundesrepublik Deutschland ("Kanzler der Einheit in des wiedervereinigten Deutschlands"). 1996 zu seinem 5. Amtsjubiläum wurde Kohl von dem deutschen Züchter Tantau eine Rose gewidmet 'Helmut-Kohl-Rose', eigenhändig von ihm ausgesucht und persönlich am 8. 9. 1995 auf der Bundesgartenschau in Cottbus getauft. Im April des folgenden Jahres pflanzte er dann diese Rose im Garten des damaligen Bundeskanzleramt in Bonn. Mehr lesen

4.

2010 ist am 4.4. Ostersonntag

wünsche ich allen Besuchern!
Die meisten Frühlingsblüher stehen als traditionelle Osterblumen in Verbindung mit dem christlichen Osterfest, das die Auferstehung von Jesus feiert, also die Freude symbolisiert. So auch die Rose von Jericho (Selaginella lepidophylla), die volkstümlich auch "Auferstehungspflanze" genannt wird. Oder die Osterglocken (Narzissen) - die das Fest schon im Namen tragen... Weiterlesen

Bettina (Bettine) von Arnim (1785-1859) geboren am 4.4. - 225. Geburtstag 2010

Blumen
sind
die
Liebesgedanken
der
Natur.
Weitere Bettina Arnim-Gedichte und Zitate
Buchtipp: ... darum muß man nichts als leben. Bettine von Arnim von Ingeborg Drewitz

5.

2010 ist am 5.4. Ostermontag

Ein nahezu in Vergessenheit geratener Brauch auf Ostermontag ist der sogenannte "Emmausgang" oder"Emmaus Osterspaziergang" zur Erinnerung an den Gang der beiden Jünger Christi von Jerusalem nach Emmaus. Weiterlesen

Monatsthema: FrühlingLöwenzahn Taraxacum officinale (vulgare)

Der Löwenzahn ist eine der Pflanzen mit den meisten Volksnamen; es soll über 500 Bezeichnungen für ihn geben! Sein lateinischer Name geht auf "tarakshaqum" aus dem Arabischen zurück und bedeutet: bitteres Kraut. "Bettpisser" weist auf seine harntreibende Eigenschaft hin; "Bayrischer Enzian" ist die spöttische Bezeichnung für die überall häufige Pflanze, "Brummer" nannte man ihn, weil sich aus den hohlen Stängeln Blasinstrumente herstellen lassen; "Hahnenspeck", weil die Blätter von Hühnern mit Vorliebe gefressen werden. Sein Milchsaft heilt heute noch Warzen und er ist in der Küche hervorragend für die Blutreinigungskur im Frühjahr. In der Küche ist er vielfältig verwendbar - wenn denn schon als "Un-kraut" gejätet - nicht wegwerfen, sondern aufessen! Weiterlesen

6.
30. Jahrestag der Einführung der Sommerzeit in der Bundesrepublik und der DDR 2010 - hier mehr lesen


Monatsthema: FrühlingEduard Mörike (1804-1875)

Frühlingssonne
Grausame Frühlingssonne,
Du weckst mich vor der Zeit,
Dem nur in Maienwonne
Die zarte Kost gedeiht!
Ist nicht ein liebes Mädchen hier,
Das auf der Rosenlippe mir
Ein Tröpfchen Honig beut,
So muss ich jämmerlich vergehn
Und wird der Mai mich nimmer sehn
In meinem gelben Kleid.

7.

Weltgesundheitstag

Überall geht ein frühes Ahnen dem späten Wissen voraus" - dieser Ausspruch Alexander von Humboldts hat sich oft als wahr erwiesen, wenn man an die vielen Heilpflanzen denkt, die man ja früher instinktiv, ohne wissenschaftliche Kenntnis anwandte. Heilpflanzen können viel für unsere Gesundheit tun... Weiterlesen
Webtipps zu Heilpflanzen
Heilpflanzenbücher


Jo Hanns Rösler (eigentl. Johannes Oswald, 1899-1966) geboren am 7.4.

Ein Mensch ohne Garten geht im Frühling spazieren,
sitzt in der Sonne und freut sich an den im Frühling blühenden Bäumen.
Ein Mensch mit Garten aber hat keine Zeit,
die Bäume zu betrachten und in der Sonne zu sitzen;
er muß umgraben, auspflanzen, Rosen beschneiden,
säen, setzen, zusammenrechen, Maulwurfshügel abtragen
und die blühenden Blüten vor Frost schützen.
(aus: Der unvollkommene Gärtner)

8.

Humboldt, Wilhelm (1767-1835) gestorben am 8.4. - 175. Todestag 2010

Die Natur gefällt,
reißt an sich,
begeistert,
nur,
weil sie Natur ist.


Monatsthema: FrühlingNarzissen, Narcissus ssp. OsterglockenNarzisse weiß gefüllt Foto Wolfgang Brandt

Die Narzisse gilt als Sinnbild des Frühlings und des Brautstandes. Die Legende erzählt, daß der atemberaubend schöne Grieche Narziß, der Sohn des Flußgottes Kephios, die Liebe der Bergnymphe Echo verschmähte. Diese verzehrte sich daraufhin vor Gram derart, daß sie zum Felsen wurde, dem nur noch die Stimme übrigblieb (daher der name "Echo"). Um die Herzlosigkeit des jungen Mannes zu vergelten, schritt Nemesis ein und bestrafte ihn damit, daß er in unstillbarer Liebe zu sich selbst entbrannte. Als er sein Spiegelbild in einer Quelle erblickte, war es um ihn geschehen. Schließlich bereiteten die mitleidigen Götter seinen Qualen ein Ende, indem sie ihn in eine Narzisse verwandelten. Weiterlesen

9.

Baudelaire, Charles (1821-1867) geboren am 9.4.


Es gibt Düfte, frisch wie Kinderwangen
Süss wie Oboen, grün wie junges Laub
Verderbte Düfte, üppige, voll Prangen
Wie Weihrauch, Ambra, die zu uns im Staub
den Atemzug des Unbegrenzten bringen
Und unserer Seele höchste Wonnen singen
(aus: Die Blumen des Bösen)

Weitere Baudelaire Gedichte
Linktipp: Schöne Illustration zu seinem Werk"Les Fleurs du Mal" (Die Blumen des Bösen)

10.

Karel Capek (1890-1928)

Das ([der April] ist der rechte und gesegnete Monat des Gärtners. Die Verliebten sollen uns ungeschoren lassen mit ihrem vielgepriesenen Mai; im Mai blühen die Bäume und Blumen nur, aber im April schlagen sie aus; glaubt mir, dieses Keimen und Ausschlagen, diese Knospen, Knosplein und Keimlinge sind die größten Wunder der Natur. Weiterlesen.

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11.

Monatsthema: FrühlingVergißmeinnicht, MyositisVergissmeinnicht

Wer einmal Vergißmeinnicht im Garten hat, besitzt es für immer, denn es samt sich reichlich aus. Viel bedacht in alten Schriften, Legenden und Volksliedern, die von Trennung, Liebe und ewiger Erinnerung singen, ist das Sumpf-Vergißmeinnicht (M. palustris) - doch werden die Mythen auch auf das Garten-Vergissmeinnicht (M. sylvatica) übertragen. Heinrich IV aus England wählte es gar als Wappenblume. Weiterlesen

12.

Monatsthema: FrühlingGänseblümchen, Bellis perenis

Wer kennt das bekannte Frühlingsblümchen nicht aus zahlreichen Liedern und Reimen der Kinderzeit? Es ist eine "Spielpflanze" - früher haben Kinder damit Kränze geflochten oder Verliebte haben durch Abzupfen der Blüten orakelt:
"Er liebt mich, er liebt mich nicht..." "Bellis" kommt von bellus (= hübsch, niedlich), "perennis" heißt ausdauernd, weil es so lange blüht. Der deutsche Name ergibt sich wohl daraus, weil es von den Gänsen als Leckerbissen verzehrt wird.
Es soll die einzige Blume auf der Welt sein, die jeder überall ungestraft pflücken darf - so habe ich es mal gelesen, mir leider die Quelle nicht notiert. Weiterlesen

13.

Monatsthema: FrühlingTulpen, Tulipa ssp.


Die Tulpe stammte ursprünglich aus der Türkei. "Tulpe" heißt die Pflanze übrigens, weil so ihr Spitzname im Türkischen lautete: tülbent war das Wort für eine alte türkische Kopfbedeckung, die ganz ähnlich aussieht wie die Blume.
Geschichtlich nachzuweisen ist, daß der Franzose Charles de L’Écluse (lat. Carolus Clusius) sie im Jahr 1593 in die Niederlande gebracht hat. Nach Clusius benannt ist die "Tulipa clusiana".. Weiterlesen
Buchtipps:
Die Tulpe - Eine Kulturgeschichte der englischen Journalistin Anna Pavord
Tulpenwahn. Die verrückteste Spekulation der Geschichte von Mike Dash List Tb. 2001

14.

Georg Friedrich Händel (1686-1759) gestorben am 14. April

Der deutsche Komponist Georg Friedrich Händel gelangte vor allem durch seine rund 40 Opern und 25 Oratorien zu großer Berühmtheit. Seine berühmte "Wassermusik" komponierte er in den Gärten der Villa d´Este / Italien. Von ihm ist auch die Arie "Flammende Rose, Zierde der Gärten", weshalb ihm wohl der irländische Züchter McGredy 1965 eine Rose widmete "Händel". Der französische Züchter Mallerin benannte eine pinkfarbene Rose nach seiner Komposition: `Largo d`Händel`.
Buch- , CD- und DVD-Tipps:
Händel: Ein biographischer Roman von Paul Barz 320 S. Gütersloher Verlagshaus 2008
Georg Friedrich Händel: Ein abenteuerliches Leben im Barock von Uwe Neumahr 368 S. Piper 2009
Tumult und Grazie: Über Georg Friedrich Händel von Karl-Heinz Ott 317 S. Hoffmann und Campe 2008
Wahre Geschichten um Georg Friedrich Händel von Gunter u. Irene Hempel Tauchaer 2007
CD Händel: Wassermusik
CD Deutsche Arien - Händel, Flammende Rose / Süßer Blumen Ambraflocken
DVD Händel - Das Geheimnis eines Genies Regisseur Dirk Otto

Kuckuckstag

Mitte April erreicht der Kuckuck von Afrika her kommend wieder Deutschland. Der Vogel ist dabei meistens so pünktlich, dass der 14.4. /bzw. 15. 4 (je nach Quelle) im Volksmund auch „Kuckuckstag“ heißt. Weiterlesen

Monatsthema: FrühlingTheodor Fontane (1819-1898)

Frühling
Nun ist er endlich kommen doch
In grünem Knospenschuh;
"Er kam, er kam ja immer noch"
Die Bäume nicken sich's zu.

Sie konnten ihn all erwarten kaum,
Nun treiben sie Schuß auf Schuß;
Im Garten der alte Apfelbaum,
Er sträubt sich, aber er muß.

Wohl zögert auch das alte Herz
Und atmet noch nicht frei,
Es bangt und sorgt; "Es ist erst März,
Und März ist noch nicht Mai."

O schüttle ab den schweren Traum
Und die lange Winterruh:
Es wagt es der alte Apfelbaum,
Herze, wag's auch du.

15.

Wilhelm Busch (1832-1908) geboren am 15.4.

Jetzt in dichtbelaubten Hecken,
Wo es still verborgen blieb,
Rüstet sich das Volk der Schnecken
Für den nächtlichen Betrieb.
(das ganze Gedicht lesen)
Wilhelm Busch Biografie und Linktipps zu Wilhelm Busch
Buch- und Geschenktipps


Greta Garbo (1905 -1990) gestorben am 15.4. - 20. Todestag 2010

Die Tochter eines Seemannes, geboren als Greta Lovisa Gustafsson, entschloss sich sehr früh, Schauspielerin zu werden. Schon während der Ausbildung wurde sie von dem international bekannten schwedischen Regisseur Mauritz Stiller entdeckt, der ihr 1923 eine wichtige Nebenrolle in "Gösta Berling" gab und für sie den Künstlernamen Garbo erfand. Über dessen Herkunft wurde früh viel spekuliert; eine Version war, daß sein Ursprung in dem Wort gaborn („Waldgeist“) liegt. Mit Filmen wie "Mata Hari", "Anna Karenina" nach dem Roman von von Leo Tolstoi und "Ninotschka" stieg sie dann in den 30er Jahren zum Weltstar auf. Von "Anna Karenina" wurden zwei alternative Enden gedreht: für den amerikanischen Markt, umbenannt und mit dem einfachen Slogan "Gilbert and Garbo in Love" beworben, ein glückliches Ende, während der Rest der Welt, der mit Tolstois Werk eher vertraut war, den tragischen Schluss der Vorlage zu sehen bekam. Mit dem Aufkommen des Tonfilms schien Garbos Stellung als einer der Topstars des Studios in Gefahr. Andere europäische Schauspieler der Zeit wie Pola Negri scheiterten an der Herausforderung, ein verständliches Englisch zu sprechen. Doch sie schaffte es. Ihr heute noch bekanntester Film (von 1936) ist "Die Kameliendame", der das Schicksal der Kurtisane Madame Alphonsine Plessis (Duplessis) nach dem Roman von 'Alexandre Dumas' d. J. (1824-1895) verarbeitet. Ihr Partner war Hollywoods neuester Star, Robert Taylor. Ihren immensen Erfolg verdankte sie vor allem der Begeisterung, die sie bei den Frauen auslöste; eine Rose, von der Garbo geküsst, brachte 3000 Mark (Quelle). Wie zahlreiche andere Hollywoodstars ließ sie sich ihre Roben vom Couturier 'Givenchy' nicht nur sprichwörtlich auf den Leib schneidern. Sie gilt als eine der größten Filmlegenden, die Hollywood je hervorgebracht hat. Ihre Beinamen waren "Die Göttliche", "schwedische Sphinx" oder "Traumprinzessin der Ewigkeit ". Garbo gab ihre Hollywoodkarriere nach 1942 völlig auf. Bis zu ihrem Tod lebte sie zurückgezogen abwechselnd in ihrer New Yorker Wohnung sowie in Klosters in der Schweiz. Dank guter Investments verfügte sie zeitlebens über ein komfortables Einkommen. Sie reiste viel; legendär wurden ihre täglichen langen Spaziergänge quer durch New York. Garbo hatte eigentlich nicht die Absicht, sich dauerhaft von der Leinwand zu verabschieden, doch ein Comeback gab es nicht.
Buchtipp: Greta Garbo von Paul Duncan Taschen Verlagr 2007
Linktipps: Greta Garbo bei Wikipedia / Filmplakat Kameliendame mit Greta Garbo

Monatsthema: FrühlingFrühlings-Schlüsselblume, Primula verisPrimel aus der Barnhaven Gruppe

Der Gattungsname Primula, die Verkleinerungsform des lateinischen prima (die erste)und der Artname veris vom lateinischen ver (Frühling) sind beide Hinweis auf die ersten unter den Frühlingsblumen. Den gleichen Sinn hat auch ihre englische Bezeichnung: "Primrose" oder - französisch: "Primevere" . Im 16. Jahrhundert nannte man sie volkstümlich auch "Bärenohr" (Oreille d'ours') oder "Kuckucksblume" (Coucon). Die Bezeichnung Schlüsselblume geht auf den einem Schlüsselbund ähnlichen Blütenstand zurück. Im Mittelalter galt die Schlüsselblume als magischer Schlüssel zum Heben verborgener Schätze. Primula veris war eine Zeitlang auch: Primula "officinalis" - Medizin-Primel, d. h. sie wurde (im Mittelalter bei Gicht) und wird auch heute noch (bei Kopfschmerzen, Schwindel, Herzschwäche) zu medizinischen Zwecken verwendet und zwar mit allen Teilen: Blüten und Wurzelstock. Weiterlesen
16.

Sir Peter Ustinov (1921-2004) geboren am 16.4.

Vorurteile sind ein undefinierbares Unkraut,
das auf den grünsten Rasenflächen
am heimtückischsten wuchert.

Monatsthema: FrühlingNikolaus Lenau (1802-1850)

Primula veris
Liebliche Blume,
Bist du so früh schon
Wiedergekommen?
Sei mir gegrüßet,
Primula veris!
(Das ganze Gedicht lesen)

17.

Karen [Tania] Blixen (1885-1962) geboren am 17.4. - 125. Geburtstag 2010

Karen Blixen, eigentlich Karen Christence von Blixen-Finecke, geborene Dinesen war eine dänische Schriftstellerin. Sie hatte viele verschiedene Pseudonyme; ihr Pseudonym auf dem deutschen Buchmarkt ist meist Tania Blixen. Mit ihrem Mann wanderte sie nach Kenia aus und betrieb dort ein Farm bei Nairobi. Die Ehe ware nicht glücklich, 1925 wurde sie geschieden. Nach der Ehescheidung lebt ihre große Liebe, Finch Hatton, ein Großwildjäger und Safariführer, wenn er nicht auf Safari war, auf ihrer Farm bei den Ngong Hills. 1931 war ihr Unglücksjahr - ihr Geliebter stürzte mit seinem Flugzeug tödlich im Tsavo-Park ab und die Farm geht in den Bankrott. Karen kehrte nach Dänemark zurück und lebte bei ihrer Famlie auf dem alten Familiensitz Rungstedlund etwa 20 Kilometer nördlich von Kopenhagen. Dort ist heute das Karen Blixen Museum untergebracht. 1937 veröffentlichte sie ihren Roman "Out of Africa ("Die afrikanische Farm, Afrika, dunkel lockende Welt", der ihr Leben in Kenia schildert und der unter dem Titel Jenseits von Afrika" mit Meryl Streep erfolgreich verfilmt wurde. Der dänische Rosenzüchter Poulsen widmete ihr 1993 die Rose 'Karen Blixen' (die in Deutschland allerdings 'Roy Black' heißt).
Karen Blixen Museum
Karen Blixen Familiensitz in Rungstedlund
Schreibmaschine Karen Blixen Museum
Schreibmaschine im Karen-Blixen-Museum
Rose Roy Black (Karen Blixen) hier bestellbar Foto Mail-Brandt

Monatsthema: FrühlingAnemone nemorosa BuschwindröschenAnemonen in unserem Garten

Anemonen haben ihren Namen von "anemos", dem griechischen Wort für Wind. Wenn sie blühen, sind die Bäume noch unbelaubt. Der Wind hat freien Zutritt, bläst kräftig und verwehtdabei die zarten Blütenblätter. Nemorosa bedeutet so viel wie "hainbewohnend" und meint damit den natürlichen Standort: den des lichten Laubwaldschattens.Anemonen sind sehr anspruchslose und pflegeleichte Stauden. Anemone blanda, die Strahlenanemone, reckt bei milden Frühlingstemperaturen schon ab Februar Blütenköpfchen hoch, Anemone nemorosa, das Buschwindröschen bedeckt im März / April dieWaldlichtungen mit seinem weißen Blütenteppich. Weiterlesen

Monatsthema: FrühlingFriederike Kempner (1836-1904)

Der Lenz ist gekommen
Und mit ihm das Glück,
Doch wer es nicht glaubet,
Dem weicht es zurück.
O, weiche nicht, bleibe
O, weich' nicht zurück,
Was Einer auch treibe,
Er brauchet das Glück.

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18.

Monatsthema: FrühlingBrennessel, Urtica dioica

Die Brennessel ist eine sehr weit verbreitete Pflanze (Stickstoffzeigerpflanze!) und wird meist als "Unkraut" angesehen. Dabei sind sowohl ein kalt hergestellter Sud aus Brennesseln oder eine Brennesseljauche hervorragende Spritzmittel für Gartenpflanzen, um Schädlinge zu vertreiben oder fernzuhalten und als Schutz vor Pilzbefall... Außerdem ist sie eine wichtige Pflanze für einige Schmetterlingsarten. Junge Blätter und Triebe besitzen noch keine Brennhaare, so dass sie als nährstoffreiches Gemüse oder Salat verzehrt werden können. Die Brennessel ist als Heilpflanze eine der bekanntesten Kräuter in unseren Breiten. Weiterlesen
Buchtipp: Reingruber, Sandra Die Brennessel als Heilkraut Anwendungen von A bis Z - 54 S. Battert Baden-Baden 2000
Brennesselgedichte - und märchen

19.

Franz von Gaudy (1800 - 1840) geb. am 19.4.

Wasserrose
Im waldgeschützten Grunde ein stiller Weiher ruht,
Von Abendsonnenstrahlen glimmt rosigroth die Fluth,
Viel breite glänzende Blätter, die schwimmen auf dem Teich
Und träumend schließt die Krone, die Wasserrose bleich.

Buchtipp: Venetianische Novellen von Franz von Gaudy
Alle sind in Europa in Laubmischwäldern und Gebüschen heimisch. Das "officinale" Lungenkraut wurde wegen der Ähnlichkeit seiner Blätter ("Signaturpflanze") mit der Lunge ( lateinisch pulmo = Lunge) für Lungenkranke benutzt; Paracelsus machte auf seine günstigen Wirkungen auf die Atemwege aufmerksam. Heute wird es in einigen Medikamenten verwendet, da seine Heilkraft durch wissenschaftliche Untersuchungen bewiesen wurden. Weiterlesen

20.

Monatsthema: FrühlingAllium ursinum, BärlauchBärlauch - Foto Wolfgang Brandt

Der Name Bärlauch kommt angeblich von der beobachteten Angewohnheit der Bären, sich nach dem Winterschlaf den Bauch mit diesem Kraut vollzuschlagen. Man glaubte, der Bär verleihe seine Kräfte bestimmten Pflanzen und wenn diese Pflanzen durch den Menschen verzehrt werden, gehen die Kräfte auf ihn über. Bärlauch wächst in frühjahrsfeuchten, schattigen Wäldern, Gebüschen und unter Sträuchern in Parks und Gärten. Man erntet die Blätter der noch nicht blühenden Pflanzen im Mai und Juni. Danach blüht er weiß und die Blätter sind nicht mehr so aromatisch. Alle Teile der Pflanze riechen stark knoblauchartig ("Waldknoblauch"). Weiterlesen
21.

Monatsthema: FrühlingChristian Morgenstern (1871-1914)

Frühlingsahnung
Rosa Wölkchen überm Wald
wissen noch vom Abendrot dahinter -
überwunden ist der Winter,
Frühling kommt nun bald.

Unterm Monde silberweiß,
zwischen Wipfeln schwarz und kraus
flügelt eine Fledermaus
ihren ersten Kreis...

Rosa Wölkchen überm Wald
wissen noch vom Abendrot dahinter -
überwunden ist der Winter,
Frühling kommt nun bald.


Mark Twain (eigentl. Samuel Langhorne Clemens, 1835 -1910) gestorben am 21.4. - 100. Todestag 2010

Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.
Samuel Langhorne Clemens, besser bekannt unter seinem Pseudonym Mark Twain (das er 1863 zum ersten Mal verwendete), war ein US-amerikanischer Schriftsteller. Twain, der mit 12 Jahren die Schule abbrach, wurde Goldgräber und Silberschürfer, Flusslotse, Conférencier, Drucker, Verleger, Reisender und Journalist. Er veröffentliche übrigens auch den berühmten Aufsatz: "The Horrors of the German Language" (Die schreckliche deutsche Sprache). "Die deutsche Sprache sollte sanft und ehrfurchtsvoll zu den toten Sprachen abgelegt werden, denn nur die Toten haben die Zeit, diese Sprache zu lernen" und übersetzte den Struwwelpeter ins Englische. In Charles Dudley Warner`s (1829-1900) " Mein Sommer in einem Garten" erfährt man, daß er die letzten zwanzig Jahre Garten an Garten mit Mark Twain lebte. Der Schweizer Rosenzüchter Huber widmete ihm 2000 zum 90. Todestag eine Rose 'Mark Twain' - mehr lesen

22.

Tag der Erde (Earth-Day)

Seit 1970 wird der Earth-Day in den USA am 22.4. gefeiert und seit 1990 auch in anderen Ländern. In Deutschland finden zum Tag der Erde vielfältige Aktionen zum Thema "Klimaschutz" statt. 2008 lautete das Motto: "Wir haben den Mut zur Nachhaltigkeit: Unsere Stadt wird zukunftsfähig" und 2010: "Wir haben Lust auf grüne Zukunft! Wir wollen klug verbrauchen, um nachhaltig zu leben!" Weiterlesen

23.

Welttag des Buches, GeorgstagGartenbücher - Bücherliste für die Bibliothek von Gartenfreunden

Wer Bücher liest, schaut in die Welt
und nicht nur bis zum Zaune.
(Johann Wolfgang von Goethe)

In Anlehnung an eine alte katalanische Tradition feiert man seit 1995 am 23.4., dem Namenstag des Hl. Georgs, den Welttag des Buches. Dort ist es üblich, an diesem Tag eine Rose und ein Buch zu verschenken. Weiterlesen
Linktippa: Literarische Zitate

24.

Monatsthema: FrühlingWaldmeister, Galium odoratum

Der Waldmeister blüht von Ende April bis in den Juni. Unter Sträuchern und Bäumen (vielleicht unter einer "Baumbank"?) ist eine Unterpflanzung mit Waldmeister gut möglich. Als frischer Teppich breitet auch er sich so dicht aus, daß unter Laubbäumen (die ihm auch das notwendige Licht gönnen, das er braucht, und den garantiert lockeren, humosen und feuchten Boden) das vorjährige braune Laub fast verschwindet. Der angenehme Duft (auch der Waldmeisterbowle) geht auf das Konto von Cumarin; in kurzer Zeit entwickelt die Pflanze so viel davon, daß man durch den aromatischen Duft angelockt wird. Weiterlesen

25.

Logo des Tag des BaumesTag des Baumes

Der Tag des Baumes (Arbor-Day) in den Ländern der Erde an unterschiedlichen Tagen gefeiert - dient dazu, auf die Bedeutung des Waldes für Mensch und Wirtschaft hinzuweisen und auf die Verantwortung des Menschen dem Baum gegenüber. Am 25. April 1952 pflanzte der erste Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, Prof. Dr. Theodor Heuss, zusammen mit Innenminister Dr. Robert Lehr, Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), im Bonner Hofgarten einen Baum. Diese Aktion war der Startschuss für den „Tag des Baumes“ in Deutschland, der seitdem am 25.4. stattfindet. Das Motto lautet: Tag des Baumes - "verschenken, pflanzen, begießen, schützen Sie einen Baum!" Weiterlesen

26.

Monatsthema: FrühlingArno Holz (1863-1929) geboren am 26.4.

Dicke, gelbe Butterblumen!
Der Rasen blinkt, die Götter glänzen.
Eine nackte Venus untersucht ihr Knie, ein steinerner Hercules schlägt die Leyer.
Die Wasser stürzen, die Wolken eilen,
die Welt voll Sonne.
Frühling!
In meinem Herzen
träumt das Bild eines kleinen Mädchens
mit geöffneten Lippen und lachenden Augen.
Weitere Gedichte von Arno Holz
Buchtipp: Schönes, grünes, weiches Gras von Arno Holz Fibre 2002

Franz Heinrich Siesmayer (1817- 1900) geboren am 26.4.

Der talentierte, gottesfürchtige "Selfmademan", Gärtner, Handelsgärtner und Gartenarchitekt war einer der ersten Absolventen der von Lenné gegründeten Gartenbaulehranstalt in Potsdam und arbeitete sich vom Handelsgärtner zum königlich-preußischen Gartenarchitekten empor. Mit seinem Bruder Nikolaus (1815-1898) gründete er das Familienunternehmen "Gebrüder Siesmayer". Franz Heinrich Siesmayer gilt als der Schöpfer des Frankfurter Palmengartens, dessen erster Direktor er war. Ihm wurde die Rose 'Heinrich Siesmayer' gewidmet, seiner Schwiegertochte die gelbe Rose 'Frau Phillip Siesmayer'. Weiterlesen

27.

Julius Sterling Morton (1832-1902) gestorben am 27.4.

Der Begründer des "Tag des Baumes" (siehe 25.4.) studierte an der Universität von Michigan und zog dann mit seiner jungen Ehefrau nach Nebraska.Nebraska war damals arm an Bäumen. Morton pflanzte als erster auf seinem Anwesen vieleSträucher und Bäume als guten Erosionsschutz gegen den Wind an und forderte immer wieder auf, Bäume zu pflanzen. Anfang 1872 forderte er in seiner "Arbor Day- Resolution", einen jährlichen "Tag des Baumes" zu gestalten. Weiterlesen

28.

Monatsthema: FrühlingMaiglöckchen, Convallaria majalis

Der sprichwörtliche Duft des Maiglöckchens, einer Modepflanze Ende des 19. Jahrhunderts, "bricht das Eis des Winters und der Herzen" stellte Heinrich Heine fest. Die im Winter schmückenden Beeren enthalten allerdings ähnliche Giftstoffverbindungen wie der Fingerhut. Einzeln stehende Pflanzen blühen übrigens nicht gern, deshalb sollte man Maiglöckchen immer in größeren Gruppen zusammensetzen - und sich so eine "Maiglöckchenwiese" schaffen. Sie verbreiten sich sehr schnell (wie die unbeliebte Quecke!) durch unterirdische Ausläufer bzw. Rhizome. Weiterlesen

29.

Novalis (eigentl. Friedrich Freiherr von Hardenberg, 1772-1801)

Zum 29. April, dem Tage des Gartenkaufs
In diesem Saeculo im Jahre Siebenneunzig
Starb hier ein Advokat, in seiner Rasse einzig,
In praxi wohlgeübt ein Phönix seltner Art,
In welchem Redlichkeit mit Klugheit sich gepaart.
Der Witwe hinterließ er nicht das Geld bei Haufen,
Drum suchte sie sogleich den Garten zu verkaufen,
Mit Bäumen gut besetzt und einen Acker groß,
Verwahrt mit roter Tür und einem großen Schloß.
Die Frau Kreisamtmannin ersuchte den Kreisamtmann
Den Garten zu erstehn – Sie sprach so sanft: "Verdammt, Mann!
Ein jedes hat allhier so einen Gartenfleck,
Und wir – was haben wir? – wir haben einen –
Es ist nicht auszustehn, wo soll ich Kaffee trinken?
Und muß die Stube nicht mir an im Sommer stinken?"
Der Ehherr rief den Schmidt aus Konfraternität,
Gab ihm den Auftrag, und des Preises Quantität.
Der Auktionstermin ließ immer auf sich warten,
Indes wir, voll Reform, auf die Entscheidung harrten.
Der Garten ward besehn, bewundert und gelobt,
Und dann voll Ungeduld nach Weiberart getobt.
Den neunundzwanzigsten April vergeß ich nimmer.
Apollo reiche mir zuvor den Saitenstimmer!
Das ganze Gedicht lesen

Tauftag der Rose 'Peace' / 'Gloria Dei'Bestellmöglichkeit Rose: Gloria Dei Foto Rosen-Direct.de

Die Taufzeremonie von 'Peace' fand durch einen sonderbaren Zufall gerade auf denjenigen Tag, als die russischen und alliierten Truppen Berlin einnahmen und dadurch das Kriegsende greifbar nahe rückte. Einige Wochen später bei der Gründungsversammlung der Vereinigten Nationen in San Franzisko, fand jeder Chef der 49 Delegationen in seinem Hotelzimmer eine kleine Vase mit der Rose 'Peace' sowie die folgende Botschaft vor: "Das ist die Rose 'Peace', die in Pasadena in Kalifornien an dem Tag getauft wurde, als Berlin fiel". In Deutschland immer noch als "Gloria Dei" gehandelt wird, wurde in den ersten zehn Friedensjahren etwa 30 Mill. mal verkauft! Weiterlesen

30. 

Walpurgisnacht (Walburgisnacht) Hexenpflanzen

Am Abend vor dem ersten Mai fanden - und finden- die großen Frühlingsfestlichkeiten der Hexen statt. Der Walpurgisnacht entspricht Halloween am entgegengesetzten Pol des Jahres. Die Heilige Walburga (Walpurga, Walpurgis) sollte - nach Meinung der katholischen Kirche - vor Hexen beschützen. Mythen und Sagen ranken sich um den Brocken. Er war Schauplatz vieler berühmter Dramen und Geschichten. Noch heute wird jedes Jahr in mehr als 35 Harzgemeinden die traditionelle - heute allerdings wohl mehr als Volksvergnügen gefeierte - Walpurgisnacht veranstaltet. In dieser Nacht wird auch sonst allerlei Unsinn getrieben -z. B. das Aushängen der Gartentüren oder Verstecken von Schub- oder Mistkarren auf Bäumen. Weiterlesen
Bücher- und CD-Tipps
Gustav Meyrink Walpurgisnacht Vitalis Furth 208 S. Vitalis 2003
Rudolf Steiner Zur klassischen Walpurgisnacht Rudolf Steiner Verlag 1982
Felix Mendelssohn Bartholdy: CD Walpurgisnacht mit den Bamberger Symphonikern

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Stier - ist ein gutmütiger Menschen, aber reizbar. Attribut: Pfingstrose (Pfingstrosen sollte man - wie ihn - in Ruhe lassen) Eichen, Maiglöckchen, Hortensien, Lilien, Hyazinthen, Mohn, Rosen, Iris, rote Zinnien, lila Phlox, Schafgarben,  Veronica. Liebt Rosenduft.

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Aktualisiert am05.08.2010